Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 793544
Eingetragen
23.10.2020
Branche
Herstellung von hydraulischen und pneumatischen Komponenten und SystemenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen
Gegenstand
Die Herstellung von technischen Metallund Kunststoffteilen aller Art sowie der Maschinenbau, besonders im Zusammenhang mit hydraulischen pneumatischen Systemen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Claus-Peter Klöpfer
seit 25.4.2024
Prokura
Johannes Jeitler
seit 27.2.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Henn Industrial Group GmbH & Co. KGAUT
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Henn Industrial Group GmbH & Co. KG
Austria
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EISELE GmbH

Waiblingen (vormals: Frankfurt am Main)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der EISELE GmbH

Unternehmensportrait

EISELE ist ein führendes Entwicklungs- und Produktionsunternehmen für Metallsteckverbinder. Die Komponenten von EISELE sind in vielen Bereichen im Einsatz. Neben der Anwendung in der Drucklufttechnik, der Automobilindustrie sowie bei Lackier- und Schweißanwendungen werden die technologisch und qualitativ hochwertigen Anschlusskomponenten von EISELE auch in der Robotik, der Lebensmittelproduktion, der Medizintechnik, der Verpackungsindustrie, der Pharmaindustrie sowie im Bereich der erneuerbaren Energien verwendet. Das Eisele-Portfolio wird nahezu 100% in Deutschland gefertigt und umfasst alle wichtigen Standardanschlusskomponenten wie Steckanschlüsse, Schnellschlusskupplungen oder Schlauchverschraubungen, aber auch viele innovative Produkte, die mit ihren Alleinstellungsmerkmalen Maßstäbe setzen z.B. ein umfangreiches Programm für Mehrfachkupplungen. Weltweite Distributoren und das Tochterunternehmen Eisele Connectors in Michigan sorgen für die weltweite Verfügbarkeit der Eisele-Produkte.

Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023 war geprägt durch viele Herausforderungen in Bezug auf Lieferketten, Preisentwicklung bei Rohstoffen und massive Unsicherheiten in der Energieversorgung. Trotz all dieser Unsicherheiten konnte die EISELE GmbH das Umsatzniveau aus dem Jahr 2022 halten und schloss 2023 mit einem Umsatz von TEUR 18.850. Inzwischen vertrauten über 2.000 Kunden in mehr als 22 Ländern weltweit auf innovative Steckverbindungen von EISELE.

Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. Laut der amtlichen Schätzung des Statistischen Bundesamts ist das Bruttoinlandsprodukt 2023 um - 0,1% gesunken. Die globalen wirtschaftlichen Unsicherheiten, fehlende Mikrochips, Bauteile und Rohstoffe beeinträchtigten die Produktion insbesondere in der Automobilindustrie, der Elektroindustrie und im Maschinenbau längere Zeit.

Die Marktsituation der Branche ist in den letzten Jahren geprägt durch die Verlagerung der Fertigungskapazitäten unserer Marktbegleiter in Billiglohnländer verbunden mit anhaltendem Preisdruck durch den Einkauf der Kunden. EISELE begegnet dieser Entwicklung durch innovative Produkte, einem hohen Maß an Qualität und Verlässlichkeit sowie durch die Entwicklung von Nischenmärkten.

Geschäftslage

Trotz den konjunkturell schwierigen Verhältnissen im Berichtsjahr wurden die Unternehmensziele nachhaltig verfolgt. Die Fortentwicklung der Produktlinien stand dabei im Fokus der Gesellschaft wie auch die weitere Verbreiterung und branchenübergreifende Angebote mit internationaler Ausrichtung.

Die Produktionsmöglichkeiten wurden weiter ausgebaut und die Kundenzufriedenheit und Liefertermintreue standen im Fokus. Einher ging die Ausweitung der Geschäftstätigkeit mit einem nochmals deutlichen Anwachsen der Mitarbeiterzahlen. 2023 betrug die Mitarbeiterzahl per Jahresultimo 136.

Die wirtschaftliche Entwicklung war begleitet von einem unterjährigen dynamischen Anstieg der Auftragseingänge, der zum Jahresende hin jedoch abgeflacht ist. Dadurch wurde der Lagerbestand aufgebaut.

