Hannaleck und Hoffmann + Krippner GmbH in eGbR
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Hannaleck seit 9.1.2025 | Geschäftsführer |
Sebastian Mießner seit 9.1.2025 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Ralf KrippnerHK.SYSTEMS GmbH | 70.00% |
| 30.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TES Frontdesign GmbHNeuruppinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Unternehmenskonzept TES Frontdesign GmbH ist ein deutscher Anbieter für individuelle Bediensysteme. Heutzutage sind diese Bediensysteme bzw. Flacheingabesysteme aus dem gewerblich-industriellen, wie aus dem privaten Leben, nicht mehr weg zu denken. Die Anwendungen reichen vom industriellen Einsatz bis hin zur Unterhaltungselektronik. Modernes Industriedesign, kompakte Bauweise, hohe Bediensicherheit, aber auch ein günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis sind die eindeutigen Vorteile eines Flacheingabesystems. Allen Flacheingabesystemen ist gemeinsam, dass sie eine meist mehrfarbig bedruckte Oberfläche aufweisen. Ihre Bautiefe beträgt nur wenige Millimeter und sie haben keinen oder nur geringen Tastenhub. Unsere Gesellschaft fertigt kundenspezifische Auftragsarbeiten von der Folientastatur bis zum kompletten Bediensystem mit Gehäuse, inklusive der Bestückung elektronischer Baugruppen speziell in kleinen und mittleren Losgrößen. Unsere Kernkompetenz ist die Komplettfertigung. Die Komplettfertigung beinhaltet zunehmend mechatronische Arbeitsgänge, so dass neben Bedienfeld und Gehäuse auch die Montage im Innenbereich gewünscht und angeboten wird. Die Fertigungstiefe steigt damit weiter, die Kundenbindung wird zusätzlich gefestigt. Dem Trend nach Bedieneinheiten auf Basis Glas folgend ergeben sich Einsatzgebiete in neuen Branchen, z.B. im öffentlichen Bereich. Damit verbunden sind neue Möglichkeiten im Bereich Design, durch eigene Entwicklung und Fertigung kann dies gewährleistet werden. Unser Alleinstellungsmerkmal ist die große Fertigungstiefe an einem deutschen Standort - Neuruppin, MADE IN GERMANY. Die individuelle Beratung ist für uns ebenso selbstverständlich, wie persönliche Betreuung. Unsere Produkte kommen in vielen industriellen Bereichen und Branchen zum Einsatz. Unseren Marktanteil bauen wir kontinuierlich in drei Schwerpunktbereichen aus: Tastaturen, Gehäuselösungen und Bestückung elektronischer Baugruppen. TES Frontdesign GmbH als Betriebsgesellschaft ist über einen langfristig abgeschlossenen Pacht- und Betriebsüberlassungsvertrag mit der Besitzgesellschaft - bestehend aus den Gesellschaftern in Form einer GbR - im Rahmen einer Betriebsaufspaltung verbunden. 1.2. Forschung und Entwicklung Unser Unternehmen unterhält einen Entwicklungs- und Konstruktionsbereich als Basis für die auf die entsprechenden Kundenwünsche zugeschnittenen individuellen Lösungen und zur ständigen Weiterentwicklung und Verbesserung unserer Produkte und Anwendungen. Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter. In diesem Kurs bestätigen uns eine Vielzahl erfolgreich abgeschlossener Kundenprojekte und Anwendungen. Mit 9 Mitarbeitern im Bereich FuE und Konstruktion liegt der Mitarbeiteranteil bei 6 % verglichen mit der Gesamtmitarbeiteranzahl. Die Gesamtaufwendungen für Forschung und Entwicklung betragen ca. 650 T€; das entspricht 4,0 % vom Umsatz. 2. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen 2.1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft Im Jahr 2023 haben wir eine Stagnation im Auftragseingang zu verzeichnen. Gleiches trifft für Neuprojekte zu. Das spiegelt die Situation in der Gesamtwirtschaft und im Verband für Eingabesysteme wieder. Die Unsicherheit auf dem Energiesektor beeinflusst die wirtschaftliche Entwicklung. Die Unsicherheit auf dem Beschaffungssektor hat sich gegenüber 2022 beruhigt. 