Stammdaten

Register
Amtsgericht Pinneberg HRB 2058 PI
Vorher
ATEK Antriebstechnik Willi Glapiak GmbH
Eingetragen
29.5.2006
Branche
Herstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und AntriebselementenBeteiligungsgesellschaftenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
Die Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von technischen Produkten, und Systemen, insbesondere Bremsen, Getriebe, Motoren und Software, für den Maschinen- und Apparatebau, insbesondere für Antriebstechnik, den Verkauf von Ingenieurleistungen sowie alle hiermit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Johannes Dr. Stemmer
seit 20.10.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Obermark Value (S.à r.l.)LUX
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

ATEK Management GmbH
Germany
106.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ATEK Drive Solutions GmbH (vormals: ATEK Antriebstechnik Willi Glapiak GmbH)

Rellingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

Die ATEK Antriebstechnik Willi Glapiak GmbH (im Folgenden "ATEK") mit Sitz in Rellingen hat ihren Ursprung vor mehr als 80 Jahren in einer Dreherei und hat sich seit mehr als 40 Jahren zu einem anerkannten Hersteller von Industriegetrieben entwickelt. Die ATEK entwickelt, montiert und vertreibt Kegelrad-, Hypoid-, Schneckengetriebe und Winkelgetriebe und differenziert sich gegenüber ihren Wettbewerbern durch eine hohe Flexibilität und kurze Lieferzeiten. Die ATEK Antriebstechnik Willi Glapiak GmbH, Rellingen, ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der KETA Management GmbH, Rellingen. Diese Gesellschaft ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Obermark Value S.à r.l., Munsbach, Luxemburg. Beide Gesellschaften werden in den Konzernabschluss der Obermark Value S.à r.l. einbezogen. Alle zu diesem Konzernkreis zählenden Unternehmen werden im Bericht als verbundene Unternehmen ausgewiesen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft erholte sich im Jahr 2023 nur langsam von den negativen Schocks der Vorjahre: der Coronavirus-Pandemie (COVID-19) mit ihren Störungen der globalen Nachfrage und der Lieferketten, dem Krieg in der Ukraine und den darauffolgenden sehr starken Anstiegen der Rohstoffpreise, insbesondere bei Energie in Europa, steigender Inflation und der drastischen Gegenmaßnahmen der Zentralbanken. Das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg trotz dieser Umbrüche im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr nach Projektionen des IMF um 3,1%, die Wirtschaftsleistung in Deutschland sank dagegen um 0,3 %. Das weltweite Investitionsklima blieb aufgrund fehlender stabiler Aussichten zurückhaltend. Daher sank der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagebau im Jahr 2023 nach VDMA-Angaben um real 12% gegenüber dem Vorjahr.

2.2 Geschäftsentwicklung

Die ATEK konnte sich im Geschäftsjahr 2023 der allgemeinen Entwicklung im Maschinen- und Anlagenbau bezogen auf den Auftragseingang nicht entziehen. So sank der Auftragseingang gegenüber dem Vorjahr um 13,4 %. Eine Verschiebung von Kundenprojekten sowie eine Reduzierung der Lagerhaltung aufgrund stabilerer Lieferketten trug zu dem geringeren Auftragseingang bei. Der Auftragsbestand betrug zum Jahresende einen mittleren einstelligen Millionenbetrag.

