Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 715105
Eingetragen
7.8.2012
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens sind alle Tätigkeiten im Bereich des Edelmetallverbundgeschäftes. Die Gesellschaft kann die Ausübung der Tätigkeit auf einen Teilbereich beschränken.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Camille Adrian Burger
seit 18.1.2024
Vorstandsmitglied
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

95.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
95.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Bernhard Burger
75210 Keltern
950.000 €
95.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Dr. Bernhard Burger AG

Keltern

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Grundlagen des Unternehmens

Die Dr. Bernhard Burger AG ist ein Edelmetallunternehmen mit Sitz in Keltern nahe Pforzheim. Der Geschäftszweck der Dr. Bernhard Burger AG ist das Edelmetallverbundgeschäft für Gold- und Silberschmiede sowie Juweliere und Pfandleiher.

Um diesen Zweck zu erfüllen, umfasst das Leistungsspektrum der Dr. Bernhard Burger AG eine Vielzahl von Produkten, die der Gold- und Silberschmied zur Produktion von edelmetalllegiertem Schmuck benötigt: Ringrohlinge, Ketten, Halbzeuge, Halbteile aus verschiedenen edelmetallhaltigen Legierungen.

Ebenso können im Verbund mit der Burger & Gyr AG, Keltern, edelmetallhaltige Rückstände in Altgold oder im Gekrätz (sog. Scheidgüter) aufgearbeitet werden. Diese Scheidgüter fallen grundsätzlich bei Goldschmieden, aber auch bei Juwelieren und Pfandleihern an.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach Angaben des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IFW Kiel) verlor die Weltkonjunktur gegen Ende des Jahres 2023 wieder etwas an Fahrt. Nachdem die Weltwirtschaft im ersten Quartal 2023 deutlich angezogen hatte, expandierte sie im Sommerhalbjahr in recht moderatem Tempo. Im vierten Quartal 2023 ließ das Expansionstempo nochmals nach. Maßgeblich war ein geringerer Anstieg der Produktion in den Schwellenländern, nicht zuletzt in China, während sie in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften insgesamt mit wenig veränderter, wenngleich sehr mäßiger Rate zunahm.

Während die Weltwirtschaft nach Angaben des IFW im Jahr 2022 noch um 3,3 % zulegen konnte, schwächte sich die Expansion im Jahr 2023 auf 3,0 % ab. Indien erreichte erneut mit 7,7 % das größte Wachstum. Der Euroraum wuchs nur leicht um 0,5 %. Innerhalb des Euroraums verzeichnete die deutsche Wirtschaft einen leichten Rückgang von -0,3 %. Mit der bislang ausbleibenden Erholung mehren sich die Zeichen, dass auf der deutschen Wirtschaft vor allem strukturelle Probleme lasten und die Expansionsspielräume dementsprechend geringer sind.

Der Preisauftrieb hat im Verlauf des vergangenen Jahres deutlich nachgelassen. Weltweit lag die Inflationsrate nach Angaben des IFW im Jahr 2023 bei 8,0 % nach 9,5 % im Vorjahr. In der Eurozone lag die Inflationsrate bei 5,4 % im Vergleich zu 8,4 % im Jahr 2022. In Deutschland lag die Inflationsrate bei 5,9 % im Vergleich zu 6,9 % im Vorjahr.

Nach mehreren Rekordjahren kühlte auch die Edelmetallwirtschaft in Deutschland in 2023 spürbar ab. Dank einer ungebrochen hohen Nachfrage der internationalen Luxusmarken nach Edelmetallen, einer sich stabilisierenden Nachfrage für industrielle Anwendungen und zufriedenstellenden Mengen im Edelmetall-Recycling ist die deutsche Edelmetallwirtschaft laut Arbeitsausschuss Edelmetallwirtschaft der Fachvereinigung Edelmetalle aber auch mit dem vergangenen Jahr durchaus zufrieden.

