Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 102963
Vorher
Metso Minerals (Deutschland) GmbHMetso Germany GmbHMetso Outotec Germany GmbH
Eingetragen
10.8.2003
Branche
Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und GießmaschinenGroßhandel mit Bergwerks-, Bau- und BaustoffmaschinenGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-Metallhalbzeug
Gegenstand
Die Herstellung, der Vertrieb von und der Handel mit Erzeugnissen und Waren sowie Systemen einschließlich Software, insbesondere mit Erzeugnissen aus dem Metso-Konzern, zur Betreuung der Industriesegmente Bau, Bergbau und artverwandter Industrien aus dem Bereich der Mineralien- und Wertstoffaufbereitung, der Prozessindustrie und der Mess- und Regeltechnik sowie, der Industriesegmente Oel & Gas, Papier & Zellstoff, sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte, insbesondere die Erbringung von Dienstleistungs-, Beratungs-, Ingenieurund Serviceleistungen, soweit hierfür keine Genehmigung erforderlich ist, und ebenso die Konstruktion, Forschung und Entwicklung sowie die Beratung, der Verkauf und Service von Maschinen für die Schrott- und Metallaufbereitung, inklusive Wertstoffrückgewinnungsanlagen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Janne Kokkinen
seit 27.5.2025
Prokura
Niko Räsänen
seit 24.2.2025
Prokura
Prokura
Tuomas Louhiluoto
seit 22.1.2025
Prokura
Ari Kaartti
seit 9.10.2024
Prokura
Robert Otto
seit 20.12.2023
Prokura
Carsten Stark
seit 20.12.2023
Geschäftsführer
Guido Bauer
seit 20.12.2023
Prokura
Leif Erik Berndt
seit 20.12.2023
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Metso Finland OyFIN
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Metso Finland Oy
Finland
2.776.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Metso Germany GmbH (vormals: Metso Outotec Germany GmbH)

Düsseldorf (vormals: Bochum)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

A. Grundlagen der Gesellschaft

Die Metso Germany GmbH (im Folgenden: "Metso Germany") (bis zum 20. Dezember 2023 Metso Outotec Germany GmbH, Bochum) ist ein Unternehmen der finnischen Metso Oyj mit Sitz in Espoo/ Finnland. Gesellschafter der Metso Germany ist die Metso Finland Oy mit Sitz in Tampere/ Finnland.

Seit der Veräußerung des Geschäftsbereich Metallrecycling im Januar 2022 konzentriert sich die Gesellschaft auf die Aggregates- und Mineralindustrie. 1

Die Metso Germany fungiert als deutsche Vertriebsgesellschaft der Metso-Konzernsegmente Minerals und Aggregates und verantwortet die Betreuung des deutschen Marktes. Dabei steht der Gesellschaft das komplette Produktportfolio der genannten Konzernsegmente zur Verfügung.

Neben den typischen Kundensegmenten aus dem Bereich Aggregates (Natursteinbrüche, Sand- und Kieswerke) bedient der Bereich Minerals nicht nur Kunden aus dem Bergbau, sondern auch aus anderen industriellen Bereichen (insbesondere Stahlwerke, Pulp and Paper, Materialumschlagplätze, Chemieindustrie, Industriemineralien, Gipsindustrie).

Das Unternehmen unterhält derzeit Standorte in Düsseldorf, Mannheim und Münster.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft verzeichnete im Jahr 2023 mit 3,3% ein positives Wachstum. 2 Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt jedoch fiel um 0,3% niedriger als im Vorjahr aus. 3

Die Erholung der deutschen Wirtschaft setzte sich seit dem tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht fort. Ausschlaggebend für diese Entwicklung waren ungünstige Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen sowie die hohen Preise. 4

Die Corona-Pandemie und die Energiekrise haben in Europa und insbesondere in Deutschland deutliche Spuren hinterlassen. Die deutsche Wirtschaftsleistung liegt derzeit nahezu auf demselben Niveau wie zu Beginn der Corona-Pandemie vor knapp vier Jahren. Die Mittel- und Langfristprojektion des deutschen Produktionspotenzials deutet auf deutliche Wachstumshemmnisse für die kommenden Jahrzehnte hin. Durch die demografische Alterung wird das inländische Arbeitsvolumen sinken. Gleichzeitig sind das Produktivitätswachstum und das Wachstum des Kapitalstocks, aber auch der Modernitätsgrad des Kapitalstocks, im Vergleich zu anderen europäischen Ländern seit Jahrzehnten rückläufig. Deutschland droht somit eine Alterung nicht nur seiner Bevölkerung, sondern auch seiner industriellen Basis. Um das Wachstumspotenzial zu stärken, gilt es, beiden Entwicklungen entgegen zu wirken, durch verbesserte Erwerbsanreize, Reformen der Zuwanderungspolitik, sowie Innovations- und Investitionstätigkeit, um die Wirtschaft zu modernisieren und das Produktivitätswachstum zu steigern. 5

In Deutschland zeigen die verschiedenen Wirtschaftssektoren eine heterogene Entwicklung. Die Bruttowertschöpfung sank gegenüber dem Vorjahr. Bedeutende Rückgänge wurden im Baugewerbe(-2,6%) und im Verarbeitenden Gewerbe (-1,4%) festgestellt. Ungeachtet der steigenden Produktion von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, mussten Branchen wie der Maschinenbau, die Produktion von elektrischen Ausrüstungen, Metallerzeugnissen und die chemische Industrie Verluste verkraften. Im Gegensatz dazu konnte die Energieversorgung bei der Bruttowertschöpfung eine beachtliche Steigerung erzielen und die Bereiche Unternehmensdienstleister und Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit verzeichneten leichte Zuwächse. 6

In den ersten drei Quartalen stagnierte das Bruttoinlandsprodukt noch weitestgehend, begleitet von anhaltend schwierigen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Im Schlussquartal bremsten die rückläufigen Investitionen die Konjunktur, während der Konsum leicht zulegte und das BIP sank um 0,3% im Vergleich zum Vorquartal. 7

2. Branchenbedingte Rahmenbedingungen

Seit dem Beginn des Russland-Ukraine-Krieges wurden keine neuen Bestellungen für Lieferungen nach Russland angenommen und die Abwicklung der vor Kriegsbeginn eingegangenen Aufträge wurde abgeschlossen. Stabile Produktionsniveaus der Kunden trugen zu dem günstigen Anstieg der Dienstleistungsaufträge innerhalb des Minerals-Segments bei. Die Segmentberichterstattung wurde zum 30. September 2023 überarbeitet, indem von drei auf zwei Segmente umgestellt wurde: Aggregates und Minerals. Zwar nahmen die Bestellungen für Mineralsausrüstung ab, dennoch wird weiterhin eine gesunde Pipeline an Auftragsvorschlägen wahrgenommen. Zusätzlich wurden Möglichkeiten für anorganisches Wachstum verfolgt und es wurden in der Metso-Gruppe drei kleine Übernahmen getätigt.

