Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 302334
Eingetragen
13.12.2004
Branche
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareHerstellung von Datenverarbeitungsgeräten und peripheren Geräten
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Hardund Software auf dem Gebiet der elektronischen Datenverarbeitung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Patrick Schiller
seit 23.1.2026
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bütema AG

Bietigheim-Bissingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhaltsverzeichnis:

1. Bilanz zum 31. Dezember 2023

2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom

1. Januar bis 31. Dezember 2023

3. Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Anlage zum Anhang: Anlagenspiegel

4. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

5. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

6. Mitteilung über die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 und über die Ergebnisverwendung

7. Bericht des Aufsichtsrats der Bütema AG über die Prüfung des Jahresabschlusses 2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

der Bütema AG, Bietigheim-Bissingen

AKTIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR T-EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 233.303,00 258
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.520.503,00 3.361
2.753.806,00 3.619
II. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 6.552,58 7
2. Übrige Finanzanlagen 50,00 0
6.602,58 7
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 11.118,88 66
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.674.129,91 1.490
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.222.549,27 11
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 126.727,59 132
5.794.934,23 5.325

PASSIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR T-EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 478.335,00 478
II. Kapitalrücklage 463.790,00 464
III. Gewinnrücklagen 871.359,76 871
IV. Gewinnvortrag 831.229,86 549
V. Jahresüberschuss 956.868,25 633
3.601.582,87 2.995
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.717.993,07 1.218
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 12
2. Übrige Verbindlichkeiten 475.358,29 1.095
- davon aus Steuern EUR 330.489,99 (Vj.: TEUR 357) 475.358,29 1.107
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 3.163,18 (Vj.: TEUR 0)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 0,00 5
5.794.934,23 5.325

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

der Bütema AG, Bietigheim-Bissingen

2023 Vorjahr
EUR EUR TEUR
1. Rohergebnis 11.071.062,11 9.974
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 4.679,49 (Vj. TEUR 25)
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.550.347,40 4.801
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 835.901,77 770
6.386.249,17 5.571
- davon für Altersversorgung EUR 83.643,58 (Vj. TEUR 75)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.172.430,55 928
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.147.005,52 2.499
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 5.515,89 (Vj. TEUR 10)
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.932,46 0
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.944,00 4
- davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR 3.944,00 (Vj. TEUR 4)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 415.520,08 338
- davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern EUR 0,00 (Vj. TEUR 29)
8. Ergebnis nach Steuern 957.845,25 634
9. Sonstige Steuern 977,00 1
10. Jahresüberschuss 956.868,25 633

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft

Firmenname laut Registergericht: Bütema AG
Firmensitz laut Registergericht: Bietigheim-Bissingen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Stuttgart
Register-Nr.: HRB 302334

Angaben zu Gliederungsvorschriften

Der Jahresabschluss der Bütema AG wurde nach den geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuchs, des Aktiengesetzes sowie der Satzung der Gesellschaft aufgestellt.

Nach den in § 267 Abs. 1 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Der Jahresabschluss wurde nach den Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des Gesellschaftsvertrags beachtet. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266, 275 Abs. 2 HGB unter Beachtung rechtsformabhängiger Besonderheiten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 II HGB gewählt. Die Form der Darstellung des Jahresabschlusses ist gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Angaben die wahlweise in der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind überwiegend im Anhang angegeben.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Die Sachanlagen wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungssätze wurden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer (i.d.R.) linear festgelegt. Bei den Zu- und Abgängen wurden die Abschreibungen zeitanteilig pro Monat angesetzt.

Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände im Wert von bis zu EUR 800,00 wurden aufgrund ihrer untergeordneten Bedeutung auch im handelsrechtlichen Jahresabschluss im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten aktiviert.

