Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 722403
Vorher
WEBO WERKZEUGBAU OBERSCHWABEN GMBH
Eingetragen
1.7.2008
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von HandwerkzeugenHerstellung sonstiger Werkzeuge a. n. g.
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung sowie Vertrieb von Werkzeugen aller Art, inklusive der Entwicklung und Verwertung von Technologien und Baugruppen im Bereich der Werkzeuge

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Axel Norbert Wittig
seit 1.7.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

67.50% identifiziert32.50% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Axel Norbert Wittig
50.00%
J***** S******+1
17.50%

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
22.50%
GLOBAL TEK FABRICATION Co. LTD.
10.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
FormTechnology GmbH
Germany
300.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

WEBO GmbH

Amtzell

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2021 bis zum 30.06.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 01.07.2021 - 30.06.2022

WEBO GmbH, Amtzell

1 Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1.1 Organisatorische und rechtliche Struktur

Stammkapital: EUR 300.000,00

Gründungsjahr: 2008 Gesellschafterin: FormTechnology GmbH Geschäftsführung: Die Geschäftsführung erfolgt durch Herrn Dipl.- Ing. Axel Wittig Abteilungen: Konstruktion, Projektmanagement und Vertrieb, Finanzen, Einkauf und Logistik, mechanische Fertigung, Messtechnik, Werkstatt Schwestergesellschaft: Kolibri Metals GmbH

1.2 Geschäftsfeld

Das Unternehmen befasst sich mit der Entwicklung von Getriebebauteilen, der Konstruktion und Herstellung von Umformwerkzeugen und Fertigungsanlagen für den Antriebsstrang des Automobils und der Fahrradindustrie, sowie der Serienproduktion von Bauteilen.

Unsere Tochtergesellschaft befindet sich in Nanjing, China. Die wesentlichen Absatzmärkte sind das europäische In- und Ausland sowie Asien und Nordamerika.

1.3 Geschäftsverlauf

Allgemeine wirtschaftliche Situation

Die deutsche Wirtschaft erholt sich seit Jahresbeginn von den zurückliegenden Coronawellen, so das IFO Institut in seinen Aussagen von Juni und September 2022. Die damit einhergehende Normalisierung der Ausgaben in den konsumnahen Dienstleistungsbereichen verleihen der Konjunktur einen kräftigen Schub. Allerdings bremsen die hohe Inflation, der Krieg in der Ukraine und die anhaltenden Lieferengpässe die wirtschaftliche Erholung in nahezu allen Wirtschaftsbereichen. Das Bruttoinlandsprodukt wird im Jahr 2022 um 1,6% steigen und im Jahr 2023 um 0,3% schrumpfen. Die diesjährige Inflationsrate dürfte im Durchschnitt 8,1 % betragen. Auch im kommenden Jahr dürften die Verbraucherpreise mit 9,3% überdurchschnittlich stark steigen. Ihren Höhepunkt wird sie voraussichtlich im ersten Quartal 2023 mit etwa 11% erreichen. Im Jahr 2024 dürfte die Wirtschaftsleistung mit 1,8% zulegen und die Inflationsrate auf 2,4% sinken, so das IFO Institut in seiner Septemberausgabe.

Angesichts des schwierigen Umfelds mit hoher Inflation, Energiekrise, Ukrainekrieg und Dürre hält sich die deutsche Wirtschaft noch erstaunlich gut, so das DIW Institut in Berlin. Die Energiekrise zwingt bereits jetzt viele Gasanbieter, neue Verträge abzuschließen und die Preise massiv zu erhöhen. Vor diesem Hintergrund bleibt auch die Teuerung hoch und viele Menschen sind inflationsbedingt mit deutlichen Lohneinbußen konfrontiert. Die größten Auswirkungen zeigen sich nach wie vor in der Industrie. Der Krieg in der Ukraine, die Schwäche der Weltkonjunktur und die daraus resultierende Unsicherheit mindern Auftragseingänge auf der einen und hemmen Materiallieferungen und Produktionsabläufe auf der anderen Seite. Darüber hinaus wachsen die Sorgen um die Energieversorgung.

Eine Rezession der europäischen Wirtschaft im kommenden Jahr scheint nicht mehr abwendbar. Die Dauer des Ukrainekonflikts entscheidet über das Wachstumspotential der allgemeinen Industrie. Nebeneffekte wie die Verfügbarkeit von elektronischen Bauelementen (Chips) sowie Lieferkettenunterbrechungen sind Herausforderungen, die global gemeistert werden können.

