Manning Global AG
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rachael Nicola Manning seit 10.10.2001 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Manning GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Manning GmbH wurde am 25, Oktober 2000 unter der Firma Manning Global GmbH gegründet. Mit Beschluss vom 19. März 2007 wurde die Firma in Manning GmbH umfirmiert. Die Gesellschaft betreibt ihr Geschäft in gemieteten Räumlichkeiten in München. Die Manning GmbH, München, ist eine 100% Tochtergesellschaft der Manning Global AG, München, die als Holdinggesellschaft für weltweit tätige Gesellschaften agiert. Die Gruppe bietet internationale AUG, Freiberufler und MSP Projekt-Lösungen für eine Vielzahl von erstrangigen Großunternehmen in diversen Branchen an. Die Mehrzahl der Kunden unseres Unternehmens haben ihren Sitz in Deutschland. Die Umsätze innerhalb der EU ohne Deutschland belaufen sich auf 19,4 % der Gesamtumsätze. Daneben hat ein bedeutender Kunde seinen Sitz in Großbritannien. Die Hauptkunden sind große internationale ICT (Information and Communications Technology) Unternehmen, insbesondere im Bereich E-Commerce, Digital- Cloud-Lösungen und Billing. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft betreibt keine F&E-Aktivitäten. F&E-Mitarbeiter werden gelegentlich für Kunden vermittelt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist in 2023 um 0,2% gesunken. In 2022 betrug das Wachstum 1,8%, in 2021 3,2%. In 2020 war es preisbereinigt um 3,8% gesunken. Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie stagniert somit insgesamt die Wirtschaftsleistung. Für 2024 erwartet die Bundesregierung für Deutschland nur noch ein minimales Wachstum von 0,3%. Zur Zeit befindet sich Deutschland somit in einer Phase der Stagnation. Auch für 2025 geht die Bundesregierung von keiner materielle Verbesserung aus. Die EU insgesamt und die Euro-Zone sind in einer ökonomisch etwas besseren Position. Die EU-Kommission erwartet für 2024 in der EU ein Wachstum von 1,0% und in der Euro-Zone ein Wachstum von 0,8%. Die Erwartungen für die anderen großen Volkswirtschaften liegen für 2024 zwischen 0,7% für Frankreich und 2,1% für Spanien. Der Ukraine-Krieg, der Nahostkonflikt und die zunehmend konfrontative Beziehung zu China belasten die exportorientierte deutsche Wirtschaft stark. Gemäß einer Konjunkturumfrage des IW (Institut der Deutschen Wirtschaft) vom April 2024 herrscht in der Industrie und im Baugewerbe in Hinblick auf die konjunkturelle Entwicklung Pessimismus vor. Im Dienstleistungssektor halten sich pessimistische und optimistische Erwartungen bezüglich der Entwicklung der Geschäftssituation die Waage. Die Manning GmbH konnte sich trotz der Art ihres Geschäfts und des Geschäftssegment, des Kundenportefolios und des verwendeten Marktansatz diesen Entwicklungen nicht entziehen. Geschäftsverlauf des Geschäftsjahres 2023 Wegen der unsicheren ökonomischen und politischen Lage haben einige unserer Kunden Projekte zeitlich geschoben oder im Umfang reduziert. Daneben haben die zunehmenden politischen Spannungen zwischen der westlichen Welt und insbesondere China Einfluss auf unsere Geschäftsentwicklung. Wesentliche Ursache für den Umsatzrückgang war jedoch zum einen die Kostenentwicklung und die Personalsituation unserer Hauptkunden in Deutschland und zum anderen neue gesetzliche und administrative Vorgaben der EU, die die Entwicklung hemmen. Vor diesem Hintergrund ging im Geschäftsjahr 2023 der Gesamtumsatz auf EUR 20,9 Mio. EUR nach 23,3 Mio. im Vorjahr zurück. 