Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Hollerbach - Bau - GmbH
Hans-Scheibel-Straße 4, 74736 Hardheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Arnold Hollerbach seit 26.4.2010 | Geschäftsführer |
Maximillian Dr. Hollerbach seit 26.4.2010 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hollerbach - Bau - GmbHHardheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlage des UnternehmensI. 1. Geschäftsmodell des UnternehmensDie Hollerbach-Bau-GmbH wurde vor ca. 46 Jahren gegründet und ist ein mittelständisches Familienunternehmen der Hollerbach-Gruppe. Das Unternehmen wird in der zweiten Generation geführt und agiert deutschlandweit als Bau- und Generalunternehmen in den Baubereichen Büro- und Geschäftshäuser, Gewerbebauten, Fachmärkte, Krankenhäuser, Wohnanlagen, Seniorenwohnbauten sowie Grundstücks- und Objektverwaltung. Wir realisieren unsere Bauobjekte wahlweise in Massiv-, Holz- und Stahlbauweise. Der Sitz der Hollerbach-Bau-GmbH liegt in Hardheim. Zu unserem Kundenkreis gehören vornehmlich mittelständische, bzw. größere Industrieunternehmen, Einzelhandelsketten, Privatinvestoren, Firmen innerhalb der Hollerbach-Gruppe und öffentliche Vergabestellen. Ergänzend sind wir auch selbst Investor, Bauherr und Vermieter für Gewerbeimmobilien sowie für Wohn- und Geschäftshäuser. Unsere Kunden beraten wir beim Grundstückskauf, und auf Wunsch kümmern wir uns um die Vollvermietung von Gewerbe- und Wohnbauten. Innerhalb unseres Leistungsspektrums haben wir uns auf einem Nischenmarkt platziert, da wir, angefangen von der Standortentwicklung über die Baubranche bis hin zur schlüsselfertigen Übergabe an den Kunden, alles anbieten können. Unsere Architekten begleiten den Kunden vom ersten Entwurf seines Projektes in unserem Architektenbüro, über die komplette Bauphase hinweg, bis zur Übergabe - alles aus einer Hand. I. 2. Forschung und EntwicklungZiel unserer Entwicklungstätigkeit ist es, aus unserem Gesamtrepertoire an umfangreichen Baumöglichkeiten, wie z. B. Bau in Massiv-, Holz-, und/ oder Stahlbauweise, für einen Interessenten das für ihn Optimale auszusuchen. Gleichzeitig wollen wir ihm einen Mehrwert bieten, damit er sich für uns entscheidet. Unsere bestehenden Konstruktionen und Arbeitsabläufe werden von unserem Architekten- und Projektleitungsteam regelmäßig hinterfragt und verbessert. Neben Qualitätsverbesserungen begünstigen Kosteneinsparungen und innovative Baumethoden unsere Wettbewerbssituation. Die Innovationskraft der Hollerbach-Bau-GmbH zeigt sich unter anderem an der Vielfalt technischer Sondervorschläge im Zusammenhang mit gewünschten Bauausführungen. Wir entwickeln fortlaufend neue, ideenreiche Baulösungen, welche einen hohen Kundennutzen bringen. Um den Wünschen und Ansprüchen unserer Kunden gerecht zu werden, haben wir immer das Ziel, mit hohem Einfallsreichtum und Qualität ein hochwertiges Produkt zu erstellen. II. WirtschaftsberichtII. 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene RahmenbedingungenDie gesamtwirtschaftliche Leistung in Deutschland erreichte 2023 eine Minderung des preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes (BIP) in Höhe von - 0,3 % zum Vorjahr.1 Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamt (Destatis) war im Jahr 2024 das Bruttoinlandprodukt (BIP) um 0,2 % niedriger im Vergleich zum Vorjahr2 und im Jahr 2025 rechnet die Bundesregierung mit einem leichten Zuwachs der Wirtschaftsleistung von 0,3 %.3 Das deutsche Bauhauptgewerbe erreichte im Jahr 2023 einen Umsatz in Höhe von ca. 162,6 Mrd. € und somit + 1,4 % gegenüber dem Vorjahr. Unter Berücksichtigung der Preisentwicklung mit + 7 % lag die reale Umsatzentwicklung bei - 5,2 %.4 Nach den Daten des statistischen Bundesamts, Stand Februar 2025, erreichte der Umsatz im Bauhauptgewerbe im Jahr 2024 ca. 163 Mrd. €, nominal ein Zuwachs von ca. 0,5 %, real ein Rückgang um ca. 1,5%.5 II. 2. Geschäftsverlauf UnternehmenInsgesamt gesehen können wir auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 zurückblicken. Auch wenn wir die ursprünglich geplante Betriebsergebnisspanne in Höhe von 0,400-0,500 Mio. € nicht erreichen