SMP GmbH
(vormals: SMP AG)
Düsseldorf
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023
Lagebericht
SMP GmbH (vormals SMP AG),
Düsseldorf
für das Geschäftsjahr 2022/2023
I. Grundlagen des Unternehmens
Die SMP GmbH (vormals SMP AG) ist eine
Strategieberatung mit Sitz in Düsseldorf. Die
Gesellschaft wurde mit Eintragung am 22. Mai 2023 in das
Handelsregister von einer Aktiengesellschaft in eine
Gesellschaft mit beschränkter Haftung
(Gesellschaftsvertrag vom 6. April 2023) umgewandelt. Seit
der Gründung im Jahr 1997 beraten wir Kunden aus der
Wirtschaft mit den Branchenschwerpunkten Telekommunikation,
Versicherungen, Energie und Banken. Unsere Kunden sind
meist die Marktführer in ihren Branchen und somit
Konzerne und Großunternehmen.
Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit
liegt in Deutschland. Vereinzelt sind Kunden und Projekte
auch im europäischen oder außereuropäischen
Ausland verortet.
Als Strategieberatung erarbeiten wir für unsere
Kunden innovative Strategien für exzellente
Kundenerlebnisse durch leistungsstarke Organisationen.
Häufig haben unsere Projekte einen starken
Digitalisierungsfokus. Unser Leistungsangebot gliedert sich
in drei Kernbereiche:
- Die Entwicklung von (innovativen) Wachstums-
und Transformationsstrategien,
- die Schaffung herausragender (digitaler)
Kundenerlebnisse und
- das Setup leistungsstarker (agiler)
Organisationen.
Unsere Projektpartner befinden sich zumeist auf Ebene
Vorstand & Geschäftsführung sowie auf Ebene
Bereichs- und Abteilungsleitung in den Funktionen
Produktmanagement, Marketing & Vertrieb, Kundenservice
und in internen Unterstützungs- und
Steuerungsfunktionen, wie IT, Personal und Finanzen &
Controlling.
Unser Beratungsansatz ist strategisch (S), menschlich
(M) und pragmatisch (P). Diese drei Werte sowie die
Qualität unsere Mitarbeiter differenzieren uns
gegenüber dem Wettbewerb. Der Erfolg dieser
Differenzierung wird uns durch langfristige
Kundenbeziehungen, steigende Umsätze und
Auszeichnungen in wichtigen Berater-Rankings jedes Jahr
widergespiegelt.
Seit der Gründung im Jahr 1997 bis zum Jahr 2023
war die SMP GmbH (vormals SMP AG) stets unabhängig und
zum überragenden Anteil im Eigentum der aktiven
Partner, die unmittelbar für den Geschäftserfolg
verantwortlich sind.
Zum 31.03.2023 (Closing) haben die Gesellschafter der
SMP AG ihre Anteile an der SMP AG an die eraneos Germany
Holding GmbH übertragen.
Im Zusammenhang mit der neuen Eigentümerstruktur
wurde auch die Umfirmierung der SMP AG in die SMP GmbH
durchgeführt.
Die Geschäftsführung der SMP GmbH wird aus
den ehemaligen Vorständen der SMP AG Dr. Alfons
Niebuer und Holger Neinhaus sowie den langjährigen
Partnern Moritz Osthues, Felix Schwerin und Marcel
Vandieken gebildet.
Die SMP GmbH ist zudem zu 100% Inhaberin der Convalid
GmbH, Gesellschaft für Marketing- und IT, mit der ein
Gewinnabführungsvertrag besteht.
Darüber hinaus haben wir im vergangenen
Geschäftsjahr mit der Convalid Analytics GmbH eine
weitere Tochtergesellschaft gegründet, die sich mit
der Entwicklung von Lösungen und dem Angebot von
Beratungsleistungen im Kontext künstlicher Intelligenz
und Data Science beschäftigt. Die SMP GmbH hält
55% der Anteile an der Convalid Analytics GmbH. Die
übrigen 45% liegen zu gleichen Teilen bei drei
Minderheitsgesellschaftern, die für die Gesellschaft
tätig sind und das Geschäft leiten.
