Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 728135
Eingetragen
10.7.2017
Branche
Bauträger für WohngebäudeVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Wohngrundstücken, Wohngebäuden und WohnungenVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
Die Entwicklung und Vermarktung von Messdienstleistungen, Abrechnungsleistungen und damit verbundene andere Serviceleistungen für die Immobilienwirtschaft.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marcus Lothar Dihn
seit 6.7.2020
Prokura
Somsay Bayrasy
seit 6.7.2020
Prokura
Güngör Saritas
seit 6.7.2020
Geschäftsführer
Stefan Beberweil
seit 10.7.2017
Geschäftsführer

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Qivalo GmbH

Mannheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz

Aktivseite

Geschäftsjahr
Vorjahr
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 783.328,00 1.215.614,00
Sachanlagen 4.314.408,01 3.511.394,00
Finanzanlagen 759.240,00 759.240,00
Anlagevermögen insgesamt 5.856.976,01 5.486.248,00
Umlaufvermögen
Vorräte 1.153.378,26 452.510,51
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 609.895,86 526.350,80
Flüssige Mittel und Bausparguthaben 441.021,70 650.843,96
Rechnungsabgrenzungsposten 279.911,29 256.696,68
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 11.686.787,76 8.605.881,52
Bilanzsumme 20.027.970,88 15.978.531,47

Passivseite

Gezeichnetes Kapital 2.500.000,00 2.500.000,00
Verlustvortrag 11.105.881,52 8.072.433,96
Jahresfehlbetrag 3.080.906,24 3.033.447,56
nicht gedeckter Fehlbetrag 11.686.787,76 8.605.881,52
Eigenkapital insgesamt 0,00 0,00
Rückstellungen 310.381,64 367.587,73
Verbindlichkeiten 19.717.589,24 15.610.943,74
Bilanzsumme 20.027.970,88 15.978.531,47

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Die Qivalo GmbH mit Sitz in Mannheim ist beim Amtsgericht Mannheim unter der Nummer HRB 728135 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Gesetzes betreffend der Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Immateriellen Vermögensgegenstände wurden bis 31.12.2021 zu Anschaffungskosten angesetzt und - sofern sie der Abnutzung unterliegen - um planmäßige Abschreibungen vermindert.

2022 wurde erstmals von dem Wahlrecht gemäß § 248 II HGB kein Gebrauch gemacht, so dass die Kosten zur Herstellung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände ab 2022 als Aufwand das Ergebnis mindern.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet und - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellkosten bis € 800,00 wurden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Den planmäßigen Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde:

Posten Nutzungsdauer
Immaterielle Vermögensgegenstände - bis 31.12.2021 3 bis 15 Jahre
Technische Anlagen 5 bis 10 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 9 Jahre

Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Bei den Vorräten werden gleichartige Vermögensgegenstände in Gruppen zusammengefasst un mit dem gewogenen Durchschnittswert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Die Flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Das Gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalt eines Jahres fällig.

Sonstige Rückstellungen

Enthalten sind vorwiegend Personalkosten.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten Davon
Restlaufzeit
Bei den Angaben in Klammern handelt es sich um die Vorjahreszahlen unter 1 Jahr
1 bis 5 Jahre
über 5 Jahre
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 410.561,36
(484.719,58)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 196.312,66
(0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.337.500,00 14.672.636,85 2.060.000,00
(2.831.475,47) (10.315.000,00) (1.872.500,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 40.578,37
(107.248,69)
Gesamtbetrag 2.984.952,39 14.672.636,85 2.060.000,00
(3.423.443,74) (10.315.000,00) (1.872.500,00)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht sind in voller Höhe solche gegenüber Gesellschaftern.

D. Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 24 (Vj. 20) Mitarbeiter beschäftigt.

Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

Der Jahresabschluss weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von € -11.686.787,76 (Vj. € -8.605.881,52) aus. Die Gesellschafter haben Zusagen für langfristige Gesellschafterdarlehen in Höhe von 25.000.000,00 gegeben. Des Weiteren wurde von der Unternehmensführung eine positive Fortführungsprognose erstellt. Die Geschäftsführung ist der Auffassung, dass damit die Voraussetzungen zur Bewertung unter der Annahme der Unternehmensfortführung gegeben sind. Die zugesagten Gesellschafterdarlehen sichern gemäß Wirtschaftsplan die Finanzierung bis Ende 2024. Der Aufsichtsrat wird sich damit im Rahmen des Entscheidungsprozesses für das Budget 2024 beschäftigen, eine Entscheidung zur Finanzierung über 2024 hinaus erwarten wir daher in 2023. Aufgrund der Positionierung des Unternehmens und der Marktnachfrage haben die Gesellschafter Familienheim und MVV hohes strategisches Interesse an der Fortführung. Daher erwarten wir eine positive Entscheidung zur weiteren Finanzierung.

Geschäftsführung

Stefan Beberweil, Kaufmann

Güngör Saritas, Informatiker

 

Mannheim, den 6. September 2023

gez. Beberweil

gez. Saritas

Der Jahresabschluss wurde am 12.04.2024 festgestellt.

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