Die Aggregate-Industrie zeigte Schwächen. Dies zeigte sich gruppenweit in dem geringeren Auftragseingang im vierten Quartal, obwohl es aufgrund der saisonalen Nachfrage eine sequenzielle Steigerung gab.

Die einzelnen Segmente der Metso Gruppe entwickelten sich wie folgt:

Minerals: Die Auftragseingänge sanken im laufenden Jahr um 4% auf M€ 3.978 (Vorjahr: M€ 4.143), was auf geringere Ausrüstungsbestellungen zurückzuführen ist, während die Dienstleistungsaufträge um 6% auf M€ 2.513 (Vorjahr: M€ 2.364) zunahmen. Darüber hinaus entwickelte sich der Umsatz mit einem Plus von 15% auf M€ 4.044 (Vorjahr: M€ 3.523) positiv, angetrieben durch einen starken Auftragsbestand. Der Verkauf von Ausrüstung und Dienstleistungen stieg jeweils um 10% und 18%. Das Dienstleistungsgeschäft profitierte zudem von der attraktiven Marktlage, wodurch sich die Umsätze auf M€ 2.458 (Vorjahr: M€ 2.030) verbesserten. 8

Aggregates: Die Marktaktivität in Nordamerika und Europa blieb gedämpft. Es gab jedoch eine allmähliche Verbesserung zum Ende des Jahres und die Nachfrage in anderen Regionen der Welt zeigte eine Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr. Der Bereich verzeichnete im laufenden Jahr einen Rückgang der Auftragseingänge und erzielte Aufträge in Höhe von M€ 1.274, was einer Abnahme zum Vorjahr (M€ 1.481) von 14% entspricht. Die erzielten Umsätze mit Ausrüstungen sind im Vergleich zu 2022 um 25% gesunken, was auf einen geringeren Auftragseingang zurückzuführen ist. Die Umsätze belaufen sich auf M€ 1.346 (Vorjahr: M€ 1.446), dabei der Dienstleistungsumsatz ebenfalls um 7% gesunken ist. 9

1 https://www.mogroup.com/corporate/media/news/2021/12/metso-outotec-to-divest-its-metal-recycling-business/

2 Statista (2023): "Wachstum des weltweiten realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) vom 1980 bis 2024", Stand zum 13.05.2024, Link: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/197039/umfrage/veraenderung-des-weltweiten-bruttoinlandsprodukts/

3 Statista (2023): "Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023", Stand zum 13.05.2024, Link:https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html

4 Ebenda.

5 Sachverständigenrat (2023): "Jahresgutachten 2023", S. 1, Stand zum 13.05.2023, Link: https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/fileadmin/dateiablage/gutachten/jg202324/JG202324_Gesamtausgabe.pdf

6 Destasis (2023): "BIP: Ausführliche Ergebnisse zur Wirtschaftsleistung im 4. Quartal 2023", Stand zum 16.05.2024, Link: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/02/PD24_066_811.html

7 Ebenda (2023)

8 https://www.metso.com/globalassets/investors/reports/2023/metso-financial-statements-review-2023.pdf

9 https://www.metso.com/globalassets/investors/reports/2023/metso-financial-statements-review-2023.pdf

C. Lage der Gesellschaft

Veränderung
in T€ 2023 2022 Absolut Relativ
Umsatzerlöse 61.588 47.514 14.074 29,6%
Bestandsveränderung 1.791 -16.625 18.416 -110,8%
Sonstige betriebliche Erträge 1.223 16.694 -15.305 -92,6%
Materialaufwand -33.759 -11.140 -22.619 203,0%
Personalaufwand -14.380 -17.048 2.668 -15,6%
Abschreibungen -1.212 -1.198 -14 1,2%
Sonstige betriebliche Aufwendungen -10.324 -8.051 -2.440 30,9%
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 515 187 328 175,4%
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -333 -846 513 -60,6%
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -739 -1.357 618 -45,5%
Sonstige Steuern -1 0 -1 0,0%
Jahresüberschuss 4.370 * 8.131 -3.762
Rohertrag (= Umsatzerlöse + Bestandsveränderung - Materialaufwand) 29.620 19.749 9.871 50,0%
Rohertragsquote (= Rohertrag : Umsatzerlöse) 48,1% 41,6%

* Aufgrund von Rundungsdifferenzen können +/-2T€ von der Gewinn- und Verlustrechnung abweichen

1 Ertragslage

Metso Germany erzielte in dem Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von M€ 61,6. Gegenüber dem Vorjahresumsatz sind die Erlöse damit um M€ 14,1 höher ausgefallen. Der Umsatzanstieg resultierte zum größten Teil aus der Steigerung der Erlöse des Bereiches Ersatzteile sowie den mit Konzerngesellschaften erzielten Umsätzen. Gegenläufig ist erwartungsgemäß ein Rückgang beim Geschäftsbereich Maschinen eingetreten.

Der Materialaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um M€ 22,6 erhöht und beträgt M€ 33,8. Diese Entwicklung ist hauptsächlich auf den gestiegenen Materialbedarf zurückzuführen, der aufgrund der Umsatzsteigerung erforderlich wurde.

Die Sondereffekte aus dem Recycling-Abgang im Geschäftsjahr 2022 spiegeln sich in der Entwicklung der sonstigen betrieblichen Erträge wider, dieser erreicht im Geschäftsjahr 2023 das übliche Niveau und beträgt T€ 1.223.

Die Rohertragsmarge hat sich im laufenden Geschäftsjahr positiv verändert und fällt mit 48,1% um 6,5%-Punkte höher als im Vorjahr aus, da aufgrund eines weiterhin guten Marktumfeldes Projekte mit höheren Margen durchgeführt werden konnten.

