Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 62626
Eingetragen
10.3.2008
Branche
Großhandel mit Mehl und GetreideproduktenGroßhandel mit Fisch und FischerzeugnissenGroßhandel mit Anstrichmitteln
Gegenstand
der Betrieb eines Lebensmittel-Großhandels;

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Oktay Uludogan
seit 2.11.2016
Prokura
Mahmut Uludogan
seit 10.3.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (5)

NameAnteil
40.00%
T**** E****
15.00%
S****** R****
15.00%

Gesellschafter

5 Gesellschafter

GmbH-Struktur

4 von 5 angezeigt

Oktay Uludogan
Bergisch Gladbach
10.000 €
40.00%
T**** E****
3.750 €
15.00%
S****** R****
3.750 €
15.00%
G**** S*******
3.750 €
15.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MAHO GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Das Geschäftsmodell der MAHO GmbH ist der Handel mit Lebensmitteln, die im Schwerpunkt aus türkischer bzw. mediterraner Herstellung stammen und überwiegend an Kunden entsprechender ethnischer Herkunft vertrieben werden. Zu den Kunden zählen sowohl Großhändler als auch Einzelhändler im In- und Ausland sowie vereinzelt der deutsche Lebensmitteleinzelhandel. Das Unternehmen besteht seit 2008 in der Form einer GmbH.

II. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen für den Lebensmittelhandel im Jahr 2023 sind von mehreren Faktoren geprägt:

Weltwirtschaftliche Entwicklung: Die deutsche Wirtschaft erlebte ein schwieriges Jahr, geprägt von den globalen Krisen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank preisbereinigt um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Die hohen Preise und verschlechterten Finanzierungsbedingungen dämpften die Konjunktur.

Inflation und Geldpolitik: Die Inflation blieb hoch, was die Zentralbanken dazu veranlasste, die Leitzinsen weiter zu erhöhen. Dies führte zu einer strafferen Geldpolitik und beeinflusste die Konsumausgaben.

Rohstoffpreise: Die Preise für Rohstoffe wie Öl und Getreide sind volatil, was die Kostenstruktur im Lebensmittelhandel beeinflusst.

Nachhaltigkeit und Regulierung: Es gibt einen zunehmenden Fokus auf Nachhaltigkeit und strengere Regulierungen, die den Lebensmittelhandel betreffen, insbesondere in Bezug auf Verpackungen und Lieferketten.

Technologische Entwicklungen: Der Einsatz von Technologie zur Verbesserung der Effizienz und Rückverfolgbarkeit in der Lieferkette wird immer wichtiger.

Diese Rahmenbedingungen schaffen sowohl Herausforderungen als auch Chancen für den Lebensmittelhandel im Jahr 2024 auf die wir vorbereitet sind.

Ob Beschaffung besser zu diversifizieren, die Lagerhaltung zu verstärken oder die Lieferketten, auch im Hinblick auf unternehmerische Verantwortung, besser zu überwachen, sind die wichtigen Themen, mit denen die Unternehmen sich intensiv beschäftigen müssen. Zudem ist der Lebensmitteleinzelhandel nach wie vor von einem intensiven Wettbewerb geprägt. Die MAHO GmbH stellt sich seit Jahren diesem Wettbewerb und positioniert sich seit jeher getreu dem Motto, der Unternehmensmission "Qualität aus aller Welt" sowohl als Qualitäts- als auch Preisführer im ethnischen mediterranen Lebensmittelsektor in NRW.

2. Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf der Gesellschaft entwickelte sich positiv mit einer Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr mit rd. +28 %.

Nachhaltigkeit, Lebensmittelsicherheit und soziale Verantwortung standen nach wie vor verstärkt im Fokus unserer Kunden, mit der Konsequenz, dass wir bereits in der Produktion unseren Einfluss auf Verpackung und die Optimierung der logistischen Abwicklung weiter ausgeweitet haben.

