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Selbe AdresseVermittlungstätigkeiten für Beherbergungsdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
René Reichardt seit 20.6.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
R*** R******** | 23.49% |
Dr. H**** R******** | 16.31% |
A*** R******** | 11.48% |
| Name | Anteil |
|---|---|
DAS Environmental Expert GmbHEigenbeteiligung | 37.25% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
4 von 5 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 37.25% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DAS Environmental Expert GmbHDresdenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023DAS Environmental Expert GmbH, DresdenI. ORGANISATION DER GESELLSCHAFT 1.1 Rechtliche Struktur der Gesellschaft Die DAS Environmental Expert GmbH, Dresden (im Folgenden "DAS EE"), ist die 100%ige Muttergesellschaft der DAS Asia Ltd. in Hongkong/China (im Folgenden "DAS HK"). Die DAS HK fungiert als asienverantwortliche Holding und ist als solche für die Bereiche Finanzen/ Controlling, Administration, Personal und Marketing verantwortlich. Darüber hinaus koordiniert die DAS HK die per Geschäftsbesorgungsvertrag vereinbarten Service- und Vertriebstätigkeiten sowie die Geschäfts- und Produktentwicklungsaktivitäten in der Region Asien. Die DAS HK ist jeweils zu 100 % am Stammkapital der DAS Environmental Equipment China Ltd., Shanghai/China, der DAS Environmental Equipment Singapore Pte. Ltd., Singapore, der DAS Environmental Equipment Malaysia SDN. BHD, Malaysia, der DAS Environmental Equipment Korea Ltd., Korea, sowie der DAS Environmental Equipment Japan, Japan, beteiligt. Des Weiteren unterhält die DAS HK eine Niederlassung in Taiwan. Neben den Service- und Vertriebsleistungen werden durch die asiatischen Gesellschaften bzw. Niederlassungen auch Forschungs- und Entwicklungsleistungen in den Produktionsstätten der Kunden erbracht sowie Geschäftsausbauvorschläge erarbeitet. Die marktpolitischen Entwicklungen in China haben die DAS EE veranlasst, hierauf zu reagieren und eine Kooperation mit einem chinesischen Maschinenbauer einzugehen. Hierzu hält die DAS Environmental Equipment China Ltd., Shanghai/China, eine 100 % Tochtergesellschaft mit der Firmierung Shanghai HuiDai Environmental Equipment and Technology Co. Ltd., Shanghai/China. Die DAS EE ist weiterhin zu 100 % an der DAS Environmental Expert USA Inc., Boise/USA (im Folgenden "DAS US"), beteiligt, welche für die Vertriebs- und Servicetätigkeiten für Nordamerika verantwortlich ist. Außerdem erbringt die DAS US auch Geschäfts- und Produktentwicklungsleistungen für die Region Nordamerika. Darüber hinaus ist die DAS EE zu 99,9 % an der DAS Experto Ambiental S.R.L., Buenos Aires/Argentinien (DAS AR), sowie zu 99,99 % an der DAS Experto Ambiental Peru S.A.C., Lima/Peru (DAS PE), beteiligt. Die beiden Gesellschaften sind verantwortlich für die Vertriebs- und Servicetätigkeiten sowie die Geschäftsentwicklung in Südamerika im Bereich der Abwasserbehandlung. Sowohl die globale Geschäftsdynamik als auch der zunehmende Fokus auf Reduktion von Emissionen macht eine stetige Überarbeitung des Produktportfolios erforderlich. Um die Innovationskraft der DAS EE zu steigern, wurde eine gesellschaftsrechtliche Struktur gebildet, um Start-Up-Aktivitäten zu bündeln. Hierzu hat die DAS EE eine 100%ige Tochtergesellschaft, die MetaPurpose GmbH, gegründet. Diese ist wiederum zu 100 % an der algorismic gmbh beteiligt, die sich auf datengetriebene Geschäftsmodelle konzentrieren wird. 1.2 Interne Struktur der Gesellschaft Die DAS EE war wie bereits im Vorjahr in die Geschäftsbereiche Abgasaufbereitung (BUG) und Abwasserbehandlung (BUW) aufgegliedert sowie den dazugehörigen Unterstützungsbereichen in Form der Internal Business Partner (IBP), der Logistic Partner sowie des Total Quality Managements (TQM). Der aktuelle Fokus der Gasaufbereitung liegt nach wie vor auf den Industriebereichen Semiconductor, Photovoltaik, LED und FlatPanel. Die Umsätze werden durch Auftragsfertigung generiert, wobei die verschiedenen