Immo-Invest GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Fecke seit 5.6.2025 | Prokura |
Harald Rainer Schmitt seit 21.1.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MSR - Electronic - GmbHPockingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. ORGANISATORISCHE GRUNDLAGEN Die MSR-Electronic GmbH mit Sitz in Pocking - im Folgenden MSR - verfügt über ein breites Spektrum an Methoden für die Detektion von toxischen und brennbaren Gasen und sichert somit die Luftqualität in verschiedenen Anwendungen. Die Sensoren, Controller und Warnmittel finden Anwendung in Gebäuden und industriellen Anlagen wie Parkgaragen und Tunnel, Kälteanlagen, petrochemische Industrie, Biogasanlagen und Schifffahrt. Da selbst kleinste Gasleckagen sofort erkannt, lokalisiert und gemeldet werden müssen, arbeiten die speziell auf verschiedene Gase optimierten Sensoren selektiv im abgegrenzten Gefahrenbereich und lassen sich vielfältig zu Überwachungs- und Warnsystemen kombinieren. Individuell konfigurierbar und flexibel integrierbar kommen Lösungen von MSR-Electronic weltweit zum Einsatz. Die genannten Produkte werden am Sitz in Pocking entwickelt, produziert und weltweit vertrieben. Namhafte große Konzerne als auch kleinere und mittlere Betriebe zählen zu den Kunden von MSR. In einigen Ländern erfolgt der Vertrieb auch über Niederlassungen der Schwesterfirma MSR-Group GmbH. 2. WIRTSCHAFTLICHES UMFELD Preisbereinigt sank im Jahr 2023 das deutsche Bruttoinlandsprodukt um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die konjunkturelle Entwicklung war im Jahr 2023 stark geprägt von hohen Preisen auf allen Wirtschaftsstufen und ungünstigen Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine weltweit geringere Nachfrage. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. (Quelle: Statistisches Bundesamt) 3. GESCHÄFTSVERLAUF Im Jahr 2023 kam es im Vergleich zu den vorherigen Jahren (Ukrainekrieg, Corona-Pandemie etc.) zu kaum nennenswerten exogenen Einflussfaktoren. Die wesentlichen Maßnahmen der Geschäftsführung konzentrierten sich 2023 auf eine konsequente Weiterentwicklung und Optimierung des Leistungsspektrums sowie auf die strategische Marktpositionierung der MSR. Ferner konnte der Umsatz durch Neukundengeschäfte erhöht werden. Im Ergebnis verzeichnete die MSR durch die genannten Faktoren für den finanziellen Leistungsindikator Umsatzerlöse eine deutliche Umsatzsteigerung von 13.790 TEUR in 2022 auf 14.892 TEUR in 2023. Diese Entwicklung übertrifft die im Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022 vorgenommenen Prognose. Der weitere finanzielle Leistungsindikator Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern steigerte sich leicht von 1.965 TEUR in 2022 auf 2.007 TEUR in 2023. Diese Entwicklung entspricht der im Vorjahr getroffenen Prognose. Die Geschäftsführung schätzt die Unternehmenswicklung unter den genannten Rahmenbedingungen insgesamt als sehr gut ein. 4. VERMÖGENS-, FINANZ- UND ERTRAGSLAGE Die Umsatzerlöse sind von 13.790 TEUR in 2022 auf 14.892 TEUR in 2023 gestiegen, u. a. da eigentlich für das Vorjahr angedachte Projekte von Kunden nachgeholt wurden. Bezogen auf die Umsatzaufteilung in 2023 entfallen 19 % auf inländische und 81 % auf ausländische Umsätze. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von 31 TEUR in 2022 auf 19 TEUR in 2023 geringfügig zurückgegangen. Der Materialaufwand ist von 4.617 TEUR in 2022 auf 5.167 TEUR in 2023 gestiegen. Dies resultiert im Wesentlichen aus einem Wachstum der o. g. Umsatzerlöse. Die Materialaufwandsquote (als Verhältnis von Materialaufwand zu Umsatzerlöse) hat sich von 33 % auf 35 % erhöht, woraus sich schließen lässt, dass die Kosten der Materialbeschaffung überproportional stark angestiegen sind. Ein noch deutlicherer Anstieg konnte durch verbesserte Konditionen im Einkauf verhindert werden. Der Personalaufwand (4.274 TEUR, Vj.: 3.999 TEUR) ist im Wesentlichen aufgrund vorgenommener Gehaltsanpassungen bei nahezu konstanter Personalentwicklung angestiegen. Die Personalaufwandsquote blieb