Insbesondere der starke Anstieg des Goldpreises sorgte nach Informationen des Arbeitsausschusses für eine weitere Zunahme des Recyclingvolumens im Jahr 2023. Zum Jahresende konnte ein Gesamtvolumen von über 90 t Feingold verbucht werden, was vor allem auf größere Anlieferungen von Altschmuck aus privatem Besitz (über Goldankaufsstellen und Pfandleihhäuser) und größere Recyclingmengen aus der Schmuckproduktion zurückzuführen ist. Zudem wurden auch umfangreiche Materialeingänge an sog. niederhaltigem Scheidgut, hauptsächlich aus der Automotive- und Elektronikindustrie, verzeichnet. Bei steigenden Rohstoffpreisen sind die industriellen Produzenten besonders angehalten, ihre Produktionsabfälle wieder schnellstmöglich in den Kreislauf zurückzuführen. Laut der Fachvereinigung Edelmetalle spielt dabei ein nachhaltiges effizientes Edelmetallrecycling eine entscheidende Rolle.

Wie schon in den letzten Jahren war die Nachfrage nach Schmuck auch in 2023 stabil, wobei das Trauringgeschäft nach den hohen Umsätzen in 2022 - damals bedingt durch einige Nachholeffekte direkt nach der Pandemie - niedriger war. Im Vergleich zu den Jahren vor Covid ist eine weiterhin robuste Entwicklung des Trauringgeschäftes zu beobachten, berichtet die Fachvereinigung Edelmetalle.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Der Geschäftsverlauf der Dr. Bernhard Burger AG, deren Kunden hauptsächlich im deutschsprachigen Raum ansässig sind, war geprägt durch einen starken Umsatzanstieg. Die positive Entwicklung erstreckt sich gleichermaßen auf alle Bereiche. Sowohl bei Edelmetallen als auch bei Scheidgut und in der Gekrätzveraschung konnten jeweils die Umsätze gesteigert werden. Insgesamt war der Geschäftsverlauf sehr zufriedenstellend.

a) Ertragslage

Das Rohergebnis verminderte sich gegenüber dem Vorjahr (TEuro 6.498) auf TEuro 6.294. Die Reduzierung ergab sich aus allen Unternehmensbereichen trotz gestiegener Umsatzerlöse.

Die Personalaufwendungen betrugen im Berichtsjahr 2.049 TEuro, nach TEuro 1.553 im Vorjahr. Die Zahl der durchschnittlich Beschäftigten betrug 25 Mitarbeiter. Ursächlich für die gestiegenen Personalkosten waren unter anderem die unterjährigen Veränderungen im Personalbestand verbunden mit dem verstärkten Wettbewerb um qualifiziertes Personal.

Die Abschreibungen sind mit TEuro 206 gegenüber dem Vorjahr (TEuro 131) investitionsbedingt deutlich gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen TEuro 1.576 und haben sich gegenüber dem Vorjahr (TEuro 1.449) um 127 TEuro deutlich erhöht. Wesentlichen Anteil daran hatten die Aufwendungen für die Digitalisierung durch die Unterstützung von externen IT-Consultants.

Das Finanzergebnis der Gesellschaft in Höhe von TEuro -192 (Vorjahr: TEuro -145) wurde geprägt durch die Zinsaufwendungen, die für gewährte Darlehen aufzubringen waren.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag verminderten sich im Wesentlichen ergebnisbedingt von TEuro 860 im Vorjahr auf TEuro 602.

Der Jahresüberschuss betrug im Berichtsjahr TEuro 1.664 nach einem Überschuss im Vorjahr von TEuro 2.357. Ursächlich für die Reduzierung waren hauptsächlich geringere Roherträge in allen Bereichen sowie erhöhte Personalaufwendungen und Kosten für die Digitalisierung.

b) Finanzlage

Die Finanzlage wird als gut eingeschätzt. Das aktive Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Oberstes Ziel ist die Liquiditätsausstattung der Gesellschaft.

Die Eigenkapitalquote sank bedingt durch die starke Erhöhung der Bilanzsumme im Berichtsjahr von 71,8 % im Vorjahr auf 63,5 %.

Das Fremdkapital hatte zum Bilanzstichtag einen Anteil von 36,5 % an der Bilanzsumme (Vorjahr: 28,2 %). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich, bedingt durch die Erweiterung des Betriebsgebäudes, stark auf TEuro 1.832. Die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich um TEuro 250 bzw. 6,7 % infolge höherer Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt und leicht höheren Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern. Sämtliche Verbindlichkeiten konnten stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr erhöhte sich der Bestand an liquiden Mitteln um TEuro 1.671 Ursächlich dafür waren die Zahlungsmittelzuflüsse aus dem operativen Cashflow in Höhe von TEuro 2.247 (Vorjahr: TEuro 1.479), die negativen Cashflows aus Investitionstätigkeit um TEuro -2.210 (Vorjahr: TEuro -929) und der positive Cashflows aus Finanzierungstätigkeit um TEuro 1.634 (Vorjahr: TEuro -929).

