Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 515108
Vorher
GMK Gesellschaft für Märkische Kühlprodukte mbH
Eingetragen
13.4.2005
Branche
Herstellung von Stärke und StärkeerzeugnissenHerstellung von DauerbackwarenHerstellung von Futtermitteln für Nutztiere
Gegenstand
die Verwaltung eigener Grundstücke sowie die industrielle Herstellung und der Vertrieb gekühlter Backwaren sowie Lebensmittel jeder Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Scherer
seit 3.4.2025
Geschäftsführer
Andreas Böckel
seit 31.8.2021
Prokura
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert50.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Märkische Tiefkühlkost GmbH
50.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Märkische Tiefkühlkost GmbH
Germany
75.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

STK GmbH

Suhl

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung tiefgekühlter Backwaren sowie sämtliche mit diesem Gesellschaftszweck zusammenhängende und diesen fördernde Geschäfte.

2. Wirtschaftsbericht

a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung stellt in seinem Jahresgutachten 2023/24 fest, dass die Energiekrise des Jahres 2022 und die erhöhte Inflation deutliche Spuren in der deutschen Wirtschaft hinterlassen haben. So ist ein starker Rückgang der Wirtschaftsleistung zwar bislang ausgeblieben, auf einen Wachstumspfad kehrte die Gesamtwirtschaft dem Sachverständigenrat zufolge bisher allerdings noch nicht zurück. Die energieintensiven Wirtschaftszweige leiden, dem Sachverständigenrat zufolge, weiterhin unter den Folgen der Energiekrise des vergangenen Jahres und haben sich trotz des Rückgangs der Energiegroßhandelspreise nur geringfügig erholt. Das Jahresgutachten 2023/24 des Sachverständigenrats zeigt, dass seit Ausbruch des Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine alle energieintensiven Wirtschaftszweige Produktionsrückgänge verzeichneten. Als Grund für die Rückgänge werden die Erdgas- und Strompreise angeführt, die sich im Vergleich zu den 2010er-Jahren und im internationalen Vergleich auf einem erhöhten Niveau eingependelt haben, sowie die große Unsicherheit über die weitere Preisentwicklung.

Das Jahresgutachten 2023/24 führt aus, dass, gemessen am nationalen Verbraucherpreisindex, die Inflation seit Anfang des Jahres deutlich zurückgegangen ist. Im 3. Quartal 2023 betrug der Anstieg der Verbraucherpreise 5,6 % im Vorjahresvergleich, nach 6,5 % im 2. Quartal und 8,2 % im 1 Quartal 2023. Der Rückgang in der zweiten Jahreshälfte, insbesondere der Rückgang der Kerninflation im 3. Quartal 2023, fiel stärker aus als erwartet. Der Verbraucherpreisindex lag in den Monaten Januar und Februar 2024 bei durchschnittlich 2,5 %.

Der Sachverständigenrat zeigt in seinem Gutachten auf, dass die Energiekrise des Jahres 2022 und die erhöhte Inflation deutliche Spuren in der deutschen Wirtschaft hinterlassen haben. Angesichts der global gedämpften Konjunktur und der geldpolitischen Straffung in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften sind vom Außenhandel und den Investitionen dem Sachverständigenrat zufolge keine expansiven Impulse zu erwarten.

Angesichts der seit Juli wieder deutlich gestiegenen Ölpreise ist der Beitrag der Energiepreise zur Inflation im 3. Quartal 2023 wieder etwas angestiegen, mit 0,4 Prozentpunkten aber weiterhin gering. Bei Strom und Gas greifen die Energiepreisbremsen, sodass von dieser Seite kaum weiterer Preisdruck ausgeht (Garnadt et al., 2023). Die Nahrungsmittelpreise stiegen zuletzt ebenfalls nur noch geringfügig. Die konjunkturelle Schwäche spiegelt sich derzeit nicht in Arbeitslosenzahlen wider. Dies liegt an den gegenläufigen Effekten der schwächelnden Konjunktur und steigender Arbeitskräfteknappheit, die sich maßgeblich durch den demografischen Wandel verschärft.

