Stammdaten

Register
Amtsgericht Neuruppin HRB 1547
Eingetragen
11.4.2005
Branche
Reparatur und Instandhaltung von sonstigen zivilen Beförderungsmitteln a. n. g.Großhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 tTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Gegenstand
Die Durchführung von Transporten mit Kraftfahrzeugen,Speditionsgeschäfte und der Handel mit Baustoffen,insbesondere mineralischen Massenbaustoffen. Durchführung von Reparaturen an Kraftfahrzeugen. Einsammeln und Befördern von Abfällen. Erd-, Grund- und Abrissarbeiten

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Martin Winzler
seit 17.2.2020
Prokura
Prokura
Anja Paschold
seit 6.4.2009
Prokura
Ingo Jüstel
seit 11.4.2005
Prokura
Hans-Joachim Winzler
seit 11.4.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

60.31% identifiziert39.69% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
60.31%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Winzler GmbHEigenbeteiligung
39.69%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Hans-Joachim Winzler
Oranienburg OT Germendorf
38.900 €
60.31%
Winzler GmbH
Germany
25.600 €
39.69%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Winzler GmbH

Germendorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die Winzler GmbH hat Ihren Hauptsitz in Oranienburg OT Germendorf.

Die Geschäftsfelder der Winzler GmbH im Berichtsjahr 2023 setzen sich hauptsächlich zusammen aus dem Handel mit mineralischen Massenschüttgut, Abbruch- und Entsorgungsleistungen, Tief- und Erdbauarbeiten, der Betrieb einer Nutzfahrzeugwerkstatt sowie Anlagenbetrieb nach BImSchG zum Aufarbeiten, Klassieren von mineralischen Bauabfällen, Kompostieren, Herstellen von Erden und der Betrieb einer Brecheranlage sowie die Herstellung von Festbrennstoffen.

Es besteht eine Betriebsstätte in Oberkrämer OT Bötzow in der ein Kompostplatz sowie die Herstellung von Erdenwerk und Biomassefestbrennstoffen betrieben und teilweise Gebäude-/ Gewerbeflächen vermietet werden.

Eine weitere Betriebsstätte ist in Berlin-Marienfelde ansässig. Der Platz dient zur Aufarbeitung und Zwischenlagerung von mineralischem Boden und Bauschuttmaterialien. Der Standort sichert außerdem die Versorgung der Baustellen im Süden von Berlin ab.

Die dritte Betriebsstätte befindet sich am Standort in Kremmen, die als Schüttgutlagerplatz für den Verkauf an Privat- und Kleinkunden genutzt wird sowie teilweise eine Vermietung der Gebäude-/Gewerbeflächen stattfindet.

2. Forschung und Entwicklung

- entfällt

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch durch die Corona-Pandemie im Jahr 2020 hat sich im Jahr 2023 nicht fortgesetzt. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam nach wie vor im krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die Preise blieben nach wie vor auf einem hohen Niveau und belasteten auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Ungünstige Finanzierungsbedingungen dämpften die Investitionen, vor allem im Wohnungsbau. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt lag im Jahr 2023 um 0,8 % höher als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019 und um -0,2 % unter dem Vorjahr (2022: +1,8 %). Saison- und kalenderbereinigt stagnierte die Wirtschaftsentwicklung im vergangenen Jahr.

Den Straßengüterverkehr mit deutschen Lastkraftfahrzeugen kennzeichneten im Jahr 2023 hohe Leistungsrückgänge im Binnenverkehr und im grenzüberschreitenden Verkehr. Sowohl der gewerbliche als auch der Werkverkehr entwickelten sich insgesamt deutlich schwächer als im Jahr 2022. Bemerkbar machten sich insbesondere die schwache Baukonjunktur und die Abnahme des deutschen Außenhandels. Im Straßengüterverkehr mit deutschen Lastkraftfahrzeugen sank die Verkehrsleistung im Vergleich zum Jahr 2022 um rund 5,7 %.

Das Bauhauptgewerbe befindet sich im Abschwung. Es machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Die Auftragslage der Winzler GmbH war im Geschäftsjahr 2023 leicht Rückläufig. Das Umsatzvolumen verringerte sich um -1,96 % von 34,25 Mio. € auf 33,58 Mio. €. Die Gesamtleistung erhöhte sich nur unwesentlich (2022: 37,33 Mio. € - 2023: 37,72 Mio. €; +1,02 %).

