Großhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
MAKA Systems GmbH
Am Schwarzen Graben 8, 89278 Nersingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Klaus Kern seit 10.12.2024 | Prokura |
Thomas Seibold seit 12.2.2020 | Prokura |
Ruijun Yang seit 20.1.2020 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Shanghai SAKA Precision Machinery Co. Ltd | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MAKA Systems GmbHNersingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Offenlegungsexemplar gemäß §§ 325ff. HGB Inhaltsverzeichnis Bilanz zum 31. Dezember 2022 Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022 Anhang für das Geschäftsjahr 2022 Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022 Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2022AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022
Anhang für das Geschäftsjahr 2022A. Allgemeine Angaben 1. Allgemeines Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB und hat ihren Sitz in 89278 Nersingen, Am Schwarzen Graben 8. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Memmingen unter HR B 14269 eingetragen. Der Jahresabschluss der MAKA Systems GmbH ist unter Beachtung der allgemeinen Vorschriften der §§ 242 ff. HGB sowie der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 ff. HGB in Euro aufgestellt. Ergänzend waren die Vorschriften des GmbH-Gesetzes zu beachten. Von den größenabhängigen Erleichterungen, die für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 288 Abs. 2 HGB gelten, wurde teilweise Gebrauch gemacht. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Bezüglich der Ereignisse und Gegebenheiten, die auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hindeuten, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann, verweisen wir auf die Ausführungen im Abschnitt "Going Concern und Nachtragsbericht" im Anhang und Lagebericht. 2. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert beibehalten. Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Bewegliche und unbewegliche Wirtschaftsgüter als auch immaterielle Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 250 Euro werden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2 a) EStG im Erwerbsjahr voll, für solche mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von 250 Euro bis 1.000 Euro wurde ein Sammelposten gebildet und linear über 5 Jahre abgeschrieben. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. gegebenenfalls zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen wurden offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, wurde dieser zur Bewertung angesetzt. Die liquiden Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die wirtschaftlich der Zeit nach dem Stichtag zuzuordnen sind, gebildet. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. B. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im beigefügten Anlagespiegel dargestellt. Dort sind die entsprechenden Abschreibungen aufgeführt. Im Geschäftsjahr 2022 sind weitere Entwicklungskosten als immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 19,9, der dem Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten entspricht, angefallen. Die Abschreibung hierauf wurde mit fünf bzw. zehn Jahren festgelegt. Vorräte Die erhaltenen Anzahlungen in Höhe von T€ 4.444,9 wurden im Geschäftsjahr 2022 offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 21,4 (Vj. T€ 26,3) sowie sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 32,5 (Vj. T€ 94,0). Latente Steuern Von dem Wahlrecht der Steuerentlastung in Form von aktiven latenten Steuern gem. § 274 Abs. 1 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Es werden keine latenten Steuern in 2022 aus steuerlichen Verlustvorträgen aktiviert. Bei der Berechnung der passiven latenten Steuern wurde bei der Körperschaftssteuer ein Steuersatz von 15,8 % (inkl. Solidaritätszuschlag) und bei der Gewerbesteuer ein Steuersatz von 11,2 % zugrunde gelegt.
Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:
Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurden Vermögensgegenstände zur Sicherung der Erfüllung von Altersvorsorgeverpflichtungen mit ihren Anschaffungskosten in Höhe von EUR 8.559,60 mit den Rückstellungen für Altersteilzeit mit ihrem Erfüllungsbetrag in Höhe von EUR 74.935,00 laut versicherungsmathematischem Gutachten verrechnet, so dass sich insgesamt ein aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung in Höhe von EUR 66.375,40 ergibt. Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Regelfall durch Eigentumsvorbehalt gesichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der ehemaligen Gesellschafterin und betreffen Darlehen in Höhe von T€ 4.884,2 (Vj. T€ 4.974,0). Für Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von T€ 4.250,0 liegen qualifizierte Rangrücktrittsvereinbarungen vor. Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB: Werte in T€
