DoHaus GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christin Giuliani seit 3.4.2014 | Prokura |
Ralf Giuliani seit 28.10.2010 | Geschäftsführer |
Andreas Giuliani seit 28.10.2010 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Heinen Automobile GmbHDortmundJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Lagebericht für das Geschäftsjahr 20151. Grundlagen der Gesellschaft Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft besteht im Handel mit Kraftfahrzeugen und der Reparatur von Kraftfahrzeugen, insbesondere der Marke "Suzuki" und "Seat". Der Einkauf von Neufahrzeugen und Ersatzteile für die drei Hersteller Seat, Kia und Suzuki wird ausschließlich aufgrund der guten Geschäftsbeziehungen über die Seat Deutschland GmbH, Kia Deutschland GmbH und die Suzuki Deutschland GmbH abgewickelt. Der Einkauf von Gebrauchtwagen erfolgt meist über die Inzahlungnahme auf gekaufte Neu- oder Gebrauchtwagen bzw. über den aktiven Zukauf über das Internet von Privatkunden, aus Insolvenzen oder über Fahrzeugauktionen. Alle anderen Materialien wie z. B. Öl, Reifen und Tuningzubehör konnten wir aufgrund größerer Abnahmemengen günstiger einkaufen und größtenteils nicht über die verschiedenen Hersteller erwerben. Der Standort Bochum mit der Marke Suzuki wurde zum 31. Dezember 2014 geschlossen. 2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Automobiljahr 2015 registrierte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) 3.206.042 Neuzulassungen. Gegenüber dem Vorjahr 2014 bedeutet dies ein Plus von 169.269 Einheiten und 5,6 %. Die Zahl der Pkw-Besitzumschreibungen ist gegenüber 2014 ebenfalls deutlich gestiegen. 7.330.432 verkaufte Gebrauchtwagen im Jahr 2015 bedeute ein Plus von 260.500 Einheiten und 3,7 % im Vergleich zu 2014. In Summe erreichte der Pkw-Markt 2015 damit ein Volumen von 10.536.474 Einheiten. Das Verhältnis von Besitzumschreibungen zu Neuzulassungen lag 2015 bei 2,3 : 1, d.h. auf jeden verkauften Neuwagen kommen 2,3 Gebrauchte, das entspricht dem Niveau des Vorjahres. Die Pkw-Neuzulassungszahlen von Seat in Deutschland stiegen um 1,7 % auf 94.673 Einheiten in 2015 was einen Marktanteil von 3,0 % bedeutet. Die Pkw-Neuzulassungszahlen von Kia in Deutschland fielen um 4,0 % auf 55.689 Einheiten in 2015 was einen Marktanteil von 1,7 % bedeutet. Die Pkw-Neuzulassungszahlen von Suzuki in Deutschland stiegen um 11,0 % auf 30.903 Einheiten in 2015 was einen Marktanteil von 1,0 % bedeutet. 60 % der Wartungsarbeiten erledigten wie im Vorjahr die Markenwerkstätten. Bei den freien Betrieben blieb der Marktanteil unverändert bei 35 %. Insgesamt betrug der Werkstattanteil somit 95 %. Die Häufigkeit der Wartungsarbeiten pro Pkw ist leicht gesunken, von 0,83 in 2014 auf 0,79 in 2015. Das hat sich in der Art der durchgeführten Wartungsarbeiten niedergeschlagen: Die Auftragsvergabe einer großer Inspektionen fiel im Vergleich zum Vorjahr von 34 % auf 33 %, die der kleinen stieg von 21 % auf 23 %. Im Jahr 2015 hatten 36 % (2014: 34 %) der Fahrzeughalter komplett auf eine große, kleine oder sonstige Inspektion verzichtet. Durchschnittlich bewegten Fahrer ihr Auto 110 Kilometer weniger als 2014, insgesamt waren es 14.350 Kilometer. (Quellen: DAT Report 2015 und Statistiken KBA) 3. Geschäftsverlauf Der Großteil des Umsatzes wird durch den Unternehmensbereich Pkw erwirtschaftet, welcher sich in drei Kernbereiche unterteilt. Die eingeplanten Anfangsverluste aus den Vorjahren konnten im Geschäftsjahr 2015 in ein positives Gesamtergebnis umgekehrt werden. Verkauf Im Jahr 2015 haben wir 1.516 Neuwagenauftragseingänge Seat, Kia und Suzuki im Vergleich zu 2014 mit 1.224 Neuwagenaufträgen erzielen können. Auf die Hersteller teilen sich die Aufträge wie folgt auf - Seat von 497 Aufträgen in 2014 auf 459 Aufträge in 2015, - 7,7 % - Kia von 471 Aufträgen in 2014 auf 767 Aufträge in 2015, + 62,9 % - Suzuki von 256 Aufträgen in 2014 auf 290 Aufträge in 2015, + 13,3 % In 2015 bedeutet es eine Steigerung um 292 Einheiten bzw. 23,9 %. Von den 1.516 Aufträgen hatten wir 