Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Meier seit 19.12.2017 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Alfix GmbH (vormals: ASB Produktions GmbH)GroßschirmaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013Bilanz zum 31.12.2013AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2013
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 20131. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden1.1 Allgemeine AngabenDer vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des HGB und den ergänzenden Bestimmungen des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 i.V.m. Abs. 4 HGB. Die Bilanz wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgte unter Anwendung der handelsrechtlichen Gliederungsvorschriften. Die Bilanz ist in Kontoform erstellt worden. Die in § 266 Abs. 2 und Abs. 3 HGB bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen. Bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren in Staffelform angewandt. Der gesonderte Ausweis und die vorgeschriebene Reihenfolge der einzelnen Posten gem. § 275 Abs. 2 HGB wurden eingehalten. 1.2 Angabe der Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen auf die immateriellen Vermögensgegenstände und auf das Sachanlagevermögen wurden entsprechend der aufgrund steuerlicher Vorschriften festgelegten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear über einen Zeitraum von 3 bis 20 Jahren vorgenommen. Die Zugänge des Geschäftsjahres wurden pro rata temporis abgeschrieben. Die Zugänge zu den Gegenständen des beweglichen Sachanlagevermögens mit Anschaffungskosten bis EUR 410 (geringwertige Wirtschaftsgüter) sind im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben worden. Für frühere Geschäftsjahre wurden Vermögensgegenstände des beweglichen Sachanlagevermögens mit Anschaffungskosten ab € 150,00 bis € 1.000,00 in einem Sammelposten erfasst und linear über einen Zeitraum von 5 Jahren planmäßig abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden mit ihren Anschaffungskosten bilanziert. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit ihren Anschaffungskosten einzeln nach der Durchschnittswertmethode oder zu niedrigeren Tagespreisen bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden mit den Herstellungskosten angesetzt. Dabei sind neben den Materialeinzel- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Materialgemeinkosten und Fertigungsgemeinkosten und des Wertverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, berücksichtigt worden. Fremdkapitalkosten blieben bei der Bewertung außer Ansatz. Dabei wurden der Zustand und die Verwertbarkeit entsprechend den Marktbedingungen berücksichtigt. Forderungen sind grundsätzlich zum Nominalwert bilanziert, soweit nicht erkennbare Einzelrisiken durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen zu berücksichtigen waren. Für darüber hinausgehende Bonitätsrisiken wurde eine Pauschalwertberichtigung von 1 % des nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestandes gebildet. Sonstige Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nominalwert aktiviert. Die Bewertung der flüssigen Mittel erfolgte zum Nominalwert. Ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten wurde nach § 250 Abs. 1 und Abs. 3 HGB angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten wurden Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst worden. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. 2. Angaben zur BilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens sowie der Abschreibungen im Geschäftsjahr 2013 sind als Anlage 1 zu diesem Anhang beigefügt. Zum 14. Juni 2013 gründete die Gesellschaft eine 100%ige Tochtergesellschaft mit Sitz in Frankreich mit einem Stammkapital von T€ 50, von dem zum Bilanzstichtag T€ 10 eingezahlt sind. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen sowie Umsatzsteuererstattungsbeträge (T€ 101; Vorjahr: T€ 86) enthalten. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von T€ 26 (Vorjahr: T€ 33) enthält in Höhe von T€ 11 (Vorjahr: T€ 13) den Disagiobetrag von zwei Kreditverbindlichkeiten sowie in Höhe von T€ 2 (Vorjahr: T€ 5) abgegrenzte Zinsen für Leasing- und Mietkaufverträge, die mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert wurden. Ferner sind mit T€ 13 (Vorjahr: T€ 15) einmalige Bearbeitungsgebühren für Darlehens - und Bürgschaftsgewährungen von Darlehen in diesem Posten berücksichtigt. Das gezeichnete Kapital ist in Höhe des Nominalkapitals von unverändert T€ 52 bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Zusammensetzung sowie die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind in den Anlagen 2 und 3 zu diesem Anhang beigefügt. Die Restlaufzeiten orientieren sich an den vertraglich festgelegten Vereinbarungen zur Rückzahlung, wie sie sich am Abschlussstichtag ergaben. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 10.405 (Vorjahr: T€ 9.221) sind mit T€ 1.738 durch Buchgrundschulden an drei Grundstücken, durch drei Bürgschaften über insgesamt T€ 1.300 eines Gesellschafters unter Mithaftung des anderen Gesellschafters, durch zwei Bürgschaften über zusammen T€ 1.300 der Alfix GmbH Rüst- und Lagertechnik GmbH, Großschirma, durch zwei Bürgschaften über zusammen T€ 1.100 der Alfix Systemtechnik GmbH, Kleinkahl - Edelbach, sowie durch Verpfändung der Ansprüche aus zwei Lebensversicherungsverträgen (Versicherungsnehmer: ASB Produktions GmbH) besichert. Ferner sind Gegenstände des Sachanlagevermögens sowie Warenbestände sicherungsübereignet bzw. zur Sicherheit übertragen und alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind an zwei Kreditinstitute abgetreten. Darüber hinaus sind Forderungen aus Fördermitteln der Sächsischen Aufbaubank sowie der beantragten Investitionszulage abgetreten. Für ein Darlehen in Höhe von T€ 639 (Restbetrag zum 31. Dezember 2013) ist eine 80 %ige Ausfallbürgschaft der Bürgschaftsbank Sachsen GmbH bestellt. Die in den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesenen Mietkaufverpflichtungen in Höhe von T€ 110 sind durch Sicherungsübereignung der Finanzierungsobjekte besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern In Höhe von gesamt T€ 670 betreffen ein verzinsliches, am 30. Mai 2019 endfälliges Darlehen in Höhe von T€ 220, für dessen Besicherung die Bestände der der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sicherungsübereignet wurden, die nicht dem verlängerten Eigentumsvorbehalt unterliegen und ein nicht besichertes, am 01.01.2015 endfälliges Darlehen in Höhe von T€ 450, welches mit einem Rangrücktritt versehen wurde. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 2.545 (Vorjahr: T€ 1.906) enthalten in Höhe von T€ 2.415 (Vorjahr: T€ 925) ein verzinsliches Darlehen der Alfix Rüst- und Lagertechnik GmbH, das zum 31.12.2013 fällig geworden ist. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Mietkaufverpflichtungen (T€ 163; Vj. T€ 263) und Verbindlichkeiten aus Steuern (T€ 68; Vj. T€ 64) sowie aus Lohn und Gehalt (T€ 172; Vj. T€ 145). 3. Sonstige Angaben3.1 Sonstige finanzielle VerpflichtungenZum Bilanzstichtag bestanden Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von T€ 279 (Vorjahr: T€ 66), davon T€ 93 (Vorjahr: T€ 27) mit einer Restlaufzeit von einem Jahr. Gegenüber verbundenen Unternehmen wurden folgende Verpflichtungen eingegangen: Die Gesellschaft hat für einen Mietkaufvertrag der Alfix Rüst- und Lagertechnik GmbH eine Bürgschaft in Höhe von T€ 107 gestellt. Für einen Mietkaufvertrag der Alfix Systemtechnik GmbH hat die ASB Produktions GmbH eine selbstschuldnerische Bürgschaft in Höhe von T€ 57 übernommen. Für einen Mietkaufvertrag der Alfix Systemtechnik GmbH in Höhe von T€ 150 und der Alfix Rüst- und Lagertechnik GmbH in Höhe von T€ 150 hat die Gesellschaft jeweils die gesamtschuldnerische Haftung als Mitmieter erklärt. 3.2 GeschäftsführungDie Geschäftsführung oblag im Geschäftsjahr 2013 -Herrn Johannes Weiß, Großschirma, Kaufmann -Herrn Olaf Rammo, Neunkirchen/Dresden, Diplom-Ingenieur. Die Bezüge der Geschäftsführer betrugen im Jahr 2013 insgesamt T€ 177,9 (Vorjahr T€ 191,3). 3.3 Zahl der beschäftigten ArbeitnehmerDie durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter belief sich auf:
Im Vorjahr belief sich die Zahl der beschäftigten Mitarbeiter auf:
Großschirma, den 17. April 2014 ASB Produktions GmbH, Großschirma Die Geschäftsführung Johannes Weiß Olaf Rammo Entwicklung des Anlagevermögens 01. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013
Zusammensetzung der Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2013
Zusammensetzung der Verbindlichkeiten zum 31.12.2012
Lagebericht für das Geschäftsjahr 01. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013A) Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die ASB Produktions GmbH, Großschirma, ist ein Unternehmen der metallverarbeitenden Industrie. Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Produktion, Veredelung und der Handel von Metallbauteilen nebst Zubehör, insbesondere aus dem Bereich der Gerüst-, Lager- und Bautechnik und die Vermietung aller Art sowie aller mit dem Gegenstand im Zusammenhang stehender Geschäfte. Die Gesellschaft stellt Gerüste und Gerüstteile verschiedener Systeme aus Stahl und Aluminium sowie Produkte der Bautechnik her und veräußert diese an die beiden Schwestergesellschaften Alfix Systemtechnik GmbH und Alfix Rüst- und Lagertechnik GmbH, die den Vertrieb übernehmen. Der Vertrieb der Gerüste erfolgt sowohl im Inland als auch im europäischen Ausland. 2. Forschung und Entwicklung Die von der ASB Produktions GmbH produzierten Gerüstsysteme und Artikel der Bautechnik werden ständig weiterentwickelt. Dies erfolgt mit der eigenen Konstruktionsabteilung und in Kooperation mit externen Partnern sowie unter Nutzung des Know-hows und der Kundenwünsche ihrer beiden Schwestergesellschaften ALFIX Systemtechnik GmbH, Kleinkahl-Edelbach, und ALFIX Rüst- und Lagertechnik GmbH, Großschirma. B) Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2013 war in der Bundesrepublik Deutschland ähnlich wie im Jahr 2012 durch eine gedämpfte gesamtwirtschaftliche Entwicklung geprägt. Die konjunkturelle Lage in Deutschland hat sich nach der Schwächephase im vergangenen Winter im Laufe des Jahres 2013 verbessert. In einem schwierigen internationalen Umfeld hat die deutsche Wirtschaft zu einem moderaten Wachstumskurs zurückgefunden. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im Jahr 2013 nur um 0,4 % gegenüber dem Jahr 2012 an, in dem der Anstieg noch 0,7 % betragen hatte. Für das Jahr 2014 wird nach offiziellen Schätzungen eine Steigerung um 1,6 % erwartet. Das wirtschaftliche Umfeld wurde durch die weiter angespannte wirtschaftliche Entwicklung in einzelnen Ländern der EU-28-Zone beeinflusst. Im Verlauf des Jahres 2013 ging das BIP in der EU-28-Zone weiter zurück. Negativ wirkten sich die Entwicklung in den südeuropäischen EU-Ländern, insbesondere die Entwicklung in Griechenland, Spanien und Portugal aus. Die Geschäftsentwicklung der ASB Produktions GmbH im Jahr 2013 wurde durch die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und im Euroraum beeinflusst. Während die Bruttowertschöpfung 2013 in Deutschland im produzierenden Gewerbe nahezu stagnierte, sank sie im Baugewerbe im gleichen Zeitraum um 1,2 %. 2. Geschäftsverlauf, Umsatz- und Auftragsentwicklung, Gesamtleistung Im Jahr 2013 betrug der Gesamtumsatz der Gesellschaft T€ 18.202 gegenüber T€ 16.680 im Jahr 2012. Von den Gesamterlösen des Jahres 2013 entfallen auf den Umsatz aus der Lieferung von Materialien an Lieferanten T€ 1.045 (Vorjahr: T€ 1.100) und auf Erlöse aus der Vermietung von Immobilien T€ 82 (Vorjahr: T€ 82). Die Erlöse aus dem Verkauf von Gerüsten betragen im Geschäftsjahr T€ 16.738 gegenüber T€ 15.132 im Jahr 2012. Aus dem Verkauf von Abfallprodukten der Produktion wurden Erlöse von T€ 259 realisiert, im Vorjahr waren es T€ 226. Wesentlich für die Beurteilung des Geschäftsverlaufs des Jahres 2013 ist die Gesamtleistung der Gesellschaft. Unter Einbeziehung der Bestandsveränderung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse in Höhe von T€ 1.519 (Vorjahr: T€ 1.767) sowie der aktivierten Eigenleistungen von T€ 29 (Vorjahr: T€ 34) beträgt die Gesamtleistung für 2013 insgesamt T€ 19.750 gegenüber T€ 18.480 in Vorjahr. Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.522 erhöht, die Veränderung der Bestände an fertigen und unfertigen Erzeugnissen reduzierten sich um 248 T€. Die Verkaufspreise für Gerüste wurden ab Mai des Jahres 2013 gegenüber dem Jahr 2012 erhöht. Die Umsatzerhöhung resultiert überwiegend aus der Erhöhung der verkauften Mengen. Der Auftragsbestand der Gesellschaft in der Gerüstproduktion war im Jahresverlauf 2013 konstant. 3. Geschäftsergebnis und Geschäftsverlauf Grundlegende strukturelle Veränderungen, die bereits im zweiten Geschäftshalbjahr 2012 begonnen wurden, haben im Geschäftsjahr 2013 zu einem positiven Ergebnis nach Steuern in Höhe von T€ 25 geführt. Im Jahr 2012 wurde demgegenüber noch ein Verlust in Höhe von T€ 629 erwirtschaftet. Die Ergebnisentwicklung des Jahres 2013 ist auf folgende Einflussfaktoren zurückzuführen: Die Gesamtleistung wurde gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.270 erhöht, wobei der Anteil der Erhöhung in Höhe von T€ 1.522 aus der Umsatzsteigerung im Kerngeschäft der Gerüstherstellung resultiert. Die Veränderung der Bestände an unfertigen Erzeugnissen und Fertigerzeugnissen hat sich zum Vorjahr um T€ 248 verringert. Die Ursache liegt in der verbesserten bedarfsoptimierten Bestandsführung, die sich noch näher am Markt orientiert. Durch Umsetzung dieser Maßnahmen hat die ASB Produktions GmbH im Berichtsjahr eine hohe Liefertreue und Flexibilität gezeigt. Zukünftig wird die konsequente Umsetzung der bedarfsoptimierten Bestandführung auch weiterhin eine Lieferbereitschaft auf sehr hohem Niveau sichern. Die Kosten für Leiharbeit und die Instandhaltungskosten wurden gegenüber dem Vorjahr wesentlich gesenkt. Dem gegenüber stehen im Vergleich zum Vorjahr gestiegene eigene Personalkosten, da die geringere Anzahl an Leiharbeitern im Wesentlichen zwar durch Rationalisierungseffekte aber auch durch die feste Einstellung von gewerblichen Mitarbeitern ausgeglichen wurde. Das Ergebnis ist ferner durch die im Jahr 2013 angefallenen Kosten der fortgeführten Einführung des ERP-Systems sowie für Mitarbeiterschulungen in Höhe von T€ 90 belastet. . Die Materialeinsatzquote konnte aufgrund der Entwicklung der Materialeinkaufspreise gesenkt werden, was sich weiter positiv auf die Ergebnisentwicklung auswirkte. Hierzu verweisen wir auf die Ausführungen in Abschnitt 5. Die Geschäftsführung schätzt die wirtschaftliche Gesamtentwicklung im Jahr 2013 als gut ein. Das gesteckte Ziel wurde mit dem positiven Gesamtergebnis nach Steuern und der Verbesserung der Kostenstruktur erreicht. 4. Produktion Die ASB Produktions GmbH fertigte im Jahr 2013 am einzigen Fertigungsstandort in Großschirma Komponenten für verschiedene Gerüstsysteme aus Stahl und Aluminium als Serienprodukte, die von Kunden auf Baustellen in ganz Europa, in der Industrie und auf Großveranstaltungen eingesetzt werden. Daneben wurden Kleinserien von Bautechnikprodukten hergestellt. Ende 2012 wurde bereits damit begonnen das umsatzschwache Winterhalbjahr verstärkt für die Produktion von Gerüstteilen zu nutzen. Anfang des Wirtschaftsjahres 2013 wurde diese Strategie mit Erfolg fortgesetzt. Im zweiten Halbjahr 2013 wurde die Produktion auf ein Dreischichtsystem umgestellt. Damit wurde im Jahresverlauf dem steigenden Bedarf an Gerüstteilen Rechnung getragen und eine kontinuierliche und bedarfsgerechte Belieferung der Kunden gesichert. Zur Aufrechterhaltung