Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 64449
Vorher
assist Heimpflege-Bedarf GmbHassist GmbH
Eingetragen
24.11.1999
Branche
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und LaborbedarfEinzelhandel mit pharmazeutischen ErzeugnissenGroßhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Gegenstand
Der Vertrieb von medizinischen Produkten und Hilfsmitteln, diätischen Lebensmitteln, Arzneimitteln sowie allen anderen Produkten, die in Apotheken, Sanitätshäusern, Drogerien und ähnlichen Geschäften verkauft werden, sowie die Entwicklung, Herstellung, Reparatur und Wartung von Medizin- und Gesundheitsprodukten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Daniel Markus Velilla
seit 23.11.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Mediq International B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
500.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Mediq Deutschland GmbH

Merzig

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

A. Grundlagen des Unternehmens

Die Mediq Deutschland GmbH ist als Homecare-Unternehmen auf dem deutschen Gesundheitsmarkt tätig und versorgt Patienten im ambulanten Sektor mit medizinischen/pharmazeutischen Therapien und koordiniert die an Therapien beteiligten Partner.

Zudem versorgen wir Patienten mit Hilfsmitteln, Pflegemitteln und medizinisch/pflegerischen Beratungs- und Dienstleistungen. Dies geschieht aus dem Stammwerk in Merzig heraus, aber auch über unseren Standort in Frankfurt und unsere produzierende Tochter "Nutrimedicare" in München.

Seit 2011 ist Mediq Deutschland GmbH Teil der niederländischen Mediq B.V. mit Mediq Deutschland Holding GmbH, Dresden, als alleiniger Gesellschafterin. Forschung und Entwicklung werden nicht betrieben.

B. Wirtschaftsbericht

Entwicklung der Branche

Das deutsche Wirtschaftswachstum betrug im Jahr 2022 2,0% (2021 2,9%).

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war in 2022 geprägt von den Folgen des Ukraine Kriegs und extremen Energiepreiserhöhungen, Material- und Lieferengpässen sowie Fachkräftemangel und der andauernden, wenn auch im Jahresverlauf nachlassenden Corona-Pandemie. Der Homecare-Markt wächst kontinuierlich. "Summary Seven" prognostiziert das Marktvolumen 2023 auf EUR 2.954 Mrd. gegenüber prognostizierten EUR 2.904 Mrd. in 2022 (+1,72%).

Bundesweite Homecare-Anbieter wachsen ca. 5% stärker als regionale Homecare-Anbieter und Apotheken. Zu den stärksten Unternehmen im Homecare-Markt gehören aktuell GHD, PubliCare/KMT, Coloplast-Homecare, B. Braun Gesundheitsservice GmbH und Mediq. Der Homecare-Markt kann aktuell als konsolidiert betrachtet werden. Entwicklungen in der Marktsystematik lassen aber vermuten, dass zukünftig eine Verschiebung von Marktanteilen und der Wettbewerbssituation wahrscheinlich ist.

C. Geschäftsentwicklung

Die Umsatzerlöse der Mediq Deutschland GmbH lagen im Jahr 2022 mit TEUR 58.070 rd. 6,6 Prozent unter dem Vorjahreswert von TEUR 62.155. Die Entwicklung der Umsatzerlöse hat die Erwartungen im Vergleich zu der in 2021 getroffenen Prognose nicht erfüllt.

Der Jahresfehlbetrag vor Verlustübernahme hat sich von TEUR -2.774 im Vorjahr auf TEUR -9.260 verschlechtert.

Der Jahresfehlbetrag vor Verlustübernahme lieb hinter der Planung zurück. Die Verschlechterung des Jahresfehlbetrags vor Verlustübernahme ist vor allem auf die Entwicklung der Mediq Nutrimedicare GmbH in München zurückzuführen.

Die Ertragslage des Unternehmens ist insoweit nicht befriedigend.

Das spiegelt sich auch in den weiteren folgenden finanziellen Leistungsindikatoren zwecks interner Steuerung wider: Das um die Konzernumlage bereinigte EBITDA (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen). Das um die Konzernumlage bereinigte EBITDA beläuft sich auf TEUR -524 (i.Vj. TEUR 2.065) und liegt damit ebenfalls deutlich hinter der Planung zurück.