Standardprodukte kunden- und anwendungsspezifisch angepasst werden. Für den Bereich der Wasserbehandlung setzt die DAS EE auf individuelle Dienstleistungspakete, die von der Planung über den Anlagenbau, die Automatisierung, bis hin zum Service inklusive der Anlagenbetreibung reichen und klassisch dem Projektgeschäft folgen. Dabei beinhalten die Planungsleistungen auch Labor- und Pilotversuche sowie die Analyse und Optimierung von bereits bestehenden Abwasseranlagen. Die IBP als unterstützender Unternehmensbereich vereinen die zentralen Verwaltungsabteilungen und sehen sich als interner Dienstleister für die wertschöpfenden Prozesse. Die Logistic Partner fokussieren sich auf die termingerechte Materialversorgung und Anlagendistribution dienstleistend für die wertschöpfenden Bereiche der DAS EE. Zusätzlich befasst sich der Bereich TQM mit strategischen Qualitätsmanagementaufgaben der DAS-Gruppe. II. GESCHÄFTSVERLAUF UND LAGE DER GESELLSCHAFT 2.1 Schwerpunkte der Geschäftstätigkeit im Geschäftsjahr Das Geschäftsjahr 2023 war zu Beginn des Jahres von einer hohen Restnachfrage aus 2022 getrieben und hat sich dann wie erwartet im Rahmen globaler Bestandskorrekturen entwickelt. Es konnte ein Rückgang der globalen Nachfrage nach Halbleitern verzeichnet werden, vor allem durch die erwartete Sättigung der verschiedenen Endkundenmärkte. Verstärkt wurde dieser negative Effekt durch die sich ausweitenden Krisen (z. B. Energie, Krieg, Inflation). Neben dem Rückgang der Nachfrage konnte auch beobachtet werden, dass viele Kunden aufgrund der o. g. Situation einzelne Projekte gestoppt und auf die kommenden Jahre (2024 - 2026) verschoben haben. Die Situation in den Zuliefermärkten hat sich vollständig entspannt. Kostenreduktionen konnten erzielt werden. Die Anzahl der ausgelieferten Anlagen betrug in diesem Geschäftsjahr 947 (Vj. 1.494). Weiterhin war das Jahr 2023 stark von der Bearbeitung und Abwicklung eines Großprojektes zur Behandlung von Abwasser aus der Halbleiterindustrie in Südostasien geprägt. Eine besondere Herausforderung hierbei lag und liegt in der bauseitigen Verzögerung dieses Projektes. Diese Verzögerung machte umfangreiche Umplanungen und ein transparentes Nachtragsmanagement notwendig. Mit einem Abschluss dieses Projektes kann voraussichtlich auch im folgenden Geschäftsjahr noch nicht gerechnet werden. Jedoch diente das Projekt als Referenz für die Akquise eines weiteren Projektes zur Wasserbehandlung in der Halbleiterindustrie in Skandinavien. Dieses Projekt wurde im Mai erfolgreich gestartet und kann aller Voraussicht nach im Dezember 2024 an den Kunden übergeben werden. 2.2 Forschung und Entwicklung Der Fokus im Geschäftsjahr 2023 lag entwicklungsseitig auf der Finalisierung der in den vorherigen Geschäftsjahren begonnenen Projekte. Hierbei wurde der Fokus besonders auf die Technologien gelenkt, die dem Kernzweck der Unternehmung entsprechen - Schonung der Umwelt, Reduktion der einzusetzenden Ressourcen und besonders nachhaltige Verfahrenstechnik. Eines der im Vorjahr begonnenen Entwicklungsprojekte im Bereich Emissionsreduzierung wurde erfolgreich beim Kunden getestet und in die Serienproduktion überführt. Weiterhin wurde die DAS EE für die Teilnahme an einem umfangreichen Forschungsprojekt auf dem Sektor des Batterie-Recyclings bestätigt. Somit werden die dem Bereich Innovation zur Verfügung stehenden Ressourcen gebündelt und priorisiert der Projektgruppe zugeordnet. Auch im Jahr 2024 wird der Fokus auf der Bearbeitung dieses Projektes liegen. Die von der DAS EE entwickelten Verfahren/Technologien werden hinreichend durch Patenteintragungen geschützt und bilden mithin einen Wettbewerbsvorteil für das Unternehmen. 2.3 Service und Technischer Support Die jährliche globale Erfassung der Kundenzufriedenheit hat gezeigt, dass die Mitarbeiter*innen im Bereich Service eine erneut außerordentliche Performance geliefert haben. Klassischerweise lag der Fokus in der Erfüllung der Kundenaufträge. Darüber hinaus konnten erfolgreich neue Serviceverträge gewonnen werden. Weiterhin gelang es, neue Servicestandorte aufzubauen und in die Organisation zu integrieren. Im zurückliegenden Geschäftsjahr konnten alle bestehenden Wartungs- und Serviceverträge in die Abteilung Customer Care umgeschlüsselt werden. Die sehr enge Abstimmung und Zusammenarbeit der Bereiche Gas- und Wasserbehandlung hat zu einer für die Kundschaft geräuschlosen Überleitung geführt. 2.4 Personal Der Personalbestand stellt sich zum Ende des Geschäftsjahres wie folgt dar:
Um den erforderlichen Personalbedarf für die Anlagenfertigung und -entwicklung sicherzustellen, wurden im Jahr 2023 verstärkt Maßnahmen ergriffen, um das Team der Personalentwicklung zu stärken und auszubauen. Ziel war es, die Aufgaben und die Strukturen inhaltlich und organisatorisch aufeinander abzustimmen. Zugleich konnten dabei auch die Schnittstellen neu ausgerichtet und die abteilungsinterne Vernetzung verbessert werden. Im Fokus stand die intensive Nutzung des internen Weiterbildungsprogramms sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung der Angebote zur Mitarbeiterentwicklung. Insbesondere wurde das Angebot um neue Möglichkeiten wie Mediation/Konfliktmoderation und den Ausbau von Coaching durch interne Möglichkeiten erweitert, um die Zusammenarbeit und Entwicklung der Mitarbeiter*innen weiter zu fördern. Zusätzlich wurde eine neue Recruitingsoftware eingeführt, um den Recruitingprozess zu optimieren und eine schnellere Abstimmung zwischen den prozessbeteiligten Personen zu ermöglichen. Hierbei wurde die Mitarbeiterempfehlung als wichtige Säule in der Mitarbeitergewinnung etabliert, um qualifizierte Bewerber*innen zu gewinnen. Darüber hinaus wurden neue Ideen getestet, wie beispielsweise eine Service-Kampagne, um die Mitarbeiterbindung und Zufriedenheit weiter zu stärken und das Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren. Diese gezielten Maßnahmen tragen dazu bei, die Personalentwicklung und -beschaffung im Unternehmen kontinuierlich zu verbessern und die langfristige Entwicklung und Bindung der Mitarbeiter*innen zu fördern. 2.5 Marketing und Unternehmenskommunikation Die Entwicklung der Marketing-Organisation fokussierte 2023 neben den etablierten Vertriebskanälen Messen und Website verstärkt die Unternehmenskommunikation am Standort Dresden. Mit der Auszeichnung des Geschäftsführers zum Unternehmer des Jahres ging eine verstärkte Medienaufmerksamkeit einher, welche zu außergewöhnlicher Berichterstattung führte. Außerdem wurde die Standortkommunikation mit dem Silicon Saxony unter anderem zu Themen des Branchenwachstums in Dresden sowie des Wasserverbrauchs der Industrie intensiviert. Auch im Bereich Sponsoring übernimmt das Unternehmen größere Verantwortung und unterstützte durch interne Clubaktionen den Benefizlauf des NCT Dresden. Zusätzlich werden jährlich fünf soziale Projekte durch Spendengelder gefördert. Für ein modernes Recruiting wurde eine neue Karrierewebsite erarbeitet. In der Branchenkommunikation fokussierte man verstärkt den Auftritt von Abgas- und Wasserreinigungsprodukten. Zur strategischen Stärkung wuchs die Marketingorganisation außerdem um Kapazitäten in den Bereichen Interne Kommunikation, Grafik- und Mediendesign sowie Technische Kommunikation. 2.6 Informationstechnologie Im vergangenen Jahr haben wir signifikante Fortschritte und Erfolge in der IT-Abteilung verzeichnet, die unsere Geschäftsprozesse maßgeblich unterstützt haben. Besonderes Augenmerk lag auf der Stabilisierung der Nutzung des neuen ERP-Systems. Durch die Unterstützung des internen Projekts konnten wir sicherstellen, dass unsere Mitarbeiter*innen das System effektiv einsetzen können, um ihre Aufgaben zu erledigen. Dies hat zu einer verbesserten Effizienz und Produktivität in verschiedenen Abteilungen geführt. Des Weiteren haben wir die Erneuerung der Server- und Netzwerk-Infrastruktur in weiteren asiatischen Niederlassungen erfolgreich abgeschlossen. Diese Maßnahme trägt dazu bei, die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit unserer IT-Systeme in der Region zu verbessern und eine solide Grundlage für zukünftiges Wachstum zu schaffen. Darüber hinaus haben wir kontinuierlich an der Verbesserung unserer Datensicherheitsmechanismen und Gefahrenabwehr gearbeitet. Durch die Implementierung zusätzlicher Sicherheitsmaßnahmen und die regelmäßige Aktualisierung unserer Systeme können wir potenzielle Bedrohungen proaktiv erkennen und abwehren. 