Die Engpässe am Arbeitsmarkt bleiben nach Angaben des Sachverständigenrats trotz des weiteren Rückgangs der gemeldeten Stellen und des leicht erhöhten Niveaus der Arbeitslosigkeit hoch.

Nach Angaben des Sachverständigenrats dominieren bei der Prognose für die deutsche Volkswirtschaft die Abwärtsrisiken. Binnenwirtschaftlich sei die Reaktion privater Haushalte auf die zu erwartenden Realeinkommenszuwächse ein Unsicherheitsfaktor. So ist beispielsweise das Konsumklima gedämpft.

Der Beginn des Jahres 2023 war weiterhin von sehr hohen Einkaufspreisen in allen Segmenten geprägt. Ab dem zweiten Halbjahr konnten allerdings erste Entlastungen verzeichnet werden. So haben die Energiepreise im Jahr 2023 ihren Höchststand überwunden und sich nach unten entwickelt.

Trotz der anfangs angespannten Preissituation im Jahr 2023 war die Verfügbarkeit von Rohwaren und Verpackungsmaterialen grundsätzlich gegeben. Bestehende längerfristige Verträge haben hier unterstützt. In der zweiten Jahreshälfte konnte in einigen Bereichen Entspannungen verzeichnet werden, im Rohwarenbereich zum Beispiel sowohl für die wichtigen Segmente der Milchprodukte wie Sahne, Quark, Frischkäse etc. als auch für Mahlerzeugnisse wie Mehle, Stärken etc.

Auch der Verpackungsbereich hat sich im Laufe des Jahres im Bezug auf die Verfügbarkeit von Rohmaterial zur Herstellung von Faltschachteln und Umkartons positiv entwickelt, blieb allerdings auf einem weiterhin hohen Preisniveau.

Als dramatisch musste der Bereich der Kakaoprodukte und zertifizierten Eiprodukte bezeichnet werden. Im Bereich der Kakao-/Schokoladenprodukte wurde Ende des Jahres ein Allzeithoch festgestellt. Für zertifizierte Eiprodukte gab es eine wöchentliche Zuteilung, die auch nur durch bestehende Verträge sichergestellt werden konnte.

Getrieben werden Materialeinkaufspreise aber nicht ausschließlich durch die Beschaffungsmärkte, sondern zunehmend auch durch die Nachhaltigkeitsanforderungen unserer Absatzmärkte, die immer stärker auch auf die Herkunft, die Produktionsbedingungen und entsprechende Zertifizierungen Wert legen, ebenso wie auf ökologische Standards oder den z.B. verbrauchsoptimierten, sparsamen Energieeinsatz.

Die Dienstleistungen der Logistikbranche, Transport und Lagerung haben sich 2023, weiterhin auf einem hohen Preisniveau befunden. Die Preise für z.B. Strom und Diesel haben sich zwar stabilisiert oder sind teilweise sogar gefallen, aber steigende Lohnkosten auf Grund von Fahrermangel und Mindestlohnerhöhungen haben diese Effekte im gesamten Sektor kompensiert. Teilweise wurden sogar Mehrkosten verzeichnet.

b) Geschäftsverlauf

ba) Umsatzentwicklung

Die STK GmbH ist auf die Produktion und die Entwicklung von tiefgekühlten Backwaren spezialisiert, mit dem Schwerpunkt auf Blätterteige und auf diesen basierenden Produkten sowie Baguettes. Diese werden überwiegend über den Lebensmitteleinzelhandel an die Kunden geliefert. Mit ihrem nach IFS-Food Standard und BCR-Standard zertifizierten Produktionsstandort Suhl ist die STK GmbH ein 100 %-iges Tochterunternehmen der MTK GmbH, Salzkotten. Zur Unternehmensgruppe der MTK zählen weitere Produktionsunternehmen im Bereich der Tiefkühlbackwaren mit zusätzlichen Produktsortimenten. Der Vertrieb der Produkte erfolgt unternehmensübergreifend durch eine Gesellschaft der MTK-Unternehmensgruppe.

