Einbau von Isolierungen
ATV Systems GmbH
Heilbronner Straße 17, 01189 Dresden, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stojan Kanev seit 8.12.2025 | Geschäftsführer |
Silvia Mehnert seit 8.12.2025 | Prokura |
Torsten Voigt seit 30.11.2004 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
MPI Corporation Inc. | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Automatisierungstechnik Voigt GmbHDresdenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und BranchenentwicklungDie Automatisierungstechnik Voigt GmbH spezialisiert sich auf die Automatisierung industrieller Prozesse in der Halbleiterindustrie. Unser Team entwickelt und programmiert Software und Hardware für Mess-, Regelungs- und Steuerungstechnik in der Halbleiter- und Mikroelektronikindustrie. Wir bieten maßgeschneiderte Lösungen für vielfältige Herausforderungen in der industriellen Halbleiterautomation. Wir pflegen enge wirtschaftliche Kooperationen mit verschiedenen wissenschaftlichen Einrichtungen, insbesondere mit der Technischen Universität Dresden. Wir entwickeln und produzieren kundenspezifische Software in Verbindung mit modernster High-Tech-Hardware. Die Software basiert auf den neuesten Erkenntnissen des Softwareengineerings. Zu unseren Lösungen gehören unter anderem Steuerungssoftware für Waferprober, hochpräzise Messgeräte, Produkte zur Datenverarbeitung und flexible Parametertester. Die Halbleiterindustrie in Deutschland spielt eine wesentliche Rolle in der globalen Wertschöpfungskette und ist ein bedeutender Teil der europäischen Technologiebranche. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die Branchenentwicklung werden von mehreren Faktoren beeinflusst, wie Inflation, Zinspolitik und Ukraine-Krieg, was zu erhöhten Energiepreisen führt und damit die Produktionskosten steigen lässt. Sanktionen und Handelsbeschränkungen verstärken diese Herausforderungen zusätzlich. Politische Maßnahmen, sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene, spielen ebenfalls eine entscheidende Rolle. Förderprogramme wie das "Chips Act" der EU zielen darauf ab, die Halbleiterproduktion in Europa zu stärken und die Abhängigkeit von Importen zu verringern. GeschäftsverlaufIm Hinblick auf den Umsatz und das Jahresergebnis ist 2023 das bisher erfolgreichste Geschäftsjahr der Firmengeschichte. Die Vertriebsziele für 2023 konnten indessen nicht erreicht werden. Aufgrund des anhaltenden Ukraine-Krieges und der Lieferengpässe mussten die Zielvorgaben für den Auftragseingang in 2023 auf ein realistisches Niveau korrigiert werden. Das Niveau der Auftragseingänge aus dem Jahr 2022 konnte erwartungsgemäß nicht gehalten werden. So waren Kostensenkungen in allen Bereichen eine entscheidende Maßnahme, um auf den verringerten Auftragseingang und die verminderten Margen im Geschäftsjahr 2023 zu reagieren. Diese Maßnahmen werden erst in 2024 sichtbar und umfassten die Optimierung von Betriebsabläufen, die Reduktion nicht notwendiger Ausgaben und die Verbesserung der Effizienz in der gesamten Wertschöpfungskette. Ende 2023 wurde die Serviceabteilung personell verstärkt, um die Auslieferungs- und Inbetriebnahmezeiten zu verkürzen. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Kundenzufriedenheit zu erhöhen und gleichzeitig die Effizienz der Betriebsabläufe zu verbessern. Je nach Projektcharakter wurden Akquisetätigkeiten, operative Arbeiten und Serviceleistungen optimiert, koordiniert und arbeitsteilig ausgeführt. Durch diese koordinierte Herangehensweise konnten Projekte effizienter und mit höherer Qualität abgeschlossen werden. Ein weiterer Schwerpunkt im Jahr 2023 war die Fertigstellung des neuen Bürogebäudes. Dieses neue Gebäude bietet modernste Arbeitsumgebungen und soll dazu beitragen, die Produktivität und das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu steigern. Zudem stellt es sicher, dass das Unternehmen auch in Zukunft auf Wachstum und Expansion vorbereitet ist. Forschung und Entwicklung (F&E) in der ATV konzentrieren sich auf die Verbesserung der Halbleitertechnologie durch die Entwicklung neuer Messtechnikmethoden. Dieser Prozess umfasst die Erforschung neuer Transistortypen und Architekturen, um die Leistung und Effizienz elektronischer