Es waren kontinuierlich Aufträge im Bereich des Liefer-/Entsorgungsgeschäfts sowie im Baubereich mit Komplettaufträgen wie Baugrubenherstellung, Abbrucharbeiten sowie Linienbaustellen vorhanden. Von der Baukrise war der Tiefbau weniger betroffen.

Im 3. Quartal 2023 am 1. August 2023 traten die Ersatzbaustoffverordnung (EBV) sowie die Neufassung der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (Verordnung zur Einführung einer Ersatzbaustoffverordnung, zur Neufassung der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung und zur Änderung der Deponieverordnung und der Gewerbeabfallverordnung) in Kraft.

Mit der Ersatzbaustoffverordnung, ergeben sich Regelungen dazu, wie mineralische Ersatzbaustoffe schadlos in technischen Bauwerken zu verwerten sind. Dabei geht es vor allem um den Schutz von Boden und Grundwasser und um eine möglichst hohe Recyclingquote für mineralische Ersatzbaustoffe, die durch Wiederaufbereitung von Baustoffen und aus Reststoffen oder als Nebenprodukte gewonnen werden.

Durch ihre Verwendung können die knappen Ressourcen an Primärbaustoffen wie Kies oder Sand geschont werden. Indem die Verordnungen deutschlandweit gültige Vorgaben für den Einsatz mineralischer Abfälle wie Bauschutt, Schlacken oder Gleisschotter und die Beseitigung von darin enthaltenen Schadstoffen vorsehen, sollen sie Ersatzbaustoffe für Bauherrn attraktiver machen.

Leider gab es nach der Einführung erhebliche Unsicherheiten bei Ausschreibungen im Sinne der EBV, unterschiedliche Wissensstände aller Beteiligten was zur Herausforderungen bei Genehmigungsanpassungen führte. Durch den erhöhten Dokumentations- und Bürokratieaufwand erhöhten sich die Ausführungszeiten für die Erstellung der Analysen für die Beprobung der Materialen von bisher 1 Woche auf teilweise 6-10 Wochen. Dadurch gab es für die Winzler GmbH einen Abfuhrstau. Transporte im Oktober und November 2023 mussten vermehrt ohne Umlauf (nur Lieferung und keine Abfuhrleistung) durchgeführt werden.

Das Wetter in Brandenburg zählte im Jahr 2023 zu den drei wärmsten Jahren seit 1881. Der Jahresanfang war Winterwetter eher eine Ausnahme. Insgesamt fiel in den Sommermonaten mehr Regen als üblich. Das Jahr verabschiedete sich im zweitniederschlagärmsten Bundesland. Im Großen und Ganzen konnte kontinuierlich durchgearbeitet werden.

Der Dieselpreis ist im Jahresdurchschnitt in 2023 um etwa -14,37 % im Vergleich zum Vorjahresdurchschnitt 2022 gesunken.

Dies spiegelt sich ebenfalls bei den Kraftstoffkosten der Winzler GmbH wider. Diese sind um -15 % von 2,88 Mio. € auf 2,45 Mio. € gesunken (-433,79 T€).

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl ist mit 129 (Vorjahr 131) in etwa gleichgeblieben (inklusive 1 Geschäftsführer und 4 Auszubildende).

a) Ertragslage

Trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen erzielte die Winzler GmbH im Geschäftsjahr 2023 erneut ein positives Jahresergebnis von 407.449,82 € (Vorjahr 670.959,83 €).

Die Umsatzerlöse in 2023 verringerten sich um -1,96 % von 34,25 Mio. € im Vorjahr auf 33,58 Mio. €.

Das Ergebnis vor Ertrags- und Betriebssteuern verringerte sich gegenüber 2022 deutlich um -36,65 % und weist einen Betrag von 634,2 T€ (2022: 1.001,1 T€) aus. Hauptursache ist hier bei den Einzelwertberichtigungen zu Forderungen sowie den Bestandsveränderungen zu finden.

Die sonstigen betrieblichen Erträge verringerten sich um -66,92 % von 846,0 T€ auf 279,9 T€. Diese Minderung resultiert hauptsächlich aus der Auflösung von Einzelwertberichtigung von Forderungen.