1.114 (73,5 %) Erst- bzw. Neukunden. Bei den Gebrauchtwagenaufträgen verzeichneten wir in 2015 eine Steigerung von 21,2 % von 1.171 Verträgen in 2014 auf 1.419 Verträge in 2015. Von den 1.419 Aufträgen hatten wir 682 (48,1 %) Erst- bzw. Neukunden (keine Trennung in der eigenen Statistik zwischen MCH und Heinen). Die Steigerung konnte durch den gezielten Einkauf von Gebrauchtwagen, außerhalb der normalen Inzahlungnahme, erzielt werden. Mit den oben aufgeführten Ergebnissen im Pkw-Bereich Neufahrzeuge sind wir sehr zufrieden. So konnten wir unsere Verkaufszahlen in der Summe nochmals steigern. Gerade die Entwicklung bei dem Hersteller Kia ist mehr als positiv. Im Gebrauchtwagensektor hatten wir nur eine leichte Steigerung erwartet und sind mit der Anzahl an verkauften Einheiten sehr zufrieden. Auch den Bruttoertrag aus dem Verkauf von Gebrauchtwagen konnten wir gegenüber dem Vorjahr deutlich steigern. Die durchschnittliche Standzeit bei Gebrauchtwagen liegt jetzt immer unter 90 Tagen. Spitzenwerte in 2015 waren Standzeiten von durchschnittlich 63 Tagen. Werkstatt Die Umsatzerlöse in der Werkstatt konnten von T€ 602 im Jahr 2014 auf T€ 781 im Jahr 2015 um T€ 179 bzw. 29,7 % nochmals erheblich gesteigert werden. Aufgrund der verkauften Einheiten in 2014 konnte das Wartungsgeschäft weiter ausgebaut werden. Ersatzteillager Die Umsatzerlöse im Ersatzteillager konnten von T€ 985 im Jahr 2014 auf T€ 1.335 im Jahr 2015 um T€ 350 bzw. 35,6 % nochmals deutlich erhöht werden. Damit konnte das Ersatzteillager von dem guten Werkstattgeschäft profitieren. Auch dazu beigetragen hat der gute Zubehörverkauf im Neuwagengeschäft. (Quellen: Eigene Statistiken und BWA) Allgemein Nach der Etablierung der neuen Hersteller in unsere Gruppe gilt nun das Hauptaufgabengebiet im weiteren Ausbau der Marktanteile in unseren Marktverantwortungsgebieten. Weiter im Mittelpunkt 2015 stand der aktive Zukauf von Gebrauchtfahrzeugen, dazu wurde im Laufe des Jahres ein weiterer Einkäufer eingestellt. Weiterhin haben wir durch Prozessverbesserungen und gezieltes Controlling die Produktivität und den Leistungsgrad im Kundendienstbereich steigern können. Für das Teilegeschäft haben wir im Laufe des Jahres 2015 einen eigenen E-Bay Shop eingerichtet, in 2016 soll dann der Onlineshop folgen. Die Reduzierung von Personalkosten war in 2014 abgeschlossen, in 2015 konnte aufgrund der Steigerung von Umsatzerlösen wieder neues Personal eingestellt werden. 4. Lage der Gesellschaft Die Konsolidierung und die damit verbundene Stabilisierung des Betriebsergebnisses sind im Geschäftsjahr 2015 wie erwartet eingetreten. 4.1. Ertragslage Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind die Umsatzerlöse für den Gesamtbetrieb auf T€ 26.836 bzw. um 28,2 % gestiegen. Die Neuwagen-Umsatzerlöse sind um 36,0 % gestiegen. Im Gebrauchtfahrzeugbereich hatten wir eine Steigerung der Umsätze von T€ 3.701 auf T€ 4.680, dies entspricht einem Anstieg von 26,5 %. Die Ertragslage wurde positiv von den gestiegenen Umsätzen im Neufahrzeug - und Gebrauchtfahrzeugbereich, sowie den Steigerungen im gesamten After Sales Geschäft beeinflusst. Der Materialaufwand ist um 26,9 % angestiegen während die Personalkosten sich auf dem Niveau des Vorjahres bewegen. Die übrigen periodengerechten betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen durch weiterberechnete Kosten um T€ 611 gestiegen. Die Abschreibungen sind um T€ 23 gestiegen. Weiterhin sind die Zinsaufwendungen für die Einkaufsfinanzierung bei einem Aufbau des finanzierten Fahrzeugbestandes zum Jahresende um T€ 5 gestiegen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt T€ 210 (i. Vj. T€ -127) und hat sich damit um T€ 337 verbessert. Im Geschäftsjahr konnte ein Jahresüberschuss T€ 170 erwirtschaftet werden, gegenüber einem Jahresfehlbetrag T€ 149 im Vorjahr. Insgesamt hat sich das Jahresergebnis um T€ 319 verbessert. 