Wirtschaftliche Situation WEBO

Die Automobilindustrie, die noch als ein Hauptmarkt der Gesellschaft gesehen werden kann, unterliegt dem starken Wandel in Richtung Elektromobilität. Die globalen Probleme der COVID 19 Pandemie sind wirtschaftlich weniger ersichtlich als der Einfluss von unterbrochenen Lieferketten und die Verfügbarkeit von elektronischen Komponenten. In der EU sollen ab 2035 keine neuen Verbrenner mehr verkauft werden dürfen. Stattdessen sollen die Hersteller auf Alternativen wie rein batterieelektrische oder Wasserstoff-Antriebe umschwenken, so die Entscheidung des EU-Parlamentes im Juni dieses Jahres.

Die Investition in neue Antriebstechnologien in Europa und damit verbundene Investitionen in patentierte Werkzeugtechnologie von WEBO und die vorgenannten Faktoren haben dahingehend Einfluss, dass sich Produktdesign und Anwendungen ändern, ihre Vielfalt und Stückzahl sich reduzieren, aber ihr Komplexitätsgrad durch die Zusammenfassung von Funktionen steigt. Dies wirkt sich positiv auf die Innovationskraft und Produkte von WEBO aus. Die globalen Projekte für die Antriebstechnologien, für die WEBO Partner sein kann, verbleiben im existierenden Anwendungsbereich, wobei der Trend zur Hybridisierung und den damit bekannten Technologien ausserhalb von Europa zu keinem eigentlichen Produktschwenk für Automotivekomponenten von WEBO führt.

Durch zahlreiche Prototypenprojekte sieht WEBO im Bereich automobiler Antriebstechnik positiv in die Zukunft. Durch die Nominierung für langfristige Serienproduktionen für einen internationalen Komponentenhersteller im E-Bike Business, deren Start für das Q1/ 2023 geplant sind und den Stückzahl-Anstieg in der Serienproduktion von fertig entwickelten Drehkonsolen kann WEBO trotz der Widrigkeiten am Markt hinsichtlich sinkender Automobilabhängigkeit positiv in die Zukunft blicken.

Die Auftragslage seit Mitte 2021 kann als zufriedenstellend bezeichnet werden. Der Auftragsbestand per 30.06.2022 betrug TEUR 6.666.

Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2021/2022 betrugen TEUR 11.858.

Zu bemerken ist, das WEBO sich aus seiner finanziellen Krise zunehmend erholt hat und das gesamte Geschäftsjahr 2021/2022 ohne Kontokorrentlinien bewältigt hat. Die notwendige Liquidität wurde aus dem Cash Flow durch die erhaltenen Anzahlungen sowie den Gesellschafterdarlehen mit überschaubarem Umfang trotz steigender Investitionstätigkeit bestritten.

Im strengen Focus stehen bei WEBO die Lieferkettenproblematik und die Materialversorgung, sowie die damit zusammenhängenden Preise. Durch die 3-Jahresfixierung von Gas und Strom im Q4/2021, sowie der Inbetriebnahme einer sehr großen Photovolatikanlage auf den Gebäuden der WEBO, bei gleichzeitig geringem Gasverbrauch, trifft die derzeitige Energiekrise WEBO nicht stark. Durch die neuen Investitionen in Öfen und Waschanlagen für die Serienproduktion, die alle elektrisch betrieben werden, wird jedoch der bestehende Strom-Rahmenvertrag geringfügig erweitert werden müssen.

Nicht produktive Standorte der Gesellschaft wie WEBO Detroit Corp. sowie WEBO Bosnia d.o.o. wurden geschlossen um auch zukünftig unproduktive Fixkosten einsparen zu können.

1.4 Forschung- und Entwicklung

Entwicklung und Konstruktion ist eine der Kernkompetenzen des Unternehmens. Es werden vermehrt auch patentierbare Technologien für den Non-Automotive-Bereich weiterentwickelt.

Ein weiteres Standbein der Entwicklung sind einerseits Serienfertigungsverfahren für hochkomplexe Bauteile aus sog. Flugzeugaluminium und hochfestem Stahl, sowie Montagetechnologien für Elektromotoren im Bereich der Mobilität.

2 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

2.1 Ertragslage

Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2021/2022 lagen leicht über den erwarteten Planungen für den Zeitraum. Gleichwohl ist festzustellen, dass die erwartete Ergebnishöhe geringfügig unterschritten wurde. Hierfür sind zahlreiche Investitionen innerhalb der Gesellschaft im Rahmen der Marktanpassung, höhere Materialkosten und die bekannten Lieferkettenproblematik anzuführen.