II. Wirtschaftsbericht
II. 1 Gesamtwirtschaftliches Umfeld
Die Wirtschaft in der EU ist in 2022 um 3,5% im
Vergleich zum Vorjahr gestiegen. In Deutschland hat sich
die Konjunktur etwas langsamer entwickelt. Das
Bruttoinlandsprodukt stieg in 2022 im Vergleich zum Vorjahr
um 1,9%.
Gleichzeitig haben gestiegene Energie- und
Rohstoffkosten sowie die Zinswende die Zahl der
Unternehmensinsolvenzen in Europa deutlich ansteigen
lassen: In den 14 westeuropäischen EU-Ländern
sowie Norwegen, der Schweiz und Großbritannien gab es
in 2022 139.973 Firmeninsolvenzen. Dies entspricht einer
Steigerung von 24,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
II. 2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen
Der Markt für Unternehmensberatungen in
Deutschland konnte in 2022 ein Rekordwachstum verzeichnen.
Der Gesamtumsatz aller Unternehmensberatungen stieg um 15%
rund 43,7 Milliarden Euro.
Die SMP-Fokusbranchen Banken und Versicherungen sowie
Energie und Telekommunikation zeichnen sich weiterhin durch
eine relevante Größe und Wachstum aus. Auch in
den SMP-Fokusthemen Wachstums- / Transformationsberatung
und operationale Exzellenz war erneut eine starke Nachfrage
nach Beratungsleistungen erkennbar. Die Themen
Nachhaltigkeit und Digitalisierung hatten dabei besondere
Relevanz.
Die
Corona-Pandemie hatte in 2022 einen deutlich
geringeren Einfluss auf Unternehmen als in den beiden
Jahren zuvor. Ein "New Normal" mit deutlich mehr virtuellen
Terminen hat sich branchenübergreifend etabliert.
Vor-Ort-Termine haben im zweiten Halbjahr 2022 wieder
deutlich zugenommen, befinden sich jedoch noch immer weit
hinter dem Stand vor der Pandemie. Für
Unternehmensberatungen impliziert dies auf der einen Seite
geringere Reisekosten sowie auf der anderen Seite
erhöhte Investitionen in neue Raumkonzepte,
Büroausstattung und Medientechnik. Auch wir haben
massiv in den Ausbau der Büroausstattung investiert
und sind im März 2023 in ein neues
Bürogebäude gezogen, das uns hinreichend Raum
für Wachstum bietet und die neuen Formen der
Zusammenarbeit noch besser unterstützt.
Die
Ukraine-Krise hat mittelbar (u.a. über die
gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten) den Großteil
der deutschen Wirtschaft beeinträchtigt. Unternehmen
aus der Energiewirtschaft waren unmittelbar betroffen und
wurden vor zahlreiche Herausforderungen gestellt: In
Abhängigkeit von der jeweiligen Beschaffungsstrategie
und -situation der Energieversorger waren teils sehr starke
positive / negative Veränderungen in der
Profitabilität zu verzeichnen. Preiserhöhungen,
Insolvenzen und Kundenwanderungen waren die Folge.
Gleichzeitig konnten einige neue Geschäftsmodelle
(z.B. Direktvermarktung Strom) überproportional
wachsen. SMP begleitet EVU erfolgreich bei der Skalierung
derartiger Geschäftsmodelle.
Zudem hat die
Zinswende kapitalintensive Geschäftsmodelle und
den Finanzsektor im Allgemeinen vor Herausforderungen
gestellt. Auch hierbei begleiten wir unsere Kunden
erfolgreich ihr Geschäft in diesen neuen
Rahmenparametern zu stabilisieren und auszubauen.
II. 3 Wettbewerbsumfeld
der SMP GmbH (vormals SMP AG)
Die SMP GmbH befindet sich als Strategieberatung in
den Märkten Finanzdienstleistungen, Telekommunikation
und Energie im Wettbewerb mit den großen, häufig
international agierenden Strategieberatungshäusern wie
McKinsey, BCG und Bain. Diese begegnen uns in
Ausschreibungen, wenn es um Unternehmensstrategien und
ganzheitliche Reorganisationsprojekte geht.
