Stammdaten

Register
Amtsgericht Mainz HRB 44235
Vorher
Bauer Solar GmbHBauer Energiekonzepte GmbH
Eingetragen
8.10.2012
Branche
Großhandel mit PhotovoltaikmodulenElektrizitätshandelWärme- und Kältehandel
Gegenstand
Handel mit Komponenten für und die Installation und der Handel mit Energieprojekten

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Richard Bauer
seit 8.10.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Bauer Holding GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bauer Solar GmbH

Selzen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Die Bauer Solar GmbH und ihre Geschäftstätigkeit

Die Bauer Solar GmbH - nachfolgend auch Bauer Solar genannt - ist ein Händler von Solarstrommodulen auf Basis der Auftragsfertigung mit Produktionspartnern in Asien und Europa. Das Unternehmen wurde 2012 mit Sitz in Selzen gegründet. Zum Kundenkreis des Unternehmens gehören international aufgestellte Systemhäuser, Großhändler sowie große Installationsbetriebe und Energieversorger.

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

1. Wirtschaftswachstum (BIP)

Im Jahr 2023 stagnierte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland, nachdem es im Vorjahr noch um 1,9 % gewachsen war. Diese Stagnation war das Ergebnis einer Kombination aus verschiedenen wirtschaftlichen Herausforderungen, einschließlich der Energiekrise und den anhaltenden Auswirkungen der COVID-19-Pandemie. Die deutsche Wirtschaft kämpfte besonders mit hohen Energiepreisen und Lieferkettenengpässen, was zu einer abgeschwächten Wirtschaftsleistung führte.

2. Arbeitsmarkt

Der deutsche Arbeitsmarkt zeigte sich 2023 trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen stabil. Die Arbeitslosenquote lag bei durchschnittlich 5,3 %, was einen leichten Anstieg im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Die Erwerbstätigenzahl erreichte mit rund 45,8 Millionen Personen jedoch einen Höchststand, was die robuste Arbeitsmarktsituation trotz der wirtschaftlichen Unsicherheiten unterstreicht.

3. Inflationsrate

Die Inflationsrate war 2023 weiterhin hoch, blieb aber im Vergleich zu 2022 rückläufig. Sie betrug im Jahresdurchschnitt etwa 6,1 %. Die Inflation wurde hauptsächlich durch hohe Energiepreise und anhaltende Störungen in den globalen Lieferketten getrieben. Besonders stark waren die Preissteigerungen bei Energie und Lebensmitteln.

4. Zinsentwicklung

Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte 2023 ihre Politik der Zinserhöhungen fort, um die hohe Inflation zu bekämpfen. Der Leitzins stieg im Laufe des Jahres auf 4,25 %, was die höchsten Zinssätze seit über einem Jahrzehnt darstellt. Diese Zinsanhebungen verteuerten Kredite für Unternehmen und Verbraucher, was die Investitionstätigkeit und den privaten Konsum dämpfte.

5. Außenhandel

Der deutsche Außenhandel zeigte 2023 eine abgeschwächte Dynamik. Die Exporte stiegen nur leicht um 0,6 %, während die Importe um 1,1 % zurückgingen. Der Außenhandelsüberschuss lag bei etwa 198 Milliarden Euro, was jedoch eine Verringerung im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Gründe hierfür waren die schwache globale Nachfrage und die hohen Energiekosten.

6. Verbraucher- und Geschäftsklima

Das Geschäftsklima in Deutschland war 2023 von Unsicherheiten geprägt. Der ifo-Geschäftsklimaindex zeigte über das Jahr hinweg eine schwankende Tendenz und schloss im Dezember bei 88,6 Punkten, was einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Das Verbrauchervertrauen war ebenfalls gedämpft, da die hohen Lebenshaltungskosten und die Unsicherheit über die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung die Konsumlaune belasteten.

