MM Family Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Müller seit 27.4.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CLI AGHamburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022KonzernlageberichtI. Grundlagen des Konzerns Im Berichtsjahr wurde mit dem neuen Marktauftritt und der Umbenennung der Gruppe die Fokussierung weiter fortgeführt. Die Compass Logistics International AG wurde mit Beschluss der Hauptversammlung im Jahr 2021 in CLI AG umbenannt. Mit den neuen Divisionen wurde die • Erhöhung der Wertschöpfungstiefe • Verstärkte Spezialisierung auf intelligente Sonderlösungen statt Massengeschäft • Realisierung von geschäftsbereichsübergreifenden Synergie- und Cross-Selling-Effekten systematisch weiterverfolgt. Dabei wurde die Entwicklung in diesem Jahr in allen Geschäftsbereiche weiter vorangetrieben: • Ausbau des weltweiten Gefahrgutnetzwerkes mit überwiegend eigenem Equipment • Entwicklung und Umsetzung intelligenter Sonderlösungen im Bereich der Distributionslogistik für eigene Rechnung • Transport- und Lagerlogistik in ausgewählten Nischenmärkten mit eigenem und fremdem Equipment • Erarbeitung und Betrieb maßgeschneiderter IT-Lösungen für sämtliche Geschäftsbereiche, insbesondere zur Steuerung und Kontrollelogistischer Abläufe • Bau und Verwaltung von Logistik- Gewerbe- und Wohnimmobilien für eigene und fremde Rechnung Zusätzlich wurden in 2021 die Namen und Rechte für den Weltmarktführer faltbarer Kajaks "Klepper" übernommen. Ziel ist es, mit dem Lifestyle Produkt eine eigene Division im CLI Konzern aufzubauen und hochwertig hergestellte Kajaks zu entwickeln, bauen und international zu vertreiben. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Lage Die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahr 2022 gut behauptet - trotz Energiekrise und Lieferkettenproblemen. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs um 1,9 Prozent. Wichtigste Stütze war der private Konsum. Auch die Entlastungsmaßnahmen der Bundesregierung halfen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,9 % höher als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum 2,0 %. "Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen", sagte Dr. Ruth Brand, seit 1. Januar 2023 neue Präsidentin des Statistischen Bundesamtes, bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2022" in Berlin. "Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten", so Brand weiter. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2022 um 0,7 % höher. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung stieg im Jahr 2022 insgesamt um 1,8 % gegenüber dem Jahr 2021. Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich: Einige Dienstleistungsbereiche profitierten nach dem Wegfall nahezu aller Corona-Schutzmaßnahmen von Nachholeffekten. Besonders stark zulegen konnten die Sonstigen Dienstleister, zu denen auch die Kreativ- und Unterhaltungsbranche zählt (+6,3 %). Auch die Wirtschaftsbereiche Verkehr und Gastgewerbe profitierten von der Aufhebung der Schutzmaßnahmen. Diese beiden Bereiche sorgten für ein kräftiges Plus im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (+4,0 %). Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitt. Nr. 20 vom 13. Januar 2023 Die Logistik ist in Deutschland der größte Wirtschaftsbereich nach der Automobilwirtschaft und dem Handel. Sie rangiert noch vor der Elektronikbranche und dem Maschinenbau, mit mehr als 3 Millionen übertrifft sie dessen Beschäftigtenzahl um das Dreifache. Die Steuerung der Waren- und Informationsflüsse aber auch der Transport der Güter und ihre Lagerung sind wichtige Wirtschaftsfunktionen, die hohe Werte schaffen. Rund 319 Milliarden Euro Umsatz wurden im Jahr 2022 branchenübergreifend erwirtschaftet. Das entspricht zum Jahr 2021 einem Wachstum um rund 8,5 Prozent, welches auch von steigenden Kosten entlang der Lieferketten getrieben ist. Quellen: Logistikweise / Fraunhofer SCS - Top 100 in Logistik & SCM Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine rauschten die Daten des Logistik-Indikators erwartungsgemäß in den Keller. Schaut man sich jedoch die Langzeit-Entwicklung von Geschäftslage, Geschäftserwartungen und Geschäftsklima genau an, fällt auf: Nie lagen die drei Indikatoren weiter auseinander, nie war der Pessimismus der Geschäftserwartungen so weit von der Geschäftslage entfernt wie im vergangenen Jahr. Die geäußerten Befürchtungen waren allerdings weit schlimmer als die Realität. Die Geschäftslage blieb in den vergangenen drei Quartalen stabil - knapp unter dem Normalwert. Die Geschäftserwartungen und das Geschäftsklima sind auf ihren besten Wert seit Ausbruch des Ukraine-Krieges geklettert und Ende 2022 ungefähr wieder auf dem Niveau des Jahres 2019. Die Schere zwischen der Einschätzung der aktuellen Lage und den Zukunftserwartungen schließt sich rapide, insbesondere in Industrie und Handel. Der Trend bei den Logistikdienstleistern ist zwar derselbe, allerdings liegen die Geschäftserwartungen klar unter denen der Verlader. Kein Wunder: Die Läger sind gut gefüllt, die Nachfrage der Endkunden sinkt und die Warenströme werden weniger. Quelle: https://www.bvl.de/logistik-indikator/4-quartal-2022 2. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2022 erzielte der Konzern Umsatzerlöse in Höhe von 78.341,8 T€ und lag somit um 34,2 % deutlich über dem Vorjahreswert von 58.360,6 T€. Zusätzlich gab es Bestandserhöhung in Höhe von 1.081,3 T€ (Vorjahr: Verminderung von 480,3 T€), so dass die deutlich gesteigerte Gesamtleistung des Konzerns im Berichtsjahr 79.396,1 T€ (Vorjahr: 57.880,3 T€) beträgt. Der Materialaufwand belief sich auf 65.092,6 T€ und machte somit ca. 82,0 % (Vorjahr: 83,5 %) der Gesamtleistung aus. In Folge ergab sich ein wesentlich gesteigerter Rohertrag von 14.303,5 T€ (Vorjahr: 9.532,6 T€) bei einer Rohertragsquote der Gesamtleistung von ca. 18,0 % (Vorjahr: 16,5 %). Die betrieblichen Aufwendungen ohne Materialaufwendungen lagen bei 11.548,7 T€ (Vorjahr: 9.428,7 €), wobei 6.955,4 T€ (Vorjahr: 6.366,4 T€) Personalaufwand, 28,1 T€ (Vorjahr: 25,5 T€) sonstige Steuern und 4.565,2 T€ (Vorjahr: 1.782,6 T€) sonstiger betrieblicher Aufwand darstellten. Der Anstieg des sonstigen betrieblichen Aufwandes war insbesondere auf Wechselkurseffekte und gestiegenen Mietaufwand zurückzuführen. Daneben wurden sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 1.342,7 T€ (