der kontinuierlichen Produktionsprozesse im Bereich der Kernkompetenz Schweißtechnologie wurde im Jahresverlauf 2013 mit der Investitionsplanung von zwei neuen automatischen Schweißanlagen begonnen. Gleichzeitig wurden im Jahr 2013 weitere Reparatur- und Instandhaltungsmaßnahmen an den vorhandenen Maschinen und Anlagen durchgeführt. Das zum 01.01.2012 eingeführte ERP-System wurde weiter ausgebaut. Zur Optimierung der Prozessplanung und -steuerung wurden 2013 weitere Komponenten installiert bzw. nutzbar gemacht. So wurde eine umfassende Kostenrechnung im System angeschaltet und BDE-Erfassungseinheiten installiert. Die hauseigene Feuerverzinkerei wurde Ende des Wirtschaftsjahres 2013 aus betriebswirtschaftlichen Gründen geschlossen. Mit einer regional ansässigen mittelständischen Verzinkerei wurde eine Kooperation eingegangen. Die durch die Schließung frei gewordenen Mitarbeiter werden für neue Aufgaben qualifiziert und in anderen produktiven Bereichen eingesetzt. Die ASB Produktions GmbH erwartet in den kommenden Abrechnungszeiträumen durch diese Maßnahme eine wesentliche Kostenersparnis. 5. Beschaffung Im Berichtsjahr 2013 beträgt der Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung 67,3 % gegenüber 69,7 % im Jahr 2012. Die Entwicklung der Rohstoffpreise im Jahr 2013 in den für die ASB wichtigen Märkten für Stahl, Aluminium und Zink zeigte sich weiterhin günstig. Durch Verhandlungen mit den Lieferanten konnten im Jahr 2013 die Einkaufspreise für Stahl positiv beeinflusst werden. Der Einkaufspreis für Zink lag im Jahresdurchschnitt 2013 leicht unter den Einkaufspreisen 2012. Die Preise für Aluminiumprodukte bewegten sich im Jahresdurchschnitt 2013 um 6 % unter den Preisen des Vorjahres. Im Bereich der Guss - und Schmiedetechnikvorprodukte konnten im Jahr 2013 ebenfalls von leicht verbesserten Einkaufspreisen profitiert werden. Mit allen größeren Lieferanten wurden Rahmenverträge ausgehandelt, die eine schnellere und mengengenauere Belieferung sicherstellten. Dabei wurden Pufferlagervereinbarungen genutzt. 6. Investitionen Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen im Geschäftsjahr betragen T€ 373. In die Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden T€ 32 für Servertechnik und Personalcomputertechnik sowie sonstige Betriebsausstattung investiert sowie T€ 76 in technische Anlagen und Maschinen sowie T€ 100 Vorrichtungen für die Produktion. Für die Vorbereitung neuer Gerüstzulassungen wurden im Geschäftsjahr Anzahlungen in Höhe von T€ 87 geleistet. Im Jahresverlauf 2013 wurde mit der Investitionsplanung von neuen automatischen Schweißanlagen begonnen. Im ersten Halbjahr 2014 wird ein neuer Schweißroboter angeschafft. Die Installation einer weiteren Anlage ist für das darauffolgende Wirtschaftsjahr geplant. Diese Maßnahmen sind ein wichtiger Schritt zur Steigerung der Effektivität und zur Kapazitätserweiterung. Weiterhin wurde im Jahr 2013 die Planung von neuen Lager- und Transportflächen begonnen. Die Verbesserung der Infrastruktur wird letztlich die Optimierung von innerbetrieblichen Transportprozessen ermöglichen. Die Investitionen werden in den nächsten 2 bis 3 Jahren zum Abschluss geführt. 7. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Für die getätigten Investitionen wurden im Jahr 2013 weitestgehend Fremdmittel verwendet. Die in 2012 begonnene Neuordnung der Finanzstruktur im Unternehmensverbund der ALFIX-Gruppe im Zuge der geänderten Gesellschafterstruktur wurde im Geschäftsjahr 2013 fortgesetzt. Mit den Hausbanken wurden Gespräche über neue Finanzierungslinien aufgenommen. Hintergrund ist der Ansatz, dass durch eine möglichst homogene Produktionsabfolge die sonst saisonbedingten Schwankungen ausgeglichen werden. Das kann mit Hilfe zusätzlicher Kontokorrentlinien abgefedert werden. Somit wird eine kontinuierliche Auslastung der Produktionskapazitäten erreicht. Im ersten Quartal 2014 wurden zusätzliche Finanzierungslinien gewährt. 8. Personal- und Sozialbereich Im Jahr 2013 beschäftigte die ASB Produktions GmbH durchschnittlich 110 Mitarbeiter gegenüber 98 Mitarbeitern im Jahr 2012. Die Anzahl der Beschäftigten von Zeitarbeitsunternehmen wurde im Geschäftsjahr 2013 auf ein Minimum reduziert. Mitte des Jahres 2013 konnten 11 neue gewerbliche Mitarbeiter für das Unternehmen gewonnen werden. Davon wurden 5 Arbeitnehmer als qualifizierte Schweißer in der Produktion eingesetzt. Im gleichen Zeitraum wurden 2 Auszubildende im kaufmännischen Bereich und 2 gewerbliche Auszubildende eingestellt. Am 31.12.2013 waren im Unternehmen insgesamt 117 Arbeitnehmer beschäftigt, von denen 7 Auszubildende waren. 