Soweit bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens eine dauerhafte Wertminderung vorliegt, wird auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Die Vorräte (Handelswaren) werden auf der Basis der aktuellen Einkaufspreise, vermindert um Anschaffungspreisminderungen, unter Berücksichtigung von Gängigkeitsabschlägen bewertet.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Konkretisierte Ausfallrisiken werden über Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Um dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko Rechnung zu tragen, ist eine 1%-ige Pauschalwertberichtigung auf den Nettoforderungsbestand gebildet.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag sind, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen, als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

Die Pensionsrückstellungen wurden gemäß dem modifizierten Teilwertverfahren unter Verwendung der Sterbetafel von 2018 G von Prof. Klaus Heubeck mit einem Rechnungszins von 1,83 % (Vorjahr: 1,78 %) und einer voraussichtlichen Rentensteigerung von 2,00% (Vorjahr: 2,0 %) angesetzt.

Bei den Pensionsrückstellungen erfolgte gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB eine Verrechnung mit Vermögensgegenständen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung der Pensionsrückstellung dienen. Bei diesen Vermögensgegenständen handelt es sich um Rückdeckungsversicherungen, die in Höhe des Zeitwertes (geschäftsplanmäßiges Deckungskapital zzgl. Überschussguthaben) verrechnet wurden. Entsprechend wurde auch mit den zugehörigen Aufwendungen und Erträgen aus der Abzinsung und aus dem zu verrechnenden Vermögen verfahren.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Betrachtungsweise notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.

Einnahmen vor dem Abschlussstichtag sind, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen, als passiver Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

Währungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in Fremdwährung wurden mit dem am Tag des Anfalls geltenden Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten inkl. Bankguthaben wurden ebenfalls mit dem Devisenkassamittelkurs am Stichtag umgerechnet.

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 245 (Vorjahr: TEUR 98) für vermietete PCs vorgenommen. Weitere Sonderabschreibungen und Zuschreibungen zum Sachanlagevermögen wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht vorgenommen.

Der Anlagenspiegel ist dem Anhang beigefügt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sonstige Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens in Höhe von EUR 104.873 (Vorjahr: EUR 60.572) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital beträgt 478.335 EUR und ist in 71.587 auf den Namen lautende Stückaktien eingeteilt. Weitere Aktiengattungen bestehen nicht.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage beträgt unverändert zum Vorjahr EUR 463.790,00.

Gewinnrücklagen

Die Entwicklung der anderen Gewinnrücklagen ohne die unveränderte gesetzliche Rücklage i.H.v. EUR 30.884,00 stellt sich im Jahr 2023 wie folgt dar:

Stand 01.01.2023 Einstellungen Entnahmen Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Andere Gewinnrücklagen 840.475,76 0,00 0,00 840.475,76

Fortführung des Jahresergebnisses

2023
EUR
Gewinnvortrag 1.182.006,16
Ausschüttung -350.776,30
Jahresüberschuss 956.868,25
Einstellung in gesetzliche Rücklage 0,00
Einstellung in andere Gewinnrücklagen 0,00
Bilanzgewinn 1.788.098,11

In der Hauptversammlung vom 30. Juni 2023 wurde beschlossen, den Jahresüberschuss zum 31.12.2022 in Höhe von EUR 632.631,07 auf neue Rechnung vorzutragen und aus dem daraus erstandenen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 1.182.006,16 eine Stückdividende von EUR 4,90 auszuschütten. Dies ergibt bei 71.587 Stückaktien eine Gesamtdividende von EUR 350.776,30.

Pensionsrückstellung

Gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB wurden folgende Werte verrechnet:

Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung EUR 229.507,00
Zeitwert der Rückdeckungsversicherung EUR -25.031,49
EUR 204.475,51

Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände betragen EUR 18.200,21. Die verrechneten Aufwendungen betragen EUR 7.956,00 und die verrechneten Erträge betragen EUR 1.436,45.

Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 in Höhe von EUR 2.682 ist ausschüttungsgesperrt.