Die Liquidität war im Berichtsjahr jederzeit gegeben. Wir gehen davon aus, unsere finanziellen Verpflichtungen auch weiterhin termingerecht erfüllen zu können.

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme stieg gegenüber 2022 um 27,4 % und betrug TEuro 23.204 nach TEuro 18.210 im Vorjahr. Das Anlagevermögen betrug TEuro 4.789 (Vorjahr: TEuro 2.746) und damit 74,4 % mehr als im Vorjahr. Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen betrug 20,6 % (Vorjahr: 15,1 %). Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände, Sach- und Finanzanlagen betrugen im Geschäftsjahr 2023 TEuro 2.249. Im Wesentlichen entfielen die Investition auf Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie auf Anlagen im Bau für die Erweiterung des Betriebsgebäudes.

Das wesentliche Vermögen der Gesellschaft bestand aus dem Vorratsvermögen in Höhe von TEuro 14.631 (Vorjahr: TEuro 13.888), welches fast ausschließlich aus den Edelmetallvorräten bestand.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich zum Bilanzstichtag gegenüber der Erhöhung der Umsatzerlöse überproportional.

Die Einzel- und Pauschalwertberichtigungen lagen aufgrund unseres Debitorenmanagements trotz hoher Umsatzsteigerungen auf Vorjahresniveau.

Das gesamte Eigenkapital belief sich zum Ende des Geschäftsjahrs auf TEuro 14.731 (Vorjahr: TEuro 13.067). Die Erhöhung resultiert aus dem Jahresüberschuss 2023.

Die Rückstellungen erhöhten sich um TEuro 309 auf TEuro 955. Dies ist im Wesentlichen auf höhere Personalrückstellungen zurückzuführen.

Die Verbindlichkeiten erhöhten sich um TEuro 3.012 zum 31. Dezember 2023 auf TEuro 7.510. Dies ist im Wesentlichen auf die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und auf die stichtagsbedingte Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen.

3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus auf der Umsatzentwicklung und dem Betriebsergebnis.

Die Vorlaufindikatoren dazu finden sich sowohl in der Entwicklung der Faconumsätze als auch im Metallhandelsvolumen und den erzielten Margen in diesem Bereich.

Ebenso ist die Anzahl von Neukunden wie die Anzahl der Kunden, mit denen die Dr. Bernhard Burger AG im Laufe des Geschäftsjahres in Kundenbeziehungen steht, ein weiterer wichtiger Leistungsindikator.

Gut ausgebildete und erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind eine wichtige Voraussetzung für den Unternehmenserfolg der Dr. Bernhard Burger AG. Aus- und Weiterbildung ist für uns daher eine Grundvoraussetzung.

4. Gesamtaussage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzt der Vorstand der Dr. Bernhard Burger AG als gut ein. Mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEuro 1.664 konnte wiederum ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt werden. Die im Lagebericht des Vorjahres gestellte Prognose hinsichtlich der Erhöhung der Umsatzerlöse (in Höhe von 15 %) konnte deutlich übertroffen werden. Der Umsatz im Jahr 2023 ist um 27,4 % gestiegen. Die Reduzierung des Jahresüberschusses in Höhe von TEuro -693 bzw. -29,4 % lag über dem prognostizierten Wert von -377 TEuro bzw. -16 %. Der Rückgang des Rohertrages und die erhöhten Personalkosten waren im Vorjahr so noch nicht abzusehen. Insgesamt stellt sich die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft als geordnet und sehr gut dar.

