Diamond Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jens Muttersbach seit 15.1.2025 | Geschäftsführer |
Bastian Wilhelm Seeger seit 15.1.2025 | Geschäftsführer |
Julien Fabregues seit 4.1.2024 | Prokura |
Matthias Steiert seit 4.1.2024 | Prokura |
Stefanie Maier seit 4.1.2024 | Prokura |
Daniel Kübler seit 4.1.2024 | Prokura |
Mike Kunze seit 4.1.2024 | Prokura |
Carmen Coviello seit 4.1.2024 | Prokura |
Sam Maddalena seit 17.3.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
TDK Corporation | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TDK-Micronas GmbHFreiburg im BreisgauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Bilanz zum 31. März 2024Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2023 bis 31. März 2024
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024A. Allgemeine Hinweise Die TDK-Micronas GmbH ist beim Amtsgericht Freiburg im Breisgau unter der Handelsregisternummer HRB 6108 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Der Jahresabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht. Kleinster und größter Konzernkreis stellt die TDK Corporation in Tokio/Japan, dar. Der Konzernabschluss ist am Sitz der TDK-Corporation in Tokio/Japan, erhältlich und kann unter www.tdk.co.jp eingesehen werden. Der Konzernabschluss der TDK Corporation, Tokio/Japan, wird als befreiender Konzernabschluss gemäß § 292 HGB für die Verpflichtung der Gesellschaft einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen genutzt. Wesentliche abweichende Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden des Konzernabschlusses der TDK Corporation liegen in der Bilanzierung von Leasingverhältnissen, Umsatzlegung, Bewertung der Pensionsrückstellung und in der nur außerplanmäßigen Abschreibung eines Geschäfts- oder Firmenwertes. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundlagen wurden weitestgehend in Übereinstimmung zum Vorjahr angewendet. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Hierzu verweisen wir auf die entsprechenden Ausführungen im Lagebericht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Die Nutzungsdauer für die entgeltlich erworbene Marke beträgt 15 Jahre, die der übrigen immateriellen Vermögensgegenstände 7 Jahre. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauern betragen zwischen 20 und 40 Jahren für Gebäude, 5 und 25 Jahre für Maschinen und technische Anlagen und zwischen 5 und 25 Jahren für sonstige Geschäftsausstattung. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Geringwertige Anlagegüter mit einem Wert von über EUR 250,00 bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden auf immaterielle Vermögensgegenstände und auf Gegenstände des Sachanlagevermögens außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bilanziert. Sofern Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert aufgrund vorrausichtlich dauerhafter Wertminderung erforderlich sind, wurden diese berücksichtigt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden mit Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Berücksichtigung des zulässigen Bewertungsvereinfachungsverfahrens "Fifo-Methode" bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen -soweit durch Fertigung veranlasstberücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. Soweit erforderlich wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Für drohende Verluste aus Liefer- und Abnahmeverpflichtungen sind in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Sofern erforderlich, ist allen risikobehafteten Posten durch die Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen. Die infolge des eingetretenen Besserungsfalls aufwandswirksam eingebuchten Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der TDK Corporation wurden mit Forderungen gegen die TDK Corporation verrechnet. Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt, Guthaben in Fremdwährung werden zum Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs bewertet. Der Sonderposten enthält Zuschüsse für Investitionen zum Anlagevermögen des EU-weiten Förderprojektes IPCEI. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt über 5 Jahre und entspricht der Abschreibungsdauer der geförderten Anlagegüter. Die Rückstellungen für Pensionen werden -abweichend von der Steuerbilanzmittels Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Als Bewertungsmethode wurde die projizierte Einmalbeitragsmethode benutzt. Den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Barwerten liegt unter Verwendung der Heubeck-Richttafeln 2018 G ein Rechnungszinsfuß von 1,83 % zugrunde. Dabei handelt es sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Als Finanzierungsendalter wurde 65 Jahre bzw. jeweils das Alter gewählt, in dem frühestens Altersrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung nach dem RVAGAnpG 2007 in Anspruch genommen werden kann. Erwartete Rentenanpassungen wurden mit 2,25 % und Gehaltssteigerungen mit 2,50 % geschätzt. Die Dynamik der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung wurde gemäß Einkommenstrend berücksichtigt. Bilanzielle Auswirkungen aus einer Änderung des Abzinsungssatzes werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) und gegebenenfalls abgezinst. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen wird ebenfalls mittels Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Als Bewertungsmethode wurde die projizierte Einmalbeitragsmethode benutzt. Hierbei kamen die Heubeck-Richttafeln 2018 G und ein Rechnungszinsfuß von 1,80 % zur Anwendung. Dabei handelt es sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Erwartete Gehaltssteigerungen sowie die Dynamik der Beitragsbemessungsgrenzen in der gesetzlichen Renten- und Krankenversicherung wurden mit jeweils 2,50 % berücksichtigt. Als Finanzierungsendalter wurde das Alter zum Zeitpunkt der jeweiligen Zuwendung gewählt. Das maximale Alter, bis zu dem ein Dienstjubiläum noch ausgezahlt wird, ist der frühestmögliche Rentenbeginn gemäß RV-Altersgrenzenanpassungsgesetz. Dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Barwert der Altersteilzeitrückstellungen liegt unter Verwendung der Richttafeln Heubeck 2018 G ein Rechnungszinsfuß von 1,18 % zugrunde. Dabei handelt es sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 3 Jahren. Erwartete Gehaltssteigerungen sowie die Dynamik der Beitragsbemessungsgrenzen in der gesetzlichen Renten- und Krankenversicherung wurden ebenfalls mit je 2,50 % berücksichtigt. Aufgrund einer kollektiven Betriebsvereinbarung werden auch potenzielle ATZ-Verträge bewertet. Für diese Verpflichtungen wurde die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme von Altersteilzeit mit Jahrgangsabhängig 10 % bis 50 % angenommen. Die auf Grundlage der Betriebsvereinbarung zur Altersteilzeit gewährten Aufstockungsleistungen wurden als Abfindung klassifiziert und die Anpassung in der Gewinn- und Verlustrechnung als sonstiger betrieblicher Aufwand (im Vorjahr: sonstiger betrieblicher Ertrag) erfasst. Erfolge aus Änderungen des Abzinsungssatzes oder Zinseffekte einer geänderten Schätzung der Restlaufzeit bei wesentlichen Rückstellungen werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder gegebenenfalls aufgrund voraussichtlich nutzbarer steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Differenzen bestehen im Wesentlichen bei den Rückstellungen für Pensionen, die zu aktiven latenten Steueransprüchen führen, und beim Ansatz der Handelsmarke, aus dem sich passive latente Steuern ergeben. Der anzusetzende Steuersatz beträgt 30,9 %. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Insgesamt liegt ein Aktivüberhang aktiver Steuerlatenzen über passive Steuerlatenzen vor. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden dabei das Realisationsprinzip und das Anschaffungskostenprinzip beachtet. C. Erläuterungen zur Bilanz Die angegebenen Ziffern verweisen auf die entsprechenden Positionen in der Bilanz(. (1) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens einschließlich der Abschreibungen ist aus dem als Anlage 1 zum Anhang beigefügten Anlagengitter ersichtlich. Angaben zum Anteilsbesitz an verbundenen Unternehmen per 31. März 2024:
1) Jahresabschluss zum 31. März 2024 nach
IFRS-Rechnungslegungsgrundsätzen
(2) Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 327.370 (Vj. TEUR 352.905). Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen TEUR 3.337 (Vj. TEUR 2.525) den Liefer- und Leistungsverkehr und TEUR 322 (Vj. TEUR 262) Forderungen aus der Gewinnabführung einer Tochter. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben TEUR 294.257 (Vj. TEUR 317.170) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten TEUR 50.206 (Vj. TEUR 25.689) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Dabei handelt es sich um Vorauszahlungen zur langfristigen Absicherung von Einkaufsmengen für Foundry-Wafer. (3) Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert zum Vorjahr TEUR 500 und die Kapitalrücklage TEUR 709.941. (4) Sonderposten für Investitionszuschüsse Für das Projekt "Investitionen in die Zukunft der Fertigungsbereiche" wurden Zuwendungen vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie bewilligt. Die bisher erhaltene Fördersumme beträgt TEUR 12.859 und betrifft Anlagegüter, die in den Jahren 2017 bis 2023 angeschafft wurden. In den Sonderposten für Investitionszuschüsse wurden im Berichtsjahr TEUR 2.347 eingestellt, welche über einen Zeitraum von 5 Jahren aufgelöst werden. Zum Bilanzstichtag weist der Sonderposten einen Saldo von TEUR 2.415 aus. (5) Rückstellungen Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 S. 1 HGB zwischen der Bewertung der Pensionsrückstellungen mit dem anzuwendenden 10-Jahresdurchschnittszinssatz und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz beträgt zum 31.03.2024 TEUR 463. Der Unterschiedsbetrag von TEUR 463 ist gemäß § 253 Abs. 6 S. 2 HGB ausschüttungsgesperrt. ATZ-Verpflichtungen mit einem Erfüllungsbetrag in Höhe von TEUR 3.983 sind nach Vorliegen der Verrechnungsvoraussetzungen gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 Halbsatz 1 HGB mit einem Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 2.074 saldiert worden. Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 2.074 entspricht den Anschaffungskosten. Die Erträge aus dem Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 11 wurden mit Zinsaufwendungen aus den Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von TEUR 31 verrechnet. Die angewandten Schätzverfahren in Bezug auf die wesentlichen Rückstellungen sowie die der Ermittlung des Aufzinsungsaufwandes zugrunde gelegten Annahmen sind im Abschnitt B "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" angegeben. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaubsansprüche, Altersteilzeitverpflichtungen, Zielvereinbarungen, Jubiläumsverpflichtungen sowie für sonstige Risiken. Zum Bilanzstichtag weist davon die Rückstellung für Urlaubsansprüche mit TEUR 3.725 betragsmäßig den größten Saldo aus. Der in den Rückstellungen gebildete Sicherheitsabschlag für Rückzahlungsrisiken für das Förderprojekt IPCEI beträgt TEUR 1.543. Dabei wird eine Wahrscheinlichkeit des Rückzahlungsrisikos von 12 % (i.Vj. 15 %) geschätzt. (6) Verbindlichkeiten Die Restlaufzeit sowie die Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Verbindlichkeiten sind aus dem als Anlage 2 zum Anhang beigefügten Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich. Haftungsverhältnisse Im Geschäftsjahr bestanden keine angabepflichtigen Haftungsverhältnisse. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die angegebenen Ziffern verweisen auf die entsprechenden Positionen in der Gewinn- und Verlustrechnung. (7) Umsatzerlöse Nach Regionen stellen sich die Umsatzerlöse wie folgt dar:
Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 265.895 (Vj. TEUR 229.697) entfallen mit 81,4 % (Vj. 79,6 %) auf den Geschäftsbereich Automotive, mit 12,2 % (Vj. 11,8 %) auf den Geschäftsbereich Consumer und mit 2,6 % (Vj. 4,9 %) auf den Geschäftsbereich Industrial. Die restlichen Umsatzerlöse entfallen mit 3,8 % (Vj. 3,7 %) im Wesentlichen auf Mieterträge. (8) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge entfallen mit TEUR 1.803 (Vj. TEUR 3.470) auf Erträge, die anderen Geschäftsjahren zuzuordnen sind. Diese enthalten im Wesentlichen Erträge im Zusammenhang mit erhaltenen öffentlichen Investitionszuschüssen, die vorherige Geschäftsjahre betreffen in Höhe von TEUR 905 und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 664. Erträge aus der Währungsumrechnung betragen TEUR 2.312 (Vj. TEUR 2.985). (9) Personalaufwand Die Minderung der Aufwendungen für Löhne und Gehälter ist auf die reduzierte Mitarbeiterzahl zurückzuführen. Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung enthalten Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 739 (i. Vj. TEUR 3.159). Hauptursache für den niedrigeren Aufwand als im Vorjahr war die im Berichtsjahr geringer ausgefallene Erhöhung des Rententrends und der anrechenbaren Bezüge im Vergleich zum Vorjahr. (10) Sonstige betriebliche Aufwendungen Aus der sukzessiven Auflebung des in der Vergangenheit durchgeführten Forderungsverzichtes gegen Besserungsschein resultiert im Berichtsjahr ein periodenfremder, außergewöhnlicher Aufwand in Höhe von TEUR 25.459 (i. Vj. TEUR 8.100). Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen TEUR 2.505 (Vj. TEUR 3.527). (11) Finanzergebnis Im Berichtsjahr wurden die aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags erhaltenen Gewinne in Höhe von TEUR 322 in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter entsprechender Bezeichnung ausgewiesen. Im Vorjahr waren die aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags erhaltenen Gewinne in Höhe von TEUR 262 in den Erträgen aus Beteiligungen enthalten. Aus der Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen ergab sich ein Aufwand in Höhe von TEUR 1.505 (Vj. TEUR 2.491). E. Sonstige Erläuterungen und Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Bestellobligo in Höhe von 82,4 Mio. EUR sowie aus sonstigen außergewöhnlichen Langfristverträgen in Höhe von 136,1 Mio. EUR. Dabei handelt es sich um Vorauszahlungen zur langfristigen Absicherung von Einkaufsmengen für Foundry-Wafer. Aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 2,5 Mio. EUR. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen Durch den Wechsel der Gesellschafterin der TDK-Micronas GmbH hin zur TDK Corporation Tokio/Japan wurde auch das Darlehen in Höhe von insgesamt TEUR 180.422 von der TDK Magnetic Field Sensor Switzerland AG, Zürich/Schweiz, auf die TDK Corporation übertragen. Für dieses Darlehen besteht ein Rangrücktritt der Gesellschafterin mit Schreiben vom 31. Dezember 2008. Ebenfalls ging der zum 31. Dezember 2008 und zum 31. Dezember 2009 gegenüber der vormaligen Micronas GmbH (jetzige TDK-Micronas GmbH) ausgesprochene Forderungsverzicht gegen Besserungsschein in Höhe von insgesamt TEUR 189.245 auf die TDK Corporation über. Die Forderungsverzichte leben in Höhe der künftigen Gewinne wieder auf, solange keine bilanzielle Überschuldungssituation besteht bzw. entstehen würde. Durch die Umsetzung des am 17. Mai 2021 unterzeichneten Verschmelzungsvertrags mit der TDK Germany GmbH und der anschließenden Aufdeckung von stillen Reserven wurde die Eigenkapitalstruktur der TDK-Micronas GmbH verbessert. Die in Folge dieser Umstrukturierungsmaßnahme sich ergebende Forderung in Höhe von 369,4 Mio EUR wird in Teilzahlungen fällig. Zum Bilanzstichtag beträgt der Saldo 327,0 Mio EUR. Die im Zusammenhang mit dem Eintritt des Besserungsfalls aufgelebte Darlehensverbindlichkeit in Höhe von TEUR 25.459 wurde mit der Darlehensforderung aufgerechnet. Insgesamt verbleibt zum Bilanzstichtag ein Forderungsverzicht gegen Besserungsschein in Höhe von TEUR 146.776. Mit Wirkung zum 23. Februar 2024 hat die TDK Europe S.A., Luxemburg der TDK- Micronas GmbH ein verzinsliches Darlehen in Höhe von 40 Mio. EUR mit Laufzeit bis zum 21. Februar 2025 gewährt. Ein weiteres Darlehen in Höhe von 27,5 Mio. USD wurde am 23. Februar 2024 von der TDK Europe S.A. an die TDK-Micronas GmbH ausbezahlt mit Rückzahlungstermin 21. Februar 2025. Ebenso wurde von der TDK Europe S.A. am 27. März 2024 ein Darlehen in Höhe von 27,5 Mio. USD an die TDK-Micronas GmbH ausbezahlt mit Laufzeit bis 27. März 2025. Nachdem die Gesellschaft TDK-Micronas GmbH die Schließung der Tochtergesellschaft TDK-Micronas Ltd., Glenrothes, beschlossen hatte, konnte zum 14. März 2022 die letzte Dividendenzahlung in Höhe von TEUR 943 vereinbart und durchgeführt sowie die Gesellschaft dem Liquidator übergeben werden. Die finale Abwicklung ist noch nicht vollzogen. Geschäftsführung und Aufsichtsrat Zu Geschäftsführern der Gesellschaft sind bzw. waren bestellt:
Dem Aufsichtsrat gehören an:
Für das Berichtsjahr betrugen die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats TEUR 4 (Vj. TEUR 4) und die Gesamtbezüge der früheren Mitglieder der Geschäftsführung der TDK- Micronas GmbH und ihrer Hinterbliebenen TEUR 303 (Vj. TEUR 303). Die Rückstellungen für laufende Pensionen und Anwartschaften der früheren Geschäftsführer der TDK-Micronas GmbH und ihrer Hinterbliebenen belaufen sich auf TEUR 6.544 (Vj. TEUR 6.766). Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter betrug im Geschäftsjahr im Inland 926 (Vj. 947); davon insgesamt:
ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 2.034.101,50 mit dem bestehenden Verlustvortrag in Höhe von EUR 512.501.965,64 zu verrechnen und den verbleibenden Verlustvortrag von EUR 514.536.067,14 auf neue Rechnung vorzutragen. Prüfungs- und Beratungsgebühren Die TDK-Micronas GmbH ist nach deutschem Handelsrecht verpflichtet, das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar anzugeben. Die Kosten für die Abschlussprüfungsleistungen betragen TEUR 143 (Vj. TEUR 134) und für Steuerberatung TEUR 31 (Vj. TEUR 15).
Freiburg im Breisgau, den 20. Mai 2024 TDK-Micronas GmbH Die Geschäftsführung Sam Maddalena Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024
Verbindlichkeitenspiegel im Geschäftsjahr 2024
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte. Angaben zu den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
Angaben zu den sonstigen Verbindlichkeiten
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 20241. Grundlagen der Geschäftstätigkeit 1.1 Geschäftsmodell TDK-Micronas GmbH (im Folgenden: TDK-Micronas) ist als weltweit agierender Partner für intelligente, sensorbasierte Systemlösungen im Automobil- und Industrieumfeld anerkannt. TDK-Micronas offeriert eine breite Auswahl an Hall-Sensoren und Embedded Controllern für Smart Aktuatoren für Automobil- und Industrieanwendungen, wie zum Beispiel Antriebsstrang, Chassis, Motormanagement und Komfortfunktionen. TDK- Micronas zählt alle bedeutenden Hersteller der Automobilelektronik weltweit zu ihren Kunden, viele davon in einer dauerhaften Partnerschaft. Automotive ist das Hauptgeschäftsfeld von TDK-Micronas. TDK-Micronas bietet ein Hall- Sensor-Portfolio für Anwendungen in den Bereichen Antriebsstrang, Chassis & Safety und Body & Comfort an. Darüber hinaus stellt die Gesellschaft vollständig integrierte embedded Motor-Control-Lösungen für kleine Brushless-DC und Schrittmotoren zur Verfügung. Im Bereich der industriellen Anwendungen werden Hall-Sensor- und Embedded- Controller-Lösungen, beispielsweise zur Steuerung von Robotern oder in der Fertigungsautomation, eingesetzt. Des Weiteren bietet TDK-Micronas auch Hall-Sensorik Lösungen im Consumer-Bereich an. Der Sitz der TDK-Micronas GmbH befindet sich in Freiburg im Breisgau (Deutschland). Seit Beginn des Geschäftsjahres 2018/2019 ist die TDK-Micronas GmbH ein 100%iges Tochterunternehmen der TDK Corporation in Tokio/Japan. Die TDK-Micronas GmbH beschäftigte im Geschäftsjahr 2023/2024 durchschnittlich 926 Mitarbeiter. 1.2 Forschung und Entwicklung Die gesamten Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen erhöhten sich im Geschäftsjahr 2023/2024 gegenüber Vorjahr um 0,3 Mio. Euro auf gesamt 28,4 Mio. Euro. Bezogen auf den um 15,8% gestiegenen Umsatz ergibt dies eine Quote von 10,7% (Vorjahr: 12,2%). Als Entwicklungsleistungen von Dritten wurden im Geschäftsjahr 2023/2024 im Wesentlichen externe Musterwafer, Maskensätze und Dienstleistungen zur Entwicklung und Qualifikation neuer Projekte in Anspruch genommen. 2. Wirtschaftsbericht Die für die interne Unternehmenssteuerung verwendeten finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse, das operative Ergebnis sowie die Investitionsausgaben. Als nicht finanzielle Steuerungsgröße wurde der Mitarbeiterbestand definiert. 2.1 Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2023/2024 Der Gesamtumsatz der TDK-Micronas hat sich aufgrund der weiteren Erholung am Automobilmarkt als auch durch das überdurchschnittliche Wachstum der neuen Geschäftsbereiche gegenüber dem letzten Geschäftsjahr um 15,8% erhöht. Dabei hat sich der Automotive-Umsatz in den für TDK-Micronas wichtigen Absatzmärkten Japan um 4,9%, in Europa um 19% und in Asien (inkl. China) um 44,3% erhöht. Die kontinuierliche Umstellung von 6-Zoll- auf 8-Zoll-Produkte sowie der Fertigungsanlauf von neuen innovativen Produkten auf modernem Equipment sind für TDK-Micronas wertvolle Schritte zur langfristigen Produktivitätssteigerung und nachhaltigen Margenverbesserung. Die Auftragseingänge erhöhten sich im Rahmen der Umsatzsteigerung. Der Auftragsbestand reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um 16,9%.
