Stammdaten

Register
Amtsgericht Memmingen HRB 21396
Vorher
ESDA Feinstrumpffabrik GmbH
Eingetragen
18.3.1992
Branche
Herstellung von StrumpfwarenGroßhandel mit TextilienHerstellung von sonstigen Textilwaren a. n. g.
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Textilien aller Art, insbesondere von Strümpfen.

Historie

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Management

NameRolle
Anja Sabine Henke
seit 12.12.2024
Prokura
Guido Pontow
seit 12.12.2024
Prokura
Andreas Jauslin
seit 12.12.2024
Geschäftsführer
Christoph Holinski
seit 12.12.2024
Prokura
Gülüzar Bas
seit 12.12.2024
Prokura
Manuela Friese
seit 12.12.2024
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
20000
1.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Esda Strumpfwerke GmbH

St. Egidien

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Bilanz zum 31. Dezember 2016

AKTIVSEITE

31.12.2016 31.12.2015
EUR TEUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
    432.277,51 25
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 383.469,84   351
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.107,00   31
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 77.142,00   109
    461.718,84 491
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.547.197,03   1.547
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.983.000,00   2.233
3. Beteiligungen 47.077,50   47
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 26.000,00   26
5. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 100,00   0
6. Sonstige Ausleihungen 0,00   500
    3.603.374,53 4.353
    4.497.370,88 4.869
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
    3.034.609,24 2.490
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.913.230,13   3.026
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 33.376,16   28
    3.946.606,29 3.054
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   8.285,54 42
    6.989.501,07 5.586
C. Rechnungsabgrenzungsposten   6.770,69 7
    11.493.642,64 10.462

PASSIVSEITE

     
  31.12.2016 31.12.2015
  EUR TEUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital   1.022.583,76 1.023
II. Gewinnvortrag   5.031.805,93 5.032
III. Jahresüberschuss   494.691,81 0
    6.549.081,50 6.055
B. Rückstellungen      
    826.839,65 654
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten 1.743.878,30   1.717
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 443.648,34   4
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.930.194,85   1.663
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00   369
    4.117.721,49 3.753
    11.493.642,64 10.462

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016

2016 2015
EUR TEUR
Rohergebnis   4.639.199,49 4.555
6. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 1.636.062,34   1.888
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 303.046,72   359
    1.939.109,06 2.247
7. Abschreibungen      
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   149.831,14 2.493
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen   1.780.818,64 2.474
9. Erträge aus Beteiligungen   2,00 0
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens   50.771,96 89
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   4.731,24 52
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   93.534,66 273
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   207.635,14 1
14. Ergebnis nach Steuern   523.776,05 -2.792
15. Sonstige Steuern   29.084,24 33
16. Erträge aus Verlustübernahme   0,00 2.825
17. Jahresüberschuss   494.691,81 0

Für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung des Anhangs

der Esda Strumpfwerke GmbH, St. Egidien

Amtsgericht Chemnitz, HRB 4880

A. ALLGEMEINE ANGABEN

1. Generalnorm

Dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, die ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie die Regelungen des Gesellschaftsvertrages zugrunde.

2. Darstellungsstetigkeit

Im Berichtsjahr wurde das Prinzip der Darstellungsstetigkeit beachtet.

3. Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr

Aufgrund der erstmaligen Anwendung der Vorschriften des BilRUG sind die Vorjahreszahlen gegebenenfalls nur in eingeschränktem Umfang mit denen des aktuellen Geschäftsjahres vergleichbar.

4. Inanspruchnahme größenabhängiger Erleichterungen:

Bei der Gesellschaft handelt es sich nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung wurden daher die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften teilweise in Anspruch genommen.

B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

1. Bilanzierungsmethoden

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB Anwendung.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 - 251 HGB sowie der Anwendung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268 - 274a, 276 - 278 HGB erstellt.

2. Gliederung

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet.

3. Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde unter der Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 -256a HGB erstellt.

Die Bewertungswahlrechte wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewendet.

Im Einzelnen erfolgt die Bewertung wie folgt:

ANLAGEVERMÖGEN

Immaterielle Vermögensgegenstände

entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet.

