HURTIGRUTEN GmbH
Große Bleichen 23, 20354 Hamburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hedda Felin seit 22.10.2024 | Geschäftsführer |
Marius Griego seit 22.10.2024 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
HURTIGRUTEN GLOBAL SALES AS | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HURTIGRUTEN GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023Hurtigruten GmbH, HamburgGrundlagen Die Hurtigruten GmbH mit Sitz in Hamburg ist eine hundertprozentige Tochter der Hurtigruten Global Sales AS (Oslo, Norwegen). Zweck der Hurtigruten GmbH ist der Vertrieb und die Vermarktung von Reisen mit den Schiffen der Hurtigruten Reederei (Hurtigruten Global Sales AS) für die Verkaufsgebiete Deutschland, Österreich und Luxemburg. Die Hurtigruten GmbH dient als Servicegesellschaft der Hurtigruten Global Sales AS. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag des Vorjahres in Höhe von 154 T€ ist durch das Jahresergebnis 2023 beseitigt worden. Trotzdem wird auf die finanzielle Abhängigkeit unserer Gesellschaft vom Mutterunternehmen hingewiesen. Die Unternehmensführung geht auf Basis der vorliegenden Planung für die nächsten 24 Monate, trotz der strukturellen Veränderungen in der Gesellschaft, von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aus. Die durch die Muttergesellschaft abgegebene Patronats- und Rangrücktrittserklärung über 500 T€ hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2024. Wirtschaftliche Lage Beworben wurden in 2023 Reisen entlang der norwegischen Küste der Firma Hurtigruten Norway, Expeditions-Seereisen der Firma Hurtigruten Expeditions sowie Aufenthalte in Spitzbergen der Firma Hurtigruten Destinations. Die Gruppe ist erfolgreich zum normalen Betrieb zurückgekehrt und hat die gesamte Schiffsflotte in der ersten Hälfte des Jahres 2023 wieder in Betrieb genommen. Bei den Reisen an der norwegischen Küste konnte in 2023 eine Auslastung von 66 % erreicht werden. Im Segment Expeditionsreisen konnte eine Auslastung von 58 % erreicht werden. Im neuen Segment Destinationen wurde eine Auslastung von 49 % erreicht. Die Umsatzerlöse der Hurtigruten GmbH, die in 2023 durch die Erbringung von Service-Leistungen für die Hurtigruten-Gruppe erreicht wurden, stiegen insgesamt gegenüber 2022 um 20,7% (TEUR 18.858; Vj. TEUR 15.625). Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen um TEUR 1.275. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1.283 enthalten. Den höheren Umsätzen stehen um 7,5% gesunkene Aufwendungen für bezogene Leistungen (TEUR 374; Vj. TEUR 405) gegenüber. Die Rohmarge betrug TEUR 19.890 (VJ: TEUR 15.351) und stieg damit im Vergleich zum Vorjahr um 29,6%. Die Personalaufwendungen fielen gegenüber 2022 aufgrund der Neubewertung der Pensionsverpflichtungen (TEUR -809) um 18,3% (TEUR 3.716; Vj. TEUR 4.546). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen gegenüber 2022 um 27,1% (TEUR 13.107; Vj. TEUR 10.314) als Folge gestiegener Marketingkosten. Insgesamt führten die o.g. Effekte zu einer Erhöhung des Betriebsergebnisses um TEUR 2.565 auf TEUR 3.025. Ohne die Sondereffekte aus den periodenfremden Erträgen und der Neubewertung der Pensionsrückstellung beträgt das Betriebsergebnis 933 T€. Unter Berücksichtigung des gestiegenen Finanzergebnisses (TEUR 450; Vj. TEUR -486) sowie gestiegenen Ertragsteuern (TEUR 713; Vj. TEUR 73) ergibt sich ein Jahresergebnis von TEUR 2.761 (Vj. TEUR -100). Das hohe positive Finanzergebnis ist aufgrund von Schwankungen in der Bewertung der Pensionsverpflichtungen zurückzuführen. Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 4.489 bzw. 25,7% auf TEUR 13.015 verringert. Dieser Rückgang ist bedingt durch den Ausgleich von Lieferantenverbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter. Die Forderungen gegen den Gesellschafter betrugen per Jahresende TEUR 8.972 (Vj. TEUR 14.991). Diese Reduzierung ist auf die Senkung des bei dem Gesellschafter gehaltenen Festgeldes zurückzuführen. Die liquiden Mittel und Festgelder (TEUR 649), die nicht dem Cash Pool zugeführt waren, verringerten sich geringfügig um TEUR 11. Bilanzerhöhend wirkten sich dagegen die steigenden Werbemaßnahmen, die im Voraus geleistet wurden, die Neubewertung der Pensionsverpflichtungen und die steigenden sonstigen Vermögensgegenstände. Die wesentlichen Veränderungen auf der Passivseite betrafen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (- TEUR 2.304), und die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter (- TEUR 5.333). Die Reduzierung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrifft die Abwicklung von Verbindlichkeiten und vorzeitige Zahlung von Werbemaßnahmen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen den Teil der erhaltenen Anzahlungen, die im Geschäftsjahr 2021 aufgrund der Stundung der Zahlungsverpflichtungen noch nicht ausgeglichen wurden. Die Steuerrückstellungen wurden um TEUR 52 erhöht und die sonstigen Rückstellungen um TEUR 91 reduziert. Als Ergebnis des Überschusses ist das Eigenkapital um TEUR 2.761 auf TEUR 2.607 gestiegen. Das Geschäftsergebnis ist durch außerordentliche Einflüsse geprägt. Enthalten sind zahlungsunwirksame periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1.283 und zahlungsunwirksame Erträge aus der Neubewertung der Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 1.068. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl in 2023 betrug 48 (Vorjahr: 45) vollzeitäquivalente Stellen. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war in 2023 zu jedem Zeitpunkt sichergestellt. Wesentliche Geschäftsvorfälle, die zu einer anderen Beurteilung der Geschäftslage führen würden, haben sich nicht ereignet. Voraussichtliche Entwicklung und Risiken Trotz des Rückkehrs zur Normalität wird 2024 von Unsicherheit geprägt sein. Die weitere Entwicklung im ersten Halbjahr wird im Wesentlichen von der Inflation, Zinspolitik, Immobilienmarkt, Fachkräftemangel und der geopolitischen Lage abhängen. Erfreulich ist hingegen die große Nachfrage für Seereisen nach Norwegen mit Abfahrtshafen Hamburg. Positiv lässt sich auch anmerken, daß die Nachfrage nach Expeditionsreisen ebenso ungebrochen ist wie in den Vorjahren. Durch den Übergang zur Servicegesellschaft ist die Tätigkeit der Hurtigruten GmbH durch die Absatzrisiken im Konzern geprägt. Es kann zum Rückgang nachgefragter Dienstleistungen durch Absatzrückgänge, Synergieeffekte und Substitutionseffekte kommen. Da die Marge auf Basis der Kostenaufschlagsmethode ermittelt wird, haben Veränderungen in der Kostenbasis direkte Auswirkungen auf das Ergebnis des Unternehmens. Basierend auf den beschriebenen Chancen und Risiken wurde einer Umsatzschätzung von 16 Mio. EUR und EBIT von TEURO 600 führt. Zu den Annahmen der Unternehmensfortführung und der fortgesetzten Unterstützung durch die Muttergesellschaft verweisen wir auf die Ausführungen im Abschnitt "Grundlagen".
