Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Axel Fiederle seit 9.2.2022 | Prokura |
Lukas Günther seit 20.1.2020 | Prokura |
Christian Neugebauer seit 10.1.2019 | Prokura |
Ralph Schäfer seit 5.12.2016 | Prokura |
Frank Medgyesy seit 13.7.2015 | Geschäftsführer |
Benjamin Maier seit 7.7.2014 | Prokura |
Alexander Koschmieder seit 12.2.2014 | Prokura |
Hans-Joachim Freier seit 26.2.2013 | Prokura |
Stefan Simmert seit 17.3.2011 | Prokura |
Timo Achtmann seit 2.8.2010 | Prokura |
Guido Michael seit 25.1.2010 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (5)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 36.00% | |
| 30.00% | |
Eva Piepenstock | 25.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Motan GmbH (vormals: Motan-Colortronic GmbH)FriedrichsdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023A. Wirtschaftsbericht I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2023 Motan GmbH (vormals Motan Colortronic GmbH) ist ein international führender Anbieter von Peripheriegeräten und -systemen für das Materials Handling von Schüttgütern. Zu den Kunden der Gesellschaft zählen renommierte, weltweit tätige Unternehmen. 1. Umsatz- und Auftragsentwicklung Der Gesamtumsatz von Motan GmbH betrug im Geschäftsjahr 2023 TEUR 86.398 nach TEUR 70.564 im Geschäftsjahr 2022. Für das Geschäftsjahr 2024 wird mit einem Umsatz von TEUR 91.200 gerechnet. 2. Investitionen Das Investitionsvolumen betrug im Geschäftsjahr 2023 TEUR 491. Für das Jahr 2024 plant die Unternehmung mit Investitionen in Höhe von TEUR 620. 3. Personal- und Sozialbereich Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 im Durchschnitt 138 fest angestellte Mitarbeiter (Voll- und Teilzeitkräfte sowie Auszubildende). Die Anzahl der Mitarbeiter wird in 2024 vergleichbar bleiben. Motan GmbH gewährt jährlich freiwillige Bonuszahlungen an die Mitarbeiter. Die Höhe der jeweiligen Prämie ist sowohl ergebnis- als auch leistungsabhängig. II. Lage des Unternehmens Das Anlagevermögen ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 165 gesunken. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich von TEUR 16.843 in 2022 auf TEUR 13.944 im Berichtsjahr verringert. Unter Abzug der erhaltenen Anzahlungen von TEUR 15.038 betragen die Vorräte TEUR 6.236. Die Working Capital Ratio beträgt im Berichtsjahr 157,3 % gegenüber 144,8 % im Vorjahr. Es wurde ein Jahresergebnis einschließlich der Gewerbesteuerumlage von TEUR 6.948 erzielt, das aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an den Organträger abgeführt wird. Die Eigenkapitalquote beträgt 42,1 % im Vergleich zu 37,9 % im Vorjahr. Die Verbindlichkeiten sind mit TEUR 9.524 um TEUR 4.625 niedriger als im Vorjahr (TEUR 14.149). Die Verbindlichkeiten enthalten solche gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von TEUR 3.136. Die liquiden Mittel haben sich im Berichtsjahr von TEUR 2.485 auf TEUR 1.664 reduziert. Der Umsatz war im Berichtsjahr mit TEUR 86.398 um TEUR 15.834 höher als im Vorjahr (TEUR 70.564). Der Materialaufwand stieg im Berichtsjahr auf TEUR 58.060. Die Materialaufwandsquote beträgt 67,2 % (Vorjahr 67,9 %). Der Personalaufwand erhöht sich um TEUR 978 auf TEUR 11.789. Die Personalaufwandsquote hat sich damit von 15,3 % im Vorjahr auf 13,6 % verringert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit TEUR 9.024 um TEUR 411 höher als die des Vorjahres. Dem Grunde nach entsprechen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in der Zusammensetzung dem Vorjahr. III. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Die zur Steuerung des Unternehmens herangezogenen finanziellen Leistungsindikatoren waren im Berichtszeitraum Umsatzerlöse, Rohergebnis und EBITDA. Diese werden monatlich an den Gesellschafter berichtet und erläutert. Zu den wichtigsten nicht finanziellen Leistungsindikatoren zählen Kundenzufriedenheit (z.B. gemessen an der quality performance und Lieferzeit) sowie Sicherheit am Arbeitsplatz (u.a. Vermeidung von Arbeitsunfällen). B. Bericht über die künftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Eine grundlegende Änderung der Geschäftspolitik ist nicht geplant. Der allgemeine Geschäftsumfang ist stabil. Zusätzlich gelingt es uns, Großaufträge zu erhalten, die zu periodisch unregelmäßigen Umsatzverteilungen führen. Wir planen daher für das Wirtschaftsjahr 2024 mit einem Umsatz, der um Mio EUR 5,1 höher sein wird als der des Jahres 2023 bei vergleichbarer Materialaufwandsquote. Personalkosten und sonstige betriebliche Aufwendungen bleiben dem Grunde und der Höhe nach vergleichbar dem Wirtschaftsjahr 2023. Wir gehen davon aus, dass wir im Wirtschaftsjahr 2024 einen operativen Gewinn in Höhe von ca. TEUR 8.600 erzielen werden. II. Risikobericht 1. Allgemeiner Risikobericht Die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland ist nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Vergleich zum Vorjahr im Jahr 2023 um real 0,6 Prozent gesunken. Die Materialengpässe haben sich weitgehend aufgelöst. Während die Produktion im ersten Halbjahr noch von hohen Auftragsbeständen abgepuffert wurde, brach diese Stütze im weiteren Jahresverlauf Stück für Stück weg, denn der Auftragseingang zeigte das gesamte Jahr über eine schwache Dynamik. Bereits zum Jahresbeginn kam es zu zweistelligen realen Minusraten, und auch im Jahresverlauf war keine Trendwende in Sicht. Ein herausforderndes wirtschaftliches Umfeld geprägt von hoher Unsicherheit führte zu einer spürbaren Zurückhaltung bei den Bestellungen. Der Bestelleingang verfehlte sein Vorjahresniveau im Gesamtjahr 2023 preisbereinigt um 12 Prozent. Die Auftragsreichweite lag zum Jahresende mit 10,2 Monaten zwar immer noch ungewöhnlich hoch, doch hat die Reichweite inzwischen spürbar an Länge eingebüßt. Der Höchststand lag im Juli und August 2022 bei 12,2 Monaten. Zudem darf der immer noch ungewöhnliche, Zweifel hegende Durchschnittswert nicht über eine sehr unterschiedliche Verteilung innerhalb der Maschinenbaubranche hinwegtäuschen. Nach Ergebnissen der 20. VDMA-Blitzumfrage von Ende Oktober 2023 lag die Auftragsreichweite in 60 Prozent der Unternehmen bereits unter ihrem jeweiligen langjährigen Durchschnitt. Und 34 Prozent der Maschinenbauer berichteten laut ifo-Konjunkturtest im Oktober von Produktionsbehinderungen aufgrund von Auftragsmangel. Den ersten Produktionsstätten sind demnach die Puffer fürs Produzieren abhandengekommen. Mit der Folge, dass laut ifo die Kapazitätsauslastung im Maschinenbau von Juli (88,8 Prozent) auf Oktober (85,9 Prozent) deutlich absank. Die konjunkturelle Abkühlung wirkt sich auch mehr und mehr am Arbeitsmarkt aus. Die Einstellungsabsichten der Unternehmen haben sich reduziert, und die Kurzarbeit steigt auf einem niedrigen Niveau an. Nach Schätzungen der Bundesanstalt für Arbeit waren im November etwa 20.000 Beschäftigte im Maschinenbau in Kurzarbeit. Unter dem Strich konnte die Beschäftigtenzahl in den Betrieben mit mindestens 50 Mitarbeitern im Jahresverlauf jedoch trotz der Engpässe am Arbeitsmarkt um 1,3 Prozent zulegen. Insgesamt wurden ca. 13.600 Stellen aufgebaut. Der Arbeitskräftemangel bleibt aber nicht zuletzt aufgrund der demografischen Entwicklung akut. In Folge der gestiegenen durchschnittlichen Preise für Maschinenbauprodukte nahm der Umsatz ausweislich der Ergebnisse der VDMA Auftragseingangs- und Umsatzstatistik um nominal +7 Prozent zu. Die Produktion erreichte zum Jahresende ein Niveau von geschätzt 254 Mrd. Euro, der Umsatz von 264 Mrd. Euro. 1
1 Statistisches Bundesamt, Bundesagentur
für Arbeit, ifo Institut, VDMA
Nach Ansicht der Bundesregierung nimmt die Wirtschaftsleistung mit einem erwarteten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um +0,2 Prozent im Jahr 2024 nur geringfügig zu. Geopolitische Krisen sowie geldpolitische Straffungen belasten die erwartete Erholung. Mit einer von der Bundesregierung erwarteten Inflationsrate von 2,8 Prozent für 2024 liegt das Preisniveau weiterhin über dem mittelfristigen Inflationsziel von 2 Prozent der EZB. Die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte dürften im gleichen Zeitraum jedoch um 3,8 Prozent zulegen. In Folge geringerer Inflationsraten steigen dadurch die