Die Nutzungsdauern sind an die steuerlich maßgeblichen Abschreibungstabellen angelehnt.

Sachanlagen

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. Gegebenenfalls werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Im Berichtsjahr wurde eine Zuschreibung auf ein Grundstück in Höhe von TEUR 175 vorgenommen, da der Grund der Wertminderung entfallen ist.

technische Anlagen und Maschinen sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. Gegebenenfalls werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Im Berichtsjahr erfolgten außerplanmäßige Abschreibungen wegen dauernder Wertminderungen in Höhe von TEUR 16.

andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegegenstände bis € 410,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Nutzungsdauern sind an die steuerlich maßgeblichen Abschreibungstabellen angelehnt.

Finanzanlagen

Anteile an verbundenen Unternehmen sind mit den Anschaffungskosten bewertet.

Beteiligungen sind mit den Anschaffungskosten bewertet.

Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind mit den Nominalwerten angesetzt.

Sonstige Ausleihungen an Unternehmen sind mit dem Nominalwert angesetzt.

Geschäftsguthaben bei Genossenschaften sind mit den Anschaffungskosten angesetzt.

UMLAUFVERMÖGEN

Vorräte

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten nach der gewogenen Durchschnittsmethode oder mit den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet.

fertige Erzeugnisse und Waren sind unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den Herstellungskosten oder dem retrograd ermittelten niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Anschaffungskosten der Rohstoffe und Waren werden nach dem gewogenen Durchschnitt ermittelt.

Bestandsrisiken infolge verminderter Verwertbarkeit oder Veralterung durch Gängigkeitsabschläge werden berücksichtigt.

Die Herstellungskosten umfassen die Materialeinzel- und Materialgemeinkosten, die Fertigungseinzel- und Fertigungsgemeinkosten sowie die Verwaltungsgemeinkosten bei normaler Auslastung der Produktionsanlageneinschließlich der Abschreibungen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihren Nominalwerten abzüglich Einzel- und Pauschalwertberichtigung angesetzt. Die Einzelwertberichtigung berücksichtigt erkennbare Risiken. Die Pauschalwertberichtigung trägt dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko entsprechend den Erfahrungen der Gesellschaft Rechnung.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind mit ihren Nominalwerten angesetzt.

sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten angesetzt.

Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zu Nennwerten bewertet.

Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Nennwerten bewertet.

EIGENKAPITAL

Gezeichnetes Kapital ist zum Nennwert angesetzt.

RÜCKSTELLUNGEN

sonstige Rückstellungen sind in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen mit dem nach dem Grundsatz vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag dotiert und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit den ihren Restlaufzeiten entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätzen gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB abgezinst, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekanntgegeben werden.

VERBINDLICHKEITEN

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sowie sonstige Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt.

4. Grundlagen der Währungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten Fremdwährungsposten. Diese wurden gemäß § 256a S.1 HGB zum Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

1.1. Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Gliederung zum 31. Dezember 2016 und die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2016 sind im nachfolgenden Anlagespiegel dargestellt.

1.2. Angabe von Name und Sitz anderer Unternehmen, an denen die Gesellschaft mindestens 20 % besitzt, sowie Angabe der Höhe des Kapitalanteils, Eigenkapital und Ergebnis des letzten Geschäftsjahres, für das ein Jahresabschluss vorliegt

Name und Sitz Anteil Eigenkapital Jahresergebnis
Cesda s.r.o., Libavske Udoli 100% -2.916 TCZK 1.092 TCZK
FST Falkenbacher Strumpfwerke GmbH, Wolkenstein 100% 51.949,36 € -4.303,69 €
Premium Bodywear AG, Chemnitz / OT Wittgensdorf 24% 248.036,28 € 72.472,88 €

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital wurde noch nicht auf Euro umgestellt. Es beträgt DM 2.000.000,00.

