FDTech
GmbH
Chemnitz
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht Geschäftsjahr 2023
Inhaltsverzeichnis
I. Grundlagen des Unternehmens
1. Geschäftsmodell
1.1) Organisatorische Struktur
1.2) Rechtliche Struktur
2. Forschung und Entwicklung
II. Wirtschaftsbericht
1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene
Rahmenbedingungen
1.1) Überblick Markt, Branche, Konjunktur
1.2) Politische Rahmenbedingungen
2. Geschäftsverlauf und Lage
2.1) Ertragslage
2.2) Finanzlage
2.3) Vermögenslage
3. Finanzielle Leistungsindikatoren
4. Gesamtaussage
III. Zweigniederlassungsbericht
IV. Prognosebericht
V. Chancen- und Risikobericht
1. Risiken aus operativer Tätigkeit
2. politische Risiken/Marktrisiken
3. Rechtliche Risiken
4. Chancen
VI. Nachhaltigkeitsbericht
VII. Einschätzung
I. Grundlagen des Unternehmens
1. Geschäftsmodell
Gegenstand der Gesellschaft ist das Design, die
Entwicklung, der Vertrieb und die Lizensierung von
Ingenieurdienstleistungslösungen mit dem Fokus der
Weiterentwicklung von Fahrerassistenzsystemen (ADAS), des
automatisierten und autonomen Fahrens im erweiterten
Automobilumfeld sowie alle mit den genannten Tätigkeiten
in Verbindung stehenden Leistungen. Der Gegenstand des
Geschäftsmodells besteht seit der Gründung im Jahr
2017 und wurde kontinuierlich gefestigt.
Im Mittelpunkt der Tätigkeiten im
Geschäftsjahr 2023 standen die Fortsetzung und
Intensivierung auf die Schwerpunktthemen der
Funktions-/Algorithmen-Entwicklung, der
Prozesse/Methoden/Tools und der Beratungsaktivitäten im
Umfeld der Fahrerassistenz und des automatisierten Fahrens.
1.1) Organisatorische Struktur
Die Geschäftsbereiche der FDTech GmbH gliedern
sich in die Organisationseinheiten
Geschäftsführung, Technik/Projekte, Personalwesen,
Finanzen, Marketing/Vertrieb, IT und Facility/Fleet. Mit dem
Geschäftsjahr 2023 fokussierte sich unser Unternehmen
auf die Festigung der im Jahr 2021 eingeführten
Organisationsstruktur und legte einen besonderen Schwerpunkt
auf die Schärfung der internen Prozesse und
Schnittstellen. Als ergänzendes Element zu den 2022
besetzten Schlüsselstellen in den Communities wurden
zwei weitere Fachteams eingeführt. Das Zielbild der
Unternehmensstruktur basiert auf den Ansätzen von New
Work, einer resilienten Organisation, der starken
Gemeinschaft und auf der Verantwortung jedes Einzelnen im
Unternehmen.
Die Organisationsstruktur wird auf drei Standorte
innerhalb Deutschlands abgebildet. Chemnitz als Headquarter
mit zugehörigen Administrationsbereichen für das
Gesamtunternehmen sowie einem großen
Technik-/Entwicklungsbereich und die
Technik-/Entwicklungsstandorte München und Weyhausen.
1.2) Rechtliche Struktur
Hauptsitz der FDTech GmbH ist Chemnitz. Die FDTech GmbH
hat zum Abschlussstichtag keine unmittelbaren
Tochtergesellschaften.
2. Forschung und Entwicklung
Die FDTech GmbH entwickelt
Funktionen/Software/Algorithmen, Prozesse/Methoden und Tools
zur Entwicklung innovativer und wegweisender
Fahrerassistenzsysteme und automatisierter Fahrfunktionen.
Hierbei liegt der Hauptfokus auf Konzepten und
Serienentwicklungen.
Eine zentrale Basis stellen dabei Unternehmensprozesse
gemäß Automotive Spice, ISO 9001 und ISO 27001
dar. Weiterhin wurde im Jahr 2021 der Automobil-Standard
TISAX zur Informationssicherheit eingeführt und
erfolgreich zertifiziert. Im Jahr 2023 erfolgte die
Vorbereitung der Re-Zertifizierung in 2024 mit dem Fokus auf
Prototypensicherheit.
II. Wirtschaftsbericht
1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene
Rahmenbedingungen
1.1) Überblick Markt, Branche, Konjunktur
In den letzten Jahren befindet sich die weltweite
Automobilindustrie in einem starken Wandel. Dieser basiert
auf dem Ziel von "Zero Emission" und einer kompletten
Digitalisierung des Fahrzeugs.
Die Corona-Pandemie mit ihren weltweiten Auswirkungen
auf das Leben und Arbeiten hatte 2023 keinen
größeren Einfluss mehr auf die Konjunktur der
gesamten Wirtschaft und damit auch nicht auf die
Automobilindustrie. Der Krieg in der Ukraine führt
allerdings weiterhin zu anhaltenden Beeinflussungen auf
Lieferketten, Weltwirtschaft sowie auf Kosten für
Betriebsmittel und Energie. Hinzu begibt sich eine zunehmende
Bedeutung chinesischer OEM's und Zulieferer, welche die
globalen Märkte verändern. Europa gerät
dadurch immer stärker unter Druck.