Automotive Durch die Entspannung bei den Halbleiterlieferungen konnte der Nachfrageüberhang besser bedient werden, was insbesondere in Q4 zu steigenden Absatzzahlen geführt hat. In Summe schloss 2023 mit einem Niveau von ca. 87 Mio. verkauften Fahrzeugen ab. Trotz konjunktureller Dämpfer und nach wie vor hohen Unsicherheiten wird für 2024 ein Wachstum auf ca. 91 Mio. Fahrzeuge erwartet. Trotz nur schwach steigender Absatzzahlen am Internationalen Automobilmarkt schaffte es die TDK-Micronas, den Automotive-Jahresumsatz um 18% zu steigern. Für das neue Geschäftsjahr ist eine weitere Umsatzsteigerung im Automotive-Bereich von 9% geplant.
Die Elektromobilität hat sich im Geschäftsjahr 2023/2024 weiter beschleunigt. TDK- Micronas profitiert davon in zweierlei Hinsicht, einerseits durch die Stückzahlen und andererseits durch die wachsende Zahl elektronischer Systeme im Auto.
In der Automobilelektronik bedient TDK-Micronas eine Vielzahl von Anwendungen im Antriebsstrang und Fahrzeuginnenraum sowie im Bereich der Sicherheit und des Komforts im Fahrzeug. Solche Systeme verwenden einerseits recht einfache Hall- Schalter, um eine Position zu erfassen, andererseits erfordern sie sehr komplexe lineare, 2D- und 3D-Hall-Sensoren für die Messung einer Wegstrecke bzw. einer Drehbewegung. Mit dem Geschäftsfeld Embedded Controller hat TDK-Micronas eine hochintegrierte System-on-Chip-Lösung für Motorsteuerungsaufgaben im Portfolio. Zusätzlich konnten Hall Sensoren im Bereich Consumer etabliert werden. Im Geschäftsjahr 2023/2024 betrug der Umsatz für das Segment Automotive 216,5 Mio. Euro, was einer Steigerung gegenüber dem letzten Geschäftsjahr von 18% entspricht. Ein wiederholt positiver Anstieg in Höhe von 35% konnte mit unseren neuen 2D/3D Sensoren erzielt werden, was den steigenden Bedarf von "intelligenter Sensorik" im Automotive-Markt bestätigt, wovon auch die TDK-Micronas profitiert. Mit 81,4% Umsatzanteil ist das Segment Automotive nach wie vor das Hauptgeschäft von TDK- Micronas. Die TDK-Micronas High-Voltage-Controller-Familie ist eine wichtige Komponente der zunehmenden Automatisierung von Fahrzeugen. Sie bietet eine erweiterte Integration zur Realisierung kompakter und kosteneffizienter Systemkonzepte für den Einsatz in Automotive-Anwendungen und darüber hinaus (Industrie, Consumer, Messtechnik etc.) und ist mit einer Steigerung gegenüber dem letzten Geschäftsjahr von 72% ein weiterer Wachstumstreiber für das Geschäft der TDK-Micronas GmbH. Industrial Das Segment Industrial, welches lediglich 2,6% vom Gesamtumsatz beisteuerte, hat im Geschäftsjahr 2023/2024 einen Umsatz von 7,0 Mio. Euro erwirtschaftet, was einer Minderung gegenüber dem vergangenen Geschäftsjahr von 37% entspricht. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus dem Auslaufen von 6"Zoll-Produkten. Im industriellen Umfeld konzentriert sich TDK-Micronas im Wesentlichen auf Anwendungsgebiete in der Robotik als auch der Fertigungsautomatisierung. Consumer Das Segment Consumer basiert auf unserer 3D-Hall Technologie und erreichte im Geschäftsjahr 2023/2024 einen Umsatzanteil von 12,2% bzw. 32,5 Mio. Euro Umsatz, was einer Steigerung gegenüber dem vergangenen Geschäftsjahr von 20% entspricht. Im Vorjahr umfassten die Umsätze des neuen Segments nur zehn Monate, wohingegen im Berichtsjahr Umsätze über zwölf Monate enthalten sind. Sonstiges Die übrigen Umsatzerlöse werden im Wesentlichen aus Vermietung, Medienversorgung und sonstigen Dienstleistungen mit den am Standort Freiburg im Breisgau ansässigen fremden Unternehmen erzielt. Ebenso fallen in diese Kategorie Erlösschmälerungen sowie Dienstleistungen innerhalb des TDK-Konzerns. Im vergangenen Geschäftsjahr 2023/2024 betrug der Umsatz 9,9 Mio. Euro, was einer Erhöhung um 16% zum Vorjahr entspricht. 2.2 Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage 2.2.1 Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023/2024 betrug der Gesamtumsatz 265,9 Mio. Euro, was verglichen mit dem letzten Geschäftsjahr einen Umsatzanstieg von 16% bedeutet. Der Anstieg resultiert aus der weltweiten Erholung des Automobilmarktes als auch aus den zurückliegenden Allokationen/Engpässen im Halbleitermarkt. Ebenso trug das neue Geschäftsfeld Consumer zum Umsatzanstieg bei. Die im aktuellen Geschäftsjahr erzielten Umsatzerlöse lagen leicht unter unseren Erwartungen. Die Gesamtleistung des Geschäftsjahres 2023/2024 hat sich gegenüber dem vergangenen Geschäftsjahr um 28,4 Mio. Euro auf 273,2 Mio. Euro erhöht. Die Steigerung der Leistung resultiert im Wesentlichen aus der hohen Nachfrage hinsichtlich unserer Produkte nach der Erholung am Automobilmarkt. Die sonstigen betrieblichen Erträge des Geschäftsjahres 2023/2024 in Höhe von 6,2 Mio. Euro enthalten neben Kursgewinnen und Auflösungen des Sonderpostens für Investitionszuschüsse auch Auflösungen von Rückstellungen. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr erklärt sich durch Einmalerlöse wie den Verkauf von 6inch Equipment sowie Versicherungsentschädigungen im Vorjahr. Die Materialaufwandsquote im Verhältnis zum Umsatz sank um -2,3%-Punkte auf 45,6%. Prinzipiell ist der Trend ansteigend durch den erhöhten externen Fertigungsgrad der neuen Produkte. Im Geschäftsjahr 2023/2024 wirkten jedoch gesunkene Energiekosten entgegengesetzt. Die Personalaufwandsquote im Verhältnis zum Umsatz reduzierte sich um -6,1%-Punkte auf 30,0%. Die Reduzierung des Gesamtpersonalaufwandes in Höhe von -3,1 Mio. Euro gegenüber Vorjahr ist im Wesentlichen auf gesunkene Bonusrückstellungen, Kurzarbeit und eine gesunkene Mitarbeiterzahl zurückzuführen. Die Sozialabgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung enthalten im aktuellen Geschäftsjahr einen Aufwand für Altersversorgung in Höhe von 0,7 Mio. Euro (im Vj. 3,2 Mio. Euro). Hauptursache für den niedrigeren Aufwand als im Vorjahr war die geringer ausgefallene Erhöhung des Rententrends und der anrechenbaren Bezüge im Vergleich zum Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im vergangenen Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr um 19,8 Mio. EUR auf 60,9 Mio. Euro. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Einbuchung von Darlehen des Besserungsscheins gegenüber TDK Corporation in Höhe von 25,5 Mio. Euro (i. Vj. 8,1 Mio. Euro) enthalten. Daneben ist die Erhöhung des Aufwands im Wesentlichen auf steigende Ausgaben für Dienstleistungen in den Bereichen R&D und IT zurückzuführen. Das operative Ergebnis des Geschäftsjahres 2023/2024 (Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern) wurde mit einem Verlust in Höhe von -3,9 Mio. Euro (i. Vj. -0,3 Mio. Euro) abgeschlossen. Das Resultat bedeutet eine Verschlechterung um 3,6 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr und liegt leicht unter den Erwartungen für das prognostizierte Geschäftsjahr. Das um den Besserungsschein bereinigte operative Ergebnis betrug +21,5 Mio. EUR. Gegenüber dem Vorjahr sind folgende Abweichungen im operativen Ergebnis enthalten: +36,2 Mio. Euro höhere Umsatzerlöse, - 7,8 Mio. Euro niedrigere Bestandsveränderung sowie -2,1 Mio. Euro geringere sonst. Erträge, - 11,2 Mio. Euro höhere Materialkosten, +3,1 Mio. Euro geringere Personalkosten, - 1,9 Mio. Euro höhere Abschreibungen sowie -19,8 Mio. Euro höhere sonst. Aufwendungen inklusive der Einbuchung von Darlehen des Besserungsscheins. Das im Geschäftsjahr 2023/2024 ausgewiesene Finanzergebnis enthält folgende wesentliche Positionen: Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge: 14,4 Mio. Euro (i. Vj. 5,2 Mio Euro) durch Forderungen gegen die Muttergesellschaft TDK-Corp, Japan. Der Anstieg ist durch das erhöhte allgemeine Zinsniveau begründet. Aufwendungen für Zinsen und ähnliche Aufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 7,1 Mio. Euro auf 13,3 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2023/2024 erhöht. Die darin enthaltenen Zinsaufwände aus den Darlehens- und Cash-Pool-Verbindlichkeiten haben sich um 8,1 Mio. Euro erhöht. Der Anstieg ist durch das erhöhte allgemeine Zinsniveau als auch durch neue TDK Kredite begründet. Zinsen für Pensionsverpflichtungen (1,5 Mio. Euro, i. Vj. 2,4 Mio. Euro) haben sich im Gegenzug bedingt durch den stabilisierten Bewertungs-Zinssatz von 1,83% im Vergleich zu 1,79% im Vorjahr deutlich reduziert. Der Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2023/2024 beträgt 2,0 Mio. Euro und hat sich gegenüber dem vergangenen Geschäftsjahr um 1,5 Mio. Euro verschlechtert. 2.2.2 Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens- und Finanzlage stellt sich kennzahlenmäßig wie folgt dar:
Die Bilanz der TDK-Micronas GmbH weist zum 31.03.2024 ein positives Eigenkapital in Höhe von 195,9 Mio. Euro (Vorjahr: 197,9 Mio. Euro) aus. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Das Sachanlagevermögen der TDK-Micronas GmbH hat sich im vergangenen Geschäftsjahr 2023/2024 um 10,1 Mio. Euro erhöht und enthält im Wesentlichen Anschaffungen und Investitionen für die Produktion des zukünftig erweiterten Produkt- Portfolio. Die Vorräte der TDK-Micronas GmbH haben sich durch Sicherheitsbestände in den Roh-, Halbfertig- und Fertigwaren basierend auf den hohen Auftragseingängen um + 13,7 Mio. Euro zur Gewährleistung zukünftiger Umsatzanstiege erhöht. Bedingt durch den hohen Anstieg der Umsatzerlöse insbesondere im März 2024 haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr um 9,9 Mio. Euro erhöht. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen reduzierten sich im Geschäftsjahr 2023/2024 um 24,6 Mio. Euro auf 330,6 Mio. Euro. Ursächlich waren im Wesentlichen die aufgelebten Darlehensverbindlichkeiten aus dem Besserungsschein in Höhe von 25,5 Mio. Euro, welche mit der Forderung gegen die Muttergesellschaft verrechnet wurden. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen eine Minderung der Forderungen aus Umsatzsteuer gegen das Finanzamt in Höhe von 1,1 Mio. Euro, als auch mehrere Anzahlungen von Investitionszuschüssen an einen Wafer Lieferant in Höhe von 56,0 Mio. Euro. Der Zuschuss wird über zukünftige Wafer-Lieferungen wieder rückerstattet. Die flüssigen Mittel liegen im Geschäftsjahr 2023/2024 bei 0,1 Mio. Euro. Es besteht ein Cashpooling-Vertrag zwischen den europäischen TDK-Gesellschaften. Der in der Bilanz ausgewiesene Sonderposten für Investitionszuschüsse enthält den über ein staatlich gefördertes Projekt bezuschussten Investitionsbetrag, der noch nicht erfolgswirksam verbucht wurde. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen haben sich zum 31.03.2024 von bisher 118,8 Mio. EUR auf 114,5 Mio. EUR leicht reduziert. Diese Veränderung resultiert im Wesentlichen aus dem leicht gestiegenen Rechnungszinsfuß von 1,83% im Vergleich zu 1,79% im Vorjahr sowie der Tatsache, dass es sich grundsätzlich um einen geschlossenen Kreis von anspruchsberechtigten Personen handelt. Die sonstigen Rückstellungen reduzieren sich im Geschäftsjahr um 1,9 Mio. EUR auf 18,6 Mio. EUR. Dies resultiert im Wesentlichen aus den reduzierten Bonusrückstellungen und den gesunkenen Rückstellungen für Energiekosten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzieren sich im Geschäftsjahr 2023/2024 um 13,1 Mio. Euro. Der wesentliche Grund waren viele Anlieferungen von neuem Probe & Final Test Equipment kurz vor dem Geschäftsjahresende im Vorjahr 2022/2023. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen zum 31.03.2024 286,3 Mio. EUR (Vorjahr: 231,6 Mio. EUR). Diese bestehen im Wesentlichen gegenüber dem Mutterunternehmen TDK Corporation in Japan, welche für Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von 180,4 Mio. Euro den Rangrücktritt erklärt hat. Des Weiteren bestehen drei Darlehen in Höhe von insgesamt 91,0 Mio. Euro mit TDK Europe S.A., Luxemburg. Die Cash-Pool-Verbindlichkeiten betragen 11,8 Mio. Euro. Der erhöhte Finanzbedarf resultiert aus höheren Vorratsbeständen und Investitionen, um den zukünftigen Umsatzanstieg sicher zu stellen. In der Bilanz der TDK-Micronas GmbH bestehen keine Verbindlichkeiten aus Darlehen gegenüber Dritten. Die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich im aktuellen Geschäftsjahr hauptsächlich durch die in den letzten beiden Monaten des Geschäftsjahres gelieferten Maschinen und Rohmaterialien entstandene Einfuhrumsatzsteuer um 1,4 Mio. Euro. 2.2.3 Liquiditätsentwicklung Die flüssigen Mittel (definiert als Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks) sind unverändert zum Vorjahr auf niedrigem Niveau. Es bestehen zudem drei kurzfristige Darlehen in Höhe von insgesamt 91,0 Mio. Euro gegenüber der TDK Europe S.A., Luxemburg, sowie Cash-Pool-Verbindlichkeiten in Höhe von 11,8 Mio. Euro. Diese sind durch eine bestehende Kreditlinie mit der TDK Europe S.A. in Höhe von 117,5 Mio. Euro gedeckt. Den von der Alleingesellschafterin gewährten Darlehen in Höhe von 180,4 Mio. Euro stehen Forderungen gegen die Alleingesellschafterin in Höhe von 327,0 Mio. Euro zur Verrechnung gegenüber. Die von der Gesellschafterin gewährten Darlehen haben eine Laufzeit bis 1. Juli 2024 und werden automatisch um jeweils ein weiteres Jahr verlängert, sofern nicht eine der beiden Parteien die Darlehen kündigt. Die Forderung gegen die Gesellschafterin wurde im Berichtsjahr durch Verrechnung des Auflebens von Darlehen aus dem Besserungsschein um 25,5 Mio. Euro reduziert. Die Liquidität der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023/2024 jederzeit gesichert. 