4. Rückstellungen

5. Verbindlichkeiten

Zum Bilanzstichtag bestehende Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

D. ERLÄUTERUNGEN ZUR Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Durch die erstmalige Anwendung des BilRuG sind Umsatzerlöse des Geschäftsjahres mit denen des Vorjahrs nicht vergleichbar. Die Umsatzerlöse des Vorjahres nach den Änderungen von § 277 Abs. 1 HGB stellen sich wie folgt zusammen:

2. Sonstige betriebliche Erträge

3. Personalaufwand

Die Aufwendungen für die Altersversorgung betragen EUR 613,56 (Vj.: EUR 647,73)

4. Abschreibungen

Die Abschreibungen enthalten außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von EUR 16.282,00 die sich zusammensetzen aus:

EUR
Solis Pick & Place System 6.045,00
Takatori LC 320 Solo 10.237,00
  16.282,00

Es handelt sich dabei um spezielle Konfektionsmaschinen für die sich auch 2016 kein Käufer finden ließ.

5. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 49.938,10, die sich zusammensetzen aus:

EUR
Verluste aus Anlagenabgängen 10.139,75
Zuführung zu Einzelwertberichtigungen auf Forderungen  
sonstige periodenfremde Aufwendungen 33.074,24
Forderungsverluste 2.904,11
Zuführung zu Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen 3.820,00
  49.938,10

Zudem befinden sich unter diesem Posten Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 5.440,40 (Vj.: EUR 19.601,41).

6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens

In den Erträgen aus Ausleihungen sind solche an verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 44.420,00 (Vj.: EUR 41.453,33) enthalten.

7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

In den Zinsen und ähnlichen Erträgen sind solche von verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 4.290,79 (Vj.: EUR 40.932,58) enthalten.

8. Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind solche an verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 93.196,66 (Vj.: EUR 260.392,67) enthalten.

Zudem befinden sich unter diesem Posten Aufwendungen aus Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 300,00 (Vj.: EUR 700,00).

E. SONSTIGE ANGABEN

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen für das nachfolgende Geschäftsjahr:

EUR
Miete 290.066,00
Leasing Fahrzeuge 33.912,00
sonstige Leistungen 120.000,00
  443.978,00

davon gegenüber verbundenen Unternehmen 276.768,00 €

2. Mitarbeiter

Es wurden gemäß § 267 Abs. 5 HGB durchschnittlich beschäftigt:

Beschäftigte Anzahl
Gewerbliche Arbeitnehmer 13
Angestellte 33
gesamt 46

3. Organmitglieder

Geschäftsführer der Gesellschaft:

 

Herr Malte Daun, Kaufmann, ab 26. Mai 2016

 

Frau Daniela Göbel, Dipl. Betriebswirtin, ab 1. Mai 2016

 

Herr Uwe Stahmer, Kaufmann, ausgeschieden am 1. Mai 2016

 

Herr Werner Ritzi, Kaufmann, ausgeschieden am 26. Mai 2016

Herr Daun ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

4. Name und Sitz des Mutterunternehmens der Gesellschaft des größten und kleinsten Konsolidierungskreises

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der DAUN & CIE. AG mit Sitz in Rastede als Mutterunternehmen in den größten und gleichzeitig kleinsten Konsolidierungskreis einbezogen.

Der Konzernabschluss der Muttergesellschaft DAUN & CIE. AG mit Sitz in Rastede wird beim Handelsregister des Amtsgerichts Oldenburg unter HBR 120211 hinterlegt.

5. Gesamtbezüge der aktiven Organmitglieder

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung werden auf der Grundlage von § 285 Nr. 9a HGB i. V. m. § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben.

6. Nachtragsbericht

Nach dem Abschlussstichtag sind mit Ausnahme des folgenden keine weiteren Vorgänge eingetreten, die für die Gesellschaft eine i.S.d. § 285 Nr. 33 HGB besondere Bedeutung haben.

Mit Vertrag vom 24. Februar 2017 erfolgt der Verkauf sämtlicher Anteile der DAUN & CIE. Aktien-gesellschaft sowie eines Teilgeschäftsanteils der ATLAS Textil Verwaltungs GmbH an die ELMIC Service und Immobilien GmbH, deren Anteil am gezeichneten Kapital nunmehr 91 % beträgt.

F. Unterschrift gemäß § 245 HGB

 

St. Egidien, 30. Mai 2017

Esda Strumpfwerke GmbH, St. Egidien

Malte Daun, Geschäftsführer

Daniela Göbel, Geschäftsführerin

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt.