9. Umweltschutz Die ASB Produktions GmbH unternimmt für den Umweltschutz große Anstrengungen. So wurden die Aufgaben sehr ernst genommen und die strikte Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben durchgesetzt. Alle Investitionsvorhaben wurden grundsätzlich unter Umweltschutzgesichtspunkten entschieden. Praktisch alle anfallenden Abfälle aus der Produktion wie Zinkasche, Hartzink und Abfälle aus der Stahl- und Aluminiumproduktion werden der Wiederverwertung zugeführt. Die internen Prozesse sind konsequent auf die Vermeidung der Erzeugung nicht wiederverwertbarer Abfälle angelegt. C) Darstellung der Lage der Gesellschaft 1. Vermögenslage und Kapitalstruktur Nachdem die Vermögenslage der Gesellschaft im Vorjahr durch die Erhöhung des Umlaufvermögens aufgrund der Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten als Ergebnis der neu geordneten Finanzierungsstruktur innerhalb der ALFIX-Gruppe bestimmt war, hat sich die gestiegene Leistung in 2013 auf die Erhöhung des Forderungsbestandes und der Bestände an Material ausgewirkt. Diese Bereiche sind maßgeblich für die Erhöhung der Bilanzsumme von T€ 14.356 am 31.12.2012 auf T€ 16.194 am 31.12.2013. Unter den immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von T€ 571 (Vorjahr: T€ 893) wird in Höhe von T€ 190 ein Firmenwert aus der im Jahr 2010 erfolgten Verschmelzung der ASB auf WAK ausgewiesen. Der Firmenwert wurde mit T€ 190 im Geschäftsjahr abgeschrieben. Unter dem Posten Rechte und Lizenzen in Höhe von T€ 218 am 31.12.2013 (Vorjahr: T€ 430) und geleistete Anzahlungen in Höhe von T€ 163 (Vorjahr: T€ 83) werden Zulassungen für die verschieden Gerüstsysteme und der Erwerb weiterer Lizenzen für das ERP-System ausgewiesen. Die geleisteten Anzahlungen betreffen die Neuzulassungen weiterentwickelter Gerüstsysteme. Im Geschäftsjahr gründete die Gesellschaft eine Tochtergesellschaft Alfix Sarl in Frankreich, Lestrem mit einem Stammkapital von T€ 50, welches zum 31.12.2013 in Höhe von T€ 10 eingezahlt ist. Der Bestand an Fertigerzeugnissen wurde zum 31.12.2013 im Vergleich zum Vorjahr weiter gezielt um T€ 1.588 erhöht. Damit wird die Lieferbereitschaft der Gesellschaft für das Frühjahrsgeschäft 2014 gesichert. Die Zunahme des Vermögens wurde wesentlich aus dem operativen Cash Flow als auch aus der Aufnahme von Fremdmitteln finanziert. Der Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um T€ 537 erfolgte korrespondierend zur Erhöhung gestiegenen Absatzleistung der ALFIX-Vertriebsgesellschaften. Die ASB finanziert die Leistungen der ALFIX-Vertriebsgesellschaften durch Darlehen gegenüber Kreditinstituten, die an die ASB ausgezahlt wurden. Das gezeichnete Kapital zum 31.12.2013 beträgt unverändert gegenüber dem Vorjahr T€ 52. Die seit Juni 2012 bestehende Gesellschafterstruktur, wonach die Meiser International GmbH 50 % des Stammkapitals der Gesellschaft hält, hat sich nicht verändert. Neben der ASB Produktions GmbH ist die Meiser International GmbH zu jeweils 50 % an der ALFIX Systemtechnik GmbH und der ALFIX Rüst- und Lagertechnik GmbH beteiligt. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt per 31.12.2013 T€ 886 gegenüber T€ 861 am 31.12.2012. Die Eigenkapitalquote entspricht bei einer Bilanzsumme von T€ 16.194 (Vorjahr: T€ 14.356) 5,5 % (Vorjahr: 6,0 %). Trotz des positiven Jahresergebnisses 2013 in Höhe von T€ 25 hat sich die Eigenkapitalquote 2014 leicht verschlechtert. Der Grund dafür liegt in der beschriebenen Veränderung der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen per 31.12.2013 insgesamt T€ 10.405 gegenüber T€ 9.221 zum Vorjahresende. Bei planmäßig erfolgten Tilgungen betrifft der Anstieg der Bankverbindlichkeiten gegenüber dem Vorjahr die Neukreditaufnahmen für die ALFIX-Gruppe zur Betriebsmittelfinanzierung und zur Refinanzierung von Absatzgeschäften der Vertriebsgesellschaften. Dabei hat sich im Berichtsjahr 2013 die Verteilung der durch die Finanzierungspartner zur Verfügung gestellten Kreditrahmen auf die verbundenen Unternehmen nicht geändert. Kreditnehmer sind neben der ASB Produktions GmbH die ALFIX Systemtechnik GmbH und die ALFIX Rüst- und Lagertechnik GmbH. Die Auszahlung der Kredite erfolgte an die ASB Produktions GmbH, die die Finanzmittel gruppenintern weitergeleitet hat. Gegenüber den Schwestergesellschaften haben sich im Jahresverlauf 2013 die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um T€ 639 erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Darlehen und der Lieferung von Rohware. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 670 sind im Berichtsjahr um die Aufnahme eines weiteren Darlehens in Höhe von T€ 450 (Vorjahr: T€ 220) gestiegen und betreffen nunmehr zwei Darlehen zur Stärkung der Betriebsmittel der Gesellschaft. 2. Finanzlage Nachdem die Finanzlage im Jahr 2012 durch die erfolgte Neuausrichtung mit der Hilfe des neuen Gesellschafters innerhalb der ALFIX-Gruppe wesentlich beeinflusst wurde, wurden im Jahresverlauf 2013 diese Finanzierungsmöglichkeiten optimiert eingesetzt, um eine effiziente und kontinuierliche Produktion zu sichern. Die Finanzierung der Gesellschaft ist durch langfristige Bankkredite, Betriebsmittelkreditlinien und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen geprägt. Das Finanzmanagement der Gesellschaft und der Schwestergesellschaften stellt dabei darauf ab, eine dem Geschäftsverlauf entsprechende Finanzierung des Anlage- und Umlaufvermögens sicherzustellen. Zur Sicherung der gestiegenen Produktionsleistung im Berichtsjahr 2013 wurden die im Jahr 2012 durch die Finanzierungspartner bereitgestellten Kontokorrentlinien weitestgehend in voller Höhe ausgenutzt. Die getätigten Investitionen wurden aus dem Kreditrahmen finanziert. Um zukünftig weitere Steigerungspotentiale in Produktion und Vertrieb nutzen zu können, wurde im 2. Halbjahr 2013 neue Gespräche über langfristige Finanzierungen mit den Kreditgebern begonnen. 