Institute für Factoring-Geschäfte
ACLARIS GmbH
Wackerstraße 9, 88131 Lindau (Bodensee), DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Peter Jud seit 27.11.2025 | Geschäftsführer |
Michael Weber seit 28.11.2023 | Prokura |
Christian Herbert Daume seit 28.11.2023 | Geschäftsführer |
Fritz Gerhard Niederreiter seit 19.12.2022 | Geschäftsführer |
Gerold Zinner seit 8.11.2017 | Prokura |
Harald Paul Schrott seit 4.2.2003 | Geschäftsführer |
Andreas Wawrla seit 4.2.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ACLARIS GmbH (vormals: ACLARIS Water Innovations GmbH)Lindau (B)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Rahmenbedingungen, gesamtwirtschaftliche Situation und Branchensituation Das Marktumfeld und die gesamtwirtschaftliche Situation im Jahr 2023 hat sich verschlechtert. Unser Auftragseingang hat sich zum Jahr 2022 um ca. 9% verschlechtert, weil unser Hauptkunde einen massiven Lagerabbau durchführte und somit seine Bestellungen reduzierte. Ab dem Monat September erreichten die Bestellungen wieder das gewohnte Niveau. Das Geschäft mit Filtern und Filtersystemen für Out-of-Home und Gastronomie hat sich erholt. Mit der langjährigen Erfahrung als Produzent von Wasserfiltern für die Trinkwasser-Optimierung ist die ACLARIS GmbH mit ihren Qualitätsprodukten und Eigenmarken Claris und Claroswiss, gut im Markt positioniert und global vertreten. Zudem hat 2023 auch bestätigt, dass unser Geschäftsmodell und unser Produkt-Portfolio eine gewisse Krisenfestigkeit besitzen. II. Unternehmensentwicklung, Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Ertragslage Der Umsatz der ACLARIS GmbH ist gegenüber dem Vorjahr um 17% gesunken. Das Rohergebnis in Höhe von TEUR 43.477 ist gegenüber dem Vorjahr um -2,5 % gesunken.Somit konnte der Umsatzrückgang im Wesentlichen mit einem korrespondierenden Rückgang bei den Materialaufwendungen aufgefangen werden. Tankfilter-Umsätze für Haushalts-Kaffeemaschinen zeigen mit Jahresende wieder einen positiven Trend. Aber auch die Umsätze im kleineren Geschäftsbereich-Bereich der Food Service-Filter/Systeme zeigten in einer Gesamtjahresbetrachtung eine positive Entwicklung. Das Finanzergebnis, welches insbesondere die Bankzinsen und Kursgewinne/Kursverluste enthält, hat sich von TEUR -1.769 auf TEUR +354, also um TEUR 2.124, verbessert. Im Wesentlichen resultiert diese Veränderung aus der angepassten Geldanlagestrategie sowie der für uns positiven Entwicklung der Wechselkurse. Das Ergebnis vor Steuern steigerte sich um 9 % auf TEUR 22.869. Das Jahresergebnis hat sich um TEUR 3.281 verbessert und beträgt im Geschäftsjahr 2023 TEUR 20.447 (VJ: TEUR 17.167). Finanz- und Vermögenslage Die Finanzlage wird als gut eingeschätzt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt im Berichtsjahr TEUR 18.234. Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie aus den Kreditlinien können die notwendigen Investitionen finanziert und Zahlungen an Kapitalgeber bedient werden. Die Finanzanlagen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 100 gestiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 2.662 sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 48 gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 5.638 beinhalten Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 21.716 (VJ TEUR 17.167) und einem Überhang aus der Verrechnung von Forderungen gegenüber der Muttergesellschaft. Diese betreffen ausschließlich die Gesellschafterin Mecoswiss Mechanische Componenten GmbH & Co. KG. III. Gesamtaussage zum Geschäftsjahr 2023 Das Geschäftsjahr ist durch den Lagerabbau bei unserem Hauptkunden belastet, jedoch bei allen anderen Produkten und Kunden positiv im Inland und Ausland verlaufen. Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unser Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in Lindau unverändert über eine Schweizer Betriebsstätte in Rebstein. Außerdem unterhält die Gesellschaft zwei Vertriebsgesellschaften in China und Österreich. Die Vertriebsgesellschaft in China wurde im Jahr 2018 gegründet. Insgesamt beschäftigt die Firma im Jahr 2023 incl. der Geschäftsleitung durchschnittlich 77 Mitarbeiter. Die Tochtergesellschaft in Asien beschäftigt 3 Mitarbeiter. Die Tochtergesellschaft in Österreich beschäftigt ebenfalls 3 Mitarbeiter. Das Ergebnis für die Betriebsstätte in Rebstein beträgt in 2023 insgesamt TEUR 