2.7 Qualitäts-, Umwelt- und Arbeitssicherheitsmanagement Das Qualitäts- und Arbeitssicherheitsmanagement sind in einem gut entwickelten Zustand und gut geeignet, anfallende Anforderungen mit den bestehenden Strukturen zu erfüllen. In Reaktion auf schnell steigende Anforderungen, auch in der Arbeit von Unternehmen, dem Klimawandel zu begegnen, haben umweltbezogene Aktivitäten deutlich zugenommen und spiegeln sich auch in aktuellen Produktentwicklungen wider. Die DAS EE wurde nach ISO 9001:2015 und ISO 14001:201 erfolgreich rezertifiziert und bereitet sich auf eine Zertifizierung nach ISO 45001 vor. III. VERMÖGENS-, FINANZ- UND ERTRAGSLAGE 3.1 Ertragslage Zur Darstellung der Ertragslage verwenden wir in der nachfolgenden Übersicht eine unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten abgeleitete Ergebnisrechnung.
Sowohl die Umsatzerlöse als auch der um das periodenfremde Ergebnis bereinigte Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 entsprechen im Wesentlichen den Prognosen des Vorjahres. Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2023 um 22,5 % gesunken, was unter anderem aus dem mengenmäßigen Rückgang der Anlagenauslieferungen von 1.494 Anlagen im Vorjahr auf 947 im Geschäftsjahr resultiert. Asien stellt mit 70,9 % (Vj. 86,4 %) weiterhin den größten Absatzmarkt für die DAS EE dar. Der Anteil der Umsatzerlöse in den USA stieg weiterhin auf 19,0 % (Vj. 5,3 %). Von dem ausgewiesenen Umsatz entfallen 87,1 % (Vj. 94,0 %) auf Anlagenverkäufe. Der Service- und Ersatzteilumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr an und lag im Geschäftsjahr bei 12,0 % (Vj. 5,4 %) des Gesamtumsatzes. Die sonstigen Umsatzerlöse betreffen im Wesentlichen Umsätze aus Anlagenumbauten, Ingenieur- und Laborleistungen. Innerhalb der bezogenen Leistungen werden im Wesentlichen die Kosten für die durch die DAS-Tochtergesellschaften für die DAS EE erbrachten Vertriebs- und Serviceleistungen ausgewiesen (17.433 TEUR; Vj. 20.570 TEUR). Der Rückgang dieser Aufwendungen -- ebenso des Materialaufwands insgesamt - korrespondiert mit dem Rückgang der Umsatzerlöse. Der Anstieg des Personalaufwands um 15,1 % auf 24.488 TEUR (Vj. 21.279 TEUR) ist auf die gestiegene Mitarbeiterzahl, auf Gehaltssteigerungen und auf erfolgsabhängige Sondervergütungen zurückzuführen. Die Abschreibungen sind im Vergleich zum Vorjahr relativ stabil geblieben. Das Finanzergebnis beinhaltet Zinserträge in Höhe von 789,6 TEUR (Vj. 102,8 TEUR). Die deutliche Erhöhung im Vergleich zum Vorjahr ist auf das steigende Zinsniveau zurückzuführen, weshalb unter anderem die Wertpapierdepots wieder zugeschrieben werden konnten. Die im Rahmen des Finanzergebnisses ausgewiesenen Zinsaufwendungen in Höhe von 108,4 TEUR (Vj. 129,3 TEUR) beinhalten im Wesentlichen 45,5 TEUR (Vj. 54,7 TEUR) Aufwendungen für Avalprovisionen und 34,0 TEUR (Vj. 48,1 TEUR) aus der Aufzinsung von Rückstellungen, insbesondere für Pensionsverpflichtungen. Das periodenfremde Ergebnis im Jahr 2023 in Höhe von 131,0 TEUR (Vj. -21,0 TEUR) setzte sich im Wesentlichen aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von 223,8 TEUR (Vj. 56,1 TEUR) und periodenfremden Aufwendungen in Höhe von 111,3 TEUR (Vj. 81,6 TEUR), welche hauptsächlich aus Nachberechnungen betrieblicher Leistungen aus Vorjahren resultieren, zusammen. Die Ertragsteuerquote ist im Geschäftsjahr 2023 auf 9,8 % (Vj. 22,0 %) gesunken. Der Jahresüberschuss verringerte sich aufgrund des Rückgangs der Anlagenauslieferungen und gleichzeitig gestiegener Kosten um 56,1 % auf 6.966 TEUR. Die Umsatzrentabilität verringert sich dadurch auf 6,0 % (Vj. 10,7 %). 3.2 Vermögenslage Aktiva
Aktiva