Ein zweites Wettbewerbscluster sehen wir in den
großen IT-Beratungshäusern, die uns immer wieder
bei Themen der Digitalisierung in Ausschreibungen und
Projekten begegnen. Beispielhafte Unternehmen sind
Accenture, Deloitte und Cap Gemini. Zunehmend haben sich
diese in den letzten Jahren jedoch auch als wichtige
Kooperationspartner in gemeinsamen Kundenprojekten
herausgestellt.
Ein drittes Wettbewerbscluster bilden
Beratungsboutiquen im deutschen Markt. Beispielhaft genannt
seien hier Horn&Company, mm1 und die ehemalige Konexus
(nun Teil von Cap Gemini Invent).
Aufgrund unserer klaren Positionierung haben wir uns
trotz unserer mittelständischen Größe einen
sehr guten Ruf im Markt erarbeitet. Sowohl unsere Kunden
als auch unsere Wettbewerber geben uns Bestnoten bei der
größten und relevantesten Branchenanalyse, die
jährlich von Statista und Brandeins durchgeführt
wird: Zum neunten Mal in Folge wurden wir als "beste
Berater" ausgezeichnet. Zum zweiten Mal in Folge befindet
sich SMP in allen Kernbranchen innerhalb der Top 5 der
Unternehmensberatungen in Deutschland.
Abbildung 1: Auszug Brandeins-Ranking "Beste Berater" in
Deutschland, Quelle: Brandeins (März 2023)
II. 4 Geschäftsverlauf und Lage der
Gesellschaft
a) Ertragslage
Zur Steuerung der Gesellschaft werden insbesondere
die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und
Betriebsergebnis verwendet.
Die Umsatzerlöse der SMP GmbH haben sich
gegenüber dem Vorjahr um 15,5% auf TEUR 19.897
erhöht. Der Umsatz wird in einem relativ
gleichmäßigen Mix über die vier Branchen
erzielt. Die Top-10 Kunden sind für ca. 65-70% des
Umsatzes verantwortlich.
Auf einigen Projekten haben wir Leistungen der
Convalid Analytics GmbH bezogen und wurden durch weitere
externe Freelancer verstärkt. Beides führte zu
einer deutlichen Steigerung des Materialaufwands von TEUR
774 im Vorjahr auf nun TEUR 2.256.
Der Einsatz von Freelancern soll auch in Zukunft nur
eine Ausnahme bei Kapazitätsengpässen darstellen.
Wir planen unsere Beratungsprojekte weiterhin
überwiegend mit festen SMP-Ressourcen auszustatten, um
unseren besonderen Qualitätsanspruch abzusichern. Die
Zusammenarbeit mit der Convalid Analytics GmbH soll
hingegen ausgebaut werden. Gleiches gilt für die
Zusammenarbeit mit verbundenen Unternehmen im
eraneos-Netzwerk.
Im berichteten Geschäftsjahr konnten wir unser
Personal um 14,5% auf 63 FTE ausbauen. Die zuletzt sehr
hohe Auslastung konnte gleichwohl auch im abgelaufenen
Geschäftsjahr sichergestellt werden.
Zusätzlich zum Personalausbau haben wir die
Löhne und Gehälter hierarchieübergreifend
zum 01.04.2022 erhöht. Beides zusammen hat die
Personalkosten deutlich ansteigen lassen. Anpassungen an
der Bonusstruktur auf Ebene Partner haben diese im
abgelaufenen Geschäftsjahr größtenteils
kompensiert, sodass sich die Gesamtpersonalkosten lediglich
um ca. 2% auf TEUR 13.462 erhöhten.
Das Ergebnis der SMP GmbH konnte aufgrund der zuvor
genannten Effekte im Zusammenhang mit dem starken Umsatz
auf TEUR 1.722 gesteigert werden. Dies entspricht einem
Wachstum von 200% gegenüber dem erneut sehr starken
Vorjahr.
b) Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr um
TEUR 1.569 insbesondere aufgrund eines Anstiegs des
Anlagevermögens (Büroausstattung) sowie weiter
gestiegener Bankguthaben bzw. Liquidität auf insgesamt
TEUR 9.252 erhöht. Dabei stellen die Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen mit TEUR 4.249 oder 46,0% die
größte Position der Aktivseite dar.