3. Ertragslage

Das Geschäftsergebnis der Gesellschaft ist im Vergleich zum Vorjahr besser ausgefallen. Erwartungsgemäß stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr. Der Rohertrag konnte ebenfalls erhöht und optimiert werden. Zusammen mit den sonstigen betrieblichen Erträgen ergab sich ein Rohergebnis für das Jahr 2023 in Höhe von 7.075 TEUR, das um 1.048 TEUR über dem des Jahres 2022 lag (6.027 TEUR).

Mit der Verbesserung des Rohergebnisses hat jedoch auch eine Zunahme der Personal- und Betriebskosten stattgefunden. Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um +339 TEUR bzw. +14,3 % gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit rd. 1,57 Mio. EUR ebenfalls über dem Niveau des Vorjahres und setzen sich aus den Instandhaltungs-, Betriebs-, Verwaltungs- und Vertriebsaufwendungen zusammen. Außerordentliche oder periodenfremde Aufwendungen von wesentlicher Bedeutung liegen im Berichtsjahr nicht vor.

4. Finanzlage / Vermögenslage

Die Gesellschaft arbeitet nach wie vor wachstumsorientiert. Wie für Handelsunternehmen typisch ist die Vermögenslage geprägt vom Vorratsvermögen und kurzfristigen Forderungen, die zusammen mehr als die Hälfte der Bilanzsumme ausmachen.

Die Einstufung der Kreditwürdigkeit bei Banken und Kreditversicherern ist sehr gut. Die Eigenkapitalquote liegt bei 78 % (Vorjahr 82 %). Darüber hinaus verfolgen wir durch eine adäquate Kapitalstruktur das Ziel, im Rahmen des Finanzmanagements die Liquidität zu sichern, finanzwirtschaftliche Risiken zu minimieren sowie Kapitalkosten zu begrenzen. Damit war die Liquiditätslage im Berichtsjahr zu keiner Zeit angespannt.

Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist nach wie vor gut. Es sind derzeit keine Liquiditätsengpässe zu erwarten, wodurch dem Unternehmen ermöglicht wird, weiterhin agil zu handeln.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen rd. 25 % (Vorjahr 29 %) des Working Capital (Summe aus Vorräten und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen). Die Waren- und Beschaffungskosten werden in Euro bezahlt.

Bedingt durch die gute Bonität und die kontinuierliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten wird die MAHO GmbH als solventer und seriöser Partner im In- und Ausland anerkannt und geschätzt.

Sowohl zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 als auch zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts stellte sich die Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft unverändert gut dar.

Die MAHO GmbH führt Zahlungen grundsätzlich innerhalb der vereinbarten Fristen aus. Aufgrund der positiven Außenwirkung möchte die Gesellschaft an der derzeitigen Geschäftspolitik festhalten.

5. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den Cashflow heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den Cashflow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

III. Chancen- und Risikobericht

1. Branchenspezifische Risiken

Eine Bestandsgefährdung, die über das gewöhnliche kaufmännische Risiko hinausgeht, ist weiterhin nicht erkennbar, weder in wirtschaftlicher noch in rechtlicher Hinsicht. Sollte sich die Konjunktur weiter abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus könnten für uns dann Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen.

Der durch die Ukrainekrise verursachte wirtschaftliche Einbruch hat auch unser Unternehmen betroffen. Der anhaltende Krieg in der Ukraine hat eine Energiekrise ausgelöst, die auch in 2023 die Inflation angetrieben und die Kaufkraft der privaten Haushalte geschmälert hat. Die Versorgung mit Lebensmitteln und anderen wichtigen Gütern wird durch den Krieg zum Teil stark behindert. Die Folgen des Krieges verschärfen die bereits bestehenden Lieferketten-, Energie- und Preisproblematiken und führen zu spürbaren Belastungen und Einbußen. Vor allem die höheren Preise für Energie, Rohstoffe und Vorleistungsgüter sowie die Unsicherheit über die weitere Versorgung lassen die Wirtschaft deutlich schwächer wachsen als erwartet.

