Taku77 GmbH
57mBauträger für andere Gebäude und Bauwerke
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carola Grobis seit 19.5.2016 | Geschäftsführer |
Stephan Scholl seit 20.1.2014 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DB CAPAM GmbHKölnJahresabschluss zum 31. Dezember 2014BilanzAktiva
Anhang für das Geschäftsjahr 2014A. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 der DB CAPAM GmbH, Köln (im Folgenden DB CAPAM) wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Mit Rückgabe am 23. Dezember 2013 ihrer von der BaFin erteilten Erlaubnis nach § 32 KWG entfiel die Verpflichtung der Anwendung der Vorschriften des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB). Für das Geschäftsjahr 2013 wurden die Regelungen des KAGB i. V. m. den §§ 340a bis 340o des Handelsgesetzbuches gleichwohl unverändert angewendet. Als Vergleichszahlen für das Geschäftsjahr 2014 wurden diese entsprechend angepasst. Auf die Erstellung eines Lageberichts wurde in Ausübung des Wahlrechts nach § 264 Abs. 1 S. 4 HGB entsprechend des Gesellschaftsvertrages verzichtet. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Gliederung der Bilanz entspricht der Vorschrift nach § 266 HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht der Vorschrift nach § 275 Abs. 2 HGB. Die Bilanzwährung ist EURO. Die Bilanzierungsmethoden wurden nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches angewandt. Die Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert. Sachanlagen und immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer angesetzt. Die Nutzungsdauer für Software lag grundsätzlich bei sieben Jahren. Geringwertige Anlagegüter bis EUR 150,-- werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Selbstständig nutzbare Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwar EUR 150, aber nicht EUR 1.000 übersteigen, werden je Wirtschaftsjahr in einen Sammelposten aufgenommen. Dieser Sammelposten wird ab dem Jahr der Anschaffung oder Herstellung gem. § 6 Abs. 2a EStG gleichmäßig mit jeweils 1/5 abgeschrieben (so genannte Poolabschreibung). Zuschreibungen waren nicht vorzunehmen. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält geleistete Vorauszahlungen zum Nennwert, soweit diese Aufwand nach dem Abschlussstichtag darstellen. Über den passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor Abschlussstichtag erfasst, welche Erträge des folgenden Geschäftsjahres darstellen. Entsprechend § 246 Absatz 2 Satz 1 HGB werden grundsätzlich weder Aktivposten mit Passivposten noch Aufwendungen mit Erträgen verrechnet. Lediglich Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, werden mit den entsprechenden Schulden im Sinne von § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB verrechnet. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen für leistungsorientierte Pläne basiert auf versicherungsmathematischen Gutachten, die nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method) ermittelt werden. In der Berechnung werden unter anderem demographische Parameter wie Sterblichkeit, Invalidität, Pensionsalter und Fluktuation, aber auch finanzielle Parameter, wie künftige Lohn- und Gehaltssteigerungen und Karrieretrends, berücksichtigt. Die Abzinsung erfolgt gemäß den Zinssätzen der Bundesbankzinskurve. Zur Ermittlung der Höhe der Pensionsverpflichtungen für Mitarbeiter wurden folgende Annahmen zu Grunde gelegt:
Die gebildeten Rückstellungen werden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Von der Vereinfachungsregel des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB n.F. wurde Gebrauch gemacht. Zum Bilanzstichtag wurden die an die Treuinvest e.V. übertragenen Vermögensgegenstände zur Abdeckung von Pensionsverpflichtungen gehalten. Zum Bilanzstichtag verwaltet der Verein für die Gesellschaft Vermögenswerte von insgesamt EUR 6,6 Mio. Die Bewertung von Vermögensgegenständen, die zur Sicherung von Pensionsrückstellungen durch den Treuinvest e. V. verwahrt werden (Planvermögen), erfolgt zum Marktwert. Diese Vermögensgegenstände werden in der Bilanz mit den Pensionsrückstellungen verrechnet. Ein eventuell entstehender Aktivüberhang wird gesondert unter dem Posten "Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung" ausgewiesen, während ein Passivüberhang in der Position "Pensionsrückstellungen" gezeigt wird. Darüber hinaus bestehen Pensionsverpflichtungen, die durch eine Rückdeckungsversicherung abgesichert sind. Soweit Forderungen an die Rückdeckungsversicherung zu Gunsten der Mitarbeiter verpfändet sind, werden diese mit den entsprechenden Pensionsverpflichtungen