4.2. Vermögenslage Die Vermögenslage ist im Wesentlichen durch den Aufbau von Vorratsbeständen und Bankverbindlichkeiten gekennzeichnet. Im Vergleich zum Vorjahresbilanzstichtag sind die Vorratsbestände --im Wesentlichen Fahrzeuge-- um T€ 1.786 auf T€ 6.572 deutlich aufgebaut worden. Die Verbindlichkeiten aus der Einkaufs-finanzierung haben sich um T€ 2.048 auf T€ 9.186 erhöht, hierbei ist zu berücksichtigen, dass Vorführfahrzeuge ebenfalls in der Finanzierung enthalten sind. Insgesamt haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um T€ 1.560 auf T€ 9.794 erhöht. Insgesamt ist die Bilanzsumme um T€ 1.833 auf T€ 10.518 gestiegen. Zum 31. Dezember 2015 ergibt sich bei einem Jahresüberschuss von T€ 170 und einem Verlustvortrag von T€ 711 ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag von T€ 466. Bei Betrachtung der Vermögenslage hat sich die negative Eigenkapitalquote von -7,9 % im Vorjahr auf -4,6 % verbessert. 4.3. Finanzlage Die Neuwageneinkaufsfinanzierung Seat läuft über die Seat Bank, wo wir eine Kreditlinie in Höhe von € 2.500.000,00 haben. Die Neuwageneinkaufsfinanzierung Kia läuft über die Santander Consumer Bank, wo wir eine Kreditlinie in Höhe von € 3.700.000,00 haben. Die Neuwageneinkaufsfinanzierung Suzuki läuft über die Credit Plus Bank, wo wir eine Kreditlinie in Höhe von € 1.800.000,00 haben. Die Gebrauchtwagenbestände werden über eine Kreditlinie in Höhe von € 1.000.000,00 über die Santander-Bank sowie in Höhe von € 2.000.000,00 über die Honda Bank finanziert. Aktives Forderungs- und Finanzierungsmanagement und eine fortlaufende Liquiditätsplanung stellen unseren Liquiditätsbedarf sicher. Wir gehen davon aus, dass uns die Kreditlinien auch künftig zur Verfügung stehen. Der negative Finanzmittelfonds --bestehend aus Guthaben bei Kreditinstituten abzüglich der kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten-- hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.632 auf T€ 9.381 erhöht. Der negative Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit (T€ -753) resultiert im Wesentlichen aus dem Aufbau des Vorratsbestandes, gegenläufig hat sich der Aufbau der übrigen Verbindlichkeiten ausgewirkt. Zurückhaltende Investitionen bei einem moderaten Aufbau des Vorführwagenbestandes im Anlagevermögen führten zu einem negativen Cash Flow aus der Investitionstätigkeit (T€ 568). Der negative Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit (T€ -311) ergibt sich aus planmäßigen Rückzahlungen der Darlehen sowie dem Zinsaufwand. Insgesamt ergibt sich bei einem nach wie vor negativen Finanzmittelbestand (T€ -9.381) im Geschäftsjahr 2015 eine negative zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands in Höhe von T€ -1.632. 5. Investitionen Folgende Neuanschaffungen mussten getätigt werden: Die Oberböden und die Beleuchtung in der Ausstellungshalle Holzwickede wurden nach den Standards des Herstellers Kia modernisiert. Längerfristige Investitionsprojekte wurden nicht begonnen. 6. Personal- und Sozialbereich Im Jahr 2015 wurden im Durchschnitt 38 Personen (2014 = 34) beschäftigt. Davon waren 27 Vollzeitkräfte (2014 = 25), 4 Auszubildende (2014 = 5) und 7 Teilzeitkräfte (2014 = 4). Die Vergütung erfolgte teilweise nach dem Entgelttarifvertrag des Kfz-Gewerbes in NRW und teilweise tarifvertragsunabhängig. 7. Umweltschutz Unser anfallendes Altöl und unsere verbrauchten Betriebsstoffe werden gemäß gesetzlichen Bestimmungen entsorgt und in einer Abfallbilanz dokumentiert. Fast alle Betriebsstoffe werden in Mehrweggefäßen angeschafft. Weiterhin betreiben wir eine konsequente Mülltrennung nach Papier, Reifen, Folie, Styropor, Metalle und Abfall zur Wiederverwertung. In unserem Betrieb ist ein Mitarbeiter zum Umweltbeauftragten ernannt. 8. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Wirtschaftliche und rechtliche Bestandsgefährdungspotenziale liegen zum heutigen Stichtag nicht vor und werden in Zukunft auch nicht erwartet. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2015 einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 170 erwirtschaftet gegenüber einem Jahresfehlbetrag von T€ 149 im Vorjahr. Bei einem gezeichneten Kapital von T€ 75, weist die Gesellschaft zum 31. Dezember 2015 nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von T€ 466 aus. Die weitere Entwicklung der Gesellschaft ist davon abhängig, dass es gelingt, weiterhin positive Ergebnisse zu erzielen und die Liquidität zu erhalten. Die in den letzten Geschäftsjahren eingeleiteten Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung müssen weiter fortgeführt werden. Zu den bisher eingeführten Maßnahmen gehören u. a. Kosteneinsparungen, Schließung eines unrentablen Standorts, Verminderung von Standzeiten bei Gebrauchtwagen. Die Ergebnisplanungen gehen für 2016 von einem positiven Jahresergebnis von T€ 500 und für 2017 ebenfalls von einem positiven Jahresergebnis von T€ 500 aus. Sofern die Ergebniserwartungen verfehlt werden, könnte dies die Liquidität der Gesellschaft belasten. Aus dem Abschluss von Leasinggeschäften bestehen grundsätzlich Rückkaufverpflichtungen mit bereits festgelegten Rückkaufwerten. Dabei unterliegt die Entwicklung der Restwerte für gebrauchte Fahrzeuge naturgemäß Schwankungen. Die darin enthaltene Prognoseschwierigkeit führt dazu, dass die bei der Weitervermarktung von Leasingrückläufern zu erzielenden Preise von den Restbuchwerten zum Zeitpunkt der Rücknahme abweichen können. Dies kann künftig zu Buchverlusten führen. Bei den bestehenden Rückkaufverpflichtungen aus Leasingverträgen wird das Risiko im Rahmen der weiteren Entwicklung sorgsam beobachtet und soweit notwendig werden Risiko minimierende Maßnahmen ergriffen. Insgesamt haben wir aber nur einen sehr geringen Bestand an Leasinggeschäften, da der Verkauf zumeist nur an Privatpersonen stattfindet. Hinsichtlich der Umsatz- und Ergebnisentwicklung rechnen wir für das Jahr 2016 mit einem konstanten Konsumverhalten der Verbraucher. Sonstige Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind derzeit nicht bekannt. Einzig eine nicht marktgerechte Modellpolitik der verschiedenen Hersteller birgt ein gewisses Maß an Risiko. 9. Angaben zu Finanzinstrumenten Wesentliche originäre Finanzinstrumente für die Gesellschaft stellen die kurzfristigen Forderungen, die liquiden Mittel sowie die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten dar. Derivative Finanzinstrumente werden von der Gesellschaft nicht genutzt. Unser Risikomanagement in Bezug auf die Finanzinstrumente ist neben der Liquiditätsplanung und Kreditüberwachung auf eine zeitnahe Realisierung von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen ausgerichtet. Das Bonitäts- oder Ausfallrisiko ergibt sich aus der Gefahr, dass Geschäftspartner ihren Verpflichtungen nicht nachkommen können und dadurch Vermögensverluste entstehen. Wesentliche Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungseinschränkungen sehen wir derzeit nicht. Ein Zinsänderungsrisiko, d. h. mögliche Wertschwankungen eines Finanzinstruments aufgrund von Bewegungen des Marktzinssatzes liegen vor allem bei Forderungen und Verbindlichkeiten mit Laufzeiten von über einem Jahr vor. Solche längeren Laufzeiten sind im operativen Bereich nicht von Bedeutung. Jedoch sind wir im Bereich der Einkaufsfinanzierung von der Entwicklung des EURIBOR abhängig. 10. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Es haben ich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres ergeben. 11. Voraussichtliche Entwicklung Aufgrund der steigenden Verkaufszahlen in den letzten Jahren erwarten wir für das Geschäftsjahr 2016 im Vergleich zu 2015 höhere Umsatzerlöse im Kundendienst- und Ersatzteilgeschäft. Im Neuwagengeschäft erwarten wir weiterhin steigende Verkäufe. Bei den zukunftsbezogenen Aussagen ist zu Berücksichtigen, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können. Momentan rechnen wir für das Jahr 2016 mit einem positiven Ergebnis in Höhe von TEUR 500. Die Realisierung dieses Ergebnisses setzt allerdings voraus, dass sich die derzeitige Entwicklung des Automobilmarktes im Verlauf des Geschäftsjahres 2016 positiv stabil bleibt und die geplanten Maßnahmen zur Ertragssteigerung im Geschäftsjahr 2016 fortsetzt. Für das Geschäftsjahr 2017 ist bei deutlich positivem Verlauf beider Betriebsgesellschaften, der Motor Center Heinen GmbH und der Heinen Automobile GmbH, die Verschmelzung geplant. Daraus resultierend erwarten wir Kostenreduzierungen durch weniger Arbeitsaufwand in der Verwaltung. Unser Ziel ist es für 2016 die bilanzielle Überschuldung auszugleichen.