konnten, sind wir mit dem Ergebnis zufrieden. Ein Forderungsausfall sowie die vorsorgliche Erhöhung der Rückstellungen im Bereich Gewährleistungen haben das erwartete Ergebnis entsprechend vermindert. Die Firma Hollerbach-Bau-GmbH hat im Jahr 2023, wie bereits im Vorjahr prognostiziert, eine Bauleistung in Höhe von 28,306 Mio. € erbracht. Die Vorjahresleistung wurde somit um 4,640 Mio. € überschritten. Gleichzeitig haben wir mit endabgerechneten Umsatzerlösen in Höhe von 20,271 Mio. € (VJ: 10,702 Mio. €) ein Ergebnis nach Steuer von 0,191 Mio. € (VJ: 0,367 Mio. €) erzielt. Die end abgerechneten Umsätze in Höhe von 20,271 Mio. € setzen sich wie folgt zusammen:
Ohne den vorstehend genannten Forderungsverlust und der vorsorglichen Erhöhung der Gewährleistungsrückstellungen wäre das Ergebnis nach Steuern um ca. 0,712 Mio. € höher gewesen. Im Berichtsjahr konnten viele größere Wohnbauprojekte endabgerechnet werden, sodass es in diesem Baubereich mit 78,6 % einen ungewöhnlich hohen Umsatzanteil gab. Für einen Großteil dieser Projekte konnten die Investoren noch die Förderung von Neubauten nach dem KfW-Standard 55 nutzen, die im Januar 2022 ausgelaufen ist. Gleichgelagerte Projekte wurden im Jahr 2024 und werden noch im Jahr 2025 an die Kunden übergeben. Im Jahr 2023 sind wir mit einem sehr hohen Auftragspolster gestartet. Dank des milden Winters konnten wir sukzessiv die Arbeit fortsetzen und viele Projekte im Berichtsjahr schlussabrechnen. Die Personalkosten im Jahr 2023 waren mit 3,879 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr mit 3,410 Mio. € um ca. 13,7 % höher. Bezogen auf die Gesamtleistung haben sich diese allerdings mit 13,7 % im Vergleich zum Vorjahr mit 14,4 % verbessert. Die Mitarbeiterzahl ohne Auszubildende beläuft sich auf Quartalsbasis gerechnet, durchschnittlich auf 64 Mitarbeiter und somit 4 Person mehr als im Vorjahr. Wie in den Vorjahren auch, bezahlen wir unserem Personal im Juli und November zusammengerechnet ein 13. Monatsgehalt und bei geringen Krankheitstagen wird eine zusätzliche Prämie bezahlt. In rollierenden Abständen überprüfen wir auch die Vergütungen unseres Bestandspersonals und Leistungsträgern, um im Zuge des sich weiter abzeichnenden Fachkräftemangels ggf. Lohnanpassungen vorzunehmen und damit die Mitarbeiter weiter an das Unternehmen zu binden. Die Investitionen belaufen sich im Geschäftsjahr 2023 auf 0,804 Mio. € (VJ: 0,389 Mio. €) und sind größtenteils Ersatz- und Modernisierungsmaßnahmen in bewegliche Sachanlagen, insbesondere Baumaschinen und neue Fahrzeuge. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit einer Gesamtsumme von 3,730 Mio. € sind im Vergleich zum Vorjahr (3,072 Mio. €) um 0,658 Mio. € erhöht. Die größte Veränderungsposition mit 0,516 Mio. € ist in dem Aufwendungsbereich "Forderungsverluste und Einstellung in die Wertberichtigung zu Forderungen". Die halbfertigen Arbeiten zum Stichtag 31.12.2023 sind ein weiteres Jahr stark gestiegen. Zum 31.12.2024 werden sie sich reduzieren, da dann größere Projekte abgeschlossen sind. Unter Berücksichtigung der bereits genannten Wertberichtigungen, den erzielten Gesamtergebnissen und des nachhaltigen Geschäftsumfanges sind wir mit der Entwicklung der Gesellschaft im abgelaufenen Jahr 2023 zufrieden. II. 3. Lagea) Ertragslage Die Unternehmenssteuerung erfolgt im Rahmen des internen Rechnungswesens. Im Mittelpunkt der eigenen Zielsetzung stehen vor allem die Kennzahlen Umsatzerlöse und Jahresüberschuss. Das Ergebnis nach Steuern zur Gesamtleistung beträgt 0,7 % (VJ: 1,6 %) und stellt sich somit verschlechtert gegenüber dem Vorjahr dar. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen, und die Liquidität war im Berichtsjahr jederzeit gewährleistet. Die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens war während des gesamten Berichtsjahres gegeben. Anfallende finanzielle Verpflichtungen wurden stets durch rechtzeitige Zahlung erfüllt. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Skontofrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der vereinbarten Zahlungsbedingungen zu vereinnahmen. Der Cash-Flow (Ergebnis nach Steuern zuzügl. Abschreibungen) belief sich im Jahr 2023 auf 0,662 Mio. € und ist hiermit um 0,124 Mio. € niedriger als im Vorjahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen per 31.12.2023 2,505 Mio. € (VJ: 1,042 Mio. €) und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1,369 Mio. € (VJ: 1,591 Mio. €). Während des gesamten Geschäftsjahres waren keine Liquiditätsengpässe vorhanden und im Bedarfsfall können wir vorhandene Kreditlinien in Anspruch nehmen. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme liegt per 31.12.2023 bei 22,323 Mio. € und ist somit um 1,740 Mio. € höher als im Vergleich zum Vorjahr. Die Eigenkapitalquote liegt bei 28,8 % und hat sich im Vergleich zum Vorjahr (31,3 %) leicht verschlechtert. Es ergeben sich in kurz gefasster Form nachfolgende Änderungspositionen jeweils im Vergleich zum Vorjahr.
Der weitere Zuwachs der Vorräte resultiert aus dem hohen Anteil an unfertigen Erzeugnissen, die erst im Jahr 2024 fertiggestellt wurden. Es wurden stichtagsbezogen zusammen ca. 0,561 Mio. € (externe) Verbindlichkeiten gegenüber Banken und Lieferanten/ Subunternehmern reduziert und auf der anderen Seite ca. 1,948 Mio. € Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten erhöht. Diese Erhöhung zusammen mit dem Abbau von vorhandenen Bankguthaben und Forderungen wurden weitgehend genutzt, um den Zuwachs der Vorräte zu finanzieren. Die Vermögenslage der Hollerbach-Bau-GmbH ist gut geordnet, und die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer langjährigen Erfahrungen für sehr stabil. II. 4. Finanzielle LeistungsindikatorenUnsere wirtschaftliche Lage kann als gut bezeichnet werden. Wie verwenden zur Steuerung des Unternehmens im Wesentlichen Steuergrößen, die sich aus den operativen Kennzahlen der Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Bilanz ergeben, wie z. B. die Rendite zur Gesamtleistung, Cash-Flow und die Entwicklung der Vermögens- und Schuldpositionen. Die Erläuterungen und die Zusammensetzung sind im Rahmen der Punkte Geschäftsverlauf des Unternehmens, Ertragslage, Finanz- und Vermögenslage dargestellt. II. 5. Nicht finanzielle LeistungsindikatorenDer wesentliche, nicht finanzielle Leistungsindikator sind unsere Mitarbeiter. In den schnellen Veränderungen der Arbeitswelt sind wir bestrebt, unsere Mitarbeiter mit Schlüsselpositionen und Kompetenzen an das Unternehmen zu binden. Durch das gleichzeitige Einbinden von eingestellten oder selbst ausgebildeten Nachwuchskräften ist langfristig das schrittweise erworbene Know-how sichergestellt. Im Bauhauptgewerbe und speziell für unseren Leistungsumfang benötigen wir kreative, motivierte, kompetente und zufriedene Mitarbeiter, um den Unternehmenserfolg zu sichern und weiter zu fördern. Die Mitarbeiterentwicklung und -motivation stellt daher eine wichtige Säule in unserem strategischen Konzept dar. II. 6. GesamtaussageDie Hollerbach-Bau-GmbH blickt auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2023 zurück. Unter Berücksichtigung der anhaltenden Vollbeschäftigung, den vorstehend bereits ermittelten Kennzahlen, Größen und Erläuterungen ist die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage gut geordnet. Wir blicken mit Zuversicht auf die kommenden Jahre, auch wenn diese weiterhin von großen Herausforderungen begleitet sein werden, wie z. B. zurückgehender Baunachfrage, insbesondere im Wohnungsbau, höherer Zinsen, steigenden Energie- und Materialpreisen sowie geopolitischen Ereignissen (Ukraine-Krieg, ...) . III. PrognoseberichtDie bauwirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden nach wie vor durch mehrere Störfaktoren begleitet: Schwache Nachfrage nach Bauleistungen in allen Bausparten, Fachkräftemangel, deutlich höheres Zinsniveau und anhaltend hohe Material- und Baupreise. Laut Pressemitteilung des ZDB (Zentralverband Deutsches Baugewerbe) vom 06.12.2024 soll der Umsatz im Bauhauptgewerbe in 2024 real um 4 % und in 2025 real um 2,5 % sinken. Somit wäre das Jahr 2025 das fünfte Jahr in Folge mit realen Umsatzverlusten.6 Die Hollerbach-Bau-GmbH ist mit einer Großzahl an noch in Ausführung befindlichen Aufträgen und einem sehr hohen