Allmess GmbH
Am Voßberg 11, 23758 Oldenburg in Holstein, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Manuela Benz seit 20.8.2025 | Prokura |
Christopher Edward Ware seit 15.1.2024 | Geschäftsführer |
Andreas Michael Möller seit 12.10.2023 | Prokura |
Chantel Margaret Landers seit 10.12.2020 | Geschäftsführer |
Joel Ashley Vach seit 20.5.2016 | Geschäftsführer |
John Shaub seit 19.12.2013 | Geschäftsführer |
Romy Baumann seit 14.10.2013 | Prokura |
Joachim Möhring seit 29.10.2008 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Allmess GmbHOldenburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhaltsübersicht Lagebericht und Jahresabschluss Lagebericht Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anhang Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Lagebericht für das Haushaltsjahr 2023A. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS / KONZERNS Die Allmess GmbH, Oldenburg in Holstein, (im Folgenden: Allmess) ist ein Unternehmen der international tätigen Itron Inc., Liberty Lake, Washington, USA. Das Produktspektrum umfasst die Herstellung und Eichung von Geraten zur Wasser- und Wärmeverbrauchsmessung, die dazugehörigen Auslesesysteme und Dienstleistungskonzepte für Installateure. B. GESAMTWIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG UND ENTWICKLUNG DER BRANCHE Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Insgesamt ist die Bautätigkeit in Deutschland auf einem sehr niedrigen Niveau. Sie ist vor allem in der zweiten Hälfte des Jahres 2023 aufgrund steigender Zinsen und erhöhter Baukosten zurückgegangen. Im Jahr 2023 wurden in Deutschland 294.400 Wohnungen fertiggestellt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 0,3 % oder 900 weniger als im Vorjahr. Der für unsere Branche wichtige Bereich des Mehrfamilienhausbaus, insbesondere mit 3 und mehr Wohnungen, stieg um weitere 4,1 % auf 156.300 fertiggestellte Wohnungen. Wie schon in den vergangenen Jahren hat sich der Trend zur Fernauslesung mit Funksystemen weiter beschleunigt. C. GESCHÄFTSENTWICKLUNG IM JAHR 2023 Der Umsatz der Allmess GmbH ist im Vergleich zum Vorjahr um 5,1 % gesunken. Grund dafür war die Krise und die Verlangsamung der Bautätigkeit infolge des gestiegenen Zinsniveaus und der inflationsbedingten hohen Baukosten. Im Jahr 2023 gingen die Genehmigungen für den Bau neuer Wohnungen um 29,7 % zurück (auf 214.100 Wohnungen; 90.200 Wohnungen weniger als im Vorjahr) und viele genehmigte Projekte wurden nicht begonnen oder gestrichen. Die einzelnen Verkaufsgebiete haben sich wie folgt entwickelt: Der Umsatz im Fachgroßhandel ist im Vergleich zum Vorjahr um 5,2 % gesunken und liegt nach dem Rückgang in der zweiten Jahreshälfte unter unseren eigenen Erwartungen. Die Bereiche Wasserzähler und Wärmezähler entwickelten sich ähnlich, Wärmezähler etwas besser. Im Jahr 2023 sank der Umsatz mit Messdienstleistern um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr. Dieser Vertriebskanal ist nicht so sehr von Neubauten abhängig, hier ist der Anteil zum Austausch von Zählern in bestehenden Gebäuden höher. Die Einnahmen der Versorgungsunternehmen stiegen 2023 um 10,3 %, was auf den wieder aufgenommenen Austausch von Wärmemengenzählern zurückzuführen ist, der im letzten Jahr rückläufig war, weil die Eichfrist um ein Jahr verlängert wurde und die Zähler daher 2022 nicht ausgetauscht werden mussten. Insgesamt blieb das Ergebnis hinter den Erwartungen vom August 2023 zurück, was auf die geringeren Einnahmen insbesondere in der zweiten Jahreshälfte zurückzuführen ist. D. ENTWICKLUNG Wie im Vorjahr lag der Schwerpunkt der Entwicklungstätigkeit auf der Systemtechnik mit einigen zusätzlichen Funktionalitäten. Darüber hinaus haben wir den Wasserzähler T90 konzipiert, einen Zähler für Kalt- und Warmwasseranwendungen. E. VERMÖGENS-, FINANZ- UND ERTRAGSLAGE 1. Vermögenslage Die Bilanzsumme von Allmess erhöhte sich zum Bilanzstichtag um TEUR 522 auf TEUR 42.970. Das Vermögen der Gesellschaft umfasst immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sowie Beteiligungen an Tochtergesellschaften in Höhe von TEUR 4.873, liquide Mittel in Höhe von TEUR 43 sowie kurzfristige Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 38.054. Die Vorräte verringerten sich um 1.125 TEUR auf 15.182 TEUR, was vor allem auf die reduzierte Vorproduktion zurückzuführen ist. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich um TEUR 4.353 auf TEUR 8.527, was auf die zeitliche Verteilung der zum Jahresende noch nicht eingegangenen Rechnungen und eine außerordentliche Wertminderung der Leasing-Forderungen zurückzuführen ist. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stiegen um TEUR 6.545 auf TEUR 14.268, hauptsächlich aufgrund von Cash-Pool-Bewegungen, die sich aus Änderungen des Betriebskapitals im vierten Quartal ergaben, sowie aufgrund der Erstattung der Korrektur der Leasing-Forderungen. Der Rückgang der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen um 212 TEUR ist hauptsächlich auf die planmäßigen Abschreibungen zurückzuführen. Das Unternehmen finanziert sich zu 13,5 % aus dem Eigenkapital (Vorjahr: 13,6 %), zu 0,6 % aus der bisher unversteuerten Sonderzuweisung mit Rücklagenanteil (Vorjahr: 0,7 %), zu 26,6 % aus sonstigen kurzfristigen Rückstellungen und Pensionsrückstellungen (Vorjahr: 27,4 %) und zu 59,3 % aus Verbindlichkeiten (Vorjahr: 58,3 %). Zum Bilanzstichtag stiegen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 1.593 TEUR auf 19.675 TEUR, hauptsächlich aufgrund höherer Werte bei den Lizenzgebühren für 2023. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich um TEUR 1.096 auf TEUR 3.922, hauptsächlich aufgrund von Schwankungen um den Bilanzstichtag. Die sonstigen Verbindlichkeiten stiegen um 255 TEUR auf 1.880 TEUR, was hauptsächlich auf eine Zunahme der Kunden mit Guthaben zurückzuführen ist. Der Anstieg der Pensionsrückstellungen um 142 TEUR auf 7.134 TEUR ist im Wesentlichen durch die Regelzuführung bedingt mit leicht gegenläufigem Effekt aufgrund eines Anstiegs des Rechnungszinses zurückzuführen. Die sonstigen Rückstellungen verringerten sich um 352 TEUR auf 4.307 TEUR, was hauptsächlich auf eine Verringerung der Rückstellungen für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen aufgrund einer Verbesserung der Zahlungsprozesse zurückzuführen ist. 2. Finanzlage Der vereinfachte Cashflow für das Geschäftsjahr 2023 beträgt 5.333 TEUR und ergibt sich aus dem Jahresüberschuss (vor Gewinnabführung) von 4.143 TEUR, bereinigt um die Abschreibungen von 1.190 TEUR. Zum 31. Dezember 2023 besteht eine Forderung gegenüber dem Cash Pool in Höhe von 9.119 TEUR (Vorjahr: 5.145 TEUR). 3. Ertragslage Bei einem Umsatzrückgang von 5,1% lag das Ergebnis nach Steuern im Jahr 2023 um 14,1% unter dem Vorjahreswert und betrug 4.143 TEUR (Vorjahr: 4.824 TEUR). Den Umsatzerlösen von 55.111 TEUR (Vorjahr: 58.069 TEUR) stehen Herstellungskosten von 45.478 TEUR (Vorjahr: 50.175 TEUR) gegenüber. Die Rohertragsmarge stieg von 13,6 % auf 17,5 %. Hauptgründe für den Umsatzrückgang waren die Krise der Baubranche infolge des gestiegenen Zinsniveaus und die dadurch gestiegenen Baukosten. Der Anstieg der Rohertragsmarge trotz geringerer Umsätze und Kosten ist in erster Linie auf die Gesetzesänderung von 2022 zurückzuführen, durch die die Eichfrist für Warm- und Heißwasserzähler von 5 auf 6 Jahre verlängert wurde. Außerdem sanken die konzerninternen Lizenzgebühren, da der Satz von 10 % auf 5 % im Jahr 2023 gesenkt wurde. Die Vertriebskosten stiegen im Geschäftsjahr auf 8.146 TEUR (Vorjahr: 5.407 TEUR), was im Wesentlichen auf die Anpassung der Leasing-Forderungen (im engeren Sinne abgegrenzte Vertreterprovisionen) der Vorjahre zurückzuführen ist und sich durch höhere Personalkosten und Vertriebsprovisionen erklärt. Die allgemeinen Verwaltungskosten stiegen auf 1.2878TEUR (Vorjahr: 1.274 TEUR). Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen auf 3.544 TEUR (Vorjahr: 2.091 TEUR), was hauptsächlich auf die Anpassung der Leasing-Forderungen (Vertreterprovisionen) der Vorjahre und die damit verbundene Rückerstattung von einem verbundenen Unternehmen zurückzuführen ist. Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge bestehen im Wesentlichen aus Cashpool-Zinsen in Höhe von TEUR 429 (Vorjahr: TEUR 22). Im Vorjahresabschluss wurden die Cash-Pool- Zinsen noch unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen, zu Vergleichszwecken wurden die Vorjahresbeträge jedoch umgegliedert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich auf 30 TEUR (Vorjahr: 64 TEUR). F. (NICHT) FINANZIELLE LEISTUNGSINDIKATOREN Die für die Unternehmenssteuerung verwendeten finanziellen Leistungsindikatoren sind Umsatz und Gewinn vor Gewinnabführung. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren werden für die Unternehmenssteuerung nicht in nennenswertem Umfang verwendet. G. RISIKOBERICHT Den allgemeinen Geschäftsrisiken begegnen wir mit einer laufenden Beobachtung unserer Beschaffungs- und Absatzmärkte sowie einem umfassenden Controlling auf Basis unserer Budgetplanung und Prognoserechnung. Da die oberste Muttergesellschaft (Itron Inc.) der Aufsicht der amerikanischen Securities and Exchange Commission (SEC) unterliegt, gelten die Bestimmungen des Sarbanes-Oxley Act auch für unser Unternehmen. Die Anwendung dieser Vorschriften, die insbesondere auf die Stärkung des internen Kontrollsystems abzielen, um ein rechtskonformes Verhalten mit Schwerpunkt auf dem Finanz- und Rechnungswesen sicherzustellen, stärkt unser Risikomanagementsystem in diesem Bereich. Die nachstehenden Risiken und Chancen sind in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung aufgeführt. Marktrisiken: Wir erwarten nach wie vor negative Auswirkungen aus der aktuellen Konjunkturabschwächung und der Krise im Baugewerbe und sehen das Risiko, dass sich die Neubautätigkeit weiter verlangsamt. Einige Maßnahmen der Regierung in der zweiten Hälfte des Jahres 2023 (höhere Abschreibungen, höhere Schwellenwerte für subventionierte Zinssätze, Kontrolle der Baukosten durch Aufschieben höherer Energiestandards) und sinkende Zinssätze könnten die Situation jedoch verbessern. Wir erwarten weiterhin negative Auswirkungen aufgrund der Eichfristverlängerung. Andererseits erwarten wir nach der Implementierung des Gesetzes zum Ausbau erneuerbarer Energien (Gesetz zum Ausbau der erneuerbaren Energien, EEG 2023) in deutsches Recht und durch die geänderte Heizkostenverordnung, dass der Bedarf an Zählern mit Funk und entsprechenden Systemen steigen wird. Kaufpreisrisiken: Die Kosten für Güter und Personalkönnen steigen, auch wenn die Inflationsrate infolge der rückläufigen Wirtschaftstätigkeit gesunken ist. Vor allem bei den Personalkosten wird mit einem weiteren Anstieg gerechnet. Die Versorgung mit bestimmten Komponenten und Rohstoffen wie Halbleitern, Kunststoffen und Metallen hat sich erheblich verbessert. Allmess beobachtet jedoch weiterhin Engpässe bei Komponenten in der ganzen Welt, die unsere Lieferfähigkeit beeinträchtigen und die Auslieferung von Produkten an einige Kunden verzögern können. Risiken der Cybersicherheit: Generell ist das Risiko von Cyberangriffen deutlich gestiegen. In Bezug auf die Cybersicherheit ist Allmess vollständig in die entsprechende Itron-Organisation integriert. Infolge der gestiegenen Risiken hat Itron die Maßnahmen (z.B. Mitarbeiterschulungen, globale Richtlinien, Firewall ...) zur Abwehr von Cyberangriffen deutlich erhöht. Währungsrisiken: Da Allmess den Großteil der Geschäfte in Landeswährung abwickelt, sind die Währungsrisiken gering. Im Jahr 2023 bestanden keine bestandsgefährdenden Risiken, die sich negativ auf die Geschäftslage