Im Zuge der Krise gerieten und geraten verschiedene
Geschäftsmodelle, Start-Ups und Unternehmen unter Druck.
Ein gesundes und wirtschaftliches Geschäftsmodell ist
zunehmend im Fokus. Auch im Kontext des automatisierten
Fahrens stand und steht dies im Mittelpunkt.
Aktuelle Prognosen für das Marktvolumen im
automatisierten Fahren für das Jahr 2025 belaufen sich
weiterhin stabil auf ca. 180 Mrd. US-Dollar weltweit. Auch
der Ausblick auf das Jahr 2030 geht noch immer von einem
Marktvolumen in Höhe von ca. 270 Mrd. US-Dollar aus.
Damit bestätigen sich deutliche Wachstumspotentiale des
Gesamtmarktes und damit für FDTech, jedoch unter
deutlicher Fokussierung auf Marktreife und Nachhaltigkeit.
Bei nahezu allen Automobilherstellen und Zulieferern
ist aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Lage, der starken
Einflüsse auf Absatz, Umsatz und Budget durch Corona,
den Ukraine Krieg und den hohen Investitionen in
Zukunftstechnologien eine deutliche Anspannung in den
Investitionen und Entwicklungskosten zu verzeichnen. Hier
stehen die traditionellen Technologieumfänge wie
Verbrennungsmotoren und Konstruktionsumfänge in
besonderem Fokus.
Für Zukunftsfelder wie die Elektromobilität
und das automatisierte Fahren hingegen ist eine hohe
Investitionsbereitschaft mit Fokus auf Marktreife in den
nächsten 2-4 Jahren wahrnehmbar.
Diese Entwicklungen belegen die Möglichkeiten der
FDTech GmbH. Um auf den globalen Märkten optimal
positioniert zu sein, konzentriert sich die FDTech GmbH auf
die besonders Know-how-relevanten Entwicklungsumfänge im
automatisierten Fahren.
1.2) Politische Rahmenbedingungen
EU-Ziele:
Die EU verfolgt im Zusammenhang mit dem automatisierten
Fahren zwei übergeordnete Ziele. Ein übergeordnetes
Ziel ist dabei die Reduktion der getöteten Personen im
Straßenverkehr. Hier ist das Ziel "Vision Zero". Dies
soll zum Ausdruck bringen, dass eine erhebliche Reduktion der
getöteten Verkehrsteilnehmer im Fokus steht.
Als zweites Ziel wird die Technologie im Allgemeinen in
den Vordergrund gerückt. Das automatisierte Fahren und
die zukünftige Mobilität und deren Technologien
werden dabei als Schlüsseltechnologien betrachtet. Die
EU möchte hier eine gestaltende und führende Rolle
bei der Entwicklung einnehmen. Dazu gehören verschiedene
Gesetzesinitiativen (z. B. rechtlicher Rahmen für
autonome Fahrzeuge) aber auch Förderinitiativen (z. B.
Infrastruktur, Forschung). Im Juli 2022 wurde ein zentraler
Schritt mit dem Rechtsrahmen für autonomes Fahren
geschaffen.
In Anlehnung an die EU-Initiativen erfolgt die
Umsetzung in den einzelnen Mitgliedsstaaten.
Deutschland:
Deutschland mit den großen Zulieferfirmen und
Automobilherstellern ist in der Entwicklung ein wesentlicher
Innovator für das automatisierte Fahren. Bei den
Patentanmeldungen in den letzten Jahren ist Deutschland
weltweit führend. Dies ist ein Indiz für starke
Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten.
2. Geschäftsverlauf und Lage
Seit Gründung der FDTech GmbH im Oktober 2017
fokussieren wir uns im Schwerpunkt auf den deutschen Markt.
Das Berichtsjahr 2023 stand weiterhin unter dem
Einfluss der veränderten Wettbewerbsbedingungen sowie
dem Ukrainekrieg. Allerdings konnte FDTech durch Fokus auf
Technologie und weitere Effizienzgewinne bei internen
Prozessen die Einflüsse minimieren.
Aufgrund unserer technologischen Expertise und einer
schnellen Reaktion auf die veränderten Rahmenbedingungen
und Kundenbedürfnisse konnten wir im gesamten Jahr eine
konstante Umsatz- und Personalsituation verzeichnen.
Dies wurde durch gezielte Investitionen in die
Rahmenbedingungen und dem Aufbau der Unternehmensstrukturen
für nachhaltige Kundenprojekte unterstützt.