Restlaufzeiten Verbindlichkeiten und sonstige Angaben

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
kleiner 1 J. 2 bis 5 J. größer 5 J.
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 0,00 0,00 0,00 0,00
Übrige Verbindlichkeiten 475.358,29 475.358,29 0,00 0,00
Summe 475.358,29 475.358,29 0,00 0,00
Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2022 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
kleiner 1 J. 2 bis 5 J. größer 5 J.
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 12.180,37 12.180,37 0,00 0,00
Übrige Verbindlichkeiten 1.095.164,87 1.095.164,87 0,00 0,00
Summe 1.107.345,24 1.107.345,24 0,00 0,00

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen übliche Eigentumsvorbehalte.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Außergewöhnliche Aufwendungen und Erträge

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist eine Spende in Höhe von TEUR 360 (Vorjahr TEUR 357) enthalten.

Des Weiteren sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen insolvenzbedingte Forderungsverluste in Höhe von TEUR 164 (Vorjahr TEUR 650) enthalten. Gegenläufig ist in den sonstigen betrieblichen Erträgen eine Versicherungsentschädigung bezüglich der insolvenzbedingten Forderungsausfälle in Höhe von TEUR 160 enthalten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

TEUR
aus Mietverträgen, jährlich 449

Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Die Anzahl der Arbeitnehmer betrug im Jahresdurchschnitt 66 (Vorjahr: 61) Angestellte.

Organe der Gesellschaft

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten dem Vorstand an:

Herr Dirk Frintrop, Informatiker

Herr Lutz Hollmann-Raabe, Diplom Betriebswirt

Herr Patrick Schiller, Diplom Wirtschaftsinformatiker (FH)

Dem Aufsichtsrat gehörten während und zum Ende des Geschäftsjahres folgende Personen an:

Herr Jürgen Fässle, Bankkaufmann, Vorsitzender,

Herr Henry Frintrop, Geschäftsführer und

Herr Andreas Baumann, Key Account Manager.

Vergütungen an den Vorstand

Die Angabe der Höhe der Vergütungen an den Vorstand und ehemalige Vorstandsmitglieder sowie deren Hinterbliebene wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

Nachtragsbericht

Auch nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 bestehen weiterhin wirtschaftliche Unwägbarkeiten hinsichtlich der anhaltenden Inflation, sowie der Ukraine-Krise, die zum Zeitpunkt der Erstellung des Abschlusses nicht vollumfänglich erfasst und bewertet werden können. Zu beachten ist, dass der Großkunde Galeria Karstadt Kaufhof GmbH zum 09.01.2024 Gläubigerschutz beantragt und zum 01.04.2024 die Regelinsolvenz eröffnet hat.

Hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Gesellschaft verweisen wir auf die Angaben im Lagebericht.

Vorschlag der Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt vor den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Bietigheim-Bissingen, 9. April 2024

Bütema AG

Vorstand

Dirk Frintrop

Lutz Hollmann-Raabe

Patrick Schiller

Entwicklung des Anlagevermögens in 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenst. 995.000,00 - - 995.000,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.768.662,50 - - 1.768.662,50
3. Übrige immaterielle Vermögensgegenstände 145.231,80 - - 145.231,80
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 2.908.894,30 - - 2.908.894,30
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 453.061,20 - - 453.061,20
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.199.901,34 312.796,99 8.348,56 5.504.349,77
Summe Sachanlagen 5.652.962,54 312.796,99 8.348,56 5.957.410,97
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 6.552,58 - - 6.552,58
2. Übrige Finanzanlagen 50,00 - - 50,00
Summe Finanzanlagen 6.602,58 - - 6.602,58
Gesamtbetrag 8.568.459,42 312.796,99 8.348,56 8.872.907,85
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenst. 995.000,00 - - 995.000,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.768.662,50 - - 1.768.662,50
3. Übrige immaterielle Vermögensgegenstände 145.231,80 - - 145.231,80
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 2.908.894,30 - - 2.908.894,30
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 194.421,20 25.337,00 - 219.758,20
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.839.051,00 1.147.093,55 2.297,78 2.983.846,77
Summe Sachanlagen 2.033.472,20 1.172.430,55 2.297,78 3.203.604,97
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen - - - -
2. Übrige Finanzanlagen - - - -
Summe Finanzanlagen - - - -
Gesamtbetrag 4.942.366,50 1.172.430,55 2.297,78 6.112.499,27
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenst. - -
2. Geschäfts- oder Firmenwert - -
3. Übrige immaterielle Vermögensgegenstände - -
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände - -
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 233.303,00 258.640,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.520.503,00 3.360.850,34
Summe Sachanlagen 2.753.806,00 3.619.490,34
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 6.552,58 6.552,58
2. Übrige Finanzanlagen 50,00 50,00
Summe Finanzanlagen 6.602,58 6.602,58
Gesamtbetrag 2.760.408,58 3.626.092,92