Reallöhne, wovon im Verein mit einer robusten Arbeitsmarktentwicklung im Jahresverlauf die Konjunktur profitieren und eine zaghafte binnenwirtschaftliche Erholung eingeleitet werden kann. Auch die Exporte dürften wieder mit 0,6 Prozent leicht zulegen. Insgesamt bleibt der Wirtschaftsstandort Deutschland aber weiter unter Druck. Dieser aktuellen Schwächephase will die Bundesregierung mit umfassenden und zielgerichteten Maßnahmen begegnen. Das Ziel ist es, den Wirtschaftsstandort zu stärken, etwa durch das Wachstumschancengesetz, das Entlastungen für die deutsche Wirtschaft in Aussicht stellt. Durch die Entlastungen soll die Investitionsdynamik verstärkt und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen verbessert werden. Um Innovationsanreize zu setzen, soll die Forschungszulage erhöht werden. Überbordende Bürokratie - beispielsweise bei der Fachkräftegewinnung aus dem Ausland - soll reduziert werden. 2
2 Bundesregierung (Jahreswirtschaftsbericht)
Für den Maschinenbau in Deutschland wird 2024 abermals ein herausforderndes Jahr. Die VDMA-Volkswirte rechnen mit einem Rückgang der realen Produktion in Höhe von 4 Prozent. Diese Prognose ist mit hohen Unsicherheiten behaftet, denn die weitere wirtschaftliche Entwicklung hängt von vielen Faktoren ab, die aktuell nur schwer abschätzbar sind. Die Weltkonjunktur steckt nach wie vor in der Flaute. Und die die Stimmung in den Unternehmen im Maschinenbau bleibt bestenfalls verhalten, wie ein Blick auf das ifo-Geschäftsklima verrät. Insbesondere die Erwartungen sind aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen pessimistisch. Der Auftragseingang im Januar 2024 (-10 Prozent real zum Vorjahr) knüpft nahtlos an die schwachen Monate des Jahresendes 2023 an. Allein für Teile des Auslandsgeschäfts bleibt die Hoffnung auf eine Bodenbildung intakt. Doch können diese ersten Anzeichen für eine Bodenbildung bei Teilen der Auslandsnachfrage keinesfalls als Trendwende interpretiert werden. Die Belastungen und Herausforderungen sind im Wesentlichen dieselben wie schon zu Jahresbeginn 2023. Und mit dem Krieg im Nahen Osten sowie der von der Politik verursachten Verunsicherung sind weitere negative Einflussfaktoren hinzugekommen. Das schlägt sich auch in der Beschäftigung nieder: Viele Unternehmen haben ihre Einstellungsabsichten derzeit zurückgefahren. Der Fachkräftemangel ist und bleibt aber eine große Herausforderung für die Unternehmen, nicht zuletzt aufgrund des demografischen Wandels. Daher werden die Unternehmen versuchen, trotz schwieriger Rahmenbedingungen an ihrem Stammpersonal festzuhalten. Kurzarbeit, die in den nächsten Monaten ansteigen dürfte, hat sich in der Vergangenheit bereits mehrfach als probates Mittel zur Überbrückung konjunktureller Schwächephasen bewiesen. 3 Der Geschäftsumfang der Gesellschaft kann sich diesen Entwicklungen nicht entziehen. Weder im Absatz- noch im Beschaffungsbereich ist die Gesellschaft einem Währungsrisiko ausgesetzt. 2. Spezieller Chancen- und Risikobericht Die dezentrale Struktur der Gesellschaft ermöglicht es, die sich bietenden Marktchancen nachhaltig zu erschließen und zu nutzen. Wir haben im Berichtsjahr 2023 konsequent in die Bereiche Digitalisierung und Prozessoptimierung investiert und werden dies auch im Wirtschaftsjahr 2024 fortführen. Wir versprechen uns hiervon eine weitere Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit. Die oben genannten Entwicklungen verzögern den wirtschaftlichen Erfolg dieser Maßnahmen. III. Prognosebericht Wir sind uns der politischen und ökonomischen Herausforderungen, denen die Gesellschaft zu begegnen hat, bewusst. Wir werden die begonnenen Investitionen und Vorhaben weiter vorantreiben, um ein nachhaltiges Wachstum der Gesellschaft vorzubereiten und zu sichern. Unsere stabile Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist die Basis hierfür. C. Forschung und Entwicklung Die Entwicklung von neuen Produkten und Forschungsaufgaben werden von der Motan Holding GmbH, Konstanz, wahrgenommen. D. Zweigniederlassungen Die Gesellschaft unterhält Zweigniederlassungen in Isny und Kirchlengern.