Das Betriebsergebnis (ohne neutrale Erträge und Aufwendungen) des Geschäftsjahres kann mit TEUR 60 ausgewiesen werden. Das Ergebnis vor Steuern profitierte durch Zuschüsse aus Überbrückungshilfe 3+ sowie der Förderung des Zentraleninnovationsprogramms Mittelstand in Höhe von TEUR 440. Ohne diese Überbrückungshilfen hätte sich ein Minus von TEUR 117 ergeben. Wohlwollend kann man konstatieren, dass die Steuerlast sich überwiegend auf die Vorjahre bezieht (TEUR 118) und sich somit unter Weglassen von Überbrückungshilfen und Steuern eine schwarze Null ergibt.

Die Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2021/2022 betrug TEUR 322.

Die Personalkosten liegen mit TEUR 4.360 nahezu im gleichen Niveau wie im Vorjahr, da das Rumpfwirtschafsjahr Personalkosten in Höhe von TEUR 2.233 auswies. Die Anzahl der Mitarbeiter hat sich bis zum Abschluss des Halbjahres 2022 leicht erhöht.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Geschäftsjahres konnten auf dem reduzierten Niveau des Rumpfgeschäftsjahres stabilisiert werden. Die zu zahlenden Zinsen sind aufgrund der neuen Finanzkonstellation nahezu gleich geblieben.

2.2 Finanzlage

Unser Finanzmanagement ist grundsätzlich darauf zielgerichtet, unsere Zahlungsbereitschaft stets zu gewährleisten. Es wurden Kredite von Gesellschaftern an die Gesellschaft zur Sicherung der Liquidität geleistet. Die Gesellschaft kann aufgrund der positiven Auftragslage ihre finanziell notwendigen Mittel aus dem laufenden Cash-Flow bestreiten. Durch den stetigen Erhalt von Anzahlungsrechnungen von Kunden in Höhe von ca. 30 % des Auftragsvolumens, kann derzeit der Auftragsbestand ohne Betriebsmittellinie eines Kreditinstitutes abgearbeitet werden.

2.3 Vermögenslage

Die Investitionen, die für kommende Serienproduktionen und neue Märkte getätigt wurden, betrafen schwerpunktmäßig serienprozessbedingte Ofen- und Waschanlagen und damit einhergehende Gebäudeanpassungen, sowie Reparaturen und notwenige Anschaffungen für den laufenden Geschäftsbetrieb und sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung. Künftige Investitionsentscheidungen werden wie in der Vergangenheit unter Beachtung betriebsnotwendiger Substanzerhaltung und der Zukunftssicherung gefällt.

Angaben zu weiteren immateriellen Werten:

a. Humankapital

Unsere Mitarbeiter sind entsprechend ihres Einsatzgebietes sehr gut qualifiziert. Die Personalstärke am Standort Amtzell kann zum Stichtag 30.06.2022 mit 65 Personen ohne Leiharbeiter festgestellt werden. Die durchschnittliche Arbeitnehmeranzahl im Geschäftsjahr beträgt 73.

b. Kundenbeziehungen

Wir registrieren bei unseren Abnehmern eine große Kundenzufriedenheit. Mit den meisten Kunden bestehen langfristige Geschäftsbeziehungen.

c. Organisation

Unsere Aufträge werden innerhalb der Projektlaufzeiten je nach Komplexität (Ersatzteile/ Serienteile/ Prototypen/ Serienwerkzeuge) im Vergleich zu Marktbegleitern zügig abgearbeitet. Dies ergibt aus unseren patentierten Technologien und der digitalen, papierlosen Fertigung, die im Segment Werkzeugbau einzigartig ist. Die von uns genutzten Betriebsräume sind vollständig bei einem verbundenen Unternehmen gemietet.

d. Patente

Die Gesellschaft legt darauf Wert Innovationen voranzutreiben, die international patentierbar sind.

3 Risiko- und Chancenbericht

Bestandsgefährdende Risiken waren aus heutiger Sicht gegeben, wäre die finanzielle Unterstützung aller Gesellschafter zur Erhaltung der Liquidität der Gesellschaft im Zuge der Projektfinanzierung nicht gegeben.

Derzeit ist ein zufriedenstellender Auftragsbestand in der Gesellschaft zu verzeichnen, der durch seine vielfältige Prototypenarbeit den Grundstein für Neuprojekte bis in das Jahr 2025 hinein ebnen soll. Der Auftragsbestand beträgt zum heutigen Stand TEUR 10.157.

Konzentrationsrisiken bestehen weder im Kunden-, noch im Lieferanten- oder im Produktbereich. Die Abhängigkeit der Gesellschaft von der Automobilindustrie konnte weiter reduziert werden. Für Haftungsrisiken bei Konstruktionsfehlern existiert eine Haftpflichtversicherung.

