Com-Trans Delivers Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Herbst seit 6.7.2021 | Prokura |
Christian Werner Dr. Börstler seit 11.1.2010 | Geschäftsführer |
Horst Friedrich Börstler seit 16.11.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Com-Trans GmbHLimburgerhofJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Gegenstand der Gesellschaft ist die Kommissionierung, Transporte aller Art und Zustellungen aller Art. 2. Forschung und Entwicklung Im Geschäftsjahr wurde keine eigene Forschung und Entwicklung betrieben. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine und den extremen Energiepreiserhöhungen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2022 (preisbereinigt) um 1,9 % höher als im Jahr 2021. Die Logistik ist in Deutschland gemäß der Bundesvereinigung Logistik (BVL) der größte Wirtschaftsbereich nach der Automobilwirtschaft und dem Handel. Sie rangiert noch vor der Elektronikbranche und dem Maschinenbau, mit mehr als 3,3 Millionen übertrifft sie dessen Beschäftigtenzahl um das Dreifache. Die Steuerung der Waren- und Informationsflüsse, aber auch der Transport der Güter und ihre Lagerung sind wichtige Wirtschaftsfunktionen, die hohe Werte schaffen. Rund 319 Mrd. Euro Umsatz wurden im Jahr 2022 branchenübergreifend erwirtschaftet, dies entspricht einem Anstieg von 8 % gegenüber dem Vorjahr. 2. Geschäftsverlauf und Lage Durch die Ausgliederung eines größeren Teils des Transportgeschäftes auf eine Tochtergesellschaft Mitte des Jahres 2021 sank die Gesamtleistung für das Jahr 2022 deutlich gegenüber dem Vorjahr. Entsprechend haben sich aber auch die Personalkosten deutlich reduzieren. Die Beteiligungserträge 2022 der Tochtergesellschaft waren nahezu auf dem Vorjahresniveau. Es wurden durchschnittlich 126 Mitarbeiter beschäftigt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen waren ebenfalls deutlich geringer als im Vorjahr. Letztendlich ergab sich insgesamt ein etwas besseres Ergebnis nach Steuern sowie ein Cashflow, der ebenfalls etwas über dem des Vorjahres lag. a) Ertragslage Die Gesamtleistung hat sich durch die Ausgliederung eines größeren Teils des Transportgeschäftes auf eine Tochtergesellschaft Mitte des Jahres 2021 gegenüber dem Vorjahr verringert, was zu einem Rückgang des Rohergebnisses um T€ 6.016 auf T€ 6.146 führt. Der Personalaufwand hat sich im Geschäftsjahr um T€ 4.487 auf T€ 2.915 verringert. Der Rückgang resultiert aus der gegenüber dem Vorjahr gesunkenen Mitarbeiteranzahl. Mit der Aufnahme der Geschäftstätigkeit der 100%-igen Tochtergesellschaft Mitte des Jahres 2021 wurde ein großer Teil des Personals auf diese Tochtergesellschaft überführt. Die Abschreibungen sind aufgrund einer deutlichen Aufstockung des Fuhrparks im Jahr 2021 um T€ 90 auf T€ 921 gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich von T€ 3.501 auf T€ 1.796 verringert. Die Erträge aus Beteiligungen betragen T€ 162 und sind um T€ 15 höher als im Vorjahr. Das Ergebnis nach Steuern hat sich um T€ 74 auf T€ 450 erhöht und ist aus unserer Sicht als gut anzusehen. Der Jahresüberschuss liegt bei T€ 401 und ist damit um T€ 65 höher als im Vorjahr. b) Finanzlage Die Finanzlage der Com-Trans GmbH ist aus unserer Sicht als stabil zu bezeichnen. Der Erwerb von Fahrzeugen wird teilweise über Darlehen finanziert. Im Geschäftsjahr 2021 wurde ein KfW-Betriebsmittelkredit in Höhe von T€ 400 aufgenommen, um mögliche Liquiditätsschwankungen während der Corona-Pandemie ausgleichen zu können. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich insbesondere aufgrund planmäßiger Tilgungen insgesamt von T€ 3.228 auf T€ 2.301 verringert. Die Com-Trans GmbH stellt auch ihrer Tochtergesellschaft die Fahrzeuge für die Erbringung von Transport- und Logistikdienstleistungen entgeltlich zur Verfügung. Die uns eingeräumte Kreditlinie musste nicht in Anspruch genommen werden. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Skontofrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen betrugen T€ 220. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 9 % der Bilanzsumme und sind gegenüber dem Vorjahr um 2%-Punkte gestiegen. Sämtliche Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen. Zum 31.12.2022 betragen die flüssigen Mittel T€ 893 (Vorjahr T€ 757). c) Vermögenslage Im Geschäftsjahr 2022 verringerte sich die Bilanzsumme um T€ 664 auf T€ 5.060 (Vorjahr: T€ 5.724). Das Anlagevermögen beträgt zum Ende des Geschäftsjahres T€ 2.493 und ergibt sich detailliert aus dem im Anhang beigefügten Anlagespiegel. Die Investitionen des abgelaufenen Geschäftsjahres betragen T€ 220 (Vorjahr: T€ 1.684). Sie liegen damit unter den Abschreibungen von T€ 921 (Vorjahr: T€ 831). Investitionen ins Anlagevermögen erfolgen im Wesentlichen zum Erwerb von Fahrzeugen für die Transport- und Zustellungstätigkeit. Die Finanzanlagen in Höhe von T€ 125 resultieren aus der Gründung von 2 Tochtergesellschaften im Jahr 2021. Das Umlaufvermögen wird im Wesentlichen durch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 782 (Vorjahr: T€ 817) sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 756 (Vorjahr: T€ 794) beeinflusst. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus der im Jahr 2021 gegründeten Tochtergesellschaft. Die Rückstellungen sind von T€ 395 auf T€ 375 gesunken und die Verbindlichkeiten sind insbesondere aufgrund von geringeren Bankverbindlichkeiten von T€ 4.369 auf TEUR 3.323 gesunken. Das Eigenkapital zum 31.12.2022 beträgt T€ 1.362 (Vorjahr: T€ 961). Die Gesellschaft hat eine Eigenkapitalquote von 27 % (Vorjahr: 17 %). 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Rohergebnis, Cashflow sowie Ergebnis nach Steuern heran. Der Cashflow ermittelt sich aus der Summe von Jahresergebnis und Abschreibungen. Das Rohergebnis hat sich um T€ 6.016 gegenüber dem Vorjahr verringert. Der Cashflow beträgt T€ 1.323 und stieg im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 155. Das Ergebnis nach Steuern beträgt T€ 450 und ist um T€ 75 höher als im Vorjahr. Die Kennzahlen haben sich etwas besser als erwartet entwickelt. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Insgesamt kann der Geschäftsverlauf in 2022 aus unserer Sicht als gut bezeichnet werden. C. Prognosebericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenaussicht 2023 Im Jahr 2023 sank das BIP lt. Statista gegenüber dem Vorjahr um 0,3 %. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 jedoch geringer aus, im Jahr 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession. Lt. der Prognose der Bundesregierung wird das BIP im Jahr 2024 lediglich um 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Für die Logistikbranche wird gemäß der Bundesvereinigung Logistik (BVL) ein branchenübergreifender Umsatz von rund 330 Mrd. Euro für das Jahr 2023 erwartet. Dies entspricht einem Anstieg gegenüber 2022 von ca. 3 %. Welche Auswirkungen der anhaltende Krieg in der Ukraine auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und auf die Entwicklung der Logistikbranche haben wird, ist weiterhin ungewiss. 2. Aussichten der Com-Trans GmbH Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin großes Augenmerk auf die Kundenzufriedenheit legen. Wir gehen davon aus, dass wir neue Kunden akquirieren und diese neu geschaffenen Geschäftsfelder auch über das Jahr 2024 fortführen und vertiefen können. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Die mittel- bis längerfristigen Auswirkungen des Ukraine-Kriegs sind nicht abzusehen und hängen erheblich von der Dauer des Konflikts und dem Fortschreiten der Zerstörung von Produktionskapazitäten in der Ukraine ab. Auch die Auswirkungen der verhängten Wirtschaftssanktionen sind nicht absehbar. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens grundsätzlich positiv, wenngleich in einem deutlich schwierigen Marktumfeld. Die Gesamtleistung für das Jahr 2023 erwarten wir auf dem Niveau des Vorjahres. Die Personalkosten erwarten ebenfalls auf dem Niveau von 2022. Die Beteiligungserträge der Tochtergesellschaft werden für 2023 etwas höher erwartet. Aufgrund der erwarteten Gesamtleistung auf dem Niveau von 2022 gehen wir auch von einem Rohergebnis auf Vorjahresniveau aus. Da die Personalkosten in ähnlicher Höhe wie im Vorjahr erwartet werden und die Beteiligungserträge etwas höher erwartet werden, erwarten wir für das Ergebnis nach Steuern für das Jahr 2023 einen Wert, der leicht über dem Wert von 2022 liegen wird sowie auch einen leicht höheren Cashflow. D. Chancen- und Risikobericht 1. Chancenbericht Der Markt der Transport- sowie Speditionsbranche ist abhängig von den allgemeinen Marktbedingungen. Eine Diversifizierung in der Kundenstruktur zur Abfederung von Schwankungen bei den Hauptkunden ist daher ein Teil der angestrebten Ziele. Daneben setzt das Unternehmen auch auf eine Ausweitung des Regionalbezugs und hofft so, auch zukünftig weitere Kunden zu gewinnen. Wir achten intensiv auf die Erfüllung interner und externer Qualitätsansprüche und die Verlässlichkeit seitens der Subunternehmer. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung und durch ein hohes Maß an Kundenorientierung begegnen. 2. Risikobericht Die Risiken sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die derzeit schwer prognostizierbaren Konsequenzen des Kriegs in der Ukraine lassen jedoch befürchten, dass es zu einer deutlichen Beeinträchtigung der Geschäftsentwicklung kommen kann. a) Branchenspezifische Risiken Die wesentlichen Risiken der Gesellschaft sind insbesondere in steigenden Lohnkosten sowie in aktuell stark gestiegenen Treibstoffpreise als Folge des Ukraine-Kriegs zu sehen. Verstärkt werden diese Probleme durch einen starken Wettbewerb innerhalb der Branche und einem anhaltenden Fachkräftemangel. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und insbesondere durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. b) Ertragsorientierte Risiken Risiken sehen wir in der weltwirtschaftlichen Entwicklung, da aktuell nicht absehbar ist, wie sich die Rohstoff- und Energiesituation infolge des Ukraine-Kriegs in den kommenden Monaten entwickeln wird. Darüber hinaus bestehen wesentliche Risiken durch einen möglichen Wegfall von Hauptauftraggebern. Allerdings bestehen zu diesen seit Jahren gute Geschäftsbeziehungen. c) Finanzwirtschaftliche Risiken Es bestehen keine Risiken aus Währungs- und Termingeschäften. Die Liquidität wird geplant, überwacht und angepasst. Aufgrund der Liquiditätslage der Gesellschaft bestehen grundsätzlich geringe Liquiditätsrisiken. 