Friedrichsdorf, den 29. März 2024 Guido Michael Frank Medgyesy Bilanz zum 31. Dezember 2023Motan GmbHFriedrichsdorfAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023Motan GmbHFriedrichsdorf
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023Motan GmbH, FriedrichsdorfRegistergericht Bad Homburg v. d. Höhe, HRB 103851. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft weist zum Abschluss-Stichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB auf. Die Gliederung des Jahresabschlusses entspricht den Vorschriften des Dritten Buches des HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb und Service von verfahrenstechnischen Anlagen. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256a HGB aufgestellt. 2. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Die Vorräte werden mit den Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert gem. § 253 Abs. 4 HGB angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert angesetzt. Erkennbare Ausfallrisiken sind durch Bildung von Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Wegen der allgemeinen Zins- und Mahnaufwendungen sowie des nicht durch die Kreditversicherung abgedeckten Ausfallrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % bzw. 1,5 % des nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungsbestandes gebildet. Die Rückstellungen tragen allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme Rechnung. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die auf Fremdwährung lautenden Beträge werden zum jeweiligen Anschaffungskurs (Mittelkurs) eingebucht. Forderungen werden zum Bilanzstichtag mit dem Stichtagskurs bewertet. Die Bewertung der Fremdwährungsverbindlichkeiten erfolgte entsprechend. 3. Bilanzerläuterungen 3.1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. 3.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 351.379,86 (Vj.: EUR 398.782,83) enthalten. Die Forderungen haben sämtlich eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. 3.3. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt EUR 8.000.000,00. 3.4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
3.5. Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 4.909.850,72 (Vj.: EUR 7.934.032,87) enthalten. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Steuern in Höhe von EUR 107.365,81 (Vj.: EUR 104.657,47). Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind in dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:
4. Sonstige Angaben 4.1. Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr gliedert sich die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten wie folgt:
4.2. Name und Sitz des Gesellschafters Die Gesellschaftsanteile werden vollständig von der Motan Holding GmbH, Konstanz, gehalten. 4.3. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Motan Holding GmbH, Konstanz, einbezogen. 4.4. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat folgende Erklärung ausgesprochen:
4.5. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft sind:
Die Gesellschaft wird durch die Geschäftsführer gemeinsam oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Die Geschäftsführer sind nicht von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 4.6. Prokura Prokura war im Berichtszeitraum erteilt an:
4.7. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023, die wesentlichen Einfluss auf die weitere Entwicklung der Gesellschaft haben können, sind bis zur Erstellung des Anhangs nicht zu verzeichnen. Inwieweit sich die Veränderungen der politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken, kann im Zeitpunkt der Jahresabschlusserstellung noch nicht beurteilt werden. 4.8. Ergebnisverwendung Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der Motan Holding GmbH, Konstanz, wurde das Jahresergebnis zum Bilanzstichtag in vollem Umfang dem Verrechnungskonto der Motan Holding GmbH gutgeschrieben.
Friedrichsdorf, den 29.03.2024 Die Geschäftsführung Guido Michael Frank Medgyesy BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Motan GmbH, Friedrichsdorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Motan GmbH, Friedrichsdorf - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Motan GmbH, Friedrichsdorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Konstanz, den 30 April 2024 bmi
auditax GmbH
D. Moraschi, Wirtschaftsprüfer Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023Motan-Colortronic GmbHFriedrichsdorf
Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte in der Gesellschafterversammlung vom 24. Juni 2024. |
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