Die Gesellschaft ist vollständig
eigenkapitalfinanziert und hat bei Banken oder sonstigen
Kreditinstituten keinerlei Verbindlichkeiten.
Die liquiden Mittel betragen zum 31.03.2023 insgesamt
TEUR 2.968 und liegen damit TEUR 430 über den liquiden
Mitteln des Vorjahrs. Der Cash-Flow aus operativer
Tätigkeit ist entsprechend unserer
Geschäftstätigkeit und trotz erheblicher
Investitionen in das neue Bürogebäude weiterhin
deutlich positiv. Der Cash-Flow aus
Finanzierungstätigkeit ist infolge der
Dividendenausschüttungen negativ.
c) Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung
Wir sind mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr
überaus zufrieden. Umsatz und Ergebnis lagen über
unserer Prognose, die wir im März 2022 vorgenommen
haben. Die positive Entwicklung ergibt sich zum einen aus
einer positiven Entwicklung des Gesamtmarkts für
Beratungsleistungen und einem sehr guten Umfeld in der
deutschen Wirtschaft für Beratungsprojekte. Zum
anderen resultiert das beste Ergebnis unserer
Unternehmensgeschichte aber auch aus der konsequenten
Verfolgung unserer formulierten Strategie 2023 und einem
erfolgreichen Transformationsprozess, den wir in der
Partnergruppe durchgeführt haben und auch im neuen
Geschäftsjahr weiter durchführen werden.
d) Nicht finanzielle Leistungsindikatoren
Unser Beratungsansatz ist strategisch, menschlich,
pragmatisch. Diese drei Werte kombiniert mit der
erstklassigen Qualität unserer Mitarbeiter
differenzieren uns in der Zusammenarbeit mit unseren Kunden
gegenüber dem Wettbewerb.
Um die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter zu sichern,
haben wir zahlreiche Maßnahmen durchgeführt, um
die Mitarbeiter zu bestmöglich in ihrer Entwicklung zu
fördern, zu unterstützen und zu motivieren. Die
Fluktuation im Unternehmen ist nach wie vor niedrig. Die
Zufriedenheit aktueller und ehemaliger Mitarbeiter wird uns
darüber hinaus durch objektivierte Rankings am Markt
(hier: kununu) bescheinigt.
III. Prognose‑, Chancen‑ und
Risikobericht
III. 1 Chancen- und Risikobericht
Risiken für die weitere
Geschäftsentwicklung sehen wir vor allem im
makroökonomischen Umfeld:
- die weitere Entwicklung des Krieges in der
Ukraine
- die damit verbundenen Engpässe an Energie
und Rohstoffen
- steigende Inflation und Zinsen
- zunehmende Insolvenzen und
Unternehmensverlagerungen ins Ausland
- eine mögliche (weltweite) Rezession
Allerdings erweist sich die wirtschaftliche Lage der
Unternehmen in unseren Kernbranchen bisher als sehr robust
im positiven Sinne.
Ein internes Risiko besteht weiterhin darin, nicht
ausreichend neue Mitarbeiter anwerben zu können oder
bestehende Mitarbeiter zu verlieren. Der Arbeitsmarkt
für junge Talente mit wirtschaftswissenschaftlichem
Hintergrund ist härter denn je. Wir sind uns dieser
Herausforderung bewusst und steigern unsere Bemühungen
in diesem Bereich kontinuierlich - sowohl durch den Aufbau
zusätzlicher Ressourcen im Personalrecruiting als auch
dem Aufstocken von Recruitingbudgets. Auch unser neues
Vergütungsmodell sowie unser neues
Bürogebäude werden uns dabei unterstützen
neue Talente für SMP zu überzeugen und bestehende
Talente zu binden.
Weitere offensichtliche Risiken sehen wir derzeit
nicht. Die Konzentration auf große Kunden konnte
weiter verringert werden, ohne dass der Gesamtumsatz
gesunken ist.