Ertragslage

Die Umsätze wurden fast ausschließlich im Inland generiert. Rund 15,4 % davon im Bereich Reha und Hilfsmittel, der Rest im Bereich Homecare.

Die Materialaufwendungen sanken von TEUR 29.152 auf TEUR 25.770. Dies ist im Wesentlichen der rückläufigen Umsatzentwicklung, insbesondere im Bereich Hygiene, geschuldet. Gegenüber dem Vorjahr sank die Materialaufwandsquote (Materialaufwand im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) auf 44,4% (Vj.: 46,9%).

Die Personalaufwendungen sanken leicht aufgrund der gesunkenen Mitarbeiterzahl von TEUR 19.856 um 0,5% auf TEUR 19.755. Die Anzahl der Mitarbeiter minderte sich: 416 (Vj.: 438).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen leicht um 1,8% insbesondere wegen gestiegener PKW-Kosten (insbesondere Kraftstoff), Frachtkosten sowie Energiekostenerhöhungen.

Das um die Konzernumlage bereinigte EBITDA betrug TEUR -524 (Vj. TEUR 2.065) und hat sich damit schlechter entwickelt als prognostiziert.

Aufwendungen aus Ergebnisabführungsverträgen im Jahr 2022 betrugen TEUR -2.464 (Vj.: TEUR -2.292) und betreffen den Verlust der Mediq Nutrimedicare GmbH,München. (TEUR 2.457; Vj. TEUR 2.292) sowie den Verlust der Easycare GmbH (TEUR 7; Vj. Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 13).

Das Ergebnis vor Steuern verschlechterte sich um TEUR 6.485 auf TEUR -9.260. Unter Berücksichtigung der sonstigen Steuern schließt das Geschäftsjahr 2022 mit einem Fehlbetrag vor Verlustausgleich von TEUR -9.260 (Vj.: TEUR -2.774).

Finanzlage

Das Finanzmanagement der Gesellschaft konzentriert sich auf die Steuerung der Liquidität und der Kapitalstruktur.

Die Finanzierung erfolgte über den Mediq-Konzern. Die Gesellschaft wird seit 2021 in ein konzerninternes Cash-Sweeping-System einbezogen. Zum Bilanzstichtag werden in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen Darlehens-Beträge von insgesamt TEUR 8.800 (Vj.: TEUR 7.700) ausgewiesen. Die in der Bilanz ausgewiesenen liquiden Mittel betrugen TEUR 1.741 (Vj.: TEUR 3.427).

Neben vorhandener Eigenfinanzierungskraft standen jederzeit ausreichend Fremdmittel zur Verfügung, um den Liquiditätsbedarf zu decken. Demzufolge ist die Liquiditätssituation der Gesellschaft zufriedenstellend.

Vermögenslage

Die immateriellen Vermögensgegenstände ohne geleistete Anzahlungen sind auf TEUR 261 (Vj: TEUR 202) gestiegen.

Das Sachanlagevermögen liegt mit TEUR 9.793 (21 Prozent der Bilanzsumme) auf dem Vorjahresniveau (Vj.: TEUR 9.779).

Das Working Capital steigt auf TEUR 22.412 (Vj.: TEUR 15.668). Die Warenvorräte minderten sich um TEUR 486 auf TEUR 4.270 gegenüber dem Vorjahreswert (TEUR 4.756). Der Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen fiel auf TEUR 8.047, nach einem Vorjahreswert von TEUR 8.778 was vor allem dem erfolgreichen Abrechnen gegenüber den Krankenkassen mithilfe eines Abrechnungsdienstleisters geschuldet ist.

Die Summe des Eigenkapitals hat sich nicht verändert. Die Eigenkapitalquote beträgt 72,7% (Vj.: 73,8%).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken stichtagsbedingt auf TEUR 1.176 (Vj.: TEUR 2.291).

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren (nicht geprüft)

Im Jahr 2022 hat Mediq das bestehende Vertriebs-Excellence-Programm zur Kompetenzförderung der Vertriebsmitarbeiter mit Blick auf kundenzentrierte und zukunftsorientierte Vertriebsstrukturen weiter fokussiert. Mediq wird auch in 2023 auf diesen Ansatz aufbauen, um eine kontinuierliche Kompetenzentwicklung zu gestalten. Die in dem Programm vermittelten Inhalte zielen auf eine bestmögliche Ausrichtung der Vertriebsaktivitäten und auf die dynamischen Kunden- und Umweltanforderungen des Marktes ab.

