Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 22899
Eingetragen
12.8.2004
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
Handel von Neu- und Gebrauchtwagen, Autovermietung sowie Kraftfahrzeuginstandsetzung und Karosserieinstandsetzung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Maria Ertl
seit 7.3.2025
Prokura
Simone Ertl
seit 24.3.2011
Prokura
Vorstandsmitglied

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Dresdener Auto AG

Dresden

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

DRESDENER AUTO AG, DRESDEN

1 Grundlagen des Geschäfts

Die Dresdener Auto AG hat den Handel von Neu- und Gebrauchtwagen, Autovermietung sowie Kraftfahrzeuginstandsetzung und Karosserieinstandsetzung zum Gegenstand.

Die für die Gesellschaft bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren zur Steuerung des Unternehmens sind der Umsatz und das Jahresergebnis.

Das Jahr 2023 wurde von Renault zum Übergangsjahr erklärt, da viele alte Modelle ausgelaufen sind und neue stückweise eingeführt werden. Es wurden deshalb keine Ziele aber auch keine Bonuszahlungen vereinbart.

2 Wirtschaftliches Umfeld / Branchenentwicklung

Der Umsatz im Kraftfahrzeuggewerbe über alle drei Geschäftsbereiche - Neuwagen, Gebrauchtwagen, Aftersales - ist im vergangenen Jahr lt. Branchenverband um 11,9 % gestiegen. Die positive Umsatzentwicklung kam aufgrund gestiegener Preise und verbesserter Verfügbarkeit von Fahrzeugen und Teilen zustande. Es wurden zum Teil Lieferrückstände aus dem Jahr 2022 abgebaut. Dass die Branche ein positives Jahr 2023 erlebt hat, ist auch auf die gute Werkstattauslastung und den hohen Wartungs- und Werkstattbedarf sowie insbesondere auf die angezogenen Reparaturkosten zurückzuführen.

Im Jahr 2023 wurden in Deutschland 7,3 % mehr Neuwagen verkauft als im Jahr 2022. Dieser Anstieg auf 2,84 Mio. PKW resultierte vermehrt aus gewerblichen Zulassungen.

Die Jahresbilanz des Gebrauchtfahrzeugmarktes wies eine Erhöhung um 6,9 % auf 6,03 Mio. PKW aus.

Der Verkauf von Elektrofahrzeugen wurde ab Mitte des Jahres durch den Wegfall der Förderungen sehr erschwert. Weiterhin hohe Energiepreise und eine weiter zunehmende Inflation trugen zu dieser Verunsicherung bei und veranlassten eine allgemeine Kaufzurückhaltung der Kunden ab Mitte 2023.

Der schleppende infrastrukturelle Ausbau der Elektromobilität und unklare Richtungsvorgaben der Politik bremsen die Branche. 80 % der PKW-Halter haben vor, ihr aktuelles Auto länger zu fahren, um die Entwicklung der E-Mobilität abzuwarten.

3 Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens

Der Hersteller Renault hat für das Jahr 2023 erstmals keine Verkaufsziele ausgegeben. Das hatte zur Folge, dass auch keine Zielerreichungsboni gezahlt wurden. Zu den negativen Einflüssen zählte auch die hohe Inflation und das steigende Zinsniveau.

Auch der Wegfall der Förderung für Elektrofahrzeuge beeinflusste den Geschäftsverlauf maßgeblich. Es gibt eine große Verunsicherung in Bezug auf die Auswahl der Antriebsart. Die gestiegenen Rohstoffkosten führten außerdem zu höheren Fahrzeugpreisen.

Von unseren 13 angeschlossenen Sekundärnetzpartnern werden nur zwei als Vertriebshändler nach dem Oktober 2024 im Renault Netz verbleiben. Das Vertriebsinteresse bei den gekündigten Händlern ist sehr stark zurückgegangen.

3.1 Ertragslage

Die Umsatzerlöse blieben im Vergleich zu 2022 annähernd gleich (TEUR 63.853; Vj. TEUR 65.711). Trotz ausgelieferter Fahrzeuge aus dem Bestellzeitraum 2022 konnten Umsatz und Stückzahl im Bereich der Neuwagen nicht gesteigert werden. Die Umsätze im Neu-, Vorführwagen und im Teilevertrieb gingen dabei um TEUR 2.188 zurück. Dies konnte durch Umsatzsteigerungen von TEUR 330 in den übrigen Sparten nicht kompensiert werden. Der Rohertrag verringerte sich annähernd verhältnismäßig um TEUR 233 auf TEUR 5.154.

