Schwarz Immobilien UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jürgen Vedie seit 14.8.2023 | Prokura |
Marc Fiegert seit 30.1.2023 | Prokura |
Maximilian Schwarz seit 7.4.2022 | Prokura |
Maximilian Birk seit 7.4.2022 | Prokura |
Markus Hecker seit 4.2.2008 | Prokura |
Volker Brucker seit 12.12.2006 | Prokura |
Oliver Georg Schwarz seit 23.5.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.00% | |
| 50.00% | |
| 50.00% | |
| 5.08% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schwarz GmbH & Co KGGöppingenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021der Schwarz GmbH & Co. KG, GöppingenGeschäftsverlauf Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Geschäftsfelder, in denen der Konzern tätig ist Im Wesentlichen ist der Konzern in zwei Dienstleistungssegmenten tätig. Zum einen in der Spedition und Logistik und zum anderen in der Entsorgungsbranche. Als weiteres Geschäftsfeld wird ein Internet-Shop betrieben. Wir betrachten uns als starken regionalen Anbieter mit Kundennähe und deshalb hoher Kundenbindung. Die Zugehörigkeit zu Kooperationen in den Sparten Spedition und Logistik und Entsorgung sowie das vorhandene Netzwerk haben wesentlich zu unserer Entwicklung beigetragen. Gesamtwirtschaft Die konjunkturelle Entwicklung war auch im Jahr 2021 stark abhängig vom Corona-Infektionsgeschehen und den damit einhergehenden Schutzmaßnahmen. Trotz der andauernden Pandemiesituation und zunehmender Liefer- und Materialengpässe konnte sich die deutsche Wirtschaft nach dem Einbruch im Vorjahr erholen, wenngleich die Wirtschaftsleistung des Vorkrisenniveaus noch nicht wieder erreicht wurde. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2021 noch um - 2,0 % niedriger. Gegenüber dem Vorjahr hat sich das Bruttoinlandsprodukt 2020 allerdings um + 2,7 % erhöht. Der Konsum 2021 privater Haushalte in Deutschland ist nach einem Rückgang in 2020 um +3,1 % gestiegen. Auch die staatl. Konsumausgaben sind wie in den Vorjahren gestiegen und haben so zu einer Stabilisierung der gesamtwirtschaftlichen Situation beigetragen. Konsumausgaben des Staates, weiterhin reduzierte Steuereinnahmen und die coronagetriebenen Ausgaben des Staates haben dabei erneut zu einem Finanzierungsdefizit i.H.v. 133,2 Milliarden Euro geführt. Die Inflationsrate lag in 2021 bei +3,1 % und damit deutlich über dem Vorjahr (+ 0,5 %). Nach einem Rückgang im Vorjahr ist die Zahl der Erwerbstätigen in 2021 minimal gestiegen und lag mit 44,9 Millionen um +0,2 % höher als im Vorjahr. Spedition und Logistik Nach dem coronabedingten Rückgang und einer langsamen Erholung ab dem Q3 2020, gab es im Jahr 2021 weiterhin spürbare Aufholeffekte. Gemäß der führenden Frachtbörse TimoCom hat sich die Entwicklung eines starken Frachtüberhangs weiter fortgesetzt. In der zweiten Hälfte des Jahres 2021 sind allerdings auch die Sendungskosten der Stückgutlogistik im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um neun Prozent gestiegen. Dieser drastische Anstieg basiert maßgeblich auf gestiegenen Kraftstoffkosten. Zusätzlich verzeichneten die Systemlogistiker einen spürbaren Anstieg der Personalkosten und Sachkosten. Die gestiegenen Kosten konnten teilweise durch Preiserhöhungen aufgefangen werden. Entsorgungsbereich Auch im Entsorgungsbereich gab es, nach dem coronabedingten Rückgang und einer langsamen Erholung ab dem Q4 2020, im Jahr 2021 weiterhin spürbare Aufholeffekte. Trotz Corona konnte ein Großteil der Entsorgungs- und Recyclingunternehmen ihre Auftragslage verbessern und höhere Umsätze verzeichnen. Grund hierfür ist zum einen die positive Preisentwicklung für Recyclingrohstoffe durch knappere Primärrohstoffe. Zudem dürfte sich positiv ausgewirkt haben, dass weite Teile der gewerblichen Wirtschaft nicht von Einschränkungsmaßnahmen betroffen waren und der Geschäftsbetrieb trotz des harten Lockdowns im 1. Quartal verhältnismäßig normal aufrechterhalten werden konnte Die Abfallintensität (Indikator der Entkopplung des Abfallaufkommens von der Wirtschaftsleistung) ist, durch die deutliche Erholung der Gesamtwirtschaft, gegenüber dem Vorjahr nicht weiter gestiegen. Nach wie vor ist die Branche von einem intensiven Wettbewerb geprägt. Ein relevantes Thema ist in den