63,5% des Gesamtumsatzes wurden in Deutschland erzielt. Die weiteren Umsätze wurden im Wesentlichen in anderen EU-Länder erzielt (8,6 % Frankreich, 7,6 % in Spanien, 1,3 % Niederlande). Der Anteil der Drittauslandsumsätze ist von 19,7% auf 16,4% gesunken. Die Gesellschaft erzielte einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR -124,2 nachdem im Vorjahr noch ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 228,6 erzielt werden konnte. Nach dem Rückgang im Berichtsjahr erwarten wir für 2024 eine leicht ansteigende Gesamtleistung und ein positiven Ergebnis. So erwarten wir für 2024 eine Erhöhung der Umsätze um mindestens 5% bei einem unterproportionalen Anstieg der Kosten. Interne Herausforderungen bestehen auch in der Digitalisierung von Prozessen und sich laufend erhöhende Anforderungen an den Datenschutz. Umsatz- und Auftragsentwicklung Der Auftragseingang und die Umsatzerlöse lagen im Geschäftsjahr 2023 deutlich unter dem Niveau des Vorjahres. Ursächlich hierfür waren mehrere nationale und weltweite Entwicklungen die kumulativ stark belastend gewirkt haben. So hatten die Spannungen im Hochtechnologiebereich zwischen den USA und Europa auf der einen Seite und China einen stark negativen Einfluss auf die Umsatzentwicklung, da eine bedeutende Anzahl unserer Kunden Chinesen sind. Weiterhin war die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland ungünstiger als dies im letzten Jahr erwartet wurde. Auf der Kostenseite wirkte sich der massive Inflationsschub, der nur zeitverzögert weitergegeben werden konnte, sehr stark aus Im bisherigen Geschäftsjahr 2024 konnten neue Kunden gewonnen werden und mit Bestandskunden wurden Vertragsverlängerungen oder Neuverträge vereinbart. Diese positive Entwicklung wird sich erst zu Ende 2024 in den Umsatzzahlen widerspiegeln. Mittelfristig erwarten wir deswegen eine positive Entwicklung, die jedoch eine stabile weltwirtschaftliche Lage voraussetzt. Auch weiterhin wird der Schwerpunkt der Unternehmenstätigkeit innerhalb der europäischen Union und hierbei insbesondere in Deutschland liegen. Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in Sachanlagen von TEUR 5,6 vorgenommen. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Geschäfts- und EDV-Ausstattung. Das Anlagevermögen verminderte sich nach Abschreibungen von TEUR 46,5 auf TEUR 35,9. Der relative Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen der Gesellschaft liegt bei lediglich 0,5 %. Finanzierungsmaßnahmen Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt TEUR 25,0. Daneben bestehen thesaurierte Gewinne in Höhe von TEUR 2.632,4 und der Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 124,2. Die Gesellschaft wird aus dem Einbehalt der erzielten Jahresüberschüsse sowie durch Bankkredite und Factoring finanziert. Geschäfte mit derivativen Finanzinstrumenten wurden nicht abgeschlossen. 3. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Unternehmenssteuerung erfolgt auf Basis von finanziellen Steuerungsgrößen, Das Management trifft wesentliche Entscheidungen unter Berücksichtigung der Auswirkungen auf Umsatzerlöse und Rohertrag (Umsatzerlöse abzüglich Wareneinsatz unter Berücksichtigung der projektbezogenen Personalaufwendungen). a. Vermögenslage
Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 550,9 oder 7,8% auf TEUR 6.551,8 verringert Insbesondere der Bestand der liquiden Mittel ist um TEUR 857,6 auf TEUR 101,1 zurückgegangen. Die Aktivseite ist geprägt durch die Forderungen, die 92,1 % der Aktiva ausmachen. Auf der Passivseite hat sich die Eigenkapitalposition um TEUR 124,2 auf TEUR 2.533,2 vermindert. Stark vermindert haben sich die Rückstellungen (TEUR 345,5 nach TEUR 527,7) und die Lieferverbindlichkeiten (TEUR 2.386,8 nach TEUR 2.703,1). Die Eigenkapitalquote beträgt 38,7% nach 37,4% im Vorjahr. b. Finanzlage Die Eigenkapitalquote ist trotz des erlittenen Verlustes der thesaurierten Gewinne von 37,4% auf 38,7% gestiegen. Ursächlich hierfür ist die überproportional gesunkene Bilanzsumme. Die Eigenkapitalrendite im Berichtsjahr ist negativ und beträgt -4,9%. Die liquiden Mittel haben sich um -89,5% oder TEUR -857,6 auf TEUR 101,1 vermindert. Dieser Mittelabfluss setzt sich zusammen aus dem negativen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (TEUR -762,7), dem negativen Cashflow aus der Investitionstätigkeit (TEUR -5,6) und dem negativen Cashflow aus Finanzierungstätigkeit (TEUR -89,3). Hauptbelastend für den negativen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit war die Zahlungswirksamkeit des Verlusts eines Rechtsstreites und die erhöhten Steuervorauszahlungen. Hierbei handelt es sich um einmalige Belastungen. Die Gesellschaft konnte sämtlichen Zahlungsverpflichtungen im Geschäftsjahr 2023 jederzeit nachkommen. Die Finanzlage ist geordnet, die Liquiditätslage ist ausreichend. Es sind derzeit keine Engpässe zu erwarten c. Ertragslage Die Umsatzerlöse verminderten sich gegenüber dem Vorjahr deutlich von TEUR 23.321,7 um TEUR 2.443,8 oder 10,5% auf TEUR 20.877,9. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen bedingt durch die Streckung oder Verschiebung von Investitionen von Großkunden, die die Nachfrage nach den von uns erbrachten Leistungen im Berichtsjahr unerwartet und nicht planbar reduziert hat. Der Aufwand für bezogene Leistungen verminderten sich von TEUR 15.376,0 um TEUR -751,6 oder -4,9% auf TEUR 14.624,5. Der Aufwand für Personal sank um TEUR 1.169,7 oder 17,3% auf TEUR 5.590,4. Manning hat auf die überraschende Marktschwäche mit entsprechenden Kostenanpassungen reagiert. Diese Kostenanpassung konnte aber nicht komplett gleichlaufend mit dem Umsatzrückgang erfolgen. Die Relation zwischen Aufwendungen für bezogene Leistungen und Personal zu den Umsatzerlösen hat sich von 94,9% auf 96,8 % verschlechtert und erklärt den Gewinnrückgang im Geschäftsjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit TEUR 932,8 nach TEUR 879,2 im Vorjahr nur leicht gestiegen. Der Jahresergebnis verminderte sich um TEUR 352,9 auf TEUR -124,2. Die Umsatzrendite im Verhältnis zu den Umsatzerlösen sank von 1,0% auf -0,6%. Das EBITDA verminderte sich von TEUR 422,0 um TEUR 593,0 oder 140,5% auf TEUR -171,0. 4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die nationalen, europa- und weltweiten Krisen wie Fachkräftemangel, Lieferkettenprobleme, Inflation die massive gestiegenen Refinanzierungskosten sowie die Folgen des Ukrainekrieges und die Spannungen zwischen den G7-Staaten und China haben viele Wirtschaftsbereiche vor materielle Herausforderungen gestellt. Auch Unternehmen die digitale' Infrastruktur anbieten konnten sind in 2023 nicht dieser Entwicklung entziehen. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in 2023 war für die Branche insgesamt noch zufriedenstellend. In 2024 erwartetet die Branche trotz der benannten fortdauernden Risiken insgesamt eine stabile Entwicklung. Die Unsicherheit nimmt jedoch weiter zu. Trotz dieser Herausforderungen beurteilt die Geschäftsleitung zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts die Geschäftsaussichten der Gesellschaft als positiv. Wir gehen davon aus, dass nach dem in 2023 erfolgten Anpassungsprozess 2024 ein stabiles Jahr für die Manning GmbH sein wird, Diese Erwartung gründet auf den in 2023 und 2024 geschlossenen Rahmenverträgen, die ab 2024 sukzessive umsatzwirksam werden. III. Prognosebericht Voraussichtliche Entwicklung Die Rahmenbedingungen wurden auch in 2023 durch die multiplen Krisen in Deutschland, Europa und der Welt negativ beeinträchtigt. Der politisch gewollte und wirtschaftlich notwendige schnelle Ausbau der Telekommunikationsinfrastruktur ist offensichtlich. Die erhöhten Investitionen der Telekommunikationsunternehmen in den Ausbau der 5G-Netzwerke setzt sich in 2024 und den Folgejahren ungebrochen fort. Die in Zukunft stattfindende Implementierung von 6G-Netzen befindet sich noch in der Forschungs- und Entwicklungsphase. Die neu aufgetretenen weltweiten Risiken erhöhen die Unsicherheit der Prognose. Die Geschäftsführung erwartet nach dem Umsatzrückgang in 2023 für das Gesamtjahr 2024 aufgrund der anlaufenden Neuprojekte und dem Nachholen der in 2023 aufgeschobenen und gestreckten Projekte einen Zuwachs auf Umsätze in Höhe des Geschäftsjahres 2022 sowie ein ausgeglichenes Vorsteuerergebnisses. Auf Grundlage des erfolgreichen Neukundengeschäftes im ersten Halbjahr 2024 erwartet die Geschäftsführung in den nächsten Jahren eine positive Entwicklung ihrer Vermögen- Finanz und Ertragslage. IV. Chancen- und Risikobericht Chancen ergeben sich vor allem aus der zunehmenden Digitalisierung, insbesondere