Finanzinstrumente bestehen aus Forderungen,
Wertpapieren, Verbindlichkeiten sowie liquiden Mitteln.
Derivate Finanzinstrumente existieren nicht.
Forderungsausfälle sind aufgrund der langjährigen
Geschäftsbeziehung zu solventen Kunden
grundsätzlich sehr gering. Das Risiko von
Wertschwankungen bei Wertpapieren wird nur sehr minimal
eingegangen. Verbindlichkeiten werden fristgerecht bezahlt.
Wesentliche Risiken aus Wechselkursschwankungen bestehen
nicht. Investitionen werden durch langfristige Bankkredite
und aus eigenen Mitteln finanziert. Die
Zahlungsfähigkeit ist jederzeit gegeben.
Insgesamt lassen sich keine Risiken erkennen, die
allein oder im Zusammenhang mit anderen Risiken den
Fortbestand des Unternehmens gefährden würden.
III. 2 Prognosebericht
Die SMP-Branchen zeigen sich grundsätzlich sehr
robust gegenüber den aktuellen Krisen. Die Unternehmen
beauftragen weiter relevante Beratungsleistungen und auch
die Abarbeitung der Beratungsaufträge über
digitale Kanäle vollzieht sich weiterhin sehr positiv.
Aufgrund des Umsatzwachstums im Vorjahr, der bereits
sehr gut gefüllten Auftragsbücher für das
neue Geschäftsjahr sowie der sehr guten Konstitution,
in der sich SMP intern befindet, und auch der neuen Chancen
im Rahmen des Zusammenschlusses mit eraneos planen wir auch
für das nächste Geschäftsjahr mit weiterem
Wachstum und damit einhergehenden höheren
Umsatzerlösen und einem weiter gesteigerten EBITDA.
Wir weisen darauf hin, dass bei allen
zukunftsbezogenen Aussagen grundsätzlich das Risiko
besteht, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den
Erwartungen der voraussichtlichen Entwicklung abweichen
können, sollten die in den Aussagen getroffenen
Annahmen sich als unzutreffend erweisen oder die genannten
Unsicherheiten eintreten. Aufgrund der aktuell sehr
vielfältigen und weitreichenden makroökonomischen
Themen in der Welt ist die Prognose zusätzlich mit
großen Unsicherheiten behaftet.
Düsseldorf, den 15. Mai
2023
Die
Geschäftsführung
Bilanz
Aktiva
|
|
31.3.2023
EUR |
31.3.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
882.616,35 |
156.745,00 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
3,00 |
3,00 |
| II.
Sachanlagen |
843.863,35 |
129.242,00 |
| 1.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
802.568,00 |
129.242,00 |
| 2.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
41.295,35 |
0,00 |
| III.
Finanzanlagen |
38.750,00 |
27.500,00 |
| 1.
Anteile an verbundenen Unternehmen |
25.000,00 |
25.000,00 |
| 2.
Beteiligungen |
13.750,00 |
|
| 3.
Sonstige Finanzanlagen |
0,00 |
2.500,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
8.179.521,56 |
7.498.361,64 |
| I.
Vorräte |
5.865,09 |
226,45 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
5.205.669,23 |
4.960.004,67 |
| 1.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
899.417,82 |
746.437,54 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
4.306.251,41 |
4.213.567,13 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
2.967.987,24 |
2.538.130,52 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
189.998,30 |
28.255,13 |
| Aktiva |
9.252.136,21 |
7.683.361,77 |
Passiva
|
|
31.3.2023
EUR |
31.3.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
1.780.105,30 |
1.492.472,28 |
| I.
ausgegebenes Kapital |
51.180,82 |
51.180,82 |
| 1.
Gezeichnetes Kapital |
51.492,71 |
51.492,71 |
| 2.
eigene Anteile |
-311,89 |
-311,89 |
| II.
Gewinnrücklagen |
5.461,17 |
5.461,17 |
| III.
Bilanzgewinn |
1.723.463,31 |
1.435.830,29 |
| davon
Gewinnvortrag |
1.435.830,29 |
1.022.881,41 |
| B.