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Bütema AG, Bietigheim-Bissingen

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell:

Retail Solutions

Herstellung und Vertrieb (Vermietung) von Software und Hardwarelösungen für die Einzelhandelsfilialen vorwiegend von Fashion und Livestyle Retailern.

Die einzelnen Bereiche sind hierbei:

23% Vermietung von Software als Plattform (Saas)

27% Erstellung individueller Kundenlösungen

13% Vermietung von Hardware im Full Service (Retail as a Service)

35% Verkauf von Hardware

2% Hardware Service Dienstleistungen wie Reparatur und Installationen

Die Leistungen werden ausschließlich am Standort Bietigheim-Bissingen erbracht.

Forschung und Entwicklung

Bütema entwickelt Software in einem 3-stufigen Wertschöpfungsmodell

Sovia Framework (Rapid Software Development)

Sovia RetailCore (Digital Experience Plattform)

Individuelle Kundenlösungen mit Hilfe der vorgenannten Produkte

Für die Entwicklung der Produkte hat Bütema im Jahr 2023 ca. 11 % vom Umsatz aufgewendet.

II. Wirtschaftsbericht

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das Jahr 2023 stand gesamtwirtschaftlich unter dem Einfluss des Ukraine Kriegs, einer weiterhin anhaltend hohen Inflation und erhöhten Zinsen, welche die Konjunktur in vielen Bereichen drosselte.

Die Mode- und Livestyle-Branche wurde durch die Inflation und die abflauende Konjunktur in Westeuropa besonders hart getroffen. Ein weiterhin verhaltener Onlineumsatz treibt zusätzlich einen großen Bedarf der Optimierung von Einzelhandelskonzepten und Prozessen, sowie eine Reduzierung der Einzelhandelsflächen voran.

Die gesellschaftliche Diskussion ist weiterhin stark vom Gedanken der Nachhaltigkeit und der CO 2 Reduzierung geprägt.

Bütema trifft in jedem Segment des Geschäftsmodells auf Wettbewerb. Dieser ist breit aufgestellt. In einigen Bereichen handelt es sich im Wesentlichen um kleine Unternehmen (Startups). Im Bereich Hardware und Store Operation ist der Wettbewerb von großen Key Playern wie SAP & GK Software geprägt.

Bütema ist in diesem Umfeld der einzige Anbieter der:

Software und Hardware in einem Konzept zusammenführt

mehrere Lösungsfelder im Einzelhandelsgeschäft zusammenführt

Bütema sticht mit diesem Alleinstellungsmerkmal hervor, sobald jeweils eines dieser Kriterien in Projekten vom Kunden benötigt wird.

Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens

Das Geschäft für Bütema hat sich trotz der wirtschaftlich ungünstigen Marktbedingungen im Verlauf des Jahres 2023 hervorragend entwickelt; operativ lag das Ergebnis ca. 40 % über dem Vorjahr.

Dabei hat sich im Speziellen der Bereich der vertraglichen Erlöse für Software- und Hardware-Miete positiv entwickelt, sowie ein weiterhin starker Handelswarenbereich.