C. Prognosebericht

Das Institut für Weltwirtschaft (IFW Kiel) geht für das Jahr 2024 von einem Anstieg des weltweiten Bruttoinlandsproduktes von 2,8 % aus. Die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen stehen einer deutlichen Verstärkung der weltwirtschaftlichen Expansion entgegen. Zwar haben sich die Perspektiven für den privaten Konsum verbessert, denn zumeist fallen die Reallöhne dank nachlassender Inflation und anziehender Vergütungen nicht mehr, oder sie steigen sogar deutlich. Dies geht aber zum Teil zu Lasten der Gewinnspannen der Unternehmen und bremst die Investitionen. Dämpfend wirkt darüber hinaus weiterhin die Geldpolitik, deren restriktiver Kurs wohl erst im späteren Verlauf dieses Jahres gelockert wird.

Die Finanzpolitik ist im Prognosezeitraum ebenfalls eher restriktiv ausgerichtet. Schließlich belasten Unsicherheiten im Zusammenhang mit einer zunehmend interventionistischen Industrie- und Handelspolitik das weltwirtschaftliche Klima.

Die Dr. Bernhard Burger AG ist insgesamt gut aufgestellt. Für die künftige Entwicklung sind verschiedene Einflussfaktoren maßgeblich. Nicht zu beeinflussen sind die Verhältnisse auf den Edelmetallmärkten, die zu Preisschwankungen für den An- und Verkauf der Edelmetalle führen können. Diese wiederum wirken sich unmittelbar auf die Nachfrage der Leistungen der Dr. Bernhard Burger AG durch die Kunden des Unternehmens aus.

Wichtig für die weitere Entwicklung ist die Verstärkung der Akquise neuer Kunden und die Sicherung bereits bestehender Kunden. Letzteres soll insbesondere durch einen engen Kundenkontakt gelingen. Des Weiteren liegt der Fokus auf der Gewinnung sowie der Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter.

Insgesamt bleibt der Ausblick für die Edelmetallwirtschaft auch für das laufende Jahr 2024 vorsichtig optimistisch. Die Nachfrage aus den Abnehmerbranchen nach technischen und dekorativen Halbzeugen hält sich auf stabilem Niveau.

Auch in den ersten Monaten dieses Jahres erreichte der Goldpreis neue Höchststände. Die anhaltenden weltweiten geopolitischen Spannungen, sowie sinkende Inflationszahlen und damit die einhergehende Erwartung sinkender Geldmarktzinsen sollten den Goldpreis auch weiterhin auf hohem Niveau stützen und eine Anlage in physischen Investmentprodukten für Anleger und Investoren wieder attraktiver machen. Ebenso könnte der Ausgang der im November 2024 anstehenden US-Wahlen einen Einfluss auf die physische Goldnachfrage haben.

Steigende Edelmetallkurse haben direkte Auswirkung auf die Umsatzerlöse der Dr. Bernhard Burger AG. Der Vorstand geht in diesem Umfeld weiter von hohen Edelmetallkursen für das Gesamtjahr 2024 aus.

Durch die Steigerung der Edelmetallpreise, die zu einer Erhöhung des Scheidgutaufkommens führt, erwartet der Vorstand im Geschäftsjahr 2024 ein Umsatzwachstum in Höhe von 8 % und eine Ergebniserhöhung von 6 %.

D. Chancen- und Risikobericht

Risiken aus operativer Tätigkeit

Das Berufsbild des Goldschmieds hat für die junge Generation an Attraktivität eingebüßt, was sich auf die Anzahl nachwachsender Goldschmiedebetriebe negativ auswirkt. Daneben schließen viele Goldschmieden aus Altersgründen. Diese Gründe führen in ihrer Gesamtheit zu einem negativen Wachstum des für die Dr. Bernhard Burger AG relevanten Marktes in Deutschland.

Marktrisiken

Unkalkulierbare Risiken können auch von außen in den Markt getragen werden. Hierzu würde insbesondere eine Störung des Edelmetallmarktes zählen. Es besteht das Risiko, dass durch eine Störung des Edelmetallmarktes ein Börsenhandel und eine Preisbildung vorübergehend nicht möglich ist. Dieses Risiko ist nicht zu beeinflussen.

Ebenso sind die weiteren Entwicklungen des Ukraine-Krieges und des Nahost-Konfliktes sowie deren Auswirkungen auf die Weltwirtschaft nicht absehbar. Es besteht das Risiko, dass wieder steigende Energiekosten und steigende Einkaufspreise in Verbindung mit einem hohen Wettbewerbsdruck zu sinkenden Margen führen.

