Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 135903
Vorher
Manning Global GmbH
Eingetragen
21.2.2001
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieUnternehmensberatungHerstellung von Geräten und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik
Gegenstand
Unternehmensberatung, insbesondere von Unternehmen im Bereich Telekommunikation und EDV.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Rachael Nicola Manning
seit 10.10.2001
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Manning Global AG
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Manning GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Manning GmbH wurde am 25, Oktober 2000 unter der Firma Manning Global GmbH gegründet. Mit Beschluss vom 19. März 2007 wurde die Firma in Manning GmbH umfirmiert. Die Gesellschaft betreibt ihr Geschäft in gemieteten Räumlichkeiten in München.

Die Manning GmbH, München, ist eine 100% Tochtergesellschaft der Manning Global AG, München, die als Holdinggesellschaft für weltweit tätige Gesellschaften agiert. Die Gruppe bietet internationale AUG, Freiberufler und MSP Projekt-Lösungen für eine Vielzahl von erstrangigen Großunternehmen in diversen Branchen an. Die Mehrzahl der Kunden unseres Unternehmens haben ihren Sitz in Deutschland. Die Umsätze innerhalb der EU ohne Deutschland belaufen sich auf 19,4 % der Gesamtumsätze. Daneben hat ein bedeutender Kunde seinen Sitz in Großbritannien. Die Hauptkunden sind große internationale ICT (Information and Communications Technology) Unternehmen, insbesondere im Bereich E-Commerce, Digital- Cloud-Lösungen und Billing.

2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft betreibt keine F&E-Aktivitäten. F&E-Mitarbeiter werden gelegentlich für Kunden vermittelt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist in 2023 um 0,2% gesunken. In 2022 betrug das Wachstum 1,8%, in 2021 3,2%. In 2020 war es preisbereinigt um 3,8% gesunken. Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie stagniert somit insgesamt die Wirtschaftsleistung.

Für 2024 erwartet die Bundesregierung für Deutschland nur noch ein minimales Wachstum von 0,3%. Zur Zeit befindet sich Deutschland somit in einer Phase der Stagnation. Auch für 2025 geht die Bundesregierung von keiner materielle Verbesserung aus.

Die EU insgesamt und die Euro-Zone sind in einer ökonomisch etwas besseren Position. Die EU-Kommission erwartet für 2024 in der EU ein Wachstum von 1,0% und in der Euro-Zone ein Wachstum von 0,8%. Die Erwartungen für die anderen großen Volkswirtschaften liegen für 2024 zwischen 0,7% für Frankreich und 2,1% für Spanien.

Der Ukraine-Krieg, der Nahostkonflikt und die zunehmend konfrontative Beziehung zu China belasten die exportorientierte deutsche Wirtschaft stark. Gemäß einer Konjunkturumfrage des IW (Institut der Deutschen Wirtschaft) vom April 2024 herrscht in der Industrie und im Baugewerbe in Hinblick auf die konjunkturelle Entwicklung Pessimismus vor. Im Dienstleistungssektor halten sich pessimistische und optimistische Erwartungen bezüglich der Entwicklung der Geschäftssituation die Waage.

Die Manning GmbH konnte sich trotz der Art ihres Geschäfts und des Geschäftssegment, des Kundenportefolios und des verwendeten Marktansatz diesen Entwicklungen nicht entziehen.

Geschäftsverlauf des Geschäftsjahres 2023

Wegen der unsicheren ökonomischen und politischen Lage haben einige unserer Kunden Projekte zeitlich geschoben oder im Umfang reduziert. Daneben haben die zunehmenden politischen Spannungen zwischen der westlichen Welt und insbesondere China Einfluss auf unsere Geschäftsentwicklung. Wesentliche Ursache für den Umsatzrückgang war jedoch zum einen die Kostenentwicklung und die Personalsituation unserer Hauptkunden in Deutschland und zum anderen neue gesetzliche und administrative Vorgaben der EU, die die Entwicklung hemmen. Vor diesem Hintergrund ging im Geschäftsjahr 2023 der Gesamtumsatz auf EUR 20,9 Mio. EUR nach 23,3 Mio. im Vorjahr zurück. 63,5% des Gesamtumsatzes wurden in Deutschland erzielt. Die weiteren Umsätze wurden im Wesentlichen in anderen EU-Länder erzielt (8,6 % Frankreich, 7,6 % in Spanien, 1,3 % Niederlande). Der Anteil der Drittauslandsumsätze ist von 19,7% auf 16,4% gesunken.