Branchenentwicklung

1. Deutschland

Der Solarmarkt in Deutschland verzeichnete 2023 ein starkes Wachstum. Dies ist vor allem auf den verstärkten Ausbau erneuerbarer Energien zurückzuführen, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und die Klimaziele zu erreichen. Die installierte Photovoltaik-Leistung stieg um rund 10 GW auf insgesamt etwa 73 GW. Deutschland setzt weiterhin auf den Ausbau von Solaranlagen sowohl auf Dächern als auch in Freiflächenanlagen. Unterstützt wird dieser Trend durch staatliche Förderprogramme wie das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das attraktive Einspeisevergütungen und Investitionsanreize bietet. Trotz der Herausforderungen durch hohe Rohstoffpreise und Lieferengpässe bleibt der deutsche PV-Markt einer der größten und dynamischsten in Europa.

2. Europäische Union

In der EU insgesamt erlebte der Photovoltaik-Sektor 2023 ebenfalls ein beeindruckendes Wachstum. Die installierte Leistung stieg auf über 250 GW, wobei die jährlichen Neuinstallationen deutlich zulegten.

Wichtige Märkte neben Deutschland waren Spanien, die Niederlande, Frankreich und Italien, die ebenfalls stark in den Ausbau von Solarenergie investieren. Die EU hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 mindestens 40 % ihres Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen zu decken, und die Solarenergie spielt dabei eine zentrale Rolle. Politische Initiativen wie der European Green Deal und die Solar-Strategie der EU tragen dazu bei, Investitionen in die Solarbranche zu fördern und Hindernisse für den Markteintritt abzubauen.

3. Weltweit

Global betrachtet war 2023 ein Rekordjahr für die Photovoltaik. Die weltweite installierte PV-Leistung erreichte die Marke von über 1 TW (Terawatt). China bleibt der größte Markt, mit über 400 GW installierter Kapazität und einem jährlichen Zubau von etwa 100 GW. Die USA, Indien, Japan und Australien sind ebenfalls führende Märkte. Weltweit wird das Wachstum durch die sinkenden Kosten für Solarmodule, die Verbesserung der Technologie und die zunehmende politische Unterstützung vorangetrieben. Regierungen weltweit erkennen die Solarenergie als Schlüsseltechnologie zur Erreichung der Klimaziele und zur Sicherstellung der Energieversorgungssicherheit an.

Zusammenfassung

Der Solarmarkt erlebte 2023 sowohl in Deutschland als auch in der EU und weltweit ein starkes Wachstum. Getrieben durch politische Anreize, technologische Fortschritte und die Notwendigkeit, die Energiewende voranzutreiben, wird der Photovoltaik-Sektor weiterhin expandieren. Deutschland bleibt ein führender Markt in Europa, während China global den Ton angibt. Die zunehmende Installationskapazität zeigt das Potenzial der Solarenergie, eine zentrale Rolle in der globalen Energieversorgung zu übernehmen.

Geschäftsverlauf und Entwicklung der Vermögens- und Ertragslage

Der Gesamtumsatz belief sich 2023 auf 131,5 Mio. EUR und war damit um etwa 19,1 Mio. EUR niedriger als im Vorjahr. Insgesamt konnten wir unser Bestandskundengeschäft weiter ausbauen und daneben auch neue Kundenpotenziale erschließen. In Deutschland konnte ein Umsatz von 81,8 Mio. EUR und in den europäischen Ländern ein Umsatz von 43,97 Mio. EUR erzielt werden. Der restliche Umsatz wurde in Drittländern generiert. Nahezu entsprechend der Umsatzentwicklung zeigte sich auch die Entwicklung des Rohertrages (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand). Auch im Jahr 2023 bewährten sich unsere bestehenden Kontakte zu den Auftragsfertigern. Diese zeigten sich unverändert in der Lage uns qualitativ und quantitativ mit ausreichender Ware zu versorgen. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuer lag bei positiven TEUR 17.727 insgesamt zeigen wir uns mit dem Geschäftsverlauf im Jahr 2023 zufrieden. Die Entwicklung liegt leicht unterhalb unserer Erwartungen.

Im Jahresabschluss konnte ein positives Eigenkapital von TEUR 7.164,4 ausgewiesen werden. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 35,3% (Vorjahr: 61,8%). Die Eigenkapitalrendite liegt bei 171,2% (Vorjahr: 47,9%). Der operative Cashflow hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 5.546 auf TEUR 23.676 erhöht. Der Cashflow aus Investitionen belief sich im Geschäftsjahr auf TEUR -65 und aus Finanzierung auf TEUR -24.980.