Die Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 entsprach den Erwartungen. Das Umsatzziel hat sich wie prognostiziert erhöht und beträgt wie erwartet rund M€ 62. Auch das prognostizierte Ergebnis von M€ 4,8 (vor Steuern) konnte mit M€ 5,1 leicht übertroffen werden.

2 Finanzlage

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte im Geschäftsjahr 2023 durch die Metso Oyj mit Sitz in Espoo/ Finnland, die im Rahmen eines Cash-Pool-Systems Mittel zur Verfügung stellt. Das Guthaben betrug zum Jahresende 2023 M€ 8,2 (Vorjahr: M€ 10,9). Neben dem Cash-Pool verfügte die Gesellschaft zum Jahresende über weitere liquide Mittel in Höhe von T€ 619 und ein ausgereichtes Darlehen in Höhe von M€ 11 (Vorjahr: M€ 15).

Capex Investitionen haben sich im Wirtschaftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr leicht positiv entwickelt und wurden vor allem im Bereich der eigenen Produktionsstätten umgesetzt.

3 Vermögenslage

Insgesamt erhöhte sich die Bilanzsumme im Jahr 2023 um M€ 8,3 auf M€ 56,2.

Die Bilanz wurde im Wesentlichen durch folgenden Effekt beeinflusst:

Im Jahr 2023 sank das Anlagevermögen um M€ 1,1.

Während die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf dem Vorjahresniveau sind, sind die Vorräte von M€ 2,3 um M€ 1,2 auf M€ 3,5 gestiegen. Der Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen von M€ 28,2 auf M€ 36,8 erklärt sich durch einen Anstieg der Forderungen gegen das Mutterunternehmen Metso Finland Oyj sowie das Verbundunternehmen Metso Norway AS, Stokke/ Norwegen.

Das Eigenkapital stieg durch den im Wirtschaftsjahr 2023 erwirtschafteten Jahresüberschuss um M€ 4,4 auf M€ 21,2.

Die von der Muttergesellschaft Metso Finland Oy mit Sitz in Tampere/ Finnland, gewährte unbefristete Patronatserklärung mit einer Rangrücktrittsvereinbarung aus Dezember 2015 wird in absehbarer Zukunft voraussichtlich nicht in Anspruch genommen.

4 Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 122 (Vorjahr: 119) Mitarbeiter, davon 118 (Vorjahr: 113) Angestellte, 4 leitende Angestellte (Vorjahr: 4) und 0 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr: 2). Zum Jahresende waren insgesamt 120 (Vorjahr: 121) Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt.

In unserem Geschäftsumfeld ist die Qualität der Beschäftigten ein entscheidender Erfolgsfaktor. Langfristiges Durchsetzen am Markt ist nur dann möglich, wenn die Beschäftigten über hohe fachliche und soziale Kompetenz verfügen. Ein wichtiger Bestandteil der Personalarbeit ist die Personalentwicklung. Wie in jeder Metso Gesellschaft werden auch hier regelmäßig Mitarbeitergespräche und -befragungen durchgeführt und aus den Ergebnissen Entwicklungsmaßnahmen abgeleitet. Analog zu den Vorjahren wurden die Beschäftigten im Jahr 2023 sowohl in fachlichen als auch in Führungs- und Kommunikationsfähigkeiten durch interne und externe Schulungsmaßnahmen fortgebildet. Das Ziel bleibt, jede Person für die Position zu entwickeln, auf der sie ihre Fähigkeiten und Vorstellungen bestmöglich einbringen kann.

5 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Metso Germany legt besonderen Wert auf die Kundenzufriedenheit. Das Ziel ist die pünktliche Auslieferung an die Kunden sowie die Gewährleistung einer hohen Qualität der Produkte.

Daneben gibt es Indikatoren und Kennzahlen, die die Entwicklung des operativen Geschäftes verfolgen und steuern. Neben dem hohen Interesse auf pünktliche Lieferungen stehen seitens der Lieferantenbewertung weiterhin verstärkt Lieferqualität, Liefertreue und Kommunikationsverhalten im Mittelpunkt. Ferner liegt ein Augenmerk auf dem Einkaufsvolumen, wo durch gezielte Aktivitäten versucht wird, Vorteile auf dem internationalen Beschaffungsmarkt und im Rahmen von globalen Metso-Rahmenverträgen zu erreichen.

Ein verstärktes Augenmerk liegt auf dem Thema Arbeitsschutz und -sicherheit, welches im gesamten Konzern ein hohes Maß an Aufmerksamkeit genießt. So ist es ein vom Management vorgegebenes Ziel, die Kennzahlen rund um das Thema Arbeitsschutz zu verbessern und das Bewusstsein bei Mitarbeitern und Geschäftspartnern für dieses Thema nachhaltig zu schärfen, um die gesamte Kultur rund um das Thema "Health, Safety & Environment" zu priorisieren.

D. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht

1. Risikobericht

Die Metso Germany ist Mitglied im Konzernverbund der finnischen Metso Oyj. Bezogen auf das Risikomanagementsystem wurde innerhalb des Konzerns ein sogenanntes Metso Compliance Programm installiert. Danach werden interne Audits durchgeführt. Die letzte Überprüfung erfolgte im vierten Quartal des Jahres 2016. Es gilt, durch frühzeitige Erkennung, Bewertung und Vorbeugung, Risiken zu beherrschen.

Eine kontinuierliche Beobachtung der Beschaffungsmärkte findet statt, sowie die Prüfung der Lieferanten. Der Bewertungsprozess wird künftig noch weiter detailliert, um Schwachpunkte der Lieferanten bzgl. Rohstoffqualität und Lieferzeitpunkt frühzeitiger als bisher zu erkennen und dadurch bedingte Fehlplanungen für die Produktionsprozesse zu vermeiden. Risiken aus dem Sozialplan für den Produktionsprozess werden durch sorgfältige Produktionsplanung und entsprechende vorbeugende Vereinbarungen mit Zulieferern abgefangen.

Die Arbeitssicherheit und der damit verbundene Gesundheitsschutz für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genießen Priorität. Intensive praxisbezogene Gespräche und Schulungen werden insbesondere durch die Führungskräfte und den Mitarbeitern vor Ort regelmäßig durchgeführt, um das Sicherheitsverhalten ständig optimieren zu können. Künftig werden weiterhin alle präventiven Maßnahmen umgesetzt, um die Inzidenz von Arbeitsunfällen zu minimieren.