Die Inanspruchnahme aus Bürgschaften schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. Gemäß § 285 Nr. 3a HGB bestanden zum 31.12.2022 bzw. 31.12.2021 folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Die Miet- und Leasingverträge wurden zur liquiditätsschonenden Vorhaltung betrieblicher Flächen, Fahrzeuge und Betriebs- und Geschäftsausstattung abgeschlossen. C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von T€ 689,6 sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 404,5, Erträge aus PKW-Nutzung durch Mitarbeiter in Höhe von T€ 184,5, Erträge aus der Vermietung und Verpachtung in Höhe von T€ 28,1, periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 1,4 und Erträge aus Zuschüssen in Höhe von T€ 4,5 enthalten. Im Geschäftsjahr 2022 sind Erträge aus Währungsdifferenzen in Höhe von T€ 7,2 (Vj. T€ 0) und Kursverluste aus Währungsdifferenzen in Höhe von T€ 1,2 (Vj. € 27,24) angefallen. Im Geschäftsjahr 2022 sind Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von € 576,53 entstanden. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen ausschließlich eine Auflösung latenter Steuern. D. Going Concern und Nachtragsbericht Der Jahresabschluss der MAKA Systems GmbH wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Mit der Übernahme des Unternehmens im Geschäftsjahr 2020 durch die Shanghai SAKA Precision Machinery Co. Ltd., Shanghai, konnte die Finanzierungsstruktur des Unternehmens weiter gesichert werden. Die Fortführung der Gesellschaft ist an die Annahme gekoppelt, dass die CSG Group in Shanghai weiterhin als Darlehensgeberin erhalten bleibt. Zur Sicherung der Liquidität wurde im Geschäftsjahr 2022 der mit der CSG Smart Science & Technology GmbH geschlossene Darlehensvertrag vom 27.11.2020 am 20.06.2022 bis zum 31.12.2026 verlängert. Damit hat die Gesellschaft weiterhin Darlehen über T€ 650 und T€ 3.600 zur Überbrückung der täglichen Betriebskosten zur Verfügung. Die abgeschlossene qualifizierte Rangrücktrittsvereinbarung gemäß Darlehensvertrag vom 23.10.2018 in Höhe von T€ 3.600 im Sinne des § 39 Abs. 2 InsO besteht weiterhin und wurde mit der Darlehensverlängerungsvereinbarung vom 20.06.2022 auf T€ 4.250 bis zum 31.12.2026 erhöht. Am 28.09.2023 hat die Gesellschaft eine harte Patronatserklärung ihrer Gesellschafterin, der Shanghai SAKA Precision Machinery Co. Ltd., Shanghai, Volksrepublik China, erhalten, die bestätigt, dass die Gesellschaft während der Zeit, in der die wirtschaftliche Verschlechterung bzw. die Sanierung andauert, jedoch mindestens bis zum 31.12.2024 in der Weise geleitet und finanziell so ausgestattet wird, dass sie jederzeit in der Lage ist, ihre Verpflichtungen pünktlich zu erfüllen und der Eintritt von Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung allgemein vermieden wird. Der Geschäftsverlauf hat sich nicht so entwickelt wie er im Vorjahr prognostiziert wurde, trotzdem konnte T€ 2.046 mehr Umsatz als im Vorjahr erzielt werden. Die Geschäftsentwicklung wird von der Geschäftsführung weiterhin positiv bewertet und für 2023 sind bereits die Auftragseingangswerte des Vorjahres übertroffen, wodurch auch für 2023 eine Steigerung des Umsatzes gegenüber dem Vorjahr erwartet wird. Im ersten Halbjahr 2023 wurde ein Verlust von ca. T€ 1.597 erwirtschaftet. Der Gesellschafter Shanghai SAKA Precision Machinery Co., Ltd., hat am 29. Mai 2023 einen Beschluss über eine Erhöhung des Stammkapitals in bar um T€ 3.000 gefasst. Im Übrigen verweisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht. E. Sonstige Angaben Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 121 (Vj. 121) Arbeitnehmer (davon 32 gewerbliche Mitarbeiter und 89 Angestellte) beschäftigt. Der eine Auszubildende ist in der angegebenen Zahl nicht berücksichtigt. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gemäß § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt T€ 291,1 (im Jahr 2021 T€ 354,0). Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
Geschäftsführung Während des Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch:
Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den entstandenen Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ -2.611 auf neue Rechnung vorzutragen. Beteiligungen Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über folgende Unternehmen berichtet:
Nersingen, 15. November 2023 Ruijun Yang Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2022 erfolgte am 11. Dezember 2023. ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2022
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022I. Grundlagen des Unternehmens Das Unternehmen Mit 121 Mitarbeitern zum Ende des Geschäftsjahres 2022 entwickelt und produziert die MAKA Systems GmbH in Nersingen bei Ulm CNC-Spezialmaschinen für die Holz-, Aluminium-, Kunststoffbearbeitung sowie den Modellbau. Durch hohe technische Entwicklungskompetenz hat sich MAKA Systems GmbH in den 70 Jahren seit ihrer Gründung von einem Familienunternehmen zu einem global agierenden Spezialisten in seiner Branche entwickelt. Die Stärke von MAKA liegt im Bau von CNC-Bearbeitungszentren und ganzheitlichen Branchenlösungen auf höchstem technologischem Niveau. Angaben zum Produktionsbereich Die MAKA Systems GmbH stellt hauptsächlich CNC-Bearbeitungszentren, beziehungsweise Fräszentren für die verarbeitende Industrie und das Handwerk her. Die Kunden stammen aus den Branchen Holz, Verbundstoffe, Kunststoff und Leichtmetall. Die Kernkompetenz des Unternehmens liegt speziell im Bau von Bearbeitungszentren für 5-Achs-Bearbeitung. Das Produktspektrum umfasst Maschinen der Baureihen MM 7, DC 7, MK 7, AP, PA, PM modular, SM 20, CR 27 sowie der BC-Baureihen und weitere Sonderlösungen auf Basis der genannten Baureihen. Die komplett überarbeitete Doppelspindelmaschine DC 7 für den hochproduktiven Einsatz im Bereich hoher Stückzahlanforderungen mit kurzer Taktzeit hat sich zur meist verkauften Maschine entwickelt. Spezielle Ausführungen der Maschine erlauben ein vergrößertes Würfelmass und eine Ausführung der Maschine sowohl für die manuelle Beladung als auch für die voll integrierte Roboterbestückung. II. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchentypische Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Nach Angaben des ifw Kiel - Institut für Weltwirtschaft - im Konjunkturbericht über die Weltwirtschaft (Nr. 97 2022/Q4 und Nr. 99, Q1 2023) hat sich die Weltkonjunktur aufgrund hoher Energiepreise und großer Unsicherheit auch im Hinblick auf die Geldpolitik tendenziell abgeschwächt. Zunächst blieb die Produktion aufwärtsgerichtet, die wirtschaftliche Dynamik hat sich aber gegen Ende des Jahres vermindert. Die Weltproduktion stieg im Verlauf des Jahres 2022 insgesamt um 3,2%, jedoch im letzten Quartal um nur 1,8%. Die Erwartungen in Höhe von 4,5% wurden damit deutlich verfehlt. Für 2023 wird nun eine Erhöhung um 2,5 % erwartet, die Erwartung für 2024 bleibt unverändert bei 3,2%. Das Ausmaß der bisher erfolgten Konjunkturerholung unterscheidet sich zwischen den Ländern erheblich. In den Schwellenländern wurde die bereits verhaltene Expansion nochmals durch die Pandemiebelastung in China gebremst. Der Produktionsanstieg in den großen Schwellenländern war mit 0,5% im langjährigen Vergleich sehr gering, in China stagnierte die Wirtschaftsleistung aufgrund abermaliger Lockdowns. In Indien legte die gesamtwirtschaftliche Produktion um 4,4 % zu, bleib damit aber hinter den Erwartungen zurück. Angesichts steigender Zinsen verlangsamte sich in Indien der private Konsum. In den übrigen asiatischen Schwellenländern war die Konjunktur durch hohe Zinsen und Lebenshaltungskosten belastet. In Lateinamerika war ein uneinheitliches Bild zu sehen, insgesamt aber nur eine moderate Entwicklung vorhanden. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften hat sich die Konjunktur deutlich abgeschwächt und nur noch mit einer Rate von 0,3% zugenommen. Die inländische Produktion sogar nur um 0,1%. Sowohl der private Konsum infolge der hohen Inflationsraten als auch die die Anlageinvestitionen verringerten sich. Vor allem in Europa wurden die Konsumausgaben stark verringert, aber auch in USA und in Japan wuchsen die Konsumausgaben nur sehr moderat. Bei den Investitionen ist besonders der Wohnungsbau in den Vereinigten Staaten um nahezu 20% gesunken. Dennoch ist das Bruttoinlandsprodukt in den USA um 0,7% gestiegen, während es in Japan um lediglich 0,2 % zulegen konnte. Im Euroraum wie auch in UK stagnierte die Wirtschaft, während in Südkorea eine deutliche Schrumpfung erfolgte. Die Rohstoffpreise sind insgesamt nur noch moderat gestiegen, sinkende Nachfrage aus China und verringerte Konjunkturerwartungen führten zu sinkenden Preisen. Insbesondere der wichtige Konjunkturindikator Kupfer ist auf das Vorkrisenniveau abgesunken. Jedoch sind die Preise für Nahrungsmittel weiterhin erhöht. Der Ölpreis ist seit Mitte des Jahres tendenziell rückläufig. Auch das Gaspreisniveau ist gegen Ende des Jahres wieder gesunken. Die Inflation hat den Höhepunkt vermutlich überschritten, ist jedoch mit ca. 7,4% immer noch zu hoch. Die Notenbanken haben den Zinserhöhungszyklus spät eingeläutet, jedoch mit einer sehr steilen Anhebung auf 4,5- 4,75% auf die Inflationsdaten reagiert. Hierbei ist die Federal Reserve deutlich strikter vorgegangen als die EZB. Als Ausblick ist festzuhalten, dass die Entwicklung Weltkonjunktur zunächst schwach bleiben wird. Jedoch führen verringerte Energiekosten und das Ende der Null Covid Strategie in China zu einer verbesserten Aussicht. Die scharfe Straffung der Geldpolitik und die damit einhergehenden hohen Finanzierungskosten bremsen die Ausgabeneigung. Deutscher Maschinen- und Anlagebau Laut VDMA (Quelle "Maschinenbau in Zahl und Bild mit Aktualisierung 04-2023), dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V., wurden 2022 weltweit Maschinen und Anlagen für geschätzte 3,4 Billionen Euro hergestellt. Auf Eurobasis bedeutet das eine Steigerung um rund 12%. Bereinigt um Preissteigerungen aber auch Wechselkursveränderungen bedeutet dies aber eine Steigerung um nur 1%. Durch die strengen Covid Maßnahmen fiel der chinesische Anteil am Weltmarktumsatz um 1,6 % blieb jedoch mit 1,215 Billionen Euro immer noch unangefochten die Nummer 1. Auf Platz 2 folgt die USA, vor Deutschland, Japan und Italien. Die genannten vier Länder heben zusammen etwa das gleiche Niveau wie China erreicht. Die Produktion des Maschinen- und Anlagenbaus in der EU 27 lag mit ca. 3 Millionen Beschäftigten (-3,2%) 2022 bei geschätzten 860 Mrd. Euro. Davon wurde ein Drittel außerhalb des EU-Binnenmarktes verkauft. Der Binnenmarkt hatte ein Volumen von 723 Mrd. Euro, davon wurden 80% in der EU27 produziert. Deutschland hat hierbei einen Anteil von 34%, gefolgt von Italien mit 14%. Mit durchschnittlich 1,2 Millionen Beschäftigten im Jahr 2022 ist der Maschinenbau abermals der größte industrielle Arbeitgeber in Deutschland. Der Umsatz konnte gegenüber 2021 von 221,6 Mio. € auf 244 Mio. € gesteigert werden. Dies ist insbesondere im Hinblick auf die 46,70 € pro Stunde nach Dänemark (48,90 €/Stunde) höchsten Arbeitskosten (Basis 2020) eine wichtige Kennzahl. Vergleichbar sind die Kosten in Rumänien bei 8,70 € / Stunde, in Bulgarien bei nur 6 € / Stunde. Die Auftragseingänge in Deutschland haben sich in 2022 sehr unterschiedlich entwickelt. Während Robotik und Automation einen Zuwachs von 16% erzielten, waren es bei Werkzeugmaschinen 10%. Holzmaschinen hatten einen Rückgang von 5% zu verzeichnen, während am Ende der Skala Textilmaschinen einen Rückgang von 33% hinnehmen mussten. In vielen Teilbranchen des Maschinenbaus sind europäische Unternehmen im weltweiten Vergleich weiterhin führend. Bei Holzbearbeitungsmaschinen, einem nach wie vor auch wichtigen Bereich von MAKA Systems, haben alle EU-27-Hersteller einen Anteil von über 58% am Welthandel. Die Exporte lagen 2022 für das Gesamtjahr bei € Mrd. 192,4 Mio. Euro. (Vorjahr 179 Mio. €). Die Importe lagen in 2022 bei 91,1 Mrd. € (VJ 79,2 Mrd.