Rückstellungen |
5.974.834,14 |
5.361.688,41 |
| C.
Verbindlichkeiten |
1.476.020,15 |
802.976,59 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
167.101,16 |
|
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
167.101,16 |
|
| 2.
sonstige Verbindlichkeiten |
1.308.918,99 |
802.976,59 |
| davon
mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
1.308.918,99 |
802.976,59 |
| D.
Rechnungsabgrenzungsposten |
21.176,62 |
26.224,49 |
| Passiva |
9.252.136,21 |
7.683.361,77 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.4.2022 - 31.3.2023
EUR |
1.4.2021 - 31.3.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
17.925.403,20 |
16.763.803,09 |
| 2.
Personalaufwand |
13.428.913,44 |
13.109.289,37 |
| a)
Löhne und Gehälter |
12.255.395,61 |
12.040.605,21 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
1.173.517,83 |
1.068.684,16 |
| davon
für Altersversorgung |
42.603,62 |
44.439,29 |
| 3.
Abschreibungen |
285.349,63 |
86.468,99 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
285.349,63 |
86.468,99 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
1.836.242,79 |
1.562.051,07 |
| davon
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung |
0,00 |
0,81 |
| 5.
aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinn- oder
Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene
Gewinne |
147.629,01 |
81.374,19 |
| 6.
Erträge aus anderen Wertpapieren und
Ausleihungen des Finanzanlagevermögens |
45,87 |
27,98 |
| 7.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
1.393,40 |
3.243,57 |
| 8.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
795.338,39 |
645.305,63 |
| 9.
Ergebnis nach Steuern |
1.725.840,43 |
1.438.846,63 |
| 10.
sonstige Steuern |
3.574,21 |
4.076,95 |
| 11.
Jahresüberschuss |
1.722.266,22 |
1.434.769,68 |
| 12.
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr |
1.435.830,29 |
1.022.881,41 |
| 13.
Ausschüttung |
1.434.633,20 |
1.021.820,80 |
| 14.
Bilanzgewinn |
1.723.463,31 |
1.435.830,29 |
Anhang
SMP GmbH (ehemals SMP AG)
Düsseldorf
für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis
zum 31. März 2023
I.
Allgemeine Angaben
Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Düsseldorf
und ist dort beim Amtsgericht Düsseldorf im
Handelsregister, Abteilung B unter Nr. 100863 (bisher HR B
36233) eingetragen. Die ursprünglich als
Aktiengesellschaft gegründete Gesellschaft wurde mit
Urkunde vom 6. April 2023 in eine Gesellschaft mit
beschränkter Haftung umgewandelt. Die
Handelsregistereintragung ist zum 22. Mai 2023 erfolgt.
Der vorliegende Jahresabschluss wurde
gemäß der §§ 242 ff. und 264 ff. HGB
sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG
und der Satzung aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum
Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer
mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne von §
267 Abs. 2 HGB auf und nimmt daher bei der Aufstellung und
Offenlegung des Jahresabschlusses entsprechende
größenabhängige Erleichterungen in
Anspruch.
Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung
erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren
gemäß § 275 Abs. 2 HGB.
Die unter Beachtung steuerlicher Vorschriften
angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
berücksichtigen alle erkennbaren Risiken.
Die Bilanz wird nach Verwendung des Jahresergebnisses
aufgestellt.
Soweit Angaben zur Mitzugehörigkeit zu Posten
der Bilanz oder Davon-Vermerke anzugeben sind, wurde von
dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, diese im Anhang anzugeben.
II.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die
Immaterielle Vermögensgegenstände und die
Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten abzüglich der kumulierten
planmäßigen Abschreibungen bilanziert.
Die planmäßigen Abschreibungen werden
linear über betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern
zwischen 2 und 14 Jahren vorgenommen. Geringwertige
Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr der
Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.
Die
Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. dem
niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.
Die Bewertung der
Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten unter Beachtung des
Niederstwertprinzips.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände sowie
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
werden zum Nennwert angesetzt. Ausfall- und sonstige
Risiken wird durch entsprechende Wertberichtigungen
Rechnung getragen.
