Stammdaten

Register
Amtsgericht Hannover HRB 214711
Eingetragen
27.9.2016
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen
Gegenstand
Die Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von intelligenten Maschinen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sven Günter Lochau
seit 16.10.2025
Prokura
Thomas Apel
seit 29.12.2020
Prokura
Yi Shi
seit 6.1.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Tri Star Security Pte. Ltd.SGP
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Tri Star Security Pte. Ltd.
Singapore
800.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Almex GmbH

Hannover

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Almex GmbH, Hannover

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Almex GmbH, Hannover - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Almex GmbH, Hannover, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Reutlingen, den 28. Juni 2024

RWT Crowe GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Michael Jetter, Wirtschaftsprüfer

gez. Jochen Kugler, Wirtschaftsprüfer

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

A. Grundlagen der Gesellschaft

A.1 Geschäftstätigkeit

Die ALMEX GmbH mit Sitz in Hannover ist ein Hersteller von Systemlösungen für die Zielmärkte Public Transport, Retail & Logistics, sowie Digitalization mit Schwerpunkt Robotics. Zu den Kunden gehören Unternehmen und öffentliche Organisationen aus den Sektoren Verkehr, Handel und Logistik sowie Gastronomie. Die Soft- und Hardwarelösungen dienen der Erfassung, Validierung und Verarbeitung von Daten, der Abwicklung von bargeldbezogenen sowie bargeldlosen Zahlungstransaktionen und der Automation von Dienstleistungsprozessen. Für die Unternehmenssteuerung wesentliche regionale Märkte sind Deutschland sowie ausgewählte europäische und außereuropäische Länder. Darüber hinaus bietet die Gesellschaft After-Sales-Services mit zu vereinbarenden Service-Level-Agreements.

Ein wichtiger Bestandteil des ALMEX-Geschäftsmodells ist die externe Fertigung der Automaten und Geräte. Die externe Fertigung findet überwiegend innerhalb der Konzerngruppe statt. Dabei obliegen der ALMEX GmbH die komplette Entwicklung, die Erstellung der Software, eine enge Begleitung der externen Produktion sowie die Sicherstellung eines hohen Qualitätsniveaus. Entsprechend diesem Geschäftsmodell konzentriert sich die Gesellschaft hier vorrangig auf Entwicklung, Vermarktung und Projektmanagement. Im neuen Bereich Digitalization tritt die Gesellschaft als Value-Added Distributor auf.

A.2 Gesellschafterstruktur

Alleineigentümerin ist die TRI STAR Security PTE.LTD in Singapur.

B. Wirtschaftsbericht

B.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Das deutsche Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr und somit erneut nach 2020 in eine Rezession gerutscht. Die Zahl der Erwerbstätigen hat in Deutschland erstmals die 46-Millionen-Schwelle überschritten und mit 46,2 Millionen einen historischen Höchststand erreicht.

Der öffentliche Personennahverkehr ist im Jahr 2023 um 7% gegenüber 2022 gestiegen, allerdings bedeutet dies immer noch einen Rückgang um 8% zum Vor-Corona-Niveau von 2019.

Im Jahr 2023 setzte der Einzelhandel in Deutschland insgesamt 650,3 Milliarden Euro um. Der für die ALMEX GmbH relevante Umsatz im deutschen Lebensmittelhandel stieg von 184 Milliarden Euro auf 198 Milliarden Euro.

B.2 Geschäftsentwicklung

Das Geschäftsjahr 2023 stand - wie bereits das Jahr 2022 - unter dem Einfluss der Ukraine Krise. Wichtige Ausrichtung waren sowohl die Entwicklungsleistungen im Rahmen eines großen strategischen Rahmenvertrages mit einem führenden deutschen Transportunternehmen als auch die Lieferung von Ausweislesegeräten an ein führendes deutsches Unternehmen der Sicherheitsbranche. Organisatorisch bleibt die Gesellschaft nachhaltig auf die drei Säulen Entwicklung, Vertrieb und Projektmanagement ausgerichtet mit einem zunehmenden Schwerpunkt auf das Key Account Management.

Das Anfang 2021 akquirierte Großprojekt mit einem global agierenden Handelskonzern führte auch in 2023 zu einem starken Umsatz im Bereich Retail & Logistics. Unverändert besteht ein hoher internationaler Geschäftsanteil dieses Bereiches.

Der Roll-out des in 2019 akquirierten größeren Projekts im Bereich Self-Service-Terminals und Info-Stelen wurde im Jahr 2023 erfolgreich fortgeführt. Weitere rund 280 von 1.000 zu liefernden hochmodernen Geräte wurden im Lebensmitteleinzelhandel bundesweit aufgebaut. Der Roll-out wird sich in dem Jahr 2024 fortsetzen.

Im Ausland konnte mit der Partnerschaft zu einem wichtigen Systemintegrator für Nordeuropa ein Projekt für stationäre Automaten ohne Bargeldannahme ("Cashless") gewonnen werden, die Entwicklung startete in Q4 2023. Zudem konnten im Inland zwei wichtige ÖPNV Projekte für mobile Cashless Geräte gewonnen werden, mit Entwicklungsleistungen in 2023. Die Wartungsphase zu der Innovationspartnerschaft mit einem führenden deutschen Transportunternehmen wurde erfolgreich weitergeführt, auch in 2023 wurden zusätzliche Entwicklungsleistungen zur Erweiterung dieser Plattform beauftragt. Die hochmoderne Middleware wird ebenfalls durch die ALMEX GmbH als eigenes Software-Lösungsangebot für den Automatenvertrieb eingesetzt, dies gilt auch für die Projekte mit der mobile Cashless Produktfamilie für den ÖPNV.

Von größter Bedeutung im Geschäftsjahr 2023 waren einerseits die Leistungen im Rahmen eines strategischen Großprojekts mit dem führenden deutschen Transportunternehmen, wo zusätzliche Potentiale von rund 1.000 Geräteeinheiten weitgehend produziert und geliefert werden konnten, und andererseits die Produktion und Lieferung des Großteils von weiteren ca. 10.000 Dokumentenlesegeräten für das Großunternehmen der Sicherheitsbranche. Diese Projekte verfestigen die strategische Positionierung der ALMEX GmbH als langjährigem Partner für diese Key Accounts.

Erfreulich war ebenfalls die Entwicklung im Marktbereich Retail & Logistics im Geschäftsjahr 2023 auf Basis der Vermarktung eines hochwertigen Standardproduktes im Bereich der MDE-Geräte (Geräte zur mobilen Datenerfassung), gemeinsam mit einem taiwanesischen Partnerunternehmen. Im Jahresverlauf 2023 konnten rund 5.800 Geräteeinheiten vermarktet werden. Dieses Ergebnis beruhte weitgehend auf der Konzentration auf einen führenden globalen Lebensmitteleinzelhändler als Key Account. Wir sehen weiterhin positive Aussichten für den Ausbau des MDE-Geschäfts, in 2024 und den Folgejahren.

Ende 2022 ist mit der Zeichnung eines Distributionsvertrages mit einem Weltmarktführer von Servicerobotern der Startschuss für die Erschließung eines dritten Geschäftsbereiches "Digitlization" für die ALMEX GmbH erfolgt. Dieser wurde Ende 2023 verlängert. Neben Servierrobotern für die Gastronomie stellt sich ein zunehmender Bedarf für die Reinigungsroboter ein. Daraus ergeben sich in diesem Markt weitere Geschäftssegmente. Bereits in 2023 wurde ein besonderer Fokus auf die Gewinnung von Vertriebspartnern gesetzt.

Vor dem Hintergrund der Auswirkungen der Ukraine-Krise sind aus Sicht der Geschäftsführung der Geschäftsverlauf und das Geschäftsergebnis der ALMEX GmbH in 2023 als hinreichend gut zu beurteilen. Der Umsatz belief sich auf T€ 36.075 (VJ: T€ 18.633), das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug T€ 904 (VJ: T€ 115). In Bezug auf die Umsatzerlöse konnten die selbst gesteckten Ziele trotz pandemiebedingter Projektverzögerungen (Verschiebungen in dem Roll-out eines großen Automatenprojekts als Folge von Materialknappheit) leicht übertroffen werden. Die Ergebnisseite stellt sich trotz der Kostensteigerungen insbesondere bei Elektronischen Bauteilen weiterhin als positiv dar, die Planung konnte in 2023 übertroffen werden. Mit diesem Ergebnis 2023 hat sich die ALMEX GmbH weiterhin als stabiler und wettbewerbsfähiger Anbieter am Markt etabliert.

B.3 Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft

B.3.1 Ertragslage

Für die ALMEX GmbH stellen der Umsatz und das EBIT die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren dar.

Insgesamt erwirtschaftete die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von T€ 36.075. Dieser wurde mit T€ 25.876 zwar zum größten Teil im Inland generiert, der Auslandsanteil hat mit T€ 10.199 jedoch einen erheblichen Anteil am Gesamtumsatz erreicht. Der Umsatz ist sich gegenüber dem Vorjahr nahezu verdoppelt, wobei die Struktur der Projekte im Hinblick auf Materialeinsatz sich nicht wesentlich verändert hat. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 T€ 904 (VJ: T€ 115). Der Jahresüberschuss beläuft sich auf T€ 725 (VJ: T€ -104).

Im Geschäftsjahr wurden aktivierte Eigenleistungen in Höhe von T€ 538 (VJ: T€ 613) in der Ergebnisrechnung berücksichtigt.

Weitere wesentliche Kennzahlen der Gewinn- und Verlustrechnung im Geschäftsjahr 2023 sind in der nachfolgenden Tabelle aufgelistet:

in EUR Tsd. 2023 2022
Betriebliche Gesamtleistung 36.016 19.531
Aufwendungen 34.915 19.643
Erträge 507 518
Abschreibungen 705 317
Beteiligungs- und Finanzergebnis -43 -36
Steuern vom Einkommen u. Ertrag 135 157
Jahresüberschuss 725 -104

Die Auftragseingänge der ALMEX GmbH haben wieder ein hohes Niveau - bedingt durch ein Großprojekt- erreicht und summierten sich im Geschäftsjahr 2023 auf T€ 26.001. Der Auftragsbestand zum 31.12.2023 lag damit bei zufriedenstellenden T€ 30.793.

B.3.2 Vermögenslage

Die Investitionen in das Anlagevermögen beliefen sich zwischen dem 01.01.2023 und dem 31.12.2023 auf T€ 942. Sie resultieren insbesondere aus der Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen (T€ 538) und Investitionen in Werkzeuge (T€ 173), Lagerausstattung (T€ 87) und in die EDV-Hardware (T€ 71).

Weitere wesentliche Kennzahlen der Bilanz zum 31.12.2023 sind in der nachfolgenden Tabelle aufgelistet:

in EUR Tsd. 2023 2022
T€ % T€ %
Anlagevermögen 1.691 6,7% 1.456 9,1%
Umlaufvermögen 23.346 92,6% 14.367 89,8%
Rechnungsabgrenzungsposten 183 0,7% 172 1,1%
Summe Aktiva 25.220 100,0% 15.995 100,0%
in EUR Tsd. 2023 2022
T€ % T€ %
Eigenkapital 2.404 9,6% 1.679 10,5%
Rückstellungen 1.491 5,9% 1.103 6,9%
Verbindlichkeiten 21.064 83,5% 12.880 80,5%
Rechnungsabgrenzungsposten 31 0,1% 54 0,3%
Latente Steuer 230 0,9% 279 1,8%
Summe Passiva 25.220 100,0% 15.995 100,0%

B.3.3 Finanzlage

Das Finanzmanagement der ALMEX GmbH ist im Geschäftsjahr 2023 auf die Stabilisierung der Finanzierungsstruktur ausgerichtet gewesen. So brauchten Im Gegensatz zum Vorjahr keine weiteren Mittel im Konzern aufgenommen werden. Der Lieferantenkredit aus dem Konzern musste zum Jahresende verstärkt in Anspruch genommen werden, da ein Großteil des Umsatzes im Dezember realisiert wurde.

Die konzerninterne Finanzierung durch Gesellschafterdarlehen bildet die wesentliche Grundlage der stabilen Liquiditätssituation. Zusätzlich ist die ALMEX GmbH seit 2020 Teilnehmer eines Cash-Pool Systems der deutschen Konzerngesellschaften, wodurch kurzfristiger Liquiditätsbedarf jederzeit gedeckt werden kann und die Generierung von Lieferantenskonti sichergestellt wird.

Zahlungsausfälle hat es keine gegeben.

Geleistete Anzahlungen zum Lieferanten hatten keine nennenswerte Bedeutung. Die kundenseitigen Anzahlungen übersteigen die seitens ALMEX erbrachten Vorkassen deutlich.

C. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht

C.1 Chancen der voraussichtlichen Entwicklung

Die sich für die ALMEX GmbH ergebenden Chancen werden fortlaufend insbesondere durch gezielte Beobachtung der für die Gesellschaft relevanten Zielmärkte, des Wettbewerbsumfeldes und der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung in den wichtigen Absatzmärkten und bei wichtigen Key Accounts eruiert. Sie fließen in die strategischen Überlegungen für die zukünftige Weiterentwicklung neuer Geschäftsfelder und des Produkt- und Lösungsportfolios ein.

In den nächsten Jahren sieht die Gesellschaft einen eingeschränkten Bedarf an stationären Ticketingsystemen, jedoch einen steigenden Bedarf an mobilen Ticketsystemen, Management- und Informationslösungen, Robotics-Lösungen, und Sicherheitssystemen zur Identitätsfeststellung. Dazu tragen aktuelle Trends wie die Beibehaltung des Deutschlandtickets, Beginnende Abkehr von Bargeldzahlungen im ÖPNV, das wachsende Umweltbewusstsein, die Verknappung der Energievorräte, und die Absicherung des Identitätsnachweises in Deutschland bei. Der Wille zur Förderung des öffentlichen Personenverkehrs bleibt erkennbar, führt jedoch zunehmen zu einem Ausbau von bargeldlosen, insbesondere mobilen Nahverkehrssystemen. Die ALMEX GmbH wird im Public Transport Markt von dieser Entwicklung insbesondere mit der neuentwickelten Produktfamilie almex.mobile cashless profitieren. Entsprechende Umstellungen in den Ticketing-Systemen der Betreiber erfordern keine besonderen Dienstleistungen.

In Hinblick auf Robotics gilt ein ausgeprägter, durch Corona mitverursachter Mangel an Servicekräften in der Gastronomie und in der Gebäudereinigung als wesentlicher Treiber für den Einsatz geeigneter Servier- und Reinigungsroboter. Während die ALMEX GmbH einerseits Kompetenz für Robotertechnologie im Allgemeinen aufbaut, richten sich andererseits die aktuellen Vertriebsaktivitäten auf diese Marktsegmente aus.

Insbesondere in dem Bedarf in Krankenhäusern und im Heimbereich sowohl an Servierrobotern als auch Reinigungsrobotern in Kombination mit der Gewinnung von spezialisierten Vertriebspartnern für diese Zielgruppe sehen wir eine gute Entwicklungschance für das Unternehmen.

Zu beobachten bleibt, wie sich die zunehmenden Erfahrungen aus der Entwicklung und Produktion von Sicherheitstechnik zur Identitätsfeststellung zukünftig in der Bearbeitung dieses Marktsegments entwickeln lässt.

C.2 Risiken der voraussichtlichen Entwicklungen

Risikomanagement ist bei der ALMEX GmbH eine Gesamtunternehmensaufgabe.

Die Gesellschaft versteht das Risikomanagementsystem als ein unterstützendes Instrument, das allen Teilbereichen der Gesellschaft die systematische Identifikation, Bewertung und Behandlung von Risiken ermöglicht. Das Risikomanagementsystem der ALMEX GmbH ist im Risikomanagementhandbuch dokumentiert. Risiken werden unternehmensweit im RiskLog erfasst und bewertet. Das Risikomanagementsystem wird seit der internen Auditierung in 2020 konsequent weiter umgesetzt.

Die ALMEX GmbH ist infolge ihrer Geschäftstätigkeit Projektrisiken ausgesetzt. Aufgrund der Besonderheiten in der Abwicklung komplexer Projekte, die häufig auch vollständige Neuentwicklungen von Hard- und Software umfassen, erfasst die Gesellschaft die Projektrisiken gesondert und bei signifikanten Projekten wie z. B. dem Automatengroßprojekt in ausführlicher Form sowie z.T. im Dialog mit den Kunden. Für alle Kundenprojekte erstellt der Projektleiter mindestens monatlich einen Statusbericht, der für die wesentlichen Einzelprojekte mit der Geschäftsleitung diskutiert wird. Der Statusbericht enthält eine Risikobetrachtung sowie die Darstellung der Eintrittswahrscheinlichkeit. Kurzfristig erkannte Risiken, die einer raschen Bearbeitung bedürfen, werden gesondert im Rahmen wöchentlicher Abstimmungen im Management Team Meeting und dem Management Board Meeting kommuniziert, um somit eine schnellstmögliche Risikobewältigung zu gewährleisten.

Gesamtwirtschaftliche Risiken ergeben sich aus den späten Ausläufern der COVID-19 Pandemie und der aktuellen Ukraine Krise und deren Auswirkungen auf die künftige wirtschaftliche Entwicklung.

Die gedämpfte Erwartung für die deutsche Wirtschaft für 2023 und 2024 stellt zunächst ein Risiko für die ALMEX GmbH dar, da der deutsche Markt der wichtigste Absatzmarkt der Gesellschaft ist. Dieses Risiko relativiert sich allerdings durch die Robustheit der Zielmärkte und der Key Accounts der Gesellschaft. Sowohl im Zielmarkt Public Transport als auch der Sicherheitstechnik zur Identitätsfeststellung sind öffentliche Unternehmen mit staatlicher Unterstützung tätig. Sie haben auch in Krisenzeiten den Auftrag der Politik sicherzustellen. ALMEX-Kunden im Zielmarkt Retail & Logistics sind vor allem Lebensmitteleinzelhändler, die in ihrer Entwicklung von den Krisenlagen weniger betroffen sind.

Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass die Ausläufer der COVID-19 Pandemie und die Ukraine-Krise in Hinblick auf die Materialverfügbarkeit und die Kostensituation bei elektronischen Bauteilen weiterhin Auswirkungen im Geschäftsjahr 2024 haben werden.

Rechtliche Risiken ergeben sich grundsätzlich aus dem Vertrieb und dem Einsatz gelieferter Produkte. Für möglicherweise drohende Kosten wurde im Rahmen der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften Vorsorge getroffen.

Risiken aus technologischen Entwicklungen werden im Rahmen des Risikomanagementsystems kontinuierlich beobachtet. Aktuell sind hier keine wesentlichen Risiken erkennbar.

Die ALMEX GmbH ist nach der internationalen Qualitätsnorm DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert und hat damit in einem unabhängigen Audit ein funktionierendes Qualitätsmanagement-System (QMS) nachgewiesen. Die für alle Mitarbeiter und Bereiche verbindlichen Regeln für das QMS sind im Qualitätsmanagement-Handbuch (QMH) festgehalten und im Intranet zugänglich. Die dadurch erhöhte Transparenz von Zuständigkeiten und Abläufen minimiert das Risiko von Fehlinterpretationen und fehlerhaften Einschätzungen.

Die ALMEX GmbH ist darüber hinaus ebenfalls nach der Norm für Umweltmanagementsysteme DIN EN ISO 14001:2015 zertifiziert.

Neben diesen eigenmotivierten Audits wird die ALMEX GmbH auch auf Anforderung von Dritten regelmäßig auditiert. Hierzu zählen umfangreiche Kundenaudits, welche u.a. die Softwareentwicklung, IT-Sicherheit und Service- und Reparaturprozesse zum Gegenstand haben. Im Rahmen derartiger kundeninitiierten Audits wurden die relevanten Prozesse der ALMEX GmbH in 2022 produktbezogen nach Common Criteria (ISO/IEC 15408) Sicherheitsstufe EAL3 erfolgreich re-auditiert. In 2023 startete die Vorbereitung der 27001 Zertifizierung, die jedoch Ende des Jahres 2023 aufgrund eines Großprojektes zunächst durch die Grundschutzchecks nach BSI 200-2,3 unterbrochen wurde.

Insgesamt ist die ALMEX GmbH im Rahmen des Projektgeschäfts in Kombination mit dem damit einhergehenden Finanzierungsbedarf insbesondere Finanzierungs- und Liquiditätsrisiken ausgesetzt. Folglich können aufgrund von Planverfehlungen entfallende oder verminderte Zahlungsmittelzuflüsse - oder ungeplante Zahlungsmittelabflüsse - kurzfristig zu einem Finanzierungsbedarf führen.

Die Gesellschaft arbeitet ohne übliche Bankkreditlinien und ist im Wesentlichen durch Darlehen der Gesellschafterin bzw. deren verbundene Unternehmen sowie über den Cash-Pool mit einer weiteren deutschen Konzerngesellschaft finanziert. Die Liquiditätssituation der ALMEX GmbH hat sich in 2023 gegenüber 2022 nicht wesentlich verändert, weiterhin ist die Gesellschaft noch nicht in der Lage, einen ungeplanten kurzfristigen Liquiditätsbedarf (z.B. hervorgerufen aus den o.g. Risiken aus dem Projektgeschäft sowie aus den aktuellen gesamtwirtschaftlichen Risiken), ohne die Unterstützung der Gesellschafterin oder deren verbundene Unternehmen zu decken. Unverändert zum Vorjahr kann die ALMEX GmbH bei Entstehen eines solchen Bedarfs jedoch auch im folgenden Geschäftsjahr auf die finanzielle Unterstützung durch die Gesellschafterin oder deren verbundene Unternehmen zurückgreifen. Diese wurde der ALMEX GmbH von Ihrer Gesellschafterin zugesagt. Diese Abhängigkeit von der Finanzierung durch die Gesellschafterin bzw. deren verbundene Unternehmen kann die künftige Entwicklung der Gesellschaft wesentlich beeinträchtigen.

Die ALMEX GmbH ist im Geschäftsjahr 2023 bewusst unternehmerische Risiken eingegangen, wobei die Tragfähigkeit der Risiken grundsätzlich gegeben war.

C.3 Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den bei der ALMEX GmbH verwendeten Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Bankguthaben, Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sowie Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. In Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten verfolgt die ALMEX GmbH eine risikoaverse Politik.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen gegenüber Unternehmen, öffentliche Organisationen und Kommunen aus den Sektoren Verkehr, Handel und Logistik im In- und Ausland. Insoweit bestehen die üblichen Bonitätsrisiken, die durch die Bildung von Wertberichtigungen bilanziell berücksichtigt werden.

Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen insbesondere kurzfristige, in Euro valutierende Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. In geringerem Umfang betreffen sie kurzfristige, in Euro valutierende, festverzinsliche Darlehen. Für die ALMEX GmbH bestehen keine Zins- und nur unwesentliche Währungsrisiken.

C.4 Ausblick

Grundsätzlich erwartet die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 einen gegenüber 2023 deutlich verbesserten Geschäftsverlauf. Dies beruht maßgeblich auf der Gewinnung eines außergewöhnlich signifikanten Großprojekts zur Entwicklung und Lieferung von Sicherheitssystemen zur Identifikationsfeststellung. Die Serviceumsätze, die sich aus Großprojekten für die Jahre 2023 fortfolgend ergeben, stellen ein wichtiges Merkmal verstetigten Geschäfts dar, sind in ihrer Höhe aber weiterhin nicht so bedeutend. Einen wichtigen Beitrag zu der zukünftigen Geschäftsentwicklung werden zunehmende Bedarfe der Kunden der Gesellschaft an Software- und Betriebsdienstleistungen leisten.

Die Gesellschaft geht für das Jahr 2024 trotz der weiterhin gegebenen Spätauswirkungen der COVID-19 Pandemie und den Auswirkungen der Ukrainekrise aus dem oben beschriebenen Grund von einem im Vergleich zu 2023 deutlich erhöhten Umsatz aus. Wir erwarten zudem ein gegenüber 2023 verbessertes EBIT. Risiken bestehen im Wesentlichen in der zeitlichen Realisierungsfähigkeit des Großprojektes über Sicherheitssysteme zu Identitätsfeststellung und aus weiteren Projekten, basierend auf Kosten und Verfügbarkeiten im Bereich Elektronikkomponenten, sowie Transportkosten und verfügbaren Transportkapazitäten. Eine substantielle Auswirkung der Krise auf unser Geschäft z. B. durch Auftragsstornierungen oder durch von Kunden nicht umgesetzten Projekten ist vorstellbar, jedoch weiterhin nicht zu erkennen. So ist es der ALMEX GmbH gelungen, wie bereits in 2023 auch in den ersten Monaten des Geschäftsjahres 2024 einen wichtigen Auftrag im erneut einstelligen Millionenbereich für die Lieferung einer neuen Geräteversion mobiler Automaten mit einem weiteren deutschen ÖPNV Unternehmen zu akquirieren, als auch das Großprojekt für die Entwicklung und Lieferung von Sicherheitssystemen zur Identitätsfeststellung in einem zweistelligen Millionenbereich zu gewinnen.

Durch die konsequente Investition in die Entwicklung neuer Produkte und den Ausbau des Dienstleistungsangebotes wird die Basis für eine nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit und eine solide Umsatzentwicklung geschaffen. Gleichzeitig wird darauf geachtet, dass die Ertragskraft der Gesellschaft mit den neuen Produkten gestärkt wird.

Bei Softwarelösungen wird zunehmend die kontinuierliche Weiterentwicklung in Hinblick auf stark wachsende IT-Qualitätsanforderungen und IT-Sicherheitsstandards ein wichtiger Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit. Die ALMEX GmbH konnte im Geschäftsjahr 2023 wesentliche Wartungsleistungen für ein hochinnovatives und sehr komplexes Softwareprojekt erbringen, mit höchsten Ansprüchen an die Leistungsfähigkeit der ALMEX GmbH (insbesondere an die Methodik wie agiles Vorgehen und den Aufbau und die Implementierung neuen Know-Hows und neuer Standards). Dies ist ein wertvoller Beleg der Fähigkeit der ALMEX GmbH, hochgradig anspruchsvolle Softwarelösungen zu schaffen und dabei in der Leistungsfähigkeit mit den Kundenanforderungen zu wachsen.

Die Reduzierung der Materialkosten ist - operativ und strategisch - insbesondere in Bezug auf die Entwicklung neuer Hardwarelösungen weiterhin ein Hauptziel für die Verbesserung des Betriebsergebnisses. Ein wesentlicher Baustein bleibt die Entwicklung und Nutzung von Standardkomponenten und -produkten, die auf die jeweiligen Kundenbedürfnisse flexibel, zeitnah und kostengünstig angepasst werden können.

Dieser Lagebericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen und Informationen. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf den aktuellen Erwartungen der Gesellschaft und auf bestimmten Annahmen. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, die außerhalb des Einflussbereichs der Gesellschaft liegen, beeinflusst die Geschäftsentwicklung der ALMEX GmbH. Diese Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen der Gesellschaft wesentlich abweichen von den in den Prognosen ausdrücklich oder implizit enthaltenen Angaben zu Ergebnissen, Erfolgen und Leistungen.

 

Hannover, 28.06.2024

ALMEX GmbH

gez. Yi (Jessica) Shi

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

I. Allgemeine Erläuterungen

Die ALMEX GmbH, Hannover ist beim Amtsgericht Hannover unter der Handelsregisternummer HRB 214711 gemeldet. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde gemäß den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wird gem. § 275 Abs. 2 HGB das Gesamtkostenverfahren angewendet.

Die nach den gesetzlichen Vorschriften anzubringenden Vermerke wurden aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit im Anhang aufgeführt.

Soweit nicht anders vermerkt, wurden die Werte in den tabellarischen Aufstellungen in T€ angegeben.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibung, bewertet. Dabei wird grundsätzlich eine Nutzungsdauer von 1 bis 10 Jahren zugrunde gelegt.

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Herstellungskosten nach § 255 Abs. 2a Satz 1 iVm Abs. 2, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen bewertet. Zu den Herstellungskosten der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände gehören: Arbeitsstunden/-leistung, Material, externe Leistungen.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Sachanlagevermögensgegenstände werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer zwischen 1 und 23 Jahren linear abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter des Sachanlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu einem Betrag von EUR 800 werden im Jahr der Anschaffung abgeschrieben. Anlagegüter mit höheren Anschaffungskosten werden entsprechend ihrer individuell geschätzten Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

2. Umlaufvermögen

Die Bewertung der Vorräte erfolgt unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten. Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfolgen durch pauschale Gängigkeitsabschläge sowie bei Vorräten mit eingeschränkter Verwendbarkeit. Abwertungen von unfertigen Materialien und Fertigmaterialien werden bei Bedarf nach dem Prinzip der verlustfreien Bewertung vorgenommen. Die Herstellungskosten der unfertigen Erzeugnisse (WIPs) enthalten neben den Einzelkosten angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind grundsätzlich zum Nominalwert bilanziert. Akute oder latente Risiken wurden durch entsprechende Einzel- bzw. Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt.

Die Bewertung des Kassenbestandes und Guthaben bei Kreditinstituten erfolgte zum Nennwert.

Forderungen in fremder Währung werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

3. Rückstellungen

Die Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Vorsicht für drohende Verluste, erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Einschätzung notwendig ist, um zukünftige Verpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweis für deren Eintritt vorliegen.

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Bewertung von Fremdwährungsverbindlichkeiten erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs.

5. Latente Steuern

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Zum 31. Dezember 2023 ist eine passive latente Steuer von T€ 230 ausgewiesen.

III. Erläuterungen zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023

1. Bilanz

1.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellten (siehe Anlage zum Anhang).

Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten des Geschäftsjahres beträgt T€ 3.432. Hiervon entfällt ein Betrag in Höhe von T€ 538 auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

1.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen auf Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 4.316 (Vorjahr T€ 392). Davon T€ 580 Cashpool Forderungen gegenüber einer Schwestergesellschaft.

1.3 Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt T€ 800 und ist voll eingezahlt.

Die Angaben zu ausschüttungsgesperrten Beträgen im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB sind nachfolgend dargestellt:

31. Dezember 2023
T€ T€
Aktivierung selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände 1.206
./. hierfür gebildete passive latente Steuern ./. 393 813
Aktive latente Steuern 163
Gesamtbetrag der gegen Ausschüttung gesperrten Beträge i.S.d. § 268 Abs. 8 HGB 976

1.4 Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 1.236 bestehen im Wesentlichen für personalbezogene Verpflichtungen mit T€ 533 (u.a. Provisionen, Urlaub, Überstunden), für Gewährleistungsverpflichtungen mit T€ 283 sowie für ausstehende Eingangsrechnungen mit T€ 163.

1.5 Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2023 haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren mit T€ 6.758 (Vorjahr T€ 6.724) aus Darlehensverbindlichkeiten und mit T€ 9.734 (Vorjahr T€ 2.920) aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

In den sonstigen Verbindlichkeiten T€ 1.286 (Vorjahr T€ 838) sind überwiegend Verbindlichkeiten aus Steuern enthalten.

1.6 Passive latente Steuern

Die latenten Steuerschulden in der Bilanz entwickelten sich im Berichtsjahr wie folgt:

Stand 01.01 Veränderung Stand 31.12.
T€ T€ T€
Aktive latente Steuern +124 +39 +163
Passive latente Steuern -403 +10 -393
Saldo -279 +49 -230

2. Gewinn- und Verlustrechnung

2.1. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Währungskursdifferenzen von T€ 102 (Vorjahr: T€ 173).

2.2. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten T€ 45 Aufwendungen aus der Währungsumrechnung (Vorjahr: T€ 120).

2.3. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 34 (Vorjahr T€ 30) enthalten.

2.4. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen in Höhe von T€ 49 latente Steuererträge.

IV. Sonstige Angaben

1. Angaben zu sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat diverse Leasingverträge abgeschlossen. Die Leasinggeschäfte führen zu einer Verbesserung der Liquiditätssituation und zur Verbesserung der Eigenkapitalquote. Weitere Vorteile bestehen in der kürzeren Vertragsbindung. Risiken bestehen in der unkündbaren Grundmietzeit sowie den höheren Refinanzierungskosten.

Die Gesellschaft hat Mietverträge über bewegliches und unbewegliches Anlagevermögen abgeschlossen. Die Vorteile dieser Mietverträge sind in der Verbesserung der Eigenkapitalquote zu sehen. Risiken ergeben sich aus einer unkündbaren Grundmietzeit.

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mieten für Bürogebäude, Betriebs- und Geschäftsausstattung, Software, Abnahmeverpflichtungen und PKW-Leasing betrug zum 31. Dezember 2023 T€ 623. Davon sind fällig in einem Jahr T€ 469, in einem bis fünf Jahren T€ 154 und in über fünf Jahren T€ 0.

Das Bestellobligo betrug zum 31. Dezember 2023 insgesamt T€ 14.274 und T$ 1.484.

2. Beschäftigte

Die durchschnittliche, nach § 267 Abs. 5 HGB ermittelte Arbeitnehmerzahl betrug 115 angestellte Mitarbeiter. In diesen Angaben sind weder Geschäftsführung noch Auszubildende enthalten.

3. Geschäftsführung

Im Berichtszeitraum gehören der Geschäftsführung folgende Personen an:

Geschäftsführerin:

 

Frau Yi (Jessica) Shi

Es wurde vom Wahlrecht des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht und auf eine Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung verzichtet.

4. Konzernzugehörigkeit

Die DUTECH HOLDINGS PTE. LTD., Singapur, ist oberstes Mutterunternehmen der Gesellschaft und stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Die Gesellschaft wird in diesen Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss wird am Sitz des obersten Mutterunternehmens veröffentlicht. Die TRI STAR Security Pte. Ltd., Singapore, ist unterstes Mutterunternehmen der Gesellschaft.

5. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von 725.106,64 € in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hannover, den 28.06.2024

ALMEX GmbH

gez. Yi (Jessica) Shi

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2022
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und änliche Rechte und Werte 1.205.574,07 1.236.080,82
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 19.197,60 47.828,13
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
1.224.771,67 1.283.908,95
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremde Grundstücke 14.341,83 16.636,52
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 451.744,67 155.269,02
466.086,50 171.905,54
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 6.735.035,21 3.656.033,42
2. Unfertige Erzeugnisse 2.059.192,40 2.656.416,44
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 960.780,34 774.603,85
4. Geleistete Anzahlungen 75.489,14 152.583,04
9.830.497,09 7.239.636,75
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.521.482,24 5.773.603,61
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.318.756,63 391.627,02
3. Sonstige Vermögensgegenstände 206.023,85 206.577,74
12.046.262,72 6.371.808,37
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.468.926,85 755.166,76
C. Rechnungsabgrenzungsposten 183.390,50 172.296,60
25.219.935,33 15.994.722,97

Passiva

31.12.2022
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 800.000,00 800.000,00
II. Gewinnvortrag 878.598,17 982.857,32
III. Jahresüberschuss (Vj. Jahresfehlbetrag) 725.106,64 -104.259,15
2.403.704,81 1.678.598,17
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 255.692,30 82.000,00
2. Sonstige Rückstellungen 1.235.758,05 1.021.337,42
1.491.450,35 1.103.337,42
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 801.481,39 1.004.521,39
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.484.286,94 585.181,28
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 16.491.917,88 10.451.425,89
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.285.788,11 838.513,64
- davon aus Steuern Euro 1.136.348,36 (Vj. Euro 832.745,69)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 5.278,32 (Vj. Euro 0,00)
21.063.474,32 12.879.642,20
D. Rechnungsabgrenzungsposten 31.305,85 54.145,18
E. Passive latente Steuern 230.000,00 279.000,00
25.219.935,33 15.994.722,97

Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023:

Der Jahresabschluss der Almex GmbH wurde in der Gesellschafterversammlung vom 29.08.2024 festgestellt.

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2022
Euro Euro Euro
1. Umsatzerlöse 36.074.512,43 18.633.439,89
2. Erhöhung (+) / Verminderung (-) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -597.224,04 284.252,38
3. Andere Aktivierte Eigenleistungen 538.261,46 613.341,49
4. Sonstige betriebliche Erträge 506.881,53 517.877,68
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 23.243.897,48 9.925.928,05
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.908.530,18 1.070.188,79
25.152.427,66 10.996.116,84
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.324.514,87 5.602.395,78
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.132.592,37 1.082.924,99
- davon für Altersvorsorge Euro 0,00 (Vj. Euro 0,00) 7.457.107,24 6.685.320,77
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 704.793,84 317.173,48
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.303.880,86 1.934.979,15
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.186,72 42,71
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 45.735,99 35.668,60
11. Steuern vom Ertrag 134.692,30 157.000,00
12. Ergebnis nach Steuern 726.980,21 -77.304,69
13. Sonstige Steuern 1.873,57 26.954,46
14. Jahresüberschuss (Vj. Jahresfehlbetrag) 725.106,64 -104.259,15

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und änliche Rechte und Werte 1.804.192,90 538.261,46 396.143,87 1.946.310,49
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.510.901,58 4.704,00 0,00 1.515.605,58
3. Geschäfts- oder Firmenwert 1.000.980,00 0,00 0,00 1.000.980,00
4.316.074,48 542.965,46 396.143,87 4.462.896,07
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremde Grundstücke 25.241,62 0,00 0,00 25.241,62
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 847.856,06 399.299,39 6.721,85 1.240.433,60
873.097,68 399.299,39 6.721,85 1.265.675,22
5.189.172,16 942.264,85 402.865,72 5.728.571,29
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und änliche Rechte und Werte 568.112,08 568.768,21 396.143,87 740.736,42
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.463.073,45 33.334,53 0,00 1.496.407,98
3. Geschäfts- oder Firmenwert 1.000.980,00 0,00 0,00 1.000.980,00
3.032.165,53 602.102,74 396.143,87 3.238.124,40
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremde Grundstücke 8.605,10 2.294,69 0,00 10.899,79
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 692.587,04 100.396,41 4.294,52 788.688,93
701.192,14 102.691,10 4.294,52 799.588,72
3.733.357,67 704.793,84 400.438,39 4.037.713,12
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und änliche Rechte und Werte 1.205.574,07 1.236.080,82
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 19.197,60 47.828,13
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
1.224.771,67 1.283.908,95
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremde Grundstücke 14.341,83 16.636,52
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 451.744,67 155.269,02
466.086,50 171.905,54
1.690.858,17 1.455.814,49

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