17.262. IV. Strategie, Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung, Ausblick Die ACLARIS GmbH ist insgesamt gut positioniert. Die Jahre nach der Pandemie haben gezeigt, dass unser Geschäftsmodell auch in Krisenzeiten robust ist. Wir sind sehr zuversichtlich, auch künftig die Chancen im Wachstumsmarkt "Kaffee" und "aufmineralisiertes Trinkwasser" nutzen zu können. Die Umsatzausweitung innerhalb der nächsten drei Jahre wird unverändert im 2-stelligen Prozentbereich (kumuliert) geschätzt. Im Jahr 2023 wurden erneut signifikante Investitionen in den Bereichen Automation, Digitalisierung und Sanierung/Umbau der Gebäude getätigt. Darüber hinaus wurde die Geschäftsführung durch Herr Christian Daume verstärkt. Herr Daume Verantwortet den gesamten R&D Bereich. Es wurden und werden zusätzliche Mitarbeiter eingestellt - dies in fast allen Bereichen, insbesondere im Industrial Engineering, Entwicklung, Services und Vertrieb. Strategie Wir entwickeln und produzieren Wasser-Filtrationslösungen mit Anwendungen im Haushalts- und Industriebereich. Wir verfolgen vornehmlich das B2B Geschäftsmodell, in dem wir für die Gerätehersteller die Filter unter ihrem eigenen Label bzw. ihrer eigenen Marke produzieren. Vor allem der Markt der Wasserspender und Wasseraufbereitung mit Mineralien ist interessant, weil aktuell ein starker Trend weg vom Flaschenwasser (Plastik) existiert. Durch die jüngste Entwicklung in diesem Themengebiet und dem Aufbau dieses neuen Geschäftsbereichs besteht die Möglichkeit, komplett neue Geschäftsfelder der Trinkwasseroptimierung zu eröffnen. Entwicklungen Im Jahr 2023 wurde das Entwicklungs-Team wiederum erweitert, wodurch zahlreiche Entwicklungs-Projekte beschleunigt werden konnten. Auch in der Konstruktion haben sich viele Projekte sehr erfreulich entwickelt. Wie oben erwähnt, erhält hier der Bereich Trinkwasser-Optimierung eine besondere Aufmerksamkeit. Es wurde eine Technologie entwickelt, mit welcher Leitungswasser nicht nur gefiltert, sondern auch mit wertvollen Mineralien angereichert werden kann. Die patentierte Technologie wird unter der Marke "MINTEC Swiss Formula" seit 2022 in den Markt eingeführt. Erste Vertriebs-Kooperationen wurden bereits abgesichert. Eine strategische Entwicklung in den B2C (Consumer-)Bereich mit Zugang zum Endverbraucher (Haushalt) ist ebenfalls in Vorbereitung. Darüber hinaus wurde auch das Out-of-Home Kaffeemarktsegment analysiert und bereits mit ersten Produkttests für eine neue Produktkategorie evaluiert. In China wurde ein neuer "Peformance-Wasserfilter" für die Tischwasserfiletkategorie eingeführt. Chancen und Risiken Chancen sehen wir nach wie vor in Asien, insbesondere in China und Korea aber auch in anderen Ländern. Für die weitere Expansion werden Produkte entwickelt, die den jeweils Lokalen Wasserverhältnissen und Konsumgewohnheiten bzw. Anforderungen entsprechen. Aus der Gesamtbetrachtung der Chancen und Risiken sehen wir uns als Unternehmen gut und stabil aufgestellt und den Herausforderungen unseres Geschäftlichen und wettbewerblichen Umfeldes gewachsen. Nach unserer Bewertung sind derzeit keine Risiken erkennbar, die kurz- oder mittelfristig einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben oder gar einen Fortbestand gefährden. Inwiefern die weltpolitische Lage und die ökonomischen Rahmenbedingungen, insbesondere die hohe Inflation in Europa und eine demzufolge mögliche Konsumzurückhaltung der Verbraucher den künftigen Geschäftsverlauf negativ beeinflussen werden, bleibt abzuwarten.
Lindau, den 18. Oktober 2024 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BiIRUG) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma ACLARIS Water Innovations GmbH (ehemals: Aquis Wasser-Luft-Systeme GmbH) mit Sitz in Lindau im Handelsregister des Amtsgerichts Kempten (Allgäu) unter der Nummer HRB 5525 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert zum Vorjahr die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Handelswaren werden zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Der Ansatz der geleisteten Anzahlungen erfolgte mit dem Nennbetrag (ohne Umsatzsteuer), die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden mit dem Rückzahlungsbetrag (ohne Umsatzsteuer) offen von dem Posten "Vorräte" abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt, soweit keine Einzelwertberichtigungen auf einen niedrigeren Wert erfolgt sind. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.