2.1) Ertragslage
Ergebnisquellen
|
Geschäftsjahr
|
Vorjahr
|
Veränderung
|
|
in T€
|
in T€
|
in T€
|
in %
|
Gesamtleistung
|
14.415
|
15.178
|
-763
|
-5
|
Betriebsergebnis
|
130
|
346
|
-216
|
-62
|
Die FDTech GmbH reduzierte ihre Gesamtleistung um 5 %
gegenüber dem Geschäftsjahr 2022. In Anbetracht der
Randbedingungen infolge der weltwirtschaftlichen Schwankungen
und des Ukrainekriegs ist dies ein adäquates Ergebnis.
Das Betriebsergebnis wurde durch den Ukrainekrieg und
die Auswirkungen auf Weltwirtschaft und Kosten stark
beeinflusst und reduziert sich um T€ 216. Im
Geschäftsjahr 2023 lag der Fokus weiterhin besonders auf
der Projektbearbeitung und Effizienzsteigerung.
Weiterhin ist zu berücksichtigen, dass aufgrund
des im Handelsgesetzbuch vorgeschriebenen
Realisationsprinzips für begonnene, jedoch zum
Bilanzstichtag noch nicht abgeschlossene Projektaufträge
noch keine Erfolgsrealisation eintritt und damit stille
Reserven entstanden sind.
2.2) Finanzlage
Die Finanzlage wird - unverändert gegenüber
den Vorjahren - als sehr gut und stabil eingeschätzt.
Der Finanzmittelfond am Ende der Periode beträgt im
Berichtsjahr T€ 784. Mit den
Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen
Geschäftstätigkeit konnte die geplante Reduktion
der Kreditlinie erwirtschaftet, die notwendigen Investitionen
finanziert und Rückzahlungen an Kapitalgeber bedient
werden.
2.3) Vermögenslage
Wesentliche Bilanzposten
|
Geschäftsjahr
|
Vorjahr
|
Veränderung
|
Aktiva
|
in T€
|
in T€
|
in T€
|
in %
|
Anlagevermögen
|
616
|
605
|
+11
|
+2
|
übriges kurzfr.
Vermögen
|
3.065
|
2.536
|
+529
|
+21
|
liquide Mittel
|
784
|
3.628
|
-2.844
|
-78
|
Passiva
|
in T€
|
in T€
|
in T€
|
in %
|
Eigenkapital
|
2.005
|
1.930
|
+75
|
+4
|
langfr. Verbindlichkeiten
|
0
|
0
|
/
|
/
|
kurzfr. Verbindlichkeiten
|
2.460
|
4.839
|
-2.379
|
-49
|
Bilanzsumme
|
4.465
|
6.769
|
-2.304
|
-34
|
Das Anlagevermögen hat sich im Vergleich zum
Vorjahr um T€ 11 erhöht. Dies ist ein Ergebnis aus
Liquiditätsmanagement, Fokussierung auf
ausschließlich besonders relevante Umfänge sowie
der Erhaltung bestehender Güter. Zum Bilanzstichtag
setzt sich das Anlagevermögen zusammen aus Investitionen
in immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe
von T€ 77 und Sachanlagen in Höhe von T€ 539.
Der Barmittelbestand hat sich aufgrund der geplanten
Reduzierung der Kreditlinie sowie der
Rückzahlungsfälligkeiten auf T€ 784 reduziert.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind auf
T€ 1.713 angestiegen. Durch ein aktives
Debitorenmanagement und monatliche Leistungsabnahmen in
Verbindung mit Rechnungslegungen konnten die Einzel- und
Pauschalwertberichtigungen ausgeschlossen werden.
Die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten und Gesellschaftern haben sich im
Geschäftsjahr um T€ 2.095 auf T€ 750
reduziert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen haben sich im Berichtsjahr analog der
Geschäftsvolumenentwicklung und der laufenden
Investitionstätigkeiten mit €T 454 geringfügig
erhöht.
Unsere Gesellschaft hat im Geschäftsjahr eine
über die Planansätze hinaus stabile Entwicklung
genommen.
3. Finanzielle Leistungsindikatoren
Wir ziehen für unsere interne
Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Personalaufwandsquote,
Umsatzrendite und den Umsatz pro Mitarbeiter heran.
Die Personalaufwandsquote (Personalaufwendungen in
Relation zu der Gesamtleistung) beträgt 65%. Die Quote
des Vorjahres betrug 65%. Die Personalaufwandsquote hat sich
aufgrund von Anlaufaufwand im Personalbestand im Vergleich
zum Vorjahr nicht verändert.
Die Umsatzrendite beträgt 0,5%. Auf Grund des
vorliegenden Jahresüberschusses konnte wie im Vorjahr
eine positive Rendite erwirtschaftet werden. Die
Einflüsse von Kostensteigerungen hatten hierauf einen
wesentlichen Einfluss.
Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt T€114 im
Berichtszeitraum. Aufgrund der geringeren Umsätze ist
der Umsatz pro Mitarbeiter im Vergleich zum Vorjahr mit einem
Umsatz pro Mitarbeiter von T€115 leicht gesunken.
4. Gesamtaussage
Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
schätzen wir als gut ein.
Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung konnte durch ein
Bündel an Maßnahmen stabilisiert werden. Die
Entwicklung ist geprägt von zunehmender Dynamik im
Geschäfts- und Kundenbetrieb.
Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet,
Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu
begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu
vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei wesentlichen
Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen
Skontoabzüge realisieren.
Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die
Rückstellungen sind durch liquide Mittel und
kurzfristige Vermögenswerte gedeckt.
III. Zweigniederlassungsbericht
Unser Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in
Chemnitz über weitere inländische Niederlassungen
in München (seit 01.01.2018) und Weyhausen (seit
01.01.2021).
Insgesamt beschäftigen wir am Ende des
Berichtszeitraums in München 13 Mitarbeiter und in
Weyhausen 10 Mitarbeiter.
IV. Prognosebericht
Die FDTech GmbH ist nach über 6 Jahren ein bereits
etablierter Kompetenzträger in innovativen
Zukunftstechnologien und am Markt etabliert. Das Unternehmen
vereint wirtschaftlichen Erfolg mit gesellschaftlicher
Verantwortung. Die Schwerpunktfelder der
Prozesse/Methoden/Tools und von Algorithmen-/Softwaremodulen
im Themenfeld des automatisierten Fahrens bleiben unser
Kerngeschäft. Ergänzt werden diese Felder durch
technisches Consulting in Spezialthemen.
Das automatisierte Fahren und eine für jeden
zugängliche Mobilität sind ein weltweit
diskutiertes Thema. Wir sind in einem Markt tätig, der
weltweit kontinuierlich wächst - auch in Krisenzeiten.
Die Zukunftsthemen in der Automobilindustrie sind
emissionsfreie Mobilität, vernetzte Mobilität und
autonomes Fahren. Die Entwicklungskosten für diese
Technologien sind bereits in den letzten Jahren
kontinuierlich gewachsen. Dieser Trend wird sich auf
absehbare Zeit fortsetzen. Dies gilt im Besonderen auch
für das automatisierte Fahren. Es sind weiterhin enorme
Herausforderungen bei der Entwicklung von Fahrzeugen mit
Level 2+, 3, 4 oder 5 zu erbringen. Dies betrifft die gesamte
Wirkkette von der Sensorik über die Algorithmik bis zu
den Aktoren. Dabei stellt auch zukünftig das
übergreifenden Themenfeld Prozesse/Methoden/Tools einen
essenziellen Bestandteil und die Voraussetzung für
autonome Fahrzeuge dar.
Daran wird FDTech mit seiner strategischen Ausrichtung
auch maßgeblich partizipieren.
Für 2024 erwarten wir auf Grund der weltweiten
Spannungen eine weitere Beeinträchtigung im
Betriebsablauf und Sondereffekte bei den Kosten für
Personal- und Betriebskosten sowie den Geschäftsbetrieb.
Für den Umsatz erwarten wir eine leichte Steigerung auf
zwischen T€14.500 - T€ 15.000 sowie ein Ergebnis
zwischen T€200 - T€400.
In unseren Kundenschnittstellen erwarten wir keine
signifikanten Einflüsse. Durch weitere Fokussierung des
Portfolios und konsequentes Kosten- und Ausgabenmanagement
wird die wirtschaftliche Situation von FDTech im Jahr 2024
aktiv gestaltet.
Wir erwarten eine weiterhin konstante Entwicklung der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.
Die Umsatzausweitung innerhalb der nächsten zwei
Jahre und damit für das Geschäftsjahr 2025 wird auf
eine Spanne von ca. T€14.500 - T€16.000
geschätzt, wobei durch ein optimiertes Kosten-management
ein konstantes Betriebsergebnis erwartet wird.
Auch für die Folgejahre planen wir ein Wachstum
für Umsatz und Mitarbeiteranzahl.
V. Chancen- und Risikobericht
1. Risiken aus operativer Tätigkeit
Das Hauptrisiko stellt aktuell die weltwirtschaftliche
Entwicklung, insbesondere die zunehmende Bedeutung Chinas und
deren Spannungen gegenüber den USA sowie die Ukraine mit
ihren nachgelagerten Auswirkungen dar. Dies führt zu
Einschränkungen in geplanten Budgets bei unseren
Hauptkunden und zum Teil zu verzögerten Aufträgen.
Weiterhin gibt es Risiken im Geschäftsbetrieb.
Verzögerungen können sich in der
Projektumsetzung unter anderem wegen des ungewissen
Zeitpunkts der Erteilung von Genehmigungen und konkreten
Einsatzentscheidungen von Technologien des automatisierten
Fahrens für Fahrzeugprojekte ergeben. Durch ein
umfangreiches Projektcontrolling versucht die Gesellschaft,
diesen komplexen Anforderungen zeitgerecht Rechnung zu
tragen.