Aufgrund unvermeidbarer Steigerungen bei Personalaufwand (TEUR 2.418; Vj. TEUR 2.169) und sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 1.718; Vj. TEUR 1.497) konnte nur noch ein operatives Ergebnis (EBIT) von TEUR 567 (Vj. TEUR 1.312) erreicht werden. Im Laufe des Jahres mussten die Vergütungen für die Mitarbeiter mehrfach angepasst werden. Insbesondere wurde zur Motivation und Bindung der Mitarbeiter die einmalige Inflationsausgleichprämie gezahlt.

Zudem ist zu bemerken, dass die fehlenden Boni und die gestiegenen Zinsen das Betriebsergebnis zusätzlich belasten. Nach Abzug von Ertragsteuern und Finanzierungszinsen konnte ein Jahresüberschuss von TEUR 251 (Vj. TEUR 775) erzielt werden.

Im Mehrjahresvergleich stellen sich die wesentlichen Posten wie folgt dar:

2023
TEUR
2022
TEUR
2021
TEUR
2020
TEUR
Rohergebnis 5.202 5.446 5.336 5.406
Personalaufwand 2.418 2.169 1.958 2.002
Sonst. betrieblicher Aufwand 1.718 1.497 1.688 1.786
Jahresergebnis 251 775 656 766

3.2 Finanzlage

Die Finanzierung war im Berichtsjahr durchgängig durch die bestehenden Handelslinien und die vorhandenen liquiden Mittel gesichert.

Der Gesellschaft wird von der Volksbank Mittweida eG eine Kontokorrentlinie in Höhe von TEUR 1.300 zur Verfügung gestellt, die am Stichtag nicht in Anspruch genommen wurde.

Darüber hinaus ist die Gesellschaft im Wesentlichen durch kurz- sowie mittel- und langfristige, verzinsliche Gesellschafterdarlehen TEUR 120, (Vj. TEUR 120) und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten TEUR 11.231 (Vj. TEUR 7.784) finanziert. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten handelt es sich im Wesentlichen um kurzfristige Händlerfinanzierungen TEUR 10.350 (Vj. TEUR 6.931), die zum variablen Zinssatz der entsprechenden Bank verzinst werden.

Im Einzelnen ergibt sich für das Geschäftsjahr 2023 folgende Cashflow-Betrachtung (Vorjahr zum Vergleich):

2023
TEUR
2022
TEUR
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 324 306
Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit -1.938 -132
Cash-Flow aus Investitionstätigkeit -1.401 -33
Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit 3.148 183
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 133 324

Der Finanzmittelfonds enthält die Kassen- und Bankbestände.

Die Gesellschaft verfügte am Bilanzstichtag über ein Working Capital von TEUR -357 (Vj. TEUR 133). Bei dieser Kennzahl ist jedoch zu berücksichtigen, dass die Vorführfahrzeuge im Anlagevermögen, deren Finanzierung jedoch im kurzfristigen Fremdkapital enthalten sind. Bei Einbezug der Vorführfahrzeuge in das Working Capital, erhöht sich die Kennzahl auf TEUR 2.773 (Vj. TEUR 2.409).

3.3 Vermögenslage

Das Vermögen und das Kapital setzten sich stichtagsbezogen wie folgt zusammen:

2023
TEUR
2022
TEUR
2021
TEUR
2020
TEUR
Anlagevermögen 5.183 4.349 4.564 3.185
Umlaufvermögen 11.019 8.984 8.713 13.681
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 12 8 9 1
Eigenkapital 4.121 3.870 3.095 2.440
Rückstellungen 293 300 625 966
Verbindlichkeiten 11.799 9.171 9.566 13.461
Bilanzsumme 16.213 13.341 13.286 16.867

Im Mehrjahresvergleich ergeben sich folgende Kennzahlen:

2023 2022 2021 2020
Anlagenintensität (%) 32,0 32,6 34,4 18,9
Vorratsintensität (%) 24,2 23,8 22,3 29,0
Umschlaghäufigkeit der Vorräte 18,0 21,9 12,7 13,7
Umschlaghäufigkeit der Forderungen 18,4 23,7 8,8 12,2
Eigenkapitalquote (%) 25,4 29,0 23,3 14,5

Die Autohausimmobilie ist ein Mietobjekt, wobei in der Vermietungsgesellschaft ein Familienmitglied Gesellschafter ist.

Das Anlagevermögen beläuft sich auf 5.183 TEUR, das sich hauptsächlich aus Vorführwagen in Höhe von TEUR 3.130 (Vj. TEUR 2.275) und Beteiligungen in Höhe von TEUR 1.857 (Vj. TEUR 1.857) zusammensetzt.

Der Vorführwagenbestand hat sich insbesondere deshalb erhöht, weil der Hersteller im Dezember 2023 Tageszulassungen veranlasst hat. Diese sind zwischenzeitlich abverkauft.

Die Erhöhung des Umlaufvermögens (TEUR 11.019; Vj. TEUR 8.984) ist im Wesentlichen auf den stichtagsbedingt erhöhten Forderungsbestand (TEUR 6.959; Vj. TEUR 5.479) und den Aufbau der Neu- und Gebrauchtwagenbestände (TEUR 3.629; Vj. TEUR 2.930) zurückzuführen.