Geräte zu steigern. Hier beteiligt sich die ATV im Rahmen von GAN4AP an der Erforschung neuer high-electron-mobility Tranisitoren (HEMTs). Zusätzlich arbeiten F&E-Teams daran, die Integration von Halbleitern in vielfältige Anwendungen wie Künstliche Intelligenz und erneuerbare Energien zu optimieren. Im Geschäftsjahr belaufen sich die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen der Gesellschaft auf ca. 100 TEUR. Für die getätigten Aufwendungen wurden Förderanträge eingereicht. Insgesamt zeigt das Geschäftsjahr 2023, dass das Unternehmen trotz der Herausforderungen in der Lage ist, sich flexibel anzupassen und mit gezielten Maßnahmen eine positive Entwicklung zu fördern. Die Unterstützung und das Engagement der Mitarbeiter, die strategische Neuausrichtung und die Stärkung der Kernbereiche werden das Fundament für zukünftiges Wachstum und Erfolg bilden. Vermögens- Finanz- und Ertragslagea) Ertragslage Die wesentlichen Leistungsindikatoren zur Unternehmenssteuerung sind die Umsatzerlöse und das Betriebsergebnis. Diese Indikatoren werden regelmäßig überwacht und analysiert, um sicherzustellen, dass das Unternehmen seine finanziellen Ziele erreicht und nachhaltig wirtschaftet. Darüber hinaus wird großer Wert auf die kontinuierliche Verbesserung der finanziellen Prozesse und Systeme gelegt, um die Transparenz und Effizienz weiter zu erhöhen. Mit einem Gesamtumsatz von 17,243 Mio. EUR wurde die Leistung im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 13 % gesteigert. Dies ist auf den unerwarteten hohen Auftragseingang im 3. und 4. Quartal 2022 zurückzuführen. Es werden ca. 65 % der Umsätze in Deutschland realisiert. Die restlichen 35 % der Erlöse werden in anderen EU-Ländern und Asien erzielt. Die ATV weist ein Betriebsergebnis von 2,87 Mio. EUR aus. Nach Abzug aller Steuern wurde im Geschäftsjahr 2023 ein Jahresergebnis von 1,96 Mio. EUR erzielt. Das Vorjahresergebnis lag mit 1,00 Mio. EUR deutlich unter dem aktuellen Jahresergebnis. Das ist im Wesentlichen auf die Abarbeitung der Aufträge aus dem Jahr 2022 sowie den höheren Anteil an verkauften Komplettlösungen zurückzuführen. Die gestiegene Gesamtleistung wurde mit einer gestiegenen Personalkapazität erzielt. b) Vermögenslage Die Vermögenslage der ATV ist weiterhin sehr positiv. Das Vermögen setzt sich aus 32 % Anlage- und 68 % Umlaufvermögen zusammen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen (ohne Finanzanlagen) in Höhe von 0,57 Mio. EUR getätigt. Diese liegen damit unter den Vorjahresinvestitionen (1,30 Mio. EUR ohne Finanzanlagen). Die wesentlichen Investitionen erfolgten in den neuen Anbau sowie in die Büroräume und Werkstätten. Damit konnte der Anbau an das Firmengebäude in 2023 weitestgehend fertigstellt und aktiviert werden. Unsere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr gesunken. Dies ist im Wesentlichen mit dem sehr hohen Auftragseingang im 3. und 4. Quartal 2022, der in 2023 so nicht wiederholt werden konnte, und zum anderen durch das gute Forderungsmanagement zu begründen. Unser Bankguthaben hat sich aus den eben genannten Gründen, trotz Eigenfinanzierung der Investitionsprojekte, gegenüber dem Vorjahr erhöht. Unsere Lieferantenverbindlichkeiten wurden zu großen Teilen in USD abgewickelt. Abgesichert wurden diese durch Kursabsicherungsgeschäfte. Das Zahlungsziel der meisten Verbindlichkeiten lag bei 60 Tagen und mehr. Die gesamten Verbindlichkeiten haben sich im Vergleich zum Vorjahr um ein Drittel reduziert. Aufgrund des außergewöhnlich hohen Auftragseingangs im zweiten Halbjahr 2022, stieg auch der Materialbedarf an, der sich in der Höhe der Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag 2022 widergespiegelt hat. Unsere Eigenkapital beträgt 6,17 Mio. EUR. Dies entspricht einer Quote von 58 %. c) Finanzlage Im Geschäftsjahr 2023 hat die Gesellschaft einen positiven Brutto-Cashflow von 3,3 Mio. EUR erwirtschaftet. Die wesentliche Ursache dafür ist der gestiegene Geschäftsumfang. Die Liquidität war im Geschäftsjahr jederzeit gesichert. Die ATV konnte all ihren Zahlungsverpflichtungen nachgekommen. Es bestehen im ausreichenden Maß freie Kreditlinien, die im Jahr 2023 zu keiner Zeit benötigt wurden. Chancen und Risikoberichta) Chancen Zu unseren über 200 Kunden zählen große namhafte Halbleiterhersteller, die in verschiedenen Märkten tätig sind. Diese Kundenbasis ist ein wichtiger Eckpfeiler unseres Geschäftes und ermöglicht es uns, in unterschiedlichen Märkten und Regionen präsent zu sein. Zusätzlich spielen auch die Kunden- und die Mitarbeiterzufriedenheit eine zentrale Rolle in der Unternehmenssteuerung. Die technologischen Fortschritte in den Bereichen der Künstlichen Intelligenz, des maschinellen Lernens und die Entwicklung modernster Halbleiterfertigungstechnologien treiben die Innovationskraft der Branche voran und eröffnen neue Marktchancen. Das bedeutet für die ATV die Diversifizierung der Lieferketten, um Abhängigkeiten zu verringern und Risiken zu minimieren. Auch die kontinuierlichen Investitionen in Forschung und Entwicklung sind für das Unternehmen wichtig, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Eine proaktive Anpassung an die veränderten Rahmenbedingungen ist entscheidend. Auch der reine Waferprober- oder Messtechnikverkauf wird in Zukunft wenig zum Umsatzwachstum beitragen, da zunehmend Komplettlösungen gefragt sind. Die strategischen Initiativen des Unternehmens für die kommenden Jahre umfasst neben den oben genannten Diversifizierungen auch den weiteren Ausbau des Produktportfolios sowie die Investition in neue und innovative Technologien. Die Erweiterung der Waferprober mit speziellen AddOns, wie beispielsweise thermographische, vibrometrische und optische Aufbauten, sind in der Produktentwicklung vorgesehen. Zudem erfolgen regelmäßige Umfragen und Feedback-Schleifen mit den Kunden, die dabei helfen sollen, die Schwachstellen zu identifizieren und Verbesserungen voranzutreiben und umsetzen. Die genannten Maßnahmen sollen sicherstellen, dass das Unternehmen auch in einem sich ständig wandelnden Marktumfeld erfolgreich bleibt. b) Risiken Die steigende Inflation und die hohen Leitzinsen der Europäische Zentralbank (EZB) zur Bekämpfung der Inflation, haben Auswirkungen auf die Produktionskosten und die Finanzierungskosten in der Halbleiterindustrie. Dies führt zu erhöhtem Druck auf die Margen der Unternehmen und die damit verbundene geringere Investitionsbereitschaft. Dies wiederum führt zu einer reduzierten Auftragslage bei der ATV. Es wird erwartet, dass Faktoren, wie beispielsweise die hohen Einrichtungskosten der Maschinen, mangelnde Fachkräfte sowie unzureichendes Fachwissen im Umgang mit Messsystemen, das Marktwachstum des Unternehmens behindern. Darüber hinaus stellen auch makroökonomische Faktoren, wie der aktuelle Handelsstreit zwischen den USA, der EU und China, eine Herausforderung für das Wachstum des Halbleitermarktes dar. Es wurden mehrere Sanktionen gegen China verhängt, die das Land daran hindern, fortschrittliche Halbleiterausrüstung zu erhalten. China gehört zu den führenden Regionen in der Lieferkette des Marktes und solche Trends behindern das Wachstum in der Halbleiterbranche. Dies führt dazu, dass Investitionen in neue Ausrüstungen und Technologien verschoben werden müssen, was die ATV direkt betrifft. Unsere Lieferantenverbindlichkeiten werden im Wesentlichen in USD abgewickelt. Die Gesellschaft nutzt zur Abwicklung Kursabsicherungsgeschäfte, um Währungsrisiken entgegenzuwirken. Bei fallenden Kursen besteht das Risiko von Währungsverlusten. Wir als Geschäftsführung überwachen dieses Risiko regelmäßig. Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht. PrognoseberichtAuch für 2024 haben wir wieder Investitionszusagen für die Erneuerung und Modernisierung unserer IT-Infrastruktur getroffen. Des Weiteren streben wir erstmalig die ISO9001-Zertifizierung an. Die Finanzierung der Projekte ist durch bestehende Liquidität sichergestellt. Es werden keine Kredite dafür benötigt. Der Rückgang beim Auftragseingang der ATV begann bereits 2023 und setzt sich 2024 aufgrund der schwierigen makroökonomischen Bedingungen in Deutschland und der geringeren Bereitstellung von Mitteln zur Forschung und Entwicklung fort. Die Halbleiterin-dustrie in Deutschland wird im Jahr 2024 voraussichtlich ein moderates Wachstum verzeichnen. Davon wird die ATV aber erst 2025 profitieren können. Der Markt für Halbleiter-Testequipment