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Leistungen veränderten sich nur minimal um +2,24 % und betrugen in 2023 24,51 Mio. € gegenüber 23,97 Mio. € im Vergleichszeitraum 2022.

b) Finanzlage

Bei Betrachtung der Kapitalstruktur der Winzler GmbH ist festzustellen, dass sich das Eigenkapital um rund 12 %, die Mietkaufverbindlichkeiten um 105 % und die sonstigen Verbindlichkeiten um 31 % erhöht haben. Die Rückstellungen verringerten sind um -15 % sowie die Kreditverbindlichkeiten um -24 %.

Das Eigenkapital setzt sich zunächst aus dem Jahresüberschuss in Höhe von 407,45 T€, dem gezeichneten Kapital abzüglich der erworbenen Anteile von 25.600,00 € und dem Gewinnvortrag aus den Vorjahren in Höhe von 3,373 Mio. € zusammen.

Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr von 24,96 % um +1,52 Prozentpunkte auf 26,48 % gestiegen. Der Verschuldungsgrad verringerte sich auf 277,63 % gegenüber 300,57 % in 2022.

Die gewährten Kreditlinien bei den Hausbanken wurden kontinuierlich genutzt.

Zum Stichtag 31.12.2023 waren die Kreditlinien bei den Banken wie folgt genutzt:

Berliner Volksbank eG Limit 300 T€ ungenutzt
Commerzbank Limit 450 T€ 220 T€
Aval für Kautionsversicherung 105,96 T€ genutzt
HypoVereinsbank Limit 150 T€ 117,86 T€ genutzt

Die Liquidität 2. Grades der Winzler GmbH sagt aus, dass mit dem Bestand an flüssigen Mitteln, Forderungen und sonstige Vermögensgegenständen etwa 62,60 % des kurzfristigen Fremdkapitals getilgt werden können. Die Liquidität 2. Grades der Gesellschaft erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023 minimal um +2,69 Prozentpunkte.

Bisher konnten die Verbindlichkeiten störungsfrei bedient werden. Für die zum Bilanzstichtag passivierten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten geht die Gesellschaft anhand der vorliegenden Unternehmensplanung davon aus, dass diese jeweils zum Fälligkeitszeitpunkt beglichen werden können. Solange die Möglichkeit der zeitnahen Finanzierung über den Kapitalmarkt in ausreichendem Umfang besteht, ist die Liquidität der Gesellschaft gesichert.

c) Vermögenslage

Die wesentlichsten betragsmäßigen Veränderungen hinsichtlich der Vermögensstruktur der Winzler GmbH haben sich im Bereich der Vorräte, sonstigen Vermögensgegenstände und flüssigen Mittel ergeben.

Der Wert der Vorräte erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr von 1,67 Mio. € auf 1,92 Mio. € (+15 %). Dies resultiert aus der Erhöhung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen und unfertigen Leistungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich um +120 % von 476,2 T€ im Jahr 2022 auf 1,047 Mio. € in 2023 (+571,3 T€). Die Veränderung ist auf die Einzahlung von Einlagen bei der ARGE Kurstraße K33 und der ARGE Baugrube NG20 sowie der Gewährung eines Darlehens an die GBG GmbH zurückzuführen.

Der Wert der flüssigen Mittel erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um +181 % von 185,6 T€ auf 522 T€. Das Hauptkonto weist ein Guthaben aus und der vorhandene Dispositionskredit wurde nicht in Anspruch genommen.

Weitere wesentliche Änderungen zum Vorjahr ergaben sich nicht.

Insgesamt ist das Gesamtvermögen der Gesellschaft im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 5,5 % gestiegen.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Um die Unternehmenssteuerung und Risikobetrachtung durchzuführen liegt der Fokus hauptsächlich auf die interne Kostenrechnung, Branchenentwicklung sowie Ermittlung und Bewertung der Beschaffungspreise.

Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die Winzler GmbH einen EBT von 572,06 T€ (2022: 941,92 T€) und einen EBITDA von 1,9 Mio. € (2022: 2,3 Mio. €).

Durch die Zunahme der flüssigen Mittel und die Erhöhung des Fremdkapitals zeigt sich gegenüber dem Vorjahr eine fast unveränderte Nettoverschuldung. Die Nettoverschuldung beträgt im Jahr 2023 10,08 Mio. € (Vorjahr: 10,07 Mio. €).