Darüber hinaus wird die Mediq im Jahr 2023 unter Einbezug der Wettbewerbs- und Marktentwicklung in digitale Initiativen investieren und eine Digitale Agenda gestalten. Ein Fokus wird auf der Vernetzung und Integration von Versorgungspartnern und Therapien liegen, um mit digitalen Lösungen zur Zusammenarbeit die Versorgungsqualität, die Wirtschaftlichkeit und den Patientenfokus zu steigern sowie die Marktposition zu stärken und als zukunftsorientierter Leistungserbringer zu agieren.

Darüber hinaus haben wir unsere eLearning-Angebote weiter ausgebaut und werden diese auch im Jahr 2023 erweitern.

Die Mediq Deutschland GmbH hat 2022 ihre Anstrengungen im Bereich des betrieblichen Gesundheitsschutzes fortgeführt.

Im Zuge der Corona-Pandemie wurde ein umfangreiches, über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehendes Hygienekonzept entworfen, das unter anderem die Versorgung der Mitarbeiter mit Hygieneartikeln beinhaltete, um etwaige Ansteckungsrisiken am Arbeitsplatz möglichst zu eliminieren. Das Hygienekonzept wurde auch im Berichtsjahr weitergeführt bis zum Ende der Corona-Maßnahmen im vierten Quartal 2022.

D. Chancen- und Risikobericht

Wichtiger integraler Bestandteil unserer Firmenführung ist es, die internen und externen Risiken für unsere Geschäftsentwicklung zeitnah zu erfassen, zu bewerten und darauf im Rahmen des Risikomanagements zu reagieren. Dazu gehörten das monatliche Planungs- und Berichtswesen sowie der Forecast.

Wachsende Lebenserwartung sowie medizintechnischer Fortschritt sind und bleiben die Herausforderungen der Zukunft an das Gesundheitssystem im Ganzen und spezifisch der Branche Homecare.

Der Trend, dass Kliniken im Rahmen der Entlassung digitale Plattformen nutzen, d.h. sie informieren Nachversorger - wie Mediq - über anstehende Entlassungen über digitale Plattformen, hat sich in 2022 beschleunigt und wird auch im Jahr 2023 an Geschwindigkeit zunehmen. Hieraus kann sich für die Gesellschaft die Chance entwickeln, sich schneller an die Kundenwünsche anzupassen und zusätzliche Umsatzerlöse zu gewinnen.

Mediq Deutschland bereitet sich seit 2021 auf die bundesweite Einführung des E-Rezepts für Arzneimittel vor, die gesetzlich zum 01.01.2022 vorgesehen war. Die Einführung ist zum 01.01.2022 allerdings nicht erfolgt, weil die technischen Voraussetzungen für das E-Rezept aufseiten der Ärzte und Apotheken noch nicht bundesweit gegeben waren und das E-Rezept nicht ausreichend erfolgreich seitens der Gematik getestet wurde.

Wir beobachten den Markt und die regulatorischen Entwicklungen aufmerksam und sehen derzeit keine Risiken, die den Bestand des Unternehmens oder Tochterunternehmen gefährden.

Rechtliche Risiken aus dem Vertrieb unserer Produkte werden aktuell nicht gesehen.

Einkaufsrisiken waren im Jahr 2022 dank der Synergieeffekte im Mediq-Verbund gering. Allerdings führen die Lieferketten und Rohstoffpreisthematiken zu einer teilweise erhöhten Kostenstruktur. In 2022 hatten wir überwiegend eine "normale" Lieferverfügbarkeit. Für das Geschäftsjahr 2023 sieht die Gesellschaft das Einkaufsrisiko als gering an.

In den Verträgen mit den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) sind gegebenenfalls individuelle Qualitätsanforderungen geregelt (wie z.B. die ISO Norm DIN 13485). Das Unternehmen stellte sich auch hier entsprechend auf die notwendigen Anforderungen ein und konnte im Geschäftsjahr 2019 erfolgreich die Zertifizierung DIN 13485 bestätigen. Diesen hohen Standard an Qualität werden wir weiter ausbauen und innerhalb unserer Dienstleistungen zur Verfügung stellen. Das Risiko, den Qualitätsanforderungen nicht gerecht zu werden, wird als gering angesehen.

