La-Pha-Pack GmbH
Am Parir 20, 52379 Langerwehe, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Hassert seit 27.6.2024 | Prokura |
Kristine Zoor seit 6.11.2023 | Prokura |
Markus Bartel seit 14.4.2023 | Prokura |
Natalie Klein seit 19.4.2021 | Prokura |
Andreas Hinzen seit 4.9.2020 | Prokura |
LL.M., Ralf Oliver Dr. Schlegel seit 26.3.2015 | Geschäftsführer |
Andreas Frisch seit 2.2.2009 | Geschäftsführer |
Petrus Thomas Adrianus gen. Piet van der Zande seit 9.1.2008 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Thermo Fisher Scientific (Real Estate 1) S.à r.l. | 90.00% |
| 10.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
La-Pha-Pack GmbHLangerweheJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023A. Grundlagen der Gesellschaft1. Konzernzugehörigkeit Die La-Pha-Pack GmbH mit Sitz in Langerwehe gehört zum US-amerikanischen Konzern der Thermo Fisher Scientific Inc., einem weltweit tätigen und führenden Anbieter und Lieferant für wissenschaftliche Anwendungen mit Börsennotierung in den USA (New York Stock Exchange: "TMO"). Ziel und Mission des Thermo Fisher-Konzerns ist es, den Kunden zu ermöglichen, die Welt gesünder, sauberer und sicherer zu machen. Dabei unterstützt der Gesamtkonzern seine Kunden dabei, die Forschung im Bereich der Biowissenschaften zu beschleunigen, komplexe analytische Herausforderungen zu lösen, die Produktivität in ihren Laboren zu steigern und die Patientengesundheit durch Diagnostik oder die Entwicklung und Herstellung neuer Therapien zu verbessern. Der Thermo Fisher-Konzern hat im Geschäftsjahr 2023 Umsätze von USD 42,9 Mrd (Vorjahr USD 44,9 Mrd) erzielt und beschäftigt weltweit mehr als 120.000 Mitarbeiter. Der Konzern unterteilt seine weltweiten Aktivitäten in die Segmente "Analytical Instruments", "Specialty Diagnostics", "Life Science Solutions" und "Laboratory Products and Biopharma Services". (Quelle: Homepage Thermo Fisher Scientific Inc., USA) 2. Geschäftsmodell der Gesellschaft Die La-Pha-Pack GmbH mit Sitz in Langerwehe, ist Bestandteil des Konzernhauptsegments "Analytical Instruments" (AIG) und gehört zur Chromatography Consumables (CCS), einer Geschäftseinheit der Division Chromatography & Mass Spectrometry (CMD). Der Geschäftszweck der Gesellschaft ist die Herstellung und der Vertrieb von Chromatographie-Verbrauchsmaterialien. Die Gesellschaft entwickelt, produziert, beschafft und vertreibt über 5.000 verschiedene Produkte für chromatographische Anwendungen. Die wesentlichen Produktgruppen sind dabei
Der Vertrieb erfolgt weltweit über ein ausgedehntes Händlernetzwerk. Vor allem in Asien unterstützen dort ansässige Thermo Fisher-Gesellschaften den Verkauf und das Marketing der Produkte sowie den Ausbau und die Pflege des Händlernetzwerkes. Zu den Hauptkunden zählen insbesondere weltweit tätige kommerzielle und wissenschaftliche Labore und Instrumentenhersteller für chromatographische Anwendungen. Zu den Hauptlieferanten zählen u.a. auch Schwestergesellschaften aus dem weltweit aufgestellten Thermo Fisher-Konzern. Hier werden insbesondere Trennsäulen ein- und weiterverkauft. 3. Steuerungssysteme Die Geschäftsführung verwendet zur Steuerung und Überwachung der Geschäftstätigkeit unterjährig die finanziellen Leistungsindikatoren "Umsatzerlöse" und "operatives Ergebnis (EBIT - Earnings before interest and taxes)", welches nach US-Rechnungslegungsvorschriften ermittelt wird. Im Rahmen der Analyse von nicht-finanziellen Leistungsindikatoren werden im Wesentlichen Daten zu Lieferverzügen ("Past Dues"), Liefertreue ("On-Time-Shipments"), Durchlaufzeiten ("Lead Times"), Kundenzufriedenheit bzw. Kundenloyalität ("Customer Allegiance Score") regelmäßig erhoben. 4. Forschung und Entwicklung Ein wichtiger Bestandteil des Geschäftsmodells basiert auf der ständigen Verbesserung von Produkten, um den hohen Standard auch für die Zukunft zu sichern und regelmäßig neue, innovative und kundenorientierte Lösungen zu schaffen. Die Gesellschaft verfolgt am Standort in Langerwehe keine eigenen Forschungs- und Entwicklung-Tätigkeiten, sondern ist vollständig in das globale Forschungs- und Entwicklung-Netzwerk des Thermo Fisher-Konzerns, insbesondere der Geschäftseinheit Chromatographie-Verbrauchsmaterialien, eingebunden. Neuprodukteinführungen der Gesellschaft fußen in hohem Maße auf diesen F&E-Aktivitäten. B. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen, Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Anstieg der Weltproduktion im Geschäftsjahr 2023 - gemessen auf Basis von Kaufpreisparitäten - beläuft sich nach Einschätzung von Wirtschaftsforschungsinstituten auf +3,1 %. Nachdem die Weltwirtschaft im ersten Quartal 2023 deutlich angezogen hatte, expandierte sie im Sommerhalbjahr nur moderat. Im vierten Quartal ließ das Expansionstempo nochmals nach. Die Weltkonjunktur verlangsamte sich somit erneut gegen Ende des Jahres 2023. Die Industrieproduktion zeigt weltweit - trotz verbesserter Rahmenbedingungen durch die Beendigung der restriktiven Corona-Politik in China - im Jahresdurchschnitt nur einen Zuwachs von 0,9 %. Der Welthandel erlebte im ersten Halbjahr 2023 - nicht zuletzt durch die Krisen im Nahen Osten - einen Tiefpunkt. In der zweiten Jahreshälfte zeigte sich eine allmähliche Stabilisierung. Nach wie vor ist der Welthandel durch Einschränkungen bei der Nutzung des Suez-Kanals und der damit verbundenen erheblichen Verlängerung der Transportwege zwischen Europa und Asien zumindest kurzfristig beeinträchtigt. Die Entwicklung im Jahr 2023 verlief international betrachtet unterschiedlich. In den USA, einem bedeutenden Markt für den Thermo Fisher-Konzern, war ein robuster Anstieg des Wirtschaftswachstums von rund +2,5 % zu verzeichnen. Im Vergleich zum Anstieg in den USA, entwickelte sich die Situation im Euroraum deutlich schwächer. Hier wird der Anstieg des Bruttoinlandsprodukts