€). Die deutschen Maschinenexporte in die EU-Länder lagen bei € Mrd. 84,4. III. Geschäftsverlauf 2022 Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus im Wesentlichen auf der Entwicklung des Rohergebnisses und des Jahresergebnisses. Bei den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren stellen wir die kontinuierliche Überwachung und Optimierung im Bereich der Neumaschinenfertigung und vollständige Abrechnung aller erbrachten Servicedienstleistungen in den Mittelpunkt. Die Darstellung und Analyse erfolgten innerhalb der Berichterstattung an den jeweils relevanten Stellen. Mit der Übernahme des Unternehmens im Geschäftsjahr 2020 durch die Shanghai SAKA Precision Machinery Co. Ltd. konnte die Finanzierungsstruktur des Unternehmens auch im Geschäftsjahr 2022 weiter gesichert werden. Das Geschäftsjahr 2022 war durch wieder steigende Auftragseingänge gekennzeichnet. Die allgemeine Erholung gegenüber den Krisenjahren 2019 und 2020 war deutlich spürbar. Der Auftragseingang konnte um 13,6% gesteigert werden, der Umsatz der MAKA Systems GmbH konnte um 11,4 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Auch für das kommende Jahr wird ein Zuwachs der Umsätze und Auftragseingänge erwartet. Durch starke Vertriebsaktivitäten des Mutterunternehmens konnte der Anteil des Auftragsanteils aus China verdreifacht werden. Die Gesamtleistung des Unternehmens konnte leicht um 3,6% gesteigert werden. Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2022 ist insgesamt nicht zufriedenstellend und liegt bei T€ -2.611. Das negative Ergebnis ist auf das geringe Umsatzvolumen zurückzuführen. Trotz einer leichten Steigerung des Umsatzvolumens sind die hieraus resultierenden zusätzlichen Deckungsbeiträge nicht ausreichend, um die gestiegenen betrieblichen Aufwendungen ausreichend zu kompensieren. Neben den Lieferengpässen waren auch deutliche Kostensteigerung bei den Materialkosten zu verzeichnen. Unsere Tochtergesellschaft in Großbritannien, die MAKA Machinery UK Ltd., Telford, hat bei Umsätzen von 1.124 T-Britische Pfund (2021: 1.063 T-Britische Pfund) ein Ergebnis nach Steuern von 71,7 T-Britische Pfund erzielt (2021: 121,9 T-Britische Pfund). Die Gesellschaft ist regional für Großbritannien und Irland sowohl für das Service- und Ersatzteilgeschäft als auch für das Neumaschinengeschäft verantwortlich. IV. Ertragslage des Unternehmens Das Rohergebnis in 2022 konnte gegenüber dem Vorjahr nicht erreicht werden. Das Rohergebnis beträgt T€ 9.131,2 (Vj. T€ 9.727,7). In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von T€ 689,6 sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 404,5, Erträge aus PKW-Nutzung durch Mitarbeiter in Höhe von T€ 184,5, Erträge aus der Vermietung und Verpachtung in Höhe von T€ 28,1, periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 1,4 und Erträge aus Zuschüssen in Höhe von T€ 4,5 enthalten. Die Materialkosten sind im Geschäftsjahr 2022 um T€ 1.774,3 oder um 18,1 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Hauptsächlich ist die Steigerung auf den deutlich höheren Bestand an Roh, Hilfs- und Betriebsstoffen zum Bilanzstichtag, auf die Komplexität unserer Neuentwicklungen und die gestiegenen Materialkosten zurückzuführen. Die Steigerung des Personalaufwandes um T€ 237,0 oder 3,0 % gegenüber dem Vorjahr ist auf den Aufbau von Urlaubs- und Zeitkonten im Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr auf vertragliche Bonuszahlungen sowie auf tarifliche Gehaltsanpassungen zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind insgesamt um T€ 653,5 höher gegenüber dem Vorjahr. Einsparungen bei den Sonstigen Aufwendungen (um T€ 119,5 ggü. dem Vj.), Auflösungen von Garantierückstellungen (um T€ 91,4 ggü. dem Vj.), Mieten und Pachten (um T€ 75,7 ggü. dem Vj.), Wartung Software Kopierer (um T €47,3 ggü. dem VJ.) sowie Reisekosten Ausland (um T€ 26,1 ggü. dem Vj.), standen insbesondere Steigerungen bei den Rechts- und Beratungskosten (um T€ 249,7 ggü. dem Vj.), Bildung EWB und PWG (um T€ 164,1 ggü. dem Vj.), Instandhaltung Gebäude (um T€79,7 ggü. dem Vj.), Reisekosten Monteure (um T€78,0 ggü. dem Vj.) sowie Heizungskosten (um T€72,5 ggü. dem Vj.) gegenüber. Den Zinsaufwendungen in Höhe von T€ 132,0 (Vj. T€ 182,3) stehen Zinserträge in Höhe von insgesamt T€ 2,1 (Vj. T€ 4,0) gegenüber. Die Zinserträge setzen sich aus verzinslichen Forderungen gegenüber Kunden in Höhe von T€ 1,5 zusammen. Darlehenszinsen an ehemalige Gesellschafter wurden in Höhe von T€ 106,8 (Vj. T€ 160,0) sowie sonstige Zinsen und ähnlicher Aufwand in Höhe von T€ 25,2 (Vj. T€ 22,2) gebucht. Aus dem Gesamtbetrag für Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von T€ 19,9 wurden T€ 19,9 (Vj. T€ 73,8) als Entwicklungskosten unter den selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenständen aktiviert. V. Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens Mit der Übernahme des Unternehmens im Geschäftsjahr 2020 durch die Shanghai SAKA Precision Machinery Co. Ltd. konnte die Finanzierungsstruktur des Unternehmens auch im Geschäftsjahr 2022 weiter gesichert werden. Die Bilanzsumme liegt zum 31.12.2022 bei T€ 12.967 (Vj. T€ 7.857), was auf der Aktivseite insbesondere auf den Anstieg des Anlagevermögens um T€ 2.654, Anstieg der Vorräte um T€ 537 und Reduzierung der Bankbestände um T€ 685 sowie Erhöhung des Nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags um T€ 2.611 und auf der Passivseite auf die Erhöhung der Verbindlichkeiten um T€ 4.986 und der Rückstellungen um T€ 147 zurückzuführen ist. Das Anlagevermögen hat sich im Wesentlichen durch die Aktivierung des Gebäudes Nersingen T€ 2.755 erhöht. Die Vorräte haben sich insbesondere aufgrund von höheren Beständen von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erhöht. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind nahezu unverändert zum Vorjahresbilanzstichtag. Eigene Avallinien sind nicht erforderlich, Bürgschaften werden von Shanghai SAKA Precision Machinery Co. Ltd. beschafft und alle erforderlichen Sicherheitshinterlegungen in ausreichender Form geleistet. Das Eigenkapital der Gesellschaft erreicht unter Berücksichtigung des Jahresfehlbetrages minus T€ 4.163. Dies entspricht - 32,1% der Bilanzsumme und stellt gegenüber 2021 eine Verringerung um T€ 2.612 dar. Die abgeschlossene Rangrücktrittsvereinbarung mit der ehemaligen Gesellschafterin, der CSG Smart Science & Technology GmbH im Sinne des § 39 Abs. 2 InsO gemäß Darlehensvertrag vom 23.10.2018 in Höhe von T€ 3.600 besteht weiterhin und wurde mit der Darlehensverlängerungsvereinbarung vom 20.06.2022 auf T€ 4.250 bis zum 31.12.2026 erhöht. Die Fortführung der Gesellschaft ist an die Annahme gekoppelt, dass die CSG Group in Shanghai weiterhin als Darlehensgeberin erhalten bleibt. Zur Sicherung der Liquidität wurde im Geschäftsjahr 2021 der mit der CSG Smart Science & Technology geschlossene Vertrag vom 27.11.2020 am 20.06.2022 bis zum 31.12.2026 verlängert. Damit hat die Gesellschaft weiterhin Darlehen über T€ 650 und T€ 3.600 zur Überbrückung der täglichen Betriebskosten zur Verfügung. Am 28.09.2023 hat die Gesellschaft eine harte Patronatserklärung ihrer Gesellschafterin, der Shanghai SAKA Precision Machinery Co. Ltd., Shanghai, Volksrepublik China, erhalten, die bestätigt, dass die Gesellschaft während der Zeit, in der die wirtschaftliche Verschlechterung bzw. die Sanierung andauert, jedoch mindestens bis zum 31.12.2024 in der Weise geleitet und finanziell so ausgestattet wird, dass sie jederzeit in der Lage ist, ihre Verpflichtungen pünktlich zu erfüllen und der Eintritt von Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung allgemein vermieden wird. Berücksichtigt man das eigenkapitalnahe Darlehen der ehemaligen Gesellschafter mit Rangrücktritt in Höhe von T€ 4.250, so ergibt sich zum 31.12.2022 ein wirtschaftlicher Eigenmittelbestand von T€ 87 oder 0,67 % der Bilanzsumme (Vj. 2.909 T€). Rückstellungen wurden für Personal- und Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von T€ 702,9 (Vj. T€ 720,2), für Gewährleistungen in Höhe T€ 92,7 (Vj. T€ 149,5), für Händlerprovisionen in Höhe von T€ 48,0 (Vj. T€ 48,0) und für Nachlaufkosten in Höhe von T€ 545,2 (Vj. T€ 273,2) sowie für Pönalen in Höhe von T€ 164,9 (Vj. T€ 110,1) und sonstige Rückstellungen in Höhe von T€ 150,9 (Vj. T€ 256,7) bilanziert. Die Verbindlichkeiten gegenüber der ehemaligen Gesellschafterin CSG Smart Science & Technology GmbH von insgesamt T€ 4.884,2 (Vj. T€ 4.974,0) haben in Höhe von T€ 4.884,2 eine Laufzeit zwischen 1 bis 5 Jahren. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind in der Regel kurzfristig, da diese innerhalb der Zahlungsfrist ausgeglichen werden. Insgesamt fielen die Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 11.151,1 um 80,9 % höher gegenüber dem Vorjahr aus, was insbesondere auf die Steigerung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und erstmals ausgewiesener Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zurückzuführen ist. Im Geschäftsjahr 2022 wurden die Rechnungen teilweise skontiert. Ausreichende Liquidität der Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt gegeben. Liquiditätslücken konnten durch Verlängerung der Zahlungsziele von Lieferanten bzw. über die dargestellten Kapitalmaßnahmen der Gesellschafter geschlossen werden. Die Finanzlage ist ausfolgender Kapitalflussrechnung ersichtlich:
Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist im Wesentlichen vom Periodenergebnis und dem Aufbau der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Sonstigen Verbindlichkeiten um T€ 2.214 geprägt. Der Cashflow beträgt T€ -599 und hat sich um T€ 1.276 gegenüber dem Vorjahr verschlechtert. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen und die Aktivierung der Entwicklungskosten führten zu einem negativen Cash-Flow aus Investitionstätigkeit in Höhe von T€ -2.826 (Vj. T€ -88). Der Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von T€ -2.740 war wesentlich geprägt durch die Aufnahme eines Bankdarlehens zur Finanzierung des Erwerbs der Betriebsimmobilie in Nersingen und hat sich somit gegenüber dem Vorjahr um T€ 2.915 verschlechtert (Vj. T€ 249). Die Veränderung des Finanzmittelbestands beträgt im Berichtsjahr T€ -685 nach T€ 765 im Vorjahr, so dass sich zum Ende des Geschäftsjahres 2022 insgesamt ein Finanzmittelbestand in Höhe von T€ 490 (Vj. T€ 1.175) ergibt. VI. Prognosebericht Entwicklung der Rahmenbedingungen Erholung der Weltkonjunktur 2022 Der Umsatz der EU-27-Länder hat nach Angaben des VDMA (Maschinenbau in Zahl und Bild, 30 Jahre Binnenmarkt) nominal um über 10% von € 221,6 