Kumulierte Anschaffungs- und Herstellungskosetn
Stand Stand
01.01.2016 Zugänge Abgänge 31.12.2016
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
  146.459,49 491.031,23 103.667,10 533.823,62
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.025.882,08 0,00 2.667.145,74 1.358.736,34
2. Technische Anlagen und Maschinen 75.585,70 0,00 12.773,70 62.812,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 448.714,66 14.605,91 217.674,40 245.646,17
  4.550.182,44 14.605,91 2.897.593,84 1.667.194,51
III. Finanzlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.547.197,03 0,00 0,00 1.547.197,03
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.233.000,00 0,00 250.000,00 1.983.000,00
3. Beteiligungen 47.077,50 0,00 0,00 47.077,50
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 26.000,00 0,00 0,00 26.000,00
5. Geschäftsanteile bei Genossenschaften 100,00 0,00 0,00 100,00
6. Sonstige Ausleihungen 500.000,00 0,00 500.000,00 0,00
  4.353.374,53 0,00 750.000,00 3.603.374,53
  9.050.016,46 505.637,14 3.751.260,94 5.804.392,66
Kumulierte Abschreibungen
Stand Stand
01.01.2016 Zugänge Zuschreibungen Abgänge 31.12.2016
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
  121.778,39 81.084,23 0,00 101.316,51 101.546,11
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.674.892,34 8.078,00 175.000,00 2.532.703,84 975.266,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 45.003,70 25.405,00 0,00 8.703,70 61.705,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 339.256,50 35.263,91 0,00 206.016,24 168.504,17
  4.059.152,54 68.746,91 175.000,00 2.747.423,78 1.205.475,67
III. Finanzlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
5. Geschäftsanteile bei Genossenschaften 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
6. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  4.180.930,93 149.831,14 175.000,00 2.848.740,29 1.307.021,78
Buchwerte
Stand Stand
31.12.2016 31.12.2015
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
  432.277,51 24.681,10
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 383.469,84 350.989,74
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.107,00 30.582,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 77.142,00 109.458,16
  461.718,84 491.029,90
III. Finanzlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.547.197,03 1.547.197,03
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.983.000,00 2.233.000,00
3. Beteiligungen 47.077,50 47.077,50
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 26.000,00 26.000,00
5. Geschäftsanteile bei Genossenschaften 100,00 100,00
6. Sonstige Ausleihungen 0,00 500.000,00
  3.603.374,53 4.353.374,53
  4.497.370,88 4.869.085,53

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016

1. Grundlagen des Unternehmens

Die ESDA Strumpfwerke GmbH ist ein traditionell tätiges Unternehmen, welches Strumpferzeugnisse vertreibt.

Das Unternehmen verkauft seine Produkte im Private Label Bereich vorwiegend an Discounter sowie an Handelsketten und Versender.

Sitz des Unternehmens ist St. Egidien. Im Jahr 2016 wurde mit durchschnittlich 46 Mitarbeitern ein Umsatz von 24.595 TEUR erwirtschaftet.

Das Unternehmen wird von Herrn Malte Daun und Frau Daniela Göbel vertreten.

Zur Unternehmenssteuerung werden bilanz-, ertrags- und liquiditätsorientierte Kennzahlen ausgewertet um sicherzustellen, dass bei Abweichungen zwischen Plan- und Istwerten gegebenenfalls die erforderlichen Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können. Zu diesem Zweck werden insbesondere der jeweilige Umsatz, das Betriebsergebnis, der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit sowie die Sachinvestitionen in regelmäßigen Abständen ausgewertet.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft ist im Berichtsjahr 2016 um 2,5 % etwas weniger stark gewachsen als im Vorjahr (2,8%). In den USA ging das Wachstum deutlich zurück, vor allem aufgrund einer zurückhaltenden Investitionstätigkeit. Auch in Europa trübte sich die Konjunktur leicht ein, trotz der niedrigen Zinsen. Hier belastete insbesondere die Unsicherheit über den Zeitplan und die Ausgestaltung des Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union. Die Schwellenländer verzeichneten erneut ein solides Wachstum, das nur leicht unter dem Niveau des Vorjahres lag.