Die Eigenkapitalquote sank auf 25,4 % (Vj. 29,0 %). Bezieht man die Gesellschafterdarlehen in die Betrachtung ein, ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 26,4 % (Vj. 32,4 %).

Die Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit Rücknahmeverpflichtungen aus Leasinggeschäften belaufen sich am 31. Dezember 2023 auf TEUR 104 (Vj. TEUR 100).

Die Erhöhung der Verbindlichkeiten von TEUR 9.171 auf TEUR 11.799 resultiert hauptsächlich aus der Zunahme der kurzfristigen Fahrzeugfinanzierungen infolge der insgesamt zu verzeichnenden Erhöhung der Fahrzeugbestände. Gegenläufig wirkte sich im Wesentlichen die Tilgung langfristiger Finanzierungsdarlehen aus.

4 Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft einschließlich der wesentlichen Chancen und Risiken

4.1 Chancen

In der Automobilbranche sind die Konzentration, Neusortierung und Verdichtung von Vertriebsstrukturen und Servicenetzen seit vielen Jahren deutlich zu beobachtende Trends. Auch 2023 hat sich die Anzahl der Kfz-Betriebe reduziert. Der ZDK nennt 250 Betriebe und damit ein Minus von 0,7 %. Der anhaltend hohe Bedarf an Kfz-Dienstleistungen wird durch eine kleinere Zahl von Betrieben aufgefangen werden.

Ab Januar 2024 ist unser neuer Händlervertrag bei Renault und Dacia in Kraft getreten. Der Wegfall von fremden Vertriebsstandorten des Sekundärnetzes wird das eigene Geschäft beleben.

In unserem Marktgebiet ist der rollende Fuhrpark stabil und sichert auch für 2024 genügend Servicepotential.

Wir werden ab 01.07.2024 mit der Eröffnung unseres Batteriereparaturzentrums neues Servicepotential erschließen. In diesem Zentrum werden Autohäuser reparaturbedürftige Batterien anliefern.

Wie das ZDK bemerkt hat, hat sich die Zahl an Auszubildenden für technische und kaufmännische Berufe im Autohandel um 8,9 Prozent erhöht. Auch in unseren Betrieben ist dieser Trend zu erkennen.

4.2 Risiken

Der Strukturwandel zur Elektromobilität hat weiterhin Einfluss auf den Gesamtmarkt. Wir werden versuchen die Umsatzverluste über Internetverkäufe zu kompensieren. Die fehlende Infrastruktur und nunmehr auch der Wegfall der Förderung von Elektrofahrzeugen ist ein großes Hindernis bei der Umsetzung der staatlichen Ziele der Elektromobilität.

Ein wichtiger Faktor für unsere Rentabilität sind die steigenden Rohstoffpreise. Außerdem verlangt das neue Margensystem eine neue Verkaufspolitik. Rabatte wie gewohnt, können nicht mehr gegeben werden. Wie seit Jahren bei Dacia praktiziert, müssen wir auch für die Marke Renault das Nachlassverhalten entsprechend anpassen.

Im Geschäftsjahr 2024 liegt die Inflation weiter über dem Zielkorridor der EZB. Wir gehen davon aus, dass dies die allgemeine Nachfrage weiterhin abschwächen wird. Wir setzen deshalb besonders auf unseren gewerblichen Bereich.

Riskant stellt sich des Weiteren der Fachkräftemangel in der Automobilbranche dar. Es wird zunehmend schwieriger, geeignete Mitarbeiter zu finden und diese nach erfolgreicher Einarbeitung zu halten. Das Ringen um qualifizierte Arbeitskräfte geht bis hin zu ausgebildeten Mechanikern.

4.3 Voraussichtliche Entwicklung

Das ZDK erwartet für 2024 einen Rückgang der PKW-Zulassungen, laut Prognose sollen ca. 2,65 Mio. Neuzulassungen erfolgen. Es werden rund 200.000 PKW weniger als im Jahre 2023. Die Branche hatte in den Jahren 2020 bis 2023 einen Rückgang der Auftragseingänge zu verzeichnen.

Ob es noch für das Jahr 2024 einen Umweltbonus geben wird, kann man derzeit nicht voraussehen. Wir glauben, dass ohne Förderung der Verkauf von Elektrofahrzeugen sehr schwierig bleiben wird. Auch im gewerblichen Bereich kommt es in diesem Jahr zu einer rückläufigen Auftragslage bei Neufahrzeugen, die auf die vielfach angespannte Kostensituation in den Unternehmen zurückzuführen ist.