Chancen- und Risikobericht

Risikomanagement Bauer Solar verfügt über ein umfassendes und detailliertes Berichtssystem zur Überwachung des Geschäftsverlaufes und frühzeitiger Erkennung möglicher, für das Unternehmen ungünstiger Entwicklungen. Die Geschäftsleitung hat so ständigen und unmittelbaren Zugang zu maßgeblichen Informationen über die Entwicklung des geplanten und des realen Geschäftsverlaufes. Durch diese regelmäßige Überwachung des Geschäftsverlaufs, können eventuelle notwendige Korrekturmaßnahmen zeitnah eingeleitet werden. Dies gilt v.a. für Entwicklungen, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage negativ beeinträchtigen könnten. Die betrieblichen Kernprozesse sind durch mehrfache Kontroll- und Sicherungsmaßnahmen transparent dargestellt und befinden sich unter ständiger kritischer Beobachtung der Geschäftsleitung. Im Folgenden werden wesentliche und bekannte Risikofelder beschrieben, die signifikanten Einfluss auf die Geschäftsentwicklung, als auch auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Bauer Solar GmbH ausüben können. In die Betrachtung können jedoch nicht alle beeinflussenden Einzelrisiken mit einbezogen werden. Risiken, die uns derzeit unbekannt sind, oder Risiken, die momentan als weniger signifikant erscheinen, könnten sich bei veränderter Sachlage im gegebenen Fall nachteilig auf unser Unternehmen auswirken.

Zugleich unterliegt das Managementsystem einem stetigen Verbesserungsprozess, um auch langfristig erfolgreiches Wirtschaften sicherzustellen.

Bauer Solar GmbH vereinbart prinzipiell Vorkasse mit deren Kunden. Sollte ein Kunde ein Zahlungsziel bekommen, wird dieses über eine Warenkreditversicherung (COFACE) abgesichert. Darüber hinaus werden alle Rechnungen auf Zahlungsziel über eine Factoringgesellschaft abgewickelt. Hierdurch sichert sich Bauer Solar GmbH sowohl gegenüber dem Ausfallrisiko als auch dem Liquiditätsrisiko ab.

Politische und rechtliche Rahmenbedingungen

Die Photovoltaikmärkte sind geprägt von politischen Entscheidungen sowie Fördermaßnahmen. Dies zeigte sich zuletzt im europäischen Markt mit dem Ukrainekonflikt und dem politischen Willen massiv die EE-Anlagen auszubauen. Dieser politische Wille wurde sehr lange hinausgezögert und hat für große Unsicherheit in der Branche gesorgt. Dieses Bild zeichnet sich in vielen Märkten ab und hat zur Folge, dass man als Unternehmen sehr kurzfristig auf neue Situationen reagieren muss. Bauer Solar setzt sich intensiv mit Markt- sowie politischen Entwicklungen auseinander, um frühzeitig etwaigen Risiken zu begegnen. Dabei setzt Bauer verstärkt auf neue Regionen/ Märkte, um die Abhängigkeiten von einzelnen Regionen zu reduzieren. Diese neuen Märkte sind Irland, Schweiz sowie derzeit Kanada.

Beschaffung

Nachdem in den letzten Jahren fortlaufend Effizienzsteigerungen in der Herstellung von siliziumbasierten Solarzellen vergleichsweise kostengünstig realisierbar waren, stößt man nun in diesem Bereich an physikalische Grenzen dieser Technologie. Dies bedeutet, dass die Kosten-Nutzen-Relation im Bereich der Effizienzsteigerung von Solarzellen zunehmend weniger wirtschaftlich realisierbar erscheint. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken und dennoch weitere Kostenreduktionen zu erreichen, haben eine Anzahl von Wafer-Herstellern aus China Entwicklungen in Bezug auf die Kommerzialisierung von großflächigen Wafern auf den Weg gebracht. Durch diese Maßnahme reduzieren sich die Kosten pro Watt aufgrund der vergrößerten Zellenfläche und durch die Amortisation weiterer Kosten im Herstellungsprozess. Darüber hinaus setzten sich seit 2022 und auch vermehrt in 2023 neue und innovative Modultechnologien an den Märkten durch, die weitere Kostenreduktionen und Effizienzsteigerungen auf Ebene der Modultechnologie ermöglichen und so weitere Einsparungspotentiale im Bereich der BOS-Kosten realisierbar machen. Im Bereich des Modulbaus reduzierten sich die Kosten durch die Verwendung der sogenannten Halbzellen-Technologie, oder durch den Einsatz von Solarmodulen mit bifazialer Zelltechnologie. Es ist damit zu rechnen, dass sich diese Entwicklungen auch im Jahr 2024 fortsetzen werden. Durch das flexible Geschäftsmodell der Auftragsfertigung war BAUER Solar 2023 in der Lage, frühzeitig und vollumfänglich seinen Kunden eine große Palette dieser innovativen Produkte zu marktfähigen Preisen anzubieten und so spürbare Wettbewerbsvorteile in allen Segmenten zu realisieren.