Die Gesellschaft erzielte einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR -124,2 nachdem im Vorjahr noch ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 228,6 erzielt werden konnte.

Nach dem Rückgang im Berichtsjahr erwarten wir für 2024 eine leicht ansteigende Gesamtleistung und ein positiven Ergebnis. So erwarten wir für 2024 eine Erhöhung der Umsätze um mindestens 5% bei einem unterproportionalen Anstieg der Kosten. Interne Herausforderungen bestehen auch in der Digitalisierung von Prozessen und sich laufend erhöhende Anforderungen an den Datenschutz.

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Der Auftragseingang und die Umsatzerlöse lagen im Geschäftsjahr 2023 deutlich unter dem Niveau des Vorjahres. Ursächlich hierfür waren mehrere nationale und weltweite Entwicklungen die kumulativ stark belastend gewirkt haben. So hatten die Spannungen im Hochtechnologiebereich zwischen den USA und Europa auf der einen Seite und China einen stark negativen Einfluss auf die Umsatzentwicklung, da eine bedeutende Anzahl unserer Kunden Chinesen sind. Weiterhin war die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland ungünstiger als dies im letzten Jahr erwartet wurde. Auf der Kostenseite wirkte sich der massive Inflationsschub, der nur zeitverzögert weitergegeben werden konnte, sehr stark aus

Im bisherigen Geschäftsjahr 2024 konnten neue Kunden gewonnen werden und mit Bestandskunden wurden Vertragsverlängerungen oder Neuverträge vereinbart. Diese positive Entwicklung wird sich erst zu Ende 2024 in den Umsatzzahlen widerspiegeln. Mittelfristig erwarten wir deswegen eine positive Entwicklung, die jedoch eine stabile weltwirtschaftliche Lage voraussetzt. Auch weiterhin wird der Schwerpunkt der Unternehmenstätigkeit innerhalb der europäischen Union und hierbei insbesondere in Deutschland liegen.

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in Sachanlagen von TEUR 5,6 vorgenommen. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Geschäfts- und EDV-Ausstattung.

Das Anlagevermögen verminderte sich nach Abschreibungen von TEUR 46,5 auf TEUR 35,9. Der relative Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen der Gesellschaft liegt bei lediglich 0,5 %.

Finanzierungsmaßnahmen

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt TEUR 25,0. Daneben bestehen thesaurierte Gewinne in Höhe von TEUR 2.632,4 und der Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 124,2. Die Gesellschaft wird aus dem Einbehalt der erzielten Jahresüberschüsse sowie durch Bankkredite und Factoring finanziert.

Geschäfte mit derivativen Finanzinstrumenten wurden nicht abgeschlossen.

3. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Unternehmenssteuerung erfolgt auf Basis von finanziellen Steuerungsgrößen, Das Management trifft wesentliche Entscheidungen unter Berücksichtigung der Auswirkungen auf Umsatzerlöse und Rohertrag (Umsatzerlöse abzüglich Wareneinsatz unter Berücksichtigung der projektbezogenen Personalaufwendungen).

a. Vermögenslage

Wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Aktiva
Anlagevermögen 35,9 46,5 -10,7 -22,9
Vorräte 0,0 0,0 0,0 0,0
Forderungen 6.036,7 5.884,8 151,8 2,6
Sonstige Vermögensgegenstände 378,0 209,4 168,6 80,5
Liquide Mittel 101,1 958,7 -857,6 -89,5
Rechnungsabgrenzungsposten 0,1 3,1 -3,1 -97,4
Passiva
Eigenkapital 2.533,2 2.657,4 -124,2 -4,7
Rückstellungen 345,5 527,7 -182,2 -34,5
Kreditverbindlichkeiten 663,0 752,3 -89,3 -11,9
Lieferverbindlichkeiten 2.386,8 2.703,1 -316,3 -11,7
Verbundverbindlichkeiten 307,1 144,5 162,6 112,5
Sonstige Verbindlichkeiten 291,5 317,7 -26,1 -8,2
Bilanzsumme 6.551,8 7.102,7 -550,9 -7,8