dem Wachstum der ICT (Informations- und Kommunikationstechnik) und Telekommunikationsbranche und der damit verbundenen Nachfrage nach technischem Personal für den Ausbau der 5G-Netzwerke. Hierbei spielen Smart Solutions für eine global effiziente, optimierte Konnektivität eine immer größere Rolle. In einem hart umkämpften Markt kann die Gesellschaft durch ihre starke Marktposition von den verstärkten Investitionstätigkeiten ihrer Kunden profitieren um Aufträge zu gewinnen, weitere Umsätze zu generieren und wieder Gewinne zu erzielen. Die Risikopolitik zielt darauf ab, vorhandene Chancen optimal zu nutzen und die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken zu minimieren. Deswegen schließt die Gesellschaft nur Rahmenverträge mit global tätigen Konzernen ab. Zur Steuerung des allgemeinen Geschäftsrisikos erfolgt eine fortlaufende Überwachung durch die Geschäftsführung. Im Folgenden werden die einzelnen Risikofaktoren erläutert. Liquiditätsrisiken: Die Finanzierung des laufenden operativen Geschäfts oder größerer Investitionen sind durch Eigenmittel sowie Kreditaufnahmen gesichert. Die Gesellschaft ist dem Risiko ausgesetzt, dass Kunden ihre fest vereinbarten vertraglichen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen. Ferner wird Factoring benutzt, um die Liquiditätslage stets zu optimieren und das Delkredere Risiko zu minimieren, Ein Finanz- und Liquiditätsrisiko wird durch entsprechende Planung und daraus abgeleitete Maßnahmen minimiert. Das Adressenausfallrisiko: Das Adressenausfallrisiko wird dadurch begrenzt, dass die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen ausschließlich mit großen, international tätigen Konzernen erster Bonität eingeht. Währungsrisiken: Währungsrisiken entstehen bei der Fakturierung von Umsätzen in ausländischer Währung. Das Währungsrisiko der Gesellschaft wird durch eine konsequente Fakturierung in EURO minimiert. 93,1 % des 2023 Umsatzes sind in EURO abgerechnet und 6,9 % in USD. Die Gesellschaft betreibt Naturalhedging in dem sie im Ausland eingekaufte Dienstleistungen in fremder Währung in derselben Währung an den Kunden weiter fakturiert. Preisrisiken: Das Wachstum und der künftige Erfolg der Gesellschaft werden von der Preisentwicklung von einzukaufenden Dienstleistungen bestimmt. Die Gesellschaft rechnet ihre Dienstleistung sowohl bei festangestellten Mitarbeitern, als auch im Fall von eingekauften Dienstleistungen gegenüber dem Kunden mit einem Kostplusfaktor ab. Personalrisiken: Der Erfolg der Gesellschaft ist auch vom Spezialisten-Knowhow ihrer Angestellten und Consultants abhängig. Die Mitarbeiter der Gesellschaft verfügen über spezielle technische Fachkenntnisse der Teilekommunikationsbranche. Es besteht ein generelles Risiko, dass dieses Knowhow langfristig, fluktuationsbedingt, der Gesellschaft nicht zur Verfügung stehen wird. Diesem latenten Risiko versucht die Gesellschaft durch eine marktgerechte Vergütung entgegenzutreten. Kostenrisiken: Die Wesentlichen Kosten der Gesellschaft sind Personalkosten sowie Kosten für eingekaufte Dienstleistungen. Es besteht eine allgemeine Gefahr der Gehaltsinflation. IT-Risiken: Als global agierendem Unternehmen kommt der konzernweiten Informationstechnologie (IT) eine stetig wachsende Bedeutung zu. Risiken bestehen hier im Hinblick auf den unbefugten Zugriff auf sensible elektronische Unternehmensdaten, sowie auf die mangelnde Verfügbarkeit der Systeme als Folge von Störungen und Katastrophen. Dem Risiko eines unbefugten Zugriffs auf Unternehmensdaten wird mit dem Einsatz von IT-Sicherheitstechnologien (zum Beispiel Firewall- und Intrusion-Prävention-Systemen) begegnet. Zusätzlich wird die Sicherheit durch die restriktive Vergabe von Zugriffsberechtigungen auf Systeme und Informationen sowie durch das Vorhalten von Backup-Versionen der kritischen Datenbestände erhöht. Um den sonstigen Risiken (z. B. Haftungsschäden) zu begegnen, sind im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten entsprechende Versicherungen durch die Muttergesellschaft abgeschlossen worden.