Die Besitzumschreibungen werden laut dem ZDK im Jahre 2024 wohl das dritte Jahr in Folge nicht den Umfang vorhergehender Jahre erreichen. Trotzdem werden die Verkaufszahlen bei GW leicht wachsen, da viele Menschen bezahlbare Mobilität benötigen.

Der anhaltende Krieg in der Ukraine, die Zinsbelastung, die weiterhin vorliegende Inflation sowie die hohen Energiekosten werden unsere Ergebnisse beeinflussen. Wir werden versuchen, mit einer Verstärkung unserer Vertriebsstruktur im Außendienst eventuell wegfallende regionale Geschäfte zu kompensieren.

Ein bestandsgefährdendes Risiko sieht der Vorstand unter Berücksichtigung der bestehenden Auftragslage, der finanziellen Ausstattung der Gesellschaft und der voraussichtlichen Entwicklung zum aktuellen Zeitpunkt nicht.

Die betriebswirtschaftliche Auswertung per April 2024 zeigt einen Umsatzrückgang von ca. 33 % gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum. Dieser Rückgang ist wesentlich auf den Wegfall des Sekundärnetzes zurückzuführen. Der Umsatz mit dem Sekundärnetz war jedoch nur ein Durchlaufumsatz mit geringen Margen, sodass der Ergebniseinfluss unterproportional ist.

Für das Gesamtjahr 2024 gehen wir von einem Umsatzrückgang von ca. 40 % aus. Aufgrund des geringen Einflusses des bisherigen Umsatzes mit dem Sekundärnetz auf das Ergebnis, gehen wir von einem ähnlichen Vorsteuerergebnis aus, wie im Jahr 2023.

5 Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten

Aus den von der Gesellschaft eingesetzten Finanzinstrumenten (Ausleihungen, Forderungen, Verbindlichkeiten) ergeben sich keine bedeutsamen Marktpreis-, Ausfall- oder Liquiditätsrisiken.

 

Dresden, den 21. Juni 2024

gez. Christian Ertl, Vorstandsvorsitzender

gez. Maria Ertl, Vorstand

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

DRESDENER AUTO AG, DRESDEN

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 5.183.258,31 4.348.511,19
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 148,00 1.928,00
II. Sachanlagen 3.325.865,00 2.489.337,88
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.446,00 1.713,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.324.419,00 2.487.624,88
III. Finanzanlagen 1.857.245,31 1.857.245,31
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.182.215,67 1.182.215,67
2. Beteiligungen 672.529,64 672.529,64
3. Übrige 2.500,00 2.500,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 11.018.527,27 8.984.413,81
I. Vorräte 3.926.557,76 3.181.158,88
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.959.416,23 5.478.976,58
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.306.760,97 2.626.086,18
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 870.037,20 1.082.438,21
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.277.451,29 888.399,25
4. Übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 505.166,77 882.052,94
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 132.553,28 324.278,35
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 11.501,93 8.389,68
16.213.287,51 13.341.314,68

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 4.120.869,15 3.870.323,58
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Gewinnrücklagen 3.365.000,00 2.595.000,00
III. Bilanzgewinn 255.869,15 775.323,58
B. RÜCKSTELLUNGEN 293.207,00 300.186,00
C. VERBINDLICHKEITEN 11.799.211,36 9.170.805,10
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.231.069,42 7.783.506,48
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.345,33 955,99
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 699,38 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 143.338,76 143.338,76
5. Übrige Verbindlichkeiten 422.758,47 1.243.003,87
- davon aus Steuern: EUR 55.876,11 (Vorjahr: EUR 21.731,33)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 965,09 (Vorjahr: EUR 2.425,21)
16.213.287,51 13.341.314,68

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 5.202.474,53 5.445.799,72
2. Personalaufwand -2.417.692,72 -2.168.884,01
a) Löhne und Gehälter -2.005.506,24 -1.785.398,28
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -412.186,48 -383.485,73
- davon für Altersversorgung: EUR 10.651,98 (Vorjahr: EUR 10.341,85)
3. Abschreibungen -500.018,76 -468.282,00
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -500.018,76 -468.282,00
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.717.669,74 -1.496.820,09
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 3.176,00 3.946,19
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 17.583,31 8.958,60
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 14.079,60 (Vorjahr: EUR 7.599,60)
- davon Erträge aus der Abzinsung: EUR 1.854,00 (Vorjahr: EUR 236,00)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -198.977,35 -164.134,74
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -118.438,70 -366.973,32
9. Ergebnis nach Steuern 270.436,57 793.610,35
10. Sonstige Steuern -19.891,00 -18.557,44
11. Jahresüberschuss 250.545,57 775.052,91
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 775.323,58 660.270,67
13. Einstellungen in andere Gewinnrücklagen -770.000,00 -660.000,00
14. Bilanzgewinn 255.869,15 775.323,58

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

DRESDENER AUTO AG, DRESDEN

I. Allgemeine Angaben

Die Dresdener Auto AG hat ihren Sitz in Dresden. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Dresden unter HRB 22899 eingetragen.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie den einschlägigen Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB).