Individuelle Verträge, oder neue integrative Versorgungsstrukturen der Krankenkassen und die damit verbundenen geplanten Einsparungen können auch zukünftig zu einem Umsatzrückgang oder auch zu überdurchschnittlichen Umsatzsteigerungen in der gesamten Fachhandelsbranche führen. Des Weiteren rückt die Vereinbarung der pauschalen Versorgung der Patienten (in unserer Sparte) mehr und mehr in das Interesse der Krankenkassen. Das Unternehmen war in der Lage, sich auf die neue Situation einzustellen. Dieser Trend setzte sich seit 2020/2021 fort und wird für die kommenden Jahre zunehmender erwartet. Diese Tendenz ist von hoher Bedeutung für die Unternehmensentwicklung.

E. Ausblick

Die Gesellschaft ist bestrebt, weiter zu wachsen und ihre starke Position im Homecare-Geschäft auszubauen. Daher wurde die Entscheidung getroffen, das Reha-Geschäft am Standort Frankfurt am Main zu verkaufen, um im Einklang mit der globalen Strategie von Mediq die Kosteneffizienz zu optimieren.

Hinsichtlich der produzierenden Tochter Mediq Nutrimedicare GmbH in München hat die Gesellschaft die Absicht, die Geschäftstätigkeit bis Ende 2023 einzustellen.

(Entscheidung im Januar 2023, Einstellung Produktion und Vertrieb Ende Februar, Rückbau bis Ende Juli 23 (Auslaufen der Mietverträge).

Das Jahres-Budget 2023 sieht EUR 61,0 Mio Umsatzerlöse, ein deutlich positives EBITDA ohne Konzernumlage sowie ein ausgeglichenes Jahresergebnis vor Ergebnisübernahme vor.

 

Merzig, 31. Juli 2023

Mediq Deutschland GmbH

Lorenz Christian Meincke, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 154.742,78 35.035,38
2. Geschäfts- oder Firmenwert 106.476,07 167.004,73
3. Geleistete Anzahlungen 2.684,10 263.902,95 126.738,37 328.778,48
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.793.122,68 7.028.639,79
2. Technische Anlagen und Maschinen 344.436,16 439.738,23
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.655.938,34 2.213.200,58
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 9.793.497,18 97.623,29 9.779.201,89
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.001,00 5.037.229,50
2. Beteiligungen 23.143,17 48.144,17 23.143,17 5.060.372,67
10.105.544,30 15.168.353,04
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 4.270.286,51 4.755.999,26
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.047.441,97 8.777.614,24
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 21.709.294,49 13.085.330,11
- davon gegen Gesellschafter EUR 17.760.192,97 (i. Vj. EUR 13.060.187,44) -
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.435.363,12 31.192.099,58 947.521,22 22.810.465,57
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.740.866,83 3.427.062,85
37.203.252,92 30.993.527,68
C. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 63.761,00 67.333,00
D. Rechnungsabgrenzungsposten 246.632,76 272.888,05
47.619.190,98 46.502.101,77

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Kapitalrücklage 2.888.772,27 2.888.772,27
III. Gewinnvortrag 30.933.630,90 30.933.630,90
34.322.403,17 34.322.403,17
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 0,00 8.426,00
2. Sonstige Rückstellungen 5.909.891,96 6.006.798,41
5.909.891,96 6.015.224,41
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.176.329,78 2.290.519,67
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.818.684,02 1.631.940,02
- davon gegenüber Gesellschafter EUR 1.332.973,87 (i. Vj. EUR 1.603.291,66) -
3. Sonstige Verbindlichkeiten 640.720,81 610.994,47
- davon aus Steuern EUR 192.647,98 (i. Vj. EUR 188.570,52) -
5.635.734,61 4.533.454,16
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.751.161,24 1.631.020,03
47.619.190,98 46.502.101,77