Das Unternehmen hat kontinuierlich einen sehr hohen Cash Flow erreicht und war so in der Lage, auch alle nötigen Investitionen für den eigenen Bedarf aus eigenen Mitteln zu bestreiten.

Kennzahlen:

Jahr Vorjahr
Anzahl Mitarbeiter 66 61
Umsatz / Mitarbeiter 248.865 € 261.446 €
Roherlös / Mitarbeiter 167.743 € 163.463 €
betr. Aufwand / Mitarbeiter 129.292 € 132.294 €
betr. Ergebnis / Mitarbeiter 20.673 € 15.985 €
Vertragsquote 35,19% 30,38%
Eigenkapitalrendite 26,57% 21,12%
Gesamtkapitalrendite 16,51% 11,88%
Umsatzrendite 5,83% 3,97%
EBITDA 2.536.830 € 1.903.453 €
EBITDA-Marge 15,44% 11,94%
EBIT 1.364.400 € 975.096€
EBIT-Marge 8,31% 6,11%

III. Prognosen, Chancen- und Risikobericht

Prognosen

Aufgrund der allgemeinen schwierigen Wirtschaftslage sieht die Planung für das Jahr 2024 zwar einen leichten Rückgang im Umsatz vor, aufgrund steigender PS Software, Software und Hardware Managed Erlöse jedoch einen Anstieg des Ergebnisses.

Die Zielplanung geht von einem Umsatzrückgang von 1 % aus und einem Ergebnis von rd. T€1.500.

Das erste Quartal 2024 hat wider Erwarten hervorragend begonnen und lag zum 31.03. 116% über der Planung.

Die Prognosen für das weitere Jahr sehen positiv aus. Es gibt eine gute Dynamik bei den non- Fashion Kunden, jedoch mit wechselnden Vorzeichen bei unseren Fashion Kunden wegen der vorherrschenden Rezession und der Ukraine-Krise.

Chancen

Chancen ergeben sich einerseits aus der besser werdenden Akzeptanz von Cloud Systemen. Diese ergeben sich aus der Einführung von SaaS Angeboten, durch neue Ertragschancen aus dem Betrieb und dem Verbrauch der Plattform. Ebenso aus neuen Produktansätzen durch die Einbeziehung von bereits verfügbaren Cloud-Diensten für KI und machine learning und neuen Produkt Features wie Azure Communication und dem Launch des neuen Produktes KIra. KIra ist die Einkaufsassistentin für den Kunden im Einzelhandel, welcher durch einen Chat-Bot an verschiedenen Kontaktpunkten den Shopper dann unterstützt, wenn gerade kein Verkaufspersonal da ist. Zum Beispiel für die schnelle Artikelsuche in der passenden Größe und der Reservierung. Außerdem unterstützt sie in der Onlineshop Bestellung oder in der Umkleidekabine, falls ein Teil nicht passt. Darüber hinaus ergeben sich aus dem neu überarbeiteten Digital Signage System mit Integrierten Retail Media Schnittstellen neue Marktzugänge bei kleineren und mittleren Kunden, welche durch verstärktes Marketing und Vertriebsaufwände in den Markt getragen werden.

Risiken

Risiken für die weitere Auslastung der Entwicklungs-Teams können sich aus einer allgemeinen weiter anhaltenden Abschwächung der Konjunktur und damit des Konsums ergeben, sowie aktuell laufenden und weitere Insolvenzen von Kunden.

Besondere Risiken aufgrund der Rezession & Ukraine-Krise:

Zum Zeitpunkt der Entstehung dieses Berichtes befindet sich aktuell noch ein Kunde im Insolvenzverfahren. Der Gläubigerausschuss ist für den 28.05.24 geplant. Das Unternehmen wird voraussichtlich noch im April 2024 einen Kaufvertrag mit einem neuen Eigentümer abschließen und eine Fortführung scheint zum jetzigen Zeitpunkt gesichert.