München, den 17. September 2024 gez.
Rachael Manning
BILANZ 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
ANHANG zum 31.12.2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Jahresabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatz- und Bewertungsvorschriften der §§ 246- 256a HGB sowie unter Berücksichtigung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften aufgestellt. Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt: Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen MNutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Forderungen wurden mit ihrem Nominalwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden gemäß § 256a HGB zum Devisenmittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Forderungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr können daher unrealisierte Gewinne aus Währungsumrechnung enthalten. Positionen mit längeren Laufzeiten werden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren (Forderungen) bzw. höheren Kurswert (Verbindlichkeiten) am Bilanzstichtag bewertet. Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten oder Zahlungsbeträgen angesetzt. Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet und mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag, sofern notwendig unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostensteigerungen, angesetzt. Die Bewertung erfolgt nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in angemessener Höhe. Sofern Rückstellungen eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben, werden diese mit einem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind unverändert. Soweit zulässig, wurde von den größenabhängigen Erleichterungen nach §§ 286, 288 HGB Gebrauch gemacht. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagespiegel zu entnehmen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden analog § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe abgeschrieben und im Anlagespiegel als Abgang ausgewiesen. ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 4.723,18 EUR (Vorjahr: 4.723,18 EUR), dies betrifft ausschließlich die Position sonstige Vermögensgegenstände. Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 2.322.246,92 EUR (Vorjahr: 2.193.671,47 EUR). Sie sind unter dem Posten "Forderungen gegen verbundene Unternehmen" ausgewiesen. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten. Rückstellungen für Personal: 216.800,00 EUR (Vorjahr: 289.400,00 EUR) Rückstellungen für Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses: 110.000,00 EUR (Vorjahr: 100.000,00 EUR) Angabe zu Restlaufzeitvermerken
Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Dauerschuldverhältnissen, im Wesentlichen Mietverhältnisse, bestehen jährliche Verpflichtungen in Höhe von TEUR 72,0 (i. Vj. TEU 68,2). Die Mietverhältnisse sind auf unbestimmte Zeit geschlossen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Von den Umsatzerlösen entfallen TEUR 13.256,8 (i. Vj. TEUR 13.960,3) auf das Inland, TEUR 4.060,4 (i. Vj. TEUR 4.652,1) auf das EU-Ausland und TEUR 3.560,6 (i. Vj TEUR 4.709,3) auf das Drittausland. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Kursgewinne aus Fremdwährungsgeschäften in Höhe von TEUR 29,7 (i.Vj. TEUR 36,0), davon aus Fremdwährungsumrechnung nach $& 256a HGB in Höhe von TEUR 37,2 (i.Vj. TEUR 30,8) enthalten. Des Weiteren enthalten die sonstigen betrieblichen Erträge periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 52,0 (.Vj. TEUR 66,0). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen mit TEUR 29,2 (i.Vj. TEUR 46,0 Kursverluste aus Fremdwährungsgeschäften und davon in Höhe von TEUR 29,2 (i.Vj. TEUR 46,0) solche aus Fremdwährungsumrechnung nach § 256a HGB. Des Weiteren enthalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 50,5 (i.Vj. TEUR 33,6). Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Geschäftsführerin der Gesellschaft ist:
Auf den Ausweis der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die nach § 285 Nr. 9 c HGB gewährten Vorschüsse und Kredite betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 65 und wurden mit 1,5 % über dem jeweiligen EZB-Zinssatz verzinst. Es besteht eine tägliche Kündbarkeit. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der jahresfehlbetrag beträgt -124.248,83 EUR. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages in Höhe von 2.632.428,94 EUR ergibt sich ein Betrag von 2.508.180,11 EUR, der zu verwenden ist. Der Betrag wird auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
München, den 17 September 2024 gez.
Rachael Manning
"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Manning GmbH Prüfungsurteile Wir haben den jahresabschluss der Manning GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungsund Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Manning GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen wesentlichen Ein wendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist iIm Abschnitt ''Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kapitalgesellschften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus." Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450). Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung voraus. Die Veröffentlichung oder Weitergabe des jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.
Wiesbaden, 17. September 2024 B
+ G Revisions- und Beratungsgesellschaft mbH
Dr.
Gastl
von
Rosenberg
Der Jahresabschluss wurde am 25. Oktober 2024 festgestellt. |
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