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

2022 2021
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 58.069.694,18 62.155.617,26
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.774.082,25 2.171.550,42
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -25.660.788,99 -29.045.604,86
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -108.906,74 -25.769.695,73 -106.304,81 -29.151.909,67
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -16.517.621,31 -16.639.272,36
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -3.237.459,46 -19.755.080,77 -3.216.535,22 -19.855.807,58
- davon für Altersversorgung EUR 51.784,63 (i. Vj. EUR -2.333,12) -
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.675.167,62 -1.675.440,20
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -14.439.778,99 -14.183.243,87
7. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 0,00 13.558,69
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 136.685,64 223.645,50
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen -5.012.228,50 0,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -37.644,26 -93.942,32
11. Aufwendungen aus Verlustübernahmen -2.464.485,21 -2.292.389,29
12. Ergebnis nach Steuern -9.173.619,01 -2.688.361,06
13. Sonstige Steuern -86.573,96 -85.965,96
14. Erträge aus Verlustausgleich 9.260.192,97 2.774.327,02
15. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

I. Rechnungslegungsgrundsätze

1. Allgemeine Hinweise

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in 66663 Merzig und ist ins Handelsregister beim Amtsgericht Saarbrücken unter HRB 64449 eingetragen.

Dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften sowie die ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung zugrunde.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Währungsumrechnung

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Vergleich zum Vorjahr beibehalten worden.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bezogen auf eine Nutzungsdauer von längstens drei Jahren, angesetzt.

Geschäfts- oder Firmenwerte werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bezogen auf eine Nutzungsdauer von längstens sieben Jahren, angesetzt.

Sachanlagen

Die Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Skonti bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der voraussichtlichen Nutzungsdauern. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden linear abgeschrieben.

Die Abschreibungen bei den immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen wurden auf der Basis folgender Sätze vorgenommen:

%
Entgeltlich erworbene EDV-Programme 20 - 33,3
Bauten auf fremden Grundstücken 3 - 12
Technische Anlagen und Maschinen 10 - 33,3
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10 - 25

Seit dem 1. Januar 2019 erworbene abnutzbare bewegliche Anlagegüter, deren Anschaffungs- und Herstellungskosten unter EUR 800 netto betragen, werden sofort in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang gezeigt. In der ehemaligen Reiniger GmbH erfolgte ab dem Geschäftsjahr 2008 die Bildung eines Sammelpostens für die Anschaffung von Wirtschaftsgütern mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150 und EUR 1.000, der unabhängig von der tatsächlichen Nutzungsdauer über fünf Jahre abgeschrieben wird. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 150 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Hilfsmittel im Rahmen von Fallpauschalen der ehemaligen Reiniger GmbH werden über fünf Jahre abgeschrieben.

Finanzanlagen

Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind mit den Anschaffungskosten oder wegen nachhaltiger Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Vorräte

Waren sind unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips mit Anschaffungskosten bewertet. Für nicht gängige Artikel wurden Bewertungsabschläge in Höhe von TEUR 551 (Vj.: TEUR 452) vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Für zweifelhafte Forderungen sind Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 480 (Vj.: TEUR 528) sowie bei den verbleibenden Forderungen eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von TEUR 48 (Vj.: TEUR 44) abgesetzt, die dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko Rechnung tragen.

Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Die Rückdeckungsversicherungsansprüche für das Aufbau- und Pluskonto sind in Höhe der verzinslichen Ansammlung der vom Versicherungsnehmer geleisteten Sparanteile der Versicherungsprämien (zuzüglich etwa vorhandener Guthaben aus Überschussbeteiligungen) aktiviert. Es handelt sich um Deckungsvermögen im Sinne des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB. Dementsprechend werden sie zum beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den korrespondierenden Altersversorgungsverpflichtungen aus dem Aufbau- und Pluskonto verrechnet. Aufgrund der Inanspruchnahme des Ansammlungswahlrechts gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB ergibt sich daraus ein Aktivüberhang, der als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen wird.

Pensionsrückstellungen

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden für die Verpflichtungen aus dem Aufbau- und Pluskonto aufgrund der vorliegenden kongruenten Rückdeckungsversicherungen unter entsprechender Anwendung des § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB (wertpapiergebundene Altersvorsorge) mit dem beizulegenden Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen angesetzt (siehe auch Absatz zu "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung").

