Hass + Hatje Service GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Simon Willms seit 4.1.2024 | Geschäftsführer |
Ines Kitzing seit 29.8.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 88.00% | |
I*** K****** | 6.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Beke Holding GmbHRellingenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023KonzernlageberichtKonzernlagebericht 2023der Beke Holding GmbH1. Grundlagen des Konzerns Die Beke Holding GmbH fungiert als Konzernobergesellschaft für insgesamt neun direkt oder indirekt gehaltene, vollkonsolidierte Tochtergesellschaften. Der Konzern, mit seinem Stammsitz in Rellingen, betreibt diverse Baustoffzentren und Baumärkte. An neun Standorten im Norden Hamburgs ist die Gesellschaft als Baustoffhändler tätig: In Rellingen als Zentrale, Bad Oldesloe, Bad Segeberg, Ratzeburg, Uetersen, Neumünster, Bordesholm, Bornhöved und Hitzhusen. Die Sortimente, die schwerpunktmäßig vertrieben werden, sind Baustoffe für den Roh- und Hochbau, Tiefbau, Garten- und Landschaftsbau, Fenster und Türen, Fliesen sowie Laminat/Parkett. An allen Standorten wird jeweils ein Bau-Shop mit Eisenwaren, Werkzeugen und Maschinen in Profiqualität betrieben. Dieses Sortiment wird auch über das Internet vertrieben. Sechs der zum Konzern gehörenden Baumärkte verfügen über eine Franchiselizenz der hagebau in Soltau und sind in Rellingen, Bad Segeberg, Bad Oldesloe, Güstrow, Gadebusch sowie Gägelow vertreten. In Bornhöved wird ein unabhängiger Einzelhandel betrieben. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hat in 2023 das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland um 0,3% abgenommen und die Bauinvestitionen haben um 2,1% abgenommen. Die hagebaumärkte in Deutschland haben insgesamt einen flächenbereinigten Umsatzrückgang von -3,2% verzeichnet. Für 2024 erwartet das ifo Institut ein BIP-Wachstum von 0,2 %, während der DIHK eher von einem Minus von -0,5% ausgeht. Die hohen Baukosten mit verschiedensten Ursachen und das aktuelle Zinsniveau führen zu schlechten Rahmenbedingungen in der Baubranche. Höhere Investitionen werden aktuell im öffentlichen Tiefbau erwartet, ausschlaggebend ist der Nachholbedarf bei Infrastrukturinvestitionen. 2.2. Geschäftsverlauf Umsatz- und Ergebnissituation Unter Berücksichtigung der schwierigen Rahmenbedingungen kann der Konzern auf ein gutes Geschäftsjahr zurückblicken. Der Konzern verzeichnete einen Umsatzrückgang (aus Kerngeschäft) um -14,1% auf insgesamt 128.526 TEUR, der Konzernjahresüberschuss lag mit 4.338 TEUR um 2.940 TEUR bzw. um -40,4% unter dem Vorjahr. Die Hass + Hatje GmbH verzeichnete eine Umsatzreduktion aus dem Kerngeschäft von insgesamt -15,6% (Vorjahr: +9,7%). Der Baustoffhandelsbereich verzeichnete eine Brutto-Umsatzreduzierung von -17,1% (Vorjahr +10,6%), der Einzelhandelsbereich eine Brutto-Umsatzreduzierung von -5,8% (Vorjahr +4,3%). Der Umsatzrückgang im Einzelhandel ist im Wesentlichen durch die, bedingt durch die allgemeine wirtschaftliche Lage, Kaufzurückhaltung der Kunden und die anhaltende inflationäre Preisentwicklung geprägt. Im Bereich des Baustoffhandels führten die hohen Baukosten und die Zinsentwicklung bei der Baufinanzierung zu dem Umsatzrückgang. Brutto-Umsatzentwicklung nach Quartalen (in Prozent zum Vorjahr; ohne Erlösschmälerungen):
Sowohl der Baustoffhandel als auch der Einzelhandel verzeichneten in allen Quartalen einen Umsatzrückgang. Insgesamt konnte der Umsatz die Erwartungen nicht erfüllen (-13,1% unter Plan). Mit einem Vorsteuerergebnis von TEUR 2.296 wurde die in der Vorperiode berichtete Ergebnis-Prognose um TEUR 639 unterschritten. Die operative Gesellschaft hagebaumarkt gägelow GmbH & Co. KG verzeichnete einen bereinigten Umsatzrückgang im Kerngeschäft um -8,0% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 5.018 und lag damit unterhalb der Prognose. Aufgrund der bereits oben beschriebenen Thematiken hat die hagebaumarkt gägelow GmbH + Co. KG ein Vorsteuerergebnis von TEUR -7 erzielt (Vorjahr: TEUR 273). Die operative Gesellschaft hagebaumarkt güstrow GmbH + Co. KG wurde am 15.11.2023 über die neue Konzerntochter Hass + Hatje DIY GmbH in den Konzern integriert und verzeichnete einen anteiligen bereinigten Umsatz im Kerngeschäft von TEUR 902. Das anteilige Vorsteuerergebnis beträgt TEUR -2. Die operative Gesellschaft hagebaumarkt bad oldesloe GmbH + Co. KG wurde am 16.11.2023 über die neue Konzerntochter Hass + Hatje DIY GmbH in den Konzern integriert und verzeichnete einen anteiligen bereinigten Umsatz im Kerngeschäft von TEUR 925. Das anteilige Vorsteuerergebnis beträgt TEUR 25. Die neue Konzerntochter Hass + Hatje DIY GmbH hat im Berichtsjahr 2023 nur die o.g. Kommanditanteile gehalten und keine Umsatzerlöse erzielt. Der Jahresfehlbetrag beträgt TEUR -14. Die ebenfalls neue Konzerntochter Hass + Hatje Service GmbH wurde im Berichtsjahr 2023 neu gegründet und hat keine Umsatzerlöse erzielt. Der Jahresfehlbetrag beträgt TEUR -5. Besitzgesellschaft Hatje GmbH & Co. KG lag der bereinigte Umsatz im Kerngeschäft mit TEUR 1.373 um 11,1% unter dem Vorjahr. Die Prognose eines Umsatzrückganges in 2023 (aus Kerngeschäft) auf Konzernebene mit rd. -12,5% bezog sich auf die bis dahin integrierten Gesellschaften und hat sich mit -15,1% als zu niedrig herausgestellt. Bezieht man die neu integrierten Gesellschaften ein wurde ein Umsatzrückgang in Höhe von -14,1% erwirtschaftet. Für das Konzernergebnis 2023 wurde im Lagebericht des Vorjahres ein stark rückläufiges Ergebnis prognostiziert. Dies ist eingetreten, das Vorjahresergebnis (nach Minderheiten) wurde trotz neu integrierter Gesellschaften mit 4.338 TEUR um -42,5% unterschritten. Dabei zu berücksichtigen ist, dass die Umsatzerlöse der neu integrierten Gesellschaften hagebaumarkt bad oldesloe GmbH + Co. KG und hagebaumarkt güstrow GmbH +Co. KG anteilig ab dem Zeitpunkt der Integration (Mitte November 2023) einbezogen wurden. Das stark rückläufige Konzernergebnis ist letztlich darauf zurückzuführen, dass die Umsatzrückgänge nicht in gleichem Maße durch die gesunkenen betrieblichen Aufwendungen kompensiert werden konnten. Investitionen Neben den üblichen Ersatzinvestitionen für die Erneuerung des Fuhrparks und der Anschaffung moderner, prozessunterstützender Digitallösungen wurde im Baustoffhandelsstandort Ratzeburg die Fliesenausstellung modernisiert und die Lagerhalle umstrukturiert und in Neumünster wurde der Profi-Shop und der Eingangsbereich umgebaut. Für den Standort Rellingen wurde einer neuer Fahrradunterstand für die Mitarbeiter errichtet. Im Geschäftsjahr 2023 wurden 13 PKWs, 4 LKWs, 6 LKW Steinstapelzangen und 6 Gabelstapler ersetzt. Von den 12 PKWs sind 9 PKWs mit modernem Elektro- bzw. Hybridantrieb ausgestattet. Insgesamt wurden im Berichtsjahr Grundstücke und Bauten in Höhe von TEUR 401 aktiviert. Die Investitionen in das Anlagevermögen betrugen im Berichtsjahr insgesamt TEUR 3.921 (Vorjahr TEUR 3.816). Aufgrund der Erstkonsolidierung von vier neuen Gesellschaften gab es Zugänge aus der Konsolidierung in Höhe von TEUR 2.684. Es gibt keinen Investitionsstau. Finanzierung / Liquidität Die Finanzierung erfolgte weitgehend fristenkongruent aus dem laufenden Cashflow. Im Geschäftsjahr wurden die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten per Saldo um 2.618 TEUR verringert. Die Verbindlichkeiten konnten im Geschäftsjahr jederzeit fristgerecht unter Ausnutzung von Skontomöglichkeiten bedient werden. Die Liquidität wird als sehr gut bezeichnet. Die Beke Holding GmbH hat keine eigenen Betriebsmittelkreditlinien. Die Finanzierung erfolgt über die Hass + Hatje GmbH, sowie über die Hatje GmbH & Co. KG. Die Hass + Hatje GmbH verfügt über ausreichende und gegenüber dem Vorjahr unveränderte Betriebsmittelkreditlinien bei Kreditinstituten, die zum Stichtag nicht in Anspruch genommen wurden. Bei der Hatje GmbH & Co. KG werden die Betriebsmittelkreditlinien zum Stichtag ebenfalls nicht beansprucht. Wichtige Vorgänge des GeschäftsjahresVerkaufsfördernde Umbaumaßnahmen in den Ausstellungen der Standorte Ratzeburg und Neumünster wurden umgesetzt. Die Hass + Hatje GmbH hat im Wege der Einzelrechtsnachfolge verschiedene Vermögensgegenstände einschließlich der Übernahme der zugehörigen Verträge sowie 34 Mitarbeiter, die den betreffenden Funktionsbereichen zugeordnet sind, an die Hass + Hatje Service GmbH übertragen. Die Übertragungen wurden auf Basis des Kaufvertrages vom 31. Dezember 2023 mit Ablauf des Geschäftsjahres vollzogen. Weitere wichtige Vorgänge von besonderer Bedeutung sind während des Geschäftsjahrs nicht zu verzeichnen gewesen. 2.3. Lage des Unternehmens Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Geschäftsjahr 2023 soll anhand der nachfolgenden Zahlen in Verbindung mit einem Vorjahresvergleich dokumentiert werden:
Die wirtschaftliche Lage des Konzerns kann trotz Umsatzrückgang und rückläufigem Ergebnis insgesamt als gut bezeichnet werden. 2.4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung werden neben dem Jahresergebnis im Wesentlichen die Kennzahlen Umsatz und Umsatzrendite herangezogen. Sie werden monatlich ermittelt und überwacht. Letztere sind unter Punkt 2.3 aufgeführt. Die Umsätze aus Kerngeschäft sind im Vergleich zum Vorjahr um -15,3% (bzw. inklusive der neu integrierten Gesellschaften um -14,1%) gesunken und die Umsatzrentabilität ist mit 4,5% trotz starkem Rückgang auf einem zufriedenstellenden Niveau. Die nicht operativen Konzerngesellschaften hagebaumarkt gägelow Verwaltungsgesellschaft mbH und die Hatje Management GmbH werden über die monatliche Erfolgsrechnung gesteuert. 2.5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Personal Der Konzern beschäftigt im Durchschnitt 527 Mitarbeiter, davon 44 Auszubildende. Preispolitik Wir sehen in einer aktiven Preispolitik die Basis für nachhaltiges Wachstum sowie langfristig hohe Ertragskraft. Erschwert wird dies durch volatile Rohstoff- und Energiepreise. Durch die in den letzten Jahren zusätzlich geschaffenen Lagerkapazitäten sind wir in der Lage, größere Mengen zu beziehen. Aufgrund unserer Lieferfähigkeit und Ehrlichkeit bei der Preisgestaltung werden wir auch zukünftig ein verlässlicher Partner für unsere Kunden sein. Logistik und IT Ein wichtiger Erfolgsfaktor für den Betrieb von Baustoffhandlungen sowie großflächigen Bau- und Gartenmärkten ist eine ausgeklügelte Warenwirtschaft. Die hagebau besitzt einen Wettbewerbsvorteil bei der Beschaffung von Transportleistungen. Die Logistik kombiniert die Direktbelieferung der Märkte sowie indirekte Lieferungen über Zentralläger. Werbung und Marketing Die hagebau bietet Ihren Gesellschaftern im Einzel- und Fachhandel unterschiedliche Dienstleistungen und Marketinginstrumente für einen professionellen Auftritt. Die Dienstleistungen umfassen u.a. Beilagenabwicklung, Marktforschung, Direktmarketing, Aktionen sowie das Internet-Partner-Programm. Parallel dazu wird verstärkt in Social Media investiert. Hier entsteht eigenständig zielgruppengerechtes digitales Marketing. 