Die weitere Risikoentwicklung hängt derzeit stark von der weiteren Entwicklung der Weltwirtschaft ab. Diese wurden ausführlich oben angesprochen. Die Auswirkungen auf Verfügbarkeit von Rohmaterialien und geeignete Lieferanten bleibt weiterhin angespannt und schwer abschätzbar. Reservierungen von Rohmaterial durch Standardisierung und Sicherung von Fremdkapazitäten sollen negative Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb abwenden. Die Risiken der Energieversorgung von WEBO und damit verbundene Herausforderungen (siehe hierzu 1.3 - wirtschaftliche Lage WEBO) sind der Gesellschaft bewusst und werden konzentriert beobachtet.

Es werden Auszubildende bei Verfügbarkeit am Markt für verschiedenste Bereiche eingestellt, da der latente Facharbeitermangel dies als wesentliche Lösung des Personalbedarfs für zwingend notwendig erscheinen lässt. Das Risiko der Fluktuation des Stammpersonals wird weiter als gering angesehen.

4 Fortführungsprognose

In Folge einer sich wiederbelebenden Konjunktur im Geschäftsjahr 2021/2022 konnten die Gesamtleistung und die Umsätze auf ca. 92 % des Vorkrisenniveaus gemäß der aktuellen Planung für das Gesamtjahr 2022/ 2023 wieder erreicht werden. In Verbindung mit einem straffen Cash-Management, der abgeschlossenen Personalmaßnahmen, sowie der Neuorganisation innerhalb der Gesellschaft und auch der finanzierenden Gesellschafter inkl. der Verschiebung des Kundenportfolios zu mehr Non-Automotive ist ein positiver Ausblick auf einen eigenständigen Fortbestand der Gesellschaft möglich, insofern es nicht zu einer erneuten krisenähnlichen Situation in den Folgeperioden kommt.

Dazu ist neben der wirtschaftlichen Entwicklung der globalen Industrie mit all seinen beeinflussenden Parametern auch das Investitionsverhalten der elektromobilen Kundschaft im Bereich Automotive und Non-Automotive maßgeblich.

Die Einsparpotenziale aus dem gemeinsame Businessplan für die Jahre 2021 ff. der neuen mittelbaren Gesellschafter können derzeit realisiert werden. Dies gilt auch für die Kostenreduktionen aus der GuV Planung.

5 Prognosebericht

Die Planung der Gesellschaft für das Wirtschaftsjahr 07/2022 bis 06/2023 geht von einem Umsatz von ca. EUR 12.6 Mio. aus. Die Gesamtleistung für das Wirtschaftsjahr wird mit EUR 11.9 Mio. geplant. Das damit zusammenhängende Ergebnis vor Steuern wird ca. TEUR 491 betragen. Bei einem Auftragsbestand zum derzeitigen Stichtag von EUR 7.5 Mio. unterliegt die Planung einem konservativen Ansatz.

Der Krieg in der Ukraine, die Inflation im Westen und die konsequente Null-Covid-Strategie in China haben Folgen für die Wirtschaft: Laut einer Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF 26. Juli 2022) befindet sich die Weltwirtschaft auf dem Weg in eine Rezession. In diesem Jahr erwarten die Ökonomen aus Washington noch ein weltweites Wirtschaftswachstum von 3,2 Prozent. Das sind 0,4 Prozent weniger als bei der letzten Vorhersage im April. Für das Jahr 2023 gehen sie dann nur noch von einem Wachstum von 2,9 Prozent aus. Die diesbezügliche Prognose wurde um 0,7 Prozent heruntergestuft.

Der Bedarf von Antriebstechniken für die verschiedenen Arten von Elektromobilität verzeichnet einen durch den Nachholbedarf und die Entscheidung des EU-Parlamentes im Juni 2022 getriebenen Anstieg. Die in der Gesellschaft befindlichen Neu- und Prototypenprojekte unterstreichen das. Der Bedarf von E-Mobility im Bereich Scooter und E-Bikes verzeichnet einen noch immer robusten Anstieg. WEBO geht daher von einem zufriedenstellenden Auftragsniveau bei positivem Ertrag der Gesellschaft aus.

Der Fokus wird auch in 2022/2023 auf dem Vertrieb in Asien und die Eroberung neuer Marktsegmente außerhalb des klassischen Kundenstammes liegen, um die Auslastung zu gewährleisten. Der Markt in Europa wird für WEBO im Bereich Serienfertigung von E-Bike Komponenten vermehrt von Interesse sein.