Am Ende stand für das Jahr 2016 ein Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts von 1,7%. Getragen wurde die Erholung maßgeblich von der Binnennachfrage. Hierzu trug vor allem die allmähliche Verbesserung der Arbeitsmarktlage bei. Die Arbeitslosenquote lag zum Jahresende auf dem niedrigsten Niveau seit August 2009. Ein niedriger Ölpreis, der die Kaufkraft der Verbraucher stärkte, günstige Finanzierungsbedingungen für Unternehmen und höhere Unternehmensgewinne unterstützten die Binnennachfrage ebenfalls. Derzeit deutet vieles darauf hin, dass sich die Erholung auch in diesem und den nächsten Jahren fortsetzen wird. Die Prognose des Eurosystems sagt für die Jahre 2017 bis 2019 ein Wachstum von 1,6% bis 1,7% im Euro-Raum voraus.

Der kräftige Konsum hat der deutschen Wirtschaft in 2016 das stärkste Wachstum seit fünf Jahren beschert. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs um 1,9 Prozent (Vorjahr 1,7 %). Die Entwicklung in der Industrie war jedoch durch ein Auf und Ab geprägt. Strukturelle Anpassungen und Lieferengpässe in der Automobilindustrie, die Schwäche von wichtigen Handelspartnern, wie von China und Russland, sowie außenpolitische Unsicherheiten wie der Brexit haben stärkere Wachstumsimpulse aus der Industrie verhindert. Trotzdem setzt sich der positive Trend der Entwicklung der deutschen Wirtschaft der letzten Jahre kontinuierlich fort.

Einen dramatischen Rückgang um 29% verzeichnet der Russlandexport in 2016. Damit haben sich die Exporte seit 2013 halbiert. Wettbewerber wie die Türkei und zunehmend eigene Produktionen in Russland schließen die Bedarfslücken unumkehrbar.

2.2 Branchenspezifische Rahmenbedingungen in der Textil- und Bekleidungsindustrie

Das Jahr 2016 bringt insgesamt nur eine minimale Umsatzsteigerung von +0,2 % gegenüber dem Vorjahr. Wie bereits im vergangenen Jahr schließt dabei das Textilsegment mit einem Plus ab (+2,9 %), während Bekleidung mit -3,8 % Umsatzrückgänge zu verzeichnen hat. Die Beschäftigung in Deutschland steigt an, und zwar um +0,8 %. Damit sind allein in Deutschland etwa 118 000 Mitarbeiter in der Textil- und Modeindustrie beschäftigt. Auch hier entwickeln sich die Teilbranchen unterschiedlich: Der Textilsektor beschäftigt +2,4 % mehr Menschen als im Vorjahr, im Bekleidungsbereich sind es -2,3 % weniger. Die Exporte entwickelten sich in beiden Segmenten positiv. Die Unternehmen der Bekleidungsindustrie führten insgesamt +1,4 % mehr aus, im Textilbereich waren es +0,8 %. Die Ausfuhren steigen damit insgesamt um +1,2 %. Der Bekleidungseinzelhandel konnte im abgelaufenen Jahr nicht von der guten Konsumstimmung profitieren. Während der gesamte Einzelhandel um +2,3 % zulegen konnte, gingen die Umsätze für Bekleidung um -0,5 % zurück.

2.3 Ertragslage des Unternehmens

Der Gesamtumsatz entfällt zu ca. 69% (Vorjahr 70%) auf das Inland und zu ca. 31% (Vorjahr 30%) auf das Ausland.

Für das Geschäftsjahr 2016 waren wir davon ausgegangen, dass sich der Gesamtumsatz gegenüber dem Vorjahr insgesamt leicht reduzieren wird. Diese Einschätzung beruht im Wesentlichen darauf, dass unsere Wettbewerber zunehmend sehr preisaggressiv im Markt auftreten und steigende Rohstoffkosten nur sehr zurückhaltend an die Kunden weitergeben.

Diese Einschätzung hat sich im Geschäftsjahr bestätigt.