Angaben zum Anteilsbesitz Die ACLARIS Water Innovations GmbH hält 100%ige Beteiligungen an den folgenden Gesellschaften: • Aquis Wasser-Luft-Systeme GmbH, Salzburg, Österreich • ClaroSwiss FiltrationTechnology (Shanghai) Co., Ltd., China Weitere Angaben entfallen mit Verweis auf § 286 Abs. 3 Nr. 1 HGB insoweit. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Vorauszahlungen an Lieferanten, debitorische Kreditoren, Sicherheitsleistungen, Guthaben aus Verrechnungssteuer sowie Kautionen. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten im Wesentlichen Vorauszahlungen an Versicherungen, Provisionen und Prämien sowie Personalverrechnung. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital in Höhe von DM 1.000.000'00 (TEUR 511) ist voll eingezahlt und wird in voller Höhe von der Alleingesellschafterin MECOSWISS Mechanische Componenten GmbH & Co. KG in Lindau gehalten. Mit Vertrag vom 16. Februar 1995, geändert am 09. Dezember 2013, wurde ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der ACLARIS Water Innovations GmbH und der Alleingesellschafterin MECOSWISS Mechanische Componenten GmbH & Co. KG abgeschlossen. Rückstellungen Die Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Steuern, Urlaubsansprüche, Bonuszahlungen, Provisionen, Gewährleistungsansprüche, Garantiearbeiten sowie für die Kosten der Jahresabschluss- und Steuerklärungsrückstellung gebildet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 0 (Vj.: TEUR 0) aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sowie in Höhe von TEUR 4.369 (Vj.: TEUR 8.743) aus sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte gesichert. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen im Wesentlichen in Höhe von jährlich TEUR 704 (Vj.: TEUR 652) sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen. Die Mietverträge sind zum Teil unbefristet. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Es wurden bestimmte Posten der Gewinn- und Verlustrechnung zum "Rohergebnis" gemäß § 276 S. 1 HGB zusammengefasst. Rohergebnis Im Rohergebnis sind außerordentliche Erträge i.H.v. TEUR 133 enthalten (Vj.: TEUR 116). Sonstige betriebliche Erträge und sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus Kursgewinnen in Höhe von TEUR 633 (Vj.: TEUR 80), denen bei den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen Kursverluste in Höhe von TEUR 522 (Vj.: TEUR 1.755) gegenüberstehen. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 149 (Vj.: TEUR 0). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträge enthalten Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von insgesamt TEUR 409. Sonstige Angaben Geschäftsführung Geschäftsführer der ACLARIS Water Innovations GmbH im Berichtszeitraum waren a) im Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 Herr Harald Schrott, Dipl. Kaufmann, Lindau (einzelvertretungsberechtigt, von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit) b) im Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 Herr Andreas Wawrla, Dipl. Ingenieur, Widnau/Schweiz (einzelvertretungsberechtigt, von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit) c) im Zeitraum vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 Herr Fritz Gerhard Niederreiter, Betriebsdirektor, Oberndorf bei Salzburg/Österreich (stets gemeinsam mit einem weiteren Geschäftsführer vertretend) d) im Zeitraum vom 01. Januar 2023 bis zum 21. November 2023 Herr Ulrich Bergweiler, Marketingdirektor, Kronberg im Taunus (einzelvertretungsberechtigt, von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit) e) im Zeitraum vom 28. November 2023 bis zum 31. Dezember 2023 Herr Christian Herbert Daume, Neumarkt i. d. Oberpfalz Herr Ulrich Bergweiler ist am 21.11.2023 aus der Geschäftsführung ausgeschieden. Herr Gerold Zinner verfügte im Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 über Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen. Herr Konstantin Wettig und Herr Michael Weber verfügten im Zeitraum vom 28. November 2023 bis zum 31. Dezember 2023 über Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Für die Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 waren durchschnittlich 73 Mitarbeiter (Vorjahr: 72 Mitarbeiter) wie folgt beschäftigt:
Konzernverhältnisse Gesellschafter ist die MECOSWISS Mechanische Componenten GmbH & Co. KG, Lindau. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages führt die Gesellschaft ihren Gewinn an die MECOSWISS Mechanische Componenten GmbH & Co. KG, Lindau, ab. Gemäß § 293 HGB ist die Gesellschaft sowie die Muttergesellschaft befreit von der Erstellung eines Konzernabschlusses. Ergebnisverwendung Die Gesellschaft erwirtschaftete ein Ergebnis in Höhe von EUR 21.716.354,50 vor Ergebnisabführung. Aufgrund des mit der MECOSWISS Mechanische Componenten GmbH & Co. KG, Lindau, bestehenden Ergebnisabführungsvertrages wird dieses Ergebnis vollständig an diese abgeführt.
Lindau, 15.10.2024 Geschäftsführung gez. Harald Schrott gez. Andreas Wawrla gez. Fritz Gerhard Niederreiter gez. Christian Herbert Daume sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.10.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ACLARIS Water Innovations GmbH, Lindau Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ACLARIS Water Innovations GmbH, Lindau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ACLARIS Water Innovations GmbH, Lindau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Friedrichshafen, 18. Oktober 2024 ETL AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Erik Frank, Wirtschaftsprüfer Robin Traub, Wirtschaftsprüfer |
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