2.2.4 Gesamtaussage Insgesamt sind wir mit der wirtschaftlichen Lage und insbesondere mit dem Umsatzverlauf im Geschäftsjahr 2023/2024 trotz leichter Budgetunterschreitung zufrieden. Die in der Vergangenheit erfolgreich am Markt platzierten neuen Produktgruppen 2D-/3D- Sensoren als auch die neuen HV-Mikrocontroller konnten mit überproportionalen Zuwachsraten überzeugen, während das klassische Geschäft mit Linearen Sensoren und Switches (Schaltern) bereinigt um den Abverkauf von abgekündigten 6 Zoll Produkten nur leicht unter dem Niveau der Vorjahre liegt. Das Jahresergebnis hat sich um 1,5 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr verschlechtert und liegt leicht unter den Erwartungen. 2.3 Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter hat sich im aktuellen Geschäftsjahr 2023/2024 von durchschnittlich 947 (EFTE 885,1) auf durchschnittlich 926 (EFTE 864,3) reduziert. Die Reduktion ergab sich hauptsächlich durch die Inanspruchnahme des Altersteilzeitprogramms im Bereich der Produktion. Die Umsatzsteigerung benötigt durch den erhöhten externen Fertigungsgrad der neuen Produkte keine erhöhte Mitarbeiterzahl.
2.4 Produktion Die Freiburger Fertigungsanlagen im Proben und Final Test waren aufgrund der hohen Nachfrage im Geschäftsjahr 2023/2024, wie schon im Vorjahr, sehr gut ausgelastet und werden kontinuierlich erweitert. Die Auslastung in der Freiburger Waferfertigung und des Assembly war aufgrund des niedrigen Bedarfs an unseren klassischen Produkten im ersten Halbjahr reduziert und führte zu Kurzarbeit in diesen Bereichen im Juli 2023. Eine Stabilisierung unseres klassischen Geschäfts mit Linearen Sensoren und Switches (Schaltern) im zweiten Halbjahr führte jedoch zu einer deutlichen Erholung der Auslastung im Rahmen der Erwartungen. Der höhere Umsatz wurde hauptsächlich durch neue Produkte mit hohem externen Fertigungsgrad erzielt. 2.5 Investitionsausgaben Im Geschäftsjahr 2023/2024 wurden 30,5 Mio. Euro Zugänge in den immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen verbucht, davon 11,5 Mio. Euro Sachanlagen im Probe- und Final-Test-Bereich für Kapazitätserweiterungen. Weitere 12,5 Mio. Euro Sachanlagen wurden zur Erweiterung der lokalen Waferfab investiert. Die übrigen Investitionen in Höhe von 6,5 Mio. Euro dienen insbesondere der Qualitätsverbesserung und der Infrastruktur am Freiburger Standort. Aufgrund vorgezogener Lieferungen in das Vorjahr wurde das für das Berichtsjahr geplante Investitionsniveau deutlich unterschritten. In Bezug auf den Umfang der am Abschlussstichtag bestehenden Investitionsverpflichtungen verweisen wir auf die Angabe zum Bestellobligo im Anhang (Abschnitt E. "Sonstige Erläuterungen und Angaben"). 3. Prognose, Chancen- und Risikobericht • Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem Über die Muttergesellschaft TDK Corporation, Tokio/Japan, stellt auch das japanische Gesetz für Finanzinstrumente und Börsen (J-SOX) entsprechende Anforderungen an die Nachweispflicht der Risikobeurteilung und des internen Kontrollsystems für börsennotierte Unternehmen. Damit soll die Qualität der finanziellen Berichterstattung gewährleistet und das Vertrauen in die Finanzberichte gestärkt werden. Das vorhandene Kontrollsystem der TDK-Micronas wird in regelmäßigen Abständen auf seine Angemessenheit geprüft und bei Bedarf erweitert und optimiert. Geschäftsvorfälle werden regelmäßig analysiert und nach ihrer Wichtigkeit gruppiert. Damit soll sichergestellt werden, dass alle relevanten gesetzlichen Vorschriften und internen Richtlinien eingehalten werden. TDK-Micronas ist als global agierendes Unternehmen im Rahmen seiner geschäftlichen Aktivitäten einer Reihe von unterschiedlichen Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Wir begegnen diesen Risiken mit einem umfassenden Risiko-Managementsystem, das integraler Bestandteil der Geschäftsprozesse und ein wesentliches Element unserer unternehmerischen Entscheidungen ist. Ziel ist es, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen, kontinuierlich zu überwachen und durch geeignete Steuerungsmaßnahmen zu begrenzen. · Operationelle Chancen Die Übernahme durch die TDK Corporation, Tokio/Japan, in 2016 bedeutete eine strategische Weichenstellung für die TDK-Micronas. Die TDK-Micronas als Teil der Sensor Systems Business Company bildet eine der Hauptsäulen zur Erreichung der strategischen Ziele der TDK Corporation, Tokio/Japan, im Bereich der Sensoren für den Automotive-Markt und als weltweites Kompetenzzentrum für Magnetsensoren für Automotive. Auf Basis des TDK-Micronas-Produktportfolios ermöglicht das internationale Vertriebsnetz der TDK Corporation, Tokio/Japan, den Zugang unserer Produkte in den breiteren Automotive-Markt sowie zusätzlich in industrielle und Consumer Anwendungen. Durch zusätzliches Interesse im TDK-Konzern an unserem Fertigungs-Know-how sowohl im Bereich Waferfertigung als auch im Assembly und Final Test, werden weitere Potenziale in der Umsatz- und Ergebnisverbesserung geschaffen. Zusammengefasst ergibt sich somit für die TDK-Micronas ein äußerst attraktives Entwicklungsszenario, das wir mit entsprechenden Investitionen in neue Automotive- Produkte und neue Segmente wie Consumer weiter unterstützen werden. Auch die Transformation der Automobilindustrie zur E-Mobilität sollte eine Chance für die Gesellschaft sein. Sensoren werden zukünftig in immer größerer Stückzahl im Automobilmarkt sowie in industriellen Anwendungen verbaut. • Operationelle Risiken Trotz des vorhandenen Risikomanagementsystems und der permanenten Fortschrittskontrolle der Entwicklungsprojekte kann es nie ganz ausgeschlossen werden, dass neue Produkte, welche in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden entwickelt werden, verspätet anlaufen bzw. durch Designfehler in der Anlaufphase Qualitätsmängel aufweisen und in Abstimmung mit unseren Kunden nachgebessert werden müssen. Des Weiteren werden wir auch zukünftig daran arbeiten, die Kundenbasis breiter aufzustellen, um das Risiko der Abhängigkeit von wenigen Hauptkunden zu reduzieren. Das operationelle Risiko wird von der Geschäftsführung als gering eingestuft. Risiko Management System TDK-Micronas GmbH hat ein systematisches Risikomanagement-Reporting, welches der Sicherung des Unternehmenserfolges dient. Der Risikomanagement- Verantwortliche fragt im Halbjahreszyklus die Risiken unternehmensweit ab und greift dabei auf dieselben Systeme zurück. Einzelrisiken werden nach Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet. Die nachfolgend beschriebenen Risiken beziehen sich auf die Gesamtheit aller Geschäftsaktivitäten der TDK-Micronas GmbH. Von diesen Risiken können nachteilige Folgen auf die Geschäfts-, Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie auf die Reputation ausgehen. Die Risiken werden in Risikofeldern unterschieden:
Strategische Risiken Das strategische Risiko ist gekennzeichnet durch einen langfristigen Wirkungszeitraum sowie durch Zielgrößen, die nur in einem begrenzten Maße operationalisiert werden können. Langfristige Ziele der TDK-Micronas GmbH können durch Mitwettbewerber und unzureichende Umsetzung in der Entwicklung bedroht werden. Durch eine hohe Bindung und enge Zusammenarbeit mit den langfristigen Kunden wird eine Zielerreichung angestrebt. Das strategische Risiko kann aufgrund der langfristigen Produktzyklen und hoher Kundenbindung als "mittleres Risiko" eingeschätzt werden. Marktrisiken Wettbewerbsfähigkeit und Wettbewerbsrisiken können sich aus dem wachsenden Wettbewerbsdruck ergeben, der bewirkt, dass TDK-Micronas GmbH die erwarteten Marktanteile, Margen und Wachstumsziele nicht erreicht. Den Risiken wird durch kontinuierliche Analysen des Marktumfelds und der Wettbewerber in den Märkten und Regionen entgegengewirkt. Zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr sowohl die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten erhöht als auch in den maschinellen Fertigungsprozess investiert. Die Marktrisiken werden als "mittleres Risiko" eingeschätzt. Konjunkturelle Risiken Eine schwache konjunkturelle Entwicklung in den Zielmärkten könnte sich negativ auf die Kundennachfrage insgesamt und damit auch auf die Nachfrage auf Produkt- und Systemlösungen der TDK-Micronas GmbH auswirken. Als Folge könnten Absatzrückgang und Margendruck auftreten. Durch intensive Beobachtung der Märkte und Auswertung von Konjunkturberichten werden Anzeichen auf nachlassende Konjunktur frühzeitig in die weitere Kapazitätsplanung eingehen und somit die Folgen abgeschwächt. Das konjunkturelle Risiko kann als "hohes, aber zyklisches Risiko" eingeschätzt werden. Leistungswirtschaftliche Risiken Die leistungswirtschaftlichen Risiken beziehen sich auf die betriebliche Leistungserstellung, d.h. auf die Aktivitäten des Unternehmens, die zur Erstellung der angebotenen Güter erforderlich sind. Dies können Risiken wie Produktionsfehler, Ausfall eines Zulieferers, Ausfall der IT oder Neuproduktentwicklung sein. Durch klare Strukturen, eindeutige Abläufe und Verfahren wirkt TDK-Micronas GmbH gegen diese Risiken. Zur Überprüfung der Prozesse und des Qualitätsmanagements wird ein Auditmanagement betrieben. Die Wirksamkeit der Maßnahmen insgesamt wird durch interne und externe IATF-16949 Audits laufend bewertet. Dementsprechend kann das leistungswirtschaftliche Risiko als "gering" eingeschätzt werden. Finanzmarktrisiken Die finanzwirtschaftlichen Risiken resultieren aus der Liquiditätslage des Unternehmens, dem Ausfall von Forderungen, Verlusten aus Beteiligungen oder dem Fremdwährungsrisiko. Das Fremdwährungsrisiko ist minimal, da der Hauptanteil der Umsätze in Euro fakturiert wird und sich die Fremdwährungsumsätze und Einkäufe in US-Dollar in ähnlicher Höhe entwickeln. Das Finanzmarktrisiko wird als "gering" eingeschätzt. Risiken aus Corporate Governance Unter Risiken aus Corporate Governance sind diejenigen Risiken zu verstehen, die aus der Unternehmensstruktur, -überwachung und -kultur resultieren. Darunter fallen Risiken aus der Organisationsstruktur des Unternehmens. Dies könnte eine unzureichende Aufbauorganisation sein, d.h. unzureichende Regelungen bei Tätigkeiten und Verantwortungen. TDK-Micronas GmbH überprüft und bewertet die eigene Organisation wiederkehrend und verbessert Abläufe, um die Effektivität der Unternehmung zu steigern. Das Risiko aus Corporate Governance kann als "gering" eingeschätzt werden. Regulatorische Risiken Rechtliche Risiken ergeben sich durch restriktive Gesetze, durch Rechtsstreitigkeiten, oder durch ungünstige vertragliche Vereinbarungen. Aus politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen können ebenfalls nicht unerhebliche Risiken für das Unternehmen resultieren. TDK-Micronas GmbH hat Fachbereiche installiert, die rechtliche Risiken für das Unternehmen ausschalten bzw. zumindest minimieren. Das regulatorische Risiko kann als "gering" eingeschätzt werden. Pandemische Risiken Der Ausbruch des Corona-Virus und dessen schnelle globale Ausbreitung stellte Unternehmen vor große Herausforderungen. Das langfristige Risiko einer Pandemie kann derzeit als "geringfügig" eingeschätzt werden. Risiken durch den Ukraine Krieg Mit dem Konflikt zwischen Russland und der Ukraine ist die Lage auf dem weltweiten Rohstoff- und Energieversorgermarkt weiterhin angespannt. Mit unserer energieintensiven Produktion sind wir sowohl kurz- als auch langfristig auf eine stabile Energieversorgung angewiesen. Wir haben das Risiko weiterer Preisanstiege bis Ende 2026 durch den Abschluss entsprechender Versorger-Verträge mit Preisfixierung abgesichert. Insofern schätzen wir das Preisrisiko für Strom- und Gaslieferungen als "gering" ein. Das Versorgungsrisiko sehen wir als "niedrig" an nachdem die Gasversorgung selbst im kritischen Winter 2022/2023 stets sichergestellt war. Das Ende der oben genannten Krise als auch das langfristig daraus resultierende Risiko kann derzeit nicht eingeschätzt werden. Gesamtrisikobeurteilung Mit der kontinuierlichen strategischen Erweiterung unserer Kerngebiete und unserer Kundenbasis haben wir den Jahresabschluss einschließlich des Lageberichts unter Annahme der fortgeführten Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Bereinigt um das aufwandswirksame Aufleben von Darlehen des Besserungsscheins erwarten wir auf kurze Sicht positive Jahresergebnisse. Aus Sicht der Geschäftsführung ist der Bestand des Unternehmens nicht gefährdet. • Ausblick Mit der Übernahme durch TDK Corporation, Tokio/Japan, in 2016 hat die TDK-Micronas GmbH Zugang zu zusätzlichen Ressourcen der Sensor Systems Business Company (SSBC) erhalten, welche uns erlauben, neue innovative Produkte zu entwickeln, welche TDKs Expertise bei TMR (tunnelmagnetoresistive)-Sensoren und TDK-Micronas' Knowhow mit Hall-Sensoren kombinieren. Durch diese Erweiterung wird unser Produktportfolio attraktiver für Kunden und den Markt, ein Effekt, der durch die Einbettung in das gesamte TDK-Geschäft mit Automotive-Sensoren noch weiter gestärkt wird. Die TDK-Micronas agiert in dieser Konstellation als weltweites TDK- Kompetenzzentrum für Automotive-Magnet-Sensoren. Aufgrund unseres Produktportfolios gehen wir davon aus, dass TDK-Micronas GmbH zunehmend mehr Chancen