Dortmund, den 19. Juli 2016 Heinen Automobile GmbH Ralf Giuliani, Geschäftsführung Andreas Giuliani, Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2015Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2015Allgemein Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Der Jahresabschluss unserer Gesellschaft zum 31. Dezember 2015 weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 466 (i. Vj. TEUR 636) ausgewiesen. Eine tatsächliche Überschuldung im Rechtssinne liegt nicht vor, da die Fortführung unseres Unternehmens überwiegend wahrscheinlich ist. Für ein unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesenes Darlehen in Höhe von unverändert TEUR 200 wurde ein Rangrücktritt erklärt. Aufgrund der eingeleiteten Maßnahmen erwarten wir sowohl positive Ergebnisse als auch positive Cashflows für die Geschäftsjahre 2016 und 2017. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögengegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen auf Basis der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer:
Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte sind mit den Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Fahrzeuge wurden der verlustfreien Bewertung unterzogen. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden einzeln mit ihrem Nominalwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personalverpflichtungen (TEUR 10, i. Vj. TEUR 16) und Garantieleistungen (TEUR 25, i. Vj. TEUR 21) gebildet. Verbindlichkeitenspiegel:
(Vorjahreszahlen in Klammern) Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 5.140 (i. Vj. TEUR 4.140) durch Sicherungsübereignung der finanzierten Fahrzeuge und selbstschuldnerische Bürgschaften der Gesellschafter in Höhe von jeweils TEUR 100 gesichert. Weitere Kreditverbindlichkeiten von TEUR 673 (i. Vj. TEUR 387) sind durch Sicherungsübereignung der einkaufsfinanzierten Lagerfahrzeuge gesichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten wird ein Darlehen in Höhe von unverändert TEUR 200 ausgewiesen, hierfür wurde ein Rangrücktritt erklärt. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Periodenfremde Erträge (sonstige betriebliche Erträge) werden in Höhe von TEUR 16 (Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens TEUR 15, übrige TEUR 1) ausgewiesen. Periodenfremde Aufwendungen (sonstige betriebliche Aufwendungen) in Höhe von TEUR 102 sind aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 65 sowie aus übrigen Aufwendungen in Höhe von TEUR 37 angefallen. Sonstige Pflichtangaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Mietverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.063. Davon sind TEUR 180 innerhalb eines Jahres fällig. Hierbei handelt es sich um die Summe aller zukünftigen Mietzahlungen bis zum Vertragsende. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer:
Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2015 waren Geschäftsführer: - Herr Andreas Giuliani, Kfz-Mechaniker, Dortmund - Herr Ralf Giuliani, Kaufmann, Kamen Die Geschäftsführer sind jeweils einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Geschäftsführer erhalten keine Bezüge von der Gesellschaft.
Dortmund, den 19. Juli 2016 Heinen Automobile GmbH Andreas Giuliani, Geschäftsführung Ralf Giuliani, Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2015
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Heinen Automobile GmbH, Dortmund, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Heinen Automobile GmbH, Dortmund. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Dortmund, den 18. August 2016 KPMG
AG
Blücher, Wirtschaftsprüfer Echtermeyer, Wirtschaftsprüfer |
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