Preisänderungsrisiken begegnet die Gesellschaft mit kalkulierbaren Begleitklauseln im Einkaufsbereich. Zugesagte Preise bei Angeboten und Lieferungen sind zeitlich kurz befristet oder unter Vorbehalt von Preisänderungen im Einkauf genannt.

Ausfallrisiken im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen begegnen wir durch regelmäßige Kontrolle im Rahmen des Controllings und des monatlichen Konzernreportings sowie durch eine straffe Durchführung des Mahnwesens.

Pönalisierungen von Lieferungen und Leistungen werden in der Regel an die Vorlieferanten weitergegeben und sind grundsätzlich limitiert.

Die Entwicklung der Debitorenkonten wird tagesaktuell verfolgt. Nennenswerte Forderungsausfälle waren nicht zu verzeichnen. Drohende Forderungsausfälle werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Wertschwankungen in Fremdwährungsbeständen durch Wechselkursschwankungen werden grundsätzlich mittels Kurssicherungen abgesichert. Dies geschieht auf Grundlage der Richtlinien des Corporate Treasury des Mutterunternehmens. Dieses Rahmenwerk setzt die globalen Ziele des finanzwirtschaftlichen Risikomanagements und definiert die Risikoprofile. Dabei schließt das Corporate Treasury Kurssicherungsgeschäfte auf den Zahlungstermin und den Fremdwährungsbetrag ab. Grundlage für die Rechnung ist immer das zugrundeliegende Warengeschäft. Das Warengeschäft umfasst sowohl die Lieferung von Neumaschinen als auch von Ersatzteillieferungen. Von Metso Germany direkt durchgeführte Auslandsgeschäfte, das heißt nicht über Metso Gesellschaften abgewickelte Geschäfte, werden gegen Akkreditive oder auf der Grundlage von Vorkasse abgewickelt.

Geldanlagen werden ausschließlich im Rahmen des Cash-Pooling im Konzern zu variablen Zinssätzen getätigt.

Im Bereich der EDV werden die strikten Vorgaben seitens des Mutterkonzerns eingehalten. Vorsorgemaßnahmen gegen mögliche Ausfälle des Servicezentrums und zur Absicherung der operativen Systeme bestehen. Die betriebswirtschaftlichen und gesetzlichen Anforderungen an die eingesetzte Software werden regelmäßig erfüllt.

Für sämtliche rechtliche Risiken sind angemessene Rückstellungen gebildet worden. Gerichts-, Schieds-, Patentverfahren oder Schadenersatzforderungen, die einen bedeutenden Einfluss auf die wirtschaftliche Lage der Metso Germany haben, sind nicht anhängig oder angedroht.

Die unsichere konjunkturelle Entwicklung bezogen auf die Gesamtwirtschaft und Branche stellt ein Risiko insbesondere für die künftige Ertragsentwicklung der Metso Germany dar.

Die Geschäftsführung wird die weitere wirtschaftliche Entwicklung sehr genau verfolgen. Eine weiterhin intensive Kontrolle aller Kostenblöcke sowie eine gezielte Verringerung des gebundenen Kapitals werden konsequent umgesetzt und detailliert verfolgt.

Hinsichtlich bestandsgefährdender Risiken verweisen wir auf den Unterabschnitt dieses Kapitels "3. Prognosebericht".

Für das im Nachtragsbericht erwähnte Projekt in Usbekistan wurden von den Exportkreditgarantien bestimmte Bedingungen gestellt, deren Einhaltung für die Absicherung von Bedeutung ist.

2. Chancenbericht

Grundsätzlich bieten sich aber auch in dieser Marktsituation Chancen, insbesondere im Bereich Service, der als After Sales Geschäft die Instandhaltungen und Reparaturen der verkauften Maschinen abdeckt.

Als international agierendes Unternehmen in der Mineral- und Aggregatsindustrie ist Metso einer Vielzahl von internen und externen Entwicklungen und Ereignissen ausgesetzt, die das Erreichen der finanziellen und nichtfinanziellen Ziele in wesentlichem Maße beeinflussen können. Chancenmanagement ist daher ein integraler Bestandteil der Unternehmenssteuerung. Unter Chance wird eine positive Abweichung von einem Plan- oder Zielwert ausgegangen.

Metso hat aufgrund des breiten Produkt- und Wissensportfolios im Bereich Aufbereitungstechnik die technischen und wissensbasierten Ressourcen, um den Kunden der Industrie der Gesteins- und Mineralienaufbereitung wirtschaftliche Lösungen zu bieten, die eine optimale Produktion und Verfügbarkeit Ihrer Anlagen gewährleisten. Hierzu wurden verschiedene Lösungspakete (z.B. Inspektionsverträge) innerhalb des Konzerns und der Metso Germany GmbH erarbeitet, die wir in den nächsten Jahren verstärkt im Markt platzieren wollen. Die Entscheidung, das Recycling-Geschäft zu veräußern, eröffnet Metso Germany die Gelegenheit, ihren strategischen Fokus gezielt auf die Bereiche der Aggregats- und Mineralindustrie zu lenken und somit ihre Wettbewerbsposition in diesen Schlüsselsektoren zu stärken. Der Geschäftsbereich Minerals ist für 75% des Konzernumsatzes verantwortlich, was die Chance bietet, innerhalb der strategischen Neuausrichtung weitere Wachstumsimpulse in diesem bedeutenden Kerngeschäft zu setzen.

Eine weitere bedeutende Chance stellt die gezielte Ausrichtung auf nachhaltiges Wirtschaften dar. Metsos Kunden stehen vor der Herausforderung, langfristig einen steigenden Bedarf an Mineralien zu decken. Dieser Bedarf bleibt trotz geopolitischer Konflikte und Marktunsicherheiten weiterhin hoch, gleichzeitig müssen jedoch verschärfte Nachhaltigkeitsanforderungen erfüllt werden, welche mitunter eine drastische Reduzierung der CO 2- Emissionen beinhaltet. Die Produkte des Unternehmens tragen dazu bei, Verbesserungen durch die Modernisierung, Weiterentwicklung und Optimierung der energieintensiven Prozesse ihrer Kunden zu erreichen, um so individuelle bzw. gesetzliche Nachhaltigkeitsziele einzuhalten.