Insgesamt konnte sich die Gesellschaft im Berichtszeitraum strategischen gut entwickeln, auch wenn die Umsatzziele nicht erreicht wurden.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse betragen im Berichtsjahr TEUR 18.850. Unter Berücksichtigung der Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen liegt die Gesamtleistung bei TEUR 19.639. Mit einem Rohergebnis von TEUR 12.898 bewegt EISELE sich hier auf Vorjahres- und Budget-Niveau.

EISELE weist sowohl in den Personalaufwendungen als auch in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen eine gesunde Kostenstruktur auf und ist auf weiteres Wachstum ausgerichtet. Mit TEUR 7.560 liegen die Personalaufwendungen in 2023 mit +4,95 über Plan und +10,19% über Vorjahr, da in 2023 stark in den Ausbau der Vertriebstätigkeiten investiert wurde. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit TEUR 3.456 um rund +12,40% über Plan und 13,0% über Vorjahr. Grund hierfür ist unter anderem die Steigerung in den Instandhaltungs- und Betriebskosten, eine Erhöhung der Mietaufwendungen (Index-Anpassung) und eine Steigerung der Transport- und Fahrtaufwendungen.

Insgesamt weist das Berichtsjahr einen Jahresüberschuss von TEUR 386 aus. Diese Entwicklung liegt deutlich unter den geplanten Zahlen für 2023, ist jedoch in Anbetracht der Marktentwicklung nachvollziehbar.

Finanzlage

Die Finanzierung der Unternehmenstätigkeit und der Investitionen erfolgt aus Eigenkapital, einem Darlehen der Muttergesellschaft und der Inanspruchnahme einer Kontokorrentlinie. Die vertraglich vereinbarte Rückzahlungsdauer unterschreitet bei Darlehen zur Finanzierung von Sachanlagen grundsätzlich die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer.

Vermögenslage

in TEUR 2023 Anteil 2022 Anteil
Aktiva 14.697 100% 12.512 100%
Langfristiges Vermögen 6.537 45% 4.818 39%
Kurzfristiges Vermögen 8.160 55% 7.694 61%
Passiva 14.697 100% 12.512 100%
Eigenkapital 7.490 51% 7.104 57%
Langfristiges Fremdkapital 4.620 31% 4.496 36%
Kurzfristiges Fremdkapital 2.587 18% 912 7%
Bilanzsumme 14.697 100% 12.512 100%
Eigenkapital inkl. Rücklagen 7.490 51% 7.104 57%

Ein Teil des langfristigen Vermögens wurde im Zuge des Asset Deal von der Eisele Pneumatics GmbH & Co KG und deren Leasinggebern erworben, der andere Teil wurde in den letzten beiden Geschäftsjahren investiert. Das kurzfristige Vermögen besteht im Wesentlichen aus produziertem Vorratsvermögen.

Das wirtschaftliche Eigenkapital liegt bei TEUR 13.058 (Vorjahr: TEUR 11.601), was wiederum eine Eigenkapitalquote von 88,8% (Vorjahr: 92,7%) ergibt. Berücksichtigt sind hier das Nominalkapital, Gesellschafterdarlehen von TEUR 5.568 sowie Kapitalrücklagen TEUR 3.650.

Die wirtschaftliche Lage der EISELE GmbH kann insgesamt als sehr zufriedenstellend bezeichnet werden.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage beurteilt die Geschäftsführung für das abgelaufene Geschäftsjahr als sehr positiv, auch wenn die Erwartungen nicht erfüllt wurden.

Weitere finanzielle Leistungsindikatoren

Die EBITDA-Marge liegt im Geschäftsjahr bei 10,8% und die EBIT-Marge liegt bei 3,7% (bezogen auf die Umsatzerlöse). Im Geschäftsjahr 2023 wurden TEUR 3.058 in Anlagevermögen investiert.

Risikobericht

Die Vertriebsaktivitäten für internationale Abnehmer haben nachhaltig zur Verbesserung der Kundenstruktur beigetragen. Durch die zunehmend globale Kundenstruktur entstehen Risiken im Bereich von Forderungsausfällen, welche mit einem strengen Forderungsmanagement und entsprechenden Sicherungsmaßnahmen entgegengetreten wird.

Die Entwicklung der Gesellschaft in den USA ist aktuell auf einem guten Niveau. Für das nächste Geschäftsjahr sind wir für die US-Gesellschaft optimistisch, da sich verschiedene positive Weiterentwicklungen abzeichnen. Wir gehen davon aus, dass wir 2024, wie bereits auch in 2023, ein positives Ergebnis erzielen und den Umsatz weiterhin deutlich steigern können.