Mrd. auf € 244 Mrd. zugenommen. Das deutlich verbesserte konjunkturelle Umfeld hat starke Preiserhöhungen ermöglicht, das reale Wachstum konnte dennoch um 1,6% zulegen. Hierbei hat der Export um nominell 6,1% zugenommen, jedoch real um 1,3 % abgenommen. Die Wachstumsraten in der Maschinenindustrie waren innerhalb der EU-27 sehr unterschiedlich. Während die Niederlande aufgrund der sehr starken Position im Halbleiterbereich um über 27% wachsen konnte, verzeichnete Deutschland nur ein Wachstum von 1%, Frankreich musste sogar einen Rückgang von real 1% des Produktionsausstoßes hinnehmen. Weltweit wurden 2022 insgesamt Maschinen im Wert von € 3,4 Billionen hergestellt, das bedeutet einen Zuwachs in Höhe von 12% gegenüber 2021. Jedoch muss dieser Zuwachs im Rahmen deutlicher Wechselkursveränderungen und im Umfeld inflationärer Preissteigerungen betrachtet werden. Real bleibt ein Wachstum von 1%. China trägt mit € 1,215 trotz eines Rückgangs von 1,6% weiter hin den größten Anteil zum Weltmaschinenumsatz bei. Alle 4 nachfolgenden Länder USA, Deutschland, Japan und Italien haben zusammen einen Produktionswert von € 1,225 Billionen. Das IFW Kiel hat in seiner Herbstprognose Nr. 105, Q3 2023 ein Wachstum der Weltkonjunktur von 3% prognostiziert, unter Berücksichtigung der massiv gestrafften Geldpolitik ist das durchaus positiv, die befürchtete Rezession ist bisher ausgeblieben. Für das kommende Jahr wurde jedoch die Prognose um 0,2% auf 2,8% revidiert. Die Industrieproduktion ist tendenziell rückläufig, insbesondere die entwickelten Volkswirtschaften verzeichnen einen Rückgang von 2%. Das Bruttoinlandsprodukt der entwickelten Volkswirtschaften nahm im Q2/2023 weiterhin moderat zu, jedoch ist im Euroraum und im Vereinigten Königreich lediglich Stagnation zu verzeichnen. Japan konnte das BIP mit einer Rate von 1,5 % kräftig steigern, was insbesondere auf kräftige Exporte zurückzuführen ist. Insgesamt kann jedoch unter Berücksichtigung der hohen Inflation und der weltweiten politischen Unsicherheiten von einer durchaus robusten Konjunktur ausgegangen werden. Innerhalb des Maschinenbaus ist für MAKA Systems der Bereich des Werkzeugmaschinenbaus die relevante Kenngröße. Aus dem Bericht des VDW, Verein Deutscher Werkzeugmaschinefabriken ist zum Start des Jahres 2022 von mehr Normalität ausgegangen, was durch den russischen Angriffskrieg und den dadurch steigenden Energiekosten obsolet wurde. Überraschenderweise hat sich dieses negative Umfeld nicht auf die weltweite Nachfrage ausgewirkt. Die Auftragslage kann als durchaus stabil bezeichnet werden. Nach einer stürmischen Nachfrageentwicklung um 60% in 2021 und einem starken Beginn in 2022 mit +44% wurde sogar fast das Jahr 2018 erreicht. Mit Beginn des Krieges von Russland gegen die Ukraine kündigte sich jedoch die nächste Krise an. Der Verlust des russischen Marktes war jedoch aufgrund seiner geringen Bedeutung von 2% des Gesamtumsatzes gut verkraftbar. Die Produktionsleistung der Werkzeugmaschinenindustrie erreichte € 14,1 Mrd. ( +10%), darunter im Bereich der für MAKA wichtigen spanenden und abtragenden Maschinen € 7,17, davon Bearbeitungszentren und Fräsmaschinen € 3,09 Mrd. Weitere € 4,36 Mrd. wurden im Servicebereich incl. Ersatzteile erzielt. Die Exportquote betrug 67,3%. Absatzmarkt Nummer 1 war China mit € 1,56 Mrd., gefolgt von den USA mit € 1,2 Mrd. Die meisten Importe erfolgten aus der Schweiz mit € 862 Mio. Die weltweite Produktion von Werkzeugmaschinen stieg 2022 auf Eurobasis auf € 80,3 Mrd. Damit belegt Deutschland Platz 3 hinter China und Japan. Unter den Top 10 sticht Mexico mit den höchsten Wachstumsraten des Maschinenverbrauchs hervor und ist auch für MAKA Systems ein sehr wichtiger Markt. Über 60% der Beschäftigten der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie arbeiten in Betriebsgrößen 100 bis 500 Mitarbeiter, ein Ausdruck der Stärke des Mittelstandes. Die wichtigste Abnehmerbranche bleibt der Automobilbau, jedoch mit einer deutlichen Abnahme von 42% (2019) auf 31% (2021). Die Luft- und Raumfahrt liegt bei 5,4% (2019: 6,7%). Entwicklung der MAKA Systems GmbH Das Rohergebnis ist von € 9,7 Mio. (2021) um 6,1 % auf € 9,1 Mio. im Geschäftsjahr 2022 gefallen. Im Geschäftsjahr 2022 konnte ein 13,6% höherer Auftragseingang verzeichnet werden. Hierbei hat insbesondere der Auftragseingang des Mutterunternehmens aus China beigetragen. Der Umsatz der MAKA Systems GmbH konnte um 11,4 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Eine konjunkturelle Belebung war auch im Auftragseingang erkennbar. Dies spiegelte sich in einem deutlich verbesserten Auftragseingang bei den Neumaschinen zum Ende des Geschäftsjahres wider. Dieser lag im Geschäftsjahr 2022 bei 12,9 Mio. € (Vj. 11,2 Mio.