für das Jahr 2023 nur mit +0,5 % beziffert. In China - einem strategisch ebenfalls wichtigen Markt für Thermo Fisher - konnte ein Wirtschaftswachstum von moderaten 5,2 % erreicht werden. Nach Beendigung der Null-Covid-Politik dürften im Wesentlichen strukturelle Probleme die wirtschaftliche Expansion beeinträchtigen. Quelle für Prozentzahlen und Aussagen: ifw Kiel: Kieler Konjunkturbericht Welt Q1/2024, Stand März 2024 In Deutschland stagniert die Wirtschaftsleistung. Die Veränderung des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2023 verglichen mit dem ohnehin schwachen Vorjahr liegt bei -0,3 %. Besonders betroffen ist die Wertschöpfung in der Industrie und in der Bauwirtschaft. Lediglich der private Konsum und die rückläufige Inflation wirkten sich positiv auf die deutsche Wirtschaftsleistung aus. Die aktuell vorliegenden Frühindikatoren deuten für den Jahresbeginn 2024 auf keine konjunkturelle Trendwende hin. Das ifoInstitut geht davon aus, dass sich der Rückgang der Wirtschaftsleistung im ersten Quartal 2024 mit -0,1 % gegenüber dem Vorquartal fortsetzen wird. Quelle: ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2024 Die gesamtwirtschaftliche Situation stellt sich somit im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 bzw. unter Berücksichtigung der Frühindikatoren für das erste Quartal 2024 weniger positiv dar als im Vorjahr. Auf einzelne Branchen bezogen können sich jedoch unterschiedliche Sichtweisen ergeben. Die La-Pha-Pack GmbH wird in erster Linie von der Entwicklung der Chromatography Consumables Branche beeinflusst. Diese hat sich im Jahresverlauf wie folgt entwickelt: Der Markt für Produkte im Chromatography Consumables ist im Jahr 2023 basierend auf den Angaben in den beiden SDI Global Assessment Reports 2023 und 2024 um 1,4 % geschrumpft. Der durch Corona in den Vorjahren initiierte Nachfrageboom nach chromatographischen Verbrauchsmaterialien hat sich in 2023 nicht wiederholt und hat deutliche Spuren in der Umsatzentwicklung der Gesellschaft hinterlassen. Außerdem hat die Preiserhöhung, die für den Beginn des Jahres 2023 angekündigt wurde, dazu geführt, dass sich viele Kunden vor dieser Erhöhung in 2022 noch einmal mit Ware zu den alten Preisen eingedeckt haben. Diese Vorzieh-Effekte hatten ebenfalls negative Auswirkungen auf die Umsatzentwicklung der Gesellschaft im Berichtszeitraum. Gesamtaussage zum abgelaufenen Geschäftsjahr Aufgrund der internationalen Ausrichtung der La-Pha-Pack GmbH ist vor allem die Entwicklung in Asien und Europa für die Gesellschaft von hoher Bedeutung. Als Unternehmen der Branche für chromatographische Verbrauchsmaterialien ist die Entwicklung der La-Pha-Pack GmbH im Geschäftsjahr 2023 als weniger positiv zu bezeichnen. Die Umsatzerlöse sanken gegenüber dem Vorjahr um 13,7 % während sich das EBIT zum Vergleichszeitraum um 9,1 % verringerte. 2. Geschäftsverlauf 2023 2.1 Wesentliche Ereignisse während des Geschäftsjahres Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde die Angebotspalette im Bereich Behälter & Verschlüsse bereinigt und gestrafft. Als Ergebnis eines mehrere Jahre vorbereiteten Konsolidierungsprozesses wurden technisch weitgehend identische, aber mit unterschiedlichen Markennamen versehene Produkte, die aus verschiedenen Akquisitionen in der Vergangenheit stammten, zum Großteil in ein einheitliches Produktportfolio überführt. An der Aufbau- und Ablauforganisation der Gesellschaft wurden im Vergleich zum Vorjahr indes keine wesentlichen Veränderungen vorgenommen. 2.2 Geschäftsentwicklung In der Prognose des Vorjahres wurde für das Geschäftsjahr 2023 ein moderater Umsatzrückgang im hohen einstelligen Prozentbereich und beim EBIT ein vergleichsweise geringerer Rückgang im mittleren einstelligen Bereich erwartet. Tatsächlich sind im Vergleich zum Vorjahr der Umsatz um 13,7 % auf € 71,2 Mio und das EBIT um 9,1 % auf € 23,5 Mio zurückgegangen. Hierfür sind mehrere Gründe ausschlaggebend: Zum einen war vor dem Hintergrund der allgemein schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage und den anhaltenden geopolitischen Spannungen ein stark eingetrübtes wirtschaftliches Gesamtklima zu beobachten, das bei vielen Markteilnehmern eine eher abwartende Haltung in Bezug auf Beschaffungsaktivitäten hat einnehmen lassen. Zum anderen hatten viele der für die Gesellschaft wichtigen Händler Bevorratungsmaßnahmen - auch im Hinblick auf anstehende Preiserhöhungen in 2023 - noch auf 2022 vorgezogen, was zu einem gewissen Nachfrageausfall im Berichtszeitraum geführt hat. Ausgehend von einem mittleren Auftragsbestand zu Beginn des Geschäftsjahres und einem weniger guten durchschnittlichen Auftragseingang konnte die Gesellschaft vor allem in der zweiten Jahreshälfte ihre Umsätze leicht steigern. Der Gesamtauftragsbestand zum Jahresende beläuft sich auf T€ 5.476 (Vorjahr T€ 4.497) und kann als solide bezeichnet werden. Jedoch ist es der Gesellschaft gelungen, durch striktes Kostenmanagement, punktuelle Personalmaßnahmen und vorteilhafte Preis- und Währungskurseffekte den Rückgang des EBIT auf -9,1 % zu begrenzen. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf Die Gesellschaft blickt auf ein weniger erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 zurück. Das Geschäftsvolumen war leicht rückläufig und das Vorjahresergebnis konnte nicht ganz erreicht werden. Diese Entwicklung steht im Einklang mit der branchenspezifischen Situation und den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Der Gesellschaft ist es trotzdem gelungen, ihre Stellung im Markt zu behaupten und ihre Marktanteile zu verteidigen. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die wesentlichen finanziellen Steuerungskennzahlen wie Umsatzerlöse und EBIT sind nachfolgend dargestellt. Sie entsprechen weitgehend den für das Geschäftsjahr prognostizierten Werten.