Die geschaffene Technologie-Partnerschaft mit einem taiwanischen Partner für den Standort China ermöglicht eine verbesserte Bearbeitung des asiatischen Marktes und Gewinnung eines neuen Kundenstammes im Bereich Scooter und E-Bike. Es soll nur ein geringer aber fachlicher versierter und strategisch getriebener Personalaufbau in den verschiedensten Unternehmensbereichen erfolgen.

Auf Grund der Unsicherheit bezüglich der weiteren globalen wirtschaftlichen Entwicklung ist es wichtig auf Veränderungen des wirtschaftlichen Umfeldes zügig reagieren zu können. Die bestehenden und in Verbesserung befindlichen Controlling- und Steuerungsinstrumente bieten uns hierfür die Basis für zeitnahe Entscheidungen. Die Zinsaufwendungen werden sich weiter auf Planniveau bewegen.

 

Amtzell, 07.10.2022

WEBO GmbH

Axel Wittig

Bilanz

Aktiva

30.6.2022
EUR
30.6.2021
EUR
A. Anlagevermögen 3.703.985,35 5.060.460,14
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 61.881,00 39.566,00
II. Sachanlagen 3.007.864,00 2.487.761,65
1. technische Anlagen und Maschinen 1.590.174,00 1.900.028,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.030.200,00 321.131,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 387.490,00 266.602,65
III. Finanzanlagen 634.240,35 2.533.132,49
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 89.060,69 259.660,12
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 544.879,66 2.273.472,37
3. Sonstige Finanzanlagen 300,00  
B. Umlaufvermögen 5.093.059,86 5.281.856,08
I. Vorräte 3.189.099,81 3.264.381,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.655.583,64 1.532.402,31
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 3.931,26
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.655.583,64 1.528.471,05
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 248.376,41 485.072,77
C. Rechnungsabgrenzungsposten 118.350,15 84.255,94
Aktiva 8.915.395,36 10.426.572,16

Passiva

   
30.6.2022
EUR
30.6.2021
EUR
A. Eigenkapital 576.886,84 254.214,00
I. Gezeichnetes Kapital 300.000,00 300.000,00
II. Kapitalrücklage 700.000,00 700.000,00
III. Gewinnrücklagen 700.000,00 700.000,00
IV. Verlustvortrag 1.445.786,00 6.565.659,61
V. Jahresüberschuss 322.672,84 5.119.873,61
B. Rückstellungen 423.678,13 322.682,00
C. Verbindlichkeiten 7.914.830,39 9.849.676,16
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 247.147,17  
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.303.495,81 3.181.351,29
3. sonstige Verbindlichkeiten 6.364.187,41 6.668.324,87
Passiva 8.915.395,36 10.426.572,16

Gewinn- und Verlustrechnung

1.7.2021 - 30.6.2022
EUR
1.1.2021 - 30.6.2021
EUR
1. Rohergebnis 8.100.641,31 9.031.159,11
2. Personalaufwand 4.360.564,64 2.233.023,53
a) Löhne und Gehälter 3.576.143,86 1.838.935,95
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 784.420,78 394.087,58
davon für Altersversorgung 5.729,74 3.724,07
3. Abschreibungen 524.441,20 247.977,07
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 524.441,20 247.977,07
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.491.028,22 1.227.594,35
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 62,58 125,29
5. Erträge aus Beteiligungen 56.108,65  
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 82.477,92 37.219,98
davon aus verbundenen Unternehmen 82.477,92 37.219,98
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 249,37 88,89
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 30.534,49  
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 370.115,86 239.999,42
davon an verbundene Unternehmen 153.229,83 36.599,47
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 118.620,00  
11. Ergebnis nach Steuern 344.172,84 5.119.873,61
12. sonstige Steuern 21.500,00  
13. Jahresüberschuss 322.672,84 5.119.873,61

Anhang

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

I. Vorbemerkung

1) Die Gesellschaft ist unter der Firma WEBO GmbH mit Sitz in Amtzell im Handelsregister des Amtsgerichts Ulm unter HRB 722403 eingetragen.

2) Die Gesellschaft ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB einzustufen.

II. Gliederungsgrundsätze

1) Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Bestimmungen der §§ 266 und 275 HGB. Die Bilanz ist in Kontoform, die Gewinn- und Verlustrechnung in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

2) Die Posten der Aktivseite sind nicht mit den Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden, soweit keine Bewertungseinheiten i. S. v. § 254 HGB vorlagen.

3) Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend gegliedert.

4) Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

5) Die auf den Jahresabschluss angewendeten Darstellungsgrundsätze sind beibehalten worden.

6) Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

I. Bilanzierungsmethoden

1) Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.

2) Die Bilanzierungsverbote nach § 248 Abs. 1 und § 248 Abs. 2 HGB wurden beachtet.