entsprechenden Geschäftsfeldern weiterhin die Einengung des freien Marktes durch staatliche Monopole und der Trend diese zu erweitern. So dem Wettbewerb entzogene Marktanteile, führen zur Verschärfung des Wettbewerbs unter den verbliebenen Unternehmen. Darüber hinaus sind, neben den klassischen Problemfeldern Fachkräfte- und Fahrermangel, ab Mitte 2021 die dramatisch steigenden Energiekosten als zentrale Herausforderung in den Vordergrund gerückt. Konzentration im Markt findet weiterhin statt und bedingt durch die Verschärfung des Wettbewerbs und die Themenfelder Fachkräfte- und Fahrermangel und die Energiekosten sind vor allem die kleineren Unternehmen Kandidaten für Unternehmensübernahmen. Die Verbände fordern nach wie vor, dass es verlässlichere Rahmenbedingungen und Zukunftsperspektiven gibt. Für eine erfolgreiche Zukunft der Recycling- und Sekundärrohstoffwirtschaft wird nach wie vor eine klare und ausgewogene ordnungs- und finanzpolitische Rahmensetzung benötigt, die private und öffentliche Monopolbildungen ausschließt, sowie fairen Wettbewerb und Innovationen ermöglicht. Umsatz und Auftragsbestand Spedition und Logistik Parallel zur Entwicklung in der Gesamtwirtschaft war der Geschäftsverlauf 2021 stark geprägt durch Auf- und Erholungseffekte. Die Corona-Pandemie ist weiterhin ein einschränkender Faktor, durch gezielte Maßnahmen konnten die Auswirkungen allerdings begrenzt werden. Eine Steigerung des Umsatzvolumens ist nicht nur durch Aufholeffekte zurückzuführen, sondern auch auf das Gefahrgutlager in Wilsdruff, welches im Februar 2021 in Betrieb gegangen ist. Die Umsatzerlöse im Bereich Spedition und Logistik lagen mit 125,3 Mio. EUR um +10,3 % über Vorjahresniveau (113,6 Mio. EUR). Längerfristige Vertragsbindungen im Sinne eines Auftragsbestandes sind insbesondere im Warehousegeschäft und bei Logistikleistungen zu finden. Durch die Einbindung in den CargoLine-Verbund ist eine Grundauslastung gesichert. Entsorgungsbereich Der Umsatz lag im Berichtsjahr bei 42,0 Mio. EUR und damit um +20,3 % über dem Vorjahr (34,9 Mio. EUR). Deutliche Umsatzzugänge gab es im Bereich des Metallrecyclinggeschäft, dem Recycling von Papier und Kartonagen sowie dem Recycling von PET Flaschen. Leichte Umsatzzuwächse gab es im Bereich des Gewerbemülls. Positiv entwickelt haben sich auch die Umsätze mit der Pflanzenkohle. Aufträge von gewerblichen Kunden werden überwiegend kurzfristig erteilt; 2 - 3 Jahresverträge sind es in der Regel bei Großkunden, die meist auch mit Investitionen verbunden sind. Der Entsorgungssektor ist breit aufgestellt und deckt weite Teile der Entsorgungsbranche ab, sei es durch vollständig einbezogene Unternehmen, sei es durch quotal einbezogene Gemeinschaftsunternehmen. Sonstige Geschäftsbereiche Der Umsatz im Onlinehandel lag im abgelaufenen Jahr bei 16,6 Mio. EUR um damit um + 53,4 % deutlich über dem Vorjahr von 10,8 Mio. EUR. Darstellung der Lage Vermögens- und Finanzlage Die Eigenkapitalquote (einschließlich Gesellschafterdarlehen) beläuft sich auf 44,7 % (Vorjahr 43,2 %) der Bilanzsumme. Die Bilanzsumme liegt mit 67,9 Mio. EUR um +1,2 % über dem Vorjahresniveau von 67,1 Mio. EUR. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich auf 13,5 Mio. EUR (Vorjahr 16,4 Mio. EUR), dem stehen Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 8,2 Mio. EUR (Vorjahr 11,8 Mio. EUR) gegenüber. Die langfristige Verschuldung beläuft sich auf 18,0 % (Vorjahr 18,5 %), die kurzfristige Verschuldung auf 37,3 % (Vorjahr 38,3 %) der Bilanzsumme. Den Anlagezugängen in Höhe von 4,8 Mio. EUR stehen Abschreibungen in Höhe von 3,5 Mio. EUR gegenüber. Die Anlagenzugänge betreffen mit 3,1 Mio. EUR im Wesentlichen Sachanlagen Die Finanzierung der Investitionen erfolgt durch Eigen- und Fremdmittel. Die Investition in das bewegliche Anlagevermögen wurde in der Regel über sog. Mietkaufdarlehen finanziert, der Ausweis erfolgt teilweise unter den Sonstigen Verbindlichkeiten. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten umfassen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Des Weiteren beinhaltet der Posten Mietvorauszahlungen für zwei Leasingobjekte. Korrespondierend zu einem Teil der Mietvorauszahlungen wurde ein passiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet, basierend auf einem Zuschuss der Sächsischen Aufbaubank, der für das neue Gefahrstofflager in Wilsdruff gewährt wurde. Dieser Rechnungsabgrenzungsposten wird, parallel zu den korrespondierenden Mietvorauszahlungen, seit 2021 über die Mietlaufzeit aufgelöst. Kurzfristige Liquiditätsbedarfe des Geschäftsjahres konnten durch freie Kreditlinien jederzeit gedeckt werden. Ertragslage Die Umsatzerlöse liegen mit 184,2 Mio. EUR um + 24,6 Mio. EUR über dem Vorjahr, das bedeutet einen Umsatzanstieg um rd. + 15,4 %. Die Umsatzrendite hat sich leicht auf 1,9 % reduziert (Vorjahr 2,3 %). Die Speditions-, Entsorgungs- und Warenaufwendungen belaufen sich auf 66,7 % der Umsatzerlöse und damit über dem Vorjahresniveau (Vorjahr 64,2 %). Der Anteil der Personalaufwendungen am Umsatz liegt mit 17,9 % leicht unter dem Vorjahresniveau von 19,4 %. Das Ergebnis nach Steuern beläuft sich auf T-EUR 3.263 nach T-EUR 3.562 im Vorjahr. Der EBITDA beläuft sich auf 8,1 Mio. EUR nach 9,1 Mio. EUR im Vorjahr. Risiken und Chancen für die künftige Entwicklung Risiken Spedition und Logistik Die Logistikbranche ist in erheblichem Maße abhängig von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Negative wirtschaftliche Entwicklungen können zu einer Reduzierung der Nachfrage nach Logistikdienstleistungen führen. Im Zusammenhang mit der Erbringung von Transportdienstleistungen besteht das Risiko steigender Rohölpreise, welche die Treibstoffpreise unmittelbar beeinflussen und das Risiko mit sich führen, dass diese Verteuerung nicht in vollem Umfang und zeitnah an die Kunden weitergegeben werden kann. Die Branche plagen zudem weiterhin der Fachkräftemangel, häufig getrieben durch das im Vergleich zu anderen Branchen niedrigere Lohnniveau, geringe Margen, höhere Anforderungen, z.B. durch Just-in-time-Lieferungen oder Lieferungen innerhalb 24 Std. oder veränderte Rahmenbedingungen durch neue Stadt- und Umweltauflagen. Neben diesen Herausforderungen kristallisiert sich aktuell mit der Preissteigerung der Lademittel und auch einer Lademittelknappheit ein weiteres Problem für die Branche heraus. Weiterhin relevant bleibt die Tendenz zum ruinösen Wettbewerb, den ein Großteil der Verlader nach wie vor betreibt. Weitere Risiken birgt der mögliche Wegfall von Großkunden, wobei wir eine breite Streuung und eine hohe Anzahl von Kunden erreicht haben. Entsorgungsbereich Die Lage in den Rohstoffmärkten hat Auswirkungen in allen Marktsegmenten des Entsorgungsbereiches, sowohl beim Papier als auch in den Bereichen Schrott und Metall sowie Kunststoff. Stark fallende Preise können zu einer angespannten Geschäftslage führen. Die Wertstoffpreise werden auch 2022 weiter Schwankungen unterworfen sein. Hier gilt es kurzfristig zu planen, die Lagerbestände klein zu halten und somit das Risiko zu minimieren. Die Risiken bestehen auch in einer nach wie vor zunehmenden Tendenz zur Rekommunalisierung der Entsorgungsleistungen durch die Landkreise. Das "Halten" von Leistungen der Daseinsvorsorge in öffentlicher Hand gewinnt weiter an Bedeutung, die Zahl der Eigenbetriebe ist stark gestiegen. Ebenfalls stehen die Abschaffung der Dualen Systeme und die Einführung der Wertstofferfassung durch die Landkreise im aktuellen Fokus. Die bundesweite Konzentration im Marktsektor 'Entsorgung' schreitet weiter voran, so dass Teile Deutschlands von einigen, wenigen Entsorgungsdienstleistern dominiert werden. Es werden strategische Geschäftsfelder, die in Zusammenhang mit dezentraler Energie aus Abfällen bzw. Wertstoffen stehen, analysiert und weiterverfolgt. Unsere Entsorgungsbereiche haben sich 2021 ebenso wie in den Vorjahren vorbildlich bei der Umsetzung der Umweltziele verhalten. Es ist zu keinerlei Überschreitung der Grenzwerte gekommen. Die erneute Anerkennung als Entsorgungsfachbetriebe wurde vorbehaltlos attestiert. Die 50%- Beteiligung an der Bioreformer GmbH kam im Berichtsjahr unter Druck. Die Gesellschaft beschäftigt sich mit der Entsorgung und Verwertung von Klärschlämmen aus kommunalen Kläranlagen. Auf dem angemieteten Grundstück konnten eine im Rahmen des Konzepts wesentliche Komponente zur Reduktion des Energieverbrauchs nicht eingesetzt werden. Dadurch wurden der Gasverbrauch