Absatz

Zum Kundenkreis von BAUER Solar gehören auf das Kerngeschäft der Photovoltaik spezialisierte Distributoren, Energieversorger und Projektentwickler. Die konsequente Nutzung dieser branchenspezifischen Vertriebskanäle, sowie zusätzlich die fachliche Beratung und Unterstützung unserer Vertriebspartner durch ein umfassendes Produktportfolio für die intendierte Anwendung, sind ein Alleinstellungsmerkmal in diversen Märkten und ermöglicht der BAUER Solar absatzseitig eine breite Risikostreuung. Weiterhin wird das Entwickeln und Vertreiben von Lösungen für Nischenmärkte wie z.B. transparente Solarmodule für Gewächshäuser und Parkplatzüberdachungen oder Solarmodule für netzferne Anwendungen vorangetrieben, um den bestehenden Zugang zu diesen Geschäftsfeldern mit höherem Margenpotential weiterzuentwickeln, kurz- bis mittelfristig zu intensivieren und zusätzlichen Absatz zu generieren.

Personal

In der hohen Qualifikation, der Motivation und dem teilweise sehr hohen marktspezifischen Know-How unserer Mitarbeiter, kombiniert mit einer authentischen, kundennahen und dienstleistungsorientierten Unternehmensphilosophie sehen wir entscheidende Merkmale, die uns deutlich von unseren Mitbewerbern abheben. Wir sehen es daher als eine unserer wichtigsten Aufgaben an, eine attraktive Arbeitsumgebung zu schaffen, die eine langfristige und vertrauensvolle Bindung zwischen Mitarbeiter und Unternehmen erzeugt und fördert, sowie dem Mitarbeiter langfristige Perspektiven und Aufstiegschancen bietet.

Gesamtrisiko

Die Abhängigkeit von politischer Einflussnahme sowie weitere, individuelle Marktrisiken sind maßgebende Faktoren, die bei der Einschätzung des Gesamtrisikos in Betracht kommen. Unter Berücksichtigung aller uns bekannten Einzelrisiken ist nach heutiger Sicht der Fortbestand des Unternehmens nicht gefährdet.

Prognosebericht

1. Globales Wachstum

Die Solarbranche wird auch in den kommenden Jahren weltweit stark wachsen. Für 2024 erwarten Experten einen weiteren signifikanten Anstieg der installierten Photovoltaik-Kapazität. Laut der Internationalen Energieagentur (IEA) könnte die globale PV-Kapazität bis Ende 2024 auf über 1,3 Terawatt (TW) steigen, getrieben durch den Ausbau in Schlüsselmärkten wie China, den USA und Indien. Die jährlichen Neuinstallationen könnten sich auf 200 GW oder mehr belaufen, was eine Fortsetzung des starken Wachstums der letzten Jahre darstellt. Langfristig wird erwartet, dass die globale PV-Kapazität bis 2030 auf über 2,5 TW anwächst, da die Länder weltweit ihre Anstrengungen zur Dekarbonisierung ihrer Energiesysteme verstärken .