Rechtliche Risiken

Das Unternehmen unterliegt Risiken im Zusammenhang mit behördlichen Auflagen (z.B. Umweltschutz) und Risiken aus Rechtsstreitigkeiten. Rechtlichen Risiken wird durch geeignete Compliance-Maßnahmen entgegengetreten.

Bonitäts- und Ausfallrisiken

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Um Ausfall- und Bonitätsrisiken zu minimieren oder sogar vollständig zu verhindern, legt die Geschäftsleitung des Unternehmens besonderen Schwerpunkt auf die Überprüfung der Bonität unserer Kunden und Lieferanten. Dieses Engagement wird ergänzt durch die Auflagen des Responsible Jewellery Council (RJC), London, die im Rahmen ihrer Forderungen nach "Know Your Customer (KYC)" ebenso einen wesentlichen Beitrag zur Minimierung der Ausfallrisiken leisten. Seit Juli 2013 ist die Dr. Bernhard Burger AG zertifiziertes Mitglied des Responsible Jewellery Council. Dieser Status wurde mit der Re-Zertifizierung im Mai 2022 für weitere drei Jahre bestätigt. Eine erneute Re-Zertifizierung wird im Jahr 2025 angestrebt.

Risiken in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Guthaben und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Zur Absicherung von Ausfall- und Bonitätsrisiken werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Ziel des Finanzmanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.

Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik.

Technische Risiken

Technische Prozessrisiken, denen die Gesellschaft ausgesetzt ist, bestehen sowohl in der Fertigung als auch in der Analytik. Durch die Anwendung aktueller Technologien in der Fertigung und in der Analytik soll diesen Risiken Rechnung getragen werden.

Des Weiteren bestehen physische Edelmetallrisiken einschließlich Diebstahl. Die Gesellschaft begegnet diesem Risiko unter anderem durch entsprechende Sicherheitsvorkehrungen, klar definierte Abläufe, physische und buchhalterische Überwachungsmaßnahmen als auch durch den Abschluss entsprechender Versicherungen.

IT-Risiken

Dem Risiko eines unbefugten Zugriffs und des Abzugs von Unternehmens- und Kundendaten begegnen wir mit dem gezielten Einsatz von IT-Sicherheitstechnologien.

Chancenbericht

Die Dr. Bernhard Burger AG hat sich seit Jahren im Wettbewerb am Markt behauptet. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Daraus haben wir in den letzten Jahren bereits einen wesentlichen Teil unseres Wachstums generiert und hier sehen wir auch in der Zukunft weitere Wachstumschancen.

Neben der Automatisierung der Produktion im Verbund mit der Burger & Gyr Edelmetalle Recycling AG sehen wir vor allem Chancen in der digitalen Transformation des Unternehmens. Die Ausrichtung auf die Bedürfnisse unserer Kunden gilt dabei als oberste Priorität.

Mit der Aufstockung des Firmengebäudes im Geschäftsjahr 2023 und dem Umbau des Erdgeschosses (vollständige Realisierung bis Mitte 2024) soll diesen Chancen Rechnung getragen werden.

Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in einem unsicheren Gesamtmarktumfeld bedingt durch die Fortführung des Ukraine-Krieges und einer eventuellen Eskalation sowie einem hohen Wettbewerb in einem langfristig schrumpfenden Markt.

Die Prognose für 2024 bleibt für die Edelmetallwirtschaft jedoch positiv. Die industrielle Nachfrage nach technischen und dekorativen Halbzeugen hält sich derzeit auf stabilem Niveau. Durch die erwarteten Zinssenkungen, geopolitische Risiken und die jüngsten Turbulenzen an den Finanzmärkten entsteht eine hohe Nachfrage nach Investmentprodukten als sichere Wertanlage.

Vor dem Hintergrund eines Eigenkapitalanteils von rund 63,5 % und der damit verbundenen finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet.