3. Prognosebericht

Für das Jahr 2023 stellen wir eine gleichbleibende Nachfrage im Bereich Neumaschinen fest und gehen von einer Stagnation im Jahr 2024 aus. Für den Bereich Reparaturen und Instandhaltungen sowie Ersatz- und Verschleißteile haben wir eine stabile Nachfrage, da die Unternehmen weiterhin Wert auf das Instandsetzen, Reparieren und Optimieren der bestehenden Maschinen legen.

Der im Februar 2022 ausgebrochene Krieg zwischen Russland und der Ukraine hat für unsere Gesellschaft aufgrund der Veräußerung des Geschäftsbereichs Recycling keine signifikanten Auswirkungen.

Für das Geschäftsjahr 2024 wird ein Rückgang der Umsatzerlöse sowie korrespondierend dazu eine Minderung der Materialaufwendungen erwartet, weshalb wir von Umsatzerlösen in Höhe von M€ 50,7 ausgehen und voraussichtlich noch ein positives operatives Ergebnis von M€ 2,0 erzielen werden.

Für die Kundensegmente Aggregates und Minerals, deren Bedarf im Wesentlichen von der Nachfrage nach gebrochenem Naturstein sowie Sand und Kies im Inland bzw. den angrenzenden Märkten innerhalb der Europäischen Union geprägt sind, ist aufgrund der erwarteten Investitionen der öffentlichen Hand insbesondere im Verkehrswegebau weiterhin von einer leichten jährlichen Steigerung der Nachfrage auszugehen.

Vorhandene Überkapazitäten werden weiterhin dazu führen, dass die Margen der Produkte unserer Kunden unter Druck stehen werden und die Kunden Investitionen nur dann durchführen, wenn diese unumgänglich sind. Kunden werden vermehrt versucht sein, ihre Ergebnisse auf der Beschaffungsseite weiter zu optimieren.

Bestandsgefährdende Risiken bestehen aus Sicht der Geschäftsführung nicht.

 

Düsseldorf, den 19 November 2024

Carsten Stark, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023

Anschaffungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 88.911,27 5.125,00 0,00 94.036,27
2. Geschäfts- oder Firmenwert 10.439.119,25 0,00 0,00 10.439.119,25
10.528.030,52 5.125,00 0,00 10.533.155,52
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.233,35 0,00 17.233,35 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 472.920,91 30.607,02 84.958,68 418.569,25
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 387.839,60 174.201,71 25.859,11 536.182,20
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.023,90 0,00 5.023,90 0,00
883.017,76 204.808,73 133.075,04 954.751,45
III. Finanzanlagen
Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen 1.084.014,00 0,00 35.079,00 1.048.935,00
12.495.062,28 209.933,73 168.154,04 12.536.841,97
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 60.593,76 13.357,46 0,00 73.951,22
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.565.866,33 1.043.912,11 0,00 2.609.778,44
1.626.460,09 1.057.269,57 0,00 2.683.729,66
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 60.861,20 19.038,48 0,00 79.899,68
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 183.888,23 135.540,86 25.859,11 293.569,98
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
244.749,43 154.579,34 25.859,11 373.469,66
III. Finanzanlagen
Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.871.209,52 1.211.848,91 25.859,11 3.057.199,32
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 20.085,05 28.317,51
2. Geschäfts- oder Firmenwert 7.829.340,81 8.873.252,92
7.849.425,86 8.901.570,43
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 17.233,35
2. Technische Anlagen und Maschinen 338.669,57 412.059,71
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 242.612,22 203.951,37
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 5.023,90
581.281,79 638.268,33
III. Finanzanlagen
Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen 1.048.935,00 1.084.014,00
9.479.642,65 10.623.852,76

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

(1) Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242ff. und § 264ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

(2) Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma Metso Germany GmbH (bis zum 20. Dezember 2023 Metso Outotec Germany GmbH) mit Sitz in 40237 Düsseldorf, Grafenberger Allee 293, im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter der Nummer HRB 102963 eingetragen.

Vor dem 20. Dezember 2023 firmierte die Gesellschaft unter Metso Outotec Germany GmbH im Handelsregister des Amtsgerichts Bochum unter der Nummer HRB 11914.

(3) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) aufgestellt.

Die Muttergesellschaft Metso Finland Oy, Tampere/ Finnland, hat eine unbefristete Patronatserklärung mit Rangrücktritt abgegeben, in welcher diese sich verpflichtet, die Gesellschaft zur Beseitigung einer eventuell bestehenden Überschuldung auf berechtigte Anforderung finanziell auszustatten, so dass sie in der Lage ist, ihre sämtlichen gegenwärtigen und zukünftigen Verbindlichkeiten gegenüber Dritten zu erfüllen. Die Geschäftsführung geht nicht davon aus, dass die Patronatserklärung in Anspruch genommen wird.

Die Bilanzierung- und Bewertungsmethoden sind grundsätzlich stetig und gegenüber dem Vorjahr unverändert. Soweit es Bewertungs- oder Ausweisänderungen zum Vorjahr gab, wird an entsprechender Stelle darauf hingewiesen.

Der Jahresabschluss ist grundsätzlich nach den folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt worden:

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Gegenstände nach der linearen Methode vorgenommen und erfolgen pro rata temporis. Die Nutzungsdauern betragen in der Regel zwischen 1 und 10 Jahren. Kann die Schätzung der Nutzungsdauer eines erworbenen immateriellen Vermögensgegenstands aufgrund von nicht vorhersehbaren Faktoren nicht verlässlich prognostiziert werden, wird von einer Nutzungsdauer von 10 Jahren ausgegangen.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Gegenstände nach der linearen Methode vorgenommen und erfolgen pro rata temporis. Die Nutzungsdauern betragen in der Regel zwischen 1 und 10 Jahren, vereinzelt werden technische Anlagen und Maschinen bis zu 20 Jahre abgeschrieben. Einige Anlagen der Betriebs- und Geschäftsausstattung haben eine Nutzungsdauer von bis zu 13 Jahren.

Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu € 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und ihr sofortiger Abgang unterstellt.

