Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 163676
Eingetragen
22.12.2014
Branche
Großhandel mit PhotovoltaikmodulenElektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern ohne VerteilungElektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur Verteilung
Gegenstand
Die Eintragung betreffend den Gegenstand ist von Amts wegen berichtigt und wird wie folgt berichtigt eingetragen: Die Entwicklung und der Vertrieb von Photovoltaikanlagen und die erlaubnisfreie Beratung hierzu sowie die Lizenzierung von Rechten in diesem Zusammenhang.

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Spieß
seit 15.4.2015
Vorstandsmitglied

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

Solarkiosk AG

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Bilanz

Aktiva

31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Anlagevermögen 8.733.564,55 5.534.161,94
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 144.447,00 120.019,00
II. Sachanlagen 99.044,00 99.361,00
III. Finanzanlagen 8.490.073,55 5.314.781,94
B. Umlaufvermögen 4.638.121,11 8.019.194,75
I. Vorräte 17.494,00 389.571,76
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.439.142,29 755.645,63
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.181.484,82 6.873.977,36
C. Rechnungsabgrenzungsposten 29.201,90 38.976,38
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 4.178.578,23 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 17.579.465,79 13.592.333,07

Passiva

   
  31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Eigenkapital 0,00 68.223,19
I. Gezeichnetes Kapital; Bedingtes Kapital: EUR 22.750 (Vj.: TEUR 16,5) 62.500,00 62.500,00
II. Kapitalrücklage 0,00 5.723,19
III. Bilanzverlust 4.241.078,23 0,00
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 4.178.578,23 0,00
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 0,00 8.333,00
C. Rückstellungen 274.500,00 56.466,66
D. Verbindlichkeiten 17.203.457,06 13.459.310,22
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 4.332,74 1.827,45
E. Rechnungsabgrenzungsposten 101.508,73 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 17.579.465,79 13.592.333,07

Anhang

I. Grundsätzliches zum Jahresabschluss

Die Solarkiosk AG hat ihren Sitz in Berlin und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg unter HRB 163676 B. Die Gesellschaft ist entstanden durch formwechselnde Umwandlung der Solarkiosk GmbH mit Sitz in Berlin (Amtsgericht Charlottenburg, HRB 137888 B) auf Grund des Umwandlungsbeschlusses aus 2014.

Der Jahresabschluss der Solarkiosk AG wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie der ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt.

Die Vorjahreszahlen der Umsatzerlöse sind aufgrund Neufassung von § 277 Abs. 1 HGB durch das BilRUG nicht vergleichbar. Bei Anwendung des § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG wären im Vorjahr die Umsatzerlöse um TEUR 10 erhöht auszuweisen.

Die Gesellschaft ist nach den in § 267 Abs. 1 des HGB genannten Größenmerkmalen als kleine Kapitalgesellschaft einzuordnen. Die Aufstellungserleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften i. S. d. § 267 Abs. 1 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr, die Vorjahreszahlen sind vergleichbar.

Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 4.179 aus. Damit ist die Gesellschaft buchmäßig überschuldet. Dennoch bilanziert die Gesellschaft unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit.

Zum Bilanzstichtag verfügt die Gesellschaft über liquide Mittel von TEUR 3.181.

Unter Berücksichtigung, dass die Finanzierung weiterhin durch Eigenmittel und bereits zugesagtes Fremdkapital sowie durch Ausweitung der geschäftlichen Aktivitäten erfolgt, kann von einer positiven Fortführung ausgegangen werden. Gemäß der vorliegenden Finanzplanung der Gesellschaft werden für das Geschäftsjahr 2017 ausreichend liquide Mittel zur Erfüllung aller Zahlungsverpflichtungen erwartet.

Auf die Erstellung eines Konzernabschlusses wird gemäß § 293 Abs. 1 Nr. 1 HGB verzichtet.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bei der Bilanzierung und Bewertung wurde von der going-concern-Prämisse ausgegangen.

Selbst geschaffene immaterielle Anlagenwerte wurden zu Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Sie werden linear abgeschrieben.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden, soweit entgeltlich erworben, zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Die Berechnung erfolgte nach der linearen Methode und wurde nach Maßgabe der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die Abschreibungen auf Zugänge im Geschäftsjahr erfolgten pro rata temporis.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. mit den ihnen am Stichtag beizulegenden niedrigeren Werten angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Anschaffungskosten bzw. mit dem Nennbetrag angesetzt.

Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von größer einem Jahr betragen zum Bilanzstichtag TEUR 1 (Vj.: TEUR 107). Zum Bilanzstichtag sind Darlehen mit TEUR 510 einzelwertberichtigt.

Liquide Mittel sind mit dem Nennbetrag bewertet.

Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet.

Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag und in Übereinstimmung mit dem Ausweis im Handelsregister ausgewiesen. Die Kapitalrücklage wurde durch freiwillige Zahlungen der Gesellschafter und Agio dotiert.