Aufwendungen und Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung sind in den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung und somit auch in den finanziellen Leistungsindikatoren nicht enthalten. Als nicht finanzielle Leistungsindikatoren werden im Wesentlichen Lieferverzüge ("Past Dues"), Liefertreue ("On-Time-Shipments"), Durchlaufzeiten ("Lead Times"), Kundenzufriedenheit bzw. Kundenloyalität ("Customer Allegiance Score") gemessen. Diese Kennzahlen werden regelmäßig anhand von statistischen Erhebungen gemessen und weisen eine überwiegend positive Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr auf. 3. Lage der Gesellschaft Zur Darstellung der Lage der Gesellschaft werden im Folgenden Ausführungen zur Ertragslage und hier insbesondere zur Umsatzentwicklung sowie zur Finanz- und Vermögenslage des Geschäftsjahres 2023 gemacht. Die Vorjahreszahlen werden zu Vergleichszwecken herangezogen. 3.1 Ertragslage Umsatzentwicklung Nach Hauptproduktgruppen ergibt sich folgende Umsatzentwicklung:
Insgesamt liegen die Umsatzerlöse im erwarteten Bereich. Der Rückgang in der Produktgruppe Behälter & Verschlüsse ist neben den vorstehend bereits beschriebenen allgemeinen Gründen auch auf Probleme bei der Transformation des Produktportfolios insbesondere im nordamerikanischen Markt zurückzuführen. Als zentraler Zulieferer für eine Schwestergesellschaft in den Vereinigten Staaten hatten diese Anlaufschwierigkeiten negative Rückwirkungen auf das Intercompany-Geschäft des Unternehmens. Der Umsatzanstieg im Bereich Säulen spiegelt die Anstrengungen gemäß der Konzernstrategie wider, in diesem Segment verstärkt wachsen zu wollen. Entwicklung Materialaufwand Der Materialaufwand verringerte sich um 22,4 % auf T€ 33.348 (Vorjahr T€ 42.988). Gemessen an der Gesamtleistung ergab sich hiermit insgesamt eine geringere Materialeinsatzquote von 47,4 % gegenüber 51,9 % im Vorjahr und bewegte sich damit in etwa auf dem Niveau des Vorvorjahres 2021 (45,6 %). Entsprechend betrug die Rohertragsmarge 52,6 % nach 48,1 % im Vorjahr. Die Entwicklung ist im Wesentlichen auf günstigere Einkaufspreise bei Glas- und Silikonmaterialien im Produktbereich Behälter & Verschlüsse zurückzuführen. Darüber hinaus hat sich die Kostensituation in den Bereichen Energie, Transport und Verpackung deutlich entspannt, was zu dieser positiven Entwicklung beigetragen hat. Entwicklung Personalaufwand und Mitarbeiter Der Personalaufwand stieg um 3,3 % bzw. T€ 211 auf T€ 6.654 gegenüber T€ 6.443 im Vorjahr. Im Wesentlichen ist der Anstieg der Aufwendungen für Löhne und Gehälter auf Entgelterhöhungen zurückzuführen. Zum Jahresende 2023 waren 95 (Vorjahr 96) Mitarbeitende (ohne Geschäftsführer und Auszubildende) beschäftigt. Bei der Neubesetzung von Vakanzen wurde in geringem Maße auch auf Zeitarbeitskräfte zurückgegriffen. EBIT / Jahresergebnis vor Ergebnisabführung Das Jahresergebnis vor Gewinnabführung liegt bei T€ 23.904 nach T€ 25.926 im Jahr 2022, was einem Rückgang von 7,8 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Leicht rückläufige Materialkosten, ein günstiger Produkt-Mix, ein lediglich moderater Anstieg der Personalkosten sowie signifikant niedrigere sonstige betrieblichen Aufwendungen haben positive Beiträge zum EBIT geleistet. Der Rückgang bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegt im Wesentlichen in geringeren Kosten für Ausgangsfrachten, Fremddienstleistungen und vorteilhaften Währungskursentwicklungen begründet. 3.2 Vermögenslage Zum Berichtsjahresende sank der Wert der Immateriellen Vermögensgegenstände um rund 23,6 %, wohingegen der Wert der Sachanlagen aufgrund von Investitionen um rund 2,3 % stieg. Im Einzelnen:
In den immateriellen Vermögensgegenständen sind T€ 15 (31. Dezember 2022: T€ 15) geleistete Anzahlungen für den Erwerb von Software enthalten. In den Sachanlagen sind T€ 44 (31. Dezember 2022: T€ 1.216) geleistete Anzahlungen für Produktionsanlagen enthalten. Der Stichtagswert der Vorräte lag zum 31. Dezember 2023 bei T€ 7.241 und somit deutlich unter dem Vorjahreswert von T€ 10.288. Die Reduzierung ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass versorgungssichernde Bestandserhöhungsmaßnahmen zurückgefahren werden konnten und die Bevorratung insbesondere mit Fertigerzeugnissen und Waren bedarfsgerechter gesteuert wurde. Der Gesamtbetrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 16.867 (31. Dezember 2022: T€ 35.183) setzt sich im Wesentlichen zusammen aus:
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind maßgeblich geprägt durch das Cashpool-Guthaben in Höhe von T€ 6.487 (31. Dezember 20212: T€ 21.494). Der Rückgang zum Vorjahr liegt im Wesentlichen in einer Vorabauszahlung von T€ 20.000 auf das Jahresergebnis 2023 begründet. 3.3 Finanzlage Finanzierung Die Versorgung mit Liquidität wird durch den Thermo Fisher-Konzern sichergestellt. Die Gesellschaft ist in das konzernweite Cashpool-System einbezogen. Die Finanzlage der La-Pha-Pack GmbH ist geprägt durch einen soliden Liquiditätsstatus in Folge weiterhin nachhaltig positiver Ergebnisse sowie durch eine gewachsene gesunde Vermögens- und Kapitalstruktur. Außerbilanzielle Verpflichtungen bestehen in Form von Miet- und Leasingverträgen, die in den nächsten Jahren zu finanziellen Belastungen in einer Größenordnung von T€ 274 (Vorjahr T€ 260) führen werden. Es existieren keine konzernfremden Finanzierungen durch Kreditinstitute. Investitionen und daraus resultierende finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens T€ 825 (Vorjahr T€ 1.011) investiert. Wesentliche finanzielle Verpflichtungen aus begonnenen oder geplanten Investitionen und damit verbundene Finanzierungsvorhaben bestehen nicht. Gesamtaussage zur Finanzlage Die Gesellschaft kann über ihre Einbeziehung in das konzernweite Cashpool-System auf interne Finanzierungsquellen zurückgreifen bzw. trägt über ihr Cashpool-Guthaben zur Konzernfinanzierung bei. Nach Ansicht der Geschäftsleitung ist die Gesellschaft in der Lage, jederzeit fristgerecht ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Kapitalstruktur Die Bilanzsumme beläuft sich auf T€ 30.270 nach T€ 51.492 im Vorjahr. Der Rückgang erklärt sich im Wesentlichen aus der im laufendem Geschäftsjahr geleisteten Vorauszahlung auf die Gewinnabführung des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von T€ 20.000. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages blieb das Eigenkapital bei einem haftenden Stammkapital von T€ 250 gegenüber dem Vorjahr unverändert bei T€ 18.291; dadurch ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 60,4 % (31. Dezember 2022: 35,5 %). Die Rückstellungen sind im Berichtsjahr um T€ 11 auf T€ 971 gesunken (31. Dezember 2022: T€ 982). Die Verbindlichkeiten liegen mit T€ 11.007 deutlich unter dem Vorjahresniveau (31. Dezember 2022: T€ 32.219). Wie bereits vorstehend erläutert, ist der Rückgang der Verbindlichkeiten insbesondere in einer Vorauszahlung der Gewinnabführung an ein verbundenes Unternehmen für 2023 begründet. Mitarbeiter Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl beläuft sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 96 nach 91 im Vorjahr. In Ergänzung zu den Ausführungen zur Mitarbeiterzahl im Abschnitt Personalaufwand ist hervorzuheben, dass durch fortlaufende interne und externe Qualifizierungsprogramme sowie Förderungsmaßnahmen ein hoher Ausbildungs- und Wissensstand der Mitarbeiter gewährleistet wird. Umwelt- und Arbeitsschutz Es ist erforderlich, dass die weltweit verkauften Thermo Fisher Scientific-Produkte sowohl länderspezifische Sicherheitsbestimmungen als auch die internationalen Sicherheitsstandards erfüllen. Thermo Fisher Scientific ist ein weltweit führendes Unternehmen im Dienste der Wissenschaft und mit dieser Position geht ein hohes Verantwortungsbewusstsein gegenüber der globalen Gemeinschaft in Bezug auf Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter und den Schutz der Umwelt einher. (siehe homepage Thermo Fisher Scientific Inc., USA) Das Qualitätsmanagementsystem der Gesellschaft ist nach ISO 9001:2015 zertifiziert. Eine Rezertifizierung erfolgte im Januar 2022. Eine turnusmäßige Rezertifizierung steht im Jahr 2024 an. Die Gesellschaft ist bemüht, sämtliche gesetzliche Anforderungen des Umweltschutzes und alle in diesem Zusammenhang relevanten Belange zu erfüllen. Bei der Entwicklung von Produkten und Gestaltung von Produktionsprozessen wird unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit auf einen ressourcenschonenden Rohstoff- und Energieverbrauch besonders geachtet. Die Produktionsanlagen werden regelmäßig auf Umweltverträglichkeit überprüft und weiterentwickelt. Gesamtaussage zur Lage Insgesamt sieht die Geschäftsleitung die Geschäftsentwicklung und Lage der Gesellschaft vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Situation und des geopolitischen Umfelds mit Blick auf die Prognose für das laufende Geschäftsjahr als verhalten positiv. Die Einbeziehung in den weltweiten Thermo Fisher-Konzern, der insbesondere die Liquidität der Gesellschaft durch das konzernweite Cashpool-System sichert, stellt in diesem Zusammenhang einen stabilisierenden Faktor dar. C. Chancen- und Risikobericht1. Chancenbericht Wesentliche Chancen aus der Einbeziehung in den Konzernverbund Grundsätzlich besteht für eine Gesellschaft, die finanziell und operativ eng in einen internationalen Konzern eingebunden ist, ein gewisses Risiko in Bezug auf ihre Eigenständigkeit und ihre wirtschaftlichen Entfaltungsmöglichkeiten, da die Konzernstrategie mit dem Interesse einer einzelnen Gesellschaft nicht immer einher geht. Es besteht die Gefahr, dass Maßnahmen, die aus Konzernsicht sinnvoll erscheinen, sich nachteilig auf die Einzelgesellschaft auswirken könnten. Die Konzerngesellschaften sind somit in gewisser Weise von Entscheidungen abhängig, die auf übergeordneten Ebenen getroffen werden. Andererseits bietet insbesondere die finanzielle Eingliederung in eine finanzstarke übergeordnete Organisation wesentliche Chancen. Als Produktionsstandort innerhalb des Konzernverbundes ist die La-Pha-Pack GmbH zu einem gewissen Grad abhängig von der Beschaffungs- und Vertriebsstrategie des Konzerns. Dies kann sowohl ein Risiko als auch eine Chance darstellen. Die Einbindung in den Konzern eröffnet internationale Beschaffungs- und Absatzwege, Zugang zu Forschungs- und Entwicklungsergebnissen bzw. konzernweite Unterstützung bei eigenen Entwicklungen neuer Produkte und Verfahren. Darüber hinaus erfolgt eine finanzielle Absicherung unter dem internationalen Cashpool-System. Die La-Pha-Pack GmbH sieht hierin jedoch kein nennenswertes Risiko, sondern leitet aus ihrer Einbindung in den Thermo Fisher-Konzern vielmehr überwiegend Chancen ab. Hebung von Synergiepotenzialen Eine wesentliche Chance sieht die Gesellschaft in der Hebung von Synergieeffekten innerhalb der Konzerndivision CMD. Hier sind insbesondere der Ausbau der Vertriebsstrukturen in den Wachstumsmärkten China und Indien zu nennen, von denen die Gesellschaft erheblich profitieren dürfte. Des Weiteren verspricht die weitere organisatorische Zusammenführung der Subsegmente HPLC (Instrumente) und CCS (Verbrauchmaterialien) etwa durch die Bündelung von Marketingaktivitäten eine noch höhere Durchdringung der Märkte für chromatographische Produkte. Ebenfalls zu nennen in diesem Zusammenhang ist die Möglichkeit, durch eine intensivierte segmentübergreifende Zusammenarbeit weitere Verbesserungen in der Produktentwicklung und differenzierung zu erzielen, um die Nachfrage von bestehenden und potenziellen Kunden noch zielgerichteter bedienen zu können. Verstärkte Automatisierung Das Unternehmen sieht - basierend auf den positiven Ergebnissen nach der Inbetriebnahme einer weitestgehend vollautomatischen Produktionsanlage - weitere große Potenziale, den Automatisierungsgrad in den bestehenden Produktionsabläufen weiter zu erhöhen. Die Gesellschaft verspricht sich davon eine weiter erhöhte Produktqualität, deutlich geringere Durchlaufzeiten und eine verbesserte Kostenbasis. Kontinuierliche Verbesserungen Eine weitere wesentliche Chance sieht die Gesellschaft in der weiteren konsequenten Nutzung und Vertiefung des Thermo Fisher-eigenen PPI-Business-Systems ("Practical Process Improvement"). Hierbei handelt es sich um eine Philosophie der operativen Exzellenz, die es dem Unternehmen ermöglicht, Prozesse zu optimieren, Herausforderungen zu lösen und Ineffizienzen zu reduzieren. Durch regelmäßige Schulungen befähigt es alle Mitarbeiter, jeden Tag einen besseren Weg zu finden, in allen Unternehmensbereichen die Produktivität zu steigern und die Produkt- und Servicequalität zu verbessern, um damit die Kundenbindung zu stärken. Gesamtaussage zu bestehenden Chancen Durch die bestehenden Geschäftsbeziehungen in sehr viele Länder, die Einbindung in den weltweiten Thermo Fisher-Konzern, das vorhandene technische Know-How und die vertiefte Nutzung des PPI-Business-Systems sind auch zukünftig erhebliche Potenziale für Wachstums- und und Effizienzsteigerungen erkennbar. 