konstant bei 29 % in 2023. Die Abschreibungen haben sich leicht um 37 TEUR auf 214 TEUR erhöht, was sich auf die Anlagenzugänge und das insgesamt größere Anlagevermögen zurückführen lässt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von 3.062 TEUR in 2022 auf 3.250 TEUR in 2023 geringfügig angestiegen. Mit ein Grund für den Anstieg war die Erhöhung der Werbekosten aufgrund der Tatsache, dass wieder mehr Messen stattgefunden haben. Der Jahresüberschuss hat sich von 1.418 TEUR in 2022 auf 1.292 TEUR verschlechtert. Die Bilanzsumme hat sich von 7.831 TEUR in 2022 auf 8.964 TEUR in 2023 entwickelt. Die Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind mit 953 TEUR etwas höher als im Vorjahr (840 TEUR). Sie betreffen insbesondere Grundstücke und Bauten sowie andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung. Im Geschäftsjahr 2023 beliefen sich die Investitionen auf 335 TEUR. Das Finanzanlagevermögen ist mit 2.065 TEUR im Vergleich zu 2022 (2111 TEUR) nahezu unverändert. Die sonstigen Ausleihungen (Vorjahr: 1.026 TEUR) wurden aufgrund der Einbringung der Anteile an der MSR-Electronic-GmbH in die MSR-Group GmbH in Ausleihungen an verbundene Unternehmen umgegliedert (Berichtsjahr: 976 TEUR). Die Vorräte sind um 475 TEUR auf 2.529 TEUR wegen der Verschiebung von vereinzelten Projekten bei Endkunden gestiegen. Die Kundenforderungen sind zum Bilanzstichtag korrespondierend zur Entwicklung der Umsatzerlöse um 380 TEUR auf 1.438 TEUR gestiegen. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind um 17 TEUR auf 128 TEUR gesunken. Die liquiden Mittel haben sich leicht von 1.575 TEUR auf 1.624 TEUR erhöht. Die Steuerrückstellungen sind von 323 TEUR in 2022 auf 199 TEUR in 2023 gesunken. Die sonstigen Rückstellungen sind dagegen um 157 TEUR auf 693 TEUR leicht gestiegen, was sich mit höheren Personalrückstellungen und Gutschriften erklären lässt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind ebenfalls von 249 TEUR in 2022 auf 266 TEUR in 2023 nur leicht gestiegen. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind um 247 TEUR auf 420 TEUR gesunken. Der größte Posten ist hierbei die Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt. Das Eigenkapital erhöhte sich, bedingt durch den Jahresüberschuss im Berichtsjahr, um 1.192 TEUR auf 7.247 TEUR. Die Eigenkapitalquote entwickelte sich von 77 % in 2022 auf 81 % in 2023. Die MSR-Electronic verfügte in 2023 zu jedem Zeitpunkt über ausreichend Liquidität. Sämtliche Zahlungsverpflichtungen werden aus dem operativen Cashflow bedient. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, den Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beläuft sich im Geschäftsjahr auf 430 TEUR. Im Vorjahr betrug der Cashflow 1.016 TEUR; Der Rückgang ist im Wesentlichen dem Aufbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Umfang von TEUR 380 geschuldet; Im Vorjahr hatte eine Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen einen positiven Effekt auf den Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit hat sich mit -281 TEUR gegenüber dem Vorjahr (-1.754 TEUR) deutlich um 1.473 TEUR deutlich reduziert. 5. RISIKOMANAGEMENT Die MSR verfügt über ein implementiertes Kontroll-, Informations- und Risikomanagementsystem für alle zentralen kaufmännischen und administrativen Prozesse und Systeme. Audits durch Großkunden oder Zertifizierungsstellen prüfen zudem regelmäßig unterschiedlichste Prozesse und Abteilungen der MSR auf Ihre Wirksamkeit und Effizienz. Ferner ist die MSR in die finanzwirtschaftlichen Abschluss-, Planungs- und Reportingprozesse der MSR-Group GmbH integriert. MSR nimmt zudem Serviceleistungen zentraler Fachabteilungen der MSR-Group GmbH in Anspruch. Dies betrifft insbesondere die Bereiche Accounting, Tax, Treasury, Datenschutz & Informationssicherheit, IT und HR. Zentrale Geschäftsprozesse inklusive erforderlicher Genehmigungsworkflows (insbesondere Einkauf / Verkauf) sind implementiert. Operative leistungswirtschaftliche Risiken (Projektrisiken, Personalrisiken, IT-Risiken) werden durch die verantwortlichen Fachabteilungen der MSR gesteuert. Plan/Ist-Abweichungen bezogen auf die Geschäftsentwicklung werden fortlaufend intern bewertet und falls erforderlich werden geeignete Maßnahmen umgesetzt. Diese Maßnahmen ermöglichen es, alle wesentlichen und bestandsgefährdenden Risiken frühzeitig zu erkennen, um sie anschließend zu minimieren oder ganz auszuschalten. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich keine grundlegenden Änderungen im Chancen- und Risikomanagement ergeben. 6. CHANCEN UND RISIKEN Die Produkte von MSR als auch die Marke erfahren immer größere Bekanntheit und genießen einen guten Ruf im internationalen Markt. Die jährlichen Umfragen der Kundenzufriedenheit bestätigen dies und die Qualität der Produkte und Lieferzeiten wurde nachweislich besser, dadurch ergibt sich die Chance, besser auf die Bedürfnisse der Kunden einzugehen und dadurch weitere Umsatzpotentiale zu heben. Da es im Bereich der Gasmesstechnik sehr viele verschiedene Anwendungsfälle und Endkundensegmente gibt, besteht weiterhin sehr großes Umsatzwachstumspotential, da MSR noch nicht annähernd an allen Märkten aktiv beteiligt ist. Durch intensiveres Marketing sollen zukünftig auch weitere Bereich erschlossen werden. Investitionen in R&D führen zudem dazu, dass sich die Geschwindigkeit und Qualität neuer Produktentwicklungen verbessert. Dadurch ergibt sich die Chance, die Markt- und Wettbewerbssituation von MSR zu stärken und die Ertragslage zu verbessern. Es besteht jedoch auch ein Risiko von Fehlinvestitionen, weil getroffene Annahmen oder Einschätzungen zu zukünftigen Marktentwicklungen nicht in dem Maße eintreten wie geplant, was sich negativ auf die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage auswirken kann. Für MSR ergibt sich generell die Notwendigkeit, die Marktentwicklung, die Wettbewerbssituation sowie die Kundenbedarfe fortlaufend zu bewerten und ggf. geeignete Maßnahmen bezogen auf die eigene Marktaufstellung und das eigene Leistungsportfolio zu treffen. Die hieraus resultierenden strategischen Markt- und Technologiechancen sowie die damit verbundenen Risiken, wie z.B. ein preisaggressiver Wettbewerb, der zu einem steigenden Preis- und Margendruck führen kann, haben eine hohe Bedeutung für MSR. Verschiedene geopolitische Entwicklungen bergen außerdem das Risiko, dass geplante Umsatzziele nicht erreicht werden können. Die Personalverknappung bei Fachkräften und Führungskräften, die gestiegenen Energiekosten, die hohen Inflationsraten und die gestiegenen Zinsen bergen konjunkturelle Risiken. Gleichzeitig gewinnt in einigen Ländern eine Wirtschaftspolitik an Bedeutung, die zu einer Abschottung nationaler Märkte und zur Bevorzugung lokaler Wettbewerber führen kann. Die Leistungserbringung ist neben allgemeinen leistungswirtschaftlichen Risiken im Wesentlichen von der Verfügbarkeit qualifizierter Mitarbeiter und Führungskräfte abhängig. Die hieraus resultierenden operativen leistungswirtschaftlichen Risiken haben eine hohe Bedeutung für MSR. 7. PROGNOSEBERICHT Insgesamt ergibt sich somit eine positive Einschätzung auf die Geschäftsentwicklungen 2024. Aus Sicht der Geschäftsführung ist das sowohl auf vergangene Optimierungsprozesse, welche bereits positive Wirkungen zeigen, als auch auf die Weiterentwicklung des bestehenden Leistungsportfolios (mehr Produkte in besserer Qualität bei schnellerem Erreichen einer Marktreife, flankierend hierzu zunehmende Service- und Wartungstätigkeiten) der MSR zurückzuführen. Insofern geht die Geschäftsführung in 2024 von einem deutlichem Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr aus. MSR ist gleichzeitig bestrebt, diesen Wachstumskurs aktiv durch erhöhte Investitionen in neue Software, Marketing- bzw. Werbemaßnahmen (Image, Branding, online Werbung, Social Media, Messeauftritte, etc.) und weiteres Personal (national und international) voranzutreiben. Die Geschäftsführung erwartet gleichzeitig ein im Vergleich zum Vorjahr leicht steigendes positives Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern.