Die Umsatzrendite ist auf 1,21 % gesunken (Vorjahr: 1,96 %). Der Berechnung liegt der Quotient aus Jahresüberschuss und Umsatzerlösen zugrunde.

Die Personalaufwandsquote hat sich gegenüber dem Vorjahr unwesentlich erhöht und beträgt 14,75 % (Vorjahr: 13,98 %).

4. Gesamtaussage

Da die Gesamtleistung nur minimal gestiegen ist, muss eine weitere Verbesserung angestrebt werden. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als konstant ein.

Die Sicherung und der Ausbau der bestehenden Marktposition sowie der Erhalt unserer Wettbewerbsfähigkeit bei wirtschaftlichem Erfolg, konnten wir trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen erreichen und bleibt auch weiter unser wesentliches Ziel.

Für die zum Bilanzstichtag passivierten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten geht die Gesellschaft davon aus, dass diese jeweils zum Fälligkeitszeitpunkt beglichen werden können. Solange die Möglichkeit der zeitnahen Finanzierung über den Kapitalmarkt in ausreichendem Umfang besteht, ist die Liquidität der Gesellschaft gesichert.

Die Verbindlichkeiten aus Mietkauf- und Leasingverträgen konnten im Jahr 2023 störungsfrei bedient werden.

Sollte sich die Liquidität der Winzler GmbH weiter verschlechtern, sind folgende Maßnahmen durch die Geschäftsleitung geplant um die Tilgung der laufenden Verbindlichkeiten zu gewährleisten:

• Verhandlung mit Kreditgebern, um die Kreditfazilitäten umzustrukturieren und/oder zu erhöhen;

• den Betrieb umstrukturieren, um die Betriebskosten zu senken;

• Investitionsausgaben verschieben

• Aufdeckung stiller Reserven durch Verkäufe aus dem Fuhrpark

III. Zweigniederlassungsbericht

- entfällt

IV. Prognosebericht

Leider ist eine kontinuierliche Planung der Ertragslage über einen Zeitraum von mehr als zwölf Monaten auf Grund der Markt- und Witterungsabhängigkeit schwer möglich.

Die Ertragsaussichten für das Jahr 2024 zeichnen sich verhalten positiv ab. Die vorläufigen Umsatzerlöse zum Stichtag 31.12.2024 belaufen sich nach derzeitigem Buchungsstand auf ca. 34 Mio. €, die Gesamtleistung beträgt etwa 37,9 Mio. € und der zu erwartende Gewinn vor Steuern lautet nach vorläufigem Buchungsstand etwa 593,6 T€.

Aufträge sind derzeit ausreichend vorhanden.

Trotz der krisenhaften wirtschaftlichen und politischen Gesamtlage und anhaltender negativer Einflüsse geht die Gesellschaft aufgrund der guten Marktposition von einer konstanten Gesamtleistung aus.

V. Chancen- und Risikobericht

Allen Risiken kann nur bedingt und in branchenüblicher Weise Vorsorge getragen werden. Risiken wie Konjunkturschwankungen, Wettbewerbsverschärfung, Veränderungen der politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen, Forderungsausfällen oder Organisations- und Kontrollrisiken bestehen für die Gesellschaft weiterhin.

Ein schriftlich dokumentiertes Risikomanagement existiert nicht.

Es ist jedoch sichergestellt, dass Risiken, die einen negativen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung haben könnten, zeitnah bekannt werden, da der Geschäftsführer unmittelbar in das operative Geschäft eingebunden ist. Planungs-, Umsetzung-, Überwachungs- und Verbesserungsmaßnahmen finden kontinuierlich statt und werden durch regelmäßige, stichprobenartige Kontrollen durch den Geschäftsführer überwacht.

Den Risiken aus möglichen Forderungsausfällen wird teilweise durch ein Debitorenmanagement und Bonitätsprüfung präventiv Vorschub geleistet. Dennoch besteht ein mögliches Ausfallrisiko im Bereich der Debitoren. Die Gesellschaft geht davon aus, dass diesem Risiko durch die vorgenommenen Wertberichtigungen und durch die bestehende Forderungsausfallversicherung ausreichend Rechnung getragen wurde.