2. Risikomanagementsystem Die Gesamtpalette von operativen Risiken in den Geschäftsbereichen Ein- und Verkauf, Personal, Produktion, Qualitätsmanagement sowie im Finanzwesen sind Bestandteil des Konzerncontrollings. Eine standardisierte, monatliche Finanzberichterstattung aller Konzerngesellschaften liefert unter Berücksichtigung von Analysen zu Budgetabweichungen einen zeitnahen Informationsfluss und eröffnet die Möglichkeit, korrigierende Maßnahmen einzuleiten. 2.1 Risikobericht Bei der Beurteilung der Einzelrisiken wird ein Einschätzungszeitraum von mindestens einem Jahr zugrunde gelegt. Die Risiken werden gemäß ihren geschätzten Eintrittswahrscheinlichkeiten und Auswirkungen als "hoch", "mittel" oder "gering" eingestuft. Risiken und Chancen aus der Einbeziehung in den Konzernverbund (Risikoeinschätzung: mittel) Als Produktions- und Vertriebsgesellschaft ist die La-Pha-Pack GmbH abhängig von der Vertriebsstrategie des Konzerns und den verfügbaren Produkten. Dies kann sowohl ein Risiko als auch eine Chance darstellen. Die Einbindung in den Konzern eröffnet internationale Absatzwege, Zugang zu Forschungs- und Entwicklungsergebnissen sowie die breite Versorgung mit neu entwickelten Produkten. Darüber hinaus erfolgt eine finanzielle Absicherung unter dem internationalen Cashpool-System. Andererseits ist die Gesellschaft in gewisser Weise von Entscheidungen abhängig, die auf übergeordneten Ebenen getroffen werden. Globale Risikolage und Einfluss aktueller Krisenherde - Russland / Ukraine Nahost und ggf. Südostasien (Risikoeinschätzung: niedrig) Die Gesellschaft hat absatzseitig wenig Berührungspunkte mit den Krisenregionen in Osteuropa und im Nahen Osten; jedoch zeigen Kunden, die im Anrainerstaaten ansässig sind, eine weiterhin abwartende Haltung. Beschaffungsseitig zeichnete sich zu Beginn des Geschäftsjahres 2023 im Hinblick auf die Verfügbarkeit von Rohstoffen bzw. in Bezug auf die Entwicklung der Energiepreise eine gewisse Entspannung ab. Insofern ist gegenwärtig von einer leichten Verbesserung der Gesamtsituation auszugehen. Es könnten sich jedoch - sollte die geopolitische Lage in Osteuropa, in Nahost oder gegebenenfalls auch in Südostasien und hier insbesondere die Beeinträchtigung der Transportwege und der Lieferketten - weiterhin angespannt bleiben, sich weiter verschlechtern oder plötzlich aufflammen - erneut nachhaltige Beeinträchtigungen im Bereich der Lieferketten verbunden mit Preisanstiegen bei Energie und industriellen Vorprodukten, ergeben. Die La-Pha-Pack GmbH ist bestrebt, solche etwaigen Preiserhöhungen bestmöglich abzufedern, es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass sich diese Preiserhöhungen nachteilig auf die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft auswirken können. Absatz- und Ausfallrisiko (Risikoeinschätzung: niedrig) Zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit wird das Produktsortiment kontinuierlich überprüft und weiterentwickelt. Das Absatzrisiko wird vor dem Hintergrund des am Bilanzstichtag vorhandenen Auftragsbestands und eines sich robust entwickelnden Auftragseingangs insbesondere im Intercompany-Bereich in den ersten Monaten des Jahres 2024 nach bisherigen Erkenntnissen als eher gering eingeschätzt. Allerdings entwickeln sich einige Hauptabsatzmärkte der Gesellschaft regional unterschiedlich und können gegebenenfalls negative Rückwirkungen auf Umsatz und EBIT der Gesellschaft entfalten. Hier gilt es, insbesondere die Entwicklungen auf den Märkten in der Region EMEA und dem chinesischen Markt im Blick zu behalten. Das Ausfallrisiko aus Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen besteht in der Gefahr des Zahlungsverzugs oder gar -ausfalls von Vertragspartnern. Die Gesellschaft geht davon aus, dass durch Wertberichtigungen für Forderungsausfälle das tatsächliche Risiko abgedeckt ist und sehen hier derzeit insgesamt ein geringes Risiko. Infolge der breitgefächerten bzw. heterogenen Kundenstruktur der Gesellschaft ist insgesamt absatzseitig kein Clusterrisiko erkennbar. Beschaffungsmarktrisiko (Risikoeinschätzung: gering) Engpässe in der Rohstoffversorgung, steigende Preise und Transportkosten oder unterbrochene Lieferketten stellen ein Risiko für die Produktion und den Handel mit Produkten der Gesellschaft dar. Dies trifft insbesondere auf Importe aus China, Indien und den USA zu. Allerdings kann die Gesellschaft durch konsolidierte Großbestellungen in Containern bzw. werksübergreifenden Bestellungen und die Einbindung in die Beschaffungsorganisation des weltweit operierenden Thermo Fisher-Konzerns dieser Entwicklung teilweise entgegenwirken. Darüber hinaus ist die Gesellschaft stetig bemüht, ihre Bevorratung zu optimieren, weshalb gegenwärtig von einem geringen Risiko auszugehen ist. Währungsrisiko (Risikoeinschätzung: gering) Für die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie für die Verbindlichkeiten besteht ein Preisrisiko im Wesentlichen aus Wechselkursschwankungen, da diese Bilanzpositionen teilweise aus Transaktionen in Fremdwährung resultieren. Währungsrisiken sind durch Käufe im und Verkäufe in das Ausland gegeben, insbesondere etwaige erhebliche US-Dollar Schwankungen können Einfluss auf das Ergebnis nehmen. Es erfolgen derzeit keine Absicherungen dieser Geschäfte, was zu einer mittleren Risikoeinschätzung führt. Liquiditätsrisiko (Risikoeinschätzung: gering) In Folge der soliden Finanzlage des Unternehmens und der Einbeziehung in das Cashpool-System des Konzerns wird das Liquiditätsrisiko als gering eingestuft. Das Liquiditätsrisiko für den konzernweiten Cashpool ist auf Ebene des Gesamtkonzerns der Thermo Fisher Scientific Inc. in USA zu beurteilen. Nach gegenwärtiger Einschätzung sind jedoch keinerlei Liquiditätsrisiken zu erwarten. Cyber und IT-Risiken (Risikoeinschätzung: mittel) Wie die meisten großen internationalen Unternehmen sind auch die Gesellschaften des Thermo Fisher-Konzerns regelmäßig der Gefahr von Cyberangriffen und anderen Cybersicherheitsvorfällen ausgesetzt, weshalb Cybersicherheit konzernweit in den gesamten Risikomanagementprozess integriert wird. Eine erhebliche Störung oder Verletzung der Sicherheit unserer Informationstechnologiesysteme oder ein Verstoß gegen