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten betreffen
Ausgaben, die Aufwand nach dem Abschlussstichtag
darstellen.
Die
Steuerrückstellungen und sonstigen
Rückstellungen decken die zum Zeitpunkt der
Erstellung erkennbaren Risiken ab. Sie sind in Höhe
des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.
Die
Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag
bilanziert.
Passive Rechnungsabgrenzungsposten betreffen
Einnahmen, die Erträge nach dem Abschlussstichtag
darstellen.
III.
Erläuterung zu den Posten der Bilanz
1.
Anlagevermögen
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist der
Anlage zum Anhang zu entnehmen.
2.
Eigenkapital
Die Gesellschaft hält zum Bilanzstichtag 244
eigene Aktien, die aus der Rückabwicklung eines
Mitarbeiterbeteiligungsprogramms erworben wurden. Der
darauf entfallende Betrag des Grundkapitals beträgt
Euro 311,89 und der Anteil am Grundkapital beläuft
sich auf 0,6%. Mit dem Formwechsel in eine GmbH wurden die
eigenen Aktien eingezogen, das Kapital auf EUR 50.000
herabgesetzt und in 50.000 GmbH-Anteile mit einem Nennwert
von EUR 1,00 umgewandelt.
3.
Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen haben sich von
4.861,3 TEUR auf 5.381,7 TEUR erhöht und teilen sich
wie folgt auf:
(EUR)
|
|
31.03.2023
|
31.03.2022
|
Sonstige
Rückstellungen
|
|
|
|
Boni und Tantiemen
|
|
5.056.929,51
|
4.535.462,70
|
Ausstehender Urlaub
|
|
199.161,77
|
169.219,00
|
Reisegutscheine
|
|
25.500,00
|
58.500,00
|
Pauschale Lohnsteuer
|
|
64.339,04
|
0,00
|
Ausstehende Rechnungen
|
|
17.765,32
|
52.673,00
|
Jahresabschluss und
Steuererklärungen
|
|
37.500,00
|
23.000,00
|
Sonstige Personalkosten
|
|
42.747,79
|
16.800,00
|
Aufbewahrungsverpflichtung
|
|
5.687,71
|
5.687,71
|
|
|
5.449.631,14
|
4.861.342,41
|
4.
Verbindlichkeiten
Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines
Jahres fällig.
In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus
Steuern in Höhe von 459.624,37 Euro (Vorjahr
525.215,18 Euro) und Verbindlichkeiten im Rahmen der
sozialen Sicherheit in Höhe von 29.561,87 Euro
(Vorjahr 34.541,50 Euro) enthalten.
IV.
Erläuterung der Gewinn- und Verlustrechnung
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind
Erträge aus Umweltboni für begünstigte
Elektro- und Hybridfahrzeuge i.H.v. 15.750,00 EUR
enthalten.
V.
Sonstige Angaben
1.
Vorstand
Dem Vorstand gehörten im Geschäftsjahr an:
· Ingo Marjan, Kaufmann (bis
25.04.2023)
· Peter Funke, Kaufmann (bis
25.04.2023)
· Dr. Alfons Niebuer, Kaufmann (ab
22.05.2023 ebenfalls zum Geschäftsführer
bestellt)
· Holger Neinhaus, Kaufmann (ab
22.05.2023 ebenfalls zum Geschäftsführer
bestellt)
Mit dem Formwechsel wurden zusätzlich als
Geschäftsführer bestellt:
· Felix Schwerin, Kaufmann (seit
22.05.2023)
· Marcel Vandieken, Kaufmann (seit
22.05.2023)
· Moritz Osthues, Kaufmann (seit
22.05.2023)
Die Gesamtbezüge der Vorstände beliefen
sich im Geschäftsjahr auf insgesamt 1.557,2 TEUR.
2.
Aufsichtsrat
Dem Aufsichtsrat gehörten bis zum 30.März
2023 an:
· Thomas Ernst Müller,
Wirtschaftsprüfer (Vorsitzender)
· Dr. Volkhard Hofmann, Kaufmann
(stellvertretender Vorsitzender)
· Uwe Dupke, Steuerberater Vom 31.