Für die Zusagen auf Berufsunfähigkeitsrente werden die Rückstellungen nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach der Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode) unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Bei der Rückstellungsberechnung wurde von einer Anpassung laufender Renten von 1,0 % p. a. sowie einer unternehmensspezifisch berechneten Fluktuation ausgegangen. Der zugrunde gelegte Rechnungszinssatz für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich auf 1,78 %; es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ergibt, beläuft sich auf 1,44 %. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 S. 1 HGB beträgt zum 31. Dezember 2022 TEUR 1 und unterliegt einer Ausschüttungssperre.

Sonstige Rückstellungen

Sämtliche Rückstellungen berücksichtigen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei der Rückstellungsbewertung werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen mit einbezogen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der Posten beinhaltet Abgrenzungen aus Zahlungen der Krankenkassen für den Einsatz von Hilfsmitteln bei Patienten. Grundsätzlich wird die Zahlung für einen mehrjährigen Zeitraum gewährt, sodass eine vollständige Vereinnahmung im Zahlungszeitpunkt noch nicht vorgenommen werden kann. Die vollständige Vereinnahmung erfolgt grundsätzlich während der Vertragslaufzeit (in der Regel zwei bis drei Jahre) oder wenn der Patient früher verstirbt. Die Gesellschaft geht auf Basis von Erfahrungswerten von einer kürzeren als der durchschnittlichen Vertragslaufzeit aus. Die Erträge werden über einen Zeitraum von elf Monaten abgegrenzt.

II. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022 ist im Anlagespiegel als Anlage zum Anhang dargestellt.

Die Gesellschaft ist an folgenden Unternehmen beteiligt:

Anteilsquote
%
Eigenkapital 31.12.2022
EUR
Ergebnis 2022
EUR
easycare Research GmbH, Merzig 100,00 -18.375,60 0,00 [1]
Mediq Nutrimedicare GmbH, München 100,00 613.431,11 0,00 [2]

[1] Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag zwischen der Mediq Deutschland GmbH und der easycare GmbH.

[2] Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag zwischen der Mediq Deutschland GmbH und der Mediq Nutrimedicare GmbH.

Die Beteiligung an der Mediq Nutrimedicare GmbH wurde aufgrund dauerhafter Verlustsituation in Höhe von TEUR 5.012 wertberichtigt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen u. a. in Höhe von TEUR 8.800 Darlehen (Vj. TEUR 7.700), TEUR 12.001 Forderungen aus Lieferung und Leistungen und Verrechnungskonten (Vj.: TEUR 5.560), TEUR 908 Cash-Pooling (Vj.: TEUR 2.223).

Die Forderungen gegen Gesellschafter belaufen sich auf Darlehensforderungen in Höhe von TEUR 8.500 (i. Vj. TEUR 7.500) sowie Forderungen aus der Verlustübernahme in Höhe von TEUR 9.260 (i. Vj TEUR 2.774).

Die Gesellschaft arbeitet mit einer externen Abrechnungsgesellschaft zur Abrechnung und Einziehung von Forderungen gegen Kostenträger (Krankenkassen) zusammen. Hierzu tritt die Gesellschaft diese Forderungen an die Abrechnungsgesellschaft ab und erhält von dieser Zahlungen über die Gesamtforderung innerhalb des vereinbarten Zahlungsziels. Dadurch ergeben sich Kosten- und Liquiditätsvorteile durch schnellere Zahlungen für die Gesellschaft.

3. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Verpflichtungen aus dem Aufbau- und Pluskonto aufgrund der vorliegenden kongruenten Rückdeckungsversicherungen werden unter entsprechender Anwendung des § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB (wertpapiergebundene Altersvorsorge) mit dem beizulegenden Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR 2.346 (Vj. TEUR 2.396) angesetzt.

Bei den Rückdeckungsversicherungen für das Aufbau- und Pluskonto handelt es sich um Deckungsvermögen im Sinne des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB, das mit den entsprechenden Schulden zu verrechnen ist. Aufgrund der Inanspruchnahme des Ansammlungswahlrechts gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB ergibt sich daraus ein Aktivüberhang, der als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen wird.

TEUR
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 2.346
Fortgeführte Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände 2.346
Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände 2.346

Die Aufwendungen aus der Verzinsung der Altersversorgungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 26 (i. Vj. TEUR 81) entsprechen im Finanzergebnis dem entsprechenden Aufwand (TEUR 26) aus dem Deckungsvermögen (Vj.: Ertrag 78).