Prognosen für Geschäftsjahr 2025 sind mit Unsicherheiten verbunden.

Die Bauwirtschaft sieht sich auch 2025 mit einer angespannten Marktsituation konfrontiert. Diese hemmt die Investitionsbereitschaft und die Einstellung neuer Fachkräfte. Gleichzeitig bleibt der Fachkräftemangel, insbesondere im Tiefbau, eine zentrale Herausforderung.

Ohne wirtschaftliche und politische Impulse wird es schwierig, die Branche zu stabilisieren und zukunftsfähig zu machen.

Die gesamtwirtschaftliche Situation beeinflusst die Bauwirtschaft stark. Zinsen, Inflation und öffentliche Investitionsentscheidungen spielen dabei eine zentrale Rolle:

Die Zinssätze bleiben voraussichtlich auf hohem Niveau, was die Finanzierung neuer Projekte erschwert. Besonders im Wohnungsbau sind die Auswirkungen deutlich spürbar, da private Bauherren und Investoren aufgrund steigender Finanzierungskosten zurückhaltend agieren.

Zwar hat sich die Inflation 2024 im Vergleich zu den Vorjahren leicht abgeschwächt, die Preise für Baumaterialien und Energie bleiben jedoch hoch. Das drückt weiterhin auf die Gewinnmargen in der Bauwirtschaft.

Öffentliche Investitionen in Infrastruktur, Schulen, Krankenhäuser und Klimaschutzprojekte könnten die Baukonjunktur stützen. Dennoch bleibt die Unsicherheit hoch, da Budgetkürzungen in anderen Bereichen eine Rolle spielen könnten.

Seit Jahresbeginn 2023 ist eine Entspannung bei den Baumaterialpreisen erkennbar. Bis Oktober 2024 sanken die Preise für viele Materialien wie Stahl, Bauholz und Glas teils deutlich. Dennoch gab es bei energieintensiven Produkten wie Zement und Bitumen weiterhin Preissteigerungen. Insgesamt stabilisierten sich die Preise im Jahresverlauf 2024 auf einem weiterhin hohen Niveau.

Die Chancen der Winzler GmbH am Markt sind durch den gut aufgestellten LKW- und Baumaschinenfuhrpark sowie die kontinuierliche Mitarbeit von sowohl stabilen Subunternehmern mit großem Einsatzpotenzial, als auch mit diversen kleineren Geschäftspartnern weiterhin gegeben. Die Aufträge können somit bedient werden und den Transport, Handel mit Massenschüttgut, Entsorgungsleistungen sowie den Tief-, Erdbau- und Abbruchbereich abdecken.

Wesentlichen Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant.

Nach dem Ende des Geschäftsjahres haben sich keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet.

 

Germendorf, 16. Januar 2025

Oranienburg OT

gez. Hans-Joachim Winzler

Geschäftsführung

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 7.059.136,22 7.038.642,72
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 10.462,84 45.932,59
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 10.461,84 45.931,59
II. Sachanlagen 7.047.633,38 6.991.670,13
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.778.803,33 2.841.943,79
2. technische Anlagen und Maschinen 739.377,30 831.111,33
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.402.660,93 3.287.139,05
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 126.791,82 31.475,96
III. Finanzanlagen 1.040,00 1.040,00
B. Umlaufvermögen 7.112.855,88 6.445.771,16
I. Vorräte 1.919.414,05 1.666.044,05
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 14.491.298,44 10.537.996,46
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.671.469,10 4.594.095,97
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 4.620,77
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 521.972,73 185.631,14
C. Rechnungsabgrenzungsposten 252.062,17 183.623,18
Summe Aktiva 14.424.054,27 13.668.037,06

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.819.577,31 3.412.127,49
I. ausgegebenes Kapital 38.900,00 38.900,00
1. Gezeichnetes Kapital 64.500,00 64.500,00
2. eigene Anteile -25.600,00 -25.600,00
II. Gewinnrücklagen 0,00 0,00
III. Bilanzgewinn 3.780.677,31 3.373.227,49
davon Gewinnvortrag 3.373.227,49 2.702.267,66
B. Rückstellungen 495.802,36 581.427,08
C. Verbindlichkeiten 10.104.473,90 9.673.256,79
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.307.226,44 3.032.992,57
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 956.975,20 1.103.095,08
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.350.251,24 1.929.897,49
2. sonstige Verbindlichkeiten 7.797.247,46 6.640.264,22
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 6.845.810,33 6.290.882,12
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 951.437,13 349.382,10
D. Rechnungsabgrenzungsposten 4.200,70 1.225,70
Summe Passiva 14.424.054,27 13.668.037,06