Im Zuge der Projektrealisierung bleibt die Gesellschaft
darauf angewiesen, den aus zukünftig entstehenden oder
zukünftig fällig werdenden Verbindlichkeiten
resultierenden Kapitalbedarf zu decken. Außerdem
könnte weiterer Kapitalbedarf entstehen, wenn und soweit
die FDTech GmbH aus von ihr unmittelbar oder mittelbar
gegebenen Bürgschaften oder vergleichbaren Zusagen in
Anspruch genommen werden sollte oder sich sonstige in diesem
Abschnitt beschriebene Risiken realisieren sollten.
Liquiditätsrisiken, das operative Geschäft
unterjährig finanzieren zu können, bestehen
insbesondere, wenn sich Liefertermine und damit verbundene
Liefergegenstände nicht termin- und
qualitätsgerecht beim Kunden übergeben lassen. Hier
fokussieren wir uns auch weiterhin auf kurze Zyklen im
Hinblick auf Leistungserbringung, Leistungsabnahme und
Rechnungslegung, um die Risiken zu reduzieren.
Diese Liquiditätsrisiken werden daher als gering
eingestuft, hätten beim Eintreten jedoch Auswirkungen
auf die künftige Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der FDTech GmbH.
Refinanzierungsrisiken bestehen aktuell keine, da
erneuerte Darlehnsvereinbarungen über eine Laufzeit bis
zum Jahre 2028 bestehen.
Die genannten unternehmerischen Risiken können
durch ein aktives Risikomanagement in Kauf genommen werden,
um operative Chancen in Projekten zu realisieren.
2. politische Risiken/Marktrisiken
Unkalkulierbare Risiken können auch von
außen in den Markt getragen werden. Hierzu würde
insbesondere eine plötzliche Änderung der
gesetzlichen Rahmenbedingungen aber auch der sozialen
Akzeptanz in Deutschland oder den Auslandsmärkten
zählen. Zudem wird die Möglichkeit des Decouplings
zwischen China und den westlichen Industrieländern als
risikobehaftet betrachtet. Die Geschäftsführung der
FDTech GmbH ist der Ansicht, dass die Technologie des
automatisierten Fahrens sich auch zukünftig durchsetzen
wird und damit wirtschaftliche Projekte darstellbar sind.
3. Rechtliche Risiken
Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und
sind in diesen Bericht bzw. in die Unternehmensplanung
eingeflossen. Die Geschäftsführung schätzt die
Risiken als überschaubar ein und geht derzeit davon aus,
dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die
Entwicklung der Gesellschaft haben werden. Dazu zählen
auch Risiken aus noch nicht rechtskräftig
abgeschlossenen Verfahren.
4. Chancen
Besonders stark ist der Wandel in der
Automobilindustrie. Auf Grund von angespannten Budgetrahmen
bei allen großen Automobilherstellern und Zulieferern
erfolgt eine maximale Fokussierung auf die wichtigen
Zukunftsfelder. Neue Wettbewerber und Technologiefirmen aus
Asien eröffnen allerdings auch für Europa
erschließbare Marktfelder. Nahezu alle großen
Unternehmen in der Automobilindustrie forcieren die
Entwicklung und Investition in den Feldern der
Elektromobilität und des vernetzten und automatisierten
Fahrens.
Studien belegen, dass im Jahr 2025 ca. 13 Millionen
Autos und im Jahr 2030 ca. 28 Millionen Autos mit Level 3-
Systemen weltweit verkauft werden. Level 4- und 5-Systeme in
größeren Umfängen werden erst ab 2028 Schritt
für Schritt im Markt zu sehen sein.
Diese Prognosen in Verbindung mit der
Budgetfokussierung auf das automatisierte Fahren als eines
der wichtigen Zukunftsfelder stellen wesentlichen
Wachstumstreiber für das Geschäftsfeld der FDTech
für die nächsten 5 bis 10 Jahre dar. Das Wachstum
lässt sich sowohl auf den Umsatz als auch auf die
technologische Breite der FDTech abbilden.
Daneben kann die FDTech GmbH durch das Management der
Portfolio-Projekte und Nutzung von technischen Synergien wie
auch durch die kaufmännische und technische
Betriebsführung zusätzliche Erträge erzielen.
VI. Nachhaltigkeitsbericht
Im Rahmen der EU-weiten Verpflichtung in Bezug auf die
Anforderungen zur Nachhaltigkeit innerhalb aller Unternehmen
haben wir im Geschäftsjahr 2023 umfassende
Maßnahmen ergriffen. Als Standard zur Umsetzung gilt
für uns als Zulieferer in der Automobilindustrie der
SAQ-5.0-Standard. Diesen Standard haben wir erfolgreich in
allen geforderten Dimensionen implementiert und abnehmen
lassen.
VII. Einschätzung
Insgesamt haben sich Umfang und
Gefährdungspotential der Risiken nach Einschätzung
der Geschäftsführung, mit Ausnahme, der im Text
erwähnten Veränderungen, gez. gegenüber dem
31. Dezember 2022 nicht verändert.
Die zukünftigen Perspektiven für die
Entwicklung des Unternehmens sind aus Sicht der
Geschäftsführung jedoch mit dem Aufbau von
Projekten im Eigenbestand/Portfolio-Projekte und den zu
erwartenden Meilensteinzahlungen gut.
