Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Knocks Fluid-Technik GmbH
Otto-Hahn-Straße 4, 59379 Selm, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dirk Schwarzer seit 19.4.2021 | Geschäftsführer |
Dirk Mahlstedt seit 7.3.2018 | Geschäftsführer |
Karl Heinz Knocks seit 4.8.2004 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Knocks Fluid-Technik GmbHSelmJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Das Jahr 2023 war geprägt von einem Wandel und einer Anpassung an neue Herausforderungen. Unternehmen waren bemüht, auf die sich ständig verändernde wirtschaftliche Landschaft zu reagieren und gleichzeitig nachhaltige Entwicklung und Wachstum zu fördern. Planungssicherheit fehlte. Die Dynamik der Wirtschaft war verloren gegangen. Inflation, restriktive Geldpolitik signalisierten keine Trendwende. Geschäftsverlauf 2023 Die Knocks Fluid Technik GmbH ist ein wichtiger Zulieferer im Maschinenbau. Das Ziel: „Wir regeln das!“ Wir verstehen uns als Innovationsführer in der Druckluftaufbereitung und Fluidtechnik und versuchen, diese Versprechen seit mehr als 50 Jahren gegenüber den Kunden zu halten. Mit lückenlosen Komplettprogrammen bietet die GmbH eine den Anforderungen entsprechende Lösung aus einer Hand. Bei speziellen Einsatzbedingungen entwirft die hauseigene Entwicklungsabteilung individuelle Lösungen. Auch in der Medizintechnik ist die Knocks Fluid Technik GmbH ein bekannter und zuverlässiger Partner. Das labile ökonomische Umfeld erschwerte es, auch bei der Knocks Fluid Technik GmbH verlässliche Entscheidungen zu treffen. Auftragspolster waren abgearbeitet; anhaltend schwache Neuaufträge zeigten Wirkung. Sinkende Umsatzerlöse und ein geringerer Jahresüberschuss im Jahr 2023 waren das Ergebnis. Beschaffung Die Reichweite des Materialbestandes 2023 ist weiterhin stark geprägt von einem Mix aus verschiedensten Einflussfaktoren. Besonders hervorzuheben sind neben den externen Faktoren wie Preisschwankungen an den Rohstoffmärkten, Verfügbarkeiten von Rohstoffen, Importlogistik, Produktionszeiten der Lieferanten und den Kundenvorgaben aber auch interne Faktoren wie ein grundsätzliches Konzept zur Fertigungssteuerung nach Termin. Der Planungshorizont wurde überarbeitet und angepasst. Die Vorräte wurden punktuell, aber stetig, auf Grund der schwachen Nachfrage, verringert. Die Materialeinsatzquote liegt bei 44,0 %. Investitionen Vorgaben der Medizintechnik, Ambitionen und Pläne in der Industriepneumatik waren entscheidend für den Neubau einer Montagehalle. Im Wesentlichen wurden Ersatzbeschaffungen und Anschaffungen zur Erhaltung des technisch hohen Standards getätigt. Erkennbar war, dass im Anlagenzugang 2023 maschinengebundene Werkzeuge überdurchschnittlich erworben wurden. Exzellenter Service, kurzfristige Lieferung und individuelle Beratung bleiben Ziele des Unternehmens. Wachstum verbindet die Knocks Fluid Technik GmbH seit Jahren mit Digitalisierung. Bei den Zielwerten sind Eigenentwicklungen vorrangig. Das Unternehmen versucht, immer mehr Funktionen von Maschinen und Anlagen in die Softwarewelt zu verlagern. Kompetenzen im Bereich Produktions- und Prozesstechnik sind rar, aber gefragt. Das hohe Niveau in der Firma verlangt inzwischen einen umfassenden Datenschutz. Personalbereich Im Berichtsjahr beschäftigte die Knocks Fluid Technik GmbH im Jahresdurchschnitt 195 Mitarbeiter. Überstunden wurden geleistet. Flexibilisierungen durch Arbeitnehmerüberlassung bzw. Zeitarbeit wurden genutzt. Das Unternehmen bietet ein bestmögliches Arbeitsumfeld. Die Geschäftsführung erkennt an, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die wichtigsten Ressourcen sind. Zurzeit wird eine Strategie zum Thema „Soziales“ umfassend diskutiert. Qualifizierte Mitarbeiter gewinnen, fördern und binden, bilden den Dreiklang für nachhaltigen Erfolg. Eine Herausforderung ist die Suche nach Mitarbeitern mit IT-technologischen Fähigkeiten und Qualifikationen. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Vermögensstruktur zum 31.12.2023 ist durch einen Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme von31,8 % gekennzeichnet. Rund 34,5 % der Bilanzsumme entfallen auf die Vorräte. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel haben am Bilanzstichtag einen Anteil von 33,1 %an der Bilanzsumme. Durch die nach wie vor gute Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist sichergestellt, dass die Gesellschaft ihre finanziellen Verpflichtungen auch zukünftig erfüllen wird. Die außerordentlich gute Vermögenslage kommt in der Eigenkapitalquote von 92,3 % zum Ausdruck. Finanzierungsvorhaben/Finanzierung Wir werden weiterhin in unserem Artikelstamm, respektive Druckreglern, Automaten, Druckventilen investieren und diese optimieren. Die Kosten hierfür wurden in vollem Umfang aus Eigenmitteln finanziert. Ebenso wurden alle Investitionen des Anlagevermögens aus Mitteln des Eigenkapitals getätigt. Die weitere Produktionshalle konnte ab Dezember 2023 genutzt werden. Grund und Boden ist langfristig gepachtet. Umweltschutz In den Produktionsstätten und in der Verwaltung der Gesellschaft sowie bei der Fertigung sind die betrieblichen Bedingungen den Anforderungen an den Umweltschutz angepasst. Durch die gefertigten und die vertriebenen Produkte der Knocks Fluid Technik GmbH werden nach heutigem Erkenntnisstand keinerlei Beeinträchtigungen der Umwelt verursacht. Emmisionsreduktion wird ohne externe Vorgabe, wo immer die Möglichkeit besteht, umgesetzt. Risiken und Chancen Bestandsgefährdende Risiken sind aufgrund der bestehenden Vermögens- und Finanzlage derzeit nicht festzustellen. Abnahme- und Lieferrisiken werden durch eine breite Streuung des Kreises der Geschäftspartner minimiert. Mit größeren Kunden und Lieferanten bestehen schriftlich fixierte Lieferverträge und entsprechende Rahmenabkommen. Prozessrisiken durch Produkthaftung sind zum heutigen Zeitpunkt nicht erkennbar bzw. im Arbeits- und Sozialbereich bedeutungslos und konnten bis zur Erstellung des Jahresabschlusses 2023 im Sinne des Unternehmens beendet werden. Unternehmerische Entscheidungen werden zur Risikominimierung nach Teambesprechungen im oberen und mittleren Management getroffen. Voraussichtliche Entwicklung Produktion / Vertrieb Die im eigenen Betrieb gewonnenen Erkenntnisse werden durch intensive Mitarbeitergespräche und innerbetriebliche Personalschulungen auf die speziellen betrieblichen Bedingungen und Erfordernisse angepasst und weiter spezifiziert. Die Weiterentwicklung der vorhandenen Produktserien an neue technische Anforderungen wird nach den aus Kundenkontakten und der Marktbeobachtung gewonnenen Erkenntnissen weiter intensiv betrieben. Die Kosten hierfür werden sich im Rahmen der Vorjahre bewegen. Umsatz- und Ergebnisentwicklung 2024 Für das Jahr 2024 ist Wachstum im Projektgeschäft nicht zu erwarten. Die Auftragseingänge stagnieren. Der Umsatz erreicht nicht das Niveau des Vorjahres. Der Jahresüberschuss 2024 wird vom Vorjahresergebnis negativ abweichen, da es nicht möglich war, am Markt die erforderlichen Preisanpassungen durchzusetzen. Der Maschinen- und Anlagenbau leidet nicht nur unter den Auswirkungen der globalen Herausforderungen, auch unter der Umsetzung von EU-Regulierungen sowie der überbordenden Bürokratie. Namhafte Ökonomen warnen vor fehlender Investitionsbereitschaft. Verunsicherung und Skepsis dominieren die Wirtschaft. Investitionsplanung Im erforderlichen Rahmen werden Ersatzinvestitionen sowie Anschaffungen zum Erhalt der Konkurrenzfähigkeit und der Ertragskraft vorgenommen. Forschung und Entwicklung Die Produktpalette der Gesellschaft wird in technischer Hinsicht weiterentwickelt und ergänzt. Die Anforderungen der vorhandenen und potenziellen Abnehmer werden erfragt und in der technischen Abteilung aufgenommen und umgesetzt. Um auch in der Zukunft marktgängige Produkte anzubieten, wird auf dem Fachgebiet des Unternehmens Forschung auf einem in der Branche hohen Standard im wirtschaftlich vernünftigen Rahmen betrieben. Innovation ist die richtige Antwort auf eine schwächelnde Konjunktur. Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen bestehen nicht.