Der Umsatz betrug im Geschäftsjahr 2023 TEUR 19.909 (VJ: TEUR 14.475) und lag damit um TEUR 5.434 (+37,6 %) über dem Vorjahr.

bb) Geschäftsergebnis

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.241 auf TEUR -1.205 (VJ: TEUR -3.446).

Der Umsatzanstieg betrug TEUR 5.434. Die gestiegenen Materialkosten (TEUR 2.036) wirken sich negativ auf die Ertragslage aus.

Die erhöhten Frachtkosten (+TEUR 158), Lohnkosten für Leiharbeitskräfte (+TEUR 157), Reparaturkosten (+TEUR 291), Kosten für Versicherungen (+TEUR 73) durch einen Versichererwechsel und Zinskosten (TEUR 240) aufgrund der veränderten europaweiten Zinssituation belasteten das Ergebnis zusätzlich.

Positiv wirkte sich hingegen der Rückgang der Energiekosten (-TEUR 752) aufgrund der Energiepreisbremsen und den rückläufigen Einkaufspreisen aus.

bc) Produktion

Die STK GmbH verfolgt weiter die Strategie, die Produktivität an dem nach IFS-Food Standard und BCR-Standard zertifizierten Standort in Suhl kontinuierlich zu verbessern und mit kosteneffizienten Produktionsanlagen die Kunden optimal, insbesondere mit gekühlten und tiefgekühlten Backwaren, national und auch international zu versorgen. Durch ein etabliertes Vertriebs- und Distributionssystem mit der Einbindung selbstständiger Spediteure ist gewährleistet, dass die Produkte täglich schnellstmöglich von der Produktionsstätte zum Kunden gelangen. Die Produktivität am Standort wird kontinuierlich verbessert und weiteres Wachstum wird angestrebt. Durch die kontinuierliche Optimierung der Produktions- und Distributionsstrukturen sowie das optimierte TK-Lager werden weitere Senkungen der Logistik- und Produktionskosten erwartet.

Das Investitionsvolumen ist gegenüber dem Vorjahresniveau stabil. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgten insgesamt Investitionen in Höhe von TEUR 115 (VJ: TEUR 108). Davon entfielen TEUR 14 (VJ: TEUR 67) auf technische Anlagen und Anlagen im Bau, TEUR 101 (VJ: TEUR 41) auf sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung.

bd) Beschaffung

Die Beschaffung unserer natürlichen und hochwertigen Backzutaten für die Produktion erfolgt über diverse Lieferanten, aus dem In- und Ausland. Es ist die Strategie der MTK-Group, die Einkaufsaktivitäten zu bündeln und zu zentralisieren. Verstärkt wird eine Mehrlieferantenstrategie aufgebaut, um Risiken aus Versorgungsengpässen zu minimieren. Durch eine fortschreitende Standardisierung und Vereinheitlichung der eingesetzten Rohstoffe über alle Betriebsstätten wird das Einkaufsvolumen so weit wie möglich gebündelt, Materialien werden zwischen den Standorten austauschbar, die Flexibilität in der Organisation nimmt zu. Die Vorteile unseres zentralen Einkaufs durch Synergien, Reduzierung von Beschaffungsrisiken, Nutzung der Chancen aus Rahmenverträgen und der Spotmärkte macht sich bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr positiv bemerkbar. Für die kommenden Jahre werden hier, in volatilem Marktumfeld, einige Potentiale in Form von Einsparungen oder z.B. Neugeschäften erwartet. Die effiziente Beschaffungspolitik und die nachhaltige Reduzierung der Anzahl unterschiedlicher Zulieferprodukte sichern eine gleichbleibende Produktqualität und optimierte Einkaufskonditionen für Rohmaterialien, Verpackung ebenso wie für Energie.

be) Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Umweltschutz

Für das Geschäftsjahr 2023 ging vom Unternehmen keine Umweltgefahr aus. Sämtliche Abfälle werden sach- und fachgerecht durch entsprechende Dienstleister entsorgt. Weiterhin wurde das Audit zur Zertifizierung nach ISO 50001 wieder erfolgreich bestanden. Ein Umweltmanagementsystem ist eingeführt.