€). Auch für das kommende Jahr wird ein Zuwachs der Umsätze und Auftragseingange erwartet. Belastend wirkt im Geschäftsjahr 2022 weiterhin die Versorgung mit Teilen. Die Situation verbesserte sich jedoch im Jahresverlauf. Organisatorisch wurden für den Vertrieb in Europa weitere Mitarbeiter rekrutiert, so dass ab dem Jahr 2023 dort mit deutlichen Steigerungen des Auftragseingangs gerechnet werden kann. Sehr gut haben sich die Auftragseingänge des Mutterunternehmens aus China entwickelt, die um mehr als das Dreifache gestiegen sind. Die 2019 neu entwickelte Maschine DC7 H konnte verstärkt in die Automobilindustrie, wo die Anforderung auf hohe Stückzahlen mit kurzer Zykluszeit bei hoher Wirtschaftlichkeit konzentriert ist, verkauft werden. Diese Maschine erfüllt die hohen Anforderungen an Wettbewerbsfähigkeit in dieser Brache. Auch 2023 gehen wir von einem weiteren Verkaufserfolg dieser Maschine aus. In China steht die Luftfahrtindustrie mit den sehr hohen Anforderungen an die Zulieferindustrie für die Flugzeuge C 919 und C 929 im Mittelpunkt der Aktivitäten. Dieser Markt wird umfangreich direkt in unserem Mutterunternehmen bearbeitet. VII. Risiko- und Chancenbericht Ziel der Risikopolitik und des Risikomanagementsystems der Gesellschaft ist die langfristige Sicherung des Fortbestandes der Gesellschaft, die Überwachung der Geschäftstätigkeit hinsichtlich eines ausgewogenen Chancen-Risikoverhältnisses, die Sicherstellung der finanziellen Stabilität sowie insbesondere die stetige Steigerung des Unternehmenswertes. Für Risiken aus Gewährleistungen werden entsprechende Abschläge vorgenommen. Die Kostenstruktur wurde in den Jahren 2019 und 2020 umfangreich an die Markterfordernisse angepasst. Auch 2022 wurde nicht an Messen teilgenommen. In einigen Betriebsbereichen, insbesondere im Vertrieb, wurden hingegen wieder Mitarbeiter aufgebaut, um die Bearbeitung des Marktes voranzutreiben. Zur Verbesserung der Effektivität wird ein neues ERP-System installiert, um die Datenverfügbarkeit auch zwischen dem Mutterunternehmen und MAKA Systems zu ermöglichen. Auch im Bereich Konstruktion wird Personal aufgebaut, um die Projekte deutlich schneller zu bearbeiten. Die MAKA Systems GmbH hat sich im Markt für kundenspezifische, innovative und technisch anspruchsvolle Anwendungen und Lösungen rund um das Thema CNC 5-Achs-Fräsen positioniert. Die bearbeiteten Werkstoffe sind hierbei Holz, Aluminium und innovative Kunst- und Verbundstoffe (CFK, GFK). Auf der Wettbewerbsseite sehen wir in diesem Segment auch weiterhin einen zunehmenden Druck von Anbietern aus bislang technologisch einfacheren Marktsegmenten. Dies kann potenziell zu einer Verschärfung des Wettbewerbs- und Preisdruckes in unseren Märkten führen. Dieser Herausforderung begegnen wir mit einer stetigen Erweiterung unserer technologischen Kompetenz und mit der Entwicklung von neuen, innovativen Lösungen für unsere Kunden sowie dem Ausbau unserer Plattformkonzepte. Durch Standardisierung der Komponenten erhöhen wir den Verkauf von replizierbaren Modellen in einigen neuen Wachstumsbereichen, wie Automobilen, Baumaterialien usw., und entwickeln einige neue innovative Modelle entsprechend der Marktnachfrage, um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Daneben erlaubt das Key Account Center eine sehr intensive technische Betreuung und Weiterentwicklung der Key Accounts. Ferner setzen wir in Zukunft gezielt wertanalytische Methoden sowie Instrumente aus dem Bereich Zielkostenmanagement ein, um weiterhin wettbewerbsfähige Preise stellen zu können. Auf der Beschaffungsseite verhandeln und kooperieren wir mit unseren Lieferanten miteinander, um Probleme mit Lieferanten zu lösen, wie den Anstieg des Materials- und Energiepreises und die Verlängerung der Lieferzeit. Das laufende Geschäft finanziert sich überwiegend branchenüblich aus den Anzahlungen der Kunden ergänzt durch eine korrespondierende Auftragsfinanzierung der Gesellschafter. Zur Sicherung der Liquidität hat die Gesellschafterin im Berichtsjahr eine Komfort Letter zur künftigen Liquiditätsgarantie bis Ende Dezember 2024 erstellt. Auf der Forderungsseite sehen wir aktuell keine nachhaltigen Risiken, da wir zum einen im Regelfall zum Zeitpunkt der Auslieferung von Neumaschinen einen Großteil des Kaufpreises bereits vereinnahmt haben und zum anderen ein intensives Forderungsmanagement im Bereich des Service- und Ersatzteilgeschäftes initiiert haben. Soweit Forderungsausfälle oder sonstige finanzielle Risiken erkannt werden, erfolgt eine Wertberichtigung. Soweit möglich, werden Geschäfte in Euro abgewickelt. Wo dies nicht möglich ist, werden Währungsrisiken, welche die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage wesentlich beeinflussen könnten, durch Sicherungsgeschäfte kompensiert. Es wird erwartet, dass die Anzahl der Aufträge aus China steigen. Die Gesellschafterin unterstützt weiterhin durch das Bürgschaftsinstrument. Betriebsrisiko Eine deutliche Begrenzung des Betriebsrisikos wird erreicht durch umfangreiche Unfallverhütungsmaßnahmen und die Einhaltung entsprechender Unfallverhütungsvorschriften. Durch Laufende Wartung, Instandsetzung, Prüfung der bestehenden Anlagen werden die genannten Maßnahmen unterstützt. Weiterhin bestehen die üblichen Sach- und Betriebsunterbrechungsversicherungen. Eine externe Sicherheitsfachkraft prüft regelmäßig die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften und fordert entsprechende Maßnahmen, die sofort umgesetzt werden. Vertriebsrisiko Das Vertriebsrisiko wird durch eine Streuung der Kunden im Bereich der Aluminium-, Holz- und Kunststoffverarbeitung sowie durch eine Streuung des Länderrisikos reduziert. Insbesondere der Fernostvertrieb wird durch Mitarbeiter des Mutterunternehmens in China durchgeführt. Für Risiken aus Gewährleistungen wurden entsprechend Abschläge vorgenommen. Produktrisiko Produktspezifische Richtlinien und Normen werden bei der Entwicklung der Maschinen berücksichtigt und überwacht. Bei der Inbetriebnahme wird die Safety Abnahme durchgeführt. Moderne EDV- technische Software-Tools unterstützen die Sicherheitsbetrachtung der Maschinen und Anlagen. Personalrisiko MAKA ist in einer sehr techniklastigen Branche tätig und benötigt Spezialisten in verschiedenen Bereichen des