Insgesamt sanken die Umsatzerlöse (nach Abzug der Erlösschmälerungen) von T€ 26.561 (Vorjahr) auf T€ 24.595. Dabei verteilen sich die getätigten Umsätze, auf den Feinstrumpfbereich mit 61,16 % (Vorjahr 68,20 %) und auf die Strickstrümpfe mit 38,13 % (Vorjahr 28,90 %). Die übrigen 0,7 % entfallen auf sonstige Umsatzerlöse.

Trotz des niedrigeren Gesamtumsatzes hat sich das Gesamtergebnis vor Ergebnisübernahme von T€ -2.825 (Vorjahr) auf T€ 495 verbessert.

2.4 Finanzlage des Unternehmens

Im Geschäftsjahr wurde ein Ergebnis von rund 500 T€ erwirtschaftet.

Der Cashflow der Gesellschaft ermittelt sich im Geschäftsjahr 2016 wie folgt:

2016
TEUR
2015
TEUR
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -317 -3.591
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 417 27
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -93 -273
  7 3.345

Die Finanzierung der Vermögenswerte stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

31.12.2016
TEUR
31.12.2015
TEUR
Langfristig gebundenes Vermögen 4.497 4.869
Kurzfristig gebundenes Vermögen 6.996 5.593
Gesamtvermögen 11.494 10.462
Eigenkapital 6.549 6.054
Kurzfristiges Fremdkapital 4.945 4.408

Die Liquidität des Unternehmens war im Geschäftsjahr jederzeit gewährleistet; die Finanzlage ist geordnet. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsziele beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt.

2.5 Vermögenslage

Bei einer Bilanzsumme von 11.494 T€ (Vorjahr 10.462 T€) betrug das Eigenkapital der Gesellschaft zum Bilanzstichtag 6.549 T€ (Vorjahr 6.054 T€). Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber dem Vorjahr von 57,9 % auf 57,0 % verringert.

Die Vorratsbestände haben sich gegenüber dem Vorjahr um 545 T€ auf 3.035 T€ erhöht. Das Umlaufvermögen beträgt per 31.12.2016 T€ 6.989.

2.6. Finanzielle Leistungsindikatoren

2016
in %
2015
In %
Eigenkapitalrentabilität 7,6 -46,7
Gesamtkapitalrentabilität 4,3 -27,0
Personalintensität 7,9 8,8

3. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

3.1 Chancen

Die weitere Entwicklung des Unternehmens ist auf kontrolliertes und nachhaltiges Wachstum ausgerichtet, wobei unter Wachstum hauptsächlich Ertragswachstum bei Stabilisierung des Umsatzes zu verstehen ist.

Dieses Wachstum soll durch die weitere Optimierung der Vertriebskosten, des Materialeinkaufes und durch die Einführung neuer Artikel erreicht werden.

3.2 Risiken

Unsere unternehmerischen Aktivitäten sind natürlich einer Vielzahl von Risiken unterworfen, die wir im Einzelnen keinesfalls alle im Vorfeld eingrenzen und ausschalten können. Bei durch Versicherungen abdeckbaren Risiken wird verstärkt Risikovorsorge betrieben. Bei allen übrigen Risiken, die sich aus dem laufenden Geschäftsbetrieb ergeben, wird auf einen verantwortungsvollen Umgang zur Minimierung möglicher Auswirkungen geachtet.

Mit den Risiken beschäftigen wir uns umfangreich in unserer Planung. Dabei sind folgende Risiken hervorzuheben:

Risiken der künftigen Entwicklung

Um etwaigen Änderungen in der Kundenstruktur frühzeitig zu erkennen und entsprechende Ausrichtung des Unternehmens vorzunehmen, behalten wir die aktuellen Märkte permanent im Blick

Gesamtwirtschaftliches Risiko

Durch kontinuierliche Beobachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, sowohl des europäischen Marktes als auch des speziellen Marktes in ausgewählten afrikanischen Ländern, versuchen wir die Einflussfaktoren auf die konjunkturellen Gegebenheiten frühzeitig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

Branchenrisiko

Auf Grund konjunktureller Schwankungen und wechselnder wirtschaftlicher Entwicklungen können strukturelle Veränderungen und Absatzprobleme bei unseren Kunden entstehen.