2. Ertragsorientierte Risiken

Sind derzeit nicht erkennbar. Die Ertragslage der Gesellschaft der letzten Jahre war positiv und es ergeben sich keine Anzeichen, dass dies in Zukunft wesentlich anders werden sollte. Wir gehen davon aus, unsere Marktanteile langfristig steigern zu können.

3. Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Gesellschaft finanziert sich im kurzfristigen Bereich ausschließlich durch Eigenkapital und Lieferantenkredite. Für den kurzfristigen Bedarfsfall im Tagesgeschäft sind des Weiteren mit zwei Hausbanken ausreichende Kreditlinien vertraglich vereinbart. Währungsrisiken bestehen aufgrund nationaler Beauftragungen in Euro-Valuta nicht. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten.

4. Chancenbericht

Durch die konsequente Verfolgung einer nachhaltigen, auf wertorientiertes Wachstum ausgerichteten Unternehmensstrategie bietet sich für die MAHO GmbH eine Vielzahl von Chancen. Den Anforderungen eines sich ständig wandelnden Konsumentenverhaltens tragen wir mit einer Vielzahl von Produktinnovationen Rechnung. Unsere Produkte sind für hohe Qualität bekannt.

5. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigenden Rohstoffpreisen und dem stagnierenden Preisniveau. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

IV. Risikoberichterstattung über die Verwendungen von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Im Falle eines Kundenverlustes haben wir keine wesentliche Auswirkung auf das Umsatzergebnis.

Unsere Produktauswahl wird nach ausführlicher Analyse auf den Markt gebracht. Die Preise werden zunächst unter mathematischen Gesichtspunkten festgelegt. Unrentable Produkte werden möglichst nicht vermarktet oder aus dem Sortiment genommen. Forderungsausfälle sind im branchenüblichen Rahmen. Die Kunden sind im Rahmen einer Kreditversicherung abgesichert. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.

Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

V. Prognosebericht

Eine Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung erscheint vor dem Hintergrund der bekannten konjunkturellen Entwicklung sehr schwierig. Unvorhersehbare, nicht vom Unternehmen zu beeinflussenden Entwicklungen, wie exogene Faktoren und Risiken erschweren jede Prognose. Dennoch rechnen wir im neuen Geschäftsjahr 2024 mit guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, u.a. aufgrund unserer guten Positionierung im Markt und der weiteren Forcierung unserer Vertriebsmarken und einem internationaleren Wachstum.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben einen elementaren Einfluss auf die wirtschaftlichen Entwicklungen. Wir gehen davon aus, dass die Bedingungen dafür gesetzt sind und die gute Geschäftsentwicklung sich auch in Zukunft fortsetzt.

Dennoch ist der Lebensmitteleinzelhandel von einem hohen Wettbewerbsdruck geprägt. Es ist derzeit nicht zu erkennen, dass sich diese Situation kurzfristig ändern wird. Hinzu kommt auch die Inflationsproblematik für die gesamte Bevölkerung, welches auch Auswirkungen auf die Kaufkraft und das Konsumverhalten hat.

Die Beschäftigung aller Mitarbeiter sieht der Betrieb als gesichert an. In 2024 haben weitere Neueinstellungen im Bereich Lager und Administration sowie Außendienst stattgefunden. Der Betrieb wird auch in den kommenden Jahren in die Ausbildung von Fachkräften investieren und plant auch hier die Neueinstellung von kaufmännischen und gewerblichen Auszubildenden, um auch in Zukunft diese Stellen kompetent besetzen zu können und dem Mangel an Fachkräften entgegenzuwirken. Es besteht zwangsläufig immer das Risiko durch Abwanderung qualifizierter oder unzufriedener Mitarbeiter. Der Erfolg diesen Personalrisiken zu begegnen, hängt zum einen von der Attraktivität als Arbeitgeber und dem Engagement eines qualifizierten Facharbeiters ab.