Unternehmens. Zur Personalgewinnung bedienen wir uns aller Instrumente des modernen Personalmanagements. Dazu zählen unter anderem unsere sehr guten Kontakte zu Fachhochschulen, Universitäten und ein zielorientiertes Anzeigenkonzept, aber auch die gängigen Internetportale und Social Media Portale. Nachwuchs wird auch durch eigene Ausbildung rekrutiert. Beschaffungsrisiko Für MAKA ist die Zuverlässigkeit und Beständigkeit ein wichtiger Faktor in der Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten. Ausgesuchte und langjährige Lieferantenverbindungen helfen uns, mögliche Versorgungsengpässe miteinander zu lösen. Neue Lieferanten werden entsprechend geprüft und bewertet. Unserer Einschätzung nach dürfte es kein absehbares Beschaffungsrisiko geben, da die von uns eingesetzten Materialien und Tools in einer überschaubaren Lieferzeit zur Verfügung stehen. Rechtsrisiko Wir sind gegen mögliche Elementarschäden und daraus folgenden Betriebsunterbrechungen ausreichend versichert. Produktausfallversicherung, Gewährleistungs- und Produkthaftpflichtrisiken sind ausreichend abgedeckt. Regelmäßige Gespräche mit unseren Versicherern und daraus resultierende Anpassungen helfen uns dabei, mögliche Risiken zu minimieren. Eine laufende Aktualisierung unserer AGB's und Einkaufsbedingungen helfen uns zusätzlich, diverse Risiken zu minimieren. Chancen Die zunehmende Elektromobilität bietet sehr gute Chancen mit den bei MAKA Systems vorhanden Lösungen erfolgreich zu sein. Da die Fahrzeuge durch die massive Gewichtszunahme aufgrund des Energiespeichers deutlich schwerer sind muss auf der anderen Seite Gewicht reduziert werden. MAKA Systems hat schon lange Lösungen für diese Anforderung im Programm. In China ist die Anforderung an Flugzeugbauteile durch den Aufbau einer eigenen Flugzeugindustrie für das Mutterunternehmen vor Ort eine große Chance für den Markteintritt. Für den Bereich Aerospace wurden neue Fertigungsverfahren entwickelt, die zu einer deutlichen Reduktion der Fertigungszeiten führt. Die Luftfahrtindustrie hat sehr langfristige Planungssicherheit. MAKA Systems GmbH ist hier als Lösungsanbieter sehr gut aufgestellt. VIII. Going Concern und Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres zeigt sich weiterhin ein großes Marktvolumen im Bereich zerspanender Werkzeugmaschinen, das wirkt sich positiv auf die Auftragseingänge aus. Am 28.09.2023 hat die Gesellschaft eine harte Patronatserklärung ihrer Gesellschafterin, der Shanghai SAKA Precision Machinery Co. Ltd., Shanghai, Volksrepublik China, erhalten, die bestätigt, dass die Gesellschaft während der Zeit, in der die wirtschaftliche Verschlechterung bzw. die Sanierung andauert, jedoch mindestens bis zum 31.12.2024 in der Weise geleitet und finanziell so ausgestattet wird, dass sie jederzeit in der Lage ist, ihre Verpflichtungen pünktlich zu erfüllen und der Eintritt von Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung allgemein vermieden wird. Der Geschäftsverlauf hat sich nicht so entwickelt wie er im Vorjahr prognostiziert wurde, trotzdem konnte T€ 2.046 mehr Umsatz als im Vorjahr erzielt werden. Die Geschäftsentwicklung wird von der Geschäftsführung weiterhin positiv bewertet und für 2023 sind bereits die Auftragseingangswerte des Vorjahres übertroffen, wodurch auch für 2023 eine Steigerung des Umsatzes gegenüber dem Vorjahr erwartet wird. Im ersten Halbjahr 2023 wurde ein Verlust von ca. T€ 1.597 erwirtschaftet. Der Gesellschafter Shanghai SAKA Precision Machinery Co., Ltd., hat am 29. Mai 2023 einen Beschluss über eine Erhöhung des Stammkapitals in bar um T€ 3.000 gefasst. Es wurde eine Cashflow-Prognose erstellt, die die Finanzierungsvereinbarungen berücksichtigt. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass das Unternehmen über ausreichende Liquidität verfügt, um seine Betriebs- und Schuldendienstverpflichtungen im Geschäftsjahr 2023 zu erfüllen. Sollte dies nicht der Fall sein, wird die Geschäftsführung zusätzliche Maßnahmen ergreifen. Der Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2022 wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt.
Nersingen, den 15.11.2023 MAKA Systems GmbH Ruijun Yang, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die MAKA Systems GmbH, Nersingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MAKA Systems GmbH, Nersingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MAKA Systems GmbH, Nersingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf die Angaben der Geschäftsführung im Abschnitt "Going Concern und Nachtragsbericht" in Anhang und Lagebericht, in denen die gesetzlichen Vertreter darlegen, dass sich die Gesellschaft in einer angespannten Liquiditätssituation befindet. Zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit und damit zur Unternehmensfortführung ist die Gesellschaft darauf angewiesen, dass bestehende Darlehensverträge nicht gekündigt werden und weitere Darlehensverträge zur Überbrückung von Liquiditätslücken seitens der Gesellschafterin zur Verfügung gestellt werden. Die Shanghai SAKA Precision Machinery Co. Ltd., Shanghai, Volksrepublik China, hat in ihrer Eigenschaft als alleinige Gesellschafterin eine harte Patronatserklärung mit Laufzeit bis zum 31. Dezember 2024 abgegeben. Diese Ereignisse und Gegebenheiten deuten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 15. November 2023 RGT
TREUHAND Revisionsgesellschaft mbH
Jürgen Lohr, Wirtschaftsprüfer Frank Jockers, Wirtschaftsprüfer |
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