Personal- und Sozialbereich

Das Unternehmen beschäftigte im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 72 (Vj. 73) Mitarbeiter.

Die Verfügbarkeit von qualifizierten, motivierten Mitarbeitern sicherzustellen ist Aufgabe der zentralen Personalabteilung. Die STK GmbH steuert durch eine verstärkte Personalarbeit, die überregionale und permanente Personalakquise, die attraktive Arbeitsplatzgestaltung und nicht zuletzt die verstärke Ausbildung eigener Nachwuchskräfte einem Personalmangel entgegen.

c) Lage: Ertragslage, Finanzlage, Vermögenslage

Ertragslage

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.241 auf TEUR -1.205 (VJ: TEUR -3.446).

Der Umsatzanstieg betrug TEUR 5.434. Die gestiegenen Materialkosten (TEUR 2.036) wirken sich entsprechend auf die Ertragslage aus.

Die erhöhten Frachtkosten (+TEUR 158), Lohnkosten für Leiharbeitskräfte (TEUR 157), Reparaturkosten (+TEUR 291), Kosten für Versicherungen (+TEUR 73) durch einen Versichererwechsel und Zinskosten (+TEUR 240) aufgrund der veränderten europaweiten Zinssituation belasteten das Ergebnis zusätzlich.

Positiv wirkte sich hingegen der Rückgang der Energiekosten (-TEUR 752) aufgrund der Energiepreisbremsen und den rückläufigen Einkaufspreisen aus. Das Ergebnis vor Ergebnisabführungsvertrag 2023 wird von der Muttergesellschaft MTK GmbH, Salzkotten ausgeglichen.

TEUR 2023 2022
Umsatzerlöse 19.909 14.475
EBIT (Earnings before interest and tax) -1.205 -3.446
Abschreibungen/Amortisation 599 614
EBITDA (Earnings before interest, tax, depreciation and amortisation) -606 -2.832
Ergebnis vor Ergebnisübernahme -1.763 -3.792
Jahresüberschuss 0 0

Finanzlage

Die Liquiditätslage ist stabil und gesichert. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit lag aufgrund der Ergebnislage bei TEUR 1.255 (VJ: TEUR - 2.689).

Kapitalflussrechnung 2023 2022
= Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 1.255 -2.689
= Cashflow aus der Investitionstätigkeit -115 -108
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -3.234 -316
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 4.373 -3.113
+Finanzmittelfonds am Anfang der Periode -9.344 -6.231
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode -4.971 -9.344

Die Finanzierung erfolgte im Berichtszeitraum 2023 weitestgehend aus der Kontokorrentlinie der MTK-Gruppe, in die auch die STK GmbH integriert ist, sowie aus dem Ergebnisausgleich durch die Muttergesellschaft MTK GmbH. Die Finanzierung der laufenden Geschäfte sowie die Durchführung der geplanten Investitionen war zu jeder Zeit sichergestellt.

Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist geordnet, die Bilanzsumme ist auf Grund der reduzierten Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen niedriger als im Vorjahr, sie betrug am 31. Dezember 2023 TEUR 10.244 (VJ: TEUR 12.471). Die Anlagenintensität sank 2023 um 0,5 %-Punkte auf 24,7 % des Gesamtvermögens. Das Eigenkapital der Gesellschaft beläuft sich zum Bilanzstichtag durch den bestehenden Ergebnisabführungsvertrag mit der MTK GmbH, Salzkotten konstant auf TEUR 1.003 (VJ: T€ 1.003). Die Eigenkapitalquote ist um 1,8 %-Punkte auf 9,8 % angestiegen.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

a) Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Grundsätzlich gibt es keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik. Die Marktposition des Unternehmens wird, auch unter Berücksichtigung der weiteren Produktionsunternehmen im Verbund der MTK-Gruppe, im Jahr 2024 weiter ausgebaut werden, die Ertragskraft soll durch effiziente Abläufe, eine konsequente Ausrichtung auf Personal- und Materialeinsatzoptimierung und einen qualitätsund preisfokussierte Einkaufspreispolitik weiter gestärkt und das Ergebnis dadurch wieder verbessert werden.