Auftragspolster in das Jahr 2024 gestartet. Dank des allgemein milden Wetters konnte die Arbeit sukzessiv fortgesetzt werden. Der Stand der unfertigen Erzeugnisse per 31.12.2023 konnte im Jahr 2024 wieder abgebaut werden, da ein Großteil der Projekte schlussabgerechnet wurde. Das Jahr 2024 ist komplett ausgelastet. Es ist auch geprägt von einer sehr hohen Anzahl an neu in Planung befindlichen Großprojekten. Es entstehen, auf im Firmenverbund befindlichen Grundstücken, verschiedene Wohnanlagen sowie ein großes Gesundheitscenter. Weiterhin haben wir auch im Bereich Wirtschaftshochbau mehrere Aufträge von externen Auftraggebern, die im Jahr 2025 bzw. 2026 fertiggestellt werden. Wir erwarten auch in den nächsten Monaten eine stabile Geschäftsentwicklung, da wir mit den vorhandenen Aufträgen in der Breite und Vielfalt gut aufgestellt sind. Unsere hervorragende Präsenz hier in der Region, gestützt durch langjährige Kunden auch in Gesamtdeutschland sowie dem langjährig gewachsenen Netzwerk, führt dazu, dass wir anhaltend ein hohes Auftragsvolumen haben. Wir sind personell, finanziell und technisch solide aufgestellt, und wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unsere Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Mit unseren hoch motivierten und qualifizierten Mitarbeitern blicken wir daher sehr optimistisch in die Zukunft. Hinsichtlich Umsatz- und Ergebnisentwicklung sind wir sehr zuversichtlich, da aufgrund der im Bau befindlichen Aufträgen, des vorliegenden Auftragspolsters und der eigenen Projekte die Beschäftigungssituation für das Jahr 2024 und 2025 gesichert ist. Wir gehen davon aus, im Jahr 2024 eine Gesamtleistung in Höhe von ca. 19 - 20 Mio. € zu erreichen. Das Jahr 2023 war geprägt von einer hohen Subunternehmerquote für diverse Großprojekte. Hierdurch konnten Projekte zum Teil schneller fertiggestellt werden. Dies ist im Jahr 2024 deutlich geringer ausgefallen, sodass die Gesamtleistung entsprechend niedriger ausfallen wird. Nominal und aus Renditesicht wird das Jahr 2024 sich verbessert darstellen als das Jahr 2023. Wir gehen von einem Ergebnis in Höhe von ca. 0,400 - 0,500 Mio. € für das Jahr 2024 aus. Eine ähnliche Gesamtleistung und Ergebnis vor Steuern erwarten wir für das Jahr 2025. IV. Bericht über Chancen und RisikenJedes unternehmerische Risiko ist mit Chancen und Risiken verbunden, und im Bauhauptgewerbe ist man einer Reihe von Risiken ausgesetzt. Daher ist es wichtig, als bedeutenden Erfolgsfaktor ein wirksames Management von Chancen und Risiken zu implementieren, damit nachhaltig der Unternehmenswert gesichert ist. Grundsätzlich strebt die Firma Hollerbach-Bau-GmbH ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Chancen und Risiken an, wobei es stets das übergeordnete Ziel ist, durch Erschließung neuer Marktchancen den Wert des Unternehmens für alle Anspruchsgruppen zu steigern. IV. 1. RisikoberichtZum Zeitpunkt der Berichterstellung sind keine bestandsgefährdenden Risiken bekannt. Branchenspezifische Risiken Im Prognosebericht wurde bereits auf einige branchenspezifische Risiken eingegangen. Bei eigenen Projekten mit Bankfinanzierungsanteil und bei vorfinanzierten Bauprojekten, die während der Bauphase nur unzureichend durch Kundenzahlungen gedeckt sind, machen sich die stark gestiegenen Zinsen bemerkbar, da in diesen Fällen auch Kontokorrentlimite in Anspruch genommen werden müssen. Anhaltend hohe Baustoffpreise, der Fachkräftemangel, fehlende wirtschaftliche Impulse, um die Bauwirtschaft zu stabilisieren, und keine klare Förderungspolitik machen eine genaue Konjunkturprognose für die Bauwirtschaft in 2025 und Folgejahre schwierig. Das alles dämpft die Investitionsbereitschaft, und die Risiken haben weiterhin Bestand. Es braucht klare politische Weichenstellungen, um einen Investitionsschub auszulösen und branchenspezifische Risiken zu vermindern. Ertragsorientierte Risiken Mögliche Baukostensteigerungen im Neubau stellen ein zwischenzeitlich erhebliches und nicht zu unterschätzendes Risiko dar. In Teilbereichen fallen zeitweise die Preise, bleiben aber insgesamt auf hohem Niveau. Die Herstellkosten haben