Aufgrund der geänderten Bewertung der Pensionsverpflichtungen durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergab sich eine erforderliche Zuführung in Höhe von TEUR 631. Dieser Betrag wird in Ausübung des Wahlrechts gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB bis spätestens zum 31. Dezember 2024 angesammelt. Im aktuellen Jahr erfolgte eine entsprechende Zuführung zu den Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 42 (1/15 des Unterschiedsbetrages). Der Betrag der somit in der Bilanz nicht ausgewiesenen Pensionsverpflichtungen gemäß Art. 67 Abs. 2 EGHGB beläuft sich zum Abschlussstichtag auf TEUR 84.

4. Sonstige Rückstellungen

31.12.2022
TEUR
31.12.2021
TEUR
Ausstehende Rechnungen 2.351 2.513
Personalmaßnahmen 569 738
Urlaubsansprüche/Überstunden 458 264
Rückbauverpflichtungen 229 283
Berufsgenossenschaftsbeitrag und Ausgleichsabgabe 139 137
Archivierungskosten 104 91
Steuererklärungen 98 93
Abschluss -und Prüfungskosten 89 53
Gewährleistung 82 81
Sonstiges 1.791 1.755
5.910 6.006

5. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich wie im Vorjahr um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten.

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsätze wurden fast ausschließlich im Inland generiert. Rund 15,4 % davon im Bereich Reha und Hilfsmittel, der Rest im Bereich Homecare.

2. Sonstige betriebliche Erträge

Es werden folgende periodenfremde Erträge ausgewiesen:

2022
TEUR
2021
TEUR
Auflösung von Rückstellungen 688 488
Anlagenverkauf 151 0
Zahlungseingänge auf wertberichtigte Forderungen 10 10
Sonstige periodenfremde Erträge 37 20
886 518

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Es sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 374 (Vj. TEUR 203) ausgewiesen. Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um Forderungsverluste.

4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten die Zinsen aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 109 (Vj. TEUR 144).

5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfallen TEUR 26 (Vj. TEUR 80) auf die Verzinsung der Pensionsrückstellungen gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB sowie TEUR 2 (Vj. TEUR 4) auf die Aufzinsung der Rückstellung für Jubiläumsaufwendungen.

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Zinsen aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 5 (i. Vj. TEUR 0).

IV. Sonstige Angaben

1. Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Gesamtbezüge

Geschäftsführer mit gemeinschaftlicher Vertretungsregelung im Geschäftsjahr 2022 waren:

Frau Leah Bayer, Executive Vice President Mediq DACH, Frankfurt am Main, bis 16. September 2022

Herr Oliver Haller, Geschäftsführer Vertrieb, Dreieich

Lorenz Christian Meincke, Geschäftsführer, Hamburg, ab 16. September 2022.

Von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

2. Anzahl der Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

2022 2021
Vollzeitbeschäftigte 297 314
Teilzeitbeschäftigte 119 126
416 440

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:

31.12.2022
TEUR
31.12.2021
TEUR
Fällig 2023 (2022) 803 1.424
Fällig 2024 ff. - (2023 ff.) 1.267 629
2.070 2.053

Anteile an den Tochtergesellschaften sind nach wie vor verpfändet, mithin besteht eine Mithaftung für Verbindlichkeiten der Mediq B.V., Utrecht, Niederlande. Wir gehen aufgrund der bisherigen jederzeitigen Zahlung von Kapital- und Zinsdiensten der Mediq B.V. von einem geringen Risiko der Inanspruchnahme aus diesem Haftungsverhältnis aus.

Hier auszuweisende Geschäfte mit verbundenen Unternehmen bestehen nicht.

4. Abschlussprüferhonorar

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2022 berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 82 (Vj. TEUR 75). Es handelt sich ausschließlich um Honorare für die Abschlussprüfung.

5. Konzernzugehörigkeit

Die Mediq Deutschland GmbH wird in den Konzernabschluss der Mediq Holding B.V., Utrecht, Niederlande, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der Mediq Holding B.V. ist am Sitz der Gesellschaft einsehbar.