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 13.486.817,44 14.206.439,76
2. Personalaufwand 5.563.870,47 5.220.115,39
a) Löhne und Gehälter 4.370.803,69 4.171.233,11
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.193.066,78 1.048.882,28
davon für Altersversorgung 45.367,34 46.046,55
3. Abschreibungen 1.186.399,90 1.224.711,31
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.186.399,90 1.224.711,31
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.980.283,56 6.641.434,47
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 31,20 20,80
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.496,69 5.961,58
davon Erträge aus Abzinsung 106,54 42,68
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 133.606,17 125.073,60
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 164.614,95 270.960,08
9. Ergebnis nach Steuern 469.570,28 730.127,29
10. sonstige Steuern 62.120,46 59.167,46
11. Jahresüberschuss 407.449,82 670.959,83
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.373.227,49 2.702.267,66
13. Bilanzgewinn 3.780.677,31 3.373.227,49

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Winzler GmbH wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Absatz 2 HGB Gebrauch gemacht.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Winzler GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Germendorf
Registereintrag: Handelsregister Neuruppin HRB 1547

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Erworbene Software, deren Anschaffungskosten 800,00 Euro nicht übersteigt, wird als beweglicher Gegenstand des Anlagevermögens behandelt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten gemäß § 255 Absätze 2 bis 3 HGB angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Dabei wurden Nutzungsdauern bis zu 50 Jahren zugrunde gelegt.

Die Anschaffungskosten beweglicher Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu einem Wert von 250,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Für bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als 250,00 Euro aber nicht mehr als 1.000,00 Euro wurde ein Sammelposten gebildet und linear über 5 Jahre abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Bewertung des Bestandes an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen (Dieselbestand) wurde nach dem LIFO-Verfahren vorgenommen.

Unfertige Leistungen wurden zu Herstellungskosten angesetzt. Diese umfassen neben dem Fertigungsmaterial, den Fertigungslöhnen und dem Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst, auch die Material- und Fertigungsgemeinkosten. Vom Wahlrecht zur Einbeziehung der angemessenen Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung wurde kein Gebrauch gemacht.

Für Bestandsrisiken werden ausreichende Abschläge gebildet. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt verlustfrei. Die auf die unfertigen Leistungen entfallenden Anzahlungen wurden gemäß § 268 Absatz 5 HGB von den Vorräten offen abgesetzt. Übersteigende Anzahlungen wurden gesondert unter den Verbindlichkeiten passiviert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Kassenbestände und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zu Nominalwerten angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der Ansatz erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages.

Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden künftige Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze wurden die den Restlaufzeiten von Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr wurden nicht abgezinst.

Für Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, die in 2009 oder früher gebildet worden sind, wurde das Beibehaltungswahlrecht nach Artikel 67 Abs. 1 EGHGB in Anspruch genommen.

Für die Rückstellungen aus Leibrentenverpflichtungen wurden die Kapitalwerte nach den am 26. Juli 2022 veröffentlichen Allgemeinen Sterbetafeln 2019/2021 des statistischen Bundesamtes errechnet. Eine Abzinsung wurde aufgrund des genannten Beibehaltungswahlrecht nicht vorgenommen.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 4.620,77 Euro).

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 2.045,99 Euro (Vorjahr: 6.646,50 Euro).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Rückstellungen für die Aufbewahrung wurden abgezinst.

Rückstellung 01.01.2023
Euro
Verbrauch
Euro
Auflösung
Euro
Zuführung
Euro
31.12.2023
Euro
Aufbewahrungspflicht 6.608,46 106,54 6.501,92
Abschluss und Prüfung 121.050,00 60.800,00 130,00 57.000,00 117.120,00
Leibrenten Eheleute Winzler 56.765,95 3.810,16 52.955,79
Arbeitszeitguthaben 114.781,93 19.665,28 21.733,85 116.850,50
Urlaub 105.024,68 105.024,68 126.185,15 126.185,15
Prozesskosten 0,00 20.000,00 20.000,00
Summe 404.231,02 165.824,68 23.711,98 224.919,00 439.613,36

Die Überdeckungsbeträge der sonstigen Rückstellungen, für die das Beibehaltungswahlrecht nach Artikel 67 Abs. 1 EGHGB in Anspruch genommen worden sind, betragen:

- Leibrente Eheleute Winzler 2.711,98 Euro

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 244.626,04 Euro).