Somit ist nach Einschätzung der
Geschäftsführung auch in den kommenden
Geschäftsjahren mit einer positiven
Unternehmensentwicklung zu rechnen. Bestandsgefährdende
Risiken sind aktuell nicht ersichtlich.
Chemnitz, den 30.04.2024
gez.
Karsten Schulze, Geschäftsführer
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
616.543,51 |
605.335,00 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
77.206,00 |
180.061,00 |
| II.
Sachanlagen |
538.837,51 |
424.774,00 |
| 1.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
426.964,00 |
424.774,00 |
| 2.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
111.873,51 |
|
| III.
Finanzanlagen |
500,00 |
500,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
3.361.633,28 |
5.729.224,78 |
| I.
Vorräte |
641.374,21 |
564.782,08 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
1.936.071,50 |
1.536.049,73 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
784.187,57 |
3.628.392,97 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
487.268,31 |
434.419,97 |
| Aktiva |
4.465.445,10 |
6.768.979,75 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
2.005.313,39 |
1.929.852,07 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
50.000,00 |
50.000,00 |
| II.
Gewinnvortrag |
1.879.852,07 |
1.721.065,28 |
| III.
Jahresüberschuss |
75.461,32 |
158.786,79 |
| B.
Rückstellungen |
1.109.928,15 |
1.269.886,49 |
| C.
Verbindlichkeiten |
1.350.203,56 |
3.569.241,19 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
750.000,00 |
1.470.000,00 |
| 2.
sonstige Verbindlichkeiten |
600.203,56 |
2.099.241,19 |
| davon
sonstige Verbindlichkeiten gegenüber
Gesellschaftern |
0,00 |
1.400.361,85 |
| Passiva |
4.465.445,10 |
6.768.979,75 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
13.081.772,70 |
14.529.945,95 |
| 2.
Personalaufwand |
9.437.452,89 |
9.986.450,19 |
| a)
Löhne und Gehälter |
7.951.758,47 |
8.477.578,19 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
1.485.694,42 |
1.508.872,00 |
| davon
für Altersversorgung |
26.319,04 |
16.742,42 |
| 3.
Abschreibungen |
328.915,16 |
539.951,32 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
328.915,16 |
539.951,32 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
3.139.947,64 |
3.627.494,00 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
47,00 |
828,45 |
| 6.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
69.977,62 |
95.319,48 |
| 7.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
29.052,12 |
120.938,39 |
| 8.
Ergebnis nach Steuern |
76.474,27 |
160.621,02 |
| 9.
sonstige Steuern |
1.012,95 |
1.834,23 |
| 10.
Jahresüberschuss |
75.461,32 |
158.786,79 |
Anhang für das Geschäftsjahr 2023
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der
§§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der
ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße
Kapitalgesellschaften sowie des GmbHG aufgestellt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem
Gesamtkostenverfahren gegliedert.
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht
| Firmenname laut
Registergericht: |
FDTech GmbH |
| Firmensitz laut
Registergericht: |
Chemnitz |
| Registereintrag: |
Handelsregister |
| Registergericht: |
Chemnitz |
| Register-Nr.: |
31287 |
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände
sind mit den Anschaffungskosten aktiviert und werden
planmäßig über die betriebsgewöhnliche
Nutzungsdauer abgeschrieben.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Sämtliche Vermögensgegenstände des
Sachanlagevermögens werden linear abgeschrieben.
Zugänge des Sachanlagevermögens werden
grundsätzlich zeitanteilig abgeschrieben.
Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens
bis zu einem Wert von netto 800,00 Euro wurden im Zugangsjahr
voll abgeschrieben.
Die Finanzanlagen wurden mit Anschaffungskosten
angesetzt. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag
vorliegende niedrigere Wert angesetzt.
Der Ausweis der Vorräte betrifft unfertige
Leistungen und wurde mit ihren Herstellungskosten bewertet.
Diese umfassen neben den Einzelkosten auch angemessene Teile
der Gemeinkosten.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
wurden zu Nominalbeträgen bilanziert.
Steuerrückstellungen und sonstige
Rückstellungen werden i. H. des nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrags passiviert.
Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Jahr
2021 betreffenden Gewerbesteuern.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle
weiteren ungewissen Verbindlichkeiten und etwaige drohende
Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Dabei
wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die
Bewertung erfolgte in Höhe des nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrags.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
bestehen im Berichtsjahr nicht.
Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen
übernommen werden.
Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht
statt.
Angaben zur Bilanz
Anlagespiegel für die einzelnen Posten des
Anlagevermögens
Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der
Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu
entnehmen.
Die Sofortabschreibung geringwertiger
Wirtschaftsgüter wird als Zugang und
Geschäftsjahresabschreibung dargestellt.
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit
größer einem Jahr
Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit
größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr:
0,00 EUR).
Sonstige Vermögensgegenstände
In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind
größere Beträge enthalten, die erst nach dem
Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um
Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen
führen, aber zum Zweck der periodengerechten
Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen
erfasst wurden.
Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte
zu berücksichtigen:
Erstattung der Körperschaft- und Gewerbesteuer.
Stammkapital
Das vollständig eingezahlte Stammkapital der
Gesellschaft beträgt unverändert 50.000,00 EUR.
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen
Im Posten sonstige Rückstellungen sind
insbesondere Rückstellungen enthalten für:
- Verkaufsprovisionen i.H. von 385,7 TEUR
- Bonizahlungen i.H. von 472,0 TEUR
- Sonderzahlungen i.H. von 15,3 TEUR
- Überstunden i.H. von 16,2 TEUR
- Urlaub i.H. von 82,3 TEUR
- Abschluss- und Prüfungskosten i.H. von 28,7 TEUR
- Aufbewahrung i.H. von 8,0 TEUR
- Schwerbehindertenabgabe i.H. von 18,7 TEUR
Verbindlichkeiten
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit
einer Restlaufzeit von bis zu 5 Jahren beträgt
750.000,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten,
die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert
sind, beträgt 750.000,00 EUR.
Zur Verbesserung der Klarheit und
Übersichtlichkeit sind die Angaben zu den Restlaufzeiten
und Verbindlichkeiten im folgenden Verbindlichkeitenspiegel
dargestellt:
Art der Verbindlichkeit zum
|
Gesamtbetrag
|
davon mit einer Restlaufzeit
|
31.12.2023
|
|
bis 1 J.
|
1 bis 5 J.
|
größer 5 J.
|
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
gegenüber
Kreditinstituten
|
750,0
|
0,0
|
750,0
|
0,0
|
aus Lieferungen und
Leistungen
|
454,7
|
454,7
|
0,0
|
0,0
|
sonstige Verbindlichkeiten
|
145,5
|
145,5
|
0,0
|
0,0
|
Summe
|
1.350,2
|
600,2
|
750,0
|
0,0
|
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungens
sind durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten
besichert.
Sonstige Angaben
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
beträgt 126 (Vorjahr: 128) und stellt sich wie folgt
dar:
Arbeitnehmergruppen
|
|
Zahl
|
Arbeiter
|
|
0,00
|
Angestellte
|
|
119,00
|
leitende Angestellte
|
|
7,00
|
Die Gesamtzahl der
durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer
beträgt damit
|
126,00
|
|
vollzeitbeschäftigte
Mitarbeiter
|
|
108,00
|
teilzeitbeschäftigte
Mitarbeiter
|
|
18,00
|
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten
Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB
Neben den in der Bilanz aufgeführten
Verbindlichkeiten bestehen Haftungsverhältnisse in
betriebsgewöhnlichem Umfang.
Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen
Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten
bestehen in Höhe von 602 T EUR sonstige finanzielle
Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese
Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Leasing in Höhe von ca. 120,0 TEUR jährlich
Mieten in Höhe von ca. 482,0 TEUR jährlich
Geschäftsführung
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende
Personen geführt:
Geschäftsführer:
|
Herr Karsten Schulze
|
ausgeübter Beruf:
|
Ingenieur
|
Prokurist:
|
Herr Marcus Wilsdorf
|
ausgeübter Beruf:
|
Ingenieur
|
Der Geschäftsführer und der Prokurist sind
von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
Mitglieder der Unternehmensorgane
Dem Aufsichtsrat gehörten an:
Bert Auerbach-Vorsitzender
Aufsichtsrat
|
ausgeübter Beruf:
|
Diplominformatiker
|
Holger
Hagedorn-Stellvertr. Vorsitzender Aufsichtsrat
|
ausgeübter Beruf:
|
Dipl. Physiker
|
Uwe Schmidt
|
ausgeübter Beruf:
|
Rechtsanwalt
|
Werner Braunstorfer
|
ausgeübter Beruf:
|
Ingenieur
|
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem
Bilanzstichtag
Hinsichtlich möglicher Auswirkungen des
Ukrainekrieges und Spannungen zwischen China und den
westlichen Industrienationen auf die weitere
Geschäftstätigkeit der Gesellschaft als ein Vorgang
von besonderer Bedeutung mit signifikanten Auswirkungen auf
die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage des
Unternehmens nach dem Ende des Geschäftsjahres wird auf
die Ausführungen im Lagebericht verwiesen.
Vorschlag zur Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt in
Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende
Ergebnisverwendung vor: Der Jahresabschluss in Höhe von
€ 75.461,32 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Unterschrift der Geschäftsführung
Chemnitz, 30. April 2024
gez.