2.2. Entwicklung der Branche im abgelaufenen Wirtschaftsjahr Die Gesellschaft ist als Mitglied der Fachgemeinschaft Eingabesysteme angeschlossen. Seit der Gründung im Jahr 1984 fördert die Fachgemeinschaft Eingabesysteme als Vereinigung bedeutender Hersteller von Flacheingabesystemen die Zusammenarbeit der Mitgliedsfirmen. Besondere Bedeutung hat hierbei der übergreifende Wissenstransfer zu allen Bereichen der Produktion und Qualitätssicherung. Die Fachgemeinschaft Eingabesysteme bietet ihren Mitgliedern Chancen zur Optimierung der notwendigen Produktkenntnisse, denn neue Anwendungsgebiete, die Integration von immer mehr Elektronik und nicht zuletzt ein ständig steigender Qualitätsstandard erfordern permanent hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung. Dieser Know-How-Transfer gibt wiederum den Mitgliedern die Chance den kundenspezifischen Aufgaben optimal zu entsprechen. Die Gesamtleistung bei TES ist 2023 gegenüber 2022 um 1,14 % gestiegen, der Auftragseingang hat sich zum Vorjahresniveau um ca. 24,81 % reduziert. Die Entwicklung der TES Frontdesign GmbH ist im Geschäftsjahr mit der Entwicklung der Unternehmen in der Branche vergleichbar. Die extreme Kostensteigerung im Personalbereich hält weiter an, im Bereich der Materialbeschaffung ist eine Beruhigung eingetreten. 2.3. Entwicklung des eigenen Unternehmens im abgelaufenen Wirtschaftsjahr Die Marktsituation ist in den letzten Jahren durch das weiterwachsende Bedürfnis unserer Kunden auf ein hohes Maß an Automation und Individualität gekennzeichnet. Wir begegnen dieser Entwicklung durch ständige Weiterentwicklung unserer Produkte, Qualität und Verlässlichkeit. Die Umsatzentwicklung der vergangenen Jahre zeigt einen weiteren Anstieg für 2023:
Das Geschäftsjahr 2023 war gekennzeichnet durch fast gleichbleibenden Geschäftsumfang, die Überhitzung aus 2022 hat nachgelassen. Bestehende Rahmenkontrakte fließen langsamer ab. Die Ursache liegt in der Abarbeitung bestehende Vorräte bei unseren Kunden. Die im Jahr 2022 generierten hohen Umsätze werden 2023 abgearbeitet, parallel sinkt der Auftragseingang. Die Kennziffer B2B (Book To Bill) liegt im Jahresdurchschnitt unter 1. Auf Grund des hohen Auftragsbestandes konnte die durchschnittliche Lieferzeit unseres Hauses noch nicht gesenkt werden. Die Mehrheit unserer Kunden hat sich auf diesen Zustand eingestellt. Der Materialaufwand hat sich im Verhältnis zur Gesamtleistung von 27,1 % im Vorjahr auf 25,7 % im Berichtsjahr gemindert. Das ist auf die Beruhigung im Beschaffungsmarkt zurückzuführen. Demgegenüber ist der Personalaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung von 39,6 % mit 39,7 % fast gleichgeblieben. Die neue Technologie der Glasbearbeitung hat weiter zu neuen Produkten und zur Erweiterung der Produktpalette unseres Hauses geführt. Im Bereich Glasbearbeitung wurden weitere Schlüsseltechnologien eingeführt. In diesem Bereich wurde dem Unternehmen ein Patent erteilt. Besonders im Bereich der Medizin- und Lebensmitteltechnik wurden weiter neue Kunden und Projekte akquiriert. Im Personalbereich besteht wachsender Bedarf, welcher sich am Markt nur unzureichend realisieren lässt. Zur Bewältigung werden weiter innerbetriebliche Rationalisierungs- und Ausbildungsmaßnahmen forciert. 3. Lage des Unternehmens 3.1. Ertragslage Die Gesamtleistung beträgt TEUR 16.058 und hat sich somit um 1,14 % erhöht. Der Personalaufwand konnte im Geschäftsjahr gut an die Entwicklung der Gesamtleistung angepasst werden und beträgt TEUR 6.376. Dies entspricht 39,70 % der Gesamtleistung. Zum Abschlussstichtag wurden 151 Arbeitnehmer beschäftigt. Die anhaltend gute Ertragslage wurde im Wesentlichen durch die ausgezeichnete Auftragslage und die unterdurchschnittlich gestiegenen Personalkosten verursacht. Die Steigerung der Effektivität im Unternehmen wird durch laufende Rationalisierungsmaßnahmen gestützt. Ein zunehmender Mangel an Fachkräften und Auszubildenden im ländlichen Bereich bedingt weiter Steigerungen der Lohn- und Gehaltskosten. Trotz der personalintensiven Fertigung konnte der Personalkostenanteil durch innerbetriebliche Maßnahmen auf Vorjahresniveau gehalten werden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind in Bezug auf die Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr um 15,2 % deutlich gestiegen. 