und damit die Kosten deutlich höher als geplant. Verschärft wurde die Situation in 2021 durch die stark angestiegenen Gaspreise, welche sich in 2022 nochmals erhöht haben. Kurzfristig ist dies bezüglich nicht mit einer Besserung zu rechnen. Die Geschäftstätigkeit wird deshalb den aktuellen Rahmenbedingungen angepasst um laufende Verluste gering zu halten. Risiken sehen wir weiterhin bei der Suche nach Fahrern und Fachkräften. Ab Q3 2021 ist auch die Entwicklung der Energiepreise als zu beachtender Risikofaktor in den Fokus gerückt. Betriebsrisiken Durch regelmäßige Wartung unserer technischen Anlagen und den Einsatz von qualifizierten Mitarbeitern sowie die kontinuierliche Sicherung und Verbesserung unserer Prozesse wirken wir den Risiken von Betriebsstörungen entgegen. Unter anderem spielt die Informationsverarbeitung im Konzern eine Schlüsselrolle, deshalb hat die Geschäftsleitung eine IT-Security Policy als Bestandteil ihrer Firmenstrategie verabschiedet. Ferner ist Wackler als Hauptumsatzträger auf Basis ISO/ICE 271001 im Rahmen einer internen CargoLine-Zertifizierung zertifiziert. Dieses CL Siegel dient der Unterstützung der Netzwerksicherheit. Der Verlust von Daten stellt ein hohes wirtschaftliches Risiko dar. Als Maßnahme gegen einen möglichen Datenverlust wird konsequent eine tägliche Sicherung aller produktiven Systeme und Daten durchgeführt. Durch regelmäßige Datenwiederherstellungstests wird eine ordnungsgemäße Rückspielbarkeit überprüft. Die Sicherung besonders schützenswerter und sensibler Bereiche ist durch separate Zugangskontrollen gewährleistet. Personalrisiken Engagiertes und kompetentes Personal ist ein zentraler Erfolgsfaktor für die Schwarz Gruppe. Deshalb bestehen Risiken solche Leistungsträger in der Unternehmensgruppe nicht schnell bzw. adäquat besetzen zu können oder vorhandenes Personal zu verlieren. Die Ansprache interessierter Jugendlicher bei Betriebsbesichtigungen und Messen, Bildungspartnerschaften mit Schulen sowie attraktive Ausbildungsangebote sichern uns langfristig Nachwuchs im eigenen Betrieb. Laufende Schulung und Fortbildung unserer Fach- und Führungskräfte sowie eine angemessene Vergütung sichert die Attraktivität unserer Arbeitsplätze. Bonitätsrisiken unserer Kunden Durch die breite Streuung unserer Kunden über eine Vielzahl von Branchen sowie durch die relativ geringe Höhe der Einzelforderungen an den Gesamtforderungen ist das Ausfallrisiko von Kundenforderungen überschaubar. Darüber hinaus betreiben wir ein aktives Forderungsmanagement, zusätzlich sind diverse Kunden über die Kreditversicherung abgesichert. Währungsrisiken, derivative Finanzinstrumente Da ausschließlich in Euro fakturiert wird und Beschaffungen ebenfalls in Euro erfolgen, sind Währungsrisiken nicht zu identifizieren. Zinsänderungsrisiken sind durch Darlehens- und Mietkaufverträge mit längerfristiger Zinsbindung oder durch Zinsswapgeschäfte minimiert. Gesamtrisikosituation Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller Risikofelder bzw. Einzelrisiken. Das Gesamtrisiko hat sich 2021 gegenüber dem Vorjahr nicht grundlegend verändert, auch nicht durch die Corona-Pandemie. Zu den Risiken der Schwarz Gruppe gehören zum einen die nicht unmittelbar beeinflussbaren Faktoren, wie die allgemeine Entwicklung der nationalen und internationalen Wirtschaftslage und Entwicklung der Energiepreise. Zum anderen gehören dazu von der Schwarz Gruppe unmittelbar beeinflussbare, zumeist operative Risiken, die frühzeitig bewertet werden und gegen die, falls erforderlich, Maßnahmen eingeleitet werden. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung sind keine Risiken erkennbar, die zu einer dauerhaften und wesentlichen negativen Beeinträchtigung der künftigen Vermögens- Finanz- und Ertragslage führen können. Chancen und zukünftige Entwicklung Spedition und Logistik Die gute Ausgangslage, in ein Netzwerk eingebunden zu sein, kommt einer Lebensversicherung gleich. CargoLine ist in der Bundesrepublik ein sicheres und stabiles Netzwerk und in der Rangliste auf Platz 1 bis 2 einzuordnen. Mit der Erweiterung unseres Logistikzentrums in Wilsdruff bei Dresden haben wir weiteres Wachstum geschaffen. Die Fertigstellung ist erfolgt und das Gefahrgutlager