 

Keltern, 21. Juni 2024

gez. Camille Burger, Vorstand

gez. David Burger, Vorstand

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.788.912,66 2.745.943,31
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 153.734,00 198.678,75
II. Sachanlagen 3.907.664,74 1.843.672,35
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.408.081,31 1.458.499,31
2. technische Anlagen und Maschinen 31.356,00 37.074,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 261.387,50 235.715,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.206.839,93 112.383,54
III. Finanzanlagen 727.513,92 703.592,21
1. Beteiligungen 152.477,00 152.477,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 575.036,92 551.115,21
B. Umlaufvermögen 18.394.085,07 15.440.156,58
I. Vorräte 14.630.879,42 13.888.513,72
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 993.427,09 452.956,69
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.769.778,56 1.098.686,17
C. Rechnungsabgrenzungsposten 20.650,86 24.377,99
Aktiva 23.203.648,59 18.210.477,88

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 14.730.710,16 13.067.059,97
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 46.953,19 46.953,19
III. Gewinnrücklagen 4.600.000,00 4.600.000,00
IV. Bilanzgewinn 9.083.756,97 7.420.106,78
B. Rückstellungen 955.076,59 645.647,51
C. Verbindlichkeiten 7.509.677,41 4.497.770,40
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.832.142,00 50.000,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 89.080,54 30.865,07
3. sonstige Verbindlichkeiten 5.588.454,87 4.416.905,33
D. Passive latente Steuern 8.184,43
Passiva 23.203.648,59 18.210.477,88

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.294.376,55 6.497.630,41
2. Personalaufwand 2.048.719,99 1.552.695,26
a) Löhne und Gehälter 1.783.015,74 1.324.157,28
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 265.704,25 228.537,98
davon für Altersversorgung 4.791,74 4.692,92
3. Abschreibungen 206.065,15 131.481,79
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 206.065,15 131.481,79
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.576.662,98 1.448.933,94
5. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 23.921,71 3.380,04
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.434,32
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 224.828,42 148.514,52
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 602.231,04 859.615,55
davon latenter Steueraufwand 8.184,43
9. Ergebnis nach Steuern 1.669.225,00 2.359.769,39
10. sonstige Steuern 5.574,81 3.179,95
11. Jahresüberschuss 1.663.650,19 2.356.589,44
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 7.420.106,78 5.063.517,34
13. Bilanzgewinn 9.083.756,97 7.420.106,78

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Die Dr. Bernhard Burger AG hat ihren Sitz in Keltern und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Mannheim unter HRB 715105 eingetragen.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 wurde nach den Bestimmungen der §§ 242 bis 256a und §§ 264 bis 288 HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt.

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Bestimmungen des HGB (§§ 266, 275) gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Anhang wurde unter Anwendung der größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB erstellt.

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abschreibung unterliegen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände liegt zwischen drei und fünf Jahren.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet und um planmäßige lineare und degressive Abschreibungen vermindert.

Den planmäßigen Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde:

- technische Anlagen und Maschinen: 6 - 13 Jahre,
- andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: 3 - 25 Jahre.

Geringwertige Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert unter € 800 werden im Zugangsjahr in voller Höhe aufwandswirksam erfasst.

Die Finanzanlagen werden auf Basis der Anschaffungskosten bzw. des niedrigeren beizulegenden Wertes angesetzt.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen. Niedrigere beizulegende Werte am Bilanzstichtag werden berücksichtigt.

Im Warenbestand enthaltene Edelmetallbestände werden nach dem Lifo-Verfahren gem. § 256 HGB bewertet.

Edelmetallmengenverbindlichkeiten aus in laufender Rechnung geführten Edelmetallkonten werden mit Edelmetallmengenforderungen verrechnet. Entsprechend erfolgt kein Ausweis der Edelmetallverbindlichkeiten aus laufend geführten Edelmetallkonten unter den Verbindlichkeiten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Risiken werden durch angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen.

Die Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Aufgrund der durch das Einkommensteuergesetz vorgeschriebenen Unterbewertung der Pensionsrückstellungen ergibt sich grundsätzlich ein aktiver latenter Steuerrückzahlungsanspruch. Der steuerliche Wert der Pensionsrückstellungen zum 31.12.2023 ist € 93.529; der bilanzierte Wert nach Handelsgesetzbuch ist € 181.891.

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden geschätzte Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Ebenso erfolgt bei diesen Rückstellungen eine Abzinsung mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Kalenderjahre.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden auf Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen gebildet, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive Unterschiedsbeträge resultieren aus dem Vorratsvermögen, den Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen. Passive Unterschiedsbeträge resultieren aus dem Sachanlagevermögen. Der bestehende Passivüberhang wird ausgewiesen.