2.3 Lage der Gesellschaft

2.3.1 Ertragslage

Der Rohertrag, definiert als Umsatzerlöse zuzüglich der Bestandsveränderung, zuzüglich der sonstigen betrieblichen Erträge, der aktivierten Eigenleistungen und abzüglich den Materialaufwendungen, ist im Geschäftsjahr 2023 auf 10,45 Mio. € angestiegen, gegenüber 9,29 Mio. € im Vorjahr. Diese Steigerung ist im Wesentlichen auf Umsatzsteigerungen zurückzuführen, getrieben durch das Bedienen des in 2022 generierten Auftragseinganges. Prozentual sank jedoch die Rohertragsmarge, da insbesondere nicht alle Materialpreissteigerungen an die Endkunden weitergegeben werden konnten. Ebenso trugen erhöhte Reichweitenabschläge für das Lager zu dem geringeren prozentualen Rohertrag bei. Die Personalkosten blieben im Jahr 2023 auf dem Niveau des Vorjahres. Sie lagen bei 2,70 Mio. € (Vj. 2,69 Mio. €). Hierzu trugen die im Vorjahr getätigten Funktionsverlagerungen in die Muttergesellschaft, der KETA Management GmbH, bei. ATEK beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 43 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 18 Gewerbliche und 25 Angestellte. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen bei 3,14 Mio. € (Vj. 2,12 Mio. €). Diese Steigerung ist im Wesentlichen auf die erhöhten Umlagen der Muttergesellschaft, der KETA Management GmbH, zurückzuführen, die als Servicegesellschaft für ihre beiden Tochtergesellschaften, die ATEK und die Deutsche van Rietschoten & Houwens GmbH, Rellingen, für die Bereiche Finanzen, Controlling, Personalwesen, Vertrieb, Marketing, IT und Einkauf fungiert. Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) belief sich zum Stichtag 2023 auf 4,64 Mio. € (Vj. 4,48 Mio. €). Die EBITDA Marge zum Umsatz sank um 3,5 %-Punkte. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen sind von 0,22 Mio. € im Jahr 2022 auf 0,24 Mio. € im Jahr 2023 gestiegen, da weitere Investitionen in das Sachanlagevermögen und in die immateriellen Vermögensgegenstände getätigt wurden. Es verblieb ein Jahresüberschuss in Höhe von 4,35 Mio. € gegenüber 4,23 Mio. € im Vorjahr. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages ist der Jahresüberschuss 2023 vollständig an die Muttergesellschaft abgeführt worden.

2.3.2 Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme liegt bei 6,94 Mio. € (Vj. 7,23 Mio. €). Das Umlaufvermögen hat sich insgesamt von 6,40 Mio. € auf 5,98 Mio. € verringert. Die Vorräte verblieben mit 4,55 Mio. € auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr (4,46 Mio. €). Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sanken um 0,53 Mio. € auf 1,25 Mio. € (Vj. 1,78 Mio. €). Die flüssigen Mittel erhöhten sich um 0,02 Mio. € auf 0,19 Mio. €. Forderungsausfälle waren im Geschäftsjahr nur marginal zu verzeichnen. Fremdwährungsforderungen bestanden zum Stichtag ebenfalls nur in geringer Höhe (<10 TEUR). Das Anlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr 2023 in Summe von 0,82 Mio. € auf 0,94 Mio. € erhöht. Das Eigenkapital ist mit 3,67 Mio. € unverändert zum Vorjahr und führt zu einer verbesserten Eigenkapitalquote von 52,9 % (Vj. 50,8%). Zum Stichtag blieben die Rückstellungen mit 0,18 Mio. € auf Vorjahresniveau. Sie betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen und in Zusammenhang mit dem Jahresabschluss stehende Aufwendungen. Die Verbindlichkeiten sanken von 3,39 Mio. € im Vorjahr auf 3,09 Mio. €. Der Rückgang ist getrieben durch geringere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die von 0,39 Mio. € auf 0,20 Mio.€ sanken.

Die Liquidität ist durch das operative Geschäft sichergestellt.

2.3.3. Investitionen

Mit dem Ausblick auf eine weitere positive Geschäftsentwicklung in den nächsten Jahren wurden weitere Investitionen getätigt. So betrugen die Zugänge zu den Sachanlagen im Berichtsjahr 2023 0,22 Mio € (Vj.: 0,24 Mio €). 0,15 Mio. € (VJ.: 0,02 Mio. €) wurden als Zugänge zu den immateriellen Vermögensgegenständen aktiviert. Die Gesellschaft investierte im Jahr 2023 im Wesentlichen in die Erweiterung der Produktionskapazitäten, insbesondere in die Erweiterung der Lackierkapazitäten mit entsprechenden Absauganlagen.

2.3.4. Leistungsindikatoren

Die Geschäftsführung steuert die Gesellschaft im Wesentlichen anhand folgender finanzieller Leistungsindikatoren: EBITDA (Earnings before interest, taxes, depreciation and amortization - Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) sowie das Trade Working Capital. Das Trade Working Capital berechnet sich aus der Summe der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abzüglich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) belief sich zum Stichtag 2023 auf 4,64 Mio. € (Vj. 4,48 Mio. €). Das Trade Working Capital betrug zu Ende 2023 5,53 Mio. € (Vj. 5,80 Mio €).

