Stammdaten

Register
Amtsgericht Offenbach am Main HRB 30754
Eingetragen
6.2.1978
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Schneidwaren und Bestecken aus unedlen MetallenHerstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen Metallen
Gegenstand
Die Durchführung von Gravurarbeiten aller Art sowie die Vornahme aller Geschäfte, die geeignet sind, diesen Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Larissa Steinmüller
seit 21.12.2022
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Werner Schoder GmbH & Co. KG
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Schoder GmbH

Langen (Hessen)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.108.523,75 1.888.036,25
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 18,00 18,00
II. Sachanlagen 2.054.581,50 1.836.292,00
III. Finanzanlagen 53.924,25 51.726,25
B. Umlaufvermögen 2.196.788,08 1.951.852,96
I. Vorräte 546.779,81 686.887,65
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 692.158,38 765.039,62
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 957.849,89 499.925,69
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.816,72 8.161,05
Bilanzsumme, Summe Aktiva 4.313.128,55 3.848.050,26

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.928.890,32 1.684.589,60
I. gezeichnetes Kapital 102.258,38 102.258,38
II. Gewinnvortrag 1.582.331,22 1.299.292,39
III. Jahresüberschuss 244.300,72 283.038,83
B. Rückstellungen 682.342,66 651.215,77
C. Verbindlichkeiten 1.695.128,41 1.506.284,35
D. Rechnungsabgrenzungsposten 6.767,16 5.960,54
Bilanzsumme, Summe Passiva 4.313.128,55 3.848.050,26

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft hat ihren Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 unter Anwendung der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB in der Fassung des BilRUG und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie die besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften §§ 268-274a, 276-278 HGB wurden beachtet.

Die Gliederung der Bilanz folgt dem Gliederungsschema für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Schoder GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Langen (Hessen)
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Offenbach am Main
Register-Nr.: 30754
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften des §§ 252-256 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften §§ 279-283 HBG erstellt.
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr weitestgehend beibehalten.

Im einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellkosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage als Betriebsausgabe erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin  enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsjahr EUR 800 nicht übersteigen.

Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Soweit Gründe für in früheren Jahren erfolgte Abschreibungen im Wirtschaftsjahr entfallen sind, sind Zuschreibungen erfolgt.

Genossenschaftsanteile sind zum Nominalwert bilanziert.

Für gebrauchte Maschinenwerkzeuge, Ersatzteile, Vorrichtungen und Modelle wurde ein Festwert gemäß      § 240 Abs. 3 HGB gebildet.

Die Vorräte sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag angesetzt. Zinsen für Fremdkapital sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände und die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag, die vor dem Bilanzstichtag gezahlt wurden.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen EUR 627.257,00.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte ist aus dem Anlagespiegel zu entnehmen.

Wertpapiere des Anlagevermögens belaufen sich auf EUR 18.134,25 (Vj.: EUR 17.609,25).

Der Aktivwert aus Rückdeckungsversicherungen ist mit dem Rückdeckungskapital bewertet. Der Aktivwert aus den an den Versorgungsberechtigten verpfändeten Verträgen in Höhe von EUR 203.843,00 (Vj.: EUR 192.619,00) wurde mit dem Wert der Versorgungsverpflichtungen verrechnet.

Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben EUR 0,00 (Vj.: EUR 660,00) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Das gezeichnete Kapital in Höhe von DM 200.000,00 (EUR 102.258,38) ist unverändert und voll eingezahlt.

Aufgrund der Regelung in § 253 Abs. 1 HGB (Ansatz von Rückstellungen zum Erfüllungsbetrag) werden bei
der versicherungsmathematischen Berechnung der Pensionsrückstellung nach dem Anwartschafts- barwertverfahren zukünftig erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen von 0% sowie eventuelle Fluktuationswahrscheinlichkeiten berücksichtigt. Seit 2016 wird pauschal der durchschnittliche Marktzins der letzten zehn Jahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren verwendet, der von der Deutschen Bundesbank monatlich veröffentlicht wird. Der verwendete Zinssatz betrug zum 31. Dezember 2023  1,82% (31. Dezember 2022  1,79% bei Zehnjahresfrist). Die Ermittlung des versicherungsmathematischen Wertes unter Anwendung des Anwartschaftsverfahrens mittels PUC-Methode auf Basis der Richttafeln 2018 G von Prof. Klaus Heubeck wurde unverändert beibehalten.

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 10.114,00 (Vj.: EUR 45.336,00).

Die Gesellschaft hat zur Absicherung der Pensionsverpflichtungen Rückdeckungsversicherungen  abgeschlossen. Diese sind teilweise verpfändet (TEUR 204). Nach Saldierung mit dem zum Zeitwert bewerteteten Deckungsvermögen von TEUR 204 verbleibt ein Rückstellungsbetrag von TEUR 627. Die Berechnung des Aktivwertes erfolgte gem. EStR 2008 H 6a Abs. 23.

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 906.892,98 (Vorjahr: EUR 789.008,03).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 788.235,43 (Vorjahr: EUR 712.278,16).



Verbindlichkeitsspiegel zum
Gesamtbetrag
     davon mit einer Restlaufzeit
31. Dezember 2023

kleiner 1 Jahr
größer 1 Jahr

TEUR
TEUR
TEUR
Kreditinstitute
212,3
134,0
78,3
erhaltene Anzahlungen
8,9
8,9
0,0
aus Lieferungen und Leistungen
126,3
126,3
0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen
498,4
498,4
0,0
sonstige Verbindlichkeiten
849,2
139,2
710,0

1.695,1
906,8
788,3


Der Gesamtbetrag der Bankkredite ist mit Grundschulden auf den Betriebsgrundstücken der Hermann Schoder Gravuren e.K. besichert, das für diese Kredite auch gesamtschuldnerisch haftet. Weiterhin bestehen Sicherungsübereignungen an verschiedenen Maschinen.

Ein unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesenes Darlehen in Höhe von TEUR 500 hat eine Laufzeit von mehr als einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus einem Darlehen mit der Hermann Schoder Gravuren e.K

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen
Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 504.319,00 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen.
Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Verpflichtungen aus Miet-und Pachtverträgen sowie aus Leasing- und Wartungsverträgen.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den Zinsaufwendungen ist die Abzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 14 (Vj.: TEUR 14) enthalten.

Sonstige Angaben

Arbeitnehmer
Während des Geschäftsjahres wurden durchschnittlich 58 (Vj.: 60) Arbeitnehmer beschäftigt.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens
durch
Kirsten Schoder-Steinmüller, Betriebswirtin, geführt.

Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterin vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

sonstige Berichtsbestandteile

Unterschrift der Geschäftsführung

Langen, den 16. August 2024
 

gez. Kirsten Schoder-Steinmüller, Geschäftsführerin


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 18.09.2024 festgestellt.

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