Die Einführung neuer Produkte der Wettbewerber sowie deren aggressivere Preispolitik ist eine Herausforderung, die sich unter anderem negativ auf unsere Rohertragsquote auswirken kann. Hier müssen wir gegensteuern.

Das größte Risiko zum Erreichen der Ziele sind die unklaren politischen und steuerlichen Entwicklungen weltweit. Neben den politischen und steuerlichen Entwicklungen können auch Störungen in den Lieferketten und anhaltend hohe oder sogar weiter steigende Energie- und Rohstoffpreise sowie die aktuelle Zinsentwicklung Einfluss auf unser Unternehmen haben. Wir gehen jedoch auch hier von einer Entspannung im zweiten Halbjahr 2024 aus.

Die weiteren Auswirkungen und Entwicklungen der globalen Unsicherheiten und Konflikte sind derzeit grundsätzlich nur sehr schwer abschätzbar. Wir gehen jedoch nicht davon aus, dass die aktuelle wirtschaftliche Lage und deren Auswirkungen wesentlichen Einfluss auf Umsatz, Rohertrag und Ergebnis haben wird. Die Fortführung der Geschäftstätigkeit sowie die Liquidität ist auch unter diesen Rahmenbedingungen sichergestellt.

Risikoberichterstattung über Liquidität

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über eine Kreditlinie bei der Bank.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes nennenswerte Handelsgeschäft ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehen einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

Prognosebericht

Die Nachfrage für alle unsere Produktbereiche ist zu Beginn des neuen Geschäftsjahres weiterhin gegeben. Trotz der Unsicherheit auf den globalen Märkten - ausgelöst durch die weltweiten Konflikte und Unsicherheiten auf den globalen Märkten - sowie der Entwicklung unserer Umsätze innerhalb der ersten drei Monate 2024 unterhalb des Budgets gehen wir aktuell von einem planmäßigen Wachstum im Jahr 2024 aus.

Um weiteres Wachstum realisieren zu können, werden Prozessoptimierungen und Kapazitätserweiterungen durchgeführt. Hierzu haben wir bereits im aktuellen Geschäftsjahr diverse Projekte angestoßen.

Das Betriebsergebnis wird überwiegend zur strategischen Weiterentwicklung des Unternehmens eingesetzt.

Chancenbericht

Die Geschäftsführung hat eine interne Berichterstattung implementiert, mit der anhand geeigneter Auswertungen und Kennzahlen Gefahren, die einen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit haben, frühzeitig erkannt und analysiert werden können, um in der Lage zu sein, auf die jeweilige Entwicklung angemessen zu agieren bzw. zu reagieren.

Durch die Vielzahl an Produkten bieten sich erhebliche Chancen, neue Märkte zu erschließen und den Umsatz zu erweitern. Durch den Aufbau eines Vertriebscontrollings soll die Entwicklung kontinuierlich überwacht werden.

Neben den dargestellten Risiken bestehen nach unserer Einschätzung gute Chancen, die einen positiven Einfluss auf Umsatz-, Ergebnis- oder Liquiditätsentwicklung haben können.

Chancen zur Stärkung unseres Marktanteils ergeben sich im Wesentlichen aus:

• dem hohen Knowhow, das im Unternehmen vorhanden ist

• der Optimierung betrieblicher Prozesse

• Weiterbildung und Ausbau von gut ausgebildetem und motiviertem Personal

• dem intensiven Ausbau unserer Kapazitäten

Forschung und Entwicklung

Der Bereich Forschung & Entwicklung ist neben dem Vertrieb, der Automation und der Qualitätssicherung eine der wesentlichen Säulen der Gesellschaft. Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die Entwicklung innovativer Verbindungslösungen für die Automatisierungstechnik, insbesondere Mehrfachverbinder.