Durch die Einreichung des nach den IFRS-Vorschriften aufgestellten, geprüften und übersetzten Jahresabschlusses der Mediq Holding B.V. beim Unternehmensregister der deutschen Obergesellschaft Mediq Deutschland GmbH, Dresden, entfällt gemäß § 291 Abs. 2 HGB unsere Verpflichtung, einen eigenen Konzernabschluss aufzustellen.

Der Jahresabschluss der Mediq Deutschland GmbH wird im Unternehmensregister elektronisch offengelegt.

6. Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag bis zur Aufstellung dieses Anhangs sind folgende Vorgänge eingetreten, die eine besondere Bedeutung für die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben.

Im Zuge einer organisatorischen Neuausrichtung wird geplant, das Reha-Geschäft im Laufe des Jahres 2023 zu veräußern.

Aus den gleichen Gründen und wegen einer schlechten wirtschaftlichen Prognose ist beschlossen worden, die Mediq NutriMedicare GmbH im Laufe des Jahres 2023 zu schließen.

 

Merzig, den 31. Juli 2023

Die Geschäftsführung

Lorenz Christian Meincke, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022

Anschaffungskosten
1.1.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchung
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.025.744,38 30.096,00 178,00 120.384,00 8.176.046,38
2. Geschäfts- oder Firmenwert 570.064,50 0,00 0,00 0,00 570.064,50
3. Geleistete Anzahlungen 126.738,37 2.632,25 0,00 -126.686,52 2.684,10
8.722.547,25 32.728,25 178,00 -6.302,52 8.748.794,98
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.043.280,39 161.265,89 0,00 0,00 15.204.546,28
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.859.093,56 2.139,82 0,00 0,00 2.861.233,38
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.192.007,65 1.662.099,44 10.518.483,19 103.096,92 10.438.720,82
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 97.623,29 0,00 824,89 -96.798,40 0,00
37.192.004,89 1.825.505,15 10.519.308,08 0,00 28.504.500,48
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 5.037.229,50 0,00 0,00 0,00 5.037.229,50
2. Beteiligungen 23.143,17 0,00 0,00 0,00 23.143,17
5.060.372,67 0,00 0,00 0,00 5.060.372,67
50.974.924,81 1.858.233,40 10.519.486,08 0,00 42.313.668,13
kumulierte Abschreibungen
1.1.2022
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.990.709,00 30.771,60 177,00 8.021.303,60
2. Geschäfts- oder Firmenwert 403.059,77 60.528,66 0,00 463.588,43
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
8.393.768,77 91.300,26 177,00 8.484.892,03
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.014.640,60 396.783,00 0,00 8.411.423,60
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.419.355,33 97.441,89 0,00 2.516.797,22
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 16.978.807,07 1.089.642,47 10.285.667,06 7.782.782,48
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
27.412.803,00 1.583.867,36 10.285.667,06 18.711.003,30
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 5.012.228,50 0,00 5.012.228,50
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 5.012.228,50 0,00 5.012.228,50
35.806.571,77 6.687.396,12 10.285.844,06 32.208.123,83
Buchwerte
31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 154.742,78 35.035,38
2. Geschäfts- oder Firmenwert 106.476,07 167.004,73
3. Geleistete Anzahlungen 2.684,10 126.738,37
263.902,95 328.778,48
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.793.122,68 7.028.639,79
2. Technische Anlagen und Maschinen 344.436,16 439.738,23
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.655.938,34 2.213.200,58
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 97.623,29
9.793.497,18 9.779.201,89
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.001,00 5.037.229,50
2. Beteiligungen 23.143,17 23.143,17
48.144,17 5.060.372,67
10.105.544,30 15.168.353,04

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Mediq Deutschland GmbH, Merzig

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Mediq Deutschland GmbH, Merzig, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mediq Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Die im Abschnitt "Sonstige Informationen" unseres Bestätigungsvermerks genannten Bestandteile des Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der im Abschnitt "Sonstige Informationen" genannten Bestandteile des Lageberichts.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die folgenden nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Lageberichts:

die im Lagebericht enthaltenen lageberichtsfremden und als ungeprüft gekennzeichneten Angaben.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Saarbrücken, den 14. August 2023

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Geis-Sändig, Wirtschaftsprüfer

Nobis, Wirtschaftsprüferin

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