2.6. Gesamtaussage Der Konzern ist aufgrund der getätigten Investitionen an allen Standorten gut aufgestellt. Die massive Verschlechterung der Baukonjuktur im abgelaufenen Geschäftsjahr führt jedoch dazu, dass das nachhaltige Wachstum des Konzerns einen Rückgang zu verzeichnen hat. Aufgrund der grundsätzlichen Entwicklung der letzten Jahre kann die Lage des Konzerns jedoch weiterhin als sehr gut angesehen werden. 3. Chancen- und Risikobericht Aufgrund der Funktion der Beke Holding GmbH als Konzernobergesellschaft besteht ein direkter Zusammenhang zwischen den Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung des Konzerns und denen der operativ tätigen Gesellschaften. Die Chancen und Risiken ergeben sich weitgehend aus der zukünftigen Entwicklung der Baustoffhandels- und Baumarktbranche sowie den damit verbundenen Preisentwicklungen und der Frage, wie sich der Preis- Verdrängungswettbewerb zukünftig darstellen wird. 3.1. Chancenbericht Chancen ergeben sich durch die gute Marktpositionierung der operativ tätigen Konzerngesellschaften, sowie durch die hagebau als Franchise-Systemgeber und starken Partner im Verdrängungswettbewerb. Mit der hagebau als Franchise-Systemgeber für die Baumärkte verfügt die Unternehmensgruppe einerseits über die Möglichkeiten eines Groß-Konzerns, z. B. Einkauf, IT und Marketing. Andererseits können die operativen Konzerngesellschaften als Betreiber vor Ort mit kurzen Entscheidungswegen und bester Ortskenntnis flexibel und situationsangepasst agieren. Die Beteiligung an den Gremien der Systemzentrale hagebau ist Teil des Zukunftskonzepts: Auf allen Ebenen beteiligen sich die operativ tätigen Gesellschaften in Ausschüssen und Arbeitsgruppen an der Weiterentwicklung zentraler Konzepte zum Nutzen der einzelnen Gesellschafterhäuser. Eine starke hagebau stärkt seine Gesellschafter. Weitere Chancen bieten sich im Rahmen der klimagerechten Sanierung des Gebäudebestandes, der Umsetzung der Verkehrswende durch Stärkung der Infrastruktur oder der Schaffung von mehr bezahlbaren Wohnraum. 3.2. Risikobericht 3.2.1. Allgemeiner Risikobericht Jedes unternehmerische Handeln ist unmittelbar mit Chancen und Risiken verbunden. Daher ist ein wirksames Management der Chancen und Risiken ein bedeutender Erfolgsfaktor zur nachhaltigen Sicherung des Unternehmenswertes. Die Erzielung eines wirtschaftlichen Erfolgs ist zwangsweise mit Risiken verbunden. Keine Handlung oder Entscheidung darf aber ein existenzielles Risiko, das heißt ein den Fortbestand des Unternehmens gefährdendes Risiko nach sich ziehen. Risiken, die sich weder auf Kern- noch auf Unterstützungsprozesse beziehen, werden von uns grundsätzlich nicht eingegangen. Kernprozesse sind hierbei die Weiterentwicklung und Umsetzung des Geschäftsmodelles, die Beschaffung der Waren und Dienstleistungen, Standortentscheidungen, die Sicherstellung der Liquidität sowie die Entwicklung von Fach- und Führungskräften. Eingegangene Ertragsrisiken müssen durch die erwartete Rendite angemessen prämiert werden. Maßgebliche Kennziffern hierbei basieren auf der Verzinsung des eingesetzten Kapitals. Nicht vermeidbare Risiken sind - soweit wirtschaftlich sinnvoll - zu versichern. Allgemeine Risiken liegen in der Entwicklung der Bauinvestitionen in Deutschland, die wiederum insbesondere von der konjunkturellen Lage und den Finanzierungsbedingungen für Bauvorhaben abhängen. Durch das in 2022 gestiegene Zinsniveau besteht ein reduzierter Anreiz für Investitionen im Bausektor. Risiken aus dem Verdrängungswettbewerb ergeben sich vor allem daraus, dass von den großen Konzernbaumärkten Standortentscheidungen nicht kaufmännisch bzw. ertragsorientiert, sondern strategisch getroffen werden, so dass in weiten Teilen ein Verdrängungswettbewerb herrscht. Allgemein ist die Baumarkt-Branche durch Flächenüberhang, starken Wettbewerb und einen Konzentrationsprozess bzw. Konsolidierungsdruck geprägt. Daneben drängen aktuell neue Kleinflächenformate in Form von sog. "Sonderpreisbaumärkten" auf den Markt, die aufgrund der preisaggressiven Strategie den etablierten Baumärkten Marktanteile streitig machen. 3.2.2. Spezieller Risikobericht Beschaffungs- und Vertriebsrisiken Der Beschaffungsmarkt hat sich im Vergleich zu 2022 wieder etwas entspannt. Die deutlich reduzierte Nachfrage hatte einen großen Einfluss darauf. Die Rohstoffpreise für energieintensive Materialen u.a. Beton (wegen Zement) haben sich zwar leicht beruhigt, sie liegen aber immer noch über dem Vorjahres-Niveau und sehr deutlich über dem Niveau vom Januar 2021. Durch gezielte Bündelung und einen standortübergreifenden operativen Einkauf wird die Marktposition und die gute Marktkenntnis genutzt, um Warenkontingente zu attraktiven Preisen zu erwerben. Die kontinuierliche Erhöhung der Lagerkapazität unterstützt diesen Prozess. Der Baustoffhandel steht aktuell unter starkem Druck in einem sehr schwierigen Umfeld. Die Baukonjunktur ist innerhalb eines Jahres stark eingebrochen. Die von der Bundesregierung angestrebte Anzahl von 400.000 zu errichtenden Wohnungen in Deutschland ist weit verfehlt worden. Gründe hierfür sind unter anderem fehlende Baugenehmigungen, steigende Zinsen und steigende Baukosten. Im Streckengeschäft herrscht grundsätzlich ein Risiko im Verfall von Marktpreisen und damit einem Margenrückgang. Diesem Risiko wird durch Kundenbindung begegnet und durch eine konstante Spanne in diesem Bereich bestätigt. Ein weiteres Risiko liegt in dem Forderungsbestand und dem damit verbundenen Ausfallrisiko, insbesondere bei größeren Lieferaufträgen / Bauprojekten. Diesem Risiko wird durch ein konsequentes, softwaregestütztes Forderungsmanagement entgegengewirkt. Im Baumarktbereich bestehen