Die Vorräte beinhalten im Wesentlichen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in Höhe von 12.322,7 TEUR (Vj. 15.886,4 TEUR), unfertige Erzeugnisse in Höhe von 10.050,0 TEUR (Vj. 4.072,4 TEUR) und fertige Erzeugnisse in Höhe von 23.851,4 TEUR (Vj. 16.439,1 TEUR). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken um 9.485,9 TEUR auf 25.584,0 TEUR. In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind Umsatzsteuerforderungen gegen das Finanzamt in Höhe von 1.055,1 TEUR und Rückforderungen aus Körperschaft- und Gewerbesteuervorauszahlungen in Höhe von 5.002,5 TEUR enthalten. Die Eigenkapitalquote beträgt 77,0 % (Vj. 79,9 %) und liegt somit leicht unter dem hohen Vorjahresniveau. Das mittel- und kurzfristige Fremdkapital ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. 3.3 Finanzlage
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist im Vergleich zum Vorjahr (Vj. -7.431 TEUR) wieder gestiegen. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Zunahme der Forderungen ohne Investitions- oder Finanzierungstätigkeit sowie dem Rückgang der Ertragsteuerzahlungen. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit ist im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls gestiegen (Vj. 3.875 TEUR). Dies resultiert im Wesentlichen daraus, dass die Errichtung der Fertigungsbetriebsstätte im Vorjahr abgeschlossen wurde und die Investitionen in das Sachanlagevermögen daher wieder rückläufig waren. Der negative Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit lässt sich auf die Ausschüttungen an die Gesellschafter und die Tilgung des Investitionsdarlehens zurückführen. Insgesamt ist im Vergleich zum Vorjahr ein steigender Cashflow zu verzeichnen. IV. RISIKO- UND CHANCENBERICHT 4.1 Risikomanagement und -methoden Die DAS EE betreibt ein strukturiertes Risikomanagement. Pandemie, Erdgasversorgung und Störungen der Lieferkette werden nicht mehr als Risiko eingestuft, ungeachtet dessen zeichnen sich die kommerziellen Auswirkungen aus diesen Ereignissen weiterhin ab. In aktiver Bearbeitung sind lieferantenbezogene und IT-sicherheitsbezogene Risiken. 4.2 Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsschwankungen Aufgrund der bestehenden mittel- und langfristigen Finanzierung sieht die Geschäftsführung derzeit keine wesentlichen Zinsänderungsrisiken. Die für die Unternehmens- und Investitionsfinanzierung vereinbarten Darlehen sind langfristig ausgelegt und haben Zinsbindungen bis zum Jahr 2030. Die aktuellen Entwicklungen in diesem Bereich werden fortlaufend beobachtet, um entsprechende Risiken bzw. Mehrkosten zu vermeiden. Mögliche Währungsrisiken werden grundsätzlich mittels Devisentermingeschäften, die im Regelfall laufzeitkongruent abgeschlossen werden, abgesichert. Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 bestanden Devisentermingeschäfte, die aufgrund der Absicherung eines Projektes im Bereich der Abwasserbehandlung abgeschlossen wurden. Allen der Geschäftsführung bekannten Risiken ist durch die Bildung von Rückstellungen und Wertberichtigungen im Jahresabschluss ausreichend Rechnung getragen worden. V. PROGNOSEBERICHT - VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG 5.1 Schwerpunkte für das Geschäftsjahr 2024 Generell bleiben die konsequente Weiterverfolgung und stetige Bewertung unserer strategischen Projekte unverändert ein Thema mit höchster Priorität:
5.2 Erwartete weitere Geschäftsentwicklung Sowohl die Umsatzerlöse als auch der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 entsprechen im Wesentlichen den Prognosen. Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 konnte die Gesellschaft einen Auftragsbestand hinsichtlich Abgasreinigungsanlagen in Höhe von 77.815 TEUR verzeichnen (Vj. 143.584 TEUR). In den ersten zwei Monaten hat die DAS EE vier Mitarbeiter*innen neu eingestellt; zum Zeitpunkt der Berichtserstellung waren darüber hinaus weitere acht Stellen zu besetzen. Die Rückzahlung des Darlehens zur Finanzierung des Bestandsgebäudes läuft planmäßig und soll im Geschäftsjahr 2030 zum Abschluss gebracht werden. Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 wird als stabil eingeschätzt. Im Ergebnis wird damit gerechnet, dass die Umsatzerlöse sowie das Jahresergebnis 2024 über dem Vorjahresniveau liegen werden.