C. Weitere Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Das Anlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

Anschaffungs- und Herstellungskosten
31.12.2022
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
31.12.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 296.836,87 10.000,00 0,00 0,00 306.836,87
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.212.103,81 0,00 0,00 0,00 2.212.103,81
2. technische Anlagen und Maschinen 69.011,27 0,00 0,00 0,00 69.011,27
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 630.856,87 120.657,40 51.448,46 0,00 700.065,81
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 112.383,54 2.094.456,39 0,00 0,00 2.206.839,93
3.024.355,49 2.215.113,79 51.448,46 0,00 5.188.020,82
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 152.477,00 0,00 0,00 0,00 152.477,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 551.115,21 23.921,71 0,00 0,00 575.036,92
703.592,21 23.921,71 0,00 0,00 727.513,92
4.024.784,57 2.249.035,50 51.448,46 0,00 6.222.371,61
Abschreibungen
31.12.2022 - kumuliert -
Euro
des Geschäftsjahres
Euro
Abgänge
Euro
31.12.2023 - kumuliert -
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 98.158,12 54.944,75 0,00 153.102,87
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 753.604,50 50.418,00 0,00 804.022,50
2. technische Anlagen und Maschinen 31.937,27 5.718,00 0,00 37.655,27
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 395.141,37 94.984,40 51.447,46 438.678,31
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.180.683,14 151.120,40 51.447,46 1.280.356,08
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
1.278.841,26 206.065,15 51.447,46 1.433.458,95
Buchwert
31.12.2023
Euro
31.12.2022
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 153.734,00 198.678,75
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.408.081,31 1.458.499,31
2. technische Anlagen und Maschinen 31.356,00 37.074,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 261.387,50 235.715,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.206.839,93 112.383,54
3.907.664,74 1.843.672,35
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 152.477,00 152.477,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 575.036,92 551.115,21
727.513,92 703.592,21
4.788.912,66 2.745.943,31

2. Finanzanlagen

Die Gesellschaft ist zu 50 % an der Burger & Gyr Edelmetalle Recycling AG, Keltern, beteiligt.

Das gezeichnete Kapital beträgt € 300.000. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 weist ein Eigenkapital von € 778.563,32 aus.

Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 beträgt € 186.982,11.

3. Vorräte

Die Lifo-Reserve gemäß § 284 Abs. 2 Nr. 3 HGB beträgt € 9.343.470 (i. Vj. € 8.067.494).

4. Eigenkapital

Das Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von € 1.000.000 ist eingeteilt in 1.000 vinkulierte Stückaktien, die auf den Namen lauten.

Der Bilanzgewinn zum 31.12.2023 ergibt sich wie folgt:

2023 2022
Bilanzgewinn zu Beginn des Geschäftsjahres 7.420.106,78 € 5.063.517,34 €
+ Jahresüberschuss 1.663.650,19 € 2.356.589,44 €
Bilanzgewinn am Ende des Geschäftsjahres 9.083.756,97 € 7.420.106,78 €

Die anderen Gewinnrücklagen des 31.12.2023 sind unverändert zum Vorjahr.

5. Pensionsrückstellungen

Die Pensionsrückstellungen wurden nach dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:

- durchschnittlicher Marktzins von 1,82 % für eine Restlaufzeit 15 Jahren

- Einkommenstrend 0,00 %

- Rententrend 2,00 %

- Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G"

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag von € 1.912 (i. Vj. € 9.021). Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

6. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für Personalaufwendungen und für die Abschluss- und Prüfungskosten.

7. Verbindlichkeiten

31.12.2023
Gesamtbetrag Restlaufzeit
Euro bis ein Jahr
Euro
mehr als ein Jahr
Euro
davon mehr als fünf Jahre
Euro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.832.142,00 135.716,00 1.696.426,00 1.153.562,00
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 89.080,54 89.080,54 0,00 0,00
übrige Verbindlichkeiten 5.588.454,87 5.588.454,87 0,00 0,00
7.509.677,41 5.813.251,41 1.696.426,00 1.153.562,00
31.12.2022
Gesamtbetrag Restlaufzeit
Euro bis ein Jahr
Euro
mehr als ein Jahr
Euro
davon mehr als fünf Jahre
Euro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 50.000,00 50.000,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 30.865,07 30.865,07 0,00 0,00
übrige Verbindlichkeiten 4.416.905,33 933.973,50 3.482.931,83 0,00
4.497.770,40 1.014.838,57 3.482.931,83 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe besichert durch Grundschulden auf das Anwesen Felix-Wankel-Straße 6.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, entfallen - nach Verrechnung mit den entsprechenden Forderungen in Höhe von T€ 42 (i. Vj. T€ 32) - auf Lieferungs- und Leistungsbeziehungen.