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften, der §§ 246 bis 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der ergänzenden besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, den §§ 268 - 274a und 277 HGB erstellt.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren gewählt wurde.

Die Bewertung wurde nach den Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB vorgenommen.

Die Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses wurden im Einzelnen die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

II. 1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen linearen Abschreibungen, bewertet. Dabei wurde die Nutzungsdauer des jeweiligen immateriellen Vermögensgegenstands nach dessen Produktlebenszyklus oder dessen erwarteten Synergieeffekten angesetzt, soweit diese verlässlich geschätzt werden können. Dabei wird von einer wirtschaftlichen Nutzungsdauer von drei Jahren ausgegangen.

II. 2. Sachanlagen

Die Sachanlagen wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen erfolgten pro rata temporis linear. Dabei wird eine wirtschaftliche Nutzungsdauer von vier bis siebzehn Jahren zugrunde gelegt.

Geschäfts und Vorführfahrzeuge werden trotz überwiegend kurzer Verweildauer im Vermögen der Gesellschaft im Anlagevermögen ausgewiesen. Sie werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen im Sachanlagevermögen erfasst und über eine Nutzungsdauer von sechs Jahren abgeschrieben. Fahrzeuge, die innerhalb des Geschäftsjahres an und wieder verkauft wurden, wurden aus Vereinfachungsgründen nicht erfasst. Zudem werden die Veräußerungserlöse in den Umsatzerlösen und die Restbuchwerte im Wareneinsatz ausgewiesen.

Die Vermögensgegenstände mit einem Wert unter EUR 250,00 netto werden in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften vollständig als Aufwand erfasst. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von EUR 250,00 netto bis EUR 800,00 netto werden übereinstimmend mit den steuerlichen Regelungen im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.

Vermögensgegenstände, die zur Dateneingabe und -verarbeitung genutzt werden, wurden in Übereinstimmung mit den steuerlichen Übergangsvorschriften (Schreiben vom 22.02.2022 des Bundesministeriums für Finanzen) in voller Höhe abgeschrieben.

II. 3. Finanzanlagen und Genossenschaftsanteile

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Finanzanlagen werden jährlich auf ihre Werthaltigkeit überprüft. Außerplanmäßige Abschreibungen (§ 253 Abs. 3 Satz 5 und 6 HGB) waren nicht erforderlich.

II. 4. Vorräte

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

II. 5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden mit ihren Nominalwerten in Ansatz gebracht. Einzelwertberichtigungen zur Absicherung eines Individualrisikos sind nicht erforderlich. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,5 % (Vorjahr: 1,5 %) Rechnung getragen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden jeweils mit ihrem Nominalwert angesetzt. Wertberichtigungen wurden nicht vorgenommen.

II. 6. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Kassenbestände und Bankguthaben wurden jeweils zum Nennwert angesetzt.

II. 7. Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Der Rechnungsabgrenzungsposten wurde zum Nominalwert angesetzt.

II. 8. Aktive latente Steuern

Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden sich daraus - nach Saldierung - insgesamt ergebende Steuerbelastungen passiviert und Steuerentlastungen aktiviert.

Von dem Aktivierungswahlrecht hinsichtlich der für das Geschäftsjahr 2023 saldiert ergebenden aktiven latenten Steuer wurde gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

II. 9. Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen enthalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert.

Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden, die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

II. 10. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert.

III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

III. 1. Darstellung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens

Das Anlagevermögen setzt sich im Wesentlichen aus dem Bestand der Vorführwagen in Höhe von TEUR 3.130 (Vj. TEUR 2.275) sowie den Anteilen an verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1.182 (Vj. TEUR 1.182) zusammen.

Die Gesellschaft besitzt Kapitalanteile an Unternehmen, bei denen der Anteilsbesitz der Herstellung einer dauernden Verbindung dient.

Die Gesellschaft hält eine Beteiligung in Höhe von 100,0 % an der Autohof Altfranken GmbH mit Sitz in Dresden. Zum 31. Dezember 2023 wird ein vorläufiges Eigenkapital der Tochtergesellschaft in Höhe von TEUR 2.240 ausgewiesen; das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2023 beträgt vorläufig TEUR 147.

Die Gesellschaft hält eine Beteiligung in Höhe von 50,0 % an der EB Automobile GmbH mit Sitz in Dresden. Zum 31. Dezember 2023 wird ein vorläufiges Eigenkapital des Unternehmens in Höhe von TEUR 1.366 ausgewiesen; das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2023 beträgt vorläufig TEUR 128.

Im Übrigen wird auf den beigefügten Anlagenspiegel verwiesen.