Dresden, 31. Mai 2024 Geschäftsführer René Reichardt BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023DAS ENVIRONMENTAL EXPERT GMBH, DRESDENAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023DAS Environmental Expert GmbH, DresdenAllgemeine Hinweise Die DAS Environmental Expert GmbH (DAS EE) hat ihren Sitz in Dresden. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Dresden unter HRB 3716 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen (unverändert im Vergleich zum Vorjahr) die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Sofern notwendig, erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Aktivierte Eigenleistungen werden durch den Ausweis des Postens "Andere aktivierte Eigenleistungen" auf der Ertragsseite der Gewinn- und Verlustrechnung ergebnisneutralisierend ausgewiesen. Die Bewertung erfolgt zu Herstellungskosten nach der Bruttomethode. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer vermindert. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von 800,00 EUR werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Sofern notwendig, erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Unter Anlagen im Bau werden alle Investitionen in Gegenstände des Anlagevermögens, die noch nicht betriebsbereit bzw. fertiggestellt sind, aktiviert. Nach Fertigstellung erfolgt eine Umgliederung in den betreffenden Posten des Sachanlagevermögens. Die Bewertung der übrigen Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen bzw. zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebskostenabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie notwendige Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen werden gemäß § 255 Abs. 3 Satz 1 HGB nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung werden gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB aktiviert. In allen Fällen wird verlustfrei bewertet, von den voraussichtlichen Verkaufspreisen werden Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Bei der Bewertung von Rückstellungen wurden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Preis- und Kostensteigerungen orientieren sich an der Teuerungsrate und wurden über die jeweilige Laufzeit der Rückstellung mit 2 % p. a. berücksichtigt. Die Rückstellungen für Pensionen sind, mit der Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG), nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen nach der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" bewertet. Der Ansatz erfolgte entsprechend versicherungsmathematischer Gutachten, denen die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde lagen. Der Rechnungszinssatz für die Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen beträgt zum Bewertungsstichtag 31. Dezember 2023 1,82 %. Ein Renten- oder Gehaltstrend wurde mit 0 % berücksichtigt. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 9.011,00 EUR. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Zur Absicherung der Rückstellung für Pensionsverpflichtungen wurden größtenteils mitarbeitergebundene Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen. Die Bewertung des Aktivvermögens erfolgt unter Anwendung des IDW Rechnungshinweises IDW RH FAB 1.021 mittels Erfüllungsbetragsverfahren für die/den Versorgungsberechtigten mit Ausübung des Wahlrechts zum Passivprimat. Saldiert mit der Pensionsrückstellung ergibt sich ein Aktivüberhang, welcher sich wie folgt berechnet:
Der sich ergebende Aktivüberhang wird entsprechend des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB als gesonderter Posten (Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung) nach dem Rechnungsabgrenzungsposten in der Bilanz ausgewiesen. Die verrechneten Aufwendungen und Erträge aus der Abzinsung der Rückstellungen und Vermögensgegenstände betragen 34 TEUR (Aufwand). In gleicher Weise wurden die Einzahlungen in die und Auszahlungen aus der Versicherung sowie ergebniswirksame Veränderungen der Rückstellung saldiert und unter dem Personalaufwand ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Passive latente Steuern werden berücksichtigt, sofern sich nach Saldierung mit aktiven latenten Steuern eine Verpflichtung ergibt. Auf den Ansatz aktiver latenter Steuern wird verzichtet. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden entsprechend § 256a HGB bewertet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang dargestellt. Zur Schaffung neuer Produktions- und Büroflächen wurde ein weiteres, direkt an das bestehende Grundstück angrenzendes Grundstück mit aufstehenden Gebäuden erworben. Hierauf wurden eine neue Fertigungsbetriebsstätte und ein Kantinengebäude errichtet. Im Geschäftsjahr 2023 wurden erstmals ganzjährig die Abschreibungen unter dem Sachanlagevermögen erfasst. In Verbindung mit der Einführung eines neuen ERP-Systems wurden historische Anschaffungskosten von geringwertigen und bereits voll abgeschriebenen Wirtschaftsgütern in Höhe von 48 TEUR von den Immateriellen Wirtschaftsgütern zum Sachanlagevermögen umgegliedert. Dies wurde im Anlagespiegel durch zusätzliche Spalten zur Anpassung der Eröffnungsbilanzwerte dargestellt. In den Finanzanlagen wurden die Beteiligungen an der DAS Experto Ambiental S.R.L., Argentinien (DAS AR), und DAS Experto Ambiental Perú S.A.C, Perú (DAS PE), aufgrund einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung außerplanmäßig abgeschrieben. Angaben zum Anteilsbesitz
Die Jahresabschlüsse der Tochtergesellschaften für das Geschäftsjahr 2023 befanden sich zum Zeitpunkt der Berichterstellung noch in Bearbeitung bzw. Prüfung, insoweit wurden die Werte aus den Jahresabschlüssen zum 31. Dezember 2022 zugrunde gelegt. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Verbund. Die Sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Umsatzsteuer und Rückforderungen aus Körperschaftsteuern gegen das Finanzamt sowie Rückforderungen aus Gewerbesteuern gegen die Landeshauptstadt Dresden für die Geschäftsjahre 2022 bis 2023 in Höhe von insgesamt 6.058 TEUR. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände haben mit Ausnahme der geleisteten Kautionen (36 TEUR, Vj. 53 TEUR) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sonstige Rückstellungen In den Sonstigen Rückstellungen in Höhe von 20.044.295,54 EUR sind enthalten:
Die Personalrückstellungen beinhalten Rückstellungen für Urlaub, Überstunden, Boni, Provisionen, Tantiemen, Lohn und Gehalt sowie Erfindervergütungen. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Einzelnen im Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind vollständig durch Grundschuldbestellungen gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beruhen vornehmlich auf Dienstleistungsaktivitäten der Tochtergesellschaften der DAS EE in den Bereichen Vertrieb und Service. Haftungsverhältnisse Zum Stichtag waren Anzahlungs- und Vertragserfüllungsbürgschaften in Höhe von insgesamt 4.884 TEUR ausgereicht. Mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen, da die DAS EE den Verpflichtungen, die aus den Verträgen entstanden sind, nachkommen wird. Mit Zahlungsschwierigkeiten der Gesellschaft ist nicht zu rechnen. Latente Steuern Die Abgrenzungsposten für latente Steuern späterer Geschäftsjahre wurden auf der Grundlage der geltenden gesetzlichen Vorschriften mit den derzeit gültigen Steuer- und Hebesätzen in Höhe von insgesamt 31,58 % berechnet. Die Unterschiede resultieren im Wesentlichen aus der unterschiedlichen Bewertung diverser Rückstellungen in Handels- und Steuerbilanz. Nach Abzug der passiven latenten Steuern ergeben sich aktive latente Steuern in Höhe von 442 TEUR, auf deren Ansatz verzichtet wird. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus Miet- und Leasingverpflichtungen in Höhe von 732 TEUR. Die Verträge enden in den Geschäftsjahren 2024 bis 2029. Darüber hinaus bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in geschäftsüblichem Umfang. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge Die Sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 535 TEUR (Vj. 684 TEUR) sowie aus Zuschüssen in Höhe von 324 TEUR (Vj. 311 TEUR). Die Zuschüsse resultieren aus erhaltenen Fördermitteln für E-Fahrzeuge und Entlastungsbeträgen gemäß den Gesetzen zur Einführung von Preisbremsen für leitungsgebundenes Erdgas und Wärme sowie Strom. Zusätzlich enthalten die Sonstigen betriebliche Erträge aktivierte Eigenleistungen aus Vorjahren in Höhe von 33 TEUR, bei denen sich die Aktivierungspflicht erst nachträglich herausgestellt hat. Weiterhin sind periodenfremde Erträge in Höhe von 12 TEUR (Vj. 1 TEUR) entstanden, welche im Wesentlichen aus einer Erstattung für eine Teilnahmegebühr einer Messe resultieren. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen für Lizenzen (Software-as-a-service) in Höhe von 1.298 TEUR (Vj. 959 TEUR) sowie Beratungskosten für IT in Höhe von 1.065 TEUR (Vj. 1.462) enthalten. Außerdem sind Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von 738 TEUR (Vj. 614 TEUR) ausgewiesen. Die periodenfremden Aufwendungen in Höhe von 111 TEUR (Vj. 82 TEUR) resultieren aus diversen Nachberechnungen betrieblicher Leistungen aus Vorjahren. Zinsen und sonstige Erträge In den Zinsen und sonstigen Erträgen sind Zuschreibungen von Wertpapieren und Depots in Höhe von 399 TEUR (Vj. 0 TEUR) sowie Erträge aus Ausleihungen des Anlagevermögens in Höhe von 43 TEUR (Vj. 2024 TEUR) enthalten. Die Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen betragen 41 TEUR (Vj. 4 TEUR). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Aufwendungen für die Aufzinsung von Rückstellungen betragen 34 TEUR (Vj. 48 TEUR). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (755 TEUR) beinhalten im Wesentlichen die laufenden Zuführungen zu den Steuerrückstellungen unter Berücksichtigung anrechenbarer Vorauszahlungen für das Geschäftsjahr und das Vorjahr. Sonstige Angaben Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 23 TEUR für Abschlussprüfungsleistungen. Geschäftsführung Als Geschäftsführer war im Berichtsjahr Herr René Reichardt, Betriebswirt (MBA), Dresden, berufen. Der Gesellschafter-Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung und ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung wird entsprechend § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter ohne Geschäftsführer:
Devisentermingeschäfte Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 bestanden die nachfolgenden Devisentermingeschäfte, die zur Sicherung des Wertänderungsrisikos aufgrund von USD-Währungsschwankungen abgeschlossen und zusammen mit den noch ausstehenden Zahlungen zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst wurden:
Dabei wird die Einfrierungsmethode angewendet. Innerhalb der Laufzeit wird mit einem vollen Ausgleich der Wertänderung gerechnet. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind und Auswirkungen auf den Jahresabschluss haben oder sich bestandsgefährdend auf die Lage des Unternehmens auswirken könnten, haben sich nicht ereignet. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe eines Teilbetrages in Höhe von 1.400.000,00 EUR an die Gesellschafter auszuschütten. Der verbleibende Jahresüberschuss in Höhe von 5.566.386,14 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Dresden, 31. Mai 2024 Geschäftsführer René Reichardt
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die DAS Environmental Expert GmbH, Dresden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DAS Environmental Expert GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DAS Environmental Expert GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, 29. Juli 2024 ECOVIS
Wirtschaftstreuhand GmbH
Christoph Daut, Wirtschaftsprüfer Sven Blechschmidt, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 1. August 2024. Durch die Gesellschafter wurde in der Gesellschafterversammlung am 1. August 2024 beschlossen, den zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Jahresüberschuss in Höhe eines Teilbetrages in Höhe von EUR Mio. 2,5 an die Gesellschafter auszuschütten und den verbleibenden Jahresüberschuss in Höhe von EUR 4.466.386,14 auf neue Rechnung vorzutragen. |
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