Die Ausschüttungssperre gem. § 268 Abs. 8 HGB wurde beachtet. Der Gesamtbetrag der gegen Ausschüttung gesperrten Beträge im Sinne dieser Norm resultiert aus dem Ansatz selbst geschaffener immaterieller Anlagenwerte in Höhe von TEUR 15 (Vj.: TEUR 29). Der zur Ausschüttung gesperrte Betrag kann zum Bilanzstichtag nicht von zur Verfügung stehenden Eigenkapitalanteilen in Form der Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB von TEUR 0 (Vj.: TEUR 6) gedeckt werden.

Sonderposten für Zuschüsse zum Anlagevermögen werden mit Erhalt der Zuwendung gebildet und über die Abschreibungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände ertragswirksam aufgelöst, so dass zum Bilanzstichtag kein Ausweis mehr erfolgt.

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt worden und berücksichtigen alle am Bilanzstichtag erkennbaren passivierungspflichtigen Risiken in angemessener Höhe.

Sonstige Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren aus Darlehensgewährung und weisen in Höhe von TEUR 1.013 eine Restlaufzeit von mehr als einem, aber weniger als fünf Jahren aus.

Mit Ausnahme der langfristig gewährten Gesellschafterdarlehen (Vj.: Genussrechte und Wandelanleihen in Höhe von gesamt Mio. 13,0 EUR) weisen sämtliche Verbindlichkeiten wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr aus.

Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Einzahlungen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Aktive latente Steuern resultieren aus steuerlichen Verlustvorträgen und Rückstellungen, passive latente Steuern aus dem Ansatz selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände und sind saldiert ausgewiesen.

Angabe nach § 158 Abs. 1 AktG: 2016
EUR
2015
EUR
Jahresfehlbetrag -4.246.801,42 -1.114.519,96
Entnahmen aus Kapitalrücklagen 5.723,19 1.114.519,96
Bilanzverlust/-gewinn -4.241.078,23 0,00

III. sonstige Angaben

Anteilsbesitz

Der Anteilsbesitz der Solarkiosk AG ergibt sich zum Bilanzstichtag wie folgt:

Beteiligung an Beteiligung
%
Eigenkapital
in TEUR
Jahresergebnis
in TEUR
Solarkiosk Solutions PLC; Addis Ababa, Äthiopien 99,99 -173 -217
Solar Kiosk Kenya Ltd.; Nairobi, Kenya 99,999 -739 -945
Solarkiosk Ghana Ltd.; Accra, Ghana 100,00 -135 -175
Solar Kiosk Rwanda Ltd.; Kigali, Rwanda 100,00 -447 -644
Solarkiosk Holdings Ltd.; Gaborone, Botswana 100,00 -2 -1
Solarkiosk (Tanzania) Ltd.; Dar es Salaam, Tanzania 99,90 1.335 -1.066
Solar Fountain gGmbH; Berlin, Deutschland *) 50,00 431 27

*) Jahresabschluss 2016 noch vorläufig

Die ausländischen Tochtergesellschaften haben teilweise planmäßig Anlaufverluste erzielt, außerordentliche Abschreibungen sind in 2016 vorgenommen worden.

Mitglieder der Unternehmensorgane

Während des Geschäftsjahres 2016 wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Andreas Spieß und Herrn Lars Krückeberg geführt. Das Vorstandsamt von Herrn Lars Krückeberg wurde mit Ablauf des 30. Juni 2016 beendet, die Eintragung im Handelsregister ist am 13. September 2016 erfolgt.

Durch Aufsichtsratsbeschluss vom 29. September 2016 ist Herr Hubertus Dornieden als weiteres Vorstandsmitglied bestellt, die Eintragung im Handelsregister ist noch nicht erfolgt.

Im Berichtszeitraum gehörten dem Aufsichtsrat der Gesellschaft folgende Personen an:

Dr. Hartmut Schüning, Kaufmann, Aufsichtsratsvorsitzender

Wolfram Putz, Architekt, stellv. Aufsichtsratsvorsitzender

Andrew Reicher, Kaufmann

Thomas Willemeit, Architekt

Dr. Ulrich Möller, Rechtsanwalt

Dr. Holger Feist, Physiker

Lars Krückeberg, Architekt (mit Ablauf der Hauptversammlung vom 18. Juli 2016)

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen resultieren aus laufenden Mietverträgen von jährlich ca. TEUR 44.

Beschäftigte

Im Berichtsjahr betrug die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter 26.

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2016 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

Ergebnisverwendung

Der Bilanzverlust von EUR 4.241.078,23 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Berlin, den 31. Mai 2017

Andreas Spieß, Vorstand

Hubertus Dornieden, Vorstand

Vorstehende Bilanz und Anhang sind eine verkürzte Fassung des aufgestellten Jahresabschlusses.

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.12.2017 festgestellt.

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