wird erst im Jahr 2025 durch den Bau von verschiedenen Chipfabriken, wie Intel und TSMC, wieder kräftiger wachsen. Für das Jahr 2025 erwarten wir wieder eine positive Entwicklung unseres Kerngeschäftes. Zum Testen während der Entwicklung und Produktion von Halbleitern werden auch weiterhin Waferprober und Testsysteme der ATV nachgefragt werden. Wir gehen in unserer Planung für 2024 insgesamt von einem Rückgang des Umsatzes von 30 % aus. Die Umsatzerlöse werden dabei bei 12 Mio. EUR liegen. Die kontinuierliche Fortführung von kostensenkenden Maßnahmen und die Entwicklung von innovativen Produkten für die Waferprober und Testsysteme werden uns die Wettbewerbsfähigkeit erhalten. Das Betriebsergebnis wird trotzdem deutlich schwächer ausfallen als 2023.
Dresden, 7. August 2024 Torsten Voigt, Geschäftsführer Steffen König, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine AngabenDie Automatisierungstechnik Voigt GmbH hat ihren Sitz in Dresden und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Dresden (Reg.-Nr. B 18430). Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gem. § 267 II HGB. Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt, in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG), und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG). Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagespiegel, Verbindlichkeitenspiegel). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung/Erläuterungen zur Bilanz und GuVIm Vergleich zum Vorjahr wurde der Ausweis der unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen angepasst. Ein Teil der im Vorjahr als Waren ausgewiesen Maschinen werden jetzt sachgerechter Weise als unfertige Leistungen bzw. Erzeugnisse dargestellt, da der Erwerb als Teil eines Gesamtprojektes erfolgte und zum Bilanzstichtag noch nicht abgeschlossen war. Der Vorjahresausweis wurde in Höhe von 763.763,68 EUR angepasst. Die Bestandsveränderung wurde ebenfalls angepasst. Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu 800,00 EUR werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Wertpapiere des Anlagevermögens sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten einschließlich aktivierungspflichtiger Anschaffungsnebenkosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Möglichen Risiken bei den Wertpapieren wird durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen. Beträge in Fremdwährungen sind zum historischen Umrechnungskurs oder dem niedrigeren Stichtagskurs bewertet. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse bzw. Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den anteiligen Werteverzehr des Anlagevermögens. Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Wegen mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit werden Bewertungsabschläge vorgenommen. Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB als Herstellungskosten wird kein Gebrauch gemacht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden. Die Flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwertes angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Das Stammkapital von 25 TEUR ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Die erhaltenen Investitionszuschüsse werden in den Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen eingestellt. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt entsprechend der Absetzung für Abnutzung über die Nutzungsdauer der geförderten Anlagegegenstände. Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. Auf fremde Währung (US-Dollar) lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Höhe von 1,1050 USD je Euro bewertet. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft bereits erhaltene Zahlungen für Erträge, die Zeiträume nach dem Bilanzstichtag betreffen. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-temporären Differenzen zwischen handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund von steuerlichen Verlustvorträgen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen zum Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Angaben zu einzelnen Posten der BilanzZur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sach- und Finanzanlagen wird auf den Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) verwiesen. UmlaufvermögenDie Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr alle kurzfristiger Natur. Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen in Höhe von 85 TEUR (Vorjahr: 55 TEUR), Urlaubsverpflichtungen in Höhe von 45 TEUR (Vorjahr: 51 TEUR), Prämien in Höhe von 100 TEUR (Vorjahr: 94 TEUR) und Tantiemen in Höhe von 53 TEUR (Vorjahr: 53 TEUR). Die Steuerrückstellung betrifft im Wesentlichen das aktuelle Geschäftsjahr. VerbindlichkeitenDie Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt: Für die bestehenden Verbindlichkeiten wurden wie folgt Sicherheiten gestellt: - diverse Sicherungen durch Gesellschafter, - übliche Eigentumsvorbehalte, - Grundschuldbestellung der Sparkasse Meißen in Höhe von 650 TEUR auf das Grundstück Dresden, Heilbronner Str. 17. Latente SteuernDie Bewertung der temporären Differenzen und der steuerlichen Verlustvorträge erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden kombinierten Steuersatz für KSt, SolZ und GewSt von 30,0 %.
HaftungsverhältnisseZum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse. Gewinn und VerlustrechnungIn den sonstigen betrieblichen Erträgen sind folgende wesentlichen periodenfremde Erträge enthalten: - 54 TEUR aus der Ausbuchung einer Verbindlichkeit, - 51 TEUR aus dem Verkauf von Anlagevermögen, - 11 TEUR aus der Herabsetzung der PWB. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind folgende Erträge enthalten: - 292 TEUR Erträge aus Währungsumrechnung (Vorjahr: 213 TEUR). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind folgende wesentlichen periodenfremde Aufwendungen enthalten: - 24 TEUR Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind folgende Aufwendungen enthalten: - 218 TEUR Aufwendungen aus Währungsumrechnung (Vorjahr: 214 TEUR). Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind: - Mieten, - Leasing. Die finanziellen Auswirkungen stellen sich wie folgt dar: - 2 TEUR Mietaufwand, - 239 TEUR Fahrzeugleasing. ArbeitnehmerIm Unternehmen waren nach § 267 V HGB 24 Mitarbeiter beschäftigt. GesamtbezügeAuf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird in Anwendung der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. NachtragsberichtNach Abschluss des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. ErgebnisverwendungDas Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 1.960.978,39 EUR ab. Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen. GeschäftsführungWährend des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte bei Herrn Torsten Voigt (Dipl.-Ing.) und bei Herrn Steffen König (Dipl.-Ing.).
Dresden 7. August 2024 Torsten Voigt, Geschäftsführer Steffen König, Geschäftsführer BestätigungsvermerkDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Automatisierungstechnik Voigt GmbH mit einer Bilanzsumme von EUR 10.618.568,36 und einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.960.978,39 wurde in Anwendung des §327 HGB verkürzt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht vom 7. August 2024 hat die Nexia GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft - den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt, welcher hier wiedergegeben ist. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Automatisierungstechnik Voigt GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Automatisierungstechnik Voigt GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Automatisierungstechnik Voigt GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Automatisierungstechnik Voigt GmbH für das vorherige, am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr, welche die Grundlage für die Vergleichsangaben im Jahresabschluss und Lagebericht zum 31. Dezember 2023 sind, wurden nicht geprüft. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichtes relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerkes erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichtes mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, den 7. August 2024 Nexia
GmbH
Hesse, Wirtschaftsprüferin Schüppel, Wirtschaftsprüfer Anlagenspiegel (brutto)
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 27.8.2024. |
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