2. Europa

In Europa wird die Solarenergie eine zentrale Rolle bei der Umsetzung des Green Deal und der Erreichung der Klimaziele der EU spielen. Für 2024 wird prognostiziert, dass die installierte PV-Kapazität in der EU um weitere 30 bis 40 GW zunehmen könnte, was die Gesamtleistung auf etwa 290 bis 300 GW erhöhen würde. Länder wie Deutschland, Spanien und die Niederlande werden weiterhin führend im Ausbau von Photovoltaik sein. Die EU strebt an, bis 2030 etwa 600 GW an PV-Kapazität zu erreichen, um den steigenden Energiebedarf aus erneuerbaren Quellen zu decken und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern .

3. Deutschland

In Deutschland wird 2024 mit einer Fortsetzung des starken Wachstums im Solarsektor gerechnet. Die jährlichen Neuinstallationen könnten 10 bis 12 GW erreichen, was die Gesamtkapazität auf etwa 83 bis 85 GW anheben würde. Treibende Kräfte sind hier die fortgesetzte staatliche Förderung, steigende Energiepreise und das Ziel, die CO 2 -Emissionen bis 2030 drastisch zu reduzieren. Deutschland plant, bis 2030 eine Photovoltaik-Kapazität von etwa 215 GW zu erreichen, was einen erheblichen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele des Landes leisten wird .

4. Technologische Entwicklungen

Die kommenden Jahre werden auch von technologischen Fortschritten in der Photovoltaik geprägt sein. Neue Technologien wie Perowskit-Solarzellen, verbesserte Wirkungsgrade von Siliziumzellen und bifaziale Module werden erwartet, die Effizienz und Ertrag der Solaranlagen weiter zu steigern. Zusätzlich wird der Ausbau von Speichersystemen zur Integration von Solarenergie in das Netz an Bedeutung gewinnen, was die Stabilität und Zuverlässigkeit der Stromversorgung erhöhen wird .

5. Herausforderungen

Trotz des positiven Ausblicks stehen der Solarbranche auch Herausforderungen bevor. Dazu gehören potenzielle Engpässe in der Lieferkette, insbesondere bei wichtigen Rohstoffen wie Silizium und Lithium, sowie politische Unsicherheiten und regulatorische Hürden in einigen Märkten. Auch die Finanzierung von Großprojekten könnte in einem Umfeld steigender Zinsen schwieriger werden. Dennoch sind die langfristigen Aussichten aufgrund der globalen Energiewende und der zunehmenden Dringlichkeit, den Klimawandel zu bekämpfen, weiterhin positiv.

Für das Jahr 2024 gehen wir also davon aus, dass wir die bereits international erworbenen Marktanteile, in denen die BAUER Solar GmbH aktiv Solarmodule vertreibt, mindestens halten oder ausbauen werden.

Da BAUER Solar generell den Großteil seines Umsatzes mit Kunden realisiert, die Projekte außerhalb der Förderung nach § 49 Absatz 5 EEG realisieren, sehen wir die Auswirkungen für die Bauer Solar als beherrschbar an, sollte die Regelung nach Erreichen der Höchstfördergrenze wider Erwarten Bestand haben. Weitere Preissenkungen, einhergehend mit den weiteren Senkungen im Bereich der bereits sehr geringen Gestehungskosten für Solarstrom, ist in allen PV-Märkten weltweit immer öfter ein Vorteil gegenüber anderen Erzeugungsarten. Die dadurch gesteigerte hohe Wirtschaftlichkeit von Solaranlagen kann hier neue Nachfrageimpulse generieren, insbesondere im Bereich Direktvermarktung und Eigenverbrauch. Wir erwarten daher für 2024 trotz der konsequenten Fortführung der Diversifizierung unserer Absatzmärkte innerhalb der EU, in europäischen Nicht-EU-Ländern, sowohl eine Verringerung unserer Absatzmengen und damit einhergehend auch erwartete, verringerte Umsatzerlöse. Deutschland ist jedoch weiterhin als Kernmarkt und weiterhin größter Einzelmarkt zu nennen. Hier erwarten wir für 2024 in Bezug auf das Geschäft mit mittelgroßen Projektentwicklern und Energieversorgern weitere Zuwächse. Dies zum einen, weil wir dort über gewachsene und langfristige Kundenbeziehungen sowie belastbare Vertriebsstrukturen verfügen, zum anderen, weil möglicherweise Wachstumspotentiale durch freiwerdende Marktanteile ausscheidender Mitbewerber entstehen können. Solarstrommodule bleiben auch zukünftig das Kernprodukt der BAUER Solar GmbH. Durch die langjährige Präsenz der Marke hat sich BAUER Solar als innovativer Qualitätsanbieter in den Bereichen Residential und Commercial etabliert und wird im Jahr 2024 diesen Bereich weiter ausbauen. Eine hohe Priorität haben wir darüber hinaus verschiedenen Maßnahmen zur kontinuierlichen Verbesserung interner Prozesse zugewiesen. 2024 plant die BAUER Solar GmbH ein Update des derzeit verwendeten ERP-Systems, das zukünftig einen wesentlichen Mehrwert leisten dürfte. Es bleibt ein fortwährendes Ziel, überall im Unternehmen Kosten zu senken und die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. In diesem Zusammenhang weist die BAUER Solar GmbH ausdrücklich darauf hin, dass sich die für die Unternehmensplanung unterstellten Annahmen und Rahmenbedingungen ändern können. Die Einschätzungen der Geschäftsführung basiert auf vorliegenden Informationen, die sie derzeit für realistisch hält, welche jedoch von verschiedenen Faktoren abhängig sind, die außerhalb des Einflussbereiches der Geschäftsführung der BAUER Solar GmbH liegen und daher nur bedingt prognostiziert werden können.