März 2023 bis zum Formwechsel gehörten dem
Aufsichtsrat die folgenden Personen an:
· Oliver Vaterlaus, Kaufmann
(Vorsitzender)
· Lars Godzik, Kaufmann
· Marcus Müller, Kaufmann
Die formgewechselte GmbH hat keinen Aufsichtsrat.
Die Aufsichtsräte haben keine Vergütung im
Geschäftsjahr bezogen.
3.
Aufstellung des Anteilsbesitzes
|
Name
|
Sitz
|
Anteil
|
Anteil
|
Eigenkapital zum 31.03.2023
|
Ergebnis des Geschäftsjahres 2022/2023
|
|
|
Euro
|
%
|
Euro
|
Euro
|
| Convalid GmbH * |
Düsseldorf |
25.000 |
100,00 |
25.000 |
0,00 (*) |
| Convalid Analytics
GmbH |
Düsseldorf |
13.750 |
55,00 |
25.000 |
356.824,45 |
(*) Mit der Convalid GmbH besteht ein
Ergebnisabführungsvertrag.
4.
Anzahl Arbeitnehmer
Die durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahres beschäftigen Arbeitnehmer
beträgt 81. Hiervon sind im Durchschnitt
beschäftigt als:
| Vorstand / Partner: |
10 |
| Verwaltung: |
10 |
| Berater: |
45 |
| Aushilfen: |
16 |
5.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Zum 31. März 2023 bestanden neben den in der
Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige
finanzielle Verpflichtungen ( § 285 Nr. 3a HGB):
Mietvertrag Immobilie 5.287,5 TEUR
KFZ Leasingverträge 564,8 TEUR
6.
Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt vor, das
Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
VI.
Nachtragsbericht
Die Gesellschaft ist mit Handelsregistereintragung
vom 22. Mai 2023 in eine Gesellschaft mit beschränkter
Haftung umgewandelt worden.
sonstige Berichtsbestandteile
Düsseldorf, den 25. Mai
2023
Marcel
Vandieken
Moritz
Osthues
Felix
Schwerin
Dr.
Alfons Niebuer
Holger
Neinhaus
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 19.10.2023 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
des unabhängigen Abschlussprüfers
An die SMP GmbH (vormals SMP AG), Düsseldorf
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der SMP GmbH (vormals
SMP AG), Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum
31. März 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung
für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum
31. März 2023 sowie dem Anhang, einschließlich
der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -
geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht
der SMP GmbH (vormals SMP AG), Düsseldorf, für
das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31.
März 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung
aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
• entspricht der beigefügte Jahresabschluss
in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für
Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tat sächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der
Gesellschaft zum 31. März 2023 sowie ihrer Ertragslage
für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum
31. März 2023 und
• vermittelt der beigefügte Lagebericht
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht
den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des
Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den
Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als not wendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder
unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwenden den deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die
Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der
Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen - beabsichtigten oder
unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zu
treffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu
er teilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten
resultieren und werden als wesentlich an gesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung.
Darüber hinaus
• identifizieren und beurteilen wir die Risiken
wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter -
falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im
Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen
als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen
Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind,
um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu
dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen
nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen
höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße
betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen,
beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende
Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner
Kontrollen beinhalten können.
• gewinnen wir ein Verständnis von dem
für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten
internen Kontrollsystem und den für die Prüfung
des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
• beurteilen wir die Angemessenheit der von den
gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
• ziehen wir Schlussfolgerungen über die
Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass ei ne wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den
Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses
einschließlich der Angaben sowie ob der
Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt,
dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts
mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das
von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
• führen wir Prüfungshandlungen zu den
von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf
Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise
vollziehen wir dabei insbesondere die den
zukunftsorientierten An gaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen, ein
schließlich etwaiger Mängel im internen
Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung
feststellen.
Düsseldorf, den 26. Mai
2023
ADKL
AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Klaus
Verstegen
Wirtschaftsprüfer
Philipp
Bracht
Wirtschaftsprüfer
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