Als Sicherheit für den Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren dienen die finanzierten Gegenstände selbst.

Verbindlichkeit Gesamt- davon mit einer RLZ von
zum 31.12.2023 betrag < 1 J. 1 - 5 J. > 5 J.
ggü. Kreditinstituten 2.307.226,44 956.975,20 1.350.251,24
Lieferungen und Leistungen 4.947.924,20 4.947.924,20
aus Mietkäufen 1.311.822,90 360.385,77 951.437,13
sonstige Verbindlichkeiten 1.188.514,83 1.188.514,83
Erhaltene Anzahlungen Bestellungen 348.985,53 348.985,53
10.104.473,90 7.802.785,53 2.301.688,37 0,00

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 88.960,72 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

bis 1 Jahr
Euro
1-5 Jahre
Euro
größer 5 Jahre
Euro
Summe
Euro
Mieten 51.840,32 0,00 0,00 51.840,32
Leasing 29.158,80 7.961,60 0,00 37.120,40
Gesamt 80.999,12 7.961,60 0,00 88.960,72

10.4 Sonstige Angaben

10.4 Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 31,00
Angestellte 87,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 118,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 115,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 3,00

Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane

Der Geschäftsführung gehörten an:

Herr Hans-Joachim Winzler

ausgeübter Beruf: Kaufmann

Vergütungen der Mitglieder der Unternehmensorgane

Auf die Angabe der Bezüge wird mit Hinweis auf § 286 Absatz 4 HGB i.V.m. § 285 Nr.9 HGB verzichtet.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:

Der Jahresüberschuss beträgt 407.449,82 Euro.

Auf neue Rechnung werden 407.449,82 Euro vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Oranienburg OT Germendorf, den 30. April 2025

Winzler GmbH

Geschäftsführer:

gez. Hans-Joachim Winzler

Anschaffungskosten Stand am 01.01.2023
Euro
Anschaffungskosten Zugänge Abgänge- Umbuchung (+/-)
Euro
kumulierte Abschreibungen Stand am 31.12.2023
Euro
Abschreibungen Zuschreibungen Zugänge Zuschreibung (Z) Abgänge-
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Lizenzen 121.363,31 0 110.901,47 35.469,75
0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0 0
3. Geleistete Anzahlungen immaterielle WG 101.217,89 0,00 101.216,89
0,00
222.581,20 212.118,36 35.469,75
II. Sachanlagen
1. Bebaute und unbebaute Grundstücke 3.054.548,39 7.861,91 283.606,97 71.002,37
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.528.033,98 88.344,00 877.000,68 180.078,03
0
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.146.448,31 1.022.399,96 7.692.476,09 899.849,75
4. Geleistete Anzahlungen im Bau 31.475,96 0 0
95.315,86
14.760.506,64 8.853.083,74 1.150.930,15
1.213.921,73
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 1.040,00 0 0 0
14.984.127,84 9.065.202,10 1.186.399,90
1.213.921,73
0
Buchwerte Stand am 31.12.2022
Euro
Buchwerte Stand am 31.12.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Lizenzen 45.931,59 10.461,84
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1 1
3. Geleistete Anzahlungen immaterielle WG 0
45.932,59 10.462,84
II. Sachanlagen
1. Bebaute und unbebaute Grundstücke 2.841.943,79 2.778.803,33
2. Technische Anlagen und Maschinen 831.111,33 739.377,30
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.287.139,05 3.402.660,93
4. Geleistete Anzahlungen im Bau 31.475,96 126.791,82
6.991.670,13 7.047.633,38
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 1.040,00 1.040,00
7.038.642,72 7.059.136,22

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.04.2025 festgestellt.

Der Bestätigungsvermerk des Wirtschaftsprüfers bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss.

Bestätigungsvermerk

An die Winzler GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Winzler GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Winzler GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 28. März 2025

SMART GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Torsten Frank, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

3 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.