ist seit dem Februar 2021 in Betrieb. Weitere Wachstumsoptionen sollen durch Flächenankäufe in Göppingen und Wilsdruff geschaffen werden. Diverse Objekte werden an beiden Standorten aktuell geprüft. Durch einen neu aufgesetzten Strategieentwicklungs- und Umsetzungsprozess wurde weitere Potentiale zur Verbesserung von Effektivität und Effizienz aufgedeckt und sollen gehoben werden. Im Bereich der Personalentwicklung haben wir durch Weiterbildungsmaßnahmen für unsere Mitarbeiter und durch Rekrutierungsaktionen die Grundlagen geschaffen, uns unabhängiger vom Arbeitsmarkt und dem demographischen Wandel zu machen Entsorgungsbereich Durch neue Geschäfte, auch im überregionalen Raum in artverwandten Bereichen, sollen weiterhin Zusatzerlöse generiert werden. Weitere strategische Geschäftsfelder, die in Zusammenhang mit dezentraler Energie aus Abfällen bzw. Wertstoffen stehen, werden ständig analysiert. Zukünftige Chancen sehen wir nach wie vor in der Verwertung von Grünmasse, insbesondere in Verbindung mit dem Grüngutkonzept im Landkreis Göppingen, aber auch im Ausbau der Gewerbemüllentsorgung. Durch die Beteiligung an der Hausmüllentsorgung ab 2022 wird die ETG zudem weiterhin als kommunaler Entsorger tätig sein. Weiterhin positiv entwickelt sich das Geschäft mit der in der Unternehmensgruppe hergestellten Pflanzenkohle. Eine breite Kundenbasis und entsprechende Verträge mit Kunden garantieren eine gesicherte Existenz und positive Ergebnisse. Auch im Entsorgungsbereich haben wir im Bereich der Personalentwicklung durch Weiterbildungsmaßnahmen für unsere Mitarbeiter und durch Rekrutierungsaktionen die Grundlagen geschaffen, uns unabhängiger vom Arbeitsmarkt und dem demographischen Wandel zu machen Umsatz und Ergebnisprognose für den Konzern Für das Geschäftsjahr 2022 planen wir, über alle Sparten hinweg, steigende Umsätze. Zudem rechnen wir bei den Speditions- und Entsorgungskosten einen weiteren Anstieg. Des Weiteren ist bei den Fixkosten, insbesondere in den Bereichen Personal und Fremdleistungen, über alle Geschäftszweige eine Erhöhung zu erwarten. Trotz der Corona-Pandemie haben wir unsere im Vorjahreslagebericht getroffene Ergebnisprognose für 2020 erreicht. Insgesamt planen wir auch für 2022 mit einem positiven Konzernergebnis vor Steuern von ca. 3 Mio. EUR. Forschung und Entwicklung Forschungs- und Entwicklungstätigkeit haben wir nicht betrieben. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Im Februar 2022 hat mit dem begonnenen Ukrainekrieg eine Preisexplosion der Energiepreise stattgefunden. Der Dieselpreis sowie Preise für Gas und Strom sind stark angestiegen. Die Preissteigerungen in anderen Bereichen des täglichen Bedarfs werden zusätzlich forciert und wirken sich auch auf die Abschlüsse der Tarifparteien und damit die Lohnkosten aus. Eine konjunkturell negative wirkende Lohn-Preisspirale kann die Folge sein. Eine Entwicklung ist nicht abzusehen. Daher erfolgt noch intensiver eine permanente Überprüfung der relevanten Kennzahlen um frühzeitig, auch durch Preisanpassungen in Richtung der Kunden, gegenzusteuern.
Göppingen, im Mai 2022 Die Geschäftsleitung der Schwarz GmbH & Co KG KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
KonzernkapitalflussrechnungKapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021 der Schwarz GmbH & Co KG, Göppingen
Konzerneigenkapitalspiegel
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss Dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 liegen die Rechnungslegungsvorschriften der §§ 264 ff HGB und 290 ff HGB zugrunde. Die einschlägigen, den Abschluss tangierenden Vorschriften des GmbHG sind beachtet. Alle Konzernunternehmen haben das Kalenderjahr als Geschäftsjahr. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Konsolidierungskreis und Konsolidierungsmethode Neben der Obergesellschaft sind folgende Unternehmen in den Konsolidierungskreis einbezogen:
Assoziierte Unternehmen:
An folgenden Unternehmen, die nicht in die Konsolidierung einbezogen wurden, bestanden Beteiligungen in Höhe von mindestens 20 %:
Die überwiegenden Chancen und Risiken der Gesellschaften liegen nicht beim Konzernunternehmen. Die Beteiligungen sind damit nicht als Zweckgesellschaften zu qualifizieren.
Nach § 296 II HGB wird das Tochterunternehmen wegen untergeordneter Bedeutung nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Aufgrund der Einbeziehung in den Konzernabschluss ist die Schwarz GmbH & Co KG von der Offenlegung nach § 264 b HGB befreit. Die L. Wackler Wwe. Nachf. GmbH, die ETG Entsorgung + Transport GmbH, die Fetzer Rohstoffe + Recycling GmbH sowie die Fritz Hänsel GmbH sind aufgrund der Einbeziehung in den Konzernabschluss ebenfalls von der Offenlegung nach § 264 (3) Nr. 2 HGB befreit. Mit Ausnahme der L. Wackler Wwe. Nachf. GmbH, der ETG Entsorgung + Transport GmbH sowie der Garant Spedition und Logistik GmbH unterschreiten alle Konzernunternehmen die Größenklassen für mittelgroße Kapitalgesellschaften des § 267 HGB. Die Garant Spedition und Logistik GmbH, Bremerhaven wurden nach § 310 HGB quotal in den Konzernabschluss einbezogen, es handelt sich um ein Gemeinschaftsunternehmen. Das im Dezember 2019 neu gegründete Gemeinschaftsunternehmen (Joint Venture) BioReformer GmbH, an der die ETG Entsorgung + Transport GmbH 50,0 % der Anteile hält, wird in den Konzernabschluss nach der Equity-Methode einbezogen. Konsolidierungsregeln Die Konsolidierung erfolgt nach den Regeln der §§ 290 ff HGB. Bei sämtlichen, in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen deckt sich der Stichtag des Einzelabschlusses mit dem Stichtag des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2021. Die einbezogenen Unternehmen bilanzieren nach den Grundsätzen des HGB. Dem konsolidierten Abschluss liegen geprüfte und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschlüsse der wesentlichen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen zugrunde. Es werden folgende Konsolidierungsmaßnahmen angewendet: Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung erfolgte für sämtliche bis einschließlich 2009 in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen nach der Buchwertmethode. Es handelt sich dabei um folgende Unternehmen: L. Wackler Wwe. Nachf. GmbH, Göppingen ETG Entsorgung + Transport GmbH, Göppingen Fetzer Rohstoffe + Recycling GmbH, Eislingen (90 % der Anteile) Fritz Hänsel GmbH, Göppingen Inlogx GmbH Logistik Dienstleistungen, Göppingen PET Recycling GmbH, Göppingen (70 % der Anteile) Garant Spedition und Logistik GmbH, Bremerhaven MRG Metall-Recycling Göppingen GmbH, Göppingen (50% der Anteile) Die Neubewertungsmethode wurde für alle ab 1. Januar 2010 in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen angewandt. Es handelt sich dabei um die SIG Immobilien GmbH & Co. KG, die restlichen, hinzuerworbenen Anteile von 10 % an der Fetzer Rohstoffe + Recycling GmbH, die restlichen, hinzuerworbenen Anteile von 30 % an der PET Recycling GmbH, die Anteile an der neu gegründeten Schwarz Immobilien UG, die hinzuerworbenen Anteile der restlichen 50 % an der MRG Metall-Recycling Göppingen GmbH sowie die Anteile der elektro-plus GmbH. Bei der Buchwertmethode wird das Eigenkapital der Tochterunternehmen mit dem Beteiligungsansatz des Mutterunternehmens verrechnet. Ein Unterschiedsbetrag zwischen dem Eigenkapital des Tochterunternehmens und dem Beteiligungsansatz des Mutterunternehmens ergab sich im Wesentlichen bei der Beteiligung an der Fetzer Rohstoffe + Recycling GmbH. Der Ausweis des aktivischen Unterschiedsbetrages erfolgt unter der Position Geschäfts- und Firmenwert und wird im Konzernabschluss auf 15 Jahre abgeschrieben. Bei der Neubewertungsmethode werden sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten der Tochterunternehmen mit dem Zeitwert zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung bewertet. Das sich danach ergebende Eigenkapital der Tochterunternehmen wird mit dem Beteiligungsansatz des Mutterunternehmens verrechnet. Der aktivische Unterschiedsbetrag aus dem Erwerb der restlichen Anteile an der PET Recycling GmbH wird bei der Position Geschäfts- und Firmenwert ausgewiesen und über 10 Jahre abgeschrieben. Aus dem Erwerb der restlichen 50 % der MRG Metall-Recycling Göppingen GmbH entstand weder ein aktiver, noch ein passiver Unterschiedsbetrag. Bei der SIG Immobilien GmbH & Co. KG ergab sich ein passiver Unterschiedsbetrag. Der Ausweis in der Bilanz erfolgt entsprechend § 301 Abs. 3 HGB nach dem Eigenkapital als Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung. Nach DRS 23 erfolgt im Berichtsjahr die Auflösung des passiven Unterschiedsbetrages entsprechend der Fortschreibung der erworbenen Vermögensgegenstände. Der passive Unterschiedsbetrag wurde durch die stillen Reserven im Grundstück und dem Gebäude verursacht. Das Grundstück und das Gebäude wurden im Jahr 2019 von einem Konzernunternehmen erworben. Der passive Unterschiedsbetrag wird deshalb entsprechend weitergeführt. Mit Ausnahme der Gemeinschaftsunternehmen werden die Tochterunternehmen nach der Vollkonsolidierungsmethode (§ 300 ff HGB) in den Konzernabschluss einbezogen. Die Gemeinschaftsunternehmen werden nach den Grundsätzen der Quotenkonsolidierung (§ 310 HGB) bzw. der Equity-Methode (§ 311 HGB) einbezogen. Equity-Konsolidierung Die BioReformer GmbH wurde nach § 312 Abs. 1 Nr. 2 HGB mit dem anteiligen Eigenkapital des Tochterunternehmens in den Konzernabschluss einbezogen. Das assoziierte Unternehmen wurde erstmalig zum 15. November 2019 einbezogen. Soweit sich ein Unterschiedsbetrag zwischen den Anschaffungskosten der Beteiligung und dem anteiligen Eigenkapital ergab, wurde dieser nach der Neubewertungsmethode in den Geschäfts- oder Firmenwert eingestellt. Die Auflösung erfolgt über die erwartete Nutzungsdauer. Das anteilige Eigenkapital beträgt T-EUR -117. Beim Geschäfts- oder Firmenwert (Restbuchwert 31. Dezember 2021 T-EUR 191) erfolgt die Auflösung über einen Zeitraum von 10 Jahren nach § 309 Abs. 1 HGB. Zusammen ergibt sich ein Buchwert zum 31.12.2021 von T-EUR 74. Das assoziierte Unternehmen wendet als Regelwerk für die Bilanzierung und Bewertung das HGB an. Schuldenkonsolidierung Forderungen und Verbindlichkeiten der Konzerngesellschaften werden gegeneinander aufgerechnet. Gewinn- und Verlust Konsolidierung Umsatzerlöse aus Lieferungen und Leistungen zwischen den voll konsolidierten Konzernunternehmen, sowie sonstige Geschäftsvorfälle, wurden im Rahmen des Konzernabschlusses gegeneinander aufgerechnet. Da die Umsätze nur zu unter Fremden üblichen Bedingungen und Konditionen abgewickelt wurden und sich nur unwesentliche Auswirkungen auf das Konzernergebnis ergeben, erfolgte keine Zwischengewinneliminierung entsprechend § 304 Abs. 2 HGB. Latente Steuern Von den latenten Steuern entfallen T-EUR 177 auf Differenzen zwischen den Wertansätzen von Vermögensgegenständen in der Konzernbilanz und den Steuerbilanzen der einbezogenen Tochterunternehmen. Des Weiteren resultieren aus dem Einzelabschluss der Muttergesellschaft passive latente Steuern in Höhe von T-EUR 159. Angaben nach § 264 Abs. 1a HGB