wir stets im Blick und werden für jedes neue Projekt die Wirtschaftlichkeit prüfen, bevor wir bauen. Preissteigerungen werden an den Markt weitergegeben. Überdurchschnittliche Risiken ergeben sich daneben im Projektgeschäft, insbesondere bei unfertigen Bauten, bei Fehleinschätzungen in der Vorkalkulation sowie bei Terminvorgaben. Inhaltich und größenabhängig gibt es daher in unserem Hause zustimmungspflichtige Aufträge, die von unserer Bereichsleitung und Finanz- und Geschäftsleitungsebene analysiert und genehmigt werden müssen. Während der Bauphase wird fortlaufend jedes einzelne Projekt mit Mengen, Stunden und Kosten-Soll-Ist-Vergleichen kontrolliert. Auffälligkeiten werden mit den entsprechenden Entscheidungsträgern besprochen, um rechtzeitig gegensteuern zu können. Die stark gestiegenen Zinsen müssen wir im Wesentlichen innerhalb der Kalkulation bei eigenen größeren Bestandsprojekten berücksichtigen, weil wir hier keine Abschlagszahlungen von einem externen Kunden erhalten, und wir gegebenenfalls eine Projektfinanzierung während der Bauphase benötigen. Der Erhöhung von Rohstoffpreisen im Bausektor begegnen wir mit unseren Einkaufsstrategien auf Basis von Gesamtumsätzen innerhalb der Firmengruppe. Da wir innerhalb der Wertschöpfungskette alle Seiten abdecken können, wie z. B. Planung- und Entwicklungsaufgaben, Angebotserstellung, Erschließen von Grundstücken sowie die Umsetzung von Bauvorhaben bis hin zum Betrieb von Immobilien, haben wir Vorteile gegenüber Teilanbietern. Wir versuchen uns vom Wettbewerb zu differenzieren, indem wir unseren Kunden eine Einzigartigkeit von Produkten und Preisleistungen bieten. Hierdurch verringert sich beim Abnehmer die Preisempfindlichkeit. So können höhere Preise bzw. höhere Ertragsspannen erzielt werden. Durch unsere langjährige Erfahrung, unsere gebündelte Einkaufsstrategie innerhalb der Hollerbach-Gruppe und unserem Ideenreichtum in der Gestaltung und Findung von attraktiven Baulösungen, sehen wir eher Wettbewerbsvorteile. Daher gehen wir davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken im Vergleich zu Vorjahren eher gesunken sind. Den Eintritt der vorgenannten branchen- und ertragsorientierten Risiken halten wir insgesamt für sehr wahrscheinlich. Die sich daraus ergebenen Auswirkungen auf unser Unternehmen sehen wir jedoch als gut händelbar, sodass wir hieraus nur geringere Konsequenzen auf unser Unternehmen erwarten. Wir gehen mit voller Zuversicht davon aus, unseren Marktanteil mittelfristig weiter zu festigen und ausdehnen zu können. Finanzwirtschaftliche Risiken Finanzwirtschaftliche Risiken stellen im Wesentlichen das Liquiditätsrisiko, Zinsänderungs- und Preisrisiko, sowie das Forderungs- und Ausfallrisiko dar. Innerhalb unseres Kundengeschäfts ist ein wesentlicher Vorinvest in der Regel nicht gegeben, da Zahlungspläne mit laufenden Abschlagszahlungen nach Baufortschritt vereinbart werden. Unsere positive Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation sowie vorhandene Kreditlinien geben daneben zusätzliche Sicherheit. Da wir in den Jahren 2023 und 2024 die Kontokorrentlinien wenig in Anspruch genommen haben, halten wir das Zinsänderungsrisiko für gering. Bei Neufinanzierungen für eigene Projekte ist uns bewusst, dass mit höheren Zinsen zu rechnen ist. Allerdings haben wir hier ein Augenmerk auf das Verhältnis Mieteingänge, Kapitaldienst und der daraus zu erzielenden Gewinne. Unsere Liquidität ist sehr positiv, und aus heutiger Sicht sind keine Engpässe zu erwarten. Es werden stets liquide Mittel bereitgehalten, um jederzeit sämtliche Zahlungsverpflichtungen zur jeweiligen Fälligkeit erfüllen zu können. Tatsächliche Preissteigerungen der Material- und Personalkosten sowie höhere Zinsaufwendungen versuchen wir, an die Kunden weiterzugeben. Das Liquiditätsrisiko erachten wir als gering. IV. 2. ChancenberichtChancen bestehen insbesondere in der weiteren positiven Entwicklung der Gesellschaft auch, wenn die Rahmenbedingungen herausfordernd sind. Entgegen dem Trend in der Bauwirtschaft haben wir in den nächsten Monaten noch sehr gut gefüllte Auftragsbücher, sei es bei externen Aufträgen im