III. 2. Vorräte

Die Vorräte der Gesellschaft beinhalten Neuwagen, stillgelegte Vorführwagen und die am Lager befindlichen gebrauchten Kraftfahrzeuge sowie Ersatzteile.

III. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 60 (Vorjahr: TEUR 82) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 870 (Vj. TEUR 682) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 400) Darlehensforderungen.

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen in Höhe von TEUR 1.277 (Vj. TEUR 888) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Darlehensforderungen gegen den Vorstand in Höhe von TEUR 85 (Vj. TEUR 110) sowie Steuerforderungen in Höhe von TEUR 203 (Vj. TEUR 241) enthalten.

Es werden Forderungen gegen sonstige nahestehende Unternehmen und Personen in Höhe von TEUR 1.009 (Vj. TEUR 994) ausgewiesen. Davon betreffen TEUR 1.009 (Vj. TEUR 883) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

III. 4. Kassen- und Bankguthabenbestände

Die Kassen- und Bankguthaben wurden mittels entsprechender Kassenbücher bzw. Kontoauszüge und Bankbestätigungen nachgewiesen.

III. 5. Latente Steuern

Es bestehen Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen bei den Rückstellungen. Auf die Darstellung der einzelnen Differenzen wird unter Anwendung des § 288 Abs. 2 HGB verzichtet.

III. 6. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt entsprechend dem Vorjahr TEUR 500; eingeteilt in 500.000 Stück auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Nennbetrag von EUR 1,00 (Vj. EUR 1,00) je Aktie.

Gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 30. September 2023 erfolgte aus dem Bilanzgewinn 2022 in Höhe von insgesamt TEUR 775 eine Zuweisung zu den anderen Gewinnrücklagen in Höhe von TEUR 770, jedoch keine Zuweisung zu den gesetzlichen Rücklagen. Der Restbetrag in Höhe von TEUR 5 wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

Die Rücklagen wurden nach den gesetzlichen bzw. satzungsgemäßen Regelungen dotiert und belaufen sich ohne Vorwegzuweisung des Jahresergebnisses 2023 auf insgesamt TEUR 3.365 (Vj. TEUR 2.595) und teilen sich auf in gesetzliche Rücklagen in Höhe von TEUR 50 (Vj. TEUR 50) und Gewinnrücklagen in Höhe von TEUR 3.315 (Vj. TEUR 2.545).

Im Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 256 (Vorjahr: TEUR 775) ist ein Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten. Der Ausweis erfolgt zum Nominalbetrag.

Die Ergebnisverwendung erfolgt durch die Hauptversammlung der Gesellschaft.

III.7. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten im Wesentlichen die Finanzierung eines Anteilserwerbs an einer Tochtergesellschaft sowie die Verbindlichkeiten aus der laufenden Geschäftstätigkeit, da sämtliche Einkäufe und Verkäufe der Fahrzeuge - insbesondere über die Fahrzeugherstellerbank - abgewickelt werden.

Unter den Verbindlichkeiten werden Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1 (Vj. TEUR 1) sowie Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von TEUR 1 (Vj. TEUR 0) ausgewiesen, die jeweils Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betreffen.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 143 (Vj. TEUR 143) handelt es sich in Höhe von TEUR 120 (Vj. TEUR 120) um Darlehensverbindlichkeiten und in Höhe von TEUR 23 (Vj. TEUR 23) um sonstige Verbindlichkeiten.

In den übrigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen und Personen in Höhe von TEUR 105 (Vj. TEUR 863) enthalten.

Die Verbindlichkeiten weisen folgende Struktur auf:

Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag
TEUR
Restlaufzeit bis zu einem Jahr
TEUR
Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.231 10.532 699
(Vorjahr) (7.784) (7.156) (628)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1 1 0
(Vorjahr) (1) (1) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis 1 1 0
(Vorjahr) (0) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 143 143 0
(Vorjahr) (143) (143) (0)
Übrige Verbindlichkeiten 423 423 0
(Vorjahr) (1.243) (1.243) (0)
Summe Verbindlichkeiten 11.799 11.100 699
(Vorjahr) (9.171) (8.543) (628)

Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von TEUR 83 (Vj. TEUR 119) eine Restlaufzeit von über fünf Jahren.

Die Verbindlichkeiten sind in Höhe von TEUR 11.231 (Vj. TEUR 7.784) durch Sicherungsübereignung des Anlagevermögens auf dem Betriebsgelände der Gesellschaft sowie durch eine Ausfallbürgschaft einer Versicherungsgesellschaft und übliche Eigentumsvorbehalte abgesichert. Darüber hinaus sind diese besichert durch Grundschulden der alleinigen Aktionärin sowie des Vorstandes in Höhe von TEUR 400 und selbstschuldnerische Bürgschaften der alleinigen Aktionärin sowie des Vorstandes in Höhe von insgesamt TEUR 600.