Hamburg, 22.02.2024 Patrick Brewer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Sitz der Hurtigruten GmbH ist Hamburg. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB-Nr. 104 307 im Register des Amtsgerichts Hamburg eingetragen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 wurde nach den allgemeinen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 bis 263 HGB) sowie den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 bis 289 a HGB) aufgestellt. Die Hurtigruten GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB aus. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden nach der linearen Abschreibungsmethode ermittelt. Die Sachanlagen werden nach Maßgabe der jeweils zutreffenden wirtschaftlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Bewegliche Gegenstände des Sachanlagevermögens bis zu einem Wert von 150,00 € wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert zwischen 150,00 € und 1.000,00 € wurden zu Gruppen zusammengefasst und über fünf Jahre abgeschrieben. Umlaufvermögen Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Forderungen, die in Fremdwährung lauten, wurden mit dem auf EURO lautenden Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung der erkennbaren oder latenten Ausfallrisiken bewertet. Die flüssigen Mittel wurden zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden zu Nennwerten bewertet. Von dem Wahlrecht der Aktivierung latenter Steuern gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde kein Gebrauch gemacht. Rückstellungen und Verbindlichkeiten Die RZP beratende Aktuare GbR hat mit Gutachten vom 9. Januar 2024 die Pensionsrückstellung zum 31. Dezember 2023 nach der "Projected Unit Credit"-Methode auf der Grundlage der gegebenen Zusagen nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Teilwertverfahren errechnet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,82 % p.a. Den Berechnungen liegen als Annahmen ein Rententrend von 2,25 %, eine Fluktuation von 1,0 % sowie die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde. Die Gesellschaft hat zum 31. März 2011 als Deckungsvermögen für die Altersversorgungsverpflichtungen ein Contractual Trust Arrangement (CTA) eingerichtet. Das auf einem Treuhandkonto per 31. Dezember 2023 hinterlegte Deckungsvermögen beträgt 5.300.259 €. Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurden die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von 4.302.515 € mit dem Wert des Deckungsvermögens verrechnet, so dass ein Betrag in Höhe von 997.744 € unter dem Posten Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen wird. Die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten gebildet worden und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die in Fremdwährung lauten, wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. C. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel dargestellt. 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen sind in voller Höhe innerhalb eines Jahres fällig und resultieren in Höhe von 1.918,5 T€ aus dem Cash-Pool-Konto, welches bei der Hurtigruten Group AS geführt wird, sowie aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. 4. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung setzt sich wie folgt zusammen:
5. Eigenkapital Das Eigenkapital beträgt 2.606.640,61 €. Hierin ist das voll eingezahlte gezeichnete Kapital der Gesellschaft in Höhe von 110.000,00 € enthalten. Es wird zu 100 % von der Hurtigruten Global Sales AS, Oslo/Norwegen, gehalten. Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Erfüllungsbetrag, der sich zum 31. Dezember 2023 bei Diskontierung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre ergibt, zu dem Erfüllungsbetrag bei Diskontierung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Gechäftsjahre beträgt 40.078,00 €. Dieser Unterschiedsbetrag unterliegt gemäß § 253 Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre. Angabe des Gesamtbetrags der ausschüttungsgesperrten Beträge i.S.d. § 268 Abs. 8 HGB Aus der Bewertung des Deckungsvermögens für die Altersversorgungsverpflichtungen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB ergibt sich auf den Unterschiedsbetrag zwischen Anschaffungskosten und beizulegendem Zeitwert ein nicht zur Ausschüttung verfügbarer Betrag in Höhe von 1.100.259,00 €. 6. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten 500 T€ für die Rückzahlung von Corona-Überbrückungshilfen, 162 T€ für Rückstellungen für Rechts-, Beratungs- und Prozesskosten, Boni 98 T€, eine Urlaubsrückstellung in Höhe von 42 T€ und 23 T€ für Abfindungen. 7. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Alle Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. 