3) Als Anteile an verbundenen Unternehmen werden die Anschaffungskosten der Anteile an der WEBO Asia Co. Ltd. ausgewiesen.

4) Rückstellungen sind nur im Rahmen des § 249 Abs. 1 HGB gebildet. Die Anpassung der Rückstellungen erfolgte nach bestimmungsgemäßem Verbrauch.

5) Rechnungsabgrenzungsposten wurden nur im Rahmen der Bestimmungen nach § 250 HGB gebildet.

6) Soweit Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB bestehen, sind diese gemäß § 268 Abs. 7 HGB im Anhang angegeben.

II. Bewertungsmethoden

1) Die Bewertung wurde nach dem allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256 a HGB vorgenommen.

2) Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein.

3) Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Dem stehen weder tatsächliche noch rechtliche Gründe entgegen.

4) Die Vermögensgegenstände und Schulden sind einzeln bewertet worden. Es ist vorsichtig bewertet worden. Namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

5) Gewinne wurden nur berücksichtigt, soweit diese am Abschlussstichtag realisiert waren. Aufwendungen und Erträge sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss erfasst.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

6) Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt.

Bei der Bemessung der planmäßigen Abschreibungen wurde von einer voraussichtlichen Nutzungsdauer unter Berücksichtigung der betrieblichen Nutzungsverhältnisse ausgegangen. Die Abschreibung erfolgt grundsätzlich nach der linearen Methode.

Für maschinengebundene Werkzeuge wurde ein Festwert gebildet.

7) Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens werden bis zu einem Wert von EUR 800,00 im Jahr des Zugangs aktiviert und in voller Höhe abgeschrieben.

8) Zusätzliche Abschreibungen im Sinne von § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB sind nicht vorgenommen worden.

9) Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens wurden nach § 253 Abs. 4 HGB auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

10) Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

11) Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag angesetzt.

12) Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalbetrag abzüglich der erforderlichen Wertberichtigungen für zweifelhafte Forderungen angesetzt. Es wurden Wertberichtigungen für erkennbare Einzelrisiken sowie eine Pauschalwertberichtigung zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos angesetzt.

13) Rückstellungen wurden nach üblicher kaufmännischer Schätzung für alle erkennbaren Risiken, ungewisse Verpflichtungen und drohenden Verluste gebildet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgte mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins abgezinst. Der Ausweis erfolgte nach der sogenannten Nettomethode.

14) Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

15) Vom Ansatzwahlrecht nach § 274 Abs. 1 HGB für den Ausweis aktiv latenter Steuern wurde kein Gebrauch gemacht.

16) Die Umrechnung der Geschäftsvorfälle in fremder Währung folgt der Vorschrift nach § 256 a HGB bei Beachtung allgemeiner Vorschriften für eine verlustfreie Bewertung.

17) Gegenüber dem Vorjahr haben sich keine Änderungen in den Bilanzierungs- oder Bewertungsmethoden ergeben.

18) Für die laufende Betriebsprüfung der Wirtschaftsjahre 2017 - 2020 wurden zum Bilanzstichtag 30.06.2022 Steuerrückstellungen in Höhe der zu erwartenden Steuerbelastung erfasst. Die Berechnung erfolgte anhand der zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung vorliegenden Erkenntnisse.

C. Angaben zu Bilanzposten

I. Anlagenspiegel

1) Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich.

2) Im Bereich geringwertiger Anlagegüter bis EUR 800,00 werden im Anlagenspiegel Zugänge ab dem Wirtschaftsjahr 2020 aktiviert und in voller Höhe abgeschrieben.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.07.2021
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 30.06.2022
EUR
A. Anlagevermögen          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 498.646,95 40.753,00     539.399,95
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 498.646,95 40.753,00     539.399,95
II. Sachanlagen          
1. technische Anlagen und Maschinen 5.270.167,21 332.776,34 241.123,50   5.361.820,05
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 959.359,81 845.329,36 90.756,30   1.713.932,87
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 266.602,65 213.488,29   -92.600,94 387.490,00
Summe Sachanlagen 6.496,129,67 1.391.593,99 331.879,80 -92.600,94 7.463,242,92
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.029.079,67 35.000,00   -205.599,43 858.480,24
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.273.472,37 372.506,34   -2.101.099,05 544.879,66
3. Genossenschaftsanteile 0,00 300,00   0,00 300,00
Summe Finanzanlagen 3.302.552,04 407.806,34   -2.306.698,48 1.403.659,90
  10.297.328,66 1.840.153,33 331.879,80 -2.399.299,42 9.406.302,77
kumulierte Abschreibung 01.07.2021
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 30.06.2022
EUR
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
A. Anlagevermögen            
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 459.080,95 18.438,00     477.518,95  
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 459.080,95 18.438,00     477.518,95  
II. Sachanlagen            
1. technische Anlagen und Maschinen 3.370.139,21 401.506,84     3.771.646,05  
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 638.228,81 104.496,36 58.992,30   683.732,87  
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00       0,00  
Summe Sachanlagen 4.008.368,02 506.003,20 58.992,30   4.455.378,92  
III. Finanzanlagen            
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 769.419,55       769.419,55  
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00       0,00  
3. Genossenschaftsanteile 0,00       0,00  
Summe Finanzanlagen 769.419,55       769.419,55  
  5.236.868,52 524.441,20 58.992,30   5.702.317,42  
Buchwert 30.06.2022
EUR
Buchwert 30.06.2021
EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 61.881,00 39.566,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 61.881,00 39.566,00
II. Sachanlagen    
1. technische Anlagen und Maschinen 1.590.174,00 1.900.028,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.030.200,00 321.131,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 387.490,00 266.602,65
Summe Sachanlagen 3.007.864,00 2.487.761,65
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 89.060,69 259.660,12
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 544.879,66 2.273.472,37
3. Genossenschaftsanteile 300,00 0,00
Summe Finanzanlagen 634.240,35 2.533.132,49
  3.703.985,35 5.060.460,14

