Becker Komplementär-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anna Elena Becker seit 23.1.2025 | Prokura |
Christian Studen seit 19.12.2022 | Prokura |
Thomas Becker seit 14.7.2005 | Vorstandsmitglied |
Martin Krämer seit 14.7.2005 | Prokura |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KoCoS Messtechnik AGKorbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die KoCoS Technology Group entwickelt, produziert und vertreibt als weltweite Unternehmensgruppe Mess- und Prüfsysteme für Betriebsmittel im Bereich der elektronischen Energieversorgung und laseroptische Inspektionssysteme zur Qualitätsüberwachung. Mit dem Know-how aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter löst KoCoS täglich herausfordernde und ungewöhnliche Aufgaben in Beratung, Entwicklung, Fertigung und Vertrieb. Damit erfüllt KoCoS jeden Tag die hohen Erwartungen der Kunden weltweit. Mission Herausragende Leistungen erwachsen aus Kernkompetenzen, gebildet aus dem Wissen, den Fähigkeiten und Erfahrungen jedes Einzelnen. Fachliche Kompetenz und interdisziplinäres Arbeiten bildet die Basis für innovative Lösungsansätze. Von zentraler Bedeutung sind für uns dabei die Aspekte Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Wort halten, Orientierung geben, kaufmännische und soziale Verantwortung tragen, unsere Unternehmensleistung und Mitarbeiter wertschätzen und uns so konsequent am Markt durchsetzen, um loyale Kunden und Partner zu gewinnen - das sind die Grundsätze unseres Handelns. Unsere Lösungen zeichnen sich aus durch anwendungsorientierte, innovative Technologien, höchste Zuverlässigkeit und eine optimale Umsetzung. Leitbild Wir überzeugen unsere Kunden durch Leistung! An unsere Lösungen stellen wir höchste qualitative Anforderungen und setzen dazu stets neueste Technologien ein. Als lernendes Unternehmen streben wir nach kontinuierlicher Verbesserung in allen unseren Geschäftsprozessen. Die Qualität und Akzeptanz unserer Arbeit spiegelt sich wider in der kontinuierlich steigenden Zahl industrieller Auftraggeber. Die langfristige, partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Kunden ist unser primäres Ziel und bestimmt unser Handeln. Dafür bringen wir nicht nur unser langjähriges Know-how ein, sondern sehen als wichtigste Aufgabe, die Bedürfnisse und Erwartungen unserer Kunden vorausschauend zu erkennen und entsprechend zu handeln. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die Quelle unseres Erfolges. Mit ihrem Engagement und ihrer Qualifikation leisten sie seit Jahren hervorragende Arbeit. Wir fühlen uns dem Wohl jedes Einzelnen, der persönlichen Motivation und Weiterentwicklung verpflichtet und fördern sie in allen Belangen, damit unsere Kunden auch in Zukunft exzellente und innovative Leistungen erwarten können. Unsere Unternehmenskultur ist geprägt durch einen offenen Dialog und klare, gemeinsame Ziele. Unser kooperativer Führungsstil fördert eine teamorientierte Arbeitskultur, geprägt von gegenseitigem Respekt und Fairness. Eine gute Kommunikation ist uns nicht nur firmenintern wichtig - auch mit unseren Lieferanten pflegen wir eine intensive Zusammenarbeit und Partnerschaft. Wir verhalten uns ihnen gegenüber ebenso zuvorkommend wie wir unsere Kunden mit Wertschätzung behandeln. Höchste Qualität für Zuverlässigkeit und Langlebigkeit Unsere Produkte genießen ein ausgezeichnetes Markenimage und erfüllen höchste Qualitätsanforderungen. Ein besonderer Schwerpunkt unserer Unternehmensphilosophie liegt in der konsequenten Umsetzung des Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001:2015. Damit dokumentieren wir das Streben nach ständiger Verbesserung unserer Produkte und Prozesse. Drei Unternehmensbereiche aktiv im Markt. Unsere drei Unternehmensbereiche verantworten das operative Geschäft der KoCoS-Gruppe: • Die KoCoS Messtechnik AG ist ein führender Hersteller von Mess- und Prüfsystemen für den Einsatz im Bereich der industriellen und öffentlichen Energieversorgung. Alle Produkte zeichnen sich durch hohe Leistungsfähigkeit, einfache Bedienung sowie eine auf den Anwender ausgerichtete Flexibilität aus und erfüllen höchste Qualitätsanforderungen. Als einer der wenigen Hersteller bietet KoCoS ein ausgesprochen breites Produktspektrum für folgende Aufgabengebiete an:
Ferner erfolgt der Vertrieb, der Einkauf, die Produktion sowie die Finanz- und Personalverwaltung für alle Tochtergesellschaften zentral durch die KoCoS Messtechnik AG. • Die KoCoS Optical Measurement GmbH entwickelt laseroptische Messsysteme, die beispielsweise in der Kfz- oder Halbleiterindustrie zur automatischen Konturerfassung und damit für die Überprüfung geometrischer Parameter von Bauteilen unterschiedlichster Größe, Form und Oberflächenbeschaffenheit eingesetzt werden. Als weiteres Produkt entwickelt und produziert sie Automatisierungslösungen mit Reinraumzulassung, die den weltweiten Maßstab in der fertigungsbegleitenden, geometrischen Qualitätsprüfung setzen. Mit diesen Lösungen können hochsensible Halbleiterwafer identifiziert, transportiert und positioniert werden. Aber auch in der Lebensmittelindustrie finden Handlingsysteme der KoCoS Optical Measurement GmbH Anerkennung. Ebenfalls werden weltweit praxiserprobte Prüfsysteme zur Kontrolle von Vakuumverpackungen produziert. Sie überwachen in-line im Produktionsprozess berührungslos verschiedenste Behältnisse wie Flaschen, Gläser und Dosen und schleusen fehlerhafte Behältnisse vollautomatisch heraus. • Die KoCoS Engineering GmbH ist der kompetente Partner für den aufgabenspezifischen Einsatz und die Betreuung von Energiequalitätsmesssystemen sowie die Analyse, Bewertung und Berechnung der Netze. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft tätigt Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie Neueinführungen. In der Forschung & Entwicklung sind insgesamt 20 Mitarbeiter tätig. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Anstieg im Euroraum des Bruttoinlandproduktes 2023 fiel geringer aus als das man es anhand der Prognose aus dem Vorjahr erwarten konnte. Es konnte ein Anstieg von 0,5 % verzeichnet werden. Die Prognose lag bei 0,7 %. Betrachtet man die einzelnen europäischen Länder, konnte im Gegensatz zu Deutschland, in Frankreich, Italien und Spanien die Prognose aus dem Vorjahr leicht übertroffen werden. Es wurden folgende Bruttoinlandsprodukte erwirtschaftet: Deutschland (-0,3 %), Italien (0,7 %), Frankreich (0,8 %), Spanien (2,4 %). Das globale Bruttoinlandsprodukt konnte nach Meldungen des IWF im Jahr 2023 (3,1 %) im Vergleich zur Prognose (2,9 %) einen leichten Zugewinn erwirtschaften. Die Vereinigten Staaten von Amerika, wie auch die Region Asien konnten erstmals wieder seit Jahren einen Anstieg des Bruttoinlandproduktes verzeichnen. Folgende BIP's wurden erreicht: China 5,2 %, Japan 1,9 %. Ebenfalls entwickelte sich Indien zu einem sehr wichtigen Wirtschaftsstandort mit einem Bruttoinlandprodukt von 6,7 % (Vorjahr 6,8 %). 2. Geschäftsverlauf Die hier dargestellten Konjunkturbewegungen hatten allerdings nur begrenzte Auswirkungen auf unsere Geschäftsentwicklung. Der Energieverbrauch - und damit der Bedarf an Prüfsystemen für Energieversorger und Verteiler - reagiert auf Änderungen des BIP generell mit einiger Verzögerung. Von Anfang bis Ende des Jahres konnte der monatliche Umsatz stetig gesteigert werden, sodass über das Jahr 2023 die gesteckten Umsatzzahlen deutlich übertroffen werden konnten. Ein wesentlicher Faktor ist sicherlich u.a. die Entspannung der seit der Corona Pandemie gestörten Lieferketten. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.324 gestiegen. Die Struktur unseres kurz- u. langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten ist gut im Hinblick auf Fristigkeiten und Deckungsgrade. Unser langfristiges Vermögen ist durch unser langfristiges Kapital deutlich gedeckt. 2,4 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 3,0 %) entfällt auf langfristig gebundenes Vermögen. Demgegenüber stellt die Summe aus Eigenkapital und langfristigem Fremdkapital (TEUR 9.357, Vorjahr: TEUR 7.668) rd. 82,3 % (Vorjahr: 84,8 %) der Bilanzsumme dar. 4. Finanzlage Die Finanzlage kann als gut bezeichnet werden. 4.1 Liquiditätsausstattung Per 31.12.2023 verfügte die Gesellschaft über liquide Mittel (Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten, Wertpapiere) in Höhe von TEUR 4.776 (42,0 %). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind im Vergleich zum Jahr 2022 um 25,9 % auf TEUR 3.419 gestiegen. Den liquiden Mitteln sowie Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen standen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten i. H. v. TEUR 1.250, aus Lieferungen und Leistungen i. H. v. TEUR 391, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen i. H. v. TEUR 330 sowie sonstige Verbindlichkeiten i. H. v. TEUR 143 gegenüber. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfristen beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. 4.2 Eigenkapital Zum 31.12.2023 weist die Gesellschaft ein buchmäßiges Eigenkapital i. H. v. TEUR 8.606 aus (gez. Kapital TEUR 576, Gewinnrücklagen TEUR 3.135 und Bilanzgewinn TEUR 4.895). Dies entspricht bei einer gestiegenen Bilanzsumme einer Eigenkapitalquote von 75,7 % (Vorjahr: 71,0 %), die oberhalb des allgemeinen Durchschnitts liegt. Die Kapitalstruktur ist ausgewogen. 5. Ertragslage Unsere wirtschaftliche Lage ist sehr gut und ist letztlich gekennzeichnet durch unsere Fokussierung auf Qualitätsprodukte. 5.1 Auftragsbestand Nach mäßigem Start des Jahres, konnte über das gesamte Jahr eine stetig positive Entwicklung des Auftragsbestandes verzeichnet werden. Insbesondere zum Ende des Jahres konnte nochmals ein weiterer Anstieg der Auftragseingänge verzeichnet werden. 5.2 Rohergebnis Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 konnte das Rohergebnis aus dem Vorjahr 2022 übertroffen werden. Das Rohergebnis für das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 stieg im Vergleich zu dem Geschäftsjahr 2022 um 17,0 % von TEUR 5.498 (2022) auf TEUR 6.431 (2023). 5.3 Aufwendungen Im Laufe des Geschäftsjahres wurde der Personalbestand im Vergleich zum Vorjahr konstant gehalten, so dass per 31.12.2023 60 Mitarbeiter im Kern-Unternehmen beschäftigt waren. Hiervon waren 10 % Auszubildende in den Berufen Elektroniker und Fachinformatiker. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalkosten um TEUR 143 auf TEUR 2.844 gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 um 24,9 % auf TEUR 1.182 gestiegen. 5.4 Ergebnis Das Ergebnis vor Steuern beträgt im Jahr 2023 TEUR 2.497. Dies entspricht einem Plus von TEUR 1.298. Nach Steuern wurde ein Gewinn in Höhe von TEUR 2.188 erwirtschaftet. 6. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung u.a. die Kennzahlen der Eigenkapitalquote, Umsatzrentabilität und der Liquidität heran. Ebenso wird der Cashflow in vorgegebenen kurzen Abständen ermittelt. Monatlich erfolgt eine betriebswirtschaftliche Auswertung aus der man alle wichtigen Informationen/Kennzahlen herauslesen kann. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als sehr gut bezeichnet werden. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. Unsere Marktposition betrachten wir nach mehr als 30-jähriger erfolgreicher Tätigkeit als gefestigt. Dieser Lagebericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen wie "antizipieren", "glauben", "schätzen", "beabsichtigen", "sollten", "planen" und "hochrechnen", die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von KoCoS beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u. a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch KoCoS ist weder geplant noch übernimmt KoCoS die Verpflichtung dazu. Die Politik des Unternehmens ist es, wesentliche Informationen transparent zu machen. Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken. Gegen den Wettbewerb am Markt aufgrund der möglichen Einführung von Konkurrenzprodukten reagieren wir bereits jetzt durch eine hohe Innovationsfähigkeit und stetige Qualitätsverbesserung unserer Produkte. Insbesondere den Einsatz von Messsystemen im automatisierten industriellen Fertigungsprozess betrachten wir als Wachstumsmarkt für unser Unternehmen. Chancen sehen wir dabei besonders in der weiteren Erschließung von neuen Absatzmärkten in Lateinamerika, Indien, Südostasien, Osteuropa sowie in der besseren Abdeckung des US-amerikanischen Wirtschaftsraums. Mit dem bereits bestehenden Kundenstamm sowie daraus resultierenden Referenzen ist für 2024 mit einem positiven Ergebnis zu rechnen. Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide, qualitätsbewusste Produktions- und Dienstleistungsfirmen zurück, mit denen wir z. T. bereits sehr langfristig zusammenarbeiten. Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten bestehen nicht. Neue Lieferanten müssen stets unseren eigenen hohen Qualitätsstandards entsprechen. Die Liquiditätslage ist gut; es sind keine Engpässe zu erwarten. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen sowie Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen, Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Langfristig finanziert sich die Gesellschaft über KfW-Darlehen. Mit den regionalen Geschäftsbanken besteht eine langjährige Geschäftsbeziehung. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird eine fortlaufende Liquiditätsübersicht erstellt, die als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein effizientes Mahnwesen. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Die Wettbewerbsstrategie von KoCoS ist auch weiterhin, durch Forschung und Entwicklung (F&E) Innovationen zu schaffen und diese durch ein kontinuierlich optimiertes Geschäftsportfolio global zur Marktreife zu bringen. Beides wird durch unsere sehr gute Finanzbasis unterstützt. Das vorrangige Ziel für das Geschäftsjahr 2024 ist wie bereits in den Vorjahren der weitere Ausbau der internationalen Vertriebswege. Wir rechnen für 2024 mit einer positiven Entwicklung unseres Unternehmens. Der Umsatz wird sich wahrscheinlich auf dem gleichen Niveau des letzten Jahres bewegen, sofern wir bei elektronischen Bauteilen keine größeren Beschaffungsprobleme bekommen. Das Planergebnis wird aufgrund gewisser Kostensteigerungen zumindest leicht unter dem des Geschäftsjahres 2023 liegen, wobei eine hinreichend genaue Prognose derzeit nicht möglich ist.
Korbach, 15. März 2024 Dipl.-Ing. Thomas Becker Vorstand BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die KoCoS Messtechnik AG hat ihren Sitz in Korbach. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Korbach unter HRB 477 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die KoCoS Messtechnik AG, Korbach, weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden weitgehend aus dem Vorjahr beibehalten. Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgt zu den handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen über eine Nutzungsdauer von zwei bis fünfzehn Jahren. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder, soweit erforderlich, mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Bestände des Vorratsvermögens wurden zum Bilanzstichtag aufgenommen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten oder, soweit erforderlich, mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Bestandsrisiken wurde ausreichend Rechnung getragen. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten oder, soweit erforderlich, mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten der Erzeugnisse werden neben den direkten Fertigungs- und Materialkosten anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten angesetzt. Bestandsrisiken, die sich aus langer Lagerreichweite bzw. geminderter Verwertbarkeit ergeben, wird gemäß dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung Rechnung getragen. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Erkennbaren Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2% auf den nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungsbestand Rechnung getragen. Die Wertpapiere werden zu Anschaffungskosten oder, soweit erforderlich, mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Bewertung der flüssigen Mittel erfolgt zum Nennwert. Die in Fremdwährung geführten Kassenbestände und die in fremder Währung lautenden Bankguthaben werden mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Die Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Als verbundene Unternehmen werden alle Unternehmen bezeichnet, die in einen Konzernabschluss der KoCoS Messtechnik AG, Korbach, einbezogen würden, wenn diese einen Konzernabschluss zu erstellen hätte. IV. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Die einzelnen Posten des Anlagevermögens und deren Entwicklung im Geschäftsjahr sind aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu erkennen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen zum Bilanzstichtag € 1.275.491,87 (Vorjahr: T€ 1.608). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 1.275 (Vorjahr: TEUR 1.608) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft ist eingeteilt in 11.520 auf den Namen lautende Stückaktien. Die anderen Gewinnrücklagen entwickelten sich im Geschäftsjahr wie folgt:
Zum Bilanzstichtag betrugen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten € 1.250.000,00 (Vorjahr: T€ 1.750) und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen € 330.153,28 (Vorjahr: T€ 272). Die sonstige betrieblichen Erträge umfassen Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung im Sinne von § 285 Nr. 31 HGB in Höhe von T€ 825 aus der Wertaufholung von in Vorjahren wertberichtigten Forderungen. Die Abschreibungen umfassen Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung in Höhe von T€ 58 aus Wertberichtigungen auf das Umlaufvermögen. V. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse: Die KoCoS Messtechnik AG hat eine harte Patronatserklärung abgegeben, indem sie sich dazu verpflichtet hat, dafür zu sorgen, dass die KoCoS Engineering GmbH, finanziell und kapitalmäßig so ausgestattet wird, dass sie jederzeit in der Lage ist, ihren gesamten Zahlungsverpflichtungen gegenüber den Gläubigern der KoCoS Engineering GmbH fristgemäß nachzukommen. Zum Bilanzstichtag bestehen keine weiteren Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden am Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 669 (Vorjahr: TEUR 683) und betrafen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen, die eine Laufzeit von 1 bis 36 Monaten haben. Im Jahresdurchschnitt 2023 beschäftigte die Gesellschaft 54 Mitarbeiter (Vorjahr: 53 Mitarbeiter). Davon entfallen 8 auf die Produktion, 20 auf die Entwicklung, 9 auf den Vertrieb, 11 auf die Verwaltung und 6 auf den Bereich Services). Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 8 Auszubildende beschäftigt. Die Geschäftsführung wurde im Jahr 2022 durch den Allein-Vorstand Herrn Dipl.-Ing. Thomas Becker, Korbach, wahrgenommen. Die Angabe der Bezüge wird unter Hinweis auf § 286 HGB unterlassen. Der Aufsichtsrat setzte sich im Berichtsjahr aus folgenden Personen zusammen:
Die Gesellschaft besitzt folgende Beteiligungen im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB:
Die KoCoS Messtechnik AG ist als Mutterunternehmen wegen Unterschreitens der Größenmerkmale des § 293 Abs. 1 HGB von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss zu erstellen, befreit. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Korbach, den 15. März 2024 Dipl.-Ing. Thomas Becker, Vorstand Anlage zum Anhang ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die KoCoS Messtechnik AG, Korbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der KoCoS Messtechnik AG, Korbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KoCoS Messtechnik AG, Korbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023, und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen und Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtige Unvollständigkeiten, irreführende Darstellung bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kassel, den 18. März 2024 FACT GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Uwe Schweickert, Wirtschaftsprüfer Andreas Gottmann, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2023Die Besetzung des Aufsichtsrates umfasst weiterhin folgende Personen: Prof. Dr. Christian Rehtanz, Vorsitzender, Rechtsanwalt Reinhard Bohlig, stellvertretender Vorsitzender, Prof. Dr. Sebastian Lehnhoff, ordentliches Mitglied, Wirtschaftsprüfer Ulrich Stratmann, stellvertretendes Mitglied. Der Aufsichtsrat hat während des Geschäftsjahres am 14.04.2023 und 20.10.2023 getagt. Er hat aufgrund regelmäßiger schriftlicher und mündlicher Berichterstattung die Geschäftsführung des Vorstands überwacht. Als Vorsitzender habe ich mir auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen regelmäßig von dem Vorstand Bericht erstatten lassen. Der Jahresabschluss und der Lagebericht des Vorstands, soweit er den Abschluss erläutert, sind von der Fact GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Johanna-Waescher-Str. 13, 34131 Kassel geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung am 14.04.2023 den Jahresabschluss festgestellt und den Bericht des Vorstands im Jahresabschluss gebilligt und schließt sich hinsichtlich der Verteilung des Gewinnes dem Vorschlag des Vorstands an, diesen auf neue Rechnung vorzutragen.
Dortmund, den 16.01.2024 Prof. Dr.-Ing. Christian Rehtanz, Aufsichtsratsvorsitzender Feststellung Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 11. Juli 2024 festgestellt. ErgebnisverwendungsbeschlussIn der Hauptversammlung vom 11. Juli 2024 wurde beschlossen, den Bilanzgewinn in Höhe von € 4.894.943,71 auf neue Rechnung vorzutragen. |
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