Die Weiterentwicklung der bestehenden Produktlinien und deren Umsetzung für branchenübergreifende Anwendungen ist weiterhin ein wesentliches Ziel. Dabei werden sowohl prozessorientierte als auch qualitative Verbesserungen in den einzelnen Produktlinien ständig erarbeitet und die Ergebnisse entsprechend den Möglichkeiten für Standardprodukte wie auch für individuelle Kundenprodukte integriert. Schwerpunkte im Berichtsjahr war neben den Neuentwicklungen von Multiline-Produkten auch die umfangreiche Erweiterung unserer Standardlinien mit Produkten speziell für den nordamerikanischen Markt in Zoll-Größen und mit NPT-Gewinden.

Arbeitnehmerbelange

Der zukünftige Erfolg ist untrennbar mit dem Engagement, der Motivation und der Qualifikation der Mitarbeiter verbunden. Durch interne und externe Qualifizierungsmaßnahmen sowie durch umfangreiche Ausbildungs- und Weiterbildungsprogramme werden fortwährend Maßnahmen ergriffen, um die zukünftigen Anforderungen an die spezifische Fach- und Sozialkompetenz der Mitarbeiter zu sichern. Die von uns für die zukünftige Entwicklung gesetzten Ziele basieren auf der Annahme, dass der Bedarf an zusätzlichen Fach- und Führungskräften mit zusätzlichem Aufwand gedeckt werden kann. Im Jahr 2023 wurde die EISELE GmbH erstmals als Great Place to Work ausgezeichnet. Wir werden auch in 2024 weiterhin daran arbeiten, die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern und weiterhin ein Great Place to Work zu bleiben.

Gesamtaussage

Das Geschäftsjahr 2024 schließt sich mit seinem Trend der Entwicklung der letzten Monate des Berichtsjahres an und weist eher rückläufige Auftragseingänge und Umsätze aus. Wir rechnen dennoch mit weiteren positiven Unternehmensergebnissen und gehen wir von einer Steigerung von rund 10,00% beim Umsatz aus.

Zweigniederlassungen bestehen keine; derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt.

 

Waiblingen, am 26. März 2024

EISELE GmbH

gez. Martin Ohneberg, Geschäftsführer

gez. Johannes Jeitler, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 6.537.781,50 4.817.805,78
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.218.472,50 1.397.095,50
II. Sachanlagen 5.219.309,00 3.320.710,28
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 621.251,00 658.620,00
2. technische Anlagen und Maschinen 3.600.462,00 2.305.809,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 769.032,00 243.478,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 228.564,00 112.803,28
III. Finanzanlagen 100.000,00 100.000,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 1,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 99.999,00 99.999,00
B. Umlaufvermögen 7.994.861,17 7.578.633,23
I. Vorräte 6.595.412,15 5.775.429,59
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.220.246,23 1.270.850,86
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 179.202,79 532.352,78
C. Rechnungsabgrenzungsposten 164.691,51 115.855,86
Aktiva 14.697.334,18 12.512.294,87

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 7.490.460,01 7.104.204,14
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 3.650.000,00 3.650.000,00
III. Gewinnvortrag 3.429.204,14 2.184.529,39
IV. Jahresüberschuss 386.255,87 1.244.674,75
B. Rückstellungen 349.960,00 372.041,00
C. Verbindlichkeiten 6.856.914,17 5.036.049,73
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 325.822,60
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.567.908,99 4.496.424,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 963.182,58 539.625,73
Passiva 14.697.334,18 12.512.294,87

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 13.049.076,20 13.002.138,27
2. Personalaufwand 7.559.959,86 6.861.139,55
a) Löhne und Gehälter 6.268.527,62 5.705.275,26
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.291.432,24 1.155.864,29
davon für Altersversorgung 48.807,46 42.525,38
3. Abschreibungen 1.336.758,25 1.193.334,97
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.336.758,25 1.193.334,97
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.455.158,53 3.078.241,30
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 13.658,70 3.760,54
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 140.774,67 116.247,60
davon an verbundene Unternehmen 131.484,99 103.615,00
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 167.515,02 506.351,10
7. Ergebnis nach Steuern 388.909,87 1.246.823,75
8. sonstige Steuern 2.654,00 2.149,00
9. Jahresüberschuss 386.255,87 1.244.674,75

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

der EISELE GmbH

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1.1. Allgemeine Grundsätze

Die EISELE GmbH hat Ihren Sitz in Waiblingen (vormals in Frankfurt am Main). Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 793544 eingetragen (vormals Frankfurt am Main unter HRB 120776). Die Geschäftsanschrift ist in Waiblingen.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu den Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gesellschaft ist entsprechend den Größenklassen nach § 267 Abs. 2 HGB als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen.

Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurde der Grundsatz der Vollständigkeit entsprechend den gesetzlichen Regelungen eingehalten.

1.2. Anlagevermögen

Immaterielles Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Dabei wird von der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ausgegangen.

Folgende Nutzungsdauern wurden den planmäßigen Abschreibungen zugrunde gelegt:

Vermögensgegenstand Nutzungsdauer
in Jahren
Software / Patente / Lizenzen 3 - 10

Sachanlagen

Das abnutzbare Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, die um die planmäßigen Abschreibungen vermindert werden. Die planmäßigen Abschreibungen wurden linear der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer entsprechend vorgenommen. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung zeitanteilig.

Die geringwertigen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungs- oder Herstellkosten bis zu einem Wert von einschließlich EUR 800,00 im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Folgende Nutzungsdauern wurden den planmäßigen Abschreibungen zugrunde gelegt:

Vermögensgegenstand Nutzungsdauer
in Jahren
Bauten auf fremdem Grund 3 - 12
Technische Anlagen 3 - 20
Maschinen 3 - 13
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 13

Finanzanlagen

Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Zuschreibungen

Zuschreibungen zu Vermögensgegenständen des Anlagevermögens werden dann vorgenommen, wenn die Gründe für die außerplanmäßige Abschreibung weggefallen sind. Die Zuschreibung erfolgt höchstens auf den Nettobuchwert, der sich unter Berücksichtigung der Normalabschreibungen, die inzwischen allenfalls vorzunehmen gewesen wären, ergibt.

1.3. Umlaufvermögen

Vorräte

Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellkosten bewertet, die Einzelkosten für Material und Lohn sowie angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten umfassen. Zinsaufwendungen für Fremdkapital wurden nicht aktiviert. Der Grundsatz verlustfreier Bewertung wird beachtet.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit die Wertansätze den niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag aufgrund gesunkener Wiederbeschaffungskosten übersteigen, werden Abschreibungen auf den niedrigeren Wert vorgenommen.

Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips.

Auf eine verlustfreie Bewertung der fertigen Erzeugnisse und Waren wurde Bedacht genommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden, soweit erforderlich, erkennbare Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtig. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalwert bilanziert.

1.4. Rechnungsabgrenzungsposten

Auf der Aktivseite sind als Rechnungsabgrenzungsposten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

1.5. Rückstellungen

Steuer- und sonstige Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag gebildet und decken alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen ab. Unverzinsliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden grundsätzlich mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB abgezinst, wobei unterstellt wird, dass der Abzinsungseffekt durch zu erwartende Kostensteigerung komplett kompensiert wird.

1.6. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

1.7. Währungsumrechnung

Auf fremde Währung laufenden Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Hierbei wird bei Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr das Anschaffungskosten- bzw. Realisationsprinzip außer Acht gelassen.

1.8. Änderungen von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden auch bei der Aufstellung des vorliegenden Jahresabschlusses beibehalten.

Erläuterungen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Allgemeine Angaben

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

2. Erläuterungen zur Bilanz

2.1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in einem gesonderten Anlagenspiegel dargestellt, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist.

2.2. Anteilsbesitz

Die Gesellschaft hält eine Beteiligung im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB an folgendem Unternehmen:

Anteil am Kapital Eigenkapital
in TEUR
Ergebnis 2023
in TEUR
Eisele Connectors Inc., Wilmington / Delaware (USA) 100% 584 179

2.3. Forderungen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 2.070,00 (Vorjahr: EUR 2.070,00) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 12.382,35 (Vorjahr: EUR 102.774,15).

Das allgemeine Ausfallrisiko wurde pauschal auf den gesamten Forderungsbestand wertberichtigt.

2.4. Verbindlichkeiten

Für Verbindlichkeiten sind keine Sicherungen vorliegend. Art und Restlaufzeit der Verbindlichkeiten per 31.12.2023 setzen sich wie folgt zusammen:

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und weniger als fünf Jahren T€ 4.620 (Vorjahr: T€ 0).

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren sind keine bilanziert.