Datenschutzgesetze könnte sich nachteilig auf unser Geschäft auswirken. Als Teil unserer ständigen Bemühungen, unsere derzeitigen Informationssysteme zu aktualisieren, implementieren wir regelmäßig neue Softwareanwendungen, um bestimmte unserer Geschäftsvorgänge zu verwalten. Während wir Funktionen implementieren und hinzufügen, können Probleme auftreten, die wir nicht vorhergesehen haben. Solche Probleme könnten unsere Fähigkeit beeinträchtigen, Angebote zu erstellen, Kundenbestellungen entgegenzunehmen und unser Geschäft anderweitig zeitnah zu führen. Wenn wir Systeme aktualisieren oder ändern, kann es zu Dienstunterbrechungen, Datenverlust oder eingeschränkter Funktionalität kommen. Wenn unsere neuen Systeme außerdem keine genauen Preis- und Kostendaten liefern, könnten unsere Betriebsergebnisse und Cashflows nachteilig beeinflusst werden. Wir verlassen uns auf unsere Informationstechnologiesysteme, um elektronische Informationen (einschließlich sensibler Daten wie vertraulicher Geschäftsinformationen und personenbezogener Daten von Mitarbeitern, Kunden und anderen Geschäftspartnern) zu verarbeiten, zu übertragen und zu speichern und eine Vielzahl kritischer Geschäftsprozesse zu verwalten oder zu unterstützen. Unsere Systeme können anfällig für Schäden oder Unterbrechungen durch Naturkatastrophen, Stromausfälle, Telekommunikationsausfälle, Terroranschläge, Computer-Hackerangriffe, Computerviren, Ransomware, Phishing, Computer-Denial-of-Service-Angriffe, unbefugten Zugriff auf Kunden- oder Mitarbeiterdaten oder Geschäftsgeheimnisse, sein. Wir sind der Meinung, dass Cybersicherheit in der Verantwortung jedes Mitarbeiters liegt, und informieren und teilen regelmäßig Best Practices mit unseren Mitarbeitern, um das Bewusstsein für Cybersicherheitsbedrohungen durch ein Schulungsprogramm zum Sicherheitsbewusstsein zu schärfen, einschließlich regelmäßiger Übungen, regelmäßiger Simulationen von Cyber-Ereignissen und einer jährlichen Bescheinigung unserer Richtlinie zur akzeptablen Nutzung von Technologien. Wir gehen nicht davon aus, dass es derzeit Cybersicherheitsvorfälle gibt, die das Unternehmen oder seine Geschäftsstrategie, seine Betriebsergebnisse oder seine Finanzlage wesentlich beeinträchtigt haben oder nach vernünftigem Ermessen wesentlich beeinträchtigen werden. Rechtliche Risiken (Risikoeinschätzung: gering) Es bestehen derzeit keine nennenswerten Rechtsstreitigkeiten, die einer Risikovorsorge bedürfen. Das Risiko, das sich aus bestehenden oder zukünftigen Geschäftsbeziehungen rechtliche Risiken entwickeln werden, wird als gering eingestuft. Mitarbeiterrisiken (Risikoeinschätzung: gering) Die Mitarbeiterfluktuation bzw. die Neugewinnung von Mitarbeitern stellt insbesondere vor dem Hintergrund des allgemeinen Fachkräftemangels für die Gesellschaft ein geringes Risiko dar. Gegebenenfalls gelingt es der Gesellschaft nicht, offene Positionen mit qualifiziertem Personal in einem angemessenen Rekrutierungszeitraum zu besetzen. Strategische Risiken (Risikoeinschätzung: gering) Die Gesellschaft beobachtet verstärkt das Aufkommen von Wettbewerbern aus dem chinesisch-asiatischen Raum, die insbesondere auf der Basis von Low-Cost-Angeboten versuchen, in den Markt für chromatographische Verbrauchsmaterialien zu drängen. Obwohl in der Vergangenheit Kunden vereinzelt abgewandert sind, sieht das Unternehmen das Risiko von einer signifikanten Erosion der Kundenbasis in Zukunft als eher gering an, da die weit überwiegende Mehrheit seiner Kunden auf die hohe Qualität der Produkte und die nachgewiesene Lieferfähigkeit der Gesellschaft vertraut und auf der Basis von langjährig gewachsenen Beziehungen ein hohes Maß an Loyalität zeigt. 2.2 Gesamtrisikoeinschätzung Die Geschäftsleitung sieht ein global erhöhtes Risiko im Einklang mit der aktuellen weltpolitischen Entwicklung hauptsächlich in Folge bestehender Unsicherheiten über den weiteren Verlauf geopolitischer Konflikte und deren Auswirkungen. Ein Risiko für das künftige Fortbestehen des Unternehmens wird auf Basis der Auftragslage, der Branchensituation, der Geschäftsstruktur und der finanziellen Eingliederung in den Thermo Fisher Cashpool nicht gesehen. D. Prognosebericht1. Allgemeine Wirtschaftsprognosen Derzeitigen Wirtschaftsprognosen zur Folge wird mit einem Anstieg des Weltwirtschaftswachstums von +2,8 % für das Geschäftsjahr 2024 gerechnet. Im Euroraum wird momentan für 2024 ein Wirtschaftswachstum von +0,7 % angenommen. Für die USA hingegen wird mit einem Wachstum von +2,1 %, für China wird ein Wachstum von +4,4 %, für Deutschland von lediglich +0,1 % gerechnet. Quelle: ifw Kiel: Kieler Konjunkturbericht Q1/2024 (Welt und Deutschland), Stand März 2024 Die Prognosen hängen unter anderem von der weiteren Entwicklung geopolitischer Auseinandersetzungen und den damit verbundenen, internationalen Auswirkungen, sowie der Inflations- und Zinsentwicklung ab und sind dementsprechend mit Unsicherheiten behaftet. 2. Prognose in Bezug auf die Entwicklung der Gesellschaft Aufgrund der insgesamt weiterhin unsicheren Rahmenbedingungen, aber auf der Basis eines soliden Auftragsbestands und eines anhaltend robusten Auftragseingangs vor allem im Intercompany-Bereich, erwartet die Gesellschaft für die Berichtsperiode 2024 eine durchaus positive Geschäftsentwicklung und prognostiziert für 2025 eine zumindest verhalten positive Grundtendenz. Die Gesellschaft erwartet, von dem für die nächsten beiden Jahre prognostizierten Marktwachstum für chromatographische Verbrauchsmaterialien im mittleren einstelligen Prozentbereich partizipieren zu können. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnet die Gesellschaft mit einem Anstieg der finanziellen Leistungsindikatoren "Umsatzerlöse" im mittleren einstelligen Prozentbereich, der - bei weitgehend gleichbleibenden Kostenstrukturen - in etwa auch proportional auf das "EBIT" durchschlagen dürfte. Somit würde sich im Mehrjahresvergleich die positive Entwicklung der Gesellschaft fortsetzen. Die Liquidität wird wie vorstehend beschrieben als gesichert angesehen. Es wird erwartet, dass die nicht-finanziellen Leistungsindikatoren wie Liefertreue, Durchlaufzeiten und Kundenzufriedenheit bzw. -loyalität auf hohem Niveau stabil gehalten oder gegebenenfalls punktuell noch weiter verbessert werden können. Allerdings sind - vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Situation - Prognosen mit gewissen Unsicherheiten behaftet.