Organisatorisch trägt hierzu auch die Konzentration der Aufgaben des Vertriebes, des Bestandsmanagements und der Disposition sowie des Einkaufs und der Qualitätssicherung bei, die im zurückliegenden Jahr vollständig realisiert wurden und die Basis einer effizienten Steuerung der Werke und Unternehmen der Gruppe bildet.

b) Allgemeiner Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Der Sachverständigenrat erwartet, dass das deutsche BIP im Jahr 2024 um 0,7 % im Vergleich zu 2023 wächst. Es wird erwartet, dass die weiter ansteigenden Arbeitseinkommen und höheren monetäre Sozialleistungen den privaten Konsum leicht fördern.

Die kräftig steigende Lohnstückkosten, steigende Konsumnachfrage und hohe Kapazitätsauslastung wird nach Ansicht des Sachverständigenrats in einer erhöhten Kerninflation resultieren. Auf Seiten der nichtenergetischen Güter wird erwartet, dass sich die teils fallenden Erzeuger- und Importpreise zunehmend auf Verbraucherebene zeigen. Im Jahr 2024 wird daher eine Gesamtinflation von 2,6 % prognostiziert.

Die insgesamt zunehmende Häufigkeit von extremen Wetterlagen insbesondere auch die Trockenheit sowie die Unsicherheit der Märkte führen zu einer anhaltenden hohen Preisvolatilität im Agrarmarkt. Umso wichtiger ist es zukünftig, durch eine vorausschauende, zielgerichtete Einkaufsstrategie Einkaufspreisrisiken zu managen, sowohl in Form von Preisabsicherungen am Terminmarkt als auch langfristigen Rahmenverträgen oder durch Nutzung positiver Preiseffekte des Spotmarktes. Trotz der verzeichneten Entspannungen in 2023, befindet sich die allgemeine Kostensituation immer noch auf einem insgesamt hohen Niveau.

Die Versorgungskette im In- und Ausland geriet in Turbulenzen. Einerseits stiegen Einkaufspreise für Rohstoffe, wie z.B. Getreide, Fette wie Butter und Sonnenblumenöl oder fossile Energieträger wie Erdgas in ganz Europa an, andererseits kommt es besonders im Logistikbereich zur Kapazitätsverknappung durch steigende Dieselpreise, steigende Mautkosten und fehlende Fahrer. Artikelbezogen werden alternative Lieferanten aufgebaut und die konsequente Einkaufsstrategie vorangetrieben.

Für 2024 wird im Durchschnitt ein stabiles Preisniveau, ohne weitere signifikante Reduzierungen, erwarten. Inwieweit der Fortbestand des Ukrainekrieges und andere politische Unruhen Einfluss auf die Preissituation Jahr 2024 haben werden, kann aktuell nicht beurteilt werden.

Negative Auswirkungen auf Produktion, Absatz und Unternehmen gerade im Bereich der Tiefkühl-Backwaren sind deshalb auch zukünftig nicht auszuschließen.

c) Spezieller Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Grundsätzlich ist die spezielle Risikolage der STK GmbH im Wesentlichen unverändert gegenüber dem Vorjahr.

Risiken können insbesondere aus anhaltend hohen oder noch steigenden Energiekosten, anhaltend steigenden Transport- und Lagerpreisen in der Tiefkühllogistik sowie einer dauerhaften Rohstoffhausse entstehen, bei der erst im zeitlichen Versatz Gegenmaßnahmen wie Preiserhöhungen beim Kunden, oder weitere Optimierungen des Produktportfolios bzw. weitere Kostenoptimierungen greifen. Es bestehen weiterhin Risiken durch Supply Chain-Störungen. Weitere Risiken ergeben sich durch den steigenden Kostendruck im Lebensmitteleinzelhandel, um der Inflation im Lebensmittelbereich zu begegnen.

Preiserhöhungen beim Lebensmitteleinzelhandel werden zunehmend schwieriger, die Chancen zur Weitergabe von gestiegenen Kosten sind gering, vermehrt werden Preisschwellen im Handles erreicht, die limitierend wirken, da der Endverbraucher Preise jenseits der Preisschwellen möglicherweise nicht mehr akzeptieren wird.