3.2. Finanzlage Die Finanzlage ist nach wie vor als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist skontiert zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen, Forderungen sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Die Liquiditätslage ist weiterhin sehr positiv. Die Gesellschaft verfügt über liquide Mittel in Form von Bankguthaben in Höhe von TEUR 1.927 (Vorjahr TEUR 1.070). Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 80,8 % (Vorjahr 83,0 %). Die kurzfristig freien Mittel - darunter sind die Mittel zu verstehen, die zum Bilanzstichtag nach Hinzurechnung kurzfristiger Forderungen und Abrechnung kurzfristiger Verbindlichkeiten im Unternehmen verfügbar sind - haben sich von TEUR 1.549 auf TEUR 2.452 (+58,3%) erhöht. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 1,2 % der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsziele beglichen. Unsere Gesellschaft ist über einen Pacht- und Betriebsüberlassungsvertrag als Betriebsgesellschaft mit der Besitzgesellschaft - bestehend aus den Gesellschaftern in Form einer GbR - im Rahmen einer Betriebsaufspaltung verbunden. Unsere Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit in der Lage ihre Zahlungsverpflichtungen aus dem Cashflow zu erfüllen. Liquiditätsengpässe waren im Geschäftsjahr nicht zu verzeichnen und liegen zurzeit nicht vor. Die Inanspruchnahme vorhandener Kontokorrentlinien war im Jahr 2023 nicht notwendig. 3.3. Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft kann weiterhin als positiv bewertet werden. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Kontrollsysteme im Finanzierungsbereich stabil. Unsere Gesellschaft als Betriebsgesellschaft hat einen Pacht- und Überlassungsvertrag mit der Besitzgesellschaft geschlossen. Für die Nutzung der Betriebsgrundstücke einschließlich Gebäude und Maschinen wird ein entsprechendes Entgelt an die Besitzgesellschaft entrichtet. Auf Grundlage dieses Vertrages werden die Investitionen über die Besitzgesellschaft getätigt. Investitionen erfolgten im Bereich der Anlagevermögen durch die Werkserweiterung im Bereich Metallfertigung. Effektivere Fertigung und verringerte Produktionslogistik führen zu einer Effizienzsteigerung. Die Fertigungstiefe wurde, speziell im Bereich der Glasbearbeitung, durch neue technologische Möglichkeiten ausgebaut. Die Kombination von Glas basierten Eingabesystemen mit nichtkorrosiven Metallen wie Edelstahl und Aluminium ergibt ein schlagendes Alleinstellungsmerkmal in der Branche und gute Chancen im Vertrieb. Der Nachholbedarf im Investitions- und Instandhaltungsbereich wurde ausgeglichen. 3.4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für unsere interne Unternehmenssteuerung werden die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und der Cashflow herangezogen. Die Umsatzrendite wird mit dem EBIT im Verhältnis zur Gesamtleistung berechnet, der Cashflow ist die Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen. Der Umsatz pro Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt beträgt TEUR 106 (Vorjahr TEUR 105). Die Umsatzrendite - definiert als das Verhältnis zwischen Jahresüberschuss und Gesamtleistung - beträgt im Geschäftsjahr 10,1 % (Vorjahr 11,2 %). Die Gesellschaft verfügt über kurzfristig freie flüssige Mittel in Höhe von TEUR 1.549 (Vorjahr: TEUR 1.504). Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt weiter als zufriedenstellend bezeichnet werden. 4. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken 4.1. Prognosebericht Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens ist zum heutigen Zeitpunkt (Frühjahr 2024) weiter als stabil zu bewerten. Die seit 2020 geleistete Entwicklung im Bereich der Glastechnologie schlägt sich in Anfragen und Neuprojekten, besonders im Medizinbereich, nieder. Die Nachfrage nach Neuprojekte mit elektronischen Komponenten hat zugenommen. Aus der Erfahrung der letzten 15 Monate rechnen wir mit einem gleichbleibenden Geschäftsverlauf. Projekte mit Glas und Elektronikkomponenten nehmen zu. Der Situation auf dem Arbeitsmarkt geschuldet, wird die Automatisierung und die Beschaffung von Komponenten bei Unterlieferanten vorangetrieben. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens weiter positiv. Langjährige gute Kundenbeziehungen sind Basis für die Akquise neuer Komplettprojekte und werden weiter ausgebaut. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt zunehmend bei der Realisierung komplexer Projekte. In unserer Planung gehen wir von einem gleichbleibenden Umsatzniveau aus. 4.2. Chancenbericht Die zunehmende Komplexität der Projekte führt zu hoher Kundenbindung und guter Auslastung der Produktion über alle Produktionsbereiche. Änderungen innerhalb der Branche durch Verschwinden oder Zusammenschluss von Wettbewerbern sind nicht zu verzeichnen. Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Dem Wettbewerb am Markt werden wir mit der Weiterentwicklung unserer breiten Produktpalette, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Die Steigerung der Fertigungstiefe und die Neustrukturierung des Vertriebs bieten gute Chancen bei der Gewinnung von Neukunden und Neuprojekten. 4.3. Risikobericht Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen. Zur Identifikation und Bewertung wesentlicher Risiken haben wir ein umfassendes Kontroll- und Risikomanagementsystem als Bestandteil der Unternehmensplanung implementiert. Dieses System wird zur Anpassung an neue Erkenntnisse fortlaufend weiterentwickelt. Eine wesentliche Veränderung zeichnet sich im Bereich des Energiebezuges ab. Bedingt durch die Marktschwankungen kann es zum zeitweisen erheblichen Mehraufwand führen. Unser Haus steuert mit dem Projekt der eigenen Energiegewinnung über PV gegen. Das Ziel der Ernte ab Mitte 2024, sowie die Eigenverbrauchsquote von ca. 50 % ist noch nicht erreicht, jedoch kurz vor der Vollendung. Die Arbeiten zum Projekt laufen planmäßig. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Im Übrigen lässt sich der Einfluss der genannten Risiken auf unsere wirtschaftliche Lage nicht hinreichend quantifizieren. Bestandsgefährdende Risiken sind nach unseren Erkenntnissen aber nicht gegeben. 4.4. Gesamtaussage Ziel des Finanz- und Risikomanagements unserer Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle und strukturelle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Der Wettbewerb ist auf Grund der Wirtschaftslage in der Branche als normal zu bezeichnen. Da unsere Produkte für unsere Kunden echte Kosten- und Wettbewerbsvorteile bieten, sind unsere leistungswirtschaftlichen Risiken überschaubar. Wir gehen davon aus, unsere Marktpräsenz mittelfristig weiter moderat ausweiten zu können. Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in einem schwierig einzuschätzenden wirtschaftlichen Umfeld. Die Auswirkungen des Krieges in Osteuropa auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung können zu diesem Zeitpunkt schwer beurteilt werden. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität und einer situativ flexiblen Ausrichtungsanpassung sehen wir uns für die Bewältigung von künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.