Langerwehe, 27. Juni 2024 Die Geschäftsführung Andreas Frisch Dr. Ralf Schlegel Piet an der Zande Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023I. Allgemeine AngabenAngaben zum Unternehmen:
Die La-Pha-Pack GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 ff. HGB sowie den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Aufwendungen und Erträge werden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung (Going Concern) aufgestellt. Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist der Anhang in T€ aufgestellt. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, im Anhang aufgeführt. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Hinsichtlich des Ausweises hat sich im Vergleich zum Vorjahr folgende Veränderung ergeben. Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegen bzw. gegenüber dem Gesellschafter werden als solche im Berichtsjahr jeweils gesondert ausgewiesen. Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst. Anlagevermögen Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten (§ 255 Abs. 1 HGB) angesetzt und werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren linear abgeschrieben. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Das Sachanlagevermögen wird mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten (§ 255 Abs. 1 und 2 HGB), vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten für selbst erstellte Anlagen enthalten alle direkt dem Herstellungsprozess zurechenbaren Kosten. Fremdkapitalkosten werden nicht einbezogen. Gebäude werden über 50 bzw. 33 Jahre, technische Anlagen und Maschinen werden über 7 bzw. 14 Jahre, andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung überwiegend über 3 bis 14 Jahre linear abgeschrieben. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Nicht mehr genutzte Anlagegüter werden außerplanmäßig abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Im laufenden Geschäftsjahr sind keine außerplanmäßigen Abschreibungen angefallen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Einzelwert von bis zu EUR 800 (netto) werden in Anlehnung an § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr sofort abgeschrieben. Geleistete Anzahlungen auf Sachanlagen werden zum Nennwert bilanziert. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Handelswaren sind mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 Abs. 4 Satz 2 HGB. Die Herstellungskosten werden gemäß § 255 Abs. 2 HGB unter Berücksichtigung von angemessenen Teilen der Material-, Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten ermittelt. Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen. Waren werden grundsätzlich zu ihren durchschnittlichen Anschaffungskosten in Ansatz gebracht. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und / oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Forderungen und übrige Aktiva Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko ist mittels Pauschalwertberichtigung auf den Nettoforderungsbestand berücksichtigt. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit den Nennwerten bilanziert. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen im Rahmen von unmittelbaren Versorgungszusagen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Höhe der unmittelbaren Pensionszusagen bestimmt sich ausschließlich nach dem zugrundeliegenden Deckungsvermögen gemäß Mitteilungen der Versicherungen. Diese Zusagen werden als wertpapiergebundene Versorgungszusagen angesehen. Das Deckungsvermögen in Höhe von T€ 367 (Vorjahr T€ 357) wird gemäß § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet und entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten. Da die Zusagen die Voraussetzungen von § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB erfüllen, wird die Pensionsrückstellung in Höhe des beizulegenden Zeitwertes angesetzt. Das Deckungsvermögen erfüllt die Voraussetzungen des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB und wird mit der Pensionsrückstellung saldiert. In diesem Zusammenhang anfallende Zinsaufwendungen sowie Erträge aus Deckungsvermögen betragen T€ 14 und sind saldiert im Finanzergebnis ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen enthalten Beträge für den voraussichtlichen Verpflichtungsumfang der Gesellschaft aus Aktienoptionen und anderen aktienbasierten Vergütungen (Restricted Stock Units, "RSU"), die bestimmten Mitarbeitern der La-Pha-Pack GmbH von der Thermo Fisher Scientific Inc., Waltham / USA, gewährt wurden. Die Gesellschaft hat sich vertraglich verpflichtet, der Thermo Fisher Scientific Inc., sämtliche Aufwendungen, die im Zusammenhang mit der Ausübung dieser Aktienoptionen oder "RSUs" entstehen, zu ersetzen. Der Verpflichtungsumfang bei Aktienoptionen besteht aus der Differenz zwischen dem künftigen Ausübungspreis und einer vom Mitarbeiter zu leistenden Zuzahlung. Im Fall gewährter RSUs entfällt die zu leistende Zuzahlung und es besteht somit ein Verpflichtungsumfang in Höhe des voraussichtlichen Börsenkurses zum Ausübungszeitpunkt pro gewährter Einheit zuzüglich der über den Erdienungszeitraum aufgelaufenen Dividenden (Dividendenäquivalent). Die Rückstellung für ausgeübte Aktienoptionen oder RSUs wird mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt und beträgt zum Bilanzstichtag T€ 10 (Vorjahr T€ 8). Die Rückstellung für den noch nicht ausgeübten Verpflichtungsumfang in Höhe von T€ 10 (Vorjahr T€ 12) wird folgendermaßen ermittelt: Der Erfüllungsbetrag für RSUs wird ratierlich über den Erdienungszeitraum (von in der Regel bis zu 3,5 Jahren) angesammelt. Der Verpflichtungsumfang für gewährte Aktienoptionen richtet sich nach folgenden Kriterien: Aktienoptionen, die bereits ausübbar sind, werden mit ihrem inneren Wert (Börsenkurs am Bilanzstichtag abzüglich der vom Mitarbeiter zu leistenden Zuzahlung) bewertet. Für noch nicht ausübbare Aktienoptionen wird das Verfahren nach Black-Scholes mit folgenden Annahmen zugrunde gelegt:
Verbindlichkeiten und übrige Passiva Der Ausweis der Verbindlichkeiten erfolgt grundsätzlich mit dem Erfüllungsbetrag. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Dabei wird ein konzernweit festgelegter und in regelmäßigen Abständen aktualisierter Konzernkurs verwendet. Die Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Kurzfristige Fremdwährungsforderungen sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen werden unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips entweder zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag oder mit dem niedrigeren historischen Kurs zum Transaktionszeitpunkt umgerechnet. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden unter Berücksichtigung des Vorsichtsprinzips entweder zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag oder mit dem höheren Kurs zum Transaktionszeitpunkt umgerechnet. Latente Steuern Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Thermo Fisher Scientific Germany BV & Co. KG, Braunschweig. In Folge der bestehenden steuerlichen Organschaft mit der Thermo Fisher Scientific Germany BV & Co. KG werden latente Steuern beim Organträger gebildet. III. Erläuterungen zur Bilanz1. Aktiva Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist. Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum 31. Dezember 2023 T€ 4.490 nach Abzug der Pauschalwertberichtigung in Höhe von T€ 243. Die Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 43 (Vorjahr T€ 46) resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 12.051 (Vorjahr T€ 29.490) betreffen mit T€ 6.487 Cashpool-Forderungen (Vorjahr T€ 21.494), mit T€ 4.587 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr T€ 5.136) und mit T€ 977 (Vorjahr T€ 2.860) sonstige Forderungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände weisen einen Betrag von T€ 284 auf, der sich mit T€ 102 im Wesentlichen aus Umsatzsteuererstattungsansprüchen und mit T€ 128 aus personalbezogenen Forderungen zusammensetzt. 