Gleichzeitig führen die Preissteigerungen der nationalen und internationalen Markenartikelhersteller zu einem verstärkten Preiskampf mit dem Lebensmitteleinzelhandel. Dies führt vermehrt zu einem Wechsel zu Handelsmarken, so dass sich Chancen für Handelsmarkenhersteller wie der STK GmbH ergeben können.

Vor dem Hintergrund anhaltenden Wettbewerbs, ist die Fokussierung auf wettbewerbsfähige Artikel und Segmente eine große Chance. Innovative Produktpolitik unter Berücksichtigung unserer Produktionskapazitäten innerhalb der MTK-Gruppe, bestehende, solide Kundenbeziehungen, an deren Ausbau kontinuierlich gearbeitet wird, die zentrale Produktentwicklung, die konsequente, auf Qualität und Kostenreduzierung ausgerichtete Einkaufsstrategie, die Prozessoptimierung in den Produktionswerken sowie die kontinuierlich optimierte Organisationsstruktur und das regelmäßige Risikomanagement stellen die notwendigen Maßnahmen als Reaktion auf die zuvor genannten Risiken dar.

Für das Geschäftsjahr 2024 wird ein vergleichbares Jahresergebnis im Vergleich zu 2023 erwartet.

Risiken ergeben sich insbesondere aus Einschränkungen oder Betriebsstörungen in der Produktion aufgrund beschränkter Materialversorgung und der Bereitstellung von ausreichend qualifizierten Personal, in der Absicherung der Rohstoffversorgung, der Rohstoffpreisentwicklung und der Verfügbarkeit von Transport- und Lagerkapazität.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie der Kontokorrentrahmen der MTK-Gruppe. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen, Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarte Zahlungsfristen, teils unter Nutzung von Skonti, bezahlt. Langfristig finanziert sich die Gesellschaft über Bankdarlehen. Es besteht eine langjährige Geschäftsbeziehung zur Hausbank. Für 2024 wird die Givesco-Gruppe ihre Finanzierungsstrategie neu ausrichten.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jedweder Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein laufender Liquiditätsplan wöchentlich sowie eine rollierende Jahresprognose über 2 Jahre erstellt. Diese werden permanent an aktuelle Änderungen angepasst und dienen als Basis für die Geldmitteldisposition. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Eine abgesicherte, auf die Unternehmensbelange der STK GmbH angepasste IT-Struktur wird im Rahmen der MTK Gruppe durch eine zentrale EDV-Abteilung sichergestellt.

d) Sonstige Angaben

a) Wechsel in der Geschäftsführung

Zum 01.Oktober 2023 ist Ulrich Kamp als Geschäftsführer ausgeschieden, Karl Inninger wurde zum Geschäftsführer berufen.

b) Forschungs- und Entwicklungsbericht

Die Gesellschaft unternimmt im betriebsüblichen Umfang Entwicklungen zur Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie Neueinführungen durch eine zentrale Produktentwicklung.

c) Zweigniederlassungsbericht

Die Gesellschaft hat neben ihrem Hauptsitz in Suhl keine weiteren Zweigniederlassungen.

 

Suhl, 24. März 2024

Die Geschäftsführung

Karl Inninger

Kenneth Eskildsen

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.534.058,05 3.017.404,05
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.230,00 3.693,00
II. Sachanlagen 2.532.828,05 3.013.711,05
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 122.039,00 137.006,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 983.678,00 1.329.929,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.417.118,00 1.536.783,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 9.993,05 9.993,05
B. Umlaufvermögen 7.640.891,60 9.453.973,45
I. Vorräte 2.032.560,97 2.232.309,71
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.607.825,64 7.219.828,03
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.450.256,38 7.038.497,73
2. Sonstige Vermögensgegenstände 157.569,26 181.330,30
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 504,99 1.835,71
C. Rechnungsabgrenzungsposten 69.459,26 0,00
10.244.408,91 12.471.377,50