Aktuell ist die Auftragslage ausgezeichnet, die Liquidität gesichert und die Entwicklung voll ausgelastet, so dass keine existenziellen Risiken drohen.

Eine abschließende Beurteilung der Ukraine-Krise und der daraus resultierenden Rezession wird jedoch erst Ende des Jahres möglich sein. Aufgrund der Rezession ist weiterhin mit einem gedämpften Konsumklima zu rechnen, welches Auswirkungen auf die Gesamtsituation der Kunden der Bütema AG hat.

Das Geschäftsmodell der Bütema AG erweist sich in dieser Zeit als durchaus robust. Hierbei sind die vertraglichen Erlöse aus Mietverträgen eine große Hilfe, ebenso die Diversifizierung im Produkt- und Kundenportfolio.

Wesentliche Risiken entstehen, falls namhafte Kunden Insolvenz anmelden und in Folge dieser liquidiert werden.

 

Bietigheim-Bissingen, den 9. April 2024

Dirk Frintrop, Vorstand

Lutz Hollmann-Raabe, Vorstand

Patrick Schiller, Vorstand

Hinweis:

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die für Offenlegungszwecke gemäß § 327 HGB verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Bütema AG, Bietigheim-Bissingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Bütema AG, Bietigheim-Bissingen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bütema AG, Bietigheim-Bissingen für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus do-losen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 9. April 2024

WirtschaftsTreuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Kleinle, Wirtschaftsprüfer

Faust, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses 2023

Der Aufsichtsrat hat am 24. April 2024 den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 gebilligt und damit festgestellt.

Ergebnisverwendungsbeschluss für das Geschäftsjahr 2023

Die Hauptversammlung hat am 24. April 2024 den folgenden Beschluss über die Ergebnisverwendung gefasst:

Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 956.868,25 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Aus dem daraus entstandenen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 1.788.098,11 wird eine Stückdividende von EUR 14,00 ausgeschüttet. Dies ergibt bei 71.587 Stückaktien eine Gesamtdividende von EUR 1.002.218,00.

Bericht des Aufsichtsrats des Jahresabschlusses 2023

An die Hauptversammlung der Bütema AG

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss der Bütema AG - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 - 31.12.2023 sowie den Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns nach § 171 AktG unter Berücksichtigung der deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und der ergänzenden Bestimmungen des AktG sowie der Satzung geprüft.

Der Jahresabschluss und der Lagebericht zum Geschäftsjahr 2023 wurden durch die von der Hauptversammlung als Abschlussprüfer gewählte Wirtschafts Treuhand GmbH, Stuttgart, geprüft und mit uneingeschränktem Bestätigungsvermerk versehen.

Die Geschäftsführung der Gesellschaft wurde vom Aufsichtsrat während des Geschäftsjahrs anhand monatlich übermittelter kurzfristiger Erfolgsrechnungen, Liquiditätsübersichten, Betriebsabrechnungen und der Entwicklung des Auftragsbestands überprüft. Außerdem ließ sich der Aufsichtsrat vom Vorstand über die Geschäftsentwicklung berichten und befragte den Vorstand während den Aufsichtsratssitzungen. Bei diesen Prüfungen sind keine Umstände bekannt geworden, die gegen die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung und des Jahresabschlusses sprechen.

Die Jahresabschlussunterlagen und der Prüfbericht wurden in der Aufsichtsratssitzung vom 24.04.2024 mit dem Vorstand erörtert. Die erforderlichen Unterlagen sind rechtzeitig vor der Sitzung an alle Mitglieder des Aufsichtsrats verteilt worden, so dass ausreichend Gelegenheit zu ihrer Prüfung bestand.

Einwendungen waren nicht zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss gebilligt. Der Jahresabschluss 2023 ist damit festgestellt.

 

Bietigheim, 24.04.2024

Jürgen Fässie, Aufsichtsratsvorsitzender der Bütema AG

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