Karsten Schulze
Geschäftsführer
|
Anschaffungs-,
Herstellungskosten |
Zugänge |
Abgänge |
Umbuchungen |
Anschaffungs-,
Herstellungskosten
|
|
01.01.2023 |
|
|
|
31.12.2023 |
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
989.965,49
|
14.803,61
|
0,00
|
0,00
|
1.004.769,10
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
989.965,49
|
14.803,61
|
0,00
|
0,00
|
1.004.769,10
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
1.516.720,87
|
213.446,55
|
0,00
|
0,00
|
1.730.167,42
|
2. geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
0,00
|
111.873,51
|
0,00
|
0,00
|
111.873,51
|
Summe Sachanlagen
|
1.516.720,87
|
325.320,06
|
0,00
|
0,00
|
1.842.040,93
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
Genossenschaftsanteile
|
500,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
500,00
|
Summe Finanzanlagen
|
500,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
500,00
|
Summe Anlagevermögen
|
2.507.186,36
|
340.123,67
|
0,00
|
0,00
|
2.847.310,03
|
|
kumulierte
Abschreibung |
Abschreibung |
Abgänge |
Umbuchungen |
kumulierte
Abschreibung |
|
01.01.2023 |
Geschäftsjahr |
|
|
31.12.2023 |
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
809.904,49
|
117.658,61
|
0,00
|
0,00
|
927.563,10
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
809.904,49
|
117.658,61
|
0,00
|
0,00
|
927.563,10
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
1.091.946,87
|
211.256,55
|
0,00
|
0,00
|
1.303.203,42
|
2. geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Sachanlagen
|
1.091.946,87
|
211.256,55
|
0,00
|
0,00
|
1.303.203,42
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
Genossenschaftsanteile
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Anlagevermögen
|
1.901.851,36
|
328.915,16
|
0,00
|
0,00
|
2.230.766,52
|
|
Zuschreibung |
Buchwert |
Buchwert |
|
Geschäftsjahr |
Geschäftsjahr
31.12.2023 |
Vorjahr
31.12.2022 |
|
EUR |
EUR |
EUR |
Anlagevermögen
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
0,00
|
77.206,00
|
180.061,00
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
0,00
|
77.206,00
|
180.061,00
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
1. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
0,00
|
426.964,00
|
424.774,00
|
2. geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
0,00
|
111.873,51
|
0,00
|
Summe Sachanlagen
|
0,00
|
538.837,51
|
424.774,00
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
Genossenschaftsanteile
|
0,00
|
500,00
|
500,00
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
500,00
|
500,00
|
Summe Anlagevermögen
|
0,00
|
616.543,51
|
605.335,00
|
sonstige Berichtsbestandteile
Gesellschafterbeschluss zum Jahresabschluss 2023
der
FDTech GmbH, Chemnitz, AG Chemnitz HRB 31287
Die alleinigen Gesellschafter der FDTech GmbH, die
lab4five GmbH und die Volkswagen Finance Luxemburg S.A.,
beschließen einstimmig per Umlaufverfahren, was folgt:
1. Der von der Geschäftsführung der FDTech
GmbH den Gesellschaftern vorgelegte und vom
Wirtschaftsprüfer Dr. Winfried Heide geprüfte
Jahresabschluss der FDTech GmbH zum 31.12.2023 mit einer
Bilanzsumme in Höhe von 4.465.445,10 EUR und einem
Jahresüberschuss von 75.461,32 EUR wird festgestellt.
2. Der Jahresüberschuss von 75.461,32 EUR wird auf
neue Rechnung vorgetragen.
3. Der Geschäftsführer Karsten Schulze wird
für das Geschäftsjahr 2023 entlastet.
Chemnitz, 20.08.2024 Strassen,
28.08.2024
lab4five
GmbH Volkswagen Finance Luxemburg S.A.
gez.
Karsten Schulze, Geschäftsführer
gez.
Frank Diethardt Mitschke, Managing Director
gez.
Julie Roeser, Dailiy Business Manager
Bestätigungsvermerk
"Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den
aufgestellten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und nicht
auf den, unter Inanspruchnahme von
Erleichterungsvorschriften, hier offengelegten
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023."
Bestätigungsvermerk des
unabhängigen Abschlussprüfers
An die FDTech GmbH, Chemnitz
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der FDTech GmbH, Chemnitz
- bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem
Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FDTech
GmbH, Chemnitz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar
2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte Jahresabschluss
in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für
Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 und
· vermittelt der beigefügte Lagebericht
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht
den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB
unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und
berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die
von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung
und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben
sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als
notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines
Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden
deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und
um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen
mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung
gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen
gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen,
der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum
Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine
wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche
Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder
Irrtümern resultieren und werden als wesentlich
angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden
könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der
Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts
getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die Risiken
wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder
Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch
sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen
Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen
nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass
aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen
kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen
bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen
beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem
für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten
internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um
Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen
Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel,
ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der
Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den
gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden
sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern
dargestellten geschätzten Werte und damit
zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die
Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung
der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der
erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche
Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben
unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu
modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der
Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks
erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass
die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den
Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses
einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss
die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und
Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft
vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts
mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das
von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
· führen wir Prüfungshandlungen zu den
von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis
ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen
wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben
von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen
Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden
Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während
unserer Prüfung feststellen.
Dresden, 30. April 2024
Dr. Heide & Noack PartGmbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
gez.
Heike Noack, Wirtschaftsprüferin
gez.
Dr. Winfried Heide, Wirtschaftsprüfer
|