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.003.101,23 1.003.101,23
I. Gezeichnetes Kapital 150.000,00 150.000,00
II. Kapitalrücklage 402.999,07 402.999,07
III. Gewinnvortrag 450.102,16 450.102,16
IV. Jahresüberschuss 0,00 0,00
B. Rückstellungen 328.764,12 406.041,14
C. Verbindlichkeiten 8.912.543,56 11.062.235,13
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.971.403,00 9.346.026,38
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.404.381,29 272.786,11
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.404.381,29 272.786,11
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.536.759,27 1.443.422,64
10.244.408,91 12.471.377,50

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.333.352,94 6.078.258,58
2. Personalaufwand 2.656.230,27 2.583.010,19
a) Löhne und Gehälter 2.159.794,47 2.106.530,57
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 496.435,80 476.479,62
davon für Altersversorgung 7.440,00 7.170,00
3. Abschreibungen 598.696,91 613.866,55
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 598.696,91 613.866,55
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.283.059,06 6.326.941,65
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 503,64 23,25
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 558.213,31 316.335,94
davon an verbundene Unternehmen 310.768,41 216.658,14
6. Steuern vom Einkommen und Ertrag 0,00 30.000,00
7. Ergebnis nach Steuern -1.762.846,61 -3.791.895,75
8. Erträge aus Verlustübernahme 1.762.846,61 3.791.895,75
Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang

-verkürzte Fassung zur Offenlegung-

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt

Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach den Vorschriften der §§ 266 ff. HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt.

Die Gesellschaft erfüllt die Größenkriterien einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gesellschaft ist unter der Firma STK GmbH in das Handelsregister des Amtsgerichtes Jena unter der Nummer HRB 515108 eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft ist in Suhl.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Einzelne Posten des Jahresabschlusses wurden wie folgt bewertet:

1. Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Anlagenwerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear wie folgt vorgenommen:

Abschreibungsmethode Nutzungsdauer
1. Immaterielle Vermögensgegenstände linear 1 - 8 Jahre
2. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken linear 8 - 33 Jahre
3. Technische Anlagen und Maschinen linear 3 - 15 Jahre
4. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung linear 3 - 13 Jahre

Zugänge zu den beweglichen Gegenständen des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 250,00 werden im Jahr des Zugangs direkt als Aufwand erfasst. Für Zugänge zu den beweglichen Gegenständen des Anlagevermögens mit einem Wert von EUR 250,00 bis EUR 800,00 wird eine Abschreibung in voller Höhe vorgenommen.

2. Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Einstandspreisen bewertet, soweit ihnen am Abschlussstichtag nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war.

Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgte zu Herstellungskosten unter Einbeziehung der notwendigen Gemein- und Verwaltungskosten. Vertriebskosten werden nicht in die Bewertung einbezogen.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Bewertung von Fremdwährungsforderungen, deren Restlaufzeit am Abschlussstichtag nicht mehr als 12 Monate betrug, erfolgte entsprechend § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag.

4. Flüssige Mittel

Flüssige Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt.

5. Eigenkapital

Das Eigenkapital wurde zum Nominalwert angesetzt.

6. Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten, berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie wurden von der Gesellschaft mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 1 und 4 HGB abgezinst.

7. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Bewertung von Fremdwährungsverbindlichkeiten, deren Restlaufzeit am Abschlussstichtag nicht mehr als 12 Monate betrug, erfolgte entsprechend § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag.

C. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

Sachanlagen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist in dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten keine Posten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten Rückstellungen für voraussichtliche Steuernachzahlungen aus der Betriebsprüfung der Jahre 2011 bis 2019.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten:

2023
TEUR
2022
TEUR
Personalkosten 116 190
Ausstehende Rechnungen 182 186
Summe 299 376

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten / Restlaufzeiten Insgesamt
EURO
bis 1 Jahr
EURO
über 1 Jahr
EURO
über 5 Jahre
EURO
Verbindlichkeiten insgesamt 8.911 8.911 0 0
(Vorjahr) 11.063 11.063 0 0

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von TEUR 367 (Vorjahr TEUR 251), welche in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten sind.