8. Passive latente Steuern

Zum 31.12.2023 weist die Bilanz erstmals (saldiert) passive latente Steuern in Höhe von T€ 8 aus. Die aktiven latenten Steuern betragen T€ 38 und die passiven latenten Steuern T€ 46. Die aktiven Unterschiedsbeträge beruhen auf dem Vorratsvermögen, den Pensionsrückstellungen und den sonstigen Rückstellungen. Die passiven Unterschiedsbeträge resultieren aus dem Anlagevermögen.

D. Weitere Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Es sind Aufwendungen aus Aufzinsung in Höhe von T€ 3,2 (i. Vj. T€ 3,4) enthalten.

E. Sonstige Angaben

1. Anzahl der Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 25 Arbeitnehmer (i. Vj. 20), ohne Auszubildende und Werkstudenten, beschäftigt.

2. Vorstand und Aufsichtsrat

Vorstände im Berichtsjahr waren:

Herr Dr. Peter Kesselmann, Vorstandsvorsitzender, Karlsruhe (bis zum 25.08.2023)

Frau Karin Buchter-Burger, Keltern (bis zum 07.12.2023)

Herr Camille Burger, Keltern (seit dem 07.12.2023)

Auf die Angabe der Vorstandsbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Der Aufsichtsrat setzte sich im Berichtsjahr wie folgt zusammen:

Herr Markus Hofheinz, Vorsitzender der Geschäftsführung, Wöhr Autoparksysteme GmbH, Friolzheim (Aufsichtsratsvorsitzender)

Herr Reinhold Keller, Geschäftsführer, Autohaus Zimmermann GmbH & Co. KG, Sigmaringen (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender)

Herr Camille Burger, Geschäftsführer, CAB Holding GmbH, Keltern (bis zum 07.12.2023)

Frau Karin Buchter-Burger, Controllerin, Keltern (seit dem 07.12.2023)

Die Gesamtbezüge der Aufsichtsratsmitglieder betragen T€ 24.

3. Nachtragsbericht

Nach dem Ende des Geschäftsjahres 2023 gab es keine Vorgänge von besonderer Bedeutung.

4. Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von € 9.083.756,97 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Keltern, 21. Juni 2024

gez. Camille Burger, Vorstand

gez. David Burger, Vorstand

sonstige Berichtsbestandteile

Bericht des Aufsichtsrats

Der Vorstand hat den Aufsichtsrat während des Geschäftsjahres regelmäßig über die Lage des Unternehmens und die wesentlichen geschäftlichen Ereignisse und Vorhaben unterrichtet.

Im Berichtsjahr fanden 8 Sitzungen (3 AR-Sitzungen, 5 außerordentliche AR-Sitzungen) des Aufsichtsrats statt.

Wir haben den vom Vorstand der Gesellschaft am 01.07.2024 vorgelegten Jahresabschluss zum 31.12.2023 geprüft.

Gegen den Jahresabschluss sind keinerlei Einwände zu erheben.

Der Aufsichtsrat schließt sich dem Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des Bilanzgewinns an.

 

Keltern, 26.07.2024

gez. Markus Hofheinz, Vorsitzender des Aufsichtsrats

gez. Reinhold Keller, stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrats

gez. Karin Buchter-Burger, Aufsichtsrat

Beschluss der Hauptversammlung

Die ordentliche Hauptversammlung am 26. Juli 2024 hat beschlossen, den Bilanzgewinn von 9.083.756,97 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.

Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss wurde am 26.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss und der Lagebericht entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Dr. Bernhard Burger AG, Keltern

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Dr. Bernhard Burger AG, Keltern, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dr. Bernhard Burger AG, Keltern, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeit, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Pforzheim, den 27. Juni 2024

Wuhrer & Ries KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Hans Ries, Wirtschaftsprüfer

gez. ppa. Susanne Weber, Wirtschaftsprüferin"

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