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 550,9 oder 7,8% auf TEUR 6.551,8 verringert Insbesondere der Bestand der liquiden Mittel ist um TEUR 857,6 auf TEUR 101,1 zurückgegangen. Die Aktivseite ist geprägt durch die Forderungen, die 92,1 % der Aktiva ausmachen. Auf der Passivseite hat sich die Eigenkapitalposition um TEUR 124,2 auf TEUR 2.533,2 vermindert. Stark vermindert haben sich die Rückstellungen (TEUR 345,5 nach TEUR 527,7) und die Lieferverbindlichkeiten (TEUR 2.386,8 nach TEUR 2.703,1). Die Eigenkapitalquote beträgt 38,7% nach 37,4% im Vorjahr.

b. Finanzlage

Die Eigenkapitalquote ist trotz des erlittenen Verlustes der thesaurierten Gewinne von 37,4% auf 38,7% gestiegen. Ursächlich hierfür ist die überproportional gesunkene Bilanzsumme. Die Eigenkapitalrendite im Berichtsjahr ist negativ und beträgt -4,9%.

Die liquiden Mittel haben sich um -89,5% oder TEUR -857,6 auf TEUR 101,1 vermindert. Dieser Mittelabfluss setzt sich zusammen aus dem negativen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (TEUR -762,7), dem negativen Cashflow aus der Investitionstätigkeit (TEUR -5,6) und dem negativen Cashflow aus Finanzierungstätigkeit (TEUR -89,3). Hauptbelastend für den negativen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit war die Zahlungswirksamkeit des Verlusts eines Rechtsstreites und die erhöhten Steuervorauszahlungen. Hierbei handelt es sich um einmalige Belastungen.

Die Gesellschaft konnte sämtlichen Zahlungsverpflichtungen im Geschäftsjahr 2023 jederzeit nachkommen.

Die Finanzlage ist geordnet, die Liquiditätslage ist ausreichend. Es sind derzeit keine Engpässe zu erwarten

c. Ertragslage

Die Umsatzerlöse verminderten sich gegenüber dem Vorjahr deutlich von TEUR 23.321,7 um TEUR 2.443,8 oder 10,5% auf TEUR 20.877,9. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen bedingt durch die Streckung oder Verschiebung von Investitionen von Großkunden, die die Nachfrage nach den von uns erbrachten Leistungen im Berichtsjahr unerwartet und nicht planbar reduziert hat.

Der Aufwand für bezogene Leistungen verminderten sich von TEUR 15.376,0 um TEUR -751,6 oder -4,9% auf TEUR 14.624,5. Der Aufwand für Personal sank um TEUR 1.169,7 oder 17,3% auf TEUR 5.590,4. Manning hat auf die überraschende Marktschwäche mit entsprechenden Kostenanpassungen reagiert. Diese Kostenanpassung konnte aber nicht komplett gleichlaufend mit dem Umsatzrückgang erfolgen. Die Relation zwischen Aufwendungen für bezogene Leistungen und Personal zu den Umsatzerlösen hat sich von 94,9% auf 96,8 % verschlechtert und erklärt den Gewinnrückgang im Geschäftsjahr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit TEUR 932,8 nach TEUR 879,2 im Vorjahr nur leicht gestiegen.

Der Jahresergebnis verminderte sich um TEUR 352,9 auf TEUR -124,2.

Die Umsatzrendite im Verhältnis zu den Umsatzerlösen sank von 1,0% auf -0,6%.

Das EBITDA verminderte sich von TEUR 422,0 um TEUR 593,0 oder 140,5% auf TEUR -171,0.