Selm, den 31.07.2024 gez. Heinz Knocks gez. Dirk Mahlstedt gez. Dirk Schwarzer HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Die Knocks Fluid-Technik GmbH hat ihren Sitz in Selm und ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichtes Dortmund unter HRB 17631. Der Jahresabschluss der Knocks Fluid-Technik GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft . II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der vorliegende Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend waren Vorschriften des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Vermögengegenstände und Schulden werden einheitlich nach den nachfolgend beschriebenen Grundsätzen bilanziert und bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die unter den Vorräten ausgewiesenen Rohstoffe sowie bezogenen Waren werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Die Herstellungskosten der unfertigen Erzeugnisse umfassen die Einzelkosten für Fertigung und Material sowie die handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Teile der Gemeinkosten. Forderungen und sonstige Vermögengegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Allen risikobehafteten Positionen wird durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigung Rechnung getragen. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch Bildung pauschaler Abschläge Rechnung getragen. Rückstellungen für Pensionen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der PUC-Methode, Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck und des von der Deutschen Bundesbank für den 31.12.2023 vorgegebenen durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen zehn Jahre für eine Restlaufzeit von 15 Jahren von 1,82 % bewertet. Es wurde keine Fluktuation angesetzt. Die Pensionszusagen beziehen sich auf den Geschäftsführer Heinz Knocks sowie den ehemaligen Geschäftsführer Martin Statkewitz. Der in der Veränderung zum 31.12.2023 enthaltene Aufwand aus der Abzinsung der Rückstellung (EUR 7.599,00) wurde unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,74%) ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 2.784,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Die Berechnung der Pensionsrückstellungen erfolgt nach dem Deckungskapitalverfahren unter Verwendung des Passivprimats gemäß IDW RH FAB 1.021. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind jeweils mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelten Erfüllungsbetrag bewertet. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Gem. § 256a Satz 1 HGB erfolgt die Umrechnung von Fremdwährungen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs. Abweichungen von den bisher angewandten Bewertungsmethoden liegen nicht vor. III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen. 2. Latente Steuern Unter Anwendung des § 274 HGB ergibt sich aus dem unterschiedlichen Wertansatz der Rückstellungen für Pensionen sowie der unterschiedlichen Nutzungsdauern für Computerhardware und Software zur Dateneingabe und -verarbeitung in der Handels- sowie der Steuerbilanz im Berichtsjahr 2023 ein Überhang der passiven latenten Steuern. Der Ausweis erfolgt nach Verrechnung aktiver und passiver latenter Steuern (Gesamtdifferenzenbetrachtung) gem. § 274 Abs. 1 S. 1 HGB. Die Bewertung erfolgte unter Anwendung der aktuellen Steuer- und Hebesätze (KöSt 15 %, Solidaritätszuschlag 5,5 %, Gewerbesteuerhebesatz 485 %). Die auszuweisenden latenten Steuern betragen im Berichtsjahr 183.164,09 € (Vorjahr 221.538,64 €). Davon entfallen auf Körperschaftsteuer 83.764,07 €, Solidaritätszuschlag 4.607,02 € sowie auf Gewerbesteuer 94.793,00,- €. 3. Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2023
4. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden in folgenden geographischen Märkten erzielt:
Die Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen (Branchenklassifizierung) stellt sich wie folgt dar:
IV. Sonstige Angaben 1. Organe Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung durch die Herren Heinz Knocks, Dirk Mahlstedt und Dirk Schwarzer wahrgenommen. Hinsichtlich der Angabepflicht der Geschäftsführerbezüge wird von der Schutzklausel in § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Beirat Mitglieder: Dr. Peter Nölke, Rechtsanwalt (Vorsitzender) Klaus Kaufmann, Steuerberater (Stellvertreter) Dipl.-Kfm. Thorsten Hees, Steuerberater Hinsichtlich der Angabepflicht der Beiratsbezüge wird von der Schutzklausel in § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 2. Mitarbeiterzahl Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 195 (Vorjahr: 211) Mitarbeiter. Davon entfielen auf gewerbliche Arbeitnehmer 138 (Vorjahr: 153) und auf Angestellte 57 (Vorjahr: 58). 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 0,844 Mio € p.a. sonstige finanzielle Verpflichtungen aus langfristigen Mietverträgen. Der Vorteil der langfristigen Mietverhältnisse liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb. Im Wesentlichen werden Betriebsimmobilien zum Zwecke der Minimierung von Haftungsrisiken angemietet. 4. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den vollständigen Jahresüberschuss in Höhe von 1.225.750,77 € auf neue Rechnung vorzutragen. 5. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Mit Vertrag vom 19.02.2024 (UR.-Nr. 77/2024 des Notars Alexander Ruscher, Münster) wurden 49 % der Anteile , unter Verzicht des Vorbehaltsnießbrauchs zugunsten Herrn Heinz Knocks, Selm, auf die gemeinnützige Heinz Knocks-Stiftung, Selm, übertragen.
Selm, den 31.07.2024 gez. Heinz Knocks gez. Dirk Mahlstedt gez. Dirk Schwarzer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 21.11.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Knocks Fluid-Technik GmbH, Selm Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Knocks Fluid-Technik GmbH, Selm, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Knocks Fluid-Technik GmbH, Selm, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Lüdenscheid, den 21.08.2024 Stolz, Wirtschaftsprüfer |
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