Zusammenfassend gehen wir nach wie vor davon aus, dass neben der Entwicklung der Herstellkosten insbesondere der hohe Wettbewerb und Preisdruck im türkischen Lebensmitteleinzelhandel die Erträge der Branche bestimmen werden. Geschäftsprozesse werden weiterhin optimiert. Wir werden unsere Produktpalette um einige Markenartikel auf Grund nachlassender Erträge weiter kürzen und durch margenstärkere Produkte ersetzen sowie unser Sortiment entsprechend der Marktsituation anpassen (Trendartikel). Die Position unserer Gesellschaft im ethnischen Bereich als einer der Marktführer im Raum NRW kann für das Geschäftsjahr 2024 weiterhin als gesichert dargestellt werden. Die Gesellschaft ist stets um ein nachhaltiges Wachstum bemüht.

Die bisherige Umsatzentwicklung im Jahr 2024 zeigt einen Anstieg von ca. 20 % an. Dies ist zum einen bedingt durch die Erweiterung des Produktportfolios (ca. 35 % Zuwachs an Trendartikeln) und zum anderen durch die Inflation sowie der Preissteigerungen durch die Lieferanten.

Die Erneuerung und Expansion der Fahrzeugflotte sowie die Anschaffung neuer Flurförderfahrzeuge sind weiterhin geplant, da der Bedarf an leistungsfähigeren und effizienteren Fahrzeugen steigt und in der Fahrzeugflotte zum Teil noch sehr veraltete Fahrzeuge vorhanden sind. Ebenso macht die geplante Erweiterung der Anzahl an Außendienstmitarbeitern bzw. Mitarbeitern für die Warenbetreuung (Merchandising) bei dem Kunden vor Ort im Jahr 2024 Investitionen in diesem Bereich erforderlich.

Im EDV-Bereich werden im Wesentlichen die Investitionen in die Digitalisierung weiterverfolgt. Wir sind weiterhin bestrebt, die Zusammenarbeit mit bestehenden Handelspartnern zu erweitern sowie neue Kooperationen national und international einzugehen. Geschäftsprozesse werden kontinuierlich optimiert.

Wir werden unsere Produktpalette um einige Markenartikel auf Grund nachlassender Erträge weiter kürzen und durch margenstärkere Produkte (Trendartikel) ersetzen sowie unser Sortiment entsprechend der Marktsituation anpassen. Hierdurch erwarten wir weitere moderate Umsatzsteigerungen, die zum Teil aus Absatzsteigerungen und zum Teil aus höheren Verkaufspreisen resultieren werden. Infolge der Sortimentserweiterung, der inflationsbedingten Preissteigerungen im Lebensmittelbereich sowie unserer erweiterten Marktpräsenz durch Aufstockung unseres Personals erwarten wir eine Gewinnsteigerung vor Steuern von ca. 15 % für das Geschäftsjahr 2024.

Die Position unserer Gesellschaft im ethnischen Bereich als einer der Marktführer im Raum NRW kann für das Geschäftsjahr 2024 weiterhin als gesichert angesehen werden.

Für das kommende Geschäftsjahr 2025 sind wir ebenfalls optimistisch eingestellt. In erster Linie steht die Festigung unserer bisherigen Entwicklung, welche wir dann moderat ausbauen möchten. Aufgrund unserer strategischen Initiativen erwarten wir eine weitere Umsatzsteigerung von bis zu 10 % gegenüber dem Vorjahr. Diese Prognose basiert auf unserer aktuellen Geschäftsleistung, den erwarteten Markttrends und unserer anhaltenden Verpflichtung zur Innovation und Kundenzufriedenheit. Wir sind zuversichtlich, dass wir durch kontinuierliche Verbesserungen und Investitionen in unsere Kerngeschäftsbereiche dieses Ziel erreichen können.