4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Die nationalen, europa- und weltweiten Krisen wie Fachkräftemangel, Lieferkettenprobleme, Inflation die massive gestiegenen Refinanzierungskosten sowie die Folgen des Ukrainekrieges und die Spannungen zwischen den G7-Staaten und China haben viele Wirtschaftsbereiche vor materielle Herausforderungen gestellt. Auch Unternehmen die digitale' Infrastruktur anbieten konnten sind in 2023 nicht dieser Entwicklung entziehen. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in 2023 war für die Branche insgesamt noch zufriedenstellend. In 2024 erwartetet die Branche trotz der benannten fortdauernden Risiken insgesamt eine stabile Entwicklung. Die Unsicherheit nimmt jedoch weiter zu. Trotz dieser Herausforderungen beurteilt die Geschäftsleitung zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts die Geschäftsaussichten der Gesellschaft als positiv. Wir gehen davon aus, dass nach dem in 2023 erfolgten Anpassungsprozess 2024 ein stabiles Jahr für die Manning GmbH sein wird, Diese Erwartung gründet auf den in 2023 und 2024 geschlossenen Rahmenverträgen, die ab 2024 sukzessive umsatzwirksam werden.

III. Prognosebericht

Voraussichtliche Entwicklung

Die Rahmenbedingungen wurden auch in 2023 durch die multiplen Krisen in Deutschland, Europa und der Welt negativ beeinträchtigt. Der politisch gewollte und wirtschaftlich notwendige schnelle Ausbau der Telekommunikationsinfrastruktur ist offensichtlich. Die erhöhten Investitionen der Telekommunikationsunternehmen in den Ausbau der 5G-Netzwerke setzt sich in 2024 und den Folgejahren ungebrochen fort. Die in Zukunft stattfindende Implementierung von 6G-Netzen befindet sich noch in der Forschungs- und Entwicklungsphase. Die neu aufgetretenen weltweiten Risiken erhöhen die Unsicherheit der Prognose.

Die Geschäftsführung erwartet nach dem Umsatzrückgang in 2023 für das Gesamtjahr 2024 aufgrund der anlaufenden Neuprojekte und dem Nachholen der in 2023 aufgeschobenen und gestreckten Projekte einen Zuwachs auf Umsätze in Höhe des Geschäftsjahres 2022 sowie ein ausgeglichenes Vorsteuerergebnisses. Auf Grundlage des erfolgreichen Neukundengeschäftes im ersten Halbjahr 2024 erwartet die Geschäftsführung in den nächsten Jahren eine positive Entwicklung ihrer Vermögen- Finanz und Ertragslage.

IV. Chancen- und Risikobericht

Chancen ergeben sich vor allem aus der zunehmenden Digitalisierung, insbesondere dem Wachstum der ICT (Informations- und Kommunikationstechnik) und Telekommunikationsbranche und der damit verbundenen Nachfrage nach technischem Personal für den Ausbau der 5G-Netzwerke. Hierbei spielen Smart Solutions für eine global effiziente, optimierte Konnektivität eine immer größere Rolle.

In einem hart umkämpften Markt kann die Gesellschaft durch ihre starke Marktposition von den verstärkten Investitionstätigkeiten ihrer Kunden profitieren um Aufträge zu gewinnen, weitere Umsätze zu generieren und wieder Gewinne zu erzielen.

Die Risikopolitik zielt darauf ab, vorhandene Chancen optimal zu nutzen und die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken zu minimieren. Deswegen schließt die Gesellschaft nur Rahmenverträge mit global tätigen Konzernen ab.

Zur Steuerung des allgemeinen Geschäftsrisikos erfolgt eine fortlaufende Überwachung durch die Geschäftsführung. Im Folgenden werden die einzelnen Risikofaktoren erläutert.

Liquiditätsrisiken: Die Finanzierung des laufenden operativen Geschäfts oder größerer Investitionen sind durch Eigenmittel sowie Kreditaufnahmen gesichert. Die Gesellschaft ist dem Risiko ausgesetzt, dass Kunden ihre fest vereinbarten vertraglichen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen. Ferner wird Factoring benutzt, um die Liquiditätslage stets zu optimieren und das Delkredere Risiko zu minimieren, Ein Finanz- und Liquiditätsrisiko wird durch entsprechende Planung und daraus abgeleitete Maßnahmen minimiert.