2. Passiva Eigenkapital Das Stammkapital beträgt T€ 250. Die Kapitalrücklage in Höhe von T€ 17.985 hat sich zum Vorjahr nicht verändert. Es handelt sich um eine sonstige Zuzahlung im Sinne von § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Rückstellungen Der Berechnung der Pensionsrückstellung liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten zugrunde. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen beträgt T€ 368 (Vorjahr T€ 357). Rückstellungspflichtige Altersversorgungsverpflichtungen aus Pensionszusagen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 0). Diese wurden mit Deckungsvermögen in Höhe von T€ 368 (Vorjahr T€ 357) gemäß § 246 Abs. 2 HGB verrechnet. Bei den Pensionsrückstellungen ergibt sich aus der Anwendung des 10-jährigen Durchschnittszinssatzes im Vergleich zur Anwendung des 7-jährigen Durchschnittszinssatzes zum Bilanzstichtag, analog der Vorgehensweise im Vorjahr, kein Unterschiedsbetrag. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert und haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Bis auf den teilweise üblichen Eigentumsvorbehalt bestehen keine Sicherheiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit T€ 3.904 (Vorjahr T€ 25.926) Verbindlichkeiten aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages, mit T€ 1.263 (Vorjahr T€ 3.121) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie mit T€ 3.969 (Vorjahr T€ 926) übrige Verbindlichkeiten. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 633 beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern von T€ 70 (Vorjahr T€ 78) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von T€ 3 (Vorjahr T€ 3). Die unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesenen Zollabgaben sind, wie im Vorjahr, durch eine Bankbürgschaft in Höhe von T€ 120 besichert. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse beinhalten Verkäufe von Produkten und Dienstleistungen, vermindert um die Erlösschmälerungen. Gliederung nach Tätigkeitsbereichen:
Gliederung nach geographischen Märkten:
2. Sonstige betriebliche Erträge Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung von T€ 494 (Vorjahr T€ 777) ausgewiesen. Es sind außerdem periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von T€ 13 (Vorjahr T€ 0) enthalten. 3. Personalaufwand Die Gesellschaft zeigt Lohn- und Gehaltsaufwendungen in Höhe von T€ 5.590. Die Ausgaben für soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung belaufen sich auf T€ 1.064, davon T€ 89 (Vorjahr T€ 101) für Aufwendungen für Altersversorgung. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von insgesamt T€ 449 (Vorjahr T€ 859) ausgewiesen. Darüber hinaus enthält dieser Posten im Wesentlichen Aufwendungen für Ausgangsfrachten in Höhe von T€ 506 und Aufwendungen für Konzernallokationen von insgesamt T€ 2.504. 5. Zinsaufwendungen und -erträge Unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen von T€ 14 (Vorjahr T€ 14) ausgewiesen. Sie wurden mit Erträgen aus der Rückdeckungsversicherung in gleicher Höhe saldiert. Es sind Zinserträge für Cashpool-Guthaben in Höhe von T€ 372 (Vorjahr T€ 34) mit verbundenen Unternehmen enthalten. 6. Ertragsteuern Aufgrund der bestehenden Organschaft werden Ertragsteuern nicht im Abschluss der Organgesellschaft, sondern auf Ebene des Organträgers ausgewiesen. V. Sonstige AngabenAußerbilanzielle Geschäfte Zum Zweck der Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes werden Kfz-Leasingverträge mit i.d.R. bis zu 3-jährigen Laufzeiten eingegangen. Darüber hinaus werden Mietverträge für Betriebs- und Geschäftsausstattung, mit i.d.R. bis zu 5-jährigen Laufzeiten abgeschlossen. Mögliche Risiken ergeben sich aus den Kündigungsrechten, da die Verträge in der Regel für längere Laufzeiten abgeschlossen und nur aus wichtigem Grund gekündigt werden können. Vorteile ergeben sich aus der Einsparung von Verwaltungsaufgaben, verbesserter Liquidität sowie Entfall des Verwertungsrisikos. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen ergeben sich aus Pacht- und Leasingverträgen für Geschäftsräume, Firmenfahrzeuge sowie Büro- und Geschäftsausstattung und stellen sich zum 31. Dezember 2023 wie folgt dar:
Abschlussprüferhonorare Die vom Abschlussprüfer abgerechneten Honorare belaufen sich auf T€ 75 (Vorjahr T€ 60) und betreffen ausschließlich Abschlussprüfungsdienstleistungen. Anzahl der Mitarbeiter Die Anzahl der Mitarbeiter ohne Auszubildende und Geschäftsführer betrug im Jahresdurchschnitt 96 (Vorjahr 91) Mitarbeiter.
Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Die Geschäftsführung im Berichtszeitraum wurde durch folgende Personen ausgeübt:
Die Geschäftsführer Piet van der Zande und Dr. Ralf Schlegel sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Herr Andreas Frisch vertritt die Gesellschaft gemeinsam mit einem Prokuristen. Zum Bilanzstichtag bezieht nur Herr Frisch seine Bezüge von der La-Pha-Pack GmbH, so dass von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht wird. VI. OffenlegungDer Jahresabschluss der La-Pha-Pack GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wird im Unternehmensregister veröffentlicht. VII. NachtragsberichtEreignisse nach dem Bilanzstichtag, die sich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft auswirken, lagen nicht vor. VIII. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresüberschuss 2023 vor Ergebnisabführung in Höhe von T€ 23.904 wird aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags an die Thermo Fisher Scientific Germany BV & Co. KG, Braunschweig, abgeführt. Der Gewinnvortrag wird auf neue Rechnung vorgetragen. IX. Konzernbeziehungen und KonzernabschlussDie Gesellschaftsanteile der La-Pha-Pack GmbH werden von der Thermo Fisher Scientific (Bremen) GmbH mit Sitz in Bremen gehalten. Diese ist wiederum ein mittelbares Tochterunternehmen der Thermo Fisher Scientific Inc, Waltham / MA, USA, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis aufstellt. Der Jahresabschluss der La-Pha-Pack GmbH, wird in den Konzernabschluss der Thermo Fisher Scientific Inc., Waltham / MA, USA, einbezogen. Die Thermo Fisher Scientific Inc. und die in ihren Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden als verbundene Unternehmen im Abschluss der Gesellschaft dargestellt. Der Konzernabschluss der Thermo Fisher Scientific Inc. wird nach den US-amerikanischen Generally Accepted Accounting Principles (US-GAAP) aufgestellt und ist auf Anforderung am Sitz der Thermo Fisher Scientific Inc. in Waltham, Massachusetts / USA, sowie im EDGAR (Electronic Data Gathering, Analysis and Retrieval-) System der US-amerikanischen Börsenaufsicht unter der Registernummer 0000097745, erhältlich. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister unter Thermo Fisher Scientific Germany BV & Co. KG, Braunschweig, HRA 14421, Braunschweig, in englischer Sprache veröffentlicht.
Langerwehe, den 27. Juni 2024 Die Geschäftsführung Andreas Frisch Piet van der Zande Dr. Ralf Schlegel Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die La-Pha-Pack GmbH, Langerwehe Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der La-Pha-Pack GmbH, Langerwehe, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der La-Pha-Pack GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Düsseldorf, den 27. Juni 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Hedwig Schürmeyer, Wirtschaftsprüferin ppa. Peter Wasserfuhr, Wirtschaftsprüfer Gewinnverwendungsbeschluss:Es wird beschlossen, den Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 30.08.2024 festgestellt. |
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