die Risiken insbesondere in einer unerwarteten Ansiedlung oder Expansion von Wettbewerbern. Dies ist derzeit nicht erkennbar. Darüber hinaus hängt die Entwicklung im Einzelhandel von einer stabilen Konsum- und Investitionsneigung des Endverbrauchers ab. Die Konsum-, bzw. Investitionsneigung des Endverbrauchers ist wiederum insbesondere von den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie z.B. den Arbeitsmarktzahlen und der Preisentwicklung abhängig. Aus dem Zuwachs des Onlinehandels resultieren zunehmend Risiken für den hagebau Einzelhandel. Diesen wird mit der Ausweitung von Omni-Channel Aktivitäten entgegengewirkt. Hierzu etablierte die hagebau in 2019 die hagebau connect als Betreiberin der Online-Shops hagebau.de, hagebau.at und werkers-welt.de. hagebau connect verantwortet die E-Commerce Aktivitäten des hagebau Einzelhandels. Mit einer sinnvollen Verzahnung von online (hagebau.de) und stationärem Handel soll dem Kunden die Vorteile aus allen Kanälen geboten werden. Bestandsrisiken Bestandsrisiken, wie zum Beispiel Preisverfall-, Restanten- und Qualitätsverschlechterungsrisiken, wurden im Zuge der körperlichen Inventur bewertet und entsprechend berücksichtigt. Führungs- und Organisationsrisiken Das Risikomanagementsystem setzt sich aus den zentralen Bestandteilen Controlling- und Planungsprozesse, dem Berichtswesen sowie einem internen Kontrollsystem (IKS) zusammen. Es wird kontinuierlich weiterentwickelt und optimiert. Die Verantwortung für die Einrichtung, Ausgestaltung und Aufrechterhaltung eines angemessenen und zielgerichteten Risikomanagementsystems liegt bei der Konzernleitung sowie der Geschäftsführung der Konzerngesellschaften. Bei der Ausgestaltung und Aufrechterhaltung des Systems wird sie durch die kaufmännische Leitung unterstützt. IT-Risiken Die Steuerung der Gesellschaft ist maßgeblich von einer leistungsfähigen Informationstechnologie (IT) abhängig. Die ständige Aufrechterhaltung und Optimierung der IT-Systeme erfolgt durch hochqualifizierte interne und externe Experten. Unberechtigtem Datenzugriff, Datenmissbrauch und Datenverlust wird durch Nutzung des hagebau Rechenzentrums und Einsatz entsprechender aktueller Virensoftware, Firewalls, adäquater Zugangs- und Zugriffskonzepte und vorhandener Back-up-Systeme vorgebeugt. Für unerwartete IT-Systemausfälle existieren entsprechende Notfallpläne. Personalrisiken Der Einsatz hoch motivierter und qualifizierter Mitarbeiter ist eine der Grundlagen für den Erfolg. Dieser Pfeiler der Unternehmenskultur hat deshalb großen Stellenwert. Die Mitarbeiterqualifikation wird durch geeignete Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen ständig verbessert. Leistungsbasierte Prämienmodelle und eine moderne Personalsoftware, auch mit Funktionalitäten für den Mitarbeiter, unterstützen dabei. Allerdings ist auch der Konzern von hoch qualifiziertem Fach- und Führungspersonal sowie von vielfältigen externen Faktoren wie z. B. der allgemeinen Arbeitsmarkt- und Branchenentwicklung abhängig und unterliegen ebenfalls den verstärkenden Effekten des demographischen Wandels. Liquiditätsrisiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Konzerns sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist sehr gut; es sind keine Engpässe zu erwarten. 3.3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in der schwächelnden Baukonjunktur, wachsendem Fachkräftemangel, in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, weiterhin steigenden Personalkosten und dem steigenden Preisniveau, welches sich in den hohen Inflationsraten wiederspiegelt. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir die Gesellschaft für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. In einem sich stark verändernden Markt sind stets Chancen vorhanden. Da die Gesellschaft ein gut aufgestelltes Unternehmen ist gehen wir davon aus, gestärkt aus dieser konjunkturellen Krise zu treten. 4. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Konzern bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten, Guthaben und Darlehen bei Kreditinstituten. Die operativ tätigen Konzerngesellschaften verfügen über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Zur Minderung von Ausfallrisiken verfügt der Konzern über ein adäquates Debitorenmanagement. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen mit Skonto gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. 5. Prognosebericht Die Prognosebasis ist in den letzten beiden Jahren stark durch konjunkturelle Unsicherheiten in Folge des Krieges in der Ukraine geprägt. Die gesamtwirtschaftlichen, konjunkturellen Aussichten sollen sich für 2024 leicht verbessern. Die Aussichten für die Baubranche sind dagegen schlecht. Der private Konsum sowie die Entwicklung der Bauinvestitionen sind von zentraler Bedeutung für die Geschäftsaussichten. Der private Konsum wird entscheidend geprägt von der Entwicklung der Beschäftigung sowie der verfügbaren Einkommen. Überdies können sich (Extrem-) Wetterlagen empfindlich auf das Konsumverhalten und das Saisongeschäft auswirken, wenngleich diese Einflussgröße in der Vorausplanung nicht abgebildet werden kann. Die Konzernleitung erwartet für das Geschäftsjahr 2024 wegen sinkender Nachfrage in der Baubranche einen leicht angespannten Geschäftsverlauf. Trotz herausfordernder Umstände geht die Konzernleitung auch bedingt durch die neu integrierten Gesellschaften von einem moderat steigenden Umsatz aus. Aufgrund höherer Personalkosten und verringerter sonstiger betrieblicher Erträge wird jedoch mit einem moderat rückläufigen Ergebnis im Vergleich zu 2023 geplant. Darüber hinaus sind keine bzw. keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant.