3. Ertragslage Die Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft im Jahr 2013 ist geprägt durch die gegenüber 2012 um mehr als 6 % gestiegene Gesamtleistung in der Gerüstproduktion bei gleichzeitig gestiegenen Personal- und Finanzaufwendungen. Entgegen dem allgemeinen Trend im deutschen Baugewerbe, wo die Bruttowertschöpfung im Gesamtjahr 2013 um 1,2 % sank, konnte die ASB Produktions GmbH die Produktion und die verbundenen Vertriebsfirmen den Absatz steigern. Der im Berichtsjahr erwirtschaftete Jahresüberschuss in Höhe von T€ 25 stellt eine Ergebnisverbesserung zum Vorjahr um absolut T€ 654 dar. Ungeachtet dessen wurde das Ergebnis 2013 wieder durch Sondereffekte wie die fortgeführte Einführung der ERP-Software und durch zusätzliche Personalaufwendungen in Höhe von insgesamt T€ 400 belastet. Die zusätzlichen Personalkosten im Berichtsjahr sind vornehmlich durch die Einstellung von gewerblichem Personal als Ersatz für Leiharbeit entstanden. Die Reduzierung der Finanzierungskosten als Effekt der seit Herbst 2012 durchgeführten Umstrukturierung der Finanzmittel und die Einsparung von sonstigen Kosten, wie zum Beispiel die Leiharbeit um ca. T€ 455 führten im Jahresvergleich zur Verbesserung der allgemeinen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Die im Jahr 2013 ursprüngliche geplante Verschmelzung der ALFIX Systemtechnik GmbH und der ALFIX Rüst- und Lagertechnik GmbH auf die ASB Produktions GmbH, wurde auf den Beginn des Wirtschaftsjahres 2014 verschoben. Der wesentliche Grund hierfür ist der zum ursprünglich geplanten Zeitpunkt der Verschmelzung fehlende Abschluss der Einführung des neuen ERP-Systems in allen Schwestergesellschaften als zwingende Voraussetzung für eine saubere Darstellung der Prozesse. Die Verschmelzung wird nun im ersten Halbjahr 2014 rückwirkend zum 01.01.2014 vorgenommen. Die damit verbundenen Erwartungen an Synergieeffekte werden erst im Wirtschaftsjahr 2014 wirksam. Die Gesamtleistung der Gesellschaft betrug im Jahr 2013 insgesamt T€ 19.750 gegenüber T€ 18.480 im Jahr 2012. Von der Gesamtleistung entfallen im Berichtsjahr T€ 16.739 (Vorjahr: T€ 15.132) auf Erlöse aus der Gerüstproduktion. Die Umsatzerlöse des Jahres 2013 in Höhe von T€ 18.202 (Vorjahr: T€ 16.680) enthalten Erlöse aus Materiallieferungen zur Weiterbearbeitung in Höhe von T€ 1.045 (Vorjahr: T€ 1.101). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt im Berichtsjahr T€ 37 gegenüber T€ -577 im Jahr 2012. Das Jahresergebnis 2013 in Höhe von T€ 25 liegt T€ 654 über dem Ergebnis des Vorjahres und im Bereich des für 2013 erwarteten Ergebnisses. Wie beschrieben, wird das Jahresergebnis 2013 wird durch Sonderfaktoren beeinflusst. Der Materialaufwand betrug T€ 13.290 gegenüber T€ 12.874 im Jahr 2012. Bereinigt um die im Umsatz enthaltenen Materialverkäufe von T€ 1.045 und Schrotterlöse in Höhe von T€ 259 beträgt die bereinigte Materialquote in 2013 bei 66,4 % (Vorjahr: 67,7%). Die Personalkosten betrugen im Geschäftsjahr T€ 3.487 gegenüber T€ 3.149 im Jahr 2012. Die Personalaufwandsquote inklusive der unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesenen Aufwendungen für Leiharbeiter in Höhe von T€ 194 (Vorjahr: T€ 649), bezogen auf die um Erlöse aus Materialverkäufen bereinigte Gesamtleistung (2013: T€ 18.705; Vorjahr: T€ 17.379) beträgt im Berichtsjahr 20,0 % gegenüber 21,8 % im Jahr 2012. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen T€ 1.911 im Geschäftsjahr gegenüber T€ 2.359 im Jahr 2012. Die Veränderung im Vergleich zum Vorjahr ist wesentlich verursacht durch die um T€ 455 gesunkenen Kosten für Leiharbeitnehmer, um T€ 112 verringerte Aufwendungen für Reparaturen und Instandhaltung, gestiegene Beratungskosten insbesondere im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Verschmelzung zum 01.01.2014 in Höhe von T€ 50, gestiegene Kosten für Energie, also Strom, Gas, Treibstoff, in Höhe von T€ 41 sowie um T€ 37 höhere laufende Kosten für Software- und Hardwarewartung. Die Zinsaufwendungen betragen T€ 413 im Jahr 2013 gegenüber T€ 337 für 2012. Die Erhöhung um T€ 76 ist anteilig mit T€ 65 durch Zinsen für Kontokorrentverbindlichkeiten und mit T€ 27 für Zinsaufwendungen für ein der ASB Produktions GmbH gewährtes Darlehen innerhalb der ALFIX-Gruppe und Gesellschafterdarlehen verursacht, während die Zinsen für langfristige Darlehen und für Mietkaufverträge tilgungsbedingt um gesamt T€ 38 zurückgegangen sind. D) Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Der Geschäftsleitung sind über die dargestellten keine Risiken bekannt, die eine Gefährdung des Fortbestehens der Gesellschaft nach sich ziehen könnten. Die Gesellschaft ist folgenden wesentlichen Risiken ausgesetzt, die unter Anwendung des Risikomanagementsystems identifiziert, analysiert und in ihrer möglichen Auswirkung auf den Bestand des Unternehmens bewertet werden, um gegebenenfalls schnellstmöglich Maßnahmen zur Bewältigung der Risiken zu ergreifen: Bei der ASB Produktions GmbH handelt es sich um eine Gesellschaft, die ihren überwiegenden Schwerpunkt in der Herstellung von Gerüsten und Bau- und Lagertechnik hat. Somit ist die Gesellschaft Marktpreisrisiken auf dem Beschaffungs- und