Weitere Verbindlichkeiten sind durch Teil-Sicherungsübereignung des auf dem Betriebsgelände der Gesellschaft befindlichen Umlaufvermögens abgesichert.

IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

IV. 1. Rohergebnis

Im Rohergebnis sind Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnen sind (periodenfremde Erträge), wie folgt enthalten:

- Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 26 (Vj. TEUR 43)

IV. 2. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In dem Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" sind Aufwendungen, die einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnen sind (periodenfremde Aufwendungen), wie folgt enthalten:

- Forderungsverluste und Wertberichtigungen TEUR 29 (Vj. TEUR 0)

- Periodenfremde Aufwendungen TEUR 0 (Vj. TEUR 23)

IV. 3. Finanzergebnis

Es sind Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 2 (Vj. TEUR 0) enthalten.

V. Sonstige Angaben

V. 1. Organe

Vorstand

Die Mitglieder des Vorstandes sind bzw. waren im Geschäftsjahr:

- Herr Christian Ertl, Kraftfahrzeugmeister, Vorstandsvorsitzender der Dresdener Auto AG, geschäftsansässig in Dresden

- Frau Maria Ertl, Diplom-Betriebswirtin, Vorstandsmitglied der Dresdener Auto AG, geschäftsansässig in Dresden

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge des Vorstandes wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:

- Herr Wolf-Dietmar Bleil, Aufsichtsratsvorsitzender, Diplom-Ingenieur, Selbstständig, Geschäftsführer HP Gebäudereinigung GmbH, Döbeln

- Herr Otto Altmann, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender, Maurermeister, Privatier, Kriebstein

- Frau Theresia Ertl-Rossol, Diplom-Betriebswirtin, Geschäftsführung Autohaus Ertl GmbH Skoda, Döbeln

Der Aufsichtsrat erhielt im und für das Geschäftsjahr 2023 keine Vergütungen.

V. 2. Haftungsverhältnisse und sonstige nicht bilanzierbare finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2023 bestehen Haftungsverhältnisse gemäß § 251 in Verbindung mit § 268 Abs. 7 HGB in Höhe von TEUR 1.100. Dies betrifft insgesamt eine selbstschuldnerische Bürgschaft, die zur Sicherung von Verbindlichkeiten eines nahestehenden Unternehmens (im Sinne des IAS 24.9) gegenüber dem Kreditinstitut abgegeben wurde.

Aufgrund der gegenwärtigen Bonität, des bisherigen Zahlungsverhaltens sowie des vorhandenen verwertbaren Grundvermögens der Begünstigten schätzen wir die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme der vorgenannten Haftungsverhältnisse als gering ein.

Nicht in der Bilanz erscheinende sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen wie folgt:

< 1 Jahr
TEUR
1 - 5 Jahre
TEUR
> 5 Jahre
TEUR
aus Mietverträgen 245 351 0

V. 3. Personalentwicklung

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres 2023 im Durchschnitt beschäftigt.

2023 2022
Arbeiter 8 8
Angestellte 28 27
Teilzeitbeschäftigte 2 3
Auszubildende 3 4

Die nach § 267 Abs. 5 HGB ermittelte durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres 2023 beträgt 38 (Vj. 38).

V. 4. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Organmitglieder

Im Geschäftsjahr 2019 wurde dem Vorstand Christian Ertl ein Darlehen in Höhe von TEUR 200 gewährt. Das Darlehen wurde in voller Höhe durch ein Refinanzierungsdarlehen bei einem Kreditinstitut finanziert und beinhaltet vertragsgleiche Inhalte hinsichtlich Laufzeit, Rückzahlung und Verzinsung. Es zeigt im Geschäftsjahr 2023 folgende Entwicklung:

EUR
Stand zum Geschäftsjahresbeginn 110.415,64
Rückzahlungen / Tilgungen - 28.284,00
Zinsen 3.116,80
Stand zum Geschäftsjahresende 85.248,44

Das Darlehen hat eine voraussichtliche Laufzeit bis August 2026. Das Refinanzierungsdarlehen ist durch das Anlagevermögen der Gesellschaft, eine Ausfallbürgschaft einer Versicherungsgesellschaft sowie eine selbstschuldnerische Bürgschaft der alleinigen Aktionärin in Höhe von TEUR 100 abgesichert.

V. 5. Ergebnisverwendungsvorschlag

Das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 251 ab.

Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe TEUR 250 in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen und in Höhe von TEUR 6 auf neue Rechnung vorzutragen.