Das Adressenausfallrisiko: Das Adressenausfallrisiko wird dadurch begrenzt, dass die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen ausschließlich mit großen, international tätigen Konzernen erster Bonität eingeht.

Währungsrisiken: Währungsrisiken entstehen bei der Fakturierung von Umsätzen in ausländischer Währung. Das Währungsrisiko der Gesellschaft wird durch eine konsequente Fakturierung in EURO minimiert. 93,1 % des 2023 Umsatzes sind in EURO abgerechnet und 6,9 % in USD. Die Gesellschaft betreibt Naturalhedging in dem sie im Ausland eingekaufte Dienstleistungen in fremder Währung in derselben Währung an den Kunden weiter fakturiert.

Preisrisiken: Das Wachstum und der künftige Erfolg der Gesellschaft werden von der Preisentwicklung von einzukaufenden Dienstleistungen bestimmt. Die Gesellschaft rechnet ihre Dienstleistung sowohl bei festangestellten Mitarbeitern, als auch im Fall von eingekauften Dienstleistungen gegenüber dem Kunden mit einem Kostplusfaktor ab.

Personalrisiken: Der Erfolg der Gesellschaft ist auch vom Spezialisten-Knowhow ihrer Angestellten und Consultants abhängig. Die Mitarbeiter der Gesellschaft verfügen über spezielle technische Fachkenntnisse der Teilekommunikationsbranche. Es besteht ein generelles Risiko, dass dieses Knowhow langfristig, fluktuationsbedingt, der Gesellschaft nicht zur Verfügung stehen wird. Diesem latenten Risiko versucht die Gesellschaft durch eine marktgerechte Vergütung entgegenzutreten.

Kostenrisiken: Die Wesentlichen Kosten der Gesellschaft sind Personalkosten sowie Kosten für eingekaufte Dienstleistungen. Es besteht eine allgemeine Gefahr der Gehaltsinflation.

IT-Risiken: Als global agierendem Unternehmen kommt der konzernweiten Informationstechnologie (IT) eine stetig wachsende Bedeutung zu. Risiken bestehen hier im Hinblick auf den unbefugten Zugriff auf sensible elektronische Unternehmensdaten, sowie auf die mangelnde Verfügbarkeit der Systeme als Folge von Störungen und Katastrophen. Dem Risiko eines unbefugten Zugriffs auf Unternehmensdaten wird mit dem Einsatz von IT-Sicherheitstechnologien (zum Beispiel Firewall- und Intrusion-Prävention-Systemen) begegnet. Zusätzlich wird die Sicherheit durch die restriktive Vergabe von Zugriffsberechtigungen auf Systeme und Informationen sowie durch das Vorhalten von Backup-Versionen der kritischen Datenbestände erhöht.

Um den sonstigen Risiken (z. B. Haftungsschäden) zu begegnen, sind im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten entsprechende Versicherungen durch die Muttergesellschaft abgeschlossen worden.

 

München, den 17. September 2024

gez. Rachael Manning
(Geschäftsführerin)

BILANZ 31. Dezember 2023

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.523,00 5.176,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 34.344,00 41.361,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.729.763,27 2.811.518,20
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.277.485,06 3.073.326,40
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 29.421,98 0,00
4. sonstige Vermögensgegenstände 377.989,36 209.422,56
6.414.659,67 6.094.267,16
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Euro 4.723,18 (Euro 4.723,18)
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 101.149,38 958.722,12
C. Rechnungsabgrenzungsposten 83,11 3.141,46
6.551.759,16 7.102.667,74

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 2.632.428,94 2.403.791,38
III. Jahresfehlbetrag 124.248,83- 228.637,56
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 63.255,00
2. sonstige Rückstellungen 345.480,00 464.400,00
345.480,00 527.655,00
C. Verbindlichkeiten
. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 662.975,60 752.292,30
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 112.975,60 (Euro 102.292,30)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Euro 550.000,00 (Euro 650.000,00)
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 24.626,00 0,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 24.626,00 (Euro 0,00)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.386.838,49 2.703.128,61
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 2.386.838,49 (Euro 2.703.128,61)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 307.076,33 144.505,99
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 307.076,33 (Euro 144.505,99)
5. sonstige Verbindlichkeiten 291.582,63 317.656,90
3.673.099,05 3.917.583,80
- davon aus Steuern Euro 184.634,93 (Euro 217.079,30)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 62.318,29 (Euro 76.684,13)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 291.582,63 (Euro 317.656,90)
6.551.759,16 7.102.667,74