Unter den Finanzanlagen werden Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen zu dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital angesetzt. Die hier ausgewiesenen Ansprüche erfüllen nicht die Voraussetzungen von Deckungsvermögen gem. § 246 Abs. 2 HGB. Daher erfolgt auch keine Saldierung mit der Pensionsrückstellung.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Unterschiedsbeträge zu einer Bewertung zum Börsenkurs oder dem Marktpreis am Bilanzstichtag sind nicht vorhanden.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Abwertungen auf niedrigere Einkaufspreise. Zur Deckung von Risiken bei Lagerreichweiten von über 24 Monaten werden Abwertungen von 50 % vorgenommen, bei Lagerreichweiten von über 36 Monaten werden 100 % abgewertet. Darüber hinaus werden bei mangelnder Brauchbarkeit sowie Minderqualitäten aus technischen Gründen weitere Wertberichtigungen vorgenommen.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse und die unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet. Herstellungskosten bestehen dabei aus den Einzelkosten für Material und Fertigung, sowie verursachungsgemäße Gemeinkosten für ebendiese und den dazugehörigen Sonderkosten der Fertigung. Für Wertminderung wegen Ungängigkeit und mangelnder Brauchbarkeit sowie zur Berücksichtigung von Verlusten in Aufträgen erfolgen Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Bei der Berechnung der Herstellungskosten wird Normalauslastung unterstellt; Leerkosten wurden eliminiert. Fremdkapitalzinsen sind grundsätzlich nicht aktiviert worden. Allen etwaigen Risiken der Lagerhaltung wird Rechnung getragen.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Die erhaltenen Anzahlungen von Dritten werden zur Verbesserung des Einblicks in die Vermögens- und Finanzlage offen von den Vorräten abgesetzt und sind zum Nennwert angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt und wie im Vorjahr kurzfristig. Erkennbare Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Forderungen in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Stichtag bewertet. Es wurden keine Pauschalwertberichtigungen gebildet.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt; Fremdwährungsguthaben werden zum Devisenkassamittelkurs am Stichtag auf Euro umgerechnet.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Stichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch, so dass ein Ansatz latenter Steuern in der Bilanz unterbleibt. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus temporären Differenzen im Bereich der Pensionsrückstellungen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzins bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,83 % (Vorjahr: 1,78 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,50 % und Rentensteigerungen von jährlich 2,20 % (Vorjahr: Erhöhung Gehaltssteigerungen von 2,50 % und Rentensteigerungen um 2,20 %), zugrunde gelegt, sowie eine alters- und geschlechtsabhängige Fluktuationsrate zwischen 0,0 % und 8,0 % unterstellt.

Die Verpflichtungen aus Pensionen werden mit den Vermögensgegenständen (Rückdeckungsversicherungen), die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Für Garantiefälle werden für den Bereich Maschinen 0,5 % bis 1,5 % der Herstellkosten vom Umsatz pauschal zurückgestellt. Darüber hinaus erfolgen zusätzliche individuelle Rückstellungen für den Bereich der Ersatzteile und für höhere erkennbare Risiken.

Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeitverträgen werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Sie erfassen die Erfüllungsrückstände aus der Beschäftigungsphase und auf der Grundlage abgeschlossener Verträge die vollen Aufstockungsbeträge für die gesamte Vertragslaufzeit. Die Ermittlung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgte unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 1,75 % p.a. (Vorjahr: 1,44 %), einem zum Vorjahr unveränderten Gehaltstrend von 2,50 % sowie einer zum Vorjahr unveränderten Entwicklung der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung in Höhe von 2,50 %.

Die Bewertung der Jubiläumsrückstellung erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 1,75 % p. a. (Vorjahr: 1,44 %) unter Beachtung der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck sowie einem zum Vorjahr unveränderten Gehaltstrend von 2,50 % sowie einer zum Vorjahr unveränderten Entwicklung der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung in Höhe von 2,50 %.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Die kurzfristigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs zum Stichtag umgerechnet. Sämtliche Verbindlichkeiten sind, wie im Vorjahr, als kurzfristig anzusehen.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlusstag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen.

(4) Bilanzerläuterungen

(a) Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Einzelnen geht aus der Anlage zum Anhang hervor. In den immateriellen Vermögensgegenständen wird der Unterschiedsbetrag zwischen dem Kaufpreis und dem beizulegenden Zeitwert der übernommenen Vermögensgegenständen sowie Verbindlichkeiten als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert und mangels Schätzbarkeit der planmäßigen Nutzungsdauer gemäß § 253 Abs. 3 S. 4 HGB über einen Zeitraum von zehn Jahren abgeschrieben.

Die Anschaffungskosten des Geschäfts- oder Firmenwerts für den in 2021 erworbenen Geschäftsbereichs Minerals von der Outotec GmbH & Co. KG, Oberursel, sind im Geschäftsjahr 2022 um T€ 391 periodenfremd wertberichtigt worden, da der Geschäfts- oder Firmenwert in dem Jahr zuvor um diesen Betrag zu hoch ausgewiesen wurde.

(b) Erhaltene und geleistete Anzahlungen

In den erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind erhaltene Anzahlungen von verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 6.210 (Vorjahr: T€ 5.759) enthalten. Geleistete Anzahlungen an verbundene Unternehmen bestehen im Berichts- und Vorjahr nicht.

(c) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Forderungen wurden entsprechend dem Ausfallrisiko wertberichtigt.

(d) Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen T€ 36.822 (Vorjahr: T€ 28.197). Dabei handelt es sich um Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von T€ 17.614 (Vorjahr: T€ 2.334). Ferner besteht noch ein Guthaben aus einem Cash Pool Konto in Höhe von T€ 8.208 (Vorjahr: T€ 10.863) sowie ein Darlehen in Höhe von T€ 11.000 (Vorjahr: T€ 15.000).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten T€ 2.626 (Vorjahr: T€ 15) Forderungen gegen Gesellschafter. Diese resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig.

(e) Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung

Der aktive Unterschiedsbetrag des Vorjahres resultiert aus der Saldierung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB von Altersversorgungsverpflichtungen mit Vermögensgegenständen, die der Erfüllung der Altersteilzeitverpflichtungen sowie der Pensionsverpflichtung dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB). Bei den Vermögensgegenständen handelt es sich um Wertpapiere.

(f) Rückstellungen

Rückstellungspflichtige Pensionsverpflichtungen bestehen zum Stichtag in Höhe von T€ 20.480 (Vorjahr: T€ 22.049). Diese wurden mit dem Deckungsvermögen i.H.v. T€ 2.903 (Vorjahr: T€ 150.) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Als Deckungsvermögen wurden zweckgebundene, verpfändete und insolvenzgeschützte Rückdeckungsversicherungen identifiziert. Der beizulegende Zeitwert der saldierten Rückdeckungsversicherungsansprüche entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) gemäß den Mitteilungen der Versicherer. Die verrechneten Aufwendungen betragen T€ 63 (Vorjahr: T€ 96).

