Stammdaten

Register
Amtsgericht Wetzlar HRB 5426
Vorher
eurodoors GmbH Vertrieb von Industrietoren und Antriebstechnik und Zubehör
Eingetragen
5.8.2004
Branche
Herstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen MetallenHerstellung von Ausbauelementen aus MetallHerstellung von Türen und Fenstern aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und Montage von Toren aller Art, sowie deren Antriebs- und Steuerungstechnik, der Metallbau, die Ausführung von Bauschlosserarbeiten, die Planung, der Vertrieb, der Handel und die Vermittlung von Toranlagen, Türen, Festern und sonstiger Bauelemente sowie die Vermittlung aller damit im Zusammenhang stehender Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
1.000.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
Torglas GmbHAufgelöst
76.92%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bothe-Hild GmbH

Herborn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz zum 31. Dezember 2022

Aktivseite

31.12.2022 31.12.2021
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.017,17 16
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 46.984,19 65
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 136.064,22 114
183.048,41 179
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 250,00 0
195.315,58 195
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.847.614,80 1.546
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 70.414,00 71
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 217.716,18 274
4. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -116.779,21 -170
2.018.965,77 1.721
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.013.212,67 1.039
2. Sonstige Vermögensgegenstände 211.505,13 218
1.224.717,80 1.257
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 478.840,02 248
3.722.523,59 3.226
C. Rechnungsabgrenzungsposten 31.509,40 15
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 6.969.585,47 7.412
10.918.934,04 10.848

Passivseite

31.12.2022 31.12.2021
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000
II. Kapitalrücklage 2.048.094,00 2.048
III. Verlustvortrag -10.460.513,26 -10.107
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 442.833,79 -353
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 6.969.585,47 7.412
0,00 0
B. Rückstellungen
1. Sonstige Rückstellungen 786.292,73 819
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.218,04 16
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 727.293,69 1.172
3. Gesellschafterdarlehen 8.851.671,84 8.384
4. Sonstige Verbindlichkeiten 544.457,74 457
10.132.641,31 10.029
10.918.934,04 10.848

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022

2022 2021
T€
1. Umsatzerlöse 12.749.771,48 11.849
2. Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -56.499,00 -71
3. Sonstige betriebliche Erträge 175.811,17 293
12.869.083,65 12.071
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 3.915.449,25 3.513
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.338.788,75 1.444
5.254.238,00 4.957
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.987.641,29 4.062
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 841.587,81 836
davon für Altersversorgung: € 16.512,55 (Vorjahr: T€ 17)
4.829.229,10 4.898
10.083.467,10 9.855
Zwischenergebnis 2.785.616,55 2.216
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 74.937,88 82
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.249.474,42 2.467
2.324.412,30 2.549
Zwischenergebnis 461.204,25 -333
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 3,69 0
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 18.931,02 19
-18.927,33 -19
10. Ergebnis nach Steuern 442.276,92 -352
11. Sonstige Steuern -556,87 1
12. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 442.833,79 -353

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

I. Rechtliche Verhältnisse

Handelsregister und Gesellschaftsvertrag

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Herborn. Mit notarieller Urkunde vom 5. April 2007 wurde die Firma Bothe-Hild GmbH gegründet. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Wetzlar unter der Nummer HRB 5426 eingetragen.

Gegenstand der Gesellschaft ist die Herstellung und Montage von Toren aller Art, sowie deren Antriebs- und Steuerungstechnik, der Metallbau, die Ausführung von Bauschlosserarbeiten, die Planung, der Vertrieb, der Handel und die Vermittlung von Toranlagen, Türen, Fenstern und sonstiger Bauelemente sowie die Vermittlung aller damit in Zusammenhang stehender Geschäfte.

Das Stammkapital beträgt T€ 1.000. Alleiniger Gesellschafter ist seit dem 31. Juli 2012 die Bothe-Hild Beteiligungs GmbH, Karlsruhe.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Dabei wurden die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB unverändert angewandt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft mittelgroß.

III. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert.

Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Nutzungsbedingte Wertminderungen wurden durch planmäßige Abschreibungen erfasst, errechnet auf der Grundlage steuerlich anerkannter Sätze.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von über € 250,00 bis € 800,00 wurden aus allgemein akzeptierten Vereinfachungsgründen im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungskosten bewertet bzw. zu den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten. Materialien mit längerer Lagerdauer wurden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Für Vermögensgegenstände, die regelmäßig ersetzt werden und von nachrangiger Bedeutung sind, wurde ein Festwert angesetzt.