Absatzrisiko

Durch Auswertung aller verfügbaren Daten analysieren wir regelmäßig Chancen und Risiken im Bereich des Absatzes unserer Produkte. Hilfreich ist hierbei besonders der enge Kontakt zu den Kunden, damit die Bedarfsstruktur so konkret wie möglich heraus gearbeitet werden kann. Besonders wichtig ist dabei die Sicherstellung einer ausreichenden Transparenz.

Produktions- und Beschaffungsrisiko

Durch die Schaffung flexibler Strukturen in den Bereichen Logistik wollen wir die Umsätze weiter steigern. Die Arbeitsabläufe werden dafür regelmäßig überprüft und optimiert. Die Möglichkeit der Produktion im eigenen Tochterunternehmen in Falkenbach sowie in Tschechien trägt zu einer hohen Stabilität des Produktionsprozesses in allen Verarbeitungsstufen bei, allerdings sind auch hier Kostenstrukturen und Prozessabläufe permanent auf Wettbewerbsfähigkeit hin auszurichten. Um die Produktions- und Beschaffungsrisiken so weit wie möglich abzusichern, wird außerdem das Sourcing Fertigwarenprodukte weiter ausgebaut und Rahmenverträge abgeschlossen.

Forschungs- und Entwicklungsrisiko

Um weiterhin unsere Position am Markt behaupten und wenn möglich weiter ausbauen zu können, ist eine kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Produktpalette unerlässlich. Für uns bedeutet das in erster Linie, gemeinsam mit unseren Kunden an einer stetigen Produktentwicklung zu arbeiten, um damit rasch auf veränderte Anforderungen reagieren zu können.

Insbesondere sind auch völlig neue Produkte für die Bereiche Sport/Outdoor im Fokus, hierzu gibt es Entwicklungen mit dafür prädestinierten Lieferanten.

Personelle Risiken

Die Arbeitsleistung unserer Mitarbeiter ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für unser Unternehmen, insbesondere das fundierte textile Know-How wie auch der Kenntnisse über das Private Label Geschäft. Im Zuge von notwendigen Nachfolgeregelungen wird vom Unternehmen entsprechendes Potential aufgebaut.

Kreditrisiko

Unsere Hauptkunden sind teilweise kreditversichert. Weiterhin ist unser Ziel, unseren Umsatz von den aktuell wenigen Großkunden auf deutlich mehr Kunden zu verteilen.

Finanzrisiko

Für die Finanzierung des laufenden Geschäftes und notwendige Investitionen stehen ausreichende Mittel zur Verfügung. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens im Berichtszeitraum oder in nächster Zeit gefährden, bestehen nicht.

IT-Risiko

Die lebensnotwendige Datensicherung der IT Systeme wird durch tägliche Sicherungen und Ablage dieser in anderen Gebäudeteilen sichergestellt.

Bestandsgefährdende Risiken sind nicht erkennbar.

Neben den genannten Risiken sind wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung für einen überschaubaren Zeitraum von zwei Jahren nicht zu erkennen. Möglichen Risiken aufgrund der Markt- und Auftragslage wird durch laufende Analysen der Marktentwicklung und zeitnahe Einleitung gegensteuernder Maßnahmen begegnet.

3.3 Prognose

Ausblick auf das Jahr 2017

Per Ende April verzeichnet der Feinstrumpfbereich einen Umsatzrückgang von 1,57% gegenüber dem Plan und der Grobstrumpfbereich ein Umsatzplus von 23,44% gegenüber dem Plan. Neben der weiteren Deckungsbeitragsverbesserung in bestimmten Artikeln wie auch bestimmten Kunden ist auch in 2017 vorrangiges Ziel, neue Kundengruppen zu erschließen.

Unter Berücksichtigung der Chancen und Risiken gehen wir für das Geschäftsjahr 2017 von einem positiven Betriebsergebnis aus.

 

St. Egidien, 30. Mai 2017

Malte Daun, Geschäftsführer

Daniela Göbel, Geschäftsführerin

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Esda Strumpfwerke GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Oldenburg, den 19. Juni 2017

BDO ARBICON GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Pittelkow, Wirtschaftsprüfer

Schröder, Wirtschaftsprüfer

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