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt T€ 148 (Vorjahr: T€ 686) und unterliegt einer Ausschüttungssperre.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen aufgrund von Garantien/Gewährleistungen mit einem Betrag von T€ 575 (Vorjahr: T€ 445), personalbezogene Rückstellungen in Höhe von T€ 1.689 (Vorjahr: T€ 1.858), die nachlaufenden Kosten betragen T€ 0 (Vorjahr: T€ 260), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von T€ 626 (Vorjahr: T€ 1.090) sowie für Kundenboni mit einem Betrag von T€ 43 (Vorjahr: T€ 30).

(g) Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und sind unbesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen T€ 4.922 (Vorjahr: T€ 1.222). Der Anstieg resultiert aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.

T€ 31.12.2023 31.12.2022
Gegenüber verbundenen Unternehmen
Lieferungen und Leistungen 4.922 1.222

(h) Latente Steuern

Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 31,29 % zugrunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus Bilanzdifferenzen bei den Rückstellungen für Pensionen. Diese wurden mit passiven latenten Steuern aus Bilanzdifferenzen bei den Forderungen aufgrund von Währungskursdifferenzen saldiert. Der Aktivsaldo der aktiven latenten Steuern wurde nicht aktiviert.

(5) Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(a) Umsatzerlöse

Aufteilung der Umsatzerlöse

Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen:

T€ 2023 2022
Gliederung nach Tätigkeitsbereichen
Maschinen 24.404 33.824
Ersatzteile 24.087 6.294
Service 4.730 3.538
Konzernumlagen 8.367 3.858
61.588 47.514
T€ 2023 2022
Gliederung nach Regionen
Inland 31.641 30.958
EU 16.125 7.194
Übriges Europa 6.755 545
Nordamerika 127 181
Australien/Ozeanien 86 626
Übrige Länder 6.854 8.010
61.588 47.514

(b) Bestandsveränderung

T €
Bestand am 1. Januar 2023 10.778
Bestand am 31. Dezember 2023 12.569
Erhöhung des Bestands an fertigen- und unfertigen Erzeugnissen und unfertigen Leistungen 1.791

(c) Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf eine Summe von T€ 1.223 (Vorjahr: T€ 16.694), welche sich im Wesentlichen mit T€ 1.075 aus sonstigen Erträgen (Vorjahr: T€ 601), in Höhe von T€ 101 aus der Auflösung von Rückstellungen (Vorjahr: T€ 336), sowie mit T€ 48 aus Wechselkursgewinnen (Vorjahr: T€ 86) und dem Gewinn aus dem Recycling-Abgang (Berichtsjahr: T€ 0; Vorjahr: T€ 13.734) zusammensetzen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Konzernverrechnungen (T€ 5.312; Vorjahr: T€ 3.213), sonstige Aufwendungen (T€ 1.270; Vorjahr: T€ 872), Miet-, Pacht- und Leasingaufwendungen (T€ 1.162; Vorjahr. T€ 1.216), Reisekosten (T€ 1.003; Vorjahr: T€ 838), Aufwendungen für Rechtsberatung-, Beratung- und Prüfungskosten (T€ 688; Vorjahr: T€ 472), Aufwendungen für externe Dienstleistungen (T€ 549; Vorjahr: T€ 443), Marketingaufwendungen (T€ 264; Vorjahr: T€ 72), Fremdpersonal (T€ 202; Vorjahr: T€ 126), Verkaufs- und Vertriebskosten (T€ 101; Vorjahr: T€ 64), Aufwendungen aus der Währungsumrechnung (T€ 70; Vorjahr: T€ 154), Recruiting (T€ 68; Vorjahr: T€ 162), Aufwendungen für Softwarelizenzen (T€ 43; Vorjahr: T€ 90) und Einzelwertberichtigung (T€ 182; Vorjahr: T€ 329).

(6) Sonstige Angaben

(a) In Anspruch genommene Avalkredite

Zum Stichtag sind an Avalen T€ 3.721 (im Vorjahr: T€ 3.791) von Kreditinstituten zugunsten von Kunden ausgelegt.

(b) Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte

T €
Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen (fällig 2023 bis 2027) 2.072

Die Miet- und Leasingverträge betreffen die Dienstfahrzeuge, die Mietverträge für Büroräume in Düsseldorf, Mannheim und Münster sowie diverse Büroausstattungen.

Bei den Leasingverträgen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge für den Fuhrpark die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Operating Leasing wird im Wesentlichen bei Investitionsgütern angewendet, die vorübergehend genutzt werden. Hierbei ergeben sich außerhalb des üblichen Geschäftsrisikos keine weiteren Risiken. Da kein Eigentumserwerb entsteht, entfallen alle damit verbundenen Risiken durch Wertverluste bei Ausfall des Businessmodells.

Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären.

(c) Bestellobligo

Zum Bilanzstichtag besteht ein Bestellobligo in Höhe von etwa T€ 2.020 (Vorjahr: T€ 3.414) zum Erwerb von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen.

(d) Mitarbeiterzahl

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 122 (Vorjahr: 119) Mitarbeiter, davon 118 (Vorjahr: 113) Angestellte, 4 leitende Angestellte (Vorjahr: 4) und 0 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr: 2). Zum Jahresende waren insgesamt 120 (Vorjahr: 121) Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt.

(e) Geschäftsführung

Herr Carsten Stark, Diplom Betriebswirt aus Düsseldorf, ist seit dem 22. Februar 2022 Geschäftsführer der Gesellschaft und führt diese Funktion hauptberuflich aus.

(f) Geschäftsführerbezüge

Die laufenden Pensionen für ehemalige Geschäftsführer beliefen sich im Berichtsjahr auf T€ 218 (Vorjahr: T€ 198), als Pensionsrückstellungen sind T€ 2.572 (Vorjahr: T€ 2.381) gebildet.

Bzgl. der Geschäftsführerbezüge wurde von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht und die Angabe zu den Organbezügen unterlassen, weil ansonsten die Bezüge eines Mitglieds dieser Organe festgestellt werden könnten.