Wirtschaftsbau als auch im Bereich Wohnungsbau und im Bau von Gesundheitszentren. Sollten in der nächsten Zeit zusätzliche staatliche Förderungsmaßnahmen greifen, wäre das ein weiterer Wachstumstreiber. Dann würden wir auf weitere vorhandene Grundstücke im Firmenverbund zurückgreifen und Wohnanlagen planen und bauen, da es hier einen sehr hohen Nachholbedarf gibt. Aus der Vergangenheit und aufgrund unserer langjährigen Erfahrung wissen wir, dass wir mit selbst entwickelten Projekten für unsere Firmengruppe oder für externe Partner, bzw. bei Projekten, die wir von Anfang an planen und über die Bauphase hinweg begleiten, ertragstechnisch bessere Zahlen erwirtschaften als z. B. bei Aufträgen, welche extern geplant und überwacht werden sowie bei Aufträgen von öffentlichen Vergabestellen. Aktuell und zukünftig bauen wir in erster Linie Objekte, die bessere Ertragszahlen versprechen. Unsere zahlreichen Beziehungen, Kontakte und gewachsenen Netzwerke, die wir stets erweitern, werden auch zukünftig ein wichtiger Bestandteil für uns sein, um unsere zukünftigen Ziele zu erreichen. Von großer Bedeutung ist unser Mitarbeiterteam und das, was es mit seinen Kernkompetenzen ausmacht. Mit unseren Mitarbeitern gewinnen wir das Vertrauen unserer Kunden und schaffen so nachhaltige Geschäftsbeziehungen. Unser Ziel ist es, qualifizierte Kräfte langfristig an das Unternehmen zu binden. Um das Risiko von Fluktuation und Wissensverlust zu verringern, versuchen wir durch frühzeitige Nachfolgeplanung Führungspositionen intern zu besetzen. Wir möchten die Rahmenbedingungen im Unternehmen so gestalten, dass es jedem Mitarbeiter ermöglicht wird, sein individuelles Talent zu entfalten und sich weiterzuentwickeln. Einen wesentlichen Einfluss auf die Leistung ist die Führungsmentalität innerhalb der Organisation. Eine gute Führungskultur ist wesentlicher Faktor, um die Mitarbeiterzufriedenheit nachhaltig zu steigern und das "Wir-Gefühl" zu stärken. Aufgrund unseres sehr umfangreichen Geschäftsumfangs und der breiten Kontakt- und Kundenbasis haben wir gute Voraussetzungen, die Risiken weiterhin niedrig zu halten und die Chancen weiter auszubauen. Mit unseren über Jahre hinweg erworbenen Stärken haben wir uns als mittelständisches Unternehmen auf dem regionalen und überregionalen Markt etabliert und begegnen dem Wettbewerb daher mit voll Zuversicht. IV. 3. GesamtaussageDie wirtschaftlichen, geopolitischen und gesellschaftlichen Störfaktoren werden uns weiterhin begleiten. Wir haben das Jahr 2023 mit all seinen Herausforderungen gut abgeschlossen, sind gut in das neue Jahr 2024 gestartet und haben erfolgreich die Bauausführungen und Planungen fortgesetzt. Die vorhandenen Chancen ermöglichen uns ein weiterhin profitables Wachstum in den Jahren 2024 und 2025. Unser aktuelles, hohes Auftragspolster und das Potential in der Weiterentwicklung von Projekten mit eigenen Grundstücken und deren Bebauung, lässt uns mit dem gesamten Mitarbeiterteam sehr vertrauensvoll und mit viel Freude in die Zukunft blicken. Wir sind finanziell stark. Vorhandene Risiken werden konsequent überwacht und mit Maßnahmen belegt, um sicherzustellen, dass diese den Fortbestand des Unternehmens nicht gefährden. Für eventuell plötzlich anfallende Risiken sehen wir uns vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität der Hollerbach-Gruppe und unseres Unternehmens als gut gerüstet. Aus unserer Sicht übersteigen die Chancen die Risiken. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von FinanzinstrumentenNach dem Grundsatz "Sicherheit vor Rendite" versuchen wir, frühzeitig Risikoentwicklungen zu erkennen, um diesen somit rechtzeitig begegnen zu können. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten, liquide Mittel sowie Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Es wird eine integrierte und vorausschauende Finanzplanung betrieben, um jederzeit über ausreichend Liquidität zur Bedienung künftiger Verpflichtungen zu verfügen. Die Kapitalbindung des laufenden Projektgeschäfts wird kontinuierlich analysiert. Da unsere Kunden ihre Bauprojekte im Vorfeld des Baumaßnahmenbeginns finanzieren, bzw. die vorhandene Liquidität gesichert haben, sind Forderungsausfälle die Ausnahme. Forderungen werden in der Regel innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele vereinnahmt. Das Unternehmen verfolgt beim Finanzmanagement durchweg eine solide Risikopolitik. Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der Skontofrist und den vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Eventuell kurzfristig auftretende Liquiditätsengpässe können gut und sicher über Finanzreserven und mit den zur Verfügung stehenden Kreditlinien überbrückt werden. Der Ausblick für das Jahr 2024 und die Aussagen zu den Folgejahren berücksichtigen alle zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses bekannten Ereignisse, die unsere Geschäftsentwicklung beeinflussen könnten. Die im Lagebericht dargestellten Risiken haben derzeit keinen bestandsgefährdenden Charakter. Grundsätzlich zielt die Unternehmensleitung darauf ab, Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten zu minimieren. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Hardheim, den 15.04.2025 Hollerbach-Bau-GmbH gez. Dr. Maximilian Hollerbach, Geschäftsführer 1 www.statistikportal.de/de, Bruttoinlandsprodukt, Bruttowertschöpfung (02.09.2024) 2 Destatis, Pressemitteilung vom 15.01.2025 -019/25, "Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2024 um 0,2 % gesunken" 3 Die Bundesregierung, Jahreswirtschaftsbericht 2025, Mitteilung vom 29.01.2025 "Leichter Zuwachs der Wirtschaftsleistung" 4 Die Deutsche Bauindustrie, "Bauwirtschaft im Zahlenbild 2023", S. 4 5 Zentralverband des Deutschen Baugewerbes, Statement vom 25.02.2025 "Konjunkturentwicklung Bauhauptgewerbe 2024" 6 ZDB Zentralverband Dt. Baugewerbe, Pressemitteilung vom 6.12.2024, "Baukonjunktur 2024/2025" BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAngaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Allgemeine Angaben Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss der Firma Hollerbach-Bau-GmbH ist unter Beibehaltung der für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gegliedert. Bei der Erstellung des Anhangs wurde von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gem. § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 S. 1, Abs. 3 HGB). Diese wurde mit Hilfe steuerlicher AfA-Tabellen geschätzt und liegt zwischen 3 und 50 Jahren. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen und den beweglichen Anlagegütern erfolgt die Abschreibung linear. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,-- wurden im Jahre des Zugangs aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt und bewertet (§ 253 Abs. 1 S. 1, Abs. 3 HGB). Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 Abs. 1 S. 1, Abs. 4 HGB). Zinsen wurden nicht in deren Bewertung mit einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Einzelwertberichtigungen in ausreichendem Umfang vorgenommen, eine Pauschalwertberichtigung wurde zur Abdeckung des allgemeinen Ausfall- und Kreditrisikos in Abzug gebracht. Flüssige Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 S. 1 HGB). Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt (§253 Abs. 1 S. 2 HGB). Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Bruttoanlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen (Anlage 1 zum Anhang). Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 Abs. 2 HGB). Finanzanlagen Die Finanzanlagen beinhalten Beteiligungen und Genossenschaftsanteile. Angaben zu den Beteiligungen - tauber-beton GmbH & Co. KG, 97922 Lauda-Königshofen,