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze und sonstige Informationen Gliederung Die Gliederung von Konzernbilanz und Konzern Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB. Die Konzern Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Form der Darstellung der Konzernbilanz und der Konzern Gewinn- und Verlustrechnung ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die erweiterten Angaben zu Forderungen und Verbindlichkeiten gemäß § 268 Abs. 4 und 5 HGB werden in einem Forderungs- und Verbindlichkeitenspiegel gemacht. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Bewertung Die angewandten Bewertungsgrundsätze entsprechen den §§ 252 ff HGB. Die Ausweis- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßig lineare Abschreibungen, bewertet. Die hier erfasste Anwendersoftware wird in 3 bis 5 Jahren abgeschrieben. Für Firmenwerte werden Nutzungsdauern von 5 bis 15 Jahren zugrunde gelegt. Die Nutzungsdauer von 15 Jahren ist auf nachhaltige Kundenbeziehungen und langfristige Verträge mit den Abnehmern zurückzuführen. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Bauten werden nach der linearen Methode, Maschinen und Betriebs- und Geschäftsausstattung werden überwiegend nach der linearen Methode innerhalb der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Es werden folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Vorräte werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Bewertung der Vorräte erfolgte verlustfrei. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Für Ausfallrisiken werden in ausreichendem Umfang Einzel- und Pauschalwertberichtigungen gebildet. Nennenswerte Forderungen in fremder Währung bestehen nicht. Die liquiden Mittel lauten auf Euro und sind zum Nennbetrag bewertet. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten umfassen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Des Weiteren beinhaltet der Posten Mietvorauszahlungen in Höhe von T-EUR 7.782 (Vj. T-EUR 7.800) für zwei Leasingobjekte. Die Mietvorauszahlung i.H.v. T-EUR 4.233 ist für ein bereits länger bestehendes Leasingobjekt. Die Auflösung erfolgt ab 2029. Eine weitere Mietvorauszahlung i.H.v. T-EUR 3.549 resultiert aus der Weitergabe von Zuschüssen sowie aus der Einbringung von Eigenmitteln für ein weiteres Leasingobjekt. Die Auflösung erfolgt mit Leasingbeginn ab 2021 über die Leasinglaufzeit. Die nach versicherungsmathematischen Grundsätzen berechneten Pensionsverpflichtungen sind vollständig und zum Teilwert auf der Basis eines Rechnungszinsfußes von 1,87 % p.a., einer durchschnittlichen Gehaltssteigerung von 2,0 %, einem Rententrend von 2,0 % und einer Fluktuationsrate von 0,0 % angesetzt worden. Es wurde die Sterbetafel Heubeck 2018 G und ein modifiziertes Teilwertverfahren angewendet. Aus der Anwendung der 10-Jahres-Durchschnittsbildung für den Rechnungszins ergibt sich ein Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von T-EUR 17. Übrige Rückstellungen wurden gebildet, sofern rechtliche oder faktische Verpflichtungen gegenüber Dritten bestehen, die auf vergangenen Geschäftsvorfällen oder Ereignissen beruhen und künftig wahrscheinlich zu einem Mittelabfluss führen werden. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Kostensteigerungen wurden berücksichtigt und langfristige Rückstellungen abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Nennenswerte Verbindlichkeiten in fremder Währung bestehen nicht. Korrespondierend zu einem Teil der Mietvorauszahlungen wurde ein passiver Rechnungsabgrenzungsposten i.H.v. T-EUR 1.789 gebildet, basierend auf einem Zuschuss der Sächsischen Aufbaubank, der für das neue Gefahrstofflager in Wilsdruff gewährt wurde. Dieser Rechnungsabgrenzungsposten wird, parallel zu den korrespondierenden Mietvorauszahlungen, beginnend ab 2021 über die Mietlaufzeit auf gelöst. Die aktiven latenten Steuern belaufen sich auf T-EUR 20 (Vj. T-EUR 20) und sind auf den Unterschiedsbetrag aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen bzw. Rückstellungen für Altersteilzeit zurückzuführen. Passive latente Steuern in Höhe von T-EUR 176 (Vj. T-EUR 182) resultieren aus den Zuschreibungen bei den Grundstücken. Des Weiteren waren passive latente Steuern mit T-EUR 148 (Vj. T-EUR 168) aus der Beteiligung an einer Leasingobjektgesellschaft abzugrenzen. Aufgrund abweichender Behandlung der Beteiligung im Handels- und Steuerrecht (sog. Zebragesellschaft) ergibt sich zunächst eine Gewerbesteuerersparnis, die in späteren Jahren zu einer entsprechenden Belastung führt. Weiterhin entfallen passive latente Steuern mit T-EUR 32 (Vj. T-EUR 40) auf die niedrigere Bewertung von Grundstücken in der Steuerbilanz, aufgrund von steuerlichen Sonderabschreibungen. Die aktiven und passiven latenten Steuern werden saldiert und mit insgesamt T-EUR 336 (Vj. T-EUR 370) unter dem Posten "Passive latente Steuern" ausgewiesen. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Steuersatz beläuft sich auf 13 % (Gewerbesteuer im Konzern). Bei körperschaftsteuerpflichtigen Gesellschaften ergeben sich keine Steuerlatenzen.