verrechnet. Im Übrigen erfolgt ein Bruttoausweis in der Bilanz. Der Rückstellungsbetrag für Vorruhestand ergab sich nach versicherungsmathematischen Gutachten. Zugrunde gelegt wurden die "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck unter Anwendung eines Rechnungszinsfußes von 2,9%. Die anderen Rückstellungen sind in Höhe ihres Erfüllungsbetrages passiviert. Verbindlichkeiten werden ebenfalls mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Auf Grund eines Gewinnabführungsvertrages im Berichtszeitraum wird die DB CAPAM (mittelbar über die DB Capital Markets (Deutschland) GmbH in den ertragsteuerlichen Organkreis der Deutsche Bank AG einbezogen. In der Folge ist das Einkommen der Gesellschaft mittelbar über den Zwischenorganträger DB Capital Markets (Deutschland) GmbH dem finalen Organträger Deutsche Bank AG zuzurechnen. Die Ermittlung steuerlicher Latenzen erfolgt auf Ebene des Organträgers. Zwischen der DB CAPAM und der Deutschen Bank AG (Organträger) besteht kein Steuerumlagevertrag. Folglich kommt ein Ansatz latenter Steuern für zeitliche Differenzen im Einzelabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2014 nicht in Betracht. C. Angaben zur BilanzAnlagevermögenDas Anlagevermögen entwickelte sich wie folgt:
Die ausgewiesene Betriebs- und Geschäftsausstattung wird selbst genutzt. UmlaufvermögenDie Forderungen gegen verbundene Unternehmen - sämtlich unverzinslich unter einem Jahr - in Höhe von EUR 2.347,85 (i. Vj. EUR 2.572.962,51) resultieren aus dem Guthaben der Nebenkostenabrechnung 2013. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 80.876,19 (i. Vj. EUR 168.080,27) bestehen mit EUR 70.690,19 im Wesentlichen aus Steuererstattungsansprüchen. Das Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von EUR 6.295.613,90 (i. Vj. EUR 7.071.750,49) entfällt auf zwei Kontokorrentkonten bei der Deutsche Bank AG. Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung setzt sich wie folgt zusammen: Barwert Pensionsverpflichtungen BAV EUR -4.421.685,00 (i. Vj. EUR -4.214.648,00) Beizulegender Zeitwert des Planvermögens Guthaben Treuinvest e.V.EUR 6.462.742,95 (i. Vj EUR 5.921.194,00) Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung EUR 2.041.057,95 (i. Vj EUR 1.706.546,00)
Die Pensionsverpflichtungen aus AV OPP sowie das entsprechende Deckungsvermögen wurden im Vorjahr noch nicht getrennt von den Pensionsverpflichtungen BAV ermittelt. Der passive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung setzt sich wie folgt zusammen:
Das Ergebnis aus der Verrechnung der Verpflichtungen aus dem Planvermögen BAV, AV OPP und AXA setzt sich wie folgt zusammen:
Der Dienstzeitaufwand aus Pensionsverpflichtungen in Höhe von EUR -165.982,00 (i. Vj. EUR -1.517,00) wird im Personalaufwand ausgewiesen. Die Anschaffungskosten für das Planvermögen BAV und AXA (nicht verpfändet) betragen EUR 6.408.926,10. Die Anschaffungskosten für das Planvermögen AV OPP betragen EUR 118.841,71. Die Anschaffungskosten des Vorjahres betragen EUR 6.491.911,37. Den passiv ausgewiesenen Pensionsverpflichtungen AXA stehen unverpfändete Forderungen aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von EUR 10.186,00 (i. Vj. EUR 38.505,00) gegenüber. EigenkapitalDie Entwicklung des Eigenkapitals ergibt sich aus der Darstellung in der Bilanz. RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 812.697,32 (i. Vj. EUR 1.682.929,08) beinhalten im Wesentlichen abgegrenzten Personalaufwand in Höhe von EUR 153.255,32 (i. Vj. EUR 697.672,25), Kosten für die Erstellung des Jahresabschlusses in Höhe von EUR 36.000,00 (i. Vj. EUR 91.035,00) sowie Rückstellungen für den Vorruhestand in Höhe von EUR 613.828,00 (i. Vj. EUR 749.419,00). VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 1.861.713,97 (i. Vj. EUR 1.868.664,75) resultieren überwiegend aus dem Gewinnabführungsvertrag (EUR 402.796,03) mit der Deutschen Bank AG sowie aus Intercompany-Abrechnungen. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe der Gewinnabführung des Geschäftsjahres. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 50.852,94 (i. Vj. EUR 2.395.021,28) bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (EUR 23.531,95) sowie aus Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer (EUR 2.646,00). D. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie sonstigen betrieblichen Erträge von insgesamt TEUR 1.037 entfallen im Wesentlichen auf Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 282 sowie aus Ausbuchungen von Verbindlichkeiten früherer Jahre in Höhe von TEUR 639. Die Personalaufwendungen enthalten u.a. Bonuszahlungen in Höhe von TEUR 98. In den Aufwendungen für Altersversorgung ist u.a. ein Ertrag aus Dienstzeitaufwand aus dem Pensionsplan BAV und dem Vorruhestand in Summe von TEUR 171 ausgewiesen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von insgesamt TEUR 709 bestehen überwiegend aus diversen Kosten für Konzerndienstleistungen in Höhe von TEUR 316, periodenfremden Aufwendungen in Höhe von TEUR 135 sowie Rechts- und Beratungskosten in Höhe von TEUR 81. Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge in Höhe von TEUR 103 resultieren aus der Vermögensverrechnung der Betrieblichen Altersversorgung. Hierin wurden ebenfalls die Aufwendungen für die Aufzinsung der Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 538 verrechnet. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen von insgesamt TEUR 33 bestehen im Wesentlichen aus Verpflichtungen der Vorruhestandsrückstellung in Höhe von TEUR 31. Das Ergebnis nach Ertragsteuern ist entsprechend dem bestehenden Gewinnabführungsvertrag unter der Berücksichtigung der Ausschüttungssperre abzuführen. Der ausgewiesene Jahresüberschuss in Höhe von EUR 63.925,01 resultiert nach § 268 Abs. 8 HGB aus der Bewertung verschiedener Wertpapiere über die Anschaffungskosten, die nicht in die Ergebnisabführung einbezogen werden dürfen. Die periodenfremden Erträge belaufen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 965 und die periodenfremden Aufwendungen auf TEUR 135. Die außerordentlichen Erträge in Höhe von TEUR 44 resultieren aus der Auflösung von Restrukturierungsrückstellungen. E. Sonstige finanzielle VerpflichtungenSonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen hinsichtlich der vom EdW zu erhebenden Sonderbeiträge für den Schadensfall Phönix. Aufgrund des im Jahr 2010 abgeschlossenen Kaufvertrages zwischen der Kölnische Rückversicherung Gesellschaft AG und der Oppenheim Kapitalanlagegesellschaft mbH zum Erwerb der Gesellschaft sind diese Aufwendungen von der Gen Re (Kölnische Rückversicherung Gesellschaft AG) zu tragen. F. Angaben zu bestimmten anderen SachverhaltenBeschäftigteDie Gesellschaft hatte im Geschäftsjahr 2014 keine Beschäftigten (Vorjahr: 16 männliche, 4 weibliche Vollzeitbeschäftigte). GeschäftsführungDie Geschäftsführung erfolgte durch: Herr Michael Fuß, Dreieich (seit 01.01.2014, bis 29.02.2016) Herr Stephan Scholl, Königstein im Taunus (seit 01.01.2014) Frau Carola Grobis, Frankfurt (seit 23.03.2016) Herr Fuß und Herr Scholl sind gleichzeitig Geschäftsführer der Deutsche Asset & Wealth Management International GmbH sowie der DB Capital Markets Asset Management Holding GmbH. Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen EUR 86.543,17 (Vorjahr EUR 966.471,83). Es bestehen Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Geschäftsführungsmitgliedern und ihren Hinterbliebenen in Höhe von EUR 2.310.101,00 (Vorjahr EUR 2.157.797,00). Im Berichtsjahr wurden seitens der Gesellschaft keine Vorschüsse und Kredite den Mitgliedern der Geschäftsführung gewährt oder für diese Haftungsverhältnisse eingegangen. Die Angaben über das Gesamthonorar des Abschlussprüfers sind im Konzernabschluss der Deutsche Bank AG enthalten. Die DB CAPAM GmbH, Köln wird bis zu ihrer geplanten Verschmelzung auf die Deutsche AM International GmbH im Jahr 2016 aufrecht erhalten. Sie wird beim Amtsgericht Köln, Abteilung B Nr. 33303 (Handelsregister) geführt. Alleingesellschafterin der DB CAP AM zum 31. Dezember 2014 ist die DB Capital Markets Asset Management Holding GmbH, Frankfurt. Sämtliche Anteile an der DB Capital Markets Asset Management Holding GmbH werden von der Deutsche Bank Aktiengesellschaft, Frankfurt, gehalten. Die Gesellschaft wird in den Konzern der Deutsche Bank AG einbezogen. Der Konzernabschluss der Deutsche Bank AG nach IFRS wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht.
Köln, den 15. Juli 2016 Die Geschäftsführung Stephan Scholl Carola Grobis GesellschafterbeschlussAls alleinige Gesellschafterin der DB CAPAM GmbH, Köln, (nachfolgend "Gesellschaft") beschließt die DB Capital Markets (Deutschland) GmbH, Frankfurt am Main, unter Verzicht auf sämtliche Frist- und Formvorschriften folgendes: 1. Der von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüfte und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2014 der Gesellschaft wird hiermit festgestellt.
2. Den Geschäftsführern wird für das Geschäftsjahr 2014 Entlastung erteilt.
Frankfurt am Main, den 19. Juli 2016 DB Capital Markets (Deutschland) GmbH Dr. Herbert Schäffner Gerald Faßbender |
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