Pocking, 25. Oktober 2024 Die Geschäftsführung gez. Harald Schmitt BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde unter Anwendung der aktuellen handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Gliederung der Bilanz nach § 266 HGB sowie der Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 HGB und die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Vergleich zum Vorjahr unverändert beibehalten. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene Immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahren. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände zwischen drei und fünfzehn Jahre linear vorgenommen. Die im Berichtsjahr erworbenen geringwertigen Wirtschaftsgüter bis EUR 800,00 wurden sofort voll abgeschrieben und die Abschreibung in der Entwicklung des Anlagevermögens unter der Abschreibung des Geschäftsjahres gezeigt. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bewertet. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % des korrigierten Forderungsbestands Rechnung getragen. Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag, die als Aufwendungen für die Zeit danach zu erfassen sind. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt und in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus nachfolgender Übersicht:
Umlaufvermögen Vorräte Die Vorräte in Höhe von TEUR 2.529 (Vj.: TEUR 2.055) bestehen ausschließlich aus Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen in Höhe von TEUR 1.626 (Vj.: TEUR 1.142) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr aus, die restlichen Forderungen in Höhe von TEUR 61 (Vj.: TEUR 61) haben eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Liquide Mittel Die liquiden Mittel in Höhe von TEUR 1.624 (i.Vj.: TEUR 1.575) bestehen aus Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbeständen. Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 109 (Vj.: TEUR 47) beinhalten Ausgaben vor dem Abschlussstrichtag, die Aufwendungen für einen späteren bestimmten Zeitraum darstellen. Eigenkapital Das Eigenkapital gliedert sich zum 31. Dezember 2023 wie folgt auf:
Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete, vollständig einbezahlte und im Handelsregister eingetragene Kapital beträgt zum 31. Dezember 2023 unverändert EUR 75.000,00. Bilanzgewinn Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.291.676,93 (Vj.: EUR 1.417.792,02) ab. Die Entwicklung des Bilanzgewinns ergibt sich wie folgt:
Rückstellungen Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 199 (i.Vj.: TEUR 323) betreffen ausschließlich Rückstellungen für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag. Es bestehen Bewertungsunterschiede in der Handelsbilanz und Steuerbilanz bezogen auf den Geschäfts- oder Firmenwert. Das Aktivierungswahlrecht auf der sich daraus entstehenden aktiven latenten Steuern wurde nicht in Anspruch genommen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen im Wesentlichen Verpflichtungen im Personalbereich in Höhe von TEUR 217 (Vj.: TEUR 241), für Bonuszahlungen in Höhe von TEUR 189 (Vj.: TEUR 14) sowie bestehende Garantierisiken in Höhe von TEUR 223 (Vj.: TEUR 206). Verbindlichkeiten Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 824 (Vj.: TEUR 916) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Sämtliche Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch Eigentumsvorbehalte besichert. In den ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 139 (Vj.: TEUR 0) enthalten. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 0 (Vj.: TEUR 110), Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 52 (Vj.: TEUR 71) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 1 (Vj.: TEUR 1). Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse Zum Stichtag 31. Dezember 2023 bestehen bei der Gesellschaft keine Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen stellen sich wie folgt dar:
Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen entfallen TEUR 1.800 (Vj.: TEUR 4.744) auf verbundene Unternehmen und TEUR 2.101 (Vj.: TEUR 202) auf den Gesellschafter. Weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen, die für die Finanzlage von wesentlicher Bedeutung sind, sind nicht vorhanden. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse sind von TEUR 13.789 in 2022 auf TEUR 14.892 in 2023 gestiegen. Bezogen auf die Umsatzaufteilung in 2023 entfallen 19% auf inländische und 81% auf ausländische Umsätze. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der KFZ-Überlassung in Höhe von TEUR 15 (Vj.: TEUR 15). Personalaufwand Der Personalaufwand beträgt TEUR 4.274, verglichen mit TEUR 4.000 im Vorjahr. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 3.250 (Vj.: TEUR 3.062) umfassen im Wesentlichen Raumkosten in Höhe von TEUR 481 (Vj.: TEUR 447) sowie Kosten der Warenabgabe in Höhe von TEUR 1.726 (Vj.: TEUR 1.667). V. Sonstige Angaben Mitarbeiter Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 89 Mitarbeiter beschäftigt.
Organe der Gesellschaft Die Geschäftsführung erfolgte durch Herrn Harald Schmitt, MBA (Master of Business Administration), M.Eng. (Master of Engineering). Bezüglich der Angaben nach § 285 Nr. 9a HGB wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Ergebnisverwendung Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. sonstige Berichtsbestandteile
Pocking, 25. Oktober 2024 Die Geschäftsführung gez. Harald Schmitt Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 22.11.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die MSR-Electronic-GmbH, Pocking PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der MSR-Electronic-GmbH, Pocking, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MSR-Electronic- GmbH, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungs- legung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fä- higkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Passau, den 25. Oktober 2024 BMG Bader Moser Graf Steuerberatung GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gez. Thomas Graf, Wirtschaftsprüfer gez. Johannes Moser, Wirtschaftsprüfer |
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