Fertige und unfertige Erzeugnisse sind mit ihren Herstellungskosten oder ggf. zu den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wurde durch Bildung angemessener Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit ihrem Nominalwert bewertet.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und wurden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

IV. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist in der Übersicht (Blatt 5 und 6) dargestellt.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten 2022 ergeben sich wie folgt:

Art der Verbindlichkeit Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit 1- 5 Jahre Restlaufzeit mehr als 5 Jahre Gesamt 31.12.2022
T€ T€ T€ T€
gegenüber Kreditinstituten 9 0 0 9
aus Lieferungen und Leistungen 727 0 0 727
Gesellschafterdarlehen 0 0 8.852 8.852
Sonstige 545 0 0 545
davon aus Steuern: T€ 239
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: T€ 3
Summe 1.281 0 8.852 10.133

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten 2021 ergeben sich wie folgt:

Art der Verbindlichkeit Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit 1- 5 Jahre Restlaufzeit mehr als 5 Jahre Gesamt 31.12.2021
T€ T€ T€ T€
gegenüber Kreditinstituten 16 0 0 16
aus Lieferungen und Leistungen 1.172 0 0 1.172
Gesellschafterdarlehen 0 0 8.384 8.384
Sonstige 457 0 0 457
davon aus Steuern: T€ 103
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: T€ 34
Summe 1.645 0 8.384 10.029

Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehälte.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern, die mit einem qualifizierten Rangrücktritt versehen sind, bestehen in Höhe von T€ 8.852 (Vorjahr: T€ 8.384) und stammen aus Darlehen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich im Wesentlichen aus bestehenden Leasing- und Pachtverträgen. Hier ergeben sich finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 845, davon T€ 550 mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

VI. Sonstige Pflichtangaben

Angaben zum Personal

Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer betrug während des Geschäftsjahres 95 (Vorjahr: 114). Es wurden durchschnittlich 7 (Vorjahr: 6) Auszubildende beschäftigt.

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Geschäftsführungsorgan

Geschäftsführer war im Berichtsjahr:

Herr Eberhard Kuhl, Dautphetal

Herr Felix Wolf, Frankfurt am Main (ab 15.03.2022)

 

Herborn, den 28.09.2023

Geschäftsführung

Entwicklung des Anlagevermögens

(Anlagenspiegel)

Entwicklung der Anschaffungswerte
Stand 01.01.2022 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgletlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 814.460,58 2.337,00 0,00 816.797,58
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 731.773,75 0,00 0,00 731.773,75
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.498.417,57 136.493,00 81.945,38 1.552.965,19
2.230.191,32 136.493,00 81.945,38 2.284.738,94
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 250,00 0,00 0,00 250,00
3.044.901,90 138.830,00 81.945,38 3.101.786,52
Entwicklung der Abschreibungen
Stand 01.01.2022 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgletlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 798.486,08 6.294,33 0,00 804.780,41
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 666.977,97 17.716,76 0,00 684.694,73
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.384.738,86 50.926,79 18.669,85 1.416.995,80
2.051.716,83 68.643,55 18.669,85 2.101.690,53
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
2.850.202,91 74.937,88 18.669,85 2.906.470,94
Restbuchwerte
Stand 31.12.2022 Stand 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgletlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.017,17 15.974,50
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 47.079,02 64.795,78
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 135.969,39 113.678,71
183.048,41 178.474,49
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 250,00 250,00
195.315,58 194.698,99

Lagebericht

I. Wirtschaftsbericht

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die Bothe-Hild GmbH ("Bothe-Hild") ist ein Unternehmen zur Entwicklung, Herstellung, Vertrieb und Wartung von hochwertigen und komplexen Industrietoren. Bothe-Hild beliefert seit Jahrzehnten Industrie, Kommunen und Handel und zeichnet sich als Hersteller von Toren sowie Toren in Sonderformaten für innovative Lösungen aus.

Einen zusätzlichen Kundennutzen bietet BOTHE-HILD durch einen bundesweit agierenden Kundendienst.

Die geschäftliche Lage der Bothe-Hild GmbH ist maßgeblich von der konjunkturellen Entwicklung der Baubranche abhängig. Für das Jahr 2022 rechneten ZDB und HDB im Bauhauptgewerbe mit einem realen Wachstum von 1,5 %.

2. Geschäftsverlauf

Steigender Umsatz in Verbindung mit Verbesserungen in Effizienz und Qualität führten zu einem gegenüber dem Vorjahr um ca. 794 TEUR verbesserten Betriebsergebnis. Das Betriebsergebnis liegt damit bei 461 TEUR. Nach Berücksichtigung der Finanzierungskosten wird ein Jahresergebnis von 443 TEUR ausgewiesen.

Ende 2021/Anfang 2022 wurde der Personalbestand im gesamten Unternehmen nochmals an die Umsatzsituation angepasst. Damit konnten wir Mitte des Jahres aus der Kurzarbeit aussteigen.