 

Köln, den 3. Dezember 2024

MAHO GmbH

Mahmut Uludogan, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.869,50 7.470,00
II. Sachanlagen 547.147,40 316.693,32
554.016,90 324.163,32
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 4.540.357,63 2.925.379,87
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.277.286,17 5.242.358,78
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.996.653,04 1.679.488,10
11.814.296,84 9.847.226,75
C. Rechnungsabgrenzungsposten 25.004,27 16.292,28
12.393.318,01 10.187.682,35

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 9.632.657,08 8.315.008,76
9.657.657,08 8.340.008,76
B. Rückstellungen 459.732,00 304.033,00
C. Verbindlichkeiten 2.273.262,26 1.538.223,92
(davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten € 0,00; Vorjahr € 0,00)
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.666,67 5.416,67
12.393.318,01 10.187.682,35

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023 2022
1. Rohergebnis 7.075.071,49 6.026.890,52
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.267.182,65 -1.974.409,25
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung
(davon für Altersversorgung € 33.179,04; Vorjahr € 32.799,36) -447.203,07 -400.474,95
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -105.906,59 -93.700,24
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.574.087,38 -1.270.672,84
2.680.691,80 2.287.633,24
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 27.776,88 43.557,32
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -13.357,56 -3.856,74
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -872.191,62 -752.583,25
8. Ergebnis nach Steuern 1.822.919,50 1.574.750,57
9. Sonstige Steuern -5.271,18 -4.835,85
10. Jahresüberschuss 1.817.648,32 1.569.914,72
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 7.815.008,76 6.745.094,04
12. Bilanzgewinn 9.632.657,08 8.315.008,76

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der vorliegende Jahresabschluss für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023 wurde unter Anwendung der Vorschriften des dritten Buches des Handelsgesetzbuches und den Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Ergänzende Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags lagen nicht vor.

Die Bilanz wurde in Kontenform aufgestellt. Die Gliederung erfolgte gemäß § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die Aufstellung erfolgte in Staffelform.

Die Aufstellung des Anhangs erfolgte gemäß §§ 284 bis 288 HGB.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: MAHO GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Köln
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Köln
Register-Nr.: HRB 62626

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierung und Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte entsprechend den handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit.

Das Anlagevermögen wird, soweit die Nutzung zeitlich begrenzt ist, einzeln zu den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßige Abschreibung angesetzt. Die Abschreibungen beim abnutzbaren Anlagevermögen werden linear vorgenommen. Die Nutzungsdauern der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen liegen zwischen drei und 20 Jahren.

Erworbene immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von nicht mehr als 800,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und gemäß den steuerrechtlichen Vorschriften voll abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Abschreibungen auf den niedrigeren Tageswert am Bilanzstichtag waren nicht erforderlich.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nominalwert bewertet.

Die flüssigen Mittel sind zum Nominalwert bewertet.

Ausgaben vor dem Bilanzstichtag sind, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, zeitanteilig unter Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesen. Die Bewertung der Rechnungsabgrenzung erfolgte zu Nominalwerten.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten; die Bewertung erfolgt nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Einnahmen vor dem Bilanzstichtag sind, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, zeitanteilig unter Rechnungsabgrenzungsposten auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesen. Die Bewertung der Rechnungsabgrenzung erfolgte zu Nominalwerten.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