Absatzmarkt ausgesetzt. Zukünftig ist das Risiko auf Ebene der verschmolzenen Gesellschaft anzusiedeln. Die ASB Produktions GmbH veräußert ihre Produkte nahezu ausschließlich an die ALFIX Rüst- und Lagertechnik GmbH und die ALFIX Systemtechnik GmbH, die diese Produkte am Markt vertreiben, so dass das Absatzpreisrisiko bei den Vertriebsgesellschaften liegt. Das Absatzpreisrisiko könnte sich trotzdem bei der ASB auswirken, sofern die ALFIX-Gesellschaften die Produkte nicht abnehmen. Es besteht eine Abhängigkeit der ASB von den Vertriebsgesellschaften. Verkaufsseitig besteht das Risiko, dass die Gerüstnachfrage auf den verschiedenen Märkten rückläufig sein kann. Die Nachfrage ist im Wesentlichen von der Baukonjunktur sowie von saisonalen Witterungsschwankungen abhängig. Ferner stellt zukünftig auch die Reduzierung von konjunkturellen Fördermaßnahmen für die Gesellschaft ein Absatzrisiko dar. Um das Risiko auf den Absatzmärkten zu minimieren, erfolgen durch die Geschäftsleitung regelmäßige Abstimmungen mit den beiden Vertriebsgesellschaften zur kontinuierlichen Marktbeobachtung. Sofern erste Anzeichen eines starken Nachfragerückganges erkennbar sind, werden Maßnahmen zur Produktionsanpassung eingeleitet. Auf der Beschaffungsseite ist die ASB Produktions GmbH den Risiken der Entwicklung der Rohstoffpreise ausgesetzt. Durch eine ständige Marktbeobachtung und eine langfristig angelegte Beschaffungspolitik wird angestrebt, diese Risiken zu minimieren. Dazu tragen auch die im Gesellschaftsverbund erweiterten Einkaufspotentiale bei. In einer kleinen Organisation mit flacher Hierarchie hängt der Unternehmenserfolg naturgemäß sehr stark von den Mitarbeitern und damit von ihrer Verfügbarkeit und der Qualität ihrer Entscheidungen ab. Daneben ist die ASB Produktions GmbH üblichen unternehmerischen Risiken wie Konjunkturschwankungen, Wettbewerbsverschärfungen, Veränderungen der politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen, u.a. der Rechtslage bei Zulassungen von neuen Gerüstmodulen, Forderungsausfällen oder Organisations- und Kontrollversagen ausgesetzt. Es besteht zwar grundsätzlich die Gefahr, dass Kunden der Vertriebsgesellschaften mangels Bonität ausfallen, dadurch werden aber die Forderungen der ASB Produktions GmbH nicht berührt. Gründe für den Ausfall von Forderungen gegenüber den Vertriebsgesellschaften werden nicht gesehen. Preisänderungsrisiken: Es besteht grundsätzlich das Risiko, dass sich aufgrund von Schwankungen die Marktpreise ändern. Liquiditätsrisiken: Das Liquiditätsrisiko besteht allgemein darin, dass die Gesellschaft nicht in der Lage ist, die Finanzmittel zu beschaffen, die zur Begleichung ihrer Verpflichtungen notwendig sind. Im Jahr 2013 und in den Vorjahren hat die ASB Produktions GmbH die notwendigen liquiden Mittel zur Finanzierung ihres Geschäftsbetriebes am Kreditmarkt beschafft. Die Gesellschaft geht davon aus, dass diese Möglichkeiten der Finanzierung auch weiterhin gegeben sind. Die im Zusammenhang mit der Verfolgung einer Wachstumsstrategie bestehenden Liquiditätsrisiken konkret im Hinblick auf die Sicherung einer adäquaten Working Capital-Finanzierung der Gesellschaft wird auch im Jahr 2014 durch die Ausreichung neuer zusätzlicher Kreditlinien gesichert. Zinsänderungsrisiken: Wesentliche Zinsänderungsrisiken sind derzeit aufgrund der hohen Kontokorrentverbindlichkeiten vorhanden. Haftungsrisiken: Die Gesellschaft haftet für Mietkaufverträge ihrer Schwestergesellschaften. Sofern es zu einem Ausfall der Schwestergesellschaft kommt und die Verbindlichkeiten das Vermögen übersteigen, haftet die Gesellschaft entsprechend in Höhe der jeweils noch offenen Verbindlichkeiten. Derzeit bestehen keine Anzeichen, dass es zu einer Inanspruchnahme kommt, da diese Mietkaufverträge aus dem neuem Finanzrahmen abgelöst werden sollen. Das Risikomanagement basiert angesichts der überschaubaren Größe der Gesellschaft und der unmittelbaren Einbindung der Geschäftsführung in das operative Geschäft auf Handlungsanweisungen an die Mitarbeiter zur Beobachtung und zur Meldung von Risiken an die Unternehmensführung. Ein automatisiertes und formalisiertes Risikomanagementsystem besteht nicht. Bei Konkretisierung von als hoch bewerteten Risiken setzt sich umgehend die Geschäftsführung damit auseinander. Die ASB Produktions GmbH unternimmt stetig Maßnahmen zur Erkennung und Eingrenzung von möglichen Chancen und Risiken, die positiven/negativen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung haben könnten. Für die ASB Produktions GmbH als Lieferant für die verbundenen Vertriebsfirmen ALFIX Systemtechnik GmbH und ALFIX Rüst- und Lagertechnik GmbH bestehen die Chancen vornehmlich in der Entwicklung der Baukonjunktur. Eine positive Entwicklung der Bauwirtschaft im Inland und auf dem internationalen Markt bewirkt direkt die Veränderung der Nachfrage an Gerüsten. Dabei nutzt die Gesellschaft die Marktnähe der Vertriebsfirmen der Gruppe. Die Phase der anhaltend niedrigen Zinsen belebt die private Bautätigkeit. Durch die Förderung des energieeffizienten Bauens und der Nutzung erneuerbarer Energien wird auch die Sanierung und Rekonstruktion von Altbauten gefördert. Solange diese Faktoren auf den Markt wirken, erhöht sich die Nachfrage