Der Wegfall des zweiten Standortes in Luckenbach ab August 2022 hat die Kostensituation zusätzlich verbessert.

3. Lage des Unternehmens

Liquiditätslage

Die Liquiditätslage ist nach wie vor ungünstig. Die verfügbaren liquiden Mittel betragen zum Stichtag T€ 479 (Vorjahr: T€ 248). Die mit den finanzierenden Banken bestehenden langfristigen Finanzierungskonzepte wurden immer rechtzeitig bedient. Von dem Gesellschafter wurde situationsbedingt Liquidität zur Verfügung gestellt.

Das Finanzergebnis blieb gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme betrug zum 31.12.2022 10.919 TEUR (Vorjahr: 10.848 TEUR). Auf der Vermögensseite ist die Erhöhung vor allem durch gestiegene Vorräte und liquide Mittel zurückzuführen. Auf der Finanzierungsseite wird dies durch die Zunahme von Gesellschafterdarlehen sowie dem durch den Jahresüberschuss bewirkten Rückgang des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrages bewirkt.

Das mittel- und kurzfristig gebundene Vermögen erhöhte sich von 3.241 TEUR im Vorjahr auf 3.754 TEUR im Berichtsjahr.

Zum Bilanzstichtag wird ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von 6.969 TEUR ausgewiesen. Gegenüber den Gesellschaftern bestehen Darlehensverpflichtungen inklusive Zinsen in Höhe von 8.852 TEUR, für die ein qualifizierter Rangrücktritt erklärt ist.

II. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

In unserer Planung für 2023 gingen wir von einer leichten Steigerung des Umsatzes gegenüber dem Vorjahr aus. Aktuell sind wir im Plan.

Die Restrukturierungsmaßnahmen seit Mitte 2019 haben sich als nachhaltig erwiesen und bilden eine gute Basis für die weitere Entwicklung des Unternehmens. Durch weiter verbesserte Prozesse und Investitionen in Maschinen, Werkzeuge und Software erwarten wir weitere Effizienzsteigerungen ab Ende 2023/Anfang 2024.

Unser neu entwickeltes Schiebetor wurde auf der BAU 2023 in München dem Fachpublikum vorgestellt. Der Verkauf des Tores über unsere normalen Vertriebswege wird durch einen Onlineshop ergänzt.

2. Prognosebericht

Besondere wirtschaftliche Risiken bestehen derzeit im Zusammenhang mit der Krise in der Bauwirtschaft. Bislang spüren wir wenig davon. Zusätzliche vertriebliche Aktivitäten sind angestoßen. Ein professionelles Debitorenmanagement schützt uns vor größeren Zahlungsausfällen.

Zusätzliche Optimierungen im Bereich Produktion und Montage werden sich positiv auf das Gesamtergebnis auswirken.

Für 2023 planen wir einen Umsatzzuwachs um ca. 10 %. Wesentliche Wachstums-treiber sind unsere neu gewonnenen Schlüsselkunden und die zunehmenden Effekte der in 2022 gestarteten strategischen Neuausrichtung. Aufgrund der anhaltenden Auswirkungen des Ukraine-Krieges und der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in der Baubranche bestehen auch im Jahr 2023 starke betriebswirtschaftliche Unsicherheiten. Durch die gesteigerte Leistung erwarten wir auch eine weitere Verbesserung unserer Ertragslage und ein deutlich positives EBIT. Aktuell befinden wir uns leicht über Plan.

 

Herborn, den 28. September 2023

Eberhard Kuhl, Geschäftsführer

Felix Wolf, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Bothe-Hild GmbH, Herborn:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Bothe-Hild GmbH, Herborn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bothe-Hild GmbH, Herborn, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2022 bis zum 31.Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungs-urteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Die wirtschaftlichen Verhältnisse der Bothe-Hild GmbH sind dadurch gekennzeichnet, dass im laufenden Jahr ein Jahresüberschuss von T€ 443 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag T€ 353) realisiert wurde und sich der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag auf T€ 6.969 reduziert hat. Die Finanzierung der Bothe-Hild GmbH erfolgt mit T€ 8.852 durch Gesellschafterdarlehen, die mit einem qualifizierten Rangrücktritt versehen sind. Sollte sich das operative Ergebnis nicht nachhaltig verbessern, so wird die Bothe-Hild GmbH auch weiterhin von der Finanzierung durch den Gesellschafter abhängig sein. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhaltes nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können,

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben,

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben,

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann,

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt,

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft,

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Marburg, den 29. September 2023

GBZ Revisions und Treuhand AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Möller, Wirtschaftsprüferin

Boller, Wirtschaftsprüfer

Die Feststellung des Jahresabschlusses 2022 erfolgte am 20.12.2023.

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