Rellingen, 28. März 2024 gez. Ines Kitzing gez. Simon Willms KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Konzernkapitalflussrechnung
Konzerneigenkapitalspiegel Für den Zeitraum vom 31. Dezember 2021 bis zum 31. Dezember 2023
Anhang zum Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023Beke Holding GmbH, RellingenI. Allgemeine Angaben Das Mutterunternehmen des Konzerns ist die Beke Holding GmbH mit Sitz in Rellingen. Die Gesellschaft wird beim Handelsregister Pinneberg unter der Nummer HRB 11460 PI geführt. Der Konzernabschluss wurde auf Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften der § 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung und den Vorschriften des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften werden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gliederung und die Bewertungen wurden auf Grundlage der Vorschriften für große Kapitalgesellschaften vorgenommen. Aufgrund der Ausweitung der Definition der Umsatzerlöse nach § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (kurz BilRUG) haben wir gemäß § 265 Abs. 5 S. 1 HGB den Posten "Umsatzerlöse" weiter untergliedert in "Umsatzerlöse aus Kerngeschäft" und "sonstige Umsatzerlöse" und gemäß § 265 Abs. 5 S. 2 HGB eine Zwischensumme unter den Umsatzerlösen ausgewiesen. Des Weiteren haben wir von der Regelung des § 265 Abs. 6 HGB Gebrauch gemacht und die Bilanz um die Positionen "Genossenschaftsanteile" sowie "Forderungen gegen nahestehende Unternehmen" und "Verbindlichkeiten gegenüber nahestehende Unternehmen" erweitert. Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung enthalten entsprechend § 265 Abs. 2 HGB die Vergleichsbeträge des Vorjahres. Der Konzernabschluss ist auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens gemäß § 299 Abs. 1 HGB aufgestellt; die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen sind auf den Bilanzstichtag des Konzernabschlusses aufgestellt. II. Konsolidierungskreis Unternehmen, die in den Konzernabschluss einbezogen worden sind: Neben der Muttergesellschaft Beke Holding GmbH werden folgende Tochterunternehmen im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen:
Die Hass + Hatje DIY GmbH (vormals BFH Pinneberg GmbH) wurde in den Vorjahren gemäß §296 Abs. 2 HGB aufgrund des ruhenden Geschäftsbetriebes nicht in den Konzernabschluss einbezogen. In 2023 fanden vorbereitende Tätigkeiten zur Wiederaufnahme des Geschäftsbetriebes statt und es wurden Anteile an zwei operativen Gesellschaften eingebracht, so dass entschieden wurde die Gesellschaft ab Januar 2023 vollkonsolidiert in den Konzernabschluss einzubeziehen. Der Konsolidierungskreis hat sich im Vergleich zum Vorjahr zusätzlich um folgende Gesellschaften erweitert: • Hass + Hatje Service GmbH (Gründung am 20. September 2023) • hagebaumarkt güstrow GmbH + Co. KG (Einbringung in den Konzern am 15. November 2023) • hagebaumarkt bad oldesloe GmbH + Co. KG (Einbringung in den Konzern am 16. November 2023) Assoziierte Unternehmen: In den Konzernabschluss sind folgende Gesellschaften nach der "At Equity Methode" gem. § 311 Abs. 1 HGB als assoziierte Unternehmen einbezogen:
Die Konsolidierung nach der "At Equity Methode" führte zu einem passivischen Unterschiedsbetrag von Euro 22.792,86. Die assoziierten Unternehmen wenden dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden an wie die Beke Holding GmbH. Zwar hält die Beke Holding GmbH indirekt über die Hatje GmbH & Co. KG auch 33,33 % der Anteile an der hagebaucentrum Rostock GmbH & Co. KG und an der hagebaumarkt nord GmbH & Co. KG, so dass nach § 311 Abs. 1 HGB mit mehr als 20 % ein maßgeblicher Einfluss zu vermuten ist. Der tatsächliche Einfluss besteht in diesen Beteiligungen jedoch nicht, da die Geschäftsführung der Beke Holding GmbH ohne geschäftspolitischen Einfluss ist und nicht im Beirat der beiden Gesellschaften vertreten ist. Die hagebaucentrum Rostock GmbH & Co. KG und die hagebaumarkt nord GmbH & Co. KG wurden infolgedessen mit dem Buchwert der Beteiligung angesetzt. Folgende Gesellschaften werden gemäß § 311 Abs. 2 HGB nicht nach der Equity-Methode bewertet, weil sie für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung sind, da es sich hierbei nur um Komplementär GmbHs handelt, die lediglich eine Haftungsvergütung erhalten und sonst über keinen aktiven Geschäftsbetrieb verfügen. • hagebaumarkt Prignitz Verwaltungs GmbH • hagebaumarkt Verwaltungs GmbH • Hagebaumarkt Wittstock Verwaltungs-GmbH • hagebaumarkt ratzeburg Verwaltungs GmbH • hagebaumarkt schwarzenbek Verwaltungs-GmbH • hagebaucentrum Rostock Verwaltungs GmbH • hagebaumarkt nord Verwaltungs GmbH Tochterunternehmen, die nicht in den Konzernabschluss einbezogen worden sind: Das folgende Tochterunternehmen ist nicht in den Konzernabschluss einbezogen worden, da diese zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusseses keine Geschäftstätigkeit ausübte und somit von untergeordneter Bedeutung gemäß § 296 Abs. 2 HGB ist:
III. Konsolidierungsmethoden 1. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung erfolgt grundsätzlich nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB zu dem Zeitpunkt, an dem Unternehmen Tochterunternehmen geworden sind. Die Erstkonsolidierung zum 01.01.2014 sowie die Erstkonsolidierung der im Geschäftsjahr eingebrachten Gesellschaften hagebaumarkt bad oldesloe GmbH + Co. KG und hagebaumarkt güstrow GmbH + Co. KG erfolgte jedoch abweichend von § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht nach der Neubewertungsmethode, weil kein Erwerb von Konzernunternehmen von unabhängigen Dritten vorlag, wie es die in § 301 HGB geregelte Erwerbsmethode unterstellt. Die hier vorliegende Gründung einer neuen Konzernholding durch Einbringung der Anteile war hingegen eine Transaktion unter gemeinsamer Beherrschung. In diesem Fall liegt somit die ultimative Kontrolle über die beteiligten Unternehmen vor und nach der Transaktion bei den gleichen Personen. Da diese Transaktionen wirtschaftlich keine Substanz haben, scheidet demnach eine Pflicht zur Neubewertung aus. Zudem fehlt bei einer neu gegründeten Holdinggesellschaft auch ein zu Marktbedingungen zustande gekommener Transaktionspreis. Der Literaturauffassung folgend wird es daher als sachgerecht angesehen, den Buchwert der jeweiligen Beteiligung an dem formal neuen Tochterunternehmen aus dem Jahresabschluss des neuen Mutterunternehmens mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des jeweiligen Tochterunternehmens zu den (fortgeführten) Konzernbilanzbuchwerten zu verrechnen. Entsprechend wurde im vorliegenden Fall vorgegangen. Ein nach Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wurde erfolgsneutral in die Konzernkapitalrücklage eingestellt. Die Anteile konzernfremder Gesellschafter sind in Höhe ihres Anteils am Kapital gemäß § 307 HGB innerhalb des Postens Eigenkapital gesondert ausgewiesen. 2. Unterschiedsbetrag Die Differenzen ergeben sich aus den aktivierten Beteiligungsbuchwerten abzüglich dem auf diese Anteile entfallenden gruppenzugehörigen Eigenkapital. Der aus der Erstkonsolidierung zum 01.01.2014 im Rahmen der neu gegründeten Konzernholding resultierende passive (unechte bzw. technische) Unterschiedsbetrag wurde erfolgsneutral in die Konzernkapitalrücklage eingestellt und setzt sich wie folgt zusammen:
Die passiven Unterschiedsbeträge resultieren ausschließlich aus Gewinnthesaurierungen der einbezogenen Unternehmen, da die Erstkonsolidierung lange Zeit nach dem Zeitpunkt des Erwerbs bzw. im vorliegenden Fall der Einbringung in die Beke Holding GmbH erfolgte. Der aktive Unterschiedsbetrag wurde nach dem Grundsatz der Wesentlichkeit mit den beiden passiven Unterschiedsbeträgen verrechnet, um den Vorgang der Erstkonsolidierung einheitlich zu erfassen. Aus der Neukonsolidierung in 2023 hat sich ein veränderter Unterschiedsbetrag ergeben:
3. Schuldenkonsolidierung Bei der Konsolidierung werden die Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den Unternehmen des Konsolidierungskreises gemäß § 303 Abs. 1 HGB gegeneinander aufgerechnet. 4. Behandlung des Zwischenergebnisses Warenlieferungen innerhalb des Konzerns werden mit einer Ausnahme grundsätzlich zu Anschaffungskosten, d.h. ohne Gewinnaufschlag, fakturiert. Gleiches gilt für Anlagenverkäufe. Die Ausnahme betrifft die Lieferung von Baustoffen der Hass + Hatje GmbH an die Hatje GmbH & Co. KG für eigene Baumaßnahmen. Die aus diesen Warenlieferungen entstandenen Zwischengewinne sind nur von geringem Umfang und wurden gem. § 304 Abs. 2 HGB wegen ihrer untergeordneten Bedeutung nicht eliminiert. Die Aussagefähigkeit der Vermögens- und Ertragslage des Konzernabschlusses wird aus diesem Grund nicht beeinträchtigt. 5. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Konzerninterne Umsätze sowie sonstige Aufwendungen und Erträge zwischen den Unternehmen des Konsolidierungskreises wurden gemäß § 305 HGB miteinander verrechnet. Ebenso wurden Beteiligungserträge der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen herausgerechnet. 6. Währungsumrechnung Die in den Konzern einbezogenen Einzelabschlüsse wurden in Euro aufgestellt. In den Einzelabschlüssen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden die kurzfristigen Forderungen / Verbindlichkeiten in fremder Währung entsprechend § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Sofern die Restlaufzeit ein Jahr oder weniger beträgt, werden die nicht realisierten Kursgewinne und nicht realisierten Kursverluste gemäß § 256a Satz 2 HGB ausgewiesen. Auf fremde Währung lautende langfristige Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten bestanden zum Bilanzstichtag nicht. 7. Latente Steuern Eine Abgrenzung latenter Steuern auf erfolgswirksame Konsolidierungsmaßnahmen nach § 306 Abs. 1 HGB wurde im Geschäftsjahr nicht durchgeführt, da es keine Differenzen zwischen den Wertansätzen im handelsrechtlichen Konzernabschluss und den steuerlichen Wertansätzen gab, die aus der Vollkonsolidierung nach §§ 300 bis 307 HGB oder aus Anpassungen aufgrund des Grundsatzes der einheitlichen Bewertung im Rahmen der HB II-Erstellung resultierten. Abweichend von DRS 18.27 erfolgte keine Bildung latenter Steuern aus der Anwendung der Equity-Methode. Aus den unterschiedlichen Wertansätzen im Handelsrecht und Steuerrecht für die Pensionsverpflichtungen resultieren aktive latente Steuern. Nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB besteht ein Wahlrecht für die Aktivierung von aktiven latenten Steuern. Durch Inanspruchnahme dieses Wahlrechts wurde auf eine entsprechende Aktivierung verzichtet. IV. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Der aktivierte Geschäfts- oder Firmenwert ist auf einen Asset-Deal durch Betriebsstättenkaufvertrag vom 17. Februar 2020, im Rahmen dessen vier Baustoffhandel und ein Einzelhandel übernommen wurden, zurückzuführen. Die zehnjährige Abschreibungsdauer bezieht sich auf den Zeitraum über den der erworbene Kundenstamm voraussichtlich genutzt werden kann. Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und um aufgelaufene Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden nach der wirtschaftlichen Lebensdauer planmäßig nach der linearen oder degressiven Methode ermittelt. Soweit Abschreibungen bisher nach steuerlichen Grundsätzen vorgenommen wurden, wurden diese - soweit GoB-konform - beibehalten. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bilanziert. Die Vorräte werden im Bereich des Baustoffhandels mit den Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert unter Berücksichtigung des Grundsatzes der verlustfreien Bewertung angesetzt. Notwendige Abwertungen aufgrund des Niederstwertprinzips werden vorgenommen. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Seit dem Geschäftsjahr 2021 werden die Vorräte im Bereich der Baumärkte mit den durchschnittlichen Einkaufspreisen bewertet. Notwendige Abwertungen aufgrund des Niederstwertprinzips werden vorgenommen. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Forderungen, Kassenbestände, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zu Nennwerten bewertet worden bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Durch eine geänderte Methode bei der Bonusabrechnung des Franchisegebers ergibt sich rechnerisch für die Gesellschaft eine höhere Bonusquote, welche zu höheren Bonusforderungen zum Stichtag führt. Im Geschäftsjahr wird dem Risiko des Ausweises zu hoher Bonusforderungen zum Stichtag durch einen Abschlag von 15% bzw. ca. TEUR 275 begegnet. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 2 % auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen gebildet. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Forderungen mit dem Briefkurs am Entstehungstag bzw. mit dem Devisenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB am Abschlussstichtag. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten bewertet worden. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind nur solche Posten aktiviert worden, die vor dem Bilanzstichtag zur Zahlung fällig oder bereits gezahlt waren und die Aufwand für eine kalendermäßig bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Rückstellungen für Pensionen werden auf Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens mittels der sog. Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode) gebildet. Die Rückstellungen sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt, hierbei wird gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB eine pauschale Restlaufzeit aller Verpflichtungen von 15 Jahren angenommen. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Für die Berücksichtigung der Fluktuation wurden alters- und geschlechtsabhängige Fluktuationswahrscheinlichkeiten angesetzt. Die sich ergebende durchschnittliche Fluktuation beträgt 3,00 %. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung beträgt Euro 9.430.524,00. Der aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung resultierende Aufwand in Höhe von Euro 98.018,00 wurde unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von Euro 148.954,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagten Ertragsteuern und werden gemäß der erwarteten Inanspruchnahme bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle am Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Der Abzinsungssatz entspricht den von der Deutschen Bundesbank für die jeweilige Restlaufzeit ermittelten und bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssätzen der vergangenen sieben Geschäftsjahre. Verbindlichkeiten werden zum Bilanzstichtag mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Verbindlichkeiten mit dem Geldkurs am Entstehungstag bzw. mit dem Devisenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB am Abschlussstichtag. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind nur solche vor dem Bilanzstichtag erhaltenen Anzahlungen passiviert worden, die Ertrag für eine kalendermäßig bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. V. Erläuterungen zur Konzernbilanz 1. Anlagevermögen Zur Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den Anlagenspiegel auf Blatt 15. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Eigenkapital Das Stammkapital der Beke Holding GmbH betrug zum 31. Dezember 2023 Euro 3.183.760,00 (Vorjahr Euro 3.182.760,00). 4. Unterschiedsbetrag/Kapitalrücklage Hinsichtlich der Erläuterung des passivierten Unterschiedsbetrages verweisen wir auf III.2. 5. Sonstige Rückstellungen Die wesentlichen sonstigen Rückstellungen sind nachfolgend dargestellt:
6. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten setzten sich wie folgt zusammen:
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind Euro 11.558.634,45 durch Grundschulden und abgetretene Mietforderungen sowie Euro 159.720,00 durch Sicherungsübereignung von Anlagevermögen und dem Warenlager besichert. Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Euro 179.872,59 durch Abtretung der gegenwärtigen und zukünftigen Forderungen aus Bonusausschüttungen besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, werden in Höhe von Euro 2.012.438,33 (VJ Euro 3.183.194,35) durch Abtretung der gegenwärtigen und zukünftigen Forderungen aus Bonusausschüttungen besichert. In den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 2.069.324,46 (VJ Euro 3.292.359,81) enthalten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte besichert. VI. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert worden. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse aus Kerngeschäft (Euro 128.525.669,40) wurden ausschließlich im Inland erzielt und verteilen sich auf die einzelnen Tätigkeitsbereiche wie folgt:
Die sonstigen Umsatzerlöse betrugen im Geschäftsjahr Euro 1.124.765,43 (Vorjahr Euro 1.110.354,77) und resultieren aus der Ausweitung der Definition der Umsatzerlöse nach dem BilRUG. In der Position sonstige betriebliche Erträge in Höhe von insgesamt Euro 3.996.006,39 (Vorjahr Euro 2.499.429,55) sind periodenfremde Erträge in Höhe von Euro 1.386.445,73 enthalten. Davon sind aus abgeschriebenen Forderungen Euro 28.562,45, aus der Auflösung von Rückstellungen Euro 119.523,65 und aus Vorjahres-Boni Euro 859.580,17 enthalten. Weiterhin sind nach § 285 Nr. 31 HGB Erträge in Höhe von Euro 624.900,76 aus der Anpassung der Pensionsrückstellung in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten. In der Position sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von insgesamt Euro 10.680.263,81 (Vorjahr Euro 11.008.190,07) sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von Euro 905.681,35 enthalten. Davon sind aus Forderungsverlusten Euro 31.156,22 sowie Einbehalte für Verwaltungskosten der hagebau (Euro 609.762,44) enthalten. VII. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nicht ergeben. VIII. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse/Sicherheiten Die Hatje GmbH & Co. KG hat für Dritte Garantien für die Erfüllung von Forderungen aus Warenlieferungen und Wechseln übernommen, aus denen zum 31. Dezember 2023 Haftungsverhältnisse von TEUR 1.628 resultieren. Weiterhin hat die Hatje GmbH & Co. KG eine selbstschuldnerische Bürgschaft für Ansprüche einschließlich Mietzinsforderungen in Höhe von TEUR 2.176 p.a. und Nebenkosten aus einem Untermietvertrag zu acht Standorten zugunsten des Beteiligungsunternehmens hagebaumarkt nord GmbH & Co. KG abgegeben, die eine Laufzeit bis maximal 30. April 2035 haben. Die Hass + Hatje GmbH ist zum Stichtag mit TEUR 5 an der Baustoff-Allianz Nord Beteiligungs GmbH & Co. KG beteiligt. Im Handelsregister ist eine Hafteinlage mit TEUR 1.000 eingetragen. Die Resteinzahlungsverpflichtung für die noch nicht eingeforderte Pflichteinlage beträgt zum 31.12.2023 somit TEUR 995. Aufgrund der bestehenden stabilen Verhältnisse bei den betreffenden Dritten wird mit einer Inanspruchnahme aus den abgegebenen Garantieerklärungen und der selbstschuldnerischen Bürgschaft nicht gerechnet. 2. Angaben zu finanziellen Verpflichtungen gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 2a HGB Es liegen finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB vor, die sich nicht aus der Bilanz ergeben, nicht nach § 251 HGB anzugeben sind und sich wie folgt aufteilen:
3. Angaben über Abschlussprüferhonorare gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB Das vom Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar für die Jahresabschlussprüfungen der einbezogenen Tochterunternehmen sowie für die Konzernabschlussprüfung der Beke Holding GmbH belief sich auf insgesamt TEUR 68. Das vom Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar für andere Bestätigungsleistungen bei den einbezogenen Tochterunternehmen belief sich auf insgesamt TEUR 30. 4. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6 HGB Geschäftsführer der Beke Holding GmbH sind: Frau Ines Kitzing, Pinneberg Herr Simon Willms, Hamburg (seit 04. Januar 2024) Frau Ines Kitzing und Herr Simon Willms sind allein vertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Der Beirat der Beke Holding GmbH setzte sich im Geschäftsjahr zusammen aus: • Herrn Dr. Hans Fabian Kruse (Vorsitzender), Geschäftsführer, Hamburg, • Herrn Michael Gerwing, Geschäftsführer, Lohne, • Herrn Michael Ludwig, Rechtsanwalt, Hamburg. Die Mitglieder des Beirats erhielten für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben im Mutterunternehmen und in der Hass + Hatje GmbH im Berichtszeitraum eine Vergütung von insgesamt netto Euro 9.000,00. 5. Angabe zu Arbeitnehmern gemäß § 314 Abs. 1 Nr 4 HGB Durchschnittlich beschäftigte die Beke Holding Gruppe im Geschäftsjahr 2023 Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) wie folgt:
6. Befreiung von der Offenlegung nach § 264 Abs. 3 HGB bzw § 264b HGB Die Gesellschaften unter Absatz II. Konsolidierungskreis fallen unter § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB, da sie in den Konzernabschluss der Beke Holding GmbH einbezogen werden. Für die vollkonsolidierten Tochterunternehmen wird die Offenlegungserleichterung gemäß § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB in Anspruch genommen. 7. Anteilsbesitz gemäß § 313 Abs. 2 Nr. 4 HGB
*) zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses lagen noch keine endgültigen Ergebnisse für 2023 vor. Dem entsprechend werden hier die Beträge gem. des Jahresabschlusses zum 31.12.2022 angegeben. 8. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung der Beke Holding GmbH schlägt vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Rellingen, den 28. März 2024 gez. Ines Kitzing gez. Simon Willms Konzernanlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 26.06.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Beke Holding GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Beke Holding GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Beke Holding GmbH, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. - holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. - beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 24. Juni 2024 gez. Gehrt, Wirtschaftsprüfer gez. Thering, Wirtschaftsprüfer |
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