V. 6. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind neben den bekannten Aus- und Nachwirkungen der Corona-Pandemie keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

 

Dresden, den 21. Juni 2024

gez. Christian Ertl, Vorstandsvorsitzender

gez. Maria Ertl, Vorstand

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 48.700,89 0,00 0,00 48.700,89
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 185.612,75 0,00 0,00 185.612,75
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.416.104,57 2.393.141,88 1.251.414,11 4.557.832,34
3.601.717,32 2.393.141,88 1.251.414,11 4.743.445,09
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.182.215,67 0,00 0,00 1.182.215,67
2. Beteiligungen 672.529,64 0,00 0,00 672.529,64
3. Übrige 2.500,00 0,00 0,00 2.500,00
1.857.245,31 0,00 0,00 1.857.245,31
5.507.663,52 2.393.141,88 1.251.414,11 6.649.391,29
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 46.772,89 1.780,00 0,00 48.552,89
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 183.899,75 267,00 0,00 184.166,75
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 928.479,69 497.971,76 193.038,11 1.233.413,34
1.112.379,44 498.238,76 193.038,11 1.417.580,09
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Übrige 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
1.159.152,33 500.018,76 193.038,11 1.466.132,98
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 148,00 1.928,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.446,00 1.713,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.324.419,00 2.487.624,88
3.325.865,00 2.489.337,88
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.182.215,67 1.182.215,67
2. Beteiligungen 672.529,64 672.529,64
3. Übrige 2.500,00 2.500,00
1.857.245,31 1.857.245,31
5.183.258,31 4.348.511,19

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Dresdener Auto AG, Dresden

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Dresdener Auto AG, Dresden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dresdener Auto AG, Dresden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dresden, 21. Juni 2024

Schneider + Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Limbach, Wirtschaftsprüfer

gez. Horn, Wirtschaftsprüfer

Stellungnahme/Bericht des Aufsichtsrates:

Der Aufsichtsrat hat im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2023 gemäß den ihm obliegenden Aufgaben den Vorstand überwacht und beratend begleitet. Der Vorstand hat uns schriftlich und mündlich über die Geschäftslage und -entwicklung, die aktuelle Ertragssituation, die Risikolage, das Risikomanagement, die kurz- und langfristige Planung sowie Investitionen und organisatorische Maßnahmen unterrichtet.

Der Aufsichtsrat stand in engem Kontakt mit dem Vorstand und wurde regelmäßig über die Entwicklung der Geschäftslage und wesentliche Geschäftsvorgänge informiert. Insgesamt fanden drei gemeinsame Sitzungen von Vorstand und Aufsichtsrat im Geschäftsjahr 2023 statt. Der Aufsichtsrat war in alle wichtigen Entscheidungen eingebunden und fasste die nach Gesetz und Satzung erforderlichen Beschlüsse. Der Vorstand und der Aufsichtsrat arbeiten sehr konstruktiv zusammen, damit die Dresdener Auto AG weiter erfolgreich ist.

Jahresabschlussprüfung

Die Schneider + Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Niederlassung Dresden, hat den Jahresabschluss der Dresdener Auto AG für das Geschäftsjahr 2023 einschließlich des Lageberichts geprüft und einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.

Die Abschlussunterlagen und der Prüfungsbericht standen allen Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig zur Verfügung. Wir haben die Dokumente geprüft und über den Jahresabschluss in der Aufsichtsratssitzung am 26.04.2024 beraten.

Der Aufsichtsrat hat sich nach eigener Prüfung der Unterlagen dem Abschlussprüfer angeschlossen und billigte die vom Vorstand aufgestellten Abschlüsse. Außerdem hat der Vorstand und Aufsichtsrat entsprechend der Vorgehensweise in der Vergangenheit beschlossen, die Feststellung des Jahresabschlusses der Hauptversammlung zu überlassen.

Im Namen des Aufsichtsrats danke ich den Mitgliedern des Vorstands und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre engagierte Arbeit

Für die geleistete Arbeit wird der Vorstandschaft Dank ausgesprochen.

 

Dresden, Juni 2024

Für den Aufsichtsrat

gez. Wolf-Dietmar Bleil, Vorsitzender des Aufsichtsrates

Vorschlag über die Ergebnisverwendung:

Das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 251 ab.

Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe TEUR 250 in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen und in Höhe von TEUR 6 auf neue Rechnung vorzutragen.

Beschluss über die Ergebnisverwendung:

Die alleinige Gesellschafterin nimmt den Vorschlag des Aufsichtsrates auf und beantragt, den Bilanzgewinn in Höhe von 255.869,15 Euro (Gewinnvortrag 250.545,57 Euro, aus Vorjahr 5.323,57 Euro) auf Basis des aufgestellten Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 der Dresdener Auto AG wie folgt zu verwenden:

Euro
Jahresüberschuss 2023 250.545,57
abzüglich Einstellung in die Gewinnrücklagen: 5.323,58
Bilanzgewinn: 255.869,15
abzüglich Zuführung zu den anderen Gewinnrücklagen 255.000,00
Vortrag auf neue Rechnung: 869,15

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde in der Hauptversammlung am 29. Juli 2024 festgestellt.

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