Für das Geschäftsjahr 2024 wird ein Umsatz von TEUR 60.500 und ein Jahresergebnis von voraussichtlich TEUR 11.900 erwartet.

 

Selzen, 06. September 2024

Andreas Bauer

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 155.594,89 136.201,40
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.153,00 14.111,00
II. Sachanlagen 150.147,00 120.952,00
1. technische Anlagen und Maschinen 21.777,00 25.697,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 128.370,00 95.255,00
III. Finanzanlagen 1.294,89 1.138,40
B. Umlaufvermögen 20.110.081,92 32.031.294,49
I. Vorräte 6.431.384,94 16.295.163,90
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.556.238,77 2.244.673,57
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 12.122.458,21 13.491.457,02
C. Rechnungsabgrenzungsposten 58.410,79 29.526,10
Summe Aktiva 20.324.087,60 32.197.021,99

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 7.164.376,26 19.900.223,26
I. eingefordertes Kapital 12.500,00 12.500,00
1. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
2. nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -12.500,00 -12.500,00
II. Bilanzgewinn 7.151.876,26 19.887.723,26
davon Gewinnvortrag 19.887.723,26 10.349.245,77
B. Rückstellungen 7.476.519,13 5.021.206,95
C. Verbindlichkeiten 5.683.192,21 7.275.591,78
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 28.592,26 8.952,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 28.592,26 8.952,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 16.557,01
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 16.557,01
3. sonstige Verbindlichkeiten 5.654.599,95 7.250.082,77
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.654.599,95 7.250.082,77
Summe Passiva 20.324.087,60 32.197.021,99

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 22.616.788,08 17.705.543,22
2. Personalaufwand 1.841.597,76 1.334.408,21
a) Löhne und Gehälter 1.599.790,10 1.166.216,69
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 241.807,66 168.191,52
davon für Altersversorgung 5.509,56 4.933,82
3. Abschreibungen 45.392,45 44.396,55
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 45.392,45 44.396,55
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.001.093,61 2.733.989,80
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 0,00 170,49
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.432,80 8.640,10
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 412.414,01 228.487,77
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5.055.392,05 3.832.541,94
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 2.429,28
8. Ergebnis nach Steuern 12.265.331,00 9.540.359,05
9. sonstige Steuern 1.178,00 1.881,56
10. Jahresüberschuss 12.264.153,00 9.538.477,49
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 19.887.723,26 10.349.245,77
12. Ausschüttung 25.000.000,00
13. Bilanzgewinn 7.151.876,26 19.887.723,26

Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Bauer Solar GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Bei Aufstellung der Bilanz hat die Gesellschaft die Bilanzform entsprechend § 266 HGB beachtet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die Gliederung entspricht § 275 HGB.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Einstufung in die Größenklasse wurde von dem Wahlrecht nach Artikel 93 Abs. 2 S. 1 EGHGB Gebrauch gemacht.