Es bestehen sonstige Verbindlichkeiten von TEUR 85, davon TEUR 20 (Vorjahr TEUR 23) aus Steuern.

Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 4.971 durch eine Globalzession aller Forderungen besichert. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren lagen zum 31.12.2023 nicht vor.

D. Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

In der Gewinn- und Verlustrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe TEUR 0 (Vorjahr TEUR 7) enthalten.

Die periodenfremden Aufwendungen sind in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 7) aufwandwirksam erfasst.

E. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr 2023 an:

Herr Kenneth Eskildsen, Kaufmann

Herr Ulrich Kamp, Kaufmann (bis 30.09.2023)

Herr Karl Inninger, Kaufmann (seit 01.10.2023)

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und befugt, die Gesellschaft bei der Vornahme von Rechtsgeschäften mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten zu vertreten.

Angaben gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG

Gegen die Gesellschafter bestanden nach § 42 Abs. 3 GmbHG zum Bilanzstichtag Forderungen in Höhe von TEUR 1.909 (Vorjahr TEUR 4.054).

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich beschäftigt:

gewerbliche Arbeitnehmer: 61
Angestellte: 11

Ergebnisabführungsvertrag

Zwischen der MTK GmbH und der STK GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Der Verlust des Geschäftsjahres wurde vollständig von der Muttergesellschaft MTK GmbH getragen.

Geschäfte zu nicht-marktüblichen Bedingungen

Geschäfte zu nicht-marktüblichen Bedingungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen lagen im Geschäftsjahr 2023 nicht vor.

Konzernabschluss

Alleinige Gesellschafterin der STK GmbH ist die MTK GmbH mit Sitz in Salzkotten. Die Jahresabschlüsse der MTK GmbH und der STK GmbH zum 31.12.2023 werden in den Konzernabschluss der Givesco A/S mit Sitz in Veije, Dänemark einbezogen. Dieser wird im Centrale Virksomheds Register (Dänemark) veröffentlicht.

Sonstige nicht bilanzierte finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:

Geschäftsjahr 2024
TEUR
2025
TEUR
2026
TEUR
Mietverträge 265 265 265
davon von verbundenen Unternehmen 265 265 265
Leasingverträge 39 39 38

F. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

 

Salzkotten, den 11. März 2024

gez. Kenneth Eskildsen, Geschäftsführer

gez. Karl Inninger, Geschäftsführer

Anlagespiegel

Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 10.463,70 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 203.252,25 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 3.558.795,17 14.255,70 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.261.882,58 101.095,21 0,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 9.993,05 0,00 0,00
Sachanlagen 6.033.923,05 115.350,91 0,00
6.044.386,75 115.350,91 0,00
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs- Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 10.463,70
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 203.252,25
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 3.573.050,87
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 2.362.977,79
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 9.993,05
Sachanlagen 0,00 6.149.273,96
0,00 6.159.737,66
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.770,70 2.463,00 0,00 0,00 9.233,70
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 66.246,25 14.967,00 0,00 0,00 81.213,25
2. technische Anlagen und Maschinen 2.228.866,17 360.506,70 0,00 0,00 2.589.372,87
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 725.099,58 220.760,21 0,00 0,00 945.859,79
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 3.020.212,00 596.233,91 0,00 0,00 3.616.445,91
3.026.982,70 598.696,91 0,00 0,00 3.625.679,61
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 1.230,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 122.039,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 983.678,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.417.118,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 9.993,05
Sachanlagen 0,00 2.532.828,05
2.534.058,05

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 10.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um eine verkürzte Fassung für mittelgroße Kapitalgesellschaften für Zwecke der Offenlegung (§ 327 HGB). Zu dem vollständigen Jahresabschluss hat der Abschlussprüfer den nachstehenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die STK GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der STK GmbH - bestehend aus der Bilanz zum31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der STK GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jah resabschluss und den Lage bericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegen stehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Krefeld, den 29. Mai 2024

dhpg GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Berufsausübungsgesellschaft

Rainer Bongarth, Wirtschaftsprüfer

Oliver Stoffers, Wirtschaftsprüfer

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