Ansonsten haben die Verbindlichkeiten allesamt eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten in voller Höhe Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

2.5. Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten, die nicht auf der Passivseite auszuweisen sind

Zusammensetzung zum 31.12.2023 des folgenden Geschäftsjahres der folgenden 5 Geschäftsjahre
Verpflichtungen aus Mietverträgen 736.200 3.681.000
Gesamt 736.200 3.681.000
Zusammensetzung zum 31.12.2022 des folgenden Geschäftsjahres der folgenden 5 Geschäftsjahre
Verpflichtungen aus Mietverträgen 624.000 3.120.000
Gesamt 624.000 3.120.000

2.6. Finanzinstrumente

Die Gesellschaft verwendet keine derivativen Finanzinstrumente.

3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

4. Sonstige Angaben

4.1. Organe und Arbeitnehmer der Gesellschaft

Die Geschäftsführung im Geschäftsjahr wurde ausgeübt durch:

- Martin Ohneberg, Betriebswirt

- Johannes Jeitler, Dipl. Ing. der Metallurgie und Industriewirtschaft

Die Angabe über die Bezüge der Geschäftsführer unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Im Jahresdurchschnitt 2023 waren im Unternehmen 133 Mitarbeiter (Vorjahr: 121 Mitarbeiter) beschäftigt.

4.2. Konzernzugehörigkeit

Mutterunternehmen des kleinsten / größten Konsolidierungskreises ist die HENN Industrial Group GmbH & Co KG in Dornbirn (Österreich). Die EISELE GmbH wird in den Konzernabschluss der HENN Industrial Group GmbH & Co KG zum 31.12.2023 einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Firmenbuch in Feldkirch (Österreich) veröffentlicht.

4.3. Ergebnisverwendung

Der den Gesellschaftern zuzurechnende Gewinn in Höhe von EUR 386.255,87 wird zur Gänze auf neue Rechnung vorgetragen.

4.4. Außerbilanzielle Geschäfte

Es wurden keine wesentlichen außerbilanziellen Geschäfte durchgeführt.

 

Waiblingen, 26. März 2024

Die Geschäftsführer

gez. Martin Ohneberg

gez. Johannes Jeitler

Anlagen zum Anhang

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2023 AHK Zugang AHK Abgang Umbuchung 31.12.2023
ANLAGEVERMÖGEN 6.916.647 3.057.931 -7.138 0 9.967.441
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.975.380 182.720 0 0 2.158.099
II. Sachanlagen 4.841.268 2.875.211 -7.138 0 7.709.341
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 780.354 40.459 0 0 820.813
2. technische Anlagen und Maschinen 3.358.050 1.978.812 -5.509 0 5.331.353
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 590.061 740.179 -1.629 0 1.328.611
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 112.803 115.761 0 0 228.564
III. Finanzanlagen 100.000 0 0 0 100.000
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1 0 0 0 1
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 99.999 0 0 0 99.999
Abschreibungen
01.01.2023 Abschreibung Zuschreibung Abgang 31.12.2023
ANLAGEVERMÖGEN -2.098.842 -1.336.758 0 5.941 -3.429.659
I. Immaterielle Vermögensgegenstände -578.284 -361.343 0 0 -939.627
II. Sachanlagen -1.520.558 -975.415 0 5.941 -2.490.032
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken -121.734 -77.828 0 0 -199.562
2. technische Anlagen und Maschinen -1.052.241 -682.962 0 4.312 -1.730.891
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -346.583 -214.625 0 1.629 -559.579
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0
III. Finanzanlagen 0 0 0 0 0
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 0 0
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0 0 0 0 0
Buchwert
31.12.2023 31.12.2022
ANLAGEVERMÖGEN 6.537.782 4.817.806
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.218.473 1.397.095
II. Sachanlagen 5.219.309 3.320.710
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 621.251 658.620
2. technische Anlagen und Maschinen 3.600.462 2.305.809
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 769.032 243.478
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 228.564 112.803
III. Finanzanlagen 100.000 100.000
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1 1
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 99.999 99.999

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 26.03.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei dem nachfolgenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach §§ 326 f. HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Eisele GmbH, Waiblingen (vormals: Frankfurt am Main)

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der Eisele GmbH, Waiblingen (vormals: Frankfurt am Main), - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Eisele GmbH, Waiblingen (vormals: Frankfurt am Main), für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen und Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Stuttgart, 26.03.2024

BW PARTNER Bauer Schätz Hasenclever Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Ralph Stange, Wirtschaftsprüfer

Bei der Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

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