am Markt wahrnehmen kann. Mit der strategischen Ausrichtung und Verschlankung der Produktion und dem vorhandenen Entwicklungs- Know-how ist TDK-Micronas gut positioniert, um die sich bietenden Wachstumschancen auch zukünftig wahrnehmen zu können. Die Ende März 2024 verabschiedete Planung (OMP) für das Geschäftsjahr 2024/2025 mit der geplanten Steigerung des Umsatzes von weiteren 10% gegenüber Vorjahr kann aufgrund des Wachstums der Elektromobilität mit unseren neuen Produktgruppen zum derzeitigen Zeitpunkt bestätigt werden. Die Geschäftsführung erwartet im neuen Geschäftsjahr eine Verbesserung des operativen Ergebnisses gegenüber dem Vorjahr. Auch mit dem geplanten, wiederholten Aufleben von Darlehensverbindlichkeiten aus dem Besserungsschein wird für das Geschäftsjahr 2024/2025 ein positives operatives Ergebnis im einstelligen Millionenbereich erwartet. Die Investitionen werden im nächsten Geschäftsjahr wie im vergangenen Geschäftsjahr zur ständigen Prozess- bzw. Qualitätsverbesserung als auch zur Erhöhung der Kapazität geplant, liegen jedoch deutlich unter dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres. Die Anzahl der Beschäftigten bei der TDK-Micronas GmbH in Freiburg wird sich aufgrund der hohen Auslastung in der Produktion als auch in der Entwicklung leicht erhöhen. Trotz der genannten Einschätzungen weisen wir daraufhin, dass keine verbindlichen Aussagen über die weitere kurz- und mittelfristige Geschäftsentwicklung getroffen werden können. • Umsetzung einer gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern in Führungspositionen Die TDK-Micronas GmbH hat entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen in der Gesellschafterversammlung vom 4. Juli 2023 folgende geschlechterspezifischen Quoten für die Geschäftsleitung und den Aufsichtsrat definiert. Die 5-Jahresziele 0 im Aufsichtsrat als auch in der Geschäftsleitung erklären sich durch den Mangel an weiblichen Nachwuchskräften in der Halbleiterbranche.
Die Geschäftsführung hat die geschlechterspezifische Quote für die ersten beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung wie folgt festgelegt:
Freiburg im Breisgau, 20. Mai 2024 TDK-Micronas GmbH Die Geschäftsführung Sam Maddalena, CEO Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die TDK-Micronas GmbH, Freiburg im Breisgau Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TDK-Micronas GmbH, Freiburg im Breisgau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TDK-Micronas GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 202 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die im Abschnitt "Umsetzung einer gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern in Führungspositionen" des Lageberichts enthalten ist, haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die im Abschnitt "Umsetzung einer gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern in Führungspositionen" des Lageberichts enthalten ist. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Freiburg im Breisgau, den 19. Juli 2024 KPMG
AG
Penzkofer, Wirtschaftsprüfer Ziemann, Wirtschaftsprüferin Bericht des Aufsichtsrats zum Geschäftsjahr 2024Der Aufsichtsrat hat sich während des Geschäftsjahres 01.04.2023 - 31.03.2024 durch schriftliche und mündliche Berichte der Geschäftsführung über die Entwicklung des Unternehmens informiert. Am 10. September 2024 wurde die Bilanzsitzung des Aufsichtsrats abgehalten. Der Prüfungsbericht des Wirtschaftsprüfers KPMG wurde den Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig vor der Bilanzsitzung ausgehändigt. Ein Vertreter der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat an dieser Sitzung teilgenommen und erteilte ausführliche Auskünfte zur Abschlussprüfung und zum Prüfungsbericht. Der Abschlussprüfer, die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG, hat als Ergebnis seiner Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts des Geschäftsjahres 2024 mit Datum vom 19. Juli 2024 den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Aufsichtsrat hat dies zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht des Geschäftsjahres 2024 ebenfalls geprüft. Die Prüfung hat keinen Anlass zu Beanstandungen ergeben. Der Jahresabschluss wurde durch den Aufsichtsrat gebilligt.
Freiburg, den 10. September 2024 Der Aufsichtsrat Takao Tsutsui AR-Vorsitzender Report of the supervisory board of TDK-Micronas GmbH, Freiburg for the financial year 2024During the financial year running from 1 April 2023 to 31 March 2024, the supervisory board was kept informed of the company's progress by written and oral reports submitted by management. The supervisory board meeting held on 10 September 2024 to review the annual financial statements. The members of the supervisory board received the auditor's report from KPMG before the meeting. A representative of the auditor attended this meeting and provided detailed information on the audit and the auditor's report. The auditor KPMG approved the annual financial statements and the management report for the 2024 financial year without qualification on July 19, 2024. This was noted and approved by the supervisory board. The supervisory board also checked the annual financial statements and the management report for the 2024 financial year. This review did not give any cause for complaint. The annual financial statements were approved by the supervisory board.
Freiburg, September 10. 2024 The supervisory board Takao Tsutsui, Chairman of the supervisory board Shareholders' Meeting 2024 of TDK-Micronas GmbH, Freiburg Waiving form and prior notice, a shareholders' meeting took place today TDK-Micronas GmbH, Freiburg, Germany. Agenda items were the approval of the financial statements for the year 2024, as well as the appropriation of net profit / loss and the release of the management. The annual financial statements have been approved. The net loss for the year of EUR 2.034.101,50 will be carried forward to the year 2025. The management was released. Gesellschafterversammlung 2024 der Firma TDK-Micronas GmbH, Freiburg Unter Verzicht auf Form und Frist fand heute eine Gesellschafterversammlung der Firma TDK-Micronas GmbH, Freiburg statt. Tagesordnungspunkte waren die Genehmigung des Jahresabschlusses 2024 sowie die Ergebnisverwendung und die Entlastung der Geschäftsführung. Der Jahresabschluss wurde genehmigt. Der Jahresfehlbetrag in Höhe von Euro 2.034.101,50 wird auf das Jahr 2025 vorgetragen. Die Geschäftsführung wurde entlastet.
Freiburg, den 10. September 2024 Francois Quoirin, als bevollmächtigter Vertreter der TDK Corporation, Tokio |
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