Bei der Offenlegung des Jahresbschlusses wird die Gesellschaft die größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 327 HGB in Anspruch nehmen.

Der Anhang wurde unter Berücksichtigung der größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 HGB erstellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Bauer Solar GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Selzen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Mainz
Register-Nummer: 44235

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die letzten beide Geschäftsjahre betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung nach Maßgabe der voraussichtlichen Inanspruchnahme mit ihrem zukünftigen Erfüllungsbetrag gebildet.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angaben zum Eigenkapital

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn von TEUR 7.152 auf neue Rechnung vorzutragen.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

• Rückstellungen für Personalkosten

• Rückstellungen für Aufbewahrungspflicht

• Rückstellungen für Provisionen

• Rückstellungen für Gewährleistungen

• Rückstellungen für Abschluss und Prüfung

Angabe zu Verbindlichkeiten

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 5.654.599,95 Euro (Vorjahr: 7.266.639,78 Euro).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 28.592,26 Euro (Vorjahr: 8.952,00 Euro).

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEuro kleiner 1 J.
TEuro
größer 1 Jahr
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 28,6 0,0 28,6
erhaltene Anzahlungen 3.119,2 3.119,2 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 761,1 761,1 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 1.774,3 1.774,3 0,0
Summe 5.683,2 5.654,6 28,6

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 7.816,00 (Vorjahr: Euro 8.952,00).

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 886.400,00 sonstige finanzielle Verpflichtungen aufgrund von Miet- und Leasingraten.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

- Mietverträge 757.600,00 Euro
- Leasingverträge Fahrzeuge 113.500,00 Euro
- Leasingverträge Betriebsausstattung 15.300,00 Euro

Gesonderter Ausweis zusätzlicher Posten

Die nachfolgenden Angaben vervollständigen die in der Form der kleinen Kapitalgesellschaft erstellte Bilanz.

Sonstige Pflichtangaben

Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang geben entsprechend den gesetzlichen Vorschriften grundsätzlich die wirtschaftliche Lage zutreffend wieder.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Andreas Bauer ausgeübter Beruf: Kaufmann

Vergütungen der Geschäftsführer

Angaben über die Gesamtbezüge nach § 285 Satz 1 Nr. 9 Buchstabe a und b HGB unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 28,75
leitende Angestellte 1,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 29,75

Unterzeichnung des Jahresabschlusses

der

Bauer Solar GmbH

gemäß § 245 HGB

Die inhaltliche Richtigkeit und Vollständigkeit des Jahresabschlusses wird hiermit versichert.

 

Selzen, 06. September 2024

Andreas Bauer

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 163.767,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 163.767,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 107.802,19 0,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 210.950,37 64.629,45 3.215,97
Summe Sachanlagen 318.752,56 64.629,45 3.215,97
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 1.138,40 158,81 2,32
Summe Finanzanlagen 1.138,40 158,81 2,32
Summe Anlagevermögen 483.657,96 64.788,26 3.218,29
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 163.767,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 163.767,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 107.802,19
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 272.363,85
Summe Sachanlagen 0,00 380.166,04
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 0,00 1.294,89
Summe Finanzanlagen 0,00 1.294,89
Summe Anlagevermögen 0,00 545.227,93
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 149.656,00 9.958,00 0,00 0,00 159.614,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 149.656,00 9.958,00 0,00 0,00 159.614,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 82.105,19 3.920,00 0,00 0,00 86.025,19
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 115.695,37 31.514,45 3.215,97 0,00 143.993,85
Summe Sachanlagen 197.800,56 35.434,45 3.215,97 0,00 230.019,04
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 347.456,56 45.392,45 3.215,97 0,00 389.633,04
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 4.153,00 14.111,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 4.153,00 14.111,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 21.777,00 25.697,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 128.370,00 95.255,00
Summe Sachanlagen 0,00 150.147,00 120.952,00
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 0,00 1.294,89 1.138,40
Summe Finanzanlagen 0,00 1.294,89 1.138,40
Summe Anlagevermögen 0,00 155.594,89 136.201,40

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 23.10.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Bauer Solar GmbH, Selzen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Bauer Solar GmbH, Selzen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bauer Solar GmbH, Selzen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können ausdolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Eschborn, den 06. September 2024

LPS GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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