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
1. Umsatzerlöse 20.877.862,12 23.321.667,39
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,00 26.400,00-
3. sonstige betriebliche Erträge 99.005,33 142.026,11
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung Euro 29.924,21 (Euro 35.951,96)
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 14.519,18 0,00
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 14.609.931,22 15.376.035,68
14.624.450,40 15.376.035,68
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.692.852,63 5.719.601,68
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 897.537,33 1.040.459,62
5.590.389,96 6.760.061,30
- davon für Altersversorgung Euro 291,41 (Euro 41,63)
6. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 16.226,64 78.323,95
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 933.001,92 879.218,12
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung Euro 29.458,56 (Euro 46.014,65)
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 151.546,16 34.741,29
- davon aus verbundenen Unternehmen Euro 149.865,37 (Euro 33.086,74)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 111.975,26 54.485,38
- davon an verbundene Unternehmen Euro 16.517,02 (Euro 5.825,56)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 23.381,74- 94.380,80
11. Ergebnis nach Steuern 124.248,83- 229.529,56
12. sonstige Steuern 0,00 892,00
13. Jahresfehlbetrag 124.248,83 228.637,56-

ANHANG zum 31.12.2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Der Jahresabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Manning GmbH
Firmensitz laut Registergericht: München
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: München
Register-Nr.: 135903

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatz- und Bewertungsvorschriften der §§ 246- 256a HGB sowie unter Berücksichtigung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:

Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen MNutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Forderungen wurden mit ihrem Nominalwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden gemäß § 256a HGB zum Devisenmittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Forderungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr können daher unrealisierte Gewinne aus Währungsumrechnung enthalten. Positionen mit längeren Laufzeiten werden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren (Forderungen) bzw. höheren Kurswert (Verbindlichkeiten) am Bilanzstichtag bewertet.

Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten oder Zahlungsbeträgen angesetzt.

Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet.

Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet und mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag, sofern notwendig unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostensteigerungen, angesetzt. Die Bewertung erfolgt nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in angemessener Höhe. Sofern Rückstellungen eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben, werden diese mit einem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind unverändert.

Soweit zulässig, wurde von den größenabhängigen Erleichterungen nach §§ 286, 288 HGB Gebrauch gemacht.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagespiegel zu entnehmen.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden analog § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe abgeschrieben und im Anlagespiegel als Abgang ausgewiesen.

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- Herstellungskosten Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs- Herstellungskosten
01.01.2023 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vernögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.960,00 10.960,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 10.960,00 10.960,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 302.500,46 5.556,64 308.057,10
Summe Sachanlagen 302.500,46 5.556,64 308.057,10
Summe Anlagevermögen 313.460,46 5.556,64 319.017,10
kumulierte Abschreibung Abschreibung Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen kumulierte Abschreibung
01.01.2023 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vernögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.784,00 3.653,00 9.437,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 5.784,00 3.653,00 9.437,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 261.139,46 12.573,64 273.713,10
Summe Sachanlagen 261.139,46 12.573,64 273.713,10
Summe Anlagevermögen 266.923,46 16.226,64 283.150,10
Zuschreibung Geschäftsjahr Buchwert Geschäftsjahr Buchwert Vorjahr
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vernögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.523,00 5.176,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.523,00 5.176,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 34.344,00 41.361,00
Summe Sachanlagen 34.344,00 41.361,00
Summe Anlagevermögen 35.867,00 46,537,00

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 4.723,18 EUR (Vorjahr: 4.723,18 EUR), dies betrifft ausschließlich die Position sonstige Vermögensgegenstände.