3. Prognosebericht

Die Ertragssituation der ATEK Antriebstechnik Willi Glapiak GmbH wird wesentlich durch die Auftragslage im Maschinen- und Anlagebau bestimmt, als auch durch die Leistungsfähigkeit der Zulieferer und der Fähigkeit der Gesellschaft, Preissteigerungen auf den Rohstoffmärkten gegenüber den Kunden durchzusetzen. Diese Auftragslage ist vor allem geprägt durch das Investitionsgüterklima der wichtigsten Märkte in Europa, China und den USA, welches wiederum stark abhängig ist vom Vertrauen in eine positive nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung, als auch tatsächlichen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie z.B. das Zinsniveau.

Für 2024 wird basierend auf der gegenwärtigen Planung ein EBITDA von rd. 3,5 Mio. € bis 4,5 Mio. € geplant. Das Trade Working Capital wird sich auf einem ähnlichen Niveau wie 2023 befinden.

4. Chancen- und Risikobericht

Risiken der zukünftigen Entwicklung ergeben sich aus Konjunktur- und Marktveränderungen, aber auch z.T. aus nicht vorhersehbaren Veränderungen im globalen wirtschaftlichen und politischen Umfeld, wie z.B. der Russland-Ukraine-Krieg. Dieser führte zu erheblichen Verwerfungen an den Rohstoff- und Energiemärkten mit der Folge einer hohen Inflation und zu entsprechenden Gegenmaßnahmen der Notenbanken durch die Anhebung des Zinsniveaus. Diesen Risiken wird auf der Absatzseite durch eine Diversifikation des Produktsegments und auf der Beschaffungsseite durch eine konsequente Sondierung und Streuung der Lieferanten, auch global, entgegengetreten. Risiken, die sich durch die Klimaveränderungen und den damit einhergehenden Regularien (Stichwort EU Taxonomie/ESG) ergeben, wird z.B. standortseitig in Zukunft mit entsprechenden baulichen Veränderungen und auch Veränderungen im Fuhrpark begegnet. Produktseitig werden die Anforderungen bereits bei den Neuentwicklungen berücksichtigt. Liquiditätsrisiken können den Fortbestand einer Unternehmung gefährden. Dieses Risiko wird jedoch kurzfristig durch eine wöchentliche Liquiditätsplanung überwacht, als auch mittelfristig durch eine längerfristige Finanzplanung. Durch die Möglichkeit der konzerninternen Darlehensfinanzierung durch die Obermark Gruppe wird diesem Risiko generell entgegengewirkt. Mögliche Ausfallrisiken dadurch, dass ein Kunde bei einem Geschäft seinen Verpflichtungen nicht oder nicht fristgerecht nachkommen kann, werden durch ein aktives Forderungsmanagement minimiert. Ebenso werden Großaufträge von Kunden durch eine Warenkreditversicherung abgesichert. Als weiteres Risiko für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung sind die Personalrisiken zu betrachten. Die ATEK ist als innovatives Unternehmen auf sehr qualifizierte Mitarbeiter angewiesen. Das Risiko eines Verlusts von Know-how durch Fluktuation versuchen wir durch Förderung der Entwicklung unserer Mitarbeiter und Führungskräfte, leistungsorientierte Vergütungssysteme sowie Arbeitsbedingungen und Trainings zu minimieren. Darüber hinaus können Gewährleistungsrisiken und Produkthaftungsrisiken die Entwicklung beeinträchtigen. Um diese Risiken zu minimieren, werden die im Maschinen- und Anlagenbau üblichen Qualitätsnormen wie ISO 9001:2015 berücksichtigt. Ebenso werden die Auslegungen und Berechnungen nach den üblichen DIN EN/ISO Normen ausgeführt. Darüber hinaus besteht im Falle einer potenziellen Inanspruchnahme eine Absicherung mit einer entsprechenden Versicherungssumme.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können, werden aktuell nicht gesehen.