ausgewirkt haben und die künftige Tätigkeit beeinträchtigen könnten. H. CHANCENBERICHT Durch die Einführung neuer Produkte im Zusammenhang mit dem EquaScan-System erwarten wir in den kommenden Jahren eine weitere Steigerung des Geschäfts. Das Wachstum im Vermietungsgeschäft wird für weitere positive Impulse sorgen. Der hohe Qualitätsstandard der Produkte sowie die auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnittenen Geschäftsprozesse sind am Markt deutlich erkennbar. Für die Folgejahre wird erwartet, dass die Umsätze auf dem deutschen Markt und den Auslandsmärkten auf hohem Niveau bleiben, insbesondere durch die gesetzlich vorgeschriebene Einführung intelligenter Messsysteme. Hiervon erwarten wir wesentliche Impulse für fernauslesbare Zähler und die entsprechenden Systeme zur Datenermittlung. I. PROGNOSEBERICHT Insgesamt erwarten wir für das Jahr 2024 bei einem prognostizierten leichten Umsatzrückgang von 3 % ein ähnliches Ergebnisniveau vor Gewinnabführung. Für 2025 wird ein Umsatzanstieg von 8% gegenüber 2024 erwartet, was zu einem entsprechenden Anstieg des Ergebnisses vor Gewinnabführung führen dürfte.
Oldenburg in Holstein, 17. Dezember 2024 Allmess GmbH Harald Jöllenbeck, Geschäftsführer Christopher Edward Ware, Geschäftsführer Chantel Margaret Landers, Geschäftsführerin Joel Ashley Vach, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang zum Jahresabschluss für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023Allgemeine Informationen Die Allmess GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichts Lübeck unter dem Aktenzeichen HRB 233 OL eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren erstellt worden. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert zum Vorjahr die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. 1. Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten bilanziert und, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Mit Inkrafttreten des BilMOG dürfen Abschreibungen und Abschreibungsmethoden, die allein steuerlich zulässig sind, im handelsrechtlichen Jahresabschluss grundsätzlich nicht mehr vorgenommen werden. Für bis zum 31. Dezember 2009 zugegangene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wird das Wahlrecht zur Beibehaltung der bisherigen Wertansätze und Bewertungsmethoden gemäß Art. 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB ausgeübt. Ab dem 1. Januar 2010 basieren die den planmäßigen Abschreibungen zugrunde gelegten Nutzungsdauern für Neuzugänge weiterhin auf einer betriebsindividuellen Einschätzung, die technische und wirtschaftliche Einflüsse berücksichtigt. Bei einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung werden darüber hinaus Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Mit Wirkung vom 1. Januar 2018 werden geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Netto- Einzelwert von EUR 800,00 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert. 2. Umlaufvermögen Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden zu Anschaffungskosten oder den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf aktuellen Stücklisten und Arbeitsplänen beruhen, zu Herstellungskosten bewertet. Hierbei werden neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten und Fertigungslöhnen auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten berücksichtigt. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. Fremdkapitalzinsen sind nicht in den Herstellungskosten enthalten. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten oder am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden für erkennbare Risiken angemessene Einzelwertberichtigungen und für das allgemeine Kreditrisiko eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Uneinbringliche Forderungen werden ausgebucht. Die liquiden Mittel sind zum Nennbetrag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag erfasst, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 3. Rückstellungen und Verbindlichkeiten Die Rückstellungen für Pensionen und Vorruhestandsverpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen berechnet. Weiterhin wurde zur Abwicklung der Pensionsleistungen ein externer selbstständiger Versorgungsträger (eine Unterstützungskasse) eingeschaltet. Bei dieser mittelbaren Pensionsverpflichtung im Sinne des Artikel 28 (1) Satz 2 EGHGB wurde erstmals zum 31. Dezember 2010 eine Rückstellung in Höhe des passivischen Überhangs der Verpflichtung über den Aktivwert aus der Zusage der Unterstützungskasse angesetzt. Die Bewertung wurde als Saldo aus dem Anwartschaftsbarwert und dem Zeitwert des Planvermögens berechnet. Bei der Ermittlung wurden die vorstehend dargestellten Parameter angewandt. Der beizulegende Zeitwert des Planvermögens beträgt TEUR 7.915 (Vorjahr: TEUR 7.839) und entspricht den Anschaffungskosten. Der Erfüllungsbetrag aller Verpflichtungen vor Saldierung beträgt TEUR 15.048 (Vorjahr: TEUR 14.831). Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) und nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf der Grundlage der Heubeck-Richttafeln 2018 G. Dabei werden neben einer Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze (2,75 %, Vorjahr: 2,75 %) auch zukünftig erwartete Gehalts- (3,25 %, Vorjahr: 3,25 %) und Rentensteigerungen (1 % und 2,25 %, Vorjahr: 1 % und 2,25 %) berücksichtigt. Als Rechnungszins wurde gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB der durchschnittliche Marktzinssatz (Bundesbanksatz) der letzten 10 (Vorjahr: 10) Jahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Dieser beträgt 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %) p.a. Das Wahlrecht nach § 253 Abs. 2 Satz. 2 HGB (pauschale Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren) wurde ausgeübt. Es wurde eine individuelle Fluktuationsrate von 2,0 % (Vorjahr: 2,0 %) berücksichtigt. Der nach § 253 Abs. 6 HGB zu ermittelnde Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt für das Geschäftsjahr 2023 TEUR 247. Dieser Betrag darf nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen (zuzüglich eines etwaigen Gewinnvortrags und abzüglich eines etwaigen Verlustvortrags) mindestens dem oben genannten Unterschiedsbetrag entsprechen. Mit Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) vom 23. Dezember 2016 wurde klargestellt, dass die Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 HGB keine Übertragungsbeschränkung beinhaltet. Das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) fordert für Pensionsbewertungsstichtage ab dem 31.12.2022 eine sogenannte kongruente Bewertung der beiden Seiten der Bilanz (Passiv- und Aktivseite), wenn die Leistungszahlungen des Arbeitgebers an seine Arbeitnehmer und die Rückzahlung der Leistungen durch das Versicherungsunternehmen an das Unternehmen übereinstimmen. Dies ist in der Rechnungslegungsvorschrift IDW RH FAB 1.021 geregelt. Die Auswirkung der Anwendung ist in den obigen Zahlen enthalten. Die Bewertung der Rückdeckungsversicherungen zum 31. Dezember 2023 folgt dem Primat der Passivseite. Der handelsbilanzielle Wert der Rückdeckungsversicherungen beträgt TEUR 7.915. Die Bewertung der Jubiläumsrückstellungen erfolgen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) und versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Beachtung der Heubeck-Richttafeln 2018 G. Dabei werden erwartete Gehalts- (3,25 %, Vorjahr 3,25 %) und Fluktuationssteigerungen (2,0%, Vorjahr 2,0 %) sowie eine Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze (2,75 %, Vorjahr 2,75 %) berücksichtigt. Als Rechnungszins wurde gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB der durchschnittliche Marktzinssatz (Bundesbanksatz) der letzten sieben Jahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von fünf Jahren ergibt (1,31 % p.a.). Die sonstigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten ab. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 4. Grundsätze der Währungsumrechnung Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden bei ihrer Entstehung zum Transaktionskurs und mit dem am Bilanzstichtag festgestellten Devisenkassamittelkurs der Europäischen Zentralbank bewertet. Erläuterungen zur Bilanz 5. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Berichtszeitraums im Anlagenspiegel dargestellt. 6. Finanzanlagen Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 wurde ein Anteil in Höhe von 50,00 EUR (Vorjahr: 50 EUR) an der Fiducia Mailing Services eG, Karlsruhe, gehalten. 7. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 4.496 (Vorjahr: TEUR 4.994) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 14.268 (Vorjahr: TEUR 7.722) bestehen in Höhe von TEUR 4.750 (Vorjahr: TEUR 2.141) aus Lieferung und Leistungen, und aus Forderungen aus dem Cash-Pooling in Höhe von TEUR 9.119 (Vorjahr: TEUR 5.145) sowie sonstige Forderungen gegen den Gesellschafter in Höhe von TEUR 399 (Vorjahr: TEUR 436) enthalten. 8. Eigenkapital Das Stammkapital der Allmess GmbH beträgt wie im Vorjahr 1.500.000 DM; dies entspricht 766.937,87 EUR. 9. Übrige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betrafen im Wesentlichen Rückstellungen für Lieferungen und Leistungen, Gewährleistungsverpflichtungen, Rückstellungen für Quellensteuer, Urlaubsrückstellungen, Mitarbeiter-Boni, Rückstellungen für Phantom Stocks, Jubiläumsverpflichtungen und Sozialversicherung. 10. Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 4.143 TEUR (Vorjahr: 4.824 TEUR) enthalten. Diese resultieren aus Verbindlichkeiten aus dem Gewinn- und Ergebnisabführungsvertrag. Darüber hinaus ergeben sich Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen. 11. Haftungsverhältnisse Gemäß § 73 AO haftet die Allmess GmbH, Oldenburg, als Organgesellschaft für die im Rahmen der Organschaft bestehenden Steuerverbindlichkeiten des Organträgers. Das Risiko der Inanspruchnahme wird insbesondere vor dem Hintergrund der Einbindung des Organträgers in den Itron-Konzern als gering eingeschätzt. 12. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne des § 285 Nr. 3a HGB, die nicht in der Bilanz erscheinen und nach § 251 HGB nicht anzugeben sind, aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen in Höhe von 262 TEUR (Vorjahr: 229 TEUR), von denen 106 TEUR (Vorjahr: 126 TEUR) innerhalb eines Jahres fällig sind. Die Miet- und Leasingverträge werden zwischen 2025 und 2030 auslaufen. Erklärungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 13. Umsatzerlöse Der Gesamtumsatz in Höhe von TEUR 55.111 (Vorjahr: TEUR 58.069) setzt sich zu 99,75% (Vorjahr: 99,82 %) aus dem Verkauf von Messgeräten und der Zertifizierung dieser Geräte und zu 0,25 % (Vorjahr: 0,18 %) aus der Erbringung von Dienstleistungen zusammen. Im Jahr 2023 wurden 84,75% (Vorjahr: 84,43%) des Umsatzes in Deutschland, 13,85% (Vorjahr: 14,85%) im europäischen Ausland und 1,40% (Vorjahr: 0,72%) in Drittländern erzielt. 14. Materialaufwand Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren betrugen im Zeitraum bis zum 31. Dezember 2023 TEUR 30.129 (Vorjahr: TEUR 31.544). 15. Personalaufwand Die Aufwendungen für Löhne und Gehälter betrugen im Zeitraum bis zum 31. Dezember 2023 TEUR 7.402 (Vorjahr: TEUR 7.063). Die sozialen Abgaben betrugen TEUR 1.463 (Vorjahr: TEUR 1.522). Für Aufwendungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses wurde ein Betrag von TEUR 408 (Vorjahr: TEUR 928) aufgewendet. 16. Vertriebskosten In den Vertriebskosten sind TEUR 2.543 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten, die im Wesentlichen die Korrektur der Leasing-Forderungen der Vorjahre betreffen. 17. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen eine Erstattung von einem verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 3.198 (Vorjahr: TEUR 0) für eine Provisionsanpassung aus dem Vorjahr. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil sind in Höhe von 20 T Euro (Vorjahr: 20 T Euro) enthalten. 18. Zinserträge Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge bestehen im Wesentlichen aus Cashpool-Zinsen in Höhe von TEUR 429 (Vorjahr: TEUR 22). Im Vorjahresabschluss wurden die Cash-Pool- Zinsen noch unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen, zu Vergleichszwecken wurden die Vorjahresbeträge jedoch umgegliedert. 19. Honorare für Wirtschaftsprüfer Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden TEUR 85 (Vorjahr: TEUR 96) für Abschlussprüfungen aufgewendet. Sonstige Angaben 20. Geschäftsführung Harald Jöllenbeck, Vice President Heat & Allocation Solutions, Neustadt i. H., Deutschland Johannes Rinse Huizing, Geschäftsführer diverser Itron Gesellschaften, Meudon/Frankreich (bis 6. Dezember 2023) Joel Ashley Vach, Vizepräsident TAX, Coeur d'Alene/USA Chantel Margaret Landers, Vizepräsidentin Global Business Services, Tipperary Town/Irland Christopher Edward Ware, Senior Vice President General Counsel, Austin/Texas / USA (ab 6. Dezember 2023) 21. Gesamtvergütung der Geschäftsführung Im Geschäftsjahr hat nur Harald Jöllenbeck Geschäftsführerbezüge von der Gesellschaft erhalten. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 22. Mitarbeiter Durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
23. Nicht bilanzwirksame Geschäfte Zum 31. Dezember 2023 befanden sich Vorräte im Wert von TEUR 160 (Vorjahr: TEUR 293) in Lieferantenkonsignationslagern. Der Zweck bestand darin, die in der Bilanz des Unternehmens zu bilanzierenden Vorräte zu reduzieren. Unter Umständen besteht das Risiko, dass bei Schließung des Konsignationslagers die Waren des Lieferanten nicht mehr zurückgenommen werden. Wir rechnen derzeit jedoch nicht mit einer Inanspruchnahme. Zu den Vorteilen gehören die Optimierung des Betriebskapitals und ein höherer Lagerumschlag. 24. Aktionäre und Konzernzugehörigkeit Die Itron Holding Germany GmbH, Karlsruhe/Deutschland, hält 100 % der Anteile an der Allmess GmbH. Der von der Allmess GmbH erwirtschaftete Jahresüberschuss wird im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die Itron Holding Germany GmbH abgeführt. Der Jahresabschluss des Unternehmens zum 31. Dezember 2023 wird in den nach US-GAAP aufgestellten Konzernabschluss der obersten Muttergesellschaft Itron Inc. mit Sitz in Liberty Lake, Washington/USA, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis aufstellt. Dieser Abschluss ist in englischer Sprache am Sitz des Unternehmens erhältlich. 25. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Nach dem Berichtszeitpunkt sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung eingetreten.
Oldenburg in Holstein/Deutschland, 17. Dezember 2024 Allmess GmbH Harald Jöllenbeck, Geschäftsführer Christopher Edward Ware, Geschäftsführer Chantel Margaret Landers, Geschäftsführerin Joel Ashley Vach, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens für 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Allmess GmbH, Oldenburg in Holstein Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Allmess GmbH, Oldenburg in Holstein, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Allmess GmbH, Oldenburg in Holstein, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 17. Dezember 2024 Deloitte
GmbH
Michael Kritzer, Wirtschaftsprüfer Tanita Niemann , Wirtschaftsprüferin Die Gesellschafterversammlung hat den Jahresabschluss der Allmess GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 mit Beschluss vom 19. Dezember 2024 festgestellt. Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 4.142.788,45 wurde auf Grundlage des Ergebnisabführungsvertrages an die Gesellschafterin abgeführt. |
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