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 2.322.246,92 EUR (Vorjahr: 2.193.671,47 EUR). Sie sind unter dem Posten "Forderungen gegen verbundene Unternehmen" ausgewiesen.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten. Rückstellungen für Personal: 216.800,00 EUR (Vorjahr: 289.400,00 EUR) Rückstellungen für Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses: 110.000,00 EUR (Vorjahr: 100.000,00 EUR)

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit besichert
31.12.2023 < 1 J. 1 bis 5 J. > 5 Jahre 31.12.2023
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
gegenüber Kreditinstituten 663,0 113,0 400,0 150,0 0,0
(Vorjahr) (752,3) (102,3) (400,0) (250,0) (0,0)
Erhaltene Anzahlungen 24,6 24,6 0,0 0,0 0,0
(Vorjahr) (0,0) (0,0) (0,0) (0,0) (0,0)
aus Lieferungen und Leistungen 2.386,8 2.386,8 0,0 0,0 0,0
(Vorjahr) (2.703,1) (2.703,1) (0,0) (0,0) (0,0)
gegenüber verbundenen Unternehmen 307,1 307,1 0,0 0,0 0,0
(Vorjahr) (144,5) (144,5) (0,0) (0,0) (0,0)
sonstige Verbindlichkeiten 291,6 291,6 0,0 0,0 0,0
(Vorjahr) (317,7) (317,7) (0,0) (0,0) (0,0)
Summe 3.673,1 3.123,1 400,0 150,0 0,0
(Vorjahr) (3.917,6) (3.267,6) (400,0) (250,0) (0,0)

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Dauerschuldverhältnissen, im Wesentlichen Mietverhältnisse, bestehen jährliche Verpflichtungen in Höhe von TEUR 72,0 (i. Vj. TEU 68,2). Die Mietverhältnisse sind auf unbestimmte Zeit geschlossen.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Von den Umsatzerlösen entfallen TEUR 13.256,8 (i. Vj. TEUR 13.960,3) auf das Inland, TEUR 4.060,4 (i. Vj. TEUR 4.652,1) auf das EU-Ausland und TEUR 3.560,6 (i. Vj TEUR 4.709,3) auf das Drittausland.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Kursgewinne aus Fremdwährungsgeschäften in Höhe von TEUR 29,7 (i.Vj. TEUR 36,0), davon aus Fremdwährungsumrechnung nach $& 256a HGB in Höhe von TEUR 37,2 (i.Vj. TEUR 30,8) enthalten.

Des Weiteren enthalten die sonstigen betrieblichen Erträge periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 52,0 (.Vj. TEUR 66,0).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen mit TEUR 29,2 (i.Vj. TEUR 46,0 Kursverluste aus Fremdwährungsgeschäften und davon in Höhe von TEUR 29,2 (i.Vj. TEUR 46,0) solche aus Fremdwährungsumrechnung nach § 256a HGB.

Des Weiteren enthalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 50,5 (i.Vj. TEUR 33,6).

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
gewerbliche Mitarbeiter 65
kaufmännische Mitarbeiter 16
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 81

Namen der Geschäftsführer

Geschäftsführerin der Gesellschaft ist:

 

Frau Rachael Manning, Seeon-Seebruck; Kauffrau

Auf den Ausweis der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die nach § 285 Nr. 9 c HGB gewährten Vorschüsse und Kredite betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 65 und wurden mit 1,5 % über dem jeweiligen EZB-Zinssatz verzinst. Es besteht eine tägliche Kündbarkeit.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der jahresfehlbetrag beträgt -124.248,83 EUR.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages in Höhe von 2.632.428,94 EUR ergibt sich ein Betrag von 2.508.180,11 EUR, der zu verwenden ist. Der Betrag wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

München, den 17 September 2024

gez. Rachael Manning
Geschäftsführerin

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Manning GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den jahresabschluss der Manning GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungsund Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Manning GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beach tung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt im Wesentlichen ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen wesentlichen Ein wendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist iIm Abschnitt ''Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kapitalgesellschften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von doloser Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des jJahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, Jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rech nungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie, ob der jJahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvor fälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungs nachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus."

Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450).

Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung voraus.

Die Veröffentlichung oder Weitergabe des jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.

 

Wiesbaden, 17. September 2024

B + G Revisions- und Beratungsgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Gastl
Wirtschaftsprüfer

von Rosenberg
Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde am 25. Oktober 2024 festgestellt.

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