II. Finanzanlagen

1) Anteile an Kapitalgesellschaften

WEBO Asia Co. Ltd. Jinma Lu 3, Qixia District, 2100049 Nanjing, China

Beteiligungsquote: % 100,0  
Eigenkapital 31.12.2021: TEUR -72,1
Jahresfehlbetrag 2021: TEUR -75,3

2) Ausleihungen an verbundene Unternehmen

Es bestehen folgende Ausleihungen an verbundene Unternehmen, die gleichzeitig Gesellschafter sind:

FormTechnology GmbH TEUR 544,9 (Vorjahr: TEUR 861,6)

III. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1) Die Gliederung sowie die Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr sind aus nachstehender Tabelle ersichtlich:

Posten Gesamtbetrag
TEUR
Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.267,8 0,00
  i. V. 739,9 i. V. 0,00
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,0 0,0
  i. V. 3,9 i. V. 0,0
Sonstige Vermögensgegenstände 387,7 0,0
  i. V. 788,6 i. V. 0,0
  1.655,5 0,0
  i. V. 1.532,4 i. V. 0,0

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern (FormTechnology GmbH) in Höhe von 0,0 TEUR (Vorjahr: 1,6 TEUR) und Forderungen gegenüber Organmitgliedern (Geschäftsführer) in Höhe von 32,2 TEUR (Vorjahr: 17,9 TEUR) enthalten.

IV. Eigenkapital

Ausschüttungsgesperrte Beträge nach § 268 Abs. 8 HGB und § 253 Abs. 6 HGB liegen zum Bilanzstichtag nicht vor.

"Wirtschaftliches Eigenkapital":

Gezeichnetes Kapital 300.000,00 EUR
Kapitalrücklagen 700.000,00 EUR
Andere Gewinnrücklagen 700.000,00 EUR
Verlustvortag zum 30.06.2021 - 1.445.786,00 EUR
Jahresüberschuss zum 30.06.2022 322.672,84 EUR

Darlehen mit Rangrücktrittserklärung

FormTechnology GmbH vom 23.03.2021 803.495,81 EUR
FormTechnology GmbH vom 22.06.2021 500.000,00 EUR
= "wirtschaftliches Eigenkapital" 1.880.382,65 EUR

V. Pensionsrückstellungen

Es sind keine Pensionsrückstellungen zu bilden.

VI. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Kosten im Zusammenhang mit Personalkosten 133 TEUR (Vorjahr: 165 TEUR), Gewährleistungsansprüchen 25 TEUR (Vorjahr: 86 TEUR), drohenden Verlusten TEUR 51 (Vorjahr: 22 TEUR), Lizenzgebühren 16 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR), Jubiläumsrückstellung (15 TEUR (Vorjahr: 4 TEUR), Rechnungsnachlauf 0 TEUR (Vorjahr: 11 TEUR), Abschluss u. Prüfungskosten 28 TEUR (Vorjahr: 25 TEUR) und Aufbewahrungspflichten 14 TEUR (Vorjahr: 14 TEUR).