3. Gesamtaussage Die größten Risiken für die künftige Entwicklung sehen wir vor allem im Krieg in der Ukraine und den nicht absehbaren Folgen für die Versorgung mit Rohstoffen, Vorprodukten und für die Weltwirtschaft im Allgemeinen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aktuell aber gerüstet. Bestandsgefährdende Risiken im laufenden Jahr oder in absehbarer Zeit sind derzeit nicht zu erwarten, können aber, je nach Entwicklung der aktuellen Lage, nicht gänzlich ausgeschlossen werden. E. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und bei Bedarf über Kreditlinien bei Banken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- oder Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein Debitorenmanagement. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. F. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Limburgerhof, den 5. März 2024 Com-Trans GmbH Geschäftsführung Horst Börstler Dr. Christian Börstler BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. ALLGEMEINE ANGABEN Die Aufstellung des Jahresabschlusses der Com-Trans GmbH, Limburgerhof, erfolgt gemäß dem Handelsgesetzbuch in der jeweils gültigen Fassung und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes. Die Vorjahreszahlen sind als Vergleich beigefügt. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ludwigshafen am Rhein unter 52652 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Im Interesse einer größeren Klarheit und Übersichtlichkeit haben wir auch die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Angaben und Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, insgesamt im Anhang aufgeführt. B. WESENTLICHE BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE Bei der Bewertung der einzelnen Positionen werden die folgenden Grundsätze angewendet: • Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden bei Zugang mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. • Sachanlagen werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer bilanziert. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. - Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. - Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. • Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. • Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten bewertet; die niedrigeren beizulegenden Werte werden im Wesentlichen nach den Verhältnissen am Beschaffungsmarkt, aber unter Berücksichtigung der Einsatzmöglichkeiten der Bestände ermittelt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. • Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bilanziert. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden Pauschalwertberichtigungen auf den nicht einzelwertberichtigten Forderungssaldo gebildet. • Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. • Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. • Das Eigenkapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt. • Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. • Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. C. ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS I. Erläuterung der Bilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz ausgewiesenen Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr sind auf der folgenden Seite dargestellt.
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 163 (Vorjahr: T€ 487) sowie sonstige Forderungen in Höhe von T€ 593 (Vorjahr: T€ 307) enthalten. 3. Bilanzgewinn Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von T€ 932 (Vorjahr: T€ 596) enthalten; im Übrigen verweisen wir auf den Vorschlag über die Verwendung des Bilanzgewinns. 4. Verbindlichkeitenspiegel
II. Erläuterung der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung Die Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung betragen im Geschäftsjahr T€ 2 (Vorjahr: T€ 2). 2. Erträge aus Beteiligungen In den Erträgen aus Beteiligungen sind solche von verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 162 (Vorjahr: T€ 147) enthalten. III. Ergänzende Angaben Von den Erleichterungen des § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht. 1. Angabe zu den Organmitgliedern Zu einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführern waren im Geschäftsjahr bestellt: • Herr Horst Börstler, Geschäftsführer • Herr Dr. Christian Börstler, Geschäftsführer Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. 2. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2022 bestehen Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen in Höhe von T€ 120. 3. Aufstellung des Anteilsbesitzes
4. Anzahl der Arbeitnehmer Während des Geschäftsjahres waren im Unternehmen durchschnittlich 14 Gehaltsempfänger und 112 Lohnempfänger beschäftigt. 5. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet. 6. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2022 auf neue Rechnung vorzutragen.
Limburgerhof, 29. Februar 2024 Com-Trans GmbH Geschäftsführung sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.04.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Com-Trans GmbH, Limburgerhof Prüfungsurteile Wir haben den Jahresschluss der Com-Trans GmbH, Limburgerhof, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Com-Trans GmbH, Limburgerhof, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hameln, 26. März 2024 Hachenberg,
Pospich & Partner mbB
Bethmann, Wirtschaftsprüfer Pospich, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
1 nahegelegene Organisation
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen