Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Fuji Seal Germany GmbH
Gutenbergstraße 9, 72631 Aichtal, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tetsushi Kondo seit 22.9.2025 | Geschäftsführer |
Jürgen Laibacher seit 23.8.2024 | Geschäftsführer |
Jean Rodrigue seit 3.8.2023 | Geschäftsführer |
Muhammed Bilir seit 11.10.2021 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Fuji Seal International Inc. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Fuji Seal Germany GmbHAichtalJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen des UnternehmensDie Fuji Seal Germany GmbH (ehemals PAGO Etikettier Systeme GmbH) mit Sitz in Aichtal Deutschland ist seit 2012 Teil des Fuji Seal Konzerns mit Sitz in Japan. Die Gesellschaft hat am Standort Deutschland zwei Geschäftsfelder. Es handelt sich dabei um die Produktion von Etiketten und um die Entwicklung und den Bau von Maschinen zur Etikettenproduktion. Die Absatzmärkte finden sich in Europa und darüber hinaus weltweit. Das Geschäftsmodell ist stabil und hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert. Finanzielle und steuerungsrelevante Kennzahlen sind bei der Fuji Seal Germany GmbH der Umsatz und das Ergebnis vor Steuern. Wirtschaftsbericht1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2023 um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 in nach wie vor krisengeprägtes Umfeld ins Stocken. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7% oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereich statt. Außerhalb des Dienstleistungsbereich nahm die Beschäftigung deutlich schwächer zu: Im Produzierende Gewerbe (ohne Baugewerbe) stieg die Erwerbstätigenzahl 2023 nur leicht um 25.00 (+0,3%) auf rund 8,1 Millionen Personen. Nach einem ebenfalls geringen Anstieg im Vorjahr um 35.000 Personen (+0,4%) ist damit das Vorkrisenniveau noch weit entfernt. Vom Baugewerbe kam en mit einem Anstieg um 15.000 Erwerbstätige (+0,6%) auf rund 2,6 Millionen erneut positive Impulse als Beleg einer noch weit ins Jahr 2023 andauernden Baukonjunktur. 5,8% alles Erwerbstätigen arbeiten 2023 im Baugewerbe, mit Ausnahme des Jahres 2015 war dort die Beschäftigung seit 2009 durchgehend gestiegen und lag zuletzt 97.000 Personen bzw. 3,8% über dem Jahr 2019. Das Jahr 2023 war für die deutsche Außenwirtschaft von großen Herausforderungen geprägt. Eine schleppende Entwicklung der Weltkonjunktur, hohe Inflationsraten, ein hohes Zinsniveau in wichtigen Absatzmärkten und geopolitische Risiken haben den internationalen Handel erschwert. Hinzu kommt die heimische Bürokratie -und Kostenbelastung der exportierenden Betriebe. Die Auftragseingänge bei der Fuji Seal Germany GmbH betrugen im Dezember 2023 im Geschäftsbereich Labels 1,5 Mio EUR (VJ 2,0 Mio EUR) sowie im Gesamtjahr 2023 22,7 Mio EUR (VJ 26,0 Mio EUR). Der Markt für Etiketten ist dem Konsumgüterbereich zuzuordnen und unterliegt somit geringeren konjunkturellen Schwankungen. Im Marktsegment Etiketten profitierte Fuji Seal insbesondere von ihrem Kundenstamm im Bereich Chemieindustrie. Hier lagen die Umsätze im Jahr 2022 hinter den Erwartungen, aber trotzdem auf einem konstanten Niveau. Der Auftragsbestand der Fuji Seal Germany GmbH betrug zum Ende des Berichtsjahres in diesem Geschäftsbereich 19.340 TEUR (VJ 15.385 TEUR) Energie und Strom werden voraussichtlich um mindestens 20% weiter anziehen. 2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Die Umsatzerlöse betrugen im Geschäftsjahr 44.774 TEUR, sie lagen damit TEUR 3.528 unter dem Budget von 48.302 TEUR und waren 567 TEUR höher als im Vorjahr. Dies entspricht einem Zuwachs von 1,28% . Die Umsatzerlöse und Auftragslage im Bereich Etikettenproduktion sinkt konjunkturbedingt um 3.257 TEUR gegenüber dem Vorjahr. Aufgrund der guten Marktentwicklung war der Auftragseingang im Bereich Maschinenbau positiv. Die Umsatzerlöse im Bereich Maschinenbau lagen um 3.958 TEUR über dem Niveau des Vorjahres. Die sonstigen betrieblichen Erträge sinken von 674 TEUR auf 494 TEUR. Die Summe der Aufwendungen (vor Zinsen und Steuern) beliefen sich im Geschäftsjahr auf 46.055 TEUR (VJ 49.044 TEUR). Die wichtigsten Aufwandsarten sind Materialaufwand 21.113 TEUR (VJ 24.279 TEUR), Personalaufwand 16.746 TEUR (VJ 16.013 TEUR) und sonstige betriebliche Aufwendungen 6.892 TEUR (VJ 7.363 TEUR). Das Ergebnis vor Steuern beträgt -2.223 TEUR (VJ -2.548 TEUR). Die Vorjahreserwartung eines Umsatzanstiegs von 9,26% sind leider nicht eingetroffen. Dabei war für das Berichtsjahr 2023 ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von -228 TEUR geplant. Im Jahr 2023 wird ein Jahresfehlbetrag von 2.252 TEUR (VJ 2.581 TEUR) ausgewiesen. Die Bilanzsumme sinkt von 29.831 TEUR im Vorjahr auf jetzt 25.853 TEUR. Der Anteil des Anlagevermögens in Höhe von 37,9% (VJ 33,5%) an der Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 15% verringert. Weitere 27,98% (VJ 38,5%) der Bilanzsumme entfallen auf Vorräte, die sich somit um 10,52% verringert haben. Insbesondere hat der Bestand an Unfertigen Erzeugnissen um 29,55% signifikant abgenommen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und gegenüber verbundenen Unternehmen machen 24,2% (VJ 22,1%) der Bilanzsumme aus. Der Rückgang der Forderungen steht im Zusammenhang mit einem deutlichen Zahlungseingang aus Forderungen gegenüber Kunden und verbundenen Unternehmen. Die Eigenkapitalquote beträgt 39,3% (VJ 41,6%). Die Finanzierung erfolgt über ein Konzern-Cash-Pooling. Zum Bilanzstichtag beläuft sich die Verbindlichkeit aus dem Cash-Pool auf 7.596 TEUR (VJ 8.521 TEUR). Die Liquidität der Gesellschaft ist durch das Konzern Cash-Pooling gesichert. Der durchschnittliche Personalbestand (ohne Auszubildende) erhöhte sich auf 205 (VJ. 201) Mitarbeiter. Zum Ende des Jahres bestanden Ausbildungsverhältnisse mit 6 Auszubildenden. Die Fluktuationsrate bei den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen betrug im Geschäftsjahr 2023 10,83% im Vergleich zum Vorjahr mit 17,0%. Aufgrund der allgemeinen stabilen wirtschaftlichen Gesamtlage in diesem Jahr ist die Fluktuationsrate niedriger als im Vorjahr. Die Gesellschaft steht in Konkurrenz zum Gesamtarbeitsmarkt, an dem die Nachfrage nach Arbeitskräften sehr hoch ist und der Arbeitskräftemangel zunehmend ein Problem darstellt. Prognose-Ist-Vergleich Für das Geschäftsjahr 2023 hatte die Gesellschaft einen Umsatz in Höhe von 48.302 TEUR sowie ein Ergebnis vor Steuern von - 228 TEUR geplant. Diese Budgetzahlen konnten nicht erreicht werden. Ursachen für die Abweichung waren in erster Linie die Unsicherheiten bei den Kunden infolge des Ukrainekriegs und den daraus resultierenden Problemen mit hohen Energiepreisen, Lieferproblemen und Inflation, wodurch sich teilweise andere Prioritäten und Entscheidungen ergaben und beispielsweise der Zeitpunkt für die Anschaffung einer Maschine verschoben wurde. Chancen- und Risikobericht 1. Risiken Durch monatliche Sitzungen der beiden Divisionen sowie einem Berichtswesen werden Risikofelder überwacht und Fehlentwicklungen vermieden. Zusätzlich gibt es weitere, regelmäßige Sitzungen in den Bereichen und Abteilungen. Das detaillierte Planungs- und Berichtssystem unterstützt die Überwachung des Geschäftsverlaufs und bietet die Gewähr für die Verfolgung und Begründung von Abweichungen. Die gesamtwirtschaftliche Lage wird zu Jahresbeginn 2024 weiterhin durch die Auswirkungen des Ukraine Krieges und damit einhergehenden teurer Energie, hoher Inflation und Nahrungsmittelknappheit geprägt sein. Unsicherheiten über die wirtschaftlichen Perspektiven zunächst für Investitionszurückhaltung sorgen. Das weltweite Wachstum in 2023 war mit etwas mehr als 3% höher, als vor einem Jahr prognostiziert. Diese Widerstandsfähigkeit der Weltwirtschaft war allerdings regional sehr unterschiedlich ausgeprägt. Die Vereinigte Staaten erlebten, angetrieben durch den Konsum der privaten Haushalte und eine unerwartet expansive Fiskalpolitik, ein sehr robustes Wachstum. Auch mehrere große Schwellenländer - zuvorderst Indien und Indonesien sowie Brasilien, Mexiko und die Türkei - überraschten positiv. In China halfen Konjunkturmaßnahmen, die anhaltende Schwächen an den Immobilienmärkte auszugleichen. In zahlreichen anderen fortgeschrittenen Volkswirtschaften, insbesondere Europa und in die Länder mit niedrigem Einkommen schwächten sich das Wachstum dagegen ab. Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im Dezember 2023 um 8,6% niedriger als im Dezember 2022. Im November 2023 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -7,9% gelegen. Im Jahresdurchschnitt 2023 waren die gewerblichen Erzeugerpreise 2,4% niedriger als im Jahresdurchschnitt 2022. Hauptursächlich für den Rückgang der Erzeugerpreise gegenüber dem Vorjahresmonat waren auch im Dezember 2023 die Preisrückgänge bei Energie. Vorleistungsgüter waren ebenfalls billiger als im Dezember 2022, während Konsum- und Investitionsgüter teurer waren. Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 i, 5,9% gegenüber 2022 erhöht. Die Inflationsrate fiel für 2023 damit geringer aus als im Jahr zuvor. Sie hatte im Jahr 2022 noch bei 6,9% gelegen. Die Inflationsrate für das Jahr 2023 lag unter dem historischen Höchststand des Jahres 2022. Sie ist mit knapp 6 Prozent aber weiterhin auf einem hohen Stand. Nahrungsmittel verteuerten sich im Jahresdurchschnitt 2023 besonderes stark. Die Teuerung für das Jahr 2023 wurde, wie im vorangegangenen Jahr von der Kriegs- und Krisensituation beeinflusst, die die Preisentwicklung auf allen Wirtschaftsstufen prägte. Die Energieprodukten verteuerten sich 2023 gegenüber dem Vorjahr um 5,3% nach einem enormen Anstieg um 29,7% im Jahr 2022. Viele Unternehmen werden im neuen Jahr jedoch nochmals ihre Preise erhöhen, um die gestiegenen Erzeugerpreise zu kompensieren. Produktionsrisiken im Zusammenhang mit hohen Energiepreisen und Energieknappheit sind für das Jahr 2024 nicht auszuschließen. In den Wintermonaten 2024/25 könnten dadurch auf die Unternehmen nochmals Belastungen zukommen, deren Auswirkungen nur schwer abzuschätzen sind. Nachfragerisiken sind im Bereich Labels Produktion durchaus vorhanden, da die Konsumgüterindustrie an hohen Preisen für Energie und Nahrungsmitteln leidet. Insbesondere ist auch die Chemieindustrie von den Preissteigerungen im Energiesektor stark betroffen. Im Bereich Maschinenbau bestehen Risiken, die sich aus der nachlassenden Nachfrage aus dem europäischen und außereuropäischen Ausland ergeben. Produkt- bzw. Produktionsrisiken sind im Rahmen einer Produkthaftpflichtversicherung abgedeckt. Im Übrigen bestehen dem Produktionsumfang angemessene Feuer- und Betriebsunterbrechungsversicherungen. Im Katastrophenfall wäre das Produktionsrisiko durch weitere, ähnlich große Produktionsstätten des Konzernverbunds minimiert. Eine weitere Risikoreduktion wird, durch die am Standort der Gesellschaft installierte, Brandmeldeanlage erreicht. Sie deckt den gesamten Produktions- und Verwaltungsbereich ab. Dem Risiko von Forderungsausfällen wird dadurch begegnet, dass im Bereich der Debitorenbuchhaltung die Kreditobergrenzen der Kunden auf der Basis der von Auskunfteien ausgewiesenen Limits überwacht werden. Die Gesellschaft fakturiert, mit sehr wenigen Ausnahmen, in Euro. Dadurch können Währungsrisiken vermieden werden. Ein Risiko im Russland-Geschäft besteht nicht, weil die Gesellschaft seit dem Beginn des Krieges keine Geschäfte mehr mit Russland tätigt. Dieses erfolgte bisher über größere Kunden, die inzwischen aber ihr Geschäft mit Russland eingestellt haben. Finanzierungsrisiken sind aufgrund der Einbindung der Gesellschaft in den Konzern-Cash-Pool und den finanziellen Möglichkeiten des Gesellschafters als gering einzuschätzen. Über die vorgenannten Punkte hinaus sind keine wesentlichen Risiken erkennbar, die einen besonderen Einfluss auf die Finanz-, Vermögens- oder Ertragslage der Gesellschaft haben oder den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. 2. Chancen In beiden Segmenten werden die Einkaufskosten kontinuierlich überwacht. Dabei werden für neue Anfragen möglichst bei mehreren Lieferanten Angebote eingeholt, um die Kosten zu senken. Außerdem versuchen wir, über konzernweite und größere Bestellungen höhere Rabatte zu erzielen. Bei den Materialkosten streben wir an, durch den Einkauf standardisierter Artikel für mehrere Verkaufsmodelle höhere Mengen zu bestellen und dadurch günstigere Einkaufskosten zu erzielen. Wir investieren weiterhin in ein professionelles Energiemanagement (e-HCP-System), wodurch unsere Energiekosten überwacht und reguliert werden können, so dass wir eine dauerhafte Senkung des Energieverbrauchs erreichen. Die Investition wurde bereits genehmigt und in Auftrag gegeben. Der Markt für Drucketiketten wird voraussichtlich um 4,2 % wachsen und insbesondere aufgrund der steigenden Nachfrage nach Lebensmittel- und Pharmaverpackungen sehr stabil bleiben. Wir werden uns weiterhin auf einen Kundenstamm spezialisieren, der eine hohe Qualität nachfragt und eine zeitnahe Belieferung wünscht. Dabei bieten digital gedruckte Etiketten einen zusätzlichen Vorteil gegenüber herkömmlichen Etiketten, weil sie sehr umweltfreundlich und effizient hergestellt werden und geeignet sind, die Anforderungen des Marktes zu erfüllen. Es können attraktive Etikettendesigns erstellt werden, um potenzielle Verbraucher zum Kauf anzuregen. Prognosebericht Aufgrund des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine und dessen wirtschaftliche Folgen, die schwache Entwicklung der Weltwirtschaft sowie die im Vergleich zum Vorkrisenniveau anhaltend hohen Energiepreise und Inflationsraten bestehen nach wie vor hohe Belastungen. Globale Wachstum: Die Aussichten bleiben bescheiden, die Unterschiede nehmen zu. Der IWF geht davon aus, dass sich das globale Wachstum auf 3,0% in diesem und 2,9% im nächsten Jahr (von 3,5% im Jahr 2022) abschwächen wird. Dies wird vor allem auf die nachlassende Erholung nach der Pandemie, den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und die strafferen geldpolitischen und finanziellen Rahmenbedingungen zurückgeführt. Die OECD erwartet für dieses Jahr 2,9% und für nächstes Jahr 2,7% Hinter den Gassamtzahlen - die allesamt vor dem jüngsten Nahost-Konflikt veröffentlich wurden - verbergen sich wachsende Unterschiede zwischen den Regionen. Besonders ausgeprägt ist die Verlangsamung in der Eurozone, wo das Wachstum von 3,6% im Jahr 2022 auf 0,7% (IWF) bzw. 0,6% (OECD) in diesem Jahr zurückgehen führte. Für die meisten großen Schwellenländer außer Brasilien, China und Russland wird in diesem Jahr ebenfalls eine Abschwächung erwartet. Beim Bruttoinlandsprodukt kann Deutschland auf ein geringes Wachstum von 0,2 % hoffen. Die Eurozone soll um 0,4% % wachsen, die USA um 1,4% % und Japan um 1,9% %. Die Ungewissheit über den Verlauf des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sind nach Ansicht der OECD weiterhin das Hauptproblem für die Weltwirtschaft. Ein weiterer Unsicherheitsfaktor sind die steigenden Zinsen, die sich mittlerweile an den Finanzmärkten bemerkbar machen und viele Unternehmen unter Druck setzen. Nach Einschätzung der fünf Wirtschaftsweisen hinterlassen der russische Angriffskrieg, die damit zusammenhängende Explosion der Energiepreise und die weltwirtschaftlichen Folgen der Coronakrise hierzulande zwar Spuren, aber die Katastrophe bleibt aus. Für den Arbeitsmarkt gibt es verhalten positive Ausblicke. Trotz aller Probleme soll die Zahl der Erwerbstätigen weiter steigen, von 45,7 Mio. im Jahr 2023 auf 46,1 Mio. im Jahr 2024. Die Arbeitslosenquote wird voraussichtlich nur marginal von 5,7 auf 5,8 Prozent steigen. Der private Konsum könnte jedoch zurückgehen, weil die privaten Haushalte aufgrund der hohen Inflation voraussichtlich weniger konsumieren. Darunter würden sowohl der Einzelhandel als auch andere konsumnahe Dienstleister leiden. Besonders die energieintensiven Industrien wie die Chemieindustrie würden die hohen Energiekosten zu spüren bekommen. Im Bereich der Labels Produktion lag die Nachfrage zwar hinter den Erwartungen, hat sich jedoch im Vergleich zum Vorjahr verringert. Die Umsatzerlöse betrugen im Jahr 2023 22.701 TEUR und lagen damit 12,5 % unter dem Vorjahr. Im Bereich der Maschinenbau Produktion sind die Umsätze insgesamt den Erwartungen entsprechend, waren im Vergleich zum Vorjahr höher. Die Umsatzerlöse betrugen im Jahr 2022 15.385 TEUR und lagen damit 20,4 % über dem Vorjahr. Die leichte Ergebnisverbesserung im Geschäftsjahr 2023 ist insbesondere durch die sich weiter abschwächende Coronakrise, durch im Jahresverlauf nachlassende Lieferengpässe sowie damit einhergehende höhere Auftragseingänge verursacht. Das Ergebnis vor Steuern liegt 10,59 % unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2022. Hier bitte ergänzen da mir die Zahlen fehlen Für das Geschäftsjahr 2024 plant die Gesellschaft einen Umsatz in Höhe von 43.120 TEUR sowie ein Ergebnis vor Steuern von -2.102 TEUR.
Aichtal, den 15. November 2024 Takeshi Kyogane Marieke Sauer-Ploegmakers Franck Montane Yoichi Okazaki Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023I. AllgemeinesDie Fuji Seal Germany GmbH, Aichtal, Gutenbergstraße 9, 72631 Aichtal hat ihren Sitz in Aichtal und wird beim Amtsgericht Stuttgart unter der Handelsregisternummer HRB 220945 geführt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den gesetzlichen Vorschriften für Kapitalgesellschaften, geregelt in § 266 und § 275 HGB. II. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenAus Gründen der Übersichtlichkeit und Klarheit werden Angaben, für die ein Wahlrecht zwischen Angabe in der Bilanz und Angabe im Anhang besteht, grundsätzlich in den Anhang aufgenommen. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden: Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen unter Verwendung von Nutzungsdauern zwischen drei und fünfzehn Jahren vermindert. Der Firmenwert wird um planmäßige lineare Abschreibungen über 15 Jahre vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Abschreibungen erfolgen des Weiteren pro Rata temporis. Die Nutzungsdauern liegen zwischen drei und elf Jahren. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 800 nicht übersteigen. Bei dauernder Wertminderung des Sachanlagevermögens werden entsprechende außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Anschaffungskosten für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden nach der gleitenden Durchschnittsmethode ermittelt. Die Herstellungskosten der Erzeugnisse beinhalten neben den Einzelkosten für Material und Löhne die notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den durch die Fertigung verursachten Werteverzehr des Anlagevermögens. Für überalterte Fertigetiketten und Rohmaterialien oder andere wertmindernde Sachverhalte wurden Wertberichtigungen vorgenommen. Für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Werkzeuge besteht ein Festwert gemäß § 240 Abs. 3 HGB in Höhe von T€ 778. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bzw. mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 1,52 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. Die flüssigen Mittel (Guthaben bei den Kreditinstituten sowie Kassenbestand) wurden jeweils mit dem Nominalwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand bis zu 36 Monate nach dem Bilanzstichtag darstellen, gebildet. Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert bilanziert. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Bewertung der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode). Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):
Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen unter Verwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre und dem Ansatz unter Verwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Geschäftsjahre beträgt T€ 10 und unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB n.F. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden grundsätzlich zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Forderung bzw. Verbindlichkeit sowie zum jeweiligen Stichtagskurs, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Fremdwährungsforderungen und -Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr liegen nicht vor. 2. Angaben zu Einzelposten der Bilanz a) Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens Siehe hierzu die Darstellung gemäß § 268 Abs. 2 HGB in der Anlage zum Anhang. b) Sonstige Vermögensgegenstände Sie enthalten im Wesentlichen das im Zusammenhang mit den Pensionszusagen gebildete Rückdeckungsguthaben in Höhe von T€ 383 (Vorjahr: T€ 383). c) Gezeichnetes Kapital Seit 1997 € 1.533.875,64 (= DM 3.000.000,00). d) Kapitalrücklage Die Gesellschafterin Fuji Seal International Inc. hat mit Vertrag vom 14.12.2017 eine Kapitalerhöhung um 26 Mio. € in die Kapitalrücklage beschlossen. Die Kapitalerhöhung wurde am 15.12.2017 einbezahlt. e) Satzungsmäßige Rücklagen (Gewinnrücklagen) Die satzungsmäßige Rücklage resultiert aus den Regelungen des ehemaligen Gesellschaftsvertrags, wonach jährlich 5% aus dem Jahresüberschuss in die satzungsmäßige Rücklage einzustellen waren, bis diese 10% des gezeichneten Kapitals erreicht. f) Verlustvortrag
g) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen bestehen insbesondere für Garantie, Kulanz und kostenlose Nacharbeit mit T€ 191 (Vorjahr: T€ 244), für ausstehende Rechnungen mit T€ 406 (Vorjahr: T€ 1.001), für noch nicht genommenen Jahresurlaub mit T€ 56 (Vorjahr: T€ 75), für Beiträge und Gebühren mit T€ 142 (Vorjahr: T€ 128), für Gleitzeit und Arbeitszeitkonten mit T€ 47 (Vorjahr: T€ 73), für Sozialversicherung mit T€ 201 (Vorjahr: T€ 33), sowie Aufbewahrungskosten mit T€ 24 (Vorjahr: T€ 24). h) Forderungen und Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter gemäß § 42 Abs.3 GmbHG Forderungen gegenüber Gesellschaftern sind mit T€ 43 (Vorjahr: T€ 43) in den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten. i) Doppelzugehörigkeitsvermerke Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen stellen T€ 419 (Vorjahr: T€ 544) zugleich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen dar. Darüber hinaus enthalten die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 8.029 (Vorjahr: T€ 8.064) Verbindlichkeiten aus Cash-Pool in Höhe von T€ 7.596 (Vorjahr: T€ 7.401) und T€ 972 (Vorjahr: T€ 1.663) aus Lieferungen und Leistungen. j) Latente Steuern Es bestehen nur Unterschiede (Anlagevermögen, Pensionsrückstellungen, Verlustvorträge), die saldiert zu aktiven latenten Steuern führen. Eine Aktivierung wird gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht vorgenommen. 3. Forderungsspiegel Angaben zu den Restlaufzeiten am 31. Dezember 2022
Angaben zu den Restlaufzeiten am 31. Dezember 2023
4. Verbindlichkeitenspiegel Angaben zu den Restlaufzeiten am 31. Dezember 2022
Angaben zu den Restlaufzeiten am 31. Dezember 2023
III. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung wird in der Form des Gesamtkostenverfahrens erstellt. a) Die Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen gliedern sich wie folgt:
Nach geographischen Märkten gliedern sich die Umsatzerlöse nach Inland T€ 16.082 (Vorjahr: T€ 17.865) und Ausland T€ 27.422 (Vorjahr: T€ 26.358). davon T€ 17.656 (Vorjahr: T€ 16.992) aus EU-Ländern. b) Der Anteil für Altersversorgung an den Personalkosten gemäß § 275 Abs. 2 Nr. 6 b) HGB beträgt T€ 28. c) Periodenfremden Charakter haben:
d) In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von T€ 123 (Vorjahr: T€ 358) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von T€ 222 (Vorjahr: T€ 361) enthalten. e) Der Anteil gemäß § 275 Abs. 2 Nr. 11 HGB an den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen, der aus verbundenen Unternehmen stammt, beträgt T€ 32. IV. Sonstige Angaben1. Beschäftigte Im Durchschnitt betrug die Anzahl der Beschäftigten:
2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt T€ 1.226. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Kfz-Leasing- und Mietverträge. Die Leasingverträge wurden vor dem Hintergrund der Optimierung der Kapitalbindung und einer höheren Flexibilität geschlossen. Die Leasingverträge enthalten keine Verpflichtungen zur Übernahme der Leasinggegenstände nach Ende der vereinbarten Vertragslaufzeit. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die gemieteten Vermögensgegenstände nicht mehr vollständig genutzt werden. 3. Gewinnverwendung Der Verlust des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von T€ 2.257 wird auf neue Rechnung vorgetragen 4. Abschlussprüferhonorar Im Geschäftsjahr beträgt das Honorar für Abschlussprüfungsleistungen T€ 74. 5. Organe der Gesellschaft Die Geschäftsführung oblag im Berichtjahr folgenden Personen:
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, weil während des Berichtsjahres nur zwei Geschäftsführer/innen Bezüge von der Gesellschaft erhielten. Die weiteren GeschäftsführerInnen wurden von anderen Konzerngesellschaften bezahlt. Die Pensionsrückstellungen für frühere Geschäftsführer/innen belaufen sich auf T€ 467. 6. Nachtragsbericht Die Ungewissheit über den Verlauf des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine stellt weiterhin ein Problem für die Weltwirtschaft dar. Die hieraus resultierenden Entwicklungen können Preisschwankungen bei Energie und Rohstoffen sowie Lieferengpässe auslösen. Derzeit ist die weitere Entwicklung noch nicht abzusehen. Auch die Entwicklung von Inflation und Zinsen haben Einfluss auf die wirtschaftliche Lage, insbesondere auf das Konsumverhalten der privaten Verbraucher. Die der Fuji Seal Germany GmbH bekannten Einschätzungen für das Geschäftsjahr sind im Prognosebericht berücksichtigt und beschrieben. Weitere wesentliche Belastungen sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt oder abschätzbar. Die Risiken und Folgen auf den Geschäftsbetrieb der Fuji Seal Germany GmbH werden laufend überwacht. Des Weiteren ergaben sich nach dem 31. Dezember 2023 keine Ereignisse, über die berichtet werden muss. 7. Konzernzugehörigkeit Die Fuji Seal Germany GmbH wird in den Konzernabschluss der Gesellschafterin Fuji Seal International Inc. einbezogen. Diese erstellt einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich. Die Adresse lautet
Aichtal, den 15. November 2024 Takeshi Kyogane Marieke Sauer-Ploegmakers Franck Georges René Montané Yoichi Okazaki Entwicklung des Anlagevermögens 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Fuji Seal Germany GmbH, Aichtal Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Fuji Seal Germany GmbH, Aichtal, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fuji Seal Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 15. November 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Andrea Ehrenmann, Wirtschaftsprüferin ppa. Bernd Adamaszek, Wirtschaftsprüfer Der Abschluss ist noch nicht festgestellt. |
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