VII. Verbindlichkeiten

Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen nachfolgend dargestellte Restlaufzeiten, Besicherungen und weitere Angaben auf:

Posten Gesamtbetrag
TEUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
TEUR
Restlaufzeit über 1 Jahr
TEUR
Restlaufzeit über 5 Jahre
TEUR
gewährte Sicherheiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 247,1 0,5 38,2 208,4 Für TEUR 260,0 selbstschuldnerische Bürgschaft der Hummelau IVB GmbH.
  i. V. 0,0 i. V. 0,0 i. V. 0,0 i. V. 0,0  
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.330,4 2.330,4 0,0 0,0  
  i. V. 2.649,7 i. V. 2.649,7 i. V. 0,0 i. V. 0,0  
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 794,1 794,1 0,00 0,00  
  i. V. 1.062,2 i. V. 1.062,2 i. V. 0,0 i. V. 0,0  
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.303,5 199,1 1.104,4 0,0  
  i. V. 3.181,4 i. V. 30,0 i. V. 1.494,5 i. V. 1.656,9  
Sonstige Verbindlichkeiten 3.239,8 2.460,9 778.9 0,0 Für TEUR 1.448,5 Bürgschaft auf erstes Anfordern durch einen Gesellschafter der Gesellschafterin der WEBO GmbH.
-davon aus Steuern: TEUR 56,2 (i.V. TEUR 52,0) i. V. 2.956,4 i. V. 1.231,2 i. V. 1.590,2 i. V. 135,0  
-davon im Rahmen sozialer Sicherheit: TEUR 8,2 (i.V. TEUR 13,3) 7.914,9 5.785,0 1.921,5 208,4  
  i. V. 9.849,7 i. V. 4.973,1 i. V. 3.084,7 i. V. 1.791,9  

Für Verbindlichkeiten bestehen handelsübliche Eigentumsvorbehalte.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 1.303.5 TEUR (Vorjahr: 3.151,4 TEUR).

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 0,0 TEUR (Vorjahr: 14,6 TEUR) und gegenüber Organmitgliedern (Geschäftsführer) in Höhe von 200,0 TEUR (Vorjahr: 306,1 TEUR) enthalten.

VIII. Haftungsverhältnisse

Am Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB.

D. Angaben zu G.u.V.-Posten

1) Aufgrund der Umstellung des Wirtschaftsjahres vom 01.01. - 31.12. auf 01.07. - 30.06. und der Bildung eines Rumpfwirtschaftsjahres vom 01.01.2021 - 30.06.2021 ist die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr und nur eingeschränkt möglich.

2) Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Überbrückungshilfe III + in Höhe von TEUR 416,2.

3) Bei den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen an Gesellschafter in Höhe von TEUR 153,2 (i.V. TEUR 36,6) enthalten.

E. Sonstige Angaben

I. Nicht in der Bilanz ausgewiesene Geschäfte

Die Miete für die Betriebsgebäude beläuft sich auf TEUR 431.

Die wesentlichen Leasingaufwendungen für technische Anlagen und Betriebsausstattung belaufen sich auf TEUR 456.

II. Geschäftsführung und Vertretung

Während des abgelaufenen Wirtschaftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Familienname Vorname Funktion Vertretungsbefugnis
Wittig Axel Geschäftsführer einzelvertretungs-Berechtigt

Weitere Angaben unterbleiben nach § 286 Abs. 4 HGB.

III. Beirat

Seit der Satzungsänderung vom 20. Mai 2021 ist ein Beirat nicht mehr vorgesehen.

IV. Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl

Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 73 Personen beschäftigt.

Arbeiter: 44
Angestellte: 29
vollzeitbeschäftigte: 55
teilzeitbeschäftigte: 18

V. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Die weiterhin bestehenden Auswirkungen der Corona-Krise sowie des Kriegs in der Ukraine auf das Geschäftsjahr 2023 lassen sich nur schwer prognostizieren.

Bericht des Aufsichtsrats

sonstige Berichtsbestandteile

 

Amtzell, 20.09.2022

WEBO GmbH

Axel Wittig, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 27.11.2022 festgestellt.

Berichtsprüfung

Der Bestätigungsvermekr des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die WEBO GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der WEBO GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30.06.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.07.2021 bis zum 30.06.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WEBO GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.07.2021 bis zum 30.06.2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30.06.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.07.2021 bis zum 30.06.2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wir verweisen auf die Angaben in den Abschnitten "Risiko- und Chancenbericht" sowie "Fortführungsprognose" des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter ausführen, dass bestandsgefährdende Risiken bestehen würden, falls die finanzielle Unterstützung aller Gesellschafter nicht gegeben wäre oder neuerlich eine krisenähnliche Situation wie in der jüngsten Vergangenheit eintritt. Wie in den genannten Abschnitten dargelegt, deuten diese Ereignisse und Gegebenheiten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss undden Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ravensburg, 10. Oktober 2022

MTG Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Marc Walser, Wirtschaftsprüfer

Rainer Merz, Wirtschaftsprüfer

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