nach Gerüsten. E) Voraussichtliche Entwicklung Für das Jahr 2014 ist die Verschmelzung der ALFIX Systemtechnik GmbH und der ALFIX Rüst- und Lagertechnik GmbH auf die ASB Produktions GmbH geplant. Die so entstehende "neue" Gesellschaft erwartet für das Kalenderjahr 2014 eine Gesamtleistung in Höhe von annähernd T€ 30.000. Es wird somit eine konsolidierte Leistungssteigerung von 10 % angestrebt. Das setzt eine positive Absatzentwicklung auf dem Markt für Gerüstteile voraus. Aus Gründen der einheitlichen Abrechnung im Gesellschafterverbund der Meisergruppe wird die neue ALFIX-GmbH in 2014 ein Rumpfwirtschaftsjahr absolvieren. Der neue Abrechnungszeitraum wird in einem abweichenden Wirtschaftsjahr jeweils vom 01.10. des laufenden Kalenderjahres bis zum darauffolgenden 30.09. dargestellt. Die bisherige Umsatzentwicklung 2014 und der derzeitige Auftragseingang bestätigen diese Erwartung. Für das Geschäftsjahr 2014 erwarten wir aufgrund der aktuell in Vorbereitung befindlichen Abschlüsse ein leicht steigendes Auftragsniveau. Seit dem 01.01.2014 werden die drei zu verschmelzenden Einzelgesellschaften bereits im einheitlichen ERP-System abgebildet. Es werden sämtliche Stufen des Wertschöpfungsprozesses darin dargestellt. Durch diese Maßnahmen ist ein nahtloser Übergang der Einzelgesellschaften in die Gesamtgesellschaft ALFIX GmbH gegeben. Der Trend zum energieeffizienten Bauen wird weiter als positiver Wachstumstreiber gesehen. Neben dem deutschen Markt konzentrieren sich die Aktivitäten der Vertriebsorganisation auf die Akquirierung von Kunden aus europäischen Raum. Zur weiteren Verbesserung der Liefertreue ist der Ausbau von Produktionskapazitäten nötig. Im Wirtschaftsjahr 2014 wird eine neue automatische Schweißanlage installiert. Die Anschaffung einer weiteren Anlage ist für 2015 geplant. Noch im Jahr 2014 wird mit dem Ausbau der innerbetrieblichen Infrastruktur begonnen. So werden Lager- und Verkehrsflächen auf dem Betriebsgelände Großschirma erweitert und erneuert. Das geplante Gesamtinvestitionsvolumen wird für die nächsten drei Jahre auf ca. T€ 3.000 beziffert. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit für 2014 wird über dem Ergebnis des Jahres 2013 der ALFIX-Gruppe erwartet. Hierzu tragen Maßnahmen zur Kostenoptimierung, zur Verbesserung der Produktionsabläufe, die durchgeführten Investitionen sowie die verbesserten Finanzierungsmöglichkeiten bei. Ferner werden aus der für 2014 geplanten Verschmelzung der drei ALFIX-Gesellschaften und der geplanten Neuorganisation Synergien erwartet. Die Erschließung weiterer Märkte und die Umsatzausweitung durch die ALFIX-Gruppe unterstützt durch die erweiterten Vertriebsmöglichkeiten im Verbund mit der Meiser International GmbH tragen zur Sicherung der Marktposition und Geschäftsentwicklung bei. Negativ auf die Ertragslage können sich der Anstieg der Rohstoffpreise und die begrenzt zur Verfügung stehenden Fach-Personalressourcen auswirken. Im Bereich der Unternehmensfinanzierung wird weiterhin eine Verbesserung der Working Capital-Finanzierung durch eine umsatz- und bestandskonforme Finanzmittelausstattung angestrebt. Entsprechende Gespräche mit den Kreditgebern werden geführt. F) Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Für das Jahr 2014 ist die Verschmelzung der ALFIX Systemtechnik GmbH und der ALFIX Rüst- und Lagertechnik GmbH auf die ASB Produktions GmbH geplant. Die Gesellschafter haben im 2. Halbjahr 2013 mit den beiden Hausbanken der ALFIX-Gruppe Gespräche begonnen, um die Finanzierungsbasis der neuen Gesamtgesellschaft ALFIX GmbH anzupassen. Im März 2014 wurden die Kontokorrentlinien um T€ 2.750 erhöht. Es wurden weiterhin zwei Investitionskredite in Höhe von je T€ 250 ausgereicht und die Kreditrahmen für die Refinanzierung von Vertriebsgeschäften wurden um gesamt T€ 1.750 erweitert. Diese neuen Finanzierungsmöglichkeiten tragen wesentlich zur Sicherung der geplanten Entwicklung des Unternehmens bei. Aus Gründen der einheitlichen Abrechnung im Gesellschafterverbund der Meisergruppe wird die neue ALFIX-GmbH in 2014 ein Rumpfwirtschaftsjahr haben. Der neue Abrechnungszeitraum wird in einem abweichenden Wirtschaftsjahr jeweils vom 01.10. des laufenden Kalenderjahres bis zum darauffolgenden 30.09. laufen. Die Beantragung des abweichenden Wirtschaftsjahres wurde beim Finanzamt Freiberg beantragt und zwischenzeitlich genehmigt.
Großschirma, 17. April 2014 Johannes Weiß Olaf Rammo Sonstiger BerichtsteilAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 29.04.2014 festgestellt. Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Wiedergabe des BestätigungsvermerksNach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem als Anlagen 1 bis 3 beigefügten Jahresabschluss der ASB Produktions GmbH, Großschirma, zum 31. Dezember 2013 und dem als Anlage 4 beigefügten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird: "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ASB Produktions GmbH, Großschirma, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und des durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar."
Berlin, den 22. April 2014 MSW
GmbH
Mantay, Wirtschaftsprüfer Wulff, Wirtschaftsprüferin |
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