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Zusammensetzung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ist dem Forderungsspiegel zu entnehmen (Anlage 2 zum Anhang). Forderungen gegenüber Gesellschaftern bestehen zum Stichtag in Höhe von EUR 36.414 (VJ: EUR 88.000). Diese sind in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind sämtlich innerhalb eines Jahres fällig. Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen zum Abschlussstichtag in Höhe von EUR 8.841,23 (VJ: EUR 326.853). Aktive Rechnungsabgrenzung Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet transitorische Posten. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Aufwendungen für eventuelle Gewährleistungsansprüche und Prozesskosten, Resturlaubsansprüche, Mängelbeseitigung sowie Abschluss-, Prüfungs- und Archivierungskosten. Rückstellungen für pensionsähnliche Verpflichtungen / Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Die Hollerbach-Bau-GmbH GmbH hat erstmals für mehrere Mitarbeiter Lebensarbeitszeitkonten eingerichtet. Die Gelder wurden in Versicherungen angelegt. Die entsprechenden Vermögensgegenstände sind an die Mitarbeiter verpfändet. Die Ansprüche der Mitarbeiter sind auf die Zeitwerte dieser Vermögenswerte begrenzt. Gemäß § 246 Abs. 2 HGB werden der Betrag aus den Vermögensgegenständen und der Rückstellung für pensionsähnliche Verpflichtungen saldiert ausgewiesen. Der Posten wird wie folgt erläutert:
Verbindlichkeiten Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten ist im Verbindlichkeitenspiegel dargestellt (Anlage 2 zum Anhang). Dem Verbindlichkeitenspiegel kann auch der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren entnommen werden (§ 285 Nr. 1 a) HGB). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG) betragen EUR 5.665.611 (VJ: EUR 4.157.608) und sind in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten. Daneben gibt es weitere Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 43.293 (VJ: EUR 48.658), die im Abschluss als Solche ausgewiesen sind. Die Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgt durch Grundschulden, fremde Bürgschaften, Sicherungsübereignungen und Abtretungen von Außenständen sowie von Miet- und Pachtzinsforderungen. Latente Steuern Aufgrund der unterschiedlichen Bewertung der Beteiligung an Personengesellschaften in der Handels- und der Steuerbilanz sowie der Bewertung des Planvermögens zu Zeitwerten, kommt es zum Stichtag zu temporären passiven latenten Steuern. Diese werden aufgrund des Gewinnabführungsvertrages zwischen der Hollerbach-Bau-GmbH und der Hollerbach AG jedoch auf Ebene des Organträgers gebildet. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Der Jahresabschluss wurde mit Ergebnisverwendung aufgestellt. Auf Grund des Gewinnabführungsvertrages mit der Hollerbach AG wird für das Geschäftsjahr 2023 ein • Jahresergebnis in Höhe von EUR 0 ausgewiesen. Sonstige Pflichtangaben Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Es bestehen diverse Leasingverträge für Maschinen und Fahrzeuge sowie Mietverträge für Büro und Lagerräume sowie Lagerflächen. Der Mietvertrag für Büro- und Lagerräume in Hardheim verlängert sich jährlich. Die jährliche Miete hierfür und für Lagerflächen in Hardheim beträgt EUR 224.813. Die noch zu leistenden Raten aus Leasingverträgen für Fahrzeuge und Maschinen betragen brutto EUR 175.941. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 64. Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane Geschäftsführer: Herr Dr. Maximilian Hollerbach, Betriebswirt Vom Schutzrecht nach § 286 Abs. 4 HGB bezüglich der Vergütungen der Geschäftsführungsorgane wird Gebrauch gemacht. Konzernzugehörigkeit Das Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die Hollerbach AG, Hardheim. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung mit wesentlichem Einfluss auf die Ertrags-, Finanz-, und Vermögenslage sind nach dem Ende des Geschäftsjahres nicht eingetreten.
Hardheim, den 15.04.2025 gez. Dr. Maximilian Hollerbach, Geschäftsführer Anlagenspiegel
Forderungs- und Verbindlichkeitenspiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.04.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkDer vorstehende zur Veröffentlichung bestimmte und nach den §§ 326, 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Hollerbach-Bau-GmbH, Hardheim VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hollerbach-Bau-GmbH, Hardheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hollerbach-Bau-GmbH, Hardheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Würzburg, 15.04.2025 Aumüller Audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gez. Bertram Wittstadt, Wirtschaftsprüfer |
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