Anlagespiegel
Forderungsspiegel (Vorjahr in Klammern)
Verbindlichkeitenspiegel (Vorjahr in Klammern)
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden mit T-EUR 5.702, Sicherungsübereignungen mit T-EUR 3.155, Abtretung Außenstände mit T-EUR 253 und Eigentumsvorbehalt aus Mietkauf mit T-EUR 264 besichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind besichert mit Eigentumsvorbehalt aus Mietkäufen. Rückstellungsspiegel
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Personalaufwand Der Aufwand aus Altersversorgung beträgt T-EUR 168 (Vj. T-EUR 164). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Der Aufwand aus der Abzinsung beträgt T-EUR 13 (Vj. T-EUR 17). Steuern vom Einkommen und Ertrag Der Ertrag aus der Auflösung latenter Steuern beläuft sich auf T-EUR 34 (Vj. T-EUR 32). Sonstige Angaben Anteilsbesitz
*) Das negative Kapital ist auf kalkulatorische Verluste zurückzuführen. Die Leasinggesellschaft hat die Miete so berechnet, dass die Verluste bei Mietende wieder ausgeglichen sind. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Bewertungseinheiten nach § 254 HGB Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurde zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos ein gegenläufiges Zins-Swapgeschäft abgeschlossen. Darlehensbetrag/Basis für Zins-Swap: T-EUR 1.800 Zinsbezugbasis: 6-Monats-Euribor Zins-Swapbelastung: 1,1 % fest Zins-Swapertrag: 6-Monats-Euribor Marktwert: T-EUR -81 (Barwert) Darlehensbetrag/Basis für Zins-Swap: T-EUR 1.113 Zinsbezugbasis: 3-Monats-Euribor Zins-Swapbelastung: 0,85 % fest Zins-Swapertrag: 3-Monats-Euribor Marktwert: T-EUR -35 (Barwert) Vollständige Deckungsgleichheit liegt vor, die Zahlungsströme sind deckungsgleich. Zulässigerweise wurde eine Bewertungseinheit nach § 254 HGB gebildet. Zahl der Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt nach Kopfzahl)
davon durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer der nach § 310 HGB nur quotal einbezogenen Unternehmen: 69 (Vj. 73) Gesamtbezüge der Organmitglieder Von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Honorar des Abschlussprüfers Schwarz GmbH & Co KG einschließlich Tochtergesellschaften:
Leitungsorgane Als Geschäftsführer der persönlich haftenden Schwarz Beteiligungs-GmbH, Göppingen sind bestellt: Frau Beate Schwarz, Dipl. Betriebswirtin (FH), Göppingen Herr Oliver Schwarz, Dipl. Betriebswirt (FH), Göppingen Frau Beate Schwarz und Herr Oliver Schwarz vertreten die Gesellschaft zusammen mit einem Geschäftsführer oder einem Prokuristen und sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Als Prokuristen sind bestellt: Frau Gabriele Schwarz Herr Frank Krusche Die Prokuristen vertreten zusammen mit dem persönlich haftenden Gesellschafter oder mit einem anderen Prokuristen. Gewinnverwendung des Mutterunternehmens Aus dem Jahresüberschuss in Höhe von T-EUR 2.768 wurden T-EUR 692 den Gewinnrücklagen zugeführt. Der verbleibende Betrag wurde den Gesellschafterdarlehen gutgeschrieben. Unterzeichnung des Konzernabschlusses gem. § 298 HGB i.V.m. § 245 HGB
Göppingen, den 06. Mai 2022 Beate Schwarz Oliver Schwarz sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Billigung: Der Konzernabschluss wurde am 02.06.2022 gebilligt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Schwarz GmbH & Co. KG, Göppingen Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Schwarz GmbH & Co. KG, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Schwarz GmbH & Co. KG, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31.12.2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. • holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Göppingen, den 19. Mai 2022 Müller-Mack,
Hermann & Partner
Dieter Hermann, Wirtschaftsprüfer |
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