Chancen sehen wir mittelfristig sowohl in der Ausweitung des Produkt- und Lösungsportfolios als auch in der Expansion in weitere Regionen außerhalb der DACH-Region.

Zwecks Vereinfachung der Gesellschaftsstrukturen ist für das Jahr 2024 eine Verschmelzung mit der Schwestergesellschaft, der Deutsche van Rietschoten & Houwens GmbH, Rellingen, geplant. Ebenso wurde eine IP-Gesellschaft zur Sicherung der Namens- und Markenrechte gegründet werden.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 937.486,43 815.533,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 414.726,43 364.681,00
II. Sachanlagen 522.710,00 450.802,00
III. Finanzanlagen 50,00 50,00
B. Umlaufvermögen 5.980.685,04 6.397.568,23
I. Vorräte 4.545.543,94 4.455.760,80
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.248.708,74 1.776.800,61
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 186.432,36 165.006,82
C. Rechnungsabgrenzungsposten 24.339,92 17.320,43
Aktiva 6.942.511,39 7.230.421,66

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.672.882,32 3.672.882,32
I. Gezeichnetes Kapital 106.000,00 106.000,00
II. Bilanzgewinn 3.566.882,32 3.566.882,32
davon Gewinnvortrag 3.566.882,32 3.566.882,32
B. Rückstellungen 180.079,00 164.245,00
C. Verbindlichkeiten 3.089.550,07 3.393.294,34
Passiva 6.942.511,39 7.230.421,66

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.484.495,04 9.298.791,51
2. Personalaufwand 2.700.061,70 2.690.062,00
a) Löhne und Gehälter 2.167.073,68 2.121.779,06
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 532.988,02 568.282,94
davon für Altersversorgung 9.373,31 11.263,95
3. Abschreibungen 241.276,14 219.764,89
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 241.276,14 219.764,89
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.137.492,90 2.124.811,10
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 2,25 2,25
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 376,00 858,20
davon Erträge aus Abzinsung 376,00 700,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 58.143,51 33.142,54
davon an verbundene Unternehmen 56.905,51 31.116,59
8. Ergebnis nach Steuern 4.347.899,04 4.231.871,43
9. sonstige Steuern 108,00 600,00
10. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 4.347.791,04 4.231.271,43
11. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.566.882,32 3.566.882,32
13. Bilanzgewinn 3.566.882,32 3.566.882,32

Anhang

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, der GuV oder im Anhang gemacht werden können, sind soweit nicht in der Bilanz ausgewiesen im Anhang aufgeführt. Größenabhängige Erleichterungen wurden teilweise in Anspruch genommen.

B. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: ATEK Antriebstechnik Willi Glapiak GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Rellingen
Registereintrag: Handelsregister B
Registergericht: Pinneberg
Register-Nr.: HRB 2058 PI

C. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung waren - sofern nicht ausdrücklich vermerkt - die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden.

1. Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Ansatzwahlrecht gemäß § 248 Absatz 2 HGB hinsichtlich der Aktivierung von selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen wurde ausgeübt. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände werden in Höhe der dem Entwicklungsprojekt zuzurechnenden Anschaffungs- und Herstellungskosten aktiviert und planmäßig ab Einsatzbereitschaft über 10 Jahre abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear von 3 bis 30 Jahren vorgenommen.

Die Abschreibung auf Zugänge des Anlagevermögens im Geschäftsjahr erfolgte pro rata temporis.

Außerplanmäßige Abschreibungen wurden nicht vorgenommen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen ggf. bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für die dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 800 EUR wurden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.

Die Finanzanlagen (Genossenschaftsanteile) wurden zu Anschaffungskosten bewertet.

2. Umlaufvermögen

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die beizulegenden Zeitwerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Bewertung der unfertigen und fertigen Arbeiten erfolgte zu Herstellungskosten unter Einbeziehung von Einzelkosten, Material- und Fertigungsgemeinkosten.

Forderungen und sonstige Vermögengegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für das allgemeine latente Ausfallrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % (Vorjahr: 0,5 %) angesetzt.

Kassenbestände und Bankguthaben wurden jeweils zum Nennwert angesetzt.

3. Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktive Rechnungsposten wurden Aufwendungen zur Periodenabgrenzung ausgewiesen.

4. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Bilanzierung erfolgt nach vollständiger Gewinnverwendung.

Im ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von 3.566.882,32 EUR ist ein Gewinnvortrag in Höhe von 3.566.882,32 EUR enthalten.

5. Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der Ansatz erfolgte nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden entsprechend § 253 Abs. 2 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

6. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

D. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf die Anlage zum Anhang.

2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Gegen verbundene Unternehmen bestehen zum Stichtag kurzfristige Forderungen aus Weiterbelastungen in Höhe von TEUR 23 (Vj.: TEUR 16).

3. Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 0).

4. Verbindlichkeiten

Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten i.H.v. TEUR 3.090 (Vj.: TEUR 3.393) entfallen auf erhaltene Kundenanzahlungen für Bestellungen i.H.v. TEUR 25 (Vj.: TEUR 59), auf Lieferantenverbindlichkeiten mit TEUR 204 (Vj.: TEUR 394), auf Verbundverbindlichkeiten mit TEUR 2.785 (Vj.: TEUR 2.855) sowie auf sonstige Verbindlichkeiten i.H.v. TEUR 75 (Vj.: TEUR 85).

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten:

Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 8)

Verbindlichkeiten aus Steuern TEUR 23 (Vorjahr: TEUR 25)

5. Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen TEUR 3.090 (Vorjahr: TEUR 2.589).

Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr betragen TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 804).

6. Angaben zu Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Gegenüber der Gesellschafterin, welche zugleich ein verbundenes Unternehmen ist, bestand zum Bilanzstichtag eine Verbindlichkeit in Höhe von TEUR 2.785 (Vorjahr: TEUR 2.855). Darüber hinaus bestanden im Geschäftsjahr keine weiteren Rechte oder Verpflichtungen.

In den Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin sind Darlehens- und Zinsverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 835 (Vj.: TEUR 804), Leistungsverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 748 (Vj.: TEUR 42), Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 1.098 (Vj.: TEUR 1.874) sowie Steuerverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 104 (Vj.: TEUR 135) enthalten.

E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Rohergebnis

Das Rohergebnis ist im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 10.450 angestiegen, gegenüber TEUR 9.290 im Vorjahr.

Währungsumrechnung

Im laufenden Geschäftsjahr sind Erträge aus Währungsumrechnungen i.H.v. TEUR 1 (Vj.: TEUR 1) und Aufwendungen aus Währungsumrechnungen i.H.v. TEUR 0 (Vj.: TEUR 0) angefallen.

Zinsaufwendungen/Zinserträge

Aus der Abzinsung von langfristigen Rückstellungen ergaben sich Zinserträge von TEUR 0 (Vj.: TEUR 1).

Die Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen betragen TEUR 57 (Vj. TEUR 31).

F. Sonstige Pflichtangaben

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind folgende Haftungsverhältnisse zu vermerken:

- Mitbürgschaft in Höhe von EUR 180,0 Mio. (VJ: EUR 0,0 Mio.) für einen Konsortialkredit eines verbundenen Unternehmens, Inanspruchnahme zum Stichtag EUR 166,0 Mio. (VJ: EUR 79,0 Mio.)

- Mitbürgschaft in Höhe von EUR 50,6 Mio. (VJ: EUR 0,0 Mio.) für einen weiteren Kredit eines verbundenen Unternehmens (ursprünglicher Nominalbetrag: EUR 48,6 Mio.; aufgelaufene Zinsen, die auf den ursprünglichen Nominalbetrag kapitalisiert wurden: EUR 2,0 Mio.), Inanspruchnahme zum Stichtag EUR 50,6 Mio. (VJ: EUR 16,7 Mio.)

- abgegebene Garantieverpflichtung gegenüber der Konzern-Muttergesellschaft in Höhe von EUR 17,2 Mio. (VJ: EUR 17,2 Mio.) für ein von der Gesellschafterin aufgenommenes Darlehen

- Bürgschaft für einen Dritten in Höhe von 43.000,00 EUR

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist auf Basis der Erfahrungen der Vergangenheit und der Konzernentwicklung nicht zu rechnen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 4.445 sonstige finanzielle Verpflichtungen, die sich wie folgt untergliedern.

Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB Betrag
TEUR
aus Kfz-Leasingverträgen 15
aus Leasingverträgen für Einrichtungen mit Restlaufzeiten 30
aus einem Mietvertrag (Laufzeit bis 10/2038) 4.400
Summe 4.445

Die übrigen sonstigen finanziellen Verpflichtungen liegen im Rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs.

Zur Sicherung des Teilebedarfs und der Erzielung von Einkaufsvorteilen - insbesondere Preis- und Verfügbarkeitssicherungen - wurden einkaufsseitige Rahmenverträge geschlossen. Zum Bilanzstichtag lagen Verträge mit einem Gesamteinkaufsvolumen in Höhe von 1.273 TEUR vor.

Sonstige Angaben

Konzernzugehörigkeit

Die ATEK Antriebstechnik Willi Glapiak GmbH, Rellingen, ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der KETA Management GmbH, Rellingen. Diese Gesellschaft ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Obermark Value S.à r.l., Munsbach, Luxemburg. Beide Gesellschaften werden in den Konzernabschluss der Obermark Value S.à r.l. einbezogen. Alle zu diesem Konzernkreis zählenden Unternehmen werden im Bericht als verbundene Unternehmen ausgewiesen.

Dieser Konzernabschluss wird im Registre de Commerce et des Sociétés, Luxemburg, veröffentlicht.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

2023 2022
- kaufmännische Mitarbeiter 25 35
- gewerbliche Mitarbeiter 18 10
43 45

Geschäftsführung

Als alleiniger Geschäftsführer der Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr Herr Sebastian Sturm (Diplom-Ingenieur), Hamburg, bestellt. Die Gesellschaft macht von der Befreiungsvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch und unterlässt die Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung.

Gewinnverwendung

Das Ergebnis nach Steuern wurde vollständig entsprechend des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags an die Muttergesellschaft abgeführt.

Nachtragsbericht

Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sind nicht eingetreten.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Rellingen, 28. März 2024

gez. Sebastian Sturm

Anlagespiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 473.292,93 150.532,43 0,00 0,00 623.825,36
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 353.768,30 0,00 37.848,60 0,00 315.919,70
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 827.061,23 150.532,43 37.848,60 0,00 939.745,06
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.462,07 0,00 0,00 0,00 6.462,07
2. Technische Anlagen und Maschinen 876.238,27 74.521,39 139.442,24 95.528,37 906.845,79
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 559.783,74 97.084,38 97.119,54 0,00 559.748,58
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 49.500,00 46.028,37 0,00 -95.528,37 0,00
Summe Sachanlagen 1.491.984,08 217.634,14 236.561,78 0,00 1.473.056,44
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 50,00 0,00 0,00 0,00 50,00
Summe Finanzanlagen 50,00 0,00 0,00 0,00 50,00
Summe Anlagevermögen 2.319.095,31 368.166,57 274.410,38 0,00 2.412.851,50
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 159.160,93 74.642,00 0,00 233.802,93
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 303.219,30 24.539,00 36.542,60 291.215,70
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 462.380,23 99.181,00 36.542,60 561.561,23
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.461,07 0,00 0,00 6.461,07
2. Technische Anlagen und Maschinen 606.042,27 68.913,76 137.254,24 537.701,79
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 428.678,74 73.181,38 95.676,54 406.183,58
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.041.182,08 142.095,14 232.930,78 1.183.277,22
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.503.562,31 241.276,14 269.473,38 1.475.365,07
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 390.022,43 314.132,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 24.704,00 50.549,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 414.726,43 364.681,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1,00 1,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 369.144,00 270.196,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 153.565,00 131.105,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 49.500,00
Summe Sachanlagen 522.710,00 450.802,00
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 50,00 50,00
Summe Finanzanlagen 50,00 50,00
Summe Anlagevermögen 937.486,43 815.533,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 15.05.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten, verkürzten Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang) wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ATEK Antriebstechnik Willi Glapiak GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ATEK Antriebstechnik Willi Glapiak GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ATEK Antriebstechnik Willi Glapiak GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Celle, 5. April 2024

Weilep audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dr. Jan-Henning Weilep, Wirtschaftsprüfer

gez. Thomas Monecke, Wirtschaftsprüfer

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