Neuruppin, den 20. Juni 2024 TES Frontdesign GmbH Rüdiger Hannaleck BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Die TES Frontdesign GmbH hat ihren Sitz in Neuruppin und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Neuruppin (Register Nr. HRB 797 NP). Die Gesellschaft ist über einen Pacht- und Betriebsüberlassungsvertrag als Betriebsgesellschaft mit der Besitzgesellschaft, bestehend aus den Gesellschaftern in Form einer GbR, im Rahmen einer Betriebsaufspaltung verbunden. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gliederung der Bilanz erfolgt in Anwendung der Vorschriften des § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden größenabhängige Erleichterungen, soweit gesetzlich zulässig, in Anspruch genommen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Immaterielle Vermögensgegenstände Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden bei Zugang mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Sachanlagen Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Anlagegüter des Sachanlagevermögens werden linear abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit einem Anschaffungswert bis EUR 800,00 werden als geringwertige Wirtschaftsgüter im Jahr des Zugangs aktiviert und gleichzeitig voll abgeschrieben. Umlaufvermögen Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit dem gewogenen Durchschnittspreis für das entsprechende Material bewertet. Risiken aus Materialalterung und Skontierung werden mit einem Abschlag von pauschal 4% berücksichtigt. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgt retrograd. Basis für die retrograde Berechnung ist der Verkaufspreis. Es erfolgen Abschläge für Vertriebs- und Verwaltungskosten in Höhe von insgesamt 29,09%. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse wird entsprechend vorgenommen. Die unfertigen Erzeugnisse werden mit ihrem jeweiligen Fertigungsstand zum Abschlussstichtag berücksichtigt. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel sind grundsätzlich mit ihrem Nominalbetrag angesetzt. Den erkennbaren Risiken wird durch individuelle Abwertung Rechnung getragen. Als uneinbringlich eingeschätzte Forderungen werden abgeschrieben. Das allgemeine Kreditrisiko in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird außerdem durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. In Anlehnung an die Konzernrechnungslegung wird der Forderungsbetrag gegenüber der Besitzgesellschaft als Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Ausgewiesen werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Geldbeschaffungskosten (Disagio) werden analog der Zinsbindung abgeschrieben. Aktive latente Steuern Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gemäß § 274 HGB. Danach werden auf sämtliche Differenzen latente Steuern abgegrenzt, sofern sich diese Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder umkehren. Die Veränderungen der latenten Steuersalden im Laufe des Geschäftsjahres und am Ende des Geschäftsjahres können der nachfolgenden Aufstellung entnommen werden.
Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Mit den Personalrückstellungen wird bilanzielle Vorsorge vor allem für die Jubiläumszahlungen sowie für sonstige Personalkosten getroffen. Zu den Rückstellungen, die den Waren- und Kundenverkehr betreffen, gehören mögliche Gewährleistungsrisiken, welche mit einem pauschalen Satz auf die entsprechenden Umsatzerlöse berechnet werden. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. III. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Entwicklung des Anlagevermögens Die Aufgliederung der einzelnen Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Berichtsjahr sowie die vorgenommenen Abschreibungen ergeben sich aus dem Anlagenspiegel. 2. Forderungen gegen Gesellschafter In der Position Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 16.370,83 € (Vorjahr: 13.311,46 €) enthalten. 3. Der Ausschüttungssperre unterliegende Beträge Der Gesamtbetrag der der Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB unterliegenden Beträge setzt sich wie folgt zusammen: - Betrag aus der Aktivierung eines Überhangs aktiver latenter Steuern 7.182,45 € (Vorjahr: 8.812,88 €) Den ausschüttungsgesperrten Beträgen von insgesamt 7.182,45 € stehen frei verfügbare Rücklagen von 9.323.129,97 € (einschließlich Gewinnvortrag und Jahresergebnis) gegenüber. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für Personalaufwendungen in Höhe von 261 T€ (Vorjahr 462 T€) und Beträge für Garantie- und Gewährleistungsverpflichtungen in Höhe von 80 T€ (Vorjahr 77 T€). 5. Verbindlichkeiten Die Angaben zu Verbindlichkeiten gem. § 268 Abs. 5, § 285 Nr. 1 und Nr. 2 HGB ergeben sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Vereinbarungen gesichert. IV. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Beschäftigte Die Anzahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter beträgt 151 (Vorjahr: 147). Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt: Geschäftsführer: Rüdiger Hannaleck ausgeübter Beruf: Dipl. Ingenieur Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wird angewandt. Honorar des Abschlussprüfers Die Gesellschaft verzichtet auf die Angabe des Honorars des Abschlussprüfers gem. § 288 Abs. 2 HGB. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich bis zum heutigen Tag nach Schluss des Geschäftsjahrs nicht ergeben. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 1.622.163,40 € zuzüglich des Gewinnvortrages in Höhe von insgesamt 7.700.966,57 € zum 01.01.2024 auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsleitung
Neuruppin, 20. Juni 2024 Rüdiger Hannaleck
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.06.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die TES Frontdesign GmbH, Friedrich-Bückling-Str. 19, 16816 Neuruppin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TES Frontdesign GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TES Frontdesign GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse § entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und § vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus § identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. § gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. § beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. § ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. § beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. § beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. § führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 20. Juni 2024 Conrad GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Martin Conrad, Wirtschaftsprüfer |
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