(g) Angaben zum Konzernabschluss

Der Jahresabschluss der Metso Germany GmbH wird in den Konzernabschluss der Metso Finland Oy, Tampere/ Finnland, für den kleinsten Kreis der Unternehmen einbezogen. Einen Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen wird von der Metso Oyj, Espoo/ Finnland, erstellt und im Unternehmensregister offengelegt. Der Konzernabschluss der Metso Finland Oy kann am Sitz der Gesellschaft in englischer Sprache oder im Internet unter www.metso.com eingesehen werden.

(h) Abschlussprüferhonorar

Die Aufwendungen für den Abschlussprüfer betrugen im Geschäftsjahr 2023 T€ 97 (Vorjahr: T€ 100) und wurden ausschließlich für Abschlussprüfungsleistungen erbracht.

(i) Angabe zur effektiven Steuerlast nach Mindeststeuergesetzen

Die Angabe zur effektiven Steuerlast erfolgt erstmalig für das Geschäftsjahr 2023 gem. § 285 Nr. 30a HGB i.V.m. Art. 91 (1) HGBEG. Hierbei handelt es sich um die Steuerlast, die nach dem Mindeststeuergesetz oder ausländischen Mindeststeuergesetzen anfallen würde, wenn die Steuerquote aus den Ertragssteuern geringer als 15 % ist. Auf Basis der Steuerberechnung für das Geschäftsjahr 2023 fällt auf der Ebene der Gesellschaft aufgrund von steuerlichen Verlustvorträgen eine niedrigere effektive Steuerlast nach dem Mindeststeuergesetz oder ausländischen Mindeststeuergesetzen an.

(j) Nachtragsbericht

Der Metso-Konzern konnte im Jahr 2024 einen Auftrag in Usbekistan gewinnen, an dessen Realisierung diverse Konzerngesellschaften tätig werden. Die Metso Germany GmbH wird dabei über mehre Geschäftsjahre hinweg erhöhte Umsatzerlöse generieren, erstmalig werden diese jedoch im Geschäftsjahr 2025 realisiert werden können.

(k) Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Düsseldorf, den 19 November 2024

Carsten Stark, Geschäftsführer

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 61.588.079,01 47.513.752,27
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und unfertigen Leistungen 1.790.901,89 -16.624.649,15
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.223.327,50 16.694.415,88
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 47.526,22 (Vj. EUR 85.564,16)
64.602.308,40 47.583.519,00
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 33.006.308,18 10.221.253,25
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 752.469,04 918.668,29
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 12.219.806,52 11.348.883,08
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.159.714,14 5.698.640,26
davon für Altersversorgung EUR 154.185,75 (Vj. EUR 586.357,11)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.211.848,90 1.197.594,44
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 10.324.137,40 8.050.951,65
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 68.695,57 (Vj. EUR 153.617,49)
59.674.284,18 37.435.990,97
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 515.349,23 186.774,42
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 513.843,21 (Vj. EUR 89.957,42)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 333.267,64 846.432,36
davon Aufwendungen aus der Aufzinsung EUR 332.469,64 (Vj. EUR 843.790,36)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -738.518,90 1.356.915,05
11. Ergebnis nach Steuern 4.371.586,91 8.130.955,04
12. Sonstige Steuern 668,72 157,23
13. Jahresüberschuss 4.370.918,19 8.130.797,81
14. Gewinnvortrag/Verlustvortrag 4.866.126,50 -3.264.671,31
15. Bilanzgewinn 9.237.044,69 4.866.126,50

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 20.085,05 28.317,51
2. Geschäfts- oder Firmenwert 7.829.340,81 8.873.252,92
7.849.425,86 8.901.570,43
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 17.233,35
2. Technische Anlagen und Maschinen 338.669,57 412.059,71
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 242.612,22 203.951,37
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 5.023,90
581.281,79 638.268,33
III. Finanzanlagen
Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen 1.048.935,00 1.084.014,00
9.479.642,65 10.623.852,76
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 8.429,45 114.050,77
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 2.789.348,29 1.722.352,69
3. Fertige Erzeugnisse 9.779.477,07 9.055.570,78
4. Geleistete Anzahlungen 573.452,83 555.183,74
5. Erhaltene Anzahlungen -9.683.553,30 -9.161.217,66
3.467.154,34 2.285.940,32
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.355.332,92 5.596.950,82
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 36.822.184,37 28.197.415,52
3. Sonstige Vermögensgegenstände 456.181,13 832.300,19
42.633.698,42 34.626.666,53
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 618.983,74 377.367,43
46.719.836,50 37.289.974,28
C. Rechnungsabgrenzungsposten 42.734,66 5.190,60
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,00 20.481,15
56.242.213,81 47.939.498,79

Passiva

31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.776.000,00 2.776.000,00
II. Kapitalrücklage 9.144.865,36 9.144.865,36
III. Bilanzgewinn 9.237.044,69 4.866.126,50
21.157.910,05 16.786.991,86
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 20.480.583,00 22.049.392,00
2. Steuerrückstellungen 1.059.370,18 826.694,41
3. Sonstige Rückstellungen 5.436.686,35 5.897.608,94
26.976.639,53 28.773.695,35
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.847.438,97 885.663,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.922.032,57 1.222.243,88
3. Sonstige Verbindlichkeiten 338.192,69 270.904,70
davon aus Steuern EUR 265.287,18 (Vj. EUR 200.574,40)
8.107.664,23 2.378.811,58
56.242.213,81 47.939.498,79

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Metso Germany GmbH (bis zum 20. Dezember 2023 Metso Outotec Germany GmbH)

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Metso Germany GmbH (bis zum 20. Dezember 2023 Metso Outotec Germany GmbH, Bochum), Düsseldorf - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Metso Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Informationen des Unternehmens außerhalb des Geschäftsberichts, auf die durch Querverweise in den Abschnitten "A. Grundlagen der Gesellschaft" und "B. 2 Branchenbedingte Rahmenbedingungen" verwiesen wird, haben wir nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, 19. November 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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Tran, Wirtschaftsprüfer

Inhaltsverzeichnis

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

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Hinweis:

Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt.

Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung gemäß § 325 HGB verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. der diesbezüglich erteilte Vermerk bestimmt.

Metso Germany GmbH

(bis zum 20. Dezember 2023 Metso Outotec Germany GmbH, Bochum)

Düsseldorf

Testatsexemplar

Jahresabschluss und Lagebericht

31. Dezember 2023

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