Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 101305
Eingetragen
20.11.2013
Branche
Erbringung von ergotherapeutischen DienstleistungenAmbulante Betreuungsdienste für Menschen mit BehinderungErbringung von haushaltsbezogenen Dienstleistungen
Gegenstand
Die Unterstützung von caritativen Einrichtungen und Diensten, insbesondere der Kinder- und Jugendhilfe, der Alten- und Behindertenhilfe, des öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen Gesundheitspflege, der Wohlfahrtspflege, der Rehabilitation, der Bildung und Erziehung durch die Erbringung von Dienstleistungen insbesondere für die Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken mbH (cts) und deren Tochtergesellschaften zugunsten ihrer caritativen Einrichtungen und Dienste sowie verbundener Nebenbetriebe; bei den zu erbringenden Dienstleistungen handelt es sich um Aufgaben in den Bereichen Reinigung, Wäscherei, Küche, Cafeteria, Hauswirtschaft, Haustechnik, Hol- und Bringdienst sowie um Aufgaben in sonstigen Servicebereichen. Gegenstand der Gesellschaft ist ferner die Erbringung von Energiedienstleistungen einschließlich der Beschaffung von Energie und Versorgungsmedien sowie die Versorgung mit Elektrizität, Erdgas und Nah- und Fernwärme für die Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken mbH (cts) und deren Tochtergesellschaften.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Regina Marohn
seit 30.4.2025
Prokura
Frank Oran
seit 14.10.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken mbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken mbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

cts Service GmbH

Saarbrücken

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT ZUM 31. DEZEMBER 2023

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

Die Gesellschaft ist ein 100%-iges Tochterunternehmen der Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken mbH (cts) und wird in deren Konzernabschluss einbezogen.

Gegenstand der Gesellschaft ist die Unterstützung von caritativen Einrichtungen und Diensten, insbesondere der Kinder- und Jugendhilfe, der Alten- und Behindertenhilfe, des öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen Gesundheitspflege, der Wohlfahrtspflege, der Rehabilitation, der Bildung und Erziehung durch die Erbringung von Dienstleistungen insbesondere für die Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken mbH (cts) und deren Tochtergesellschaften zugunsten ihrer caritativen Einrichtungen und Diensten sowie verbundener Nebenbetriebe; bei den zu erbringenden Dienstleistungen handelt es sich um Aufgaben in den Bereichen Reinigung, Wäscherei, Küche, Cafeteria, Hauswirtschaft, Haustechnik, Hol- und Bringdienst sowie um Aufgaben in sonstigen Servicebereichen. Gegenstand der Gesellschaft ist ferner die Erbringung von Energiedienstleistungen einschließlich der Beschaffung von Energie und Versorgungsmedien sowie die Versorgung mit Elektrizität, Erdgas und Nah- und Fernwärme für die Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken mbH (cts) und deren Tochtergesellschaften.

Die Gesellschaft verfolgt aufgrund ihres am 09.12.2021 neugefassten Gesellschaftsvertrages ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke durch die Erbringung von Kooperationsleistungen an andere steuerbegünstigte Körperschaften im Sinne von § 57 Abs. 3 AO.

Zur Unterstützung der Abwicklung bezieht die Gesellschaft Kooperationsleistungen von anderen steuerbegünstigten Körperschaften im Sinne von § 57 Abs. 3 AO in Form von Managementleistungen und Dienstleistungen, insbesondere in den Bereichen Finanzbuchhaltung, Rechnungswesen, Personalwesen, Beschaffung, Bau und IT sowie der Überlassung von Immobilien von der Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken mbH (cts).

Zur Unterstützung der Abwicklung des laufenden Betriebs hat die cts Service GmbH einen Managementunterstützungsvertrag mit der Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken mbH sowie einen Dienstleistungsvertrag mit der EnergieSaarLorLux AG abgeschlossen.

Da die Gesellschaft nahezu ausschließlich Dienstleistungen für die Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken mbH (cts) und deren Tochtergesellschaften erbringt, tritt sie nur in geringem Umfang in den Marktwettbewerb ein. Die Zielsetzung der Gesellschaft liegt vielmehr in der Erbringung von kostengünstigen Dienstleitungen und Energielieferungen.

2. Darstellung des Geschäftsverlaufes einschließlich des Geschäftsergebnisses

Gegenüber dem Vorjahr hat die Gesellschaft insgesamt eine Steigerung der Umsätze um 74,7 % erreicht, was auf die positiven Umsatzentwicklungen in beiden Geschäftsbereichen (Dienstleistungen +8,9 % und Energieversorgung +299,2 %) zurückzuführen war.

Im Vorjahresvergleich waren im Geschäftsbereich Dienstleistungen Steigerung der Leistungsabgabe gegenüber den Altenhilfeeinrichtungen im cts-Konzern um 11,5 %, gegenüber den Einrichtungen des Gesundheitsbereichs im cts-Konzern um 5,4 %, um 6,6 % gegenüber den Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen des cts-Konzern sowie um 3,9 % gegenüber den sonstigen Bereichen des cts-Konzerns zu verzeichnen.

Gegenüber den Altenhilfeeinrichtungen des cts-Konzerns erfolgten somit 55,5 % (Vj. 54,1 %), gegenüber Einrichtungen des Gesundheitsbereichs des cts-Verbundes 43,1 % (Vj. 43,9 %), gegenüber den Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe im cts-Konzern 0,6 % (Vj. 0,6 %) und gegenüber den sonstigen Bereichen im cts-Konzern 0,8 % (Vj. 1,4 %) der gesamten Leistungserbringung im Dienstleistungsbereich. Insgesamt erreichte damit die Leistungsabgabe gegenüber Einrichtungen des cts-Konzerns einen Anteil von 99,3 % (Vj. 99,4 %) an der Gesamtleistung. Lediglich ein Anteil von 0,7 % (Vj. 0,6 %) der Leistungen wurde gegenüber Dritten erbracht.

Im Geschäftsbereich Energieversorgung ergab sich gegenüber dem Vorjahr ein starker Anstieg bei den Erlösen um 299,2 %, wobei im Bereich der Stromversorgung ein Anstieg der Umsätze von 215,5 % und bei der Gasversorgung ein Anstieg um 442,0 % zu verzeichnen war. Grund für diese Entwicklungen waren neben den Mengenveränderungen insbesondere die Weitergabe der starken Preisanstiege bei den Bezugspreisen für Gas und Strom. Insgesamt betrugen die Umsatzanteile des Bereichs Stromversorgung 49,9 % (Vj. 63,1 %) und des Bereich Gasversorgung 50,1 % (Vj. 36,9 %) am Gesamtumsatz der Energieversorgung.

Insgesamt lag die Leistungsentwicklung um 6,4 % unter den geplanten Werten.

Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge gegenüber dem Vorjahr um 32,4 % resultierte hauptsächlich auf deutlich rückläufigen periodenfremden Erträgen.

Die betrieblichen Aufwendungen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 75,2 %, wobei der Materialaufwand als betragsmäßig größte Aufwandsposition 55,9 % (Vj. 26,6 %) der betrieblichen Aufwendungen ausmachen und sich um 268,0 % erhöht hat, insbesondere aufgrund der extrem gestiegenen Bezugspreise bei Strom und Gas sowie den im Vorjahresvergleich gestiegen Kosten für Leasingpersonal aufgrund hohen Ausfallzeiten beim eigenen Personal im Dienstleistungsbereich. Der Anstieg der Personalkosten um 3,4 % ergab sich im Wesentlichen aus den tariflichen Steigerungen sowie der vollumfänglichen Auszahlung der Inflationsausgleichsprämie (3.000 € pro Vollkraft) für die nach AVR vergüteten Mitarbeitenden im Berichtsjahr sowie aus dem Rückgang des eingesetzten eigenen Personals, das jedoch über vergleichsweise teure Personalleasingkräfte ersetzt werden musste. Insbesondere aufgrund im Vorjahresvergleich gestiegener Verwaltungs- sowie Instandhaltungsaufwendungen ergab sich ein Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 33,8 %.

Die betrieblichen Aufwendungen lagen damit leistungsbedingt sowie aufgrund besserer als geplanter Umsetzung von Kosteneinsparungsmaßnahmen, insbesondere bei der Beschaffung von Energie, um rd. 7,2 % unter den entsprechenden Prognosewerten.

Insgesamt wurde im Berichtsjahr ein Jahresüberschuss von 193 T€ (Vj. 199 T€) erzielt, der rd. 200 T€ über dem Prognosewert lag.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von +782 T€ (Vj. +723 T€) konnte den Cashflow aus Investitionstätigkeiten in Höhe von -35 T€ (Vj. -74 T€) mehr als decken, so dass sich insgesamt ein Zufluss an Zahlungsmitteln von 747 T€ (Vj. Zufluss 649 T€) im Berichtsjahr ergeben hat.

Die Vermögenslage der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar:

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Eigenkapital 899 706
Abzüglich Anlagevermögen -110 -127
Über-/Unterdeckung (-) 789 579

Die Veränderung beim Eigenkapital resultiert aus dem Jahresüberschuss des Berichtsjahres.

Die Veränderung des Anlagevermögens beruht auf den Investitionen, Abgängen und Abschreibungen des Berichtsjahres.

Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist unter Berücksichtigung der gebildeten Rückstellungen derzeit nicht zufriedenstellend. Das Netto-Umlaufvermögen von 789 T€ (Vj. 579 T€) reicht zur Bestreitung des betriebsgewöhnlichen monatlichen Finanzbedarfs von 2.038 T€ (Vj. 1.164 T€) für lediglich für 0,4 (Vj. 0,5) Monate aus. Zu Verbesserung der Liquiditätslage müssen insbesondere Maßnahmen zur Verkürzung der Forderungsumschlagszeiten und zur Reduktion der betrieblichen Kosten umgesetzt werden.

3. Personal- und Sozialbereich

Die cts Service GmbH beschäftigte im Jahr 2023 durchschnittlich 248,8 (Vj. 254,9) Vollkräfte bzw. 442 (Vj. 452) Mitarbeitende.

Für die Beschäftigten, die aus Einrichtungen des cts-Verbundes übernommen wurden und für die zuvor die Richtlinien für Arbeitsverträge in den Einrichtungen des Deutschen Caritasverbandes (AVR) angewandt wurden, gelten auch in der cts Service GmbH weiterhin die Richtlinien für Arbeitsverträge in den Einrichtungen des Deutschen Caritasverbandes (AVR).

In der Sitzung der Bundeskommission der Arbeitsrechtlichen Kommission vom 08.12.2022 wurde bereits die Zahlung einer Inflationsausgleichsprämie an die vollzeitbeschäftigten Mitarbeitenden aller Anlagen der AVR Caritas in Höhe von 3.000 € beschlossen. Der Gesamtbetrag ist grundsätzlich in zwei Raten (30.06.2023 und 30.06.2024) zu je 1.500 € bis spätestens 31.12.2024 auszuzahlen. Durch Dienstvereinbarung (bzw. individuelle Vereinbarungen in Einrichtungen ohne MAV) kann von den Auszahlungszeitpunkten und der Höhe der jeweiligen Auszahlungsbeträge abgewichen werden. Die Gesellschaft hat Dienstvereinbarungen mit den Mitarbeitervertretungen abgeschlossen, wonach die Inflationsausgleichsprämien in voller Höhe im Berichtsjahr ausgezahlt wurden.

Am 15.06.2023 hat die Bundeskommission der Arbeitsrechtlichen Kommission für die Beschäftigten, die unter die Anlagen 3 (Beschäftigte in Anlagen 2, 2d und 2e), 31, 32 und 33 fallen, folgende Tarifsteigerungen mit Wirkung ab dem 01.03.2024 mit einer Laufzeit bis zum 31.12.2024 beschlossen:

- Erhöhung der Tabellenentgelte zum 01.03.2024 um zunächst 200 Euro (Sockelbetrag) und anschließend um 5,5 Prozent (mindestens aber um 340 Euro).

- Erhöhung der dynamischen tariflichen Zulagen um 11,5 Prozent zum 01.03.2024.

- Ausbildungsentgelte werden zum 01.03.2024 um 150 Euro erhöht.

- Mittlere Werte sind befristet bis zum 31.12.2024

Die beschlussfassende Sitzung der für die Gesellschaft zuständige Regionalkommission Mitte der Arbeitsrechtlichen Kommission hat am 13.07.2023 stattgefunden.

Demnach werden ab dem 01.03.2024 folgenden Tarifsteigerungen umgesetzt:

- für Beschäftigte, die unter die Anlagen 3 (Beschäftigte in Anlagen 2, 2d und 2e) fallen zwischen 8,11 % und 17,10 %.

Für alle übrigen Beschäftigten außerhalb des AVR gilt der Rahmentarifvertrag für die gewerblichen Beschäftigten in der Gebäudereinigung im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland zwischen dem Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks und der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (Gebäudereiniger-RTV).

Gemäß Mindestlohntarifvertrag für die gewerblich Beschäftigten in der Gebäudereinigung vom 4. November 2020 sind ab dem 1. Januar 2021 mit einer Laufzeit bis zum 30.09.2022 folgende Mindeststundenlöhne zu zahlen:

- in der Lohngruppe 1: ab 01.01.2021: 11,11 €, ab 01.01.2022 bis 30.09.2022: 11,55 €, ab 01.10.2022 bis 31.12.2023: 13,00 €

- in der Lohngruppe 6: ab 01.01.2021: 14,45 €, ab 01.01.2022 bis 30.09.2022: 14,81 €, ab 01.01.2023 bis 31.12.2023: 16,20 €

Der Lohntarifvertrag für die gewerblichen Beschäftigten in der Gebäudereinigung vom 4. November 2020 mit einer Laufzeit vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2023 sieht Erhöhungen für alle 8 Lohngruppen ab dem 1. Januar 2021 um durchschnittlich 2,4 %, ab dem 1. Januar 2022 um durchschnittlich 2,5 % und ab dem 1. Januar 2024 um durchschnittlich 2,6 % vor.

Trotz geltender Lohntarifverträge konnte die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt für die gewerblichen Beschäftigten in der Gebäudereinigung am 02.06.2022 Tariferhöhungen für die Lohngruppen 1 bis 9 ab 01.10.2022 zwischen 7,62 % (Lohngruppe 9) und 12,55 % (Lohngruppe 1) und ab dem 01.01.2023 weitere Tariferhöhung zwischen 2,55 % (Lohngruppe 9) und 3,85 % (Lohngruppe 1) verhandeln.

Im Übrigen leistet der Dienstgeber Zuschüsse zu vermögenswirksamen Leistungen bzw. einer freiwilligen Berufsunfähigkeits- bzw. zusätzlichen Altersvorsorge der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Jubiläumszuwendungen, Zuschüsse zum Krankengeld, Geburts- und weitere Beihilfen.

Als betriebliche Sozialleistung für alle Beschäftigten ist die durch Dienstgeber- (5,6 %) und Dienstnehmerbeiträge (0,4 %) finanzierte zusätzliche Alters-, Erwerbsunfähigkeits- und Hinterbliebenenversicherung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Kirchlichen Zusatzversorgungskasse Köln (KZVK) zu erwähnen. Der Beitragssatz beträgt 6,0 % zuzüglich Angleichungsbeitrag.

4. Vorgänge von besonderer Bedeutung

Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine hatte erhebliche Auswirkungen auf die Entwicklung der Gas- und Strombezugspreise und somit auf den Geschäftsbereich Energieversorgung im Berichtsjahr. Mit dem generellen Energielieferanten der Gesellschaft, der EnergieSaarLorLux AG, konnten für die Jahre 2023 bis 2025 im Rahmen der geschlossenen Verträge mit der EnergieSaarLorLux AG Tranchen sowohl für Gas als auch für Strom an den entsprechenden Börsen preisoptimiert bereits erworben werden, so dass die für die Folgejahre sich abzeichnenden Preisvolatilitäten weitestgehend eingeschränkt werden konnten.

Darüber hinaus hat die Bundesregierung über gesetzliche Regelungen (Dezemberhilfe, Preisbremsregelungen für Gas- und Strom sowie Rettungsschirme insbesondere für die Bereiche Krankenhäuser, Reha- und Altenhilfeeinrichtungen) Hilfsprogramme gestartet, um die Auswirkungen der Preisentwicklungen beim Verbraucher zu lindern. Diese Preisentwicklungen konnten an die Kunden vollumfänglich weitergegeben werden.

5. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung, Prognose

Generell haben die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen keinen unmittelbaren Einfluss auf die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft. Wesentliche Einflussfaktoren sind die Personal- und Sachkostenentwicklungen.

Die Gesamtinflation ging im Jahr 2023 vor allem dank sinkender Energiepreise schneller als erwartet zurück. Nach Einschätzungen der Prognosen der Europäischen Kommission wird sich wegen der gedämpften Wirtschaftstätigkeit das Nachlassen des Preisauftriebs in der zweiten Jahreshälfte 2024 auch bei anderen Waren und Dienstleistungen bemerkbar machen. Die in den letzten Monaten hinter den Erwartungen zurückbleibende Inflationsrate, niedrigere Preise für Energierohstoffe und eine schwächere Wirtschaftsdynamik setzten die Inflation auf einen steileren Abwärtspfad als in der in den Prognosen angenommen. Auf kurze Sicht dürften jedoch das Auslaufen der Entlastungsmaßnahmen im Energiebereich und die höheren Transportkosten infolge der Handelsstörungen im Roten Meer einen gewissen Preisdruck nach sich ziehen, ohne dass die Inflation von ihrem Abwärtspfad abkommen dürfte. Zum Ende des Prognosezeitraums dürfte die Gesamtinflation im Euro-Währungsgebiet knapp über dem EZB-Ziel liegen, wobei die Inflation in der EU insgesamt etwas höher ausfallen wird. Die Inflationsrate dürfte im Jahr 2024 mit prognostizierten 2,8 % deutlich unter der Inflation 2023 mit 5,9 % liegen.

Diese Prognose sei nach Ansicht der Europäischen Kommission angesichts anhaltender geopolitischer Spannungen und der Gefahr einer weiteren Ausweitung des Konflikts im Nahen Osten mit Unwägbarkeiten behaftet. Der Anstieg der Frachtkosten infolge der Unterbrechungen des Handels auf dem Seeweg über das Rote Meer dürfte sich nur geringfügig auf die Inflation auswirken. Bei weiteren Störungen sind jedoch neue Versorgungsengpässe nicht auszuschließen, die die Produktion bremsen und die Preise in die Höhe treiben könnten.

Insbesondere die tariflichen Personalkostensteigerungen ab dem 01.03.2024, in der Spitze über 17 %, im Bereich der nach AVR vergüteten Mitarbeitenden werden zu erhebliche Mehrkosten im Dienstleistungsbereich der Gesellschaft führen, was erhebliche Steigerungen bei den Abgabepreisen der einzelnen Dienstleistungskomponenten führen wird. Darüber hinaus wirken sich in gleicher Weise auch die für 2024 verhandelten tariflichen Steigerungen im Bereich des Gebäudereinigertarifs aus. Entscheidend wird sein, ob diese Preissteigerungen vollumfänglich an die Kunden weitergegeben werden können. Diese Entwicklung wird zu ausgesprochen schwierige Herausforderungen für die Kunden führen.

Neben den tariflich bedingten Personalkostensteigerungen ist für 2024 auch mit Kostensteigerungen im Sachkostenbereich zu rechnen.

Aktuell kann die Höhe dieser Effekte nicht seriös vorhergesagt werden. Wir erwarten, dass die Einrichtungen des cts-Konzerns nicht wesentlich stärker belastet werden als die gesamte deutsche Gesellschaft.

Für das Ergebnis der Gesellschaft im Folgejahr wird wesentlich sein, ob es gelingen wird, alle anstehenden tariflichen Personalkostensteigerungen sowie die Preissteigerungen im Sachkostenbereich über entsprechende Leistungspreissteigerungen zu kompensieren.

Die entstehenden höheren Bezugskosten im Energieversorgungsbereich können aber auch an die Kunden, ausschließlich Schwestergesellschaften im cts-Konzern, weitergegeben werden. Die insbesondere inflationsbedingten höheren Bezugskosten im Materialaufwandbereich des Dienstleitungsbereichs können ebenfalls an die Kunden weitergegen werden.

Bei der Beurteilung der Risikolage für die Jahre 2024 und 2025 sind keine außergewöhnlichen Vorfälle und hieraus resultierende unkontrollierte, finanzintensive Tatbestände außerhalb unserer üblichen Geschäftsvorfälle erkennbar. Bestandsgefährdende Risiken, insbesondere mit erheblicher Beeinträchtigung der Liquidität, zeichnen sich aus heutiger Sicht nicht ab. Ebenso bestehen derzeit keine Bedenken hinsichtlich der zukünftigen Erfüllung bestehender Zahlungspflichten und Einhaltung der damit verbundenen Fälligkeiten.

 

Saarbrücken, 31. Mai 2024

Frank Oran, Geschäftsführung

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR TEUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 109.943,00 127
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Vorräte 556.243,57 379
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12.828,04 11
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem
2. Forderungen gegenüber Gesellschafter 219.221,99 0
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 716.874,75 406
4. sonstige Vermögensgegenstände 736.848,31 277
1.685.773,09 694
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.617.280,95 1.870
4.969.240,61 3.070

PASSIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR TEUR TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Kapitalrücklage 300.000,00 300
III. Gewinnvortrag 380.931,59 182
IV. Jahresüberschuss 192.911,74 199
898.843,33 706
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 129.209,00 115
2. Sonstige Rückstellungen 765.243,57 656
894.452,57 771
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.500.953,60 640
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 0,00 306
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 114.068,57 25
4. Sonstige Verbindlichkeiten 560.922,54 622
davon aus Steuern 28.509,76 EUR (Vj. TEUR 21)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 EUR (Vj. TEUR 9)
3.175.944,71 1.593
4.969.240,61 3.070

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

2023 Vorjahr
EUR EUR TEUR TEUR
1. Umsatzerlöse 24.597.111,24 14.079
2. Sonstige betriebliche Erträge 96.617,78 24.693.729,02 143 14.222
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe für bezogene Waren 13.085.387,39 3.484
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 589.968,63 13.675.356,02 232 3.716
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 7.878.617,27 7.643
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.083.853,71 1.993
davon für Altersversorgung: 304.640,40 EUR (Vj. TEUR 302 €) 9.962.470,98 9.636
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 51.003,73 58
6. Sonstige betrieblichen Aufwendungen 817.944,63 611
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.612,50 0
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.192,42 1
davon von verbundenen Unternehmen 0,00 € (Vj. TEUR 0) 6.420,08 -1
9. Steuern vom Einkommen/Ertrag 0,00 0
10. Ergebnis nach Steuern 193.373,74 199
11. Sonstige Steuern 462,00 0
12. Jahresüberschuss 192.911,74 199

Anhang für 2023

Grundlagen des Jahresabschlusses

1 Vorbemerkung zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die cts Service GmbH, Saarbrücken, ist beim Registergericht Saarbrücken unter der Handelsregisternummer HRB 101305 gemeldet.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für mittelgroße Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt.

Gegenstand der Gesellschaft ist die Unterstützung von caritativen Einrichtungen und Diensten, insbesondere der Kinder- und Jugendhilfe, der Alten- und Behindertenhilfe, des öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen Gesundheitspflege, der Wohlfahrtspflege, der Rehabilitation, der Bildung und Erziehung durch die Erbringung von Dienstleistungen insbesondere für die Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken mbH (cts) und deren Tochtergesellschaften zugunsten ihrer caritativen Einrichtungen und Diensten sowie verbundener Nebenbetriebe; bei den zu erbringenden Dienstleistungen handelt es sich um Aufgaben in den Bereichen Reinigung, Wäscherei, Küche, Cafeteria, Hauswirtschaft, Haustechnik, Hol- und Bringdienst sowie um Aufgaben in sonstigen Servicebereichen. Gegenstand der Gesellschaft ist ferner die Erbringung von Energiedienstleistungen einschließlich der Beschaffung von Energie und Versorgungsmedien sowie die Versorgung mit Elektrizität, Erdgas und Nah- und Fernwärme für die Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken mbH (cts) und deren Tochtergesellschaften.

Die Gesellschaft verfolgt aufgrund ihres am 09.12.2021 neugefassten Gesellschaftsvertrages ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke durch die Erbringung von Kooperationsleistungen an andere steuerbegünstigte Körperschaften im Sinne von § 57 Abs. 3 AO.

Zur Unterstützung der Abwicklung bezieht die Gesellschaft Kooperationsleistungen von anderen steuerbegünstigten Körperschaften im Sinne von § 57 Abs. 3 AO in Form von Managementleistungen und Dienstleistungen, insbesondere in den Bereichen Finanzbuchhaltung, Rechnungswesen, Personalwesen, Beschaffung, Bau und IT sowie der Überlassung von Immobilien von der Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken mbH (cts).

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden im Berichtsjahr fortgeführt.

Bei der Bewertung wurde von der Fortsetzung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

2 Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten - vermindert um planmäßige Abschreibungen - bilanziert. Die Abschreibungen erfolgen grundsätzlich linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Bei Einrichtungen und Ausstattungen beträgt die Nutzungsdauer zwischen 3 Jahren und 10 Jahren.

Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten ohne Umsatzsteuer bis zu EUR 150,00 betragen, werden im Zugangsjahr sofort als Aufwand erfasst.

Bewegliche Anlagegüter, deren Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 800,00 (ohne Umsatzsteuer) liegen, werden im Anlagevermögen aktiviert und im Zugangsjahr sofort wieder voll abgeschrieben.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu ihren Nominalbeträgen angesetzt.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert und wird ausschließlich durch die Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken mbH (cts) gehalten.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt.

3 Erläuterungen zur Bilanz

Aktiva

Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen ist in folgendem Anlagennachweis zum 31. Dezember 2023 dargestellt (Anlage zum Anhang).

Die Vorräte setzen sich ausschließlich aus immaterielle Vermögensgegenständen in Form von entgeltlich erworbenen CO 2 -Zertifikaten zusammen.

Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern resultierten im Vorjahr ausschließlich aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren ausschließlich aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.

Passiva

Der Jahresüberschuss des Vorjahres wurde gemäß Gesellschafterbeschluss vom 31. Juli 2023 auf neue Rechnung vorgetragen.

Unter den Steuerrückstellungen werden die voraussichtlichen Körperschaft- und Gewerbesteueraufwendungen aus im Jahr 2022 stattgefundenen steuerlichen Betriebsprüfung für die Steuerjahre 2016 bis 2018 ausgewiesen. Die Gesellschaft erbringt ihrer Dienst- und Energieversorgungsleistungen für die Schwestergesellschaften im cts-Konzern seit dem 01.01.2022 im von den Ertragsteuern befreiten Zweckbetrieb gem. Abgabenordnung.

Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und betreffen im Wesentlichen Personalkostenrückstellungen und Rückstellungen für nEHS-Zertifikate als Ausgleich der in Verkehr gebrachten CO 2 -Mengen.

Bezüglich der Zusatzversorgung der Arbeitnehmer der cts Service GmbH, Saarbrücken liegt eine mittelbare Pensionsverpflichtung nach Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB vor. Die über eine Zusatzversorgungskasse abzuwickelnden Versorgungsleistungen der Arbeitnehmer der cts Service GmbH, Saarbrücken, führen zu einer Subsidiärhaftung des entsprechenden Arbeitgebers, die zu einer mittelbaren Pensionsverpflichtung der Gesellschaft führt. Eine Passivierungspflicht besteht für derartige Verpflichtungen nach Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB nicht. Die cts Service GmbH hat von dem Passivierungswahlrecht - die Rückstellung nicht zu bilden - Gebrauch gemacht.

Nach Art. 28 Abs. 2 EGHGB besteht jedoch die Verpflichtung, den Betrag der in der Bilanz nicht ausgewiesenen Pensionsrückstellungen im Anhang anzugeben. Da der verlässlichen Betragsangabe im Anhang der cts Service GmbH praktische Schwierigkeiten der Ermittlung seitens der Zusatzversorgungskassen entgegenstehen, hat die Gesellschaft entsprechend den Äußerungen des IDW quantitative Angaben über die Art und den Umfang der mittelbaren Verpflichtungen im Anhang wie folgt aufgenommen:

Die cts Service GmbH, Saarbrücken ist als Arbeitgeber Beteiligte bei der kirchlichen Zusatzversorgungskasse Köln (KZVK). Während der Zeit der Beschäftigung der Arbeitnehmer besteht für die Gesellschaft eine Beitragspflicht, die zur Finanzierung der erworbenen Anwartschaften der Mitarbeiter dient.

Einzelheiten hierzu sind in der Satzung der Zusatzversorgungskasse geregelt. Die Summe der zusatzversorgungspflichtigen Gehälter im Geschäftsjahr 2023 beträgt 7.808 TEUR bei einem Pflichtbeitrag von 6,0 % (5,6 % arbeitgeber-, 0,4 % arbeitnehmerfinanziert) zuzüglich Angleichungsbetrag.

Das Risiko einer Inanspruchnahme aus diesen mittelbaren Versorgungsverpflichtungen wird aufgrund der Bonität und Stabilität der Solidargemeinschaft der KZVK bzw. der KZVK-Beteiligten als gering angesehen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren im Vorjahr aus Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Weitere, am Bilanzstichtag bestehende und in der Bilanz oder im Anhang anzugebende bzw. aus der Bilanz oder dem Anhang nicht ersichtliche Haftungsverhältnisse bestehen nicht.

4 Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Alle Umsatzerlöse wurden im Inland erzielt. Die Umsätze betrafen mit TEUR 11.853 (Vj. TEUR 10.886) Erlöse aus Dienstleistungen und mit TEUR 12.744 (Vj. TEUR 3.193) Erlöse aus Energielieferungen.

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen mit TEUR 45 (Vj. TEUR 28) sowie periodenfremde Erträge mit TEUR 35 (Vj. TEUR 59) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen mit TEUR 75 (Vj. TEUR 78).

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Innerhalb des Postens Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge werden Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen mit TEUR 0,3 (Vj. TEUR 0) ausgewiesen.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Innerhalb des Postens Zinsen und ähnlichen Aufwendungen werden Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen mit TEUR 0 (Vj. TEUR 0) ausgewiesen.

Abschlussprüferhonorar

Bezüglich des vom Abschlussprüfer des Jahresabschlusses 2023 berechneten Gesamthonorars sowie die Honorare für steuerliche Beratung und sonstige Beratung wird auf den Konzernjahresabschluss der Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken mbH (cts) verwiesen, in den die cts Service GmbH, Saarbrücken, einbezogen wird.

Außerbilanzielle Geschäfte

Im Berichtsjahr wurden keine wesentlichen Transaktionen getätigt, die dauerhaft keinen Eingang in die Bilanz finden oder einen dauerhaften Abgang von Vermögensgegenständen oder Schulden nach sich ziehen.

5 Sonstige Angaben

5.1 Geschäftsführung

Die Geschäftsführung setzte sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt zusammen:

- Frank Oran, Saarbrücken, - allein vertretungsberechtigt

Die Angaben über die Organbezüge werden unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

5.2 Mitarbeiter der Gesellschaft

Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 442 Mitarbeiter (Vj. 452 Mitarbeiter) beschäftigt.

2023 2022
männlich 81 93
weiblich 361 359
Gesamt 442 452

5.3 Gesellschafter

Die Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken mbH (cts), Saarbrücken, besitzt 100 % der Kapitalanteile. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken mbH (cts), Saarbrücken, einbezogen. Sie erstellt als kleinster und größter Konzernkreis einen Konzernabschluss nach HGB, der, ebenso wie der Einzelabschluss, im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 192.911,74 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Saarbrücken, den 31. Mai 2024

Frank Oran, Geschäftsführer

Anlagennachweis zum 31.12.2023

Anschaffungskosten
Bilanzposition Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betrieb- und Geschäftsausstattung
- Einrichtungen und Ausstattungen 458.652,15 34.886,40 113.926,40 379.612,15
- Fuhrpark 104.361,39 0,00 0,00 104.361,39
563.013,54 34.886,40 113.926,40 483.973,54
Insgesamt 563.013,54 34.886,40 113.926,40 483.973,54
Abschreibungen
Bilanzposition Stand 01.01.2023
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betrieb- und Geschäftsausstattung
- Einrichtungen und Ausstattungen 366.122,15 41.051,73 113.368,73 293.805,15
- Fuhrpark 70.273,39 9.952,00 0,00 80.225,39
436.395,54 51.003,73 113.368,73 374.030,54
Insgesamt 436.395,54 51.003,73 113.368,73 374.030,54
Restbuchwerte
Bilanzposition 31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betrieb- und Geschäftsausstattung
- Einrichtungen und Ausstattungen 85.807,00 92.530,00
- Fuhrpark 24.136,00 34.088,00
109.943,00 126.618,00
Insgesamt 109.943,00 126.618,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die cts Service GmbH, Saarbrücken

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der cts Service GmbH, Saarbrücken - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der cts Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Saarbrücken, den 26.06.2024

W+ST PUBLICA REVISIONSGESELLSCHAFT MBH
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT

Alexander Withum, Wirtschaftsprüfer

Philipp Gödicke, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 12.08.2024 festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

10 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.