8. Latente Steuern Aus abweichenden Wertansätzen der Pensionsrückstellungen resultieren temporäre Differenzen in Höhe von 1.845,5 T€ zwischen der Handels- und der Steuerbilanz, die um gegenläufige Differenzen aus der Bewertung des Deckungsvermögens von 746,0 T€ gemindert werden. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 32,3 % zugrunde (15,825 % für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 16,45 % für die Gewerbesteuer), der sich voraussichtlich zum Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Der Steuersatz für die Gewerbesteuer ergibt sich aus dem Gewerbesteuerhebesatz von 470 %. Es liegt ein Aktivüberhang latenter Steuern in Höhe von 355,1 T€ vor. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch, sodass ein Ansatz des Aktivüberhangs in der Bilanz unterbleibt. D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse nach Produkten setzen sich wie folgt zusammen:
Die Steigerung der Umsatzerlöse ist auf höhere weiterbelastete Marketing-Aufwendungen in Höhe von 2.426 T€ zurückzuführen. 2. sonstige betriebliche Erträge Die deutliche Steigerung der sonstigen betrieblichen Erträge ist auf die periodenfremden Erträge aus der Ausbuchung von Altverbindlichkeiten in Höhe von 1.283,3 T€ zurückzuführen. 3. Materialaufwand Die Materialaufwendungen betreffen Beratungsleistungen. 3. Personalaufwand Die Löhne und Gehälter sind durch zusätzliche Mitarbeiter um 5 % gestiegen. Die soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung sind um 91 % aufgrund der Neubewertung der Pensionsverpflichtungen in Höhe von 808,5 T€ gesunken. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Durch die Zunahme von Marketingkosten sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf 13,1 Mio. € gestiegen. 5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstige Zinsen und ähnliche Erträge des Geschäftsjahres 2023 sind erheblich durch die Erträge aus der Abzinsung der Pensionsverpflichtungen und Deckungsvermögen (346,4 T€) beeinflusst. 6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen des Geschäftsjahres 2023 sind erheblich durch die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen (87,4 T€) beeinflusst. 7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag des Geschäftsjahres 2023 sind erheblich durch den Gewerbesteuerverlustvortrag aus dem Jahr 2020 beeinflusst. E. Sonstige Angaben Durch die in Juni 2021 erfolgte Übertragung der Reiseverträge und Veranstaltertätigkeit wurden die Risiken der Geschäftstätigkeit auf die Muttergesellschaft übertragen. Die Gesellschaft beschäftigte in 2023 im Durchschnitt 48 Mitarbeiter (Vorjahr: 45). Am Jahresende bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus der Restlaufzeit von Mietverträgen in Höhe von 1.091,1 T€. Als Mietsicherheit wurde der AFIAA Real Estate Investment AG (Schweiz) ein Aval (Mietbürgschaft) in Höhe von 96.527,75 € übergeben. Sonstige Avalverbindlichkeiten zum Stichtag beliefen sich auf 18 T€. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Bezüge früherer Mitglieder der Geschäftsführung An zwei frühere Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen wurden 223.972 € ausgezahlt. Die Pensionsrückstellung für diese Personen beträgt 2.780.998 €. Geschäftsführung Geschäftsführer in 2023 war Herr Torleif Ernstsen. Er wurde am 29. November 2023 von Herrn Patrick Brewer abgelöst. Die Gesellschaft ist ein 100 %-iges Tochterunternehmen der Hurtigruten Global Sales AS, Oslo/Norwegen, und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. F. Jahresergebnis Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn vorzutragen. G. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Nach dem Schluss des Geschäftsjahres traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre.
Hamburg, 5. Februar 2024 Geschäftsführung Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 30. Januar 2025 festgestellt. Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Hurtigruten GmbH, Hamburg: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hurtigruten GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hurtigruten GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhalts Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die finanzielle Abhängigkeit der Gesellschaft von der Muttergesellschaft hin. Zur Sicherstellung der Fortführung der Gesellschaft wurde eine Patronats- und Rangrücktrittserklärung in Höhe von 0,5 Mio. € von der Hurtigruten Global Sales AS abgegeben. Wir verweisen auf die Erläuterungen der Gesellschaft im Anhang und im Lagebericht. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 29. Oktober 2024 NPP
Niethammer, Posewang & Partner GmbH
Bernd Dankowski, Wirtschaftsprüfer Holger Martens, Wirtschaftsprüfer |
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