C. Angaben zur Bilanz

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 31.12.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 22.694,00 5.300,00 27.994,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 100.000,00 0,00 100.000,00
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 1.457,50 1.457,50
122.694,00 6.757,50 0,00 0,00 129.451,50
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 21.768,19 21.768,19
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 11.826,78 11.826,78
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.044.386,48 301.245,89 1.345.632,37
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 18.270,00 46.380,00 -30.450,00 34.200,00
1.084.424,67 359.452,67 0,00 -30.450,00 1.413.427,34
1.207.118,67 366.210,17 0,00 -30.450,00 1.542.878,84
kumulierte Abschreibungen
Stand 31.12.2022 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.225,00 7.358,00 22.583,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 99.999,00 99.999,00
3. Geleistete Anzahlungen
115.224,00 7.358,00 0,00 122.582,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 16.156,17 917,00 17.073,17
2. technische Anlagen und Maschinen 621,78 621,78
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 751.575,18 97.009,81 848.584,99
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
767.731,35 98.548,59 0,00 866.279,94
882.955,35 105.906,59 0,00 988.861,94
Restbuchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.411,00 7.469,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
3. Geleistete Anzahlungen 1.457,50 0,00
6.869,50 7.470,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 4.695,02 5.612,02
2. technische Anlagen und Maschinen 11.205,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 497.047,38 292.811,30
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 34.200,00 18.270,00
547.147,40 316.693,32
554.016,90 324.163,32

Angaben zu Forderungen

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern bilanziert in Höhe von 29.618,60 EUR (Vorjahr 28.687,00 EUR). Forderungen gegenüber nahestehenden Personen aus Darlehen bestehen in Höhe von 893.319,75 EUR (Vorjahr 884.475,00 EUR).

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben 1.610.761,21 EUR eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (Vorjahr 1.594.858,13 EUR). Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr.

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt wie im Vorjahr 0,00 EUR.

Eigenkapital

Aus dem Gewinnvortrag des Vorjahres wurde im Berichtsjahr eine Dividende in Höhe von 500.000 EUR an die Gesellschafter ausgeschüttet.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen betreffen die zu erwartenden Nachzahlungen der Steuern für das Berichtsjahr. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten, Jahresabschlusskosten und Kosten der Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Es besteht ein Grundstücksmietvertrag, der bis zum 30.03.2025 fest abgeschlossen wurde. Jährlich werden ca. 276 TEUR netto fällig.

Zum Ende des Jahres 2023 bestehen Leasingverträge über Fahrzeuge mit Restlaufzeiten von bis zu drei Jahren. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus diesen Verträgen belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf insgesamt 100 TEUR (Vorjahr: 210 TEUR).

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Es haben sich weder berichtspflichtige Erträge oder Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung ergeben. In der Erfolgsrechnung sind keine wesentlichen, periodenfremden Erträge oder Aufwendungen enthalten.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen auf das Berichtsjahr. Unter den sonstigen Steuern werden Kraftfahrzeug- und Kaffeesteuern ausgewiesen.

E. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten fest angestellten Arbeitnehmer (inklusive Geschäftsführer) betrug 48 (Vorjahr: 44).

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch den Geschäftsführer Herrn Mahmut Uludogan geführt.

Vergütungen der Geschäftsführer

Auf die Angabe der Vergütung des Geschäftsführungsorgans wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Kreditgewährung an Geschäftsführer

In dem Posten sonstige Vermögensgegenstände sind zwei Darlehen an den Geschäftsführer enthalten:

Nominal Laufzeit Zinssatz Stand 31.12.2023
EUR p.a. EUR
Darlehen 1 variabel unbestimmt 3% 140.247,49
Darlehen 2 700.000,00 28.02.2026 1% 712.891,46
853.138,95

Die im Berichtsjahr als Ertrag gebuchten Zinsen betragen insgesamt 11.139,91 EUR.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung der Lage des Unternehmens führen könnten.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Der Geschäftsführer schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 1.817.648,32 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Köln, den 3. Dezember 2024

Mahmut Uludogan, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Der vorstehende zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - und der Lagebericht entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

An die MAHO GmbH, Köln

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MAHO GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MAHO GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 10. Dezember 2024

SJS Schwieren Jansen Scherer GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Jansen, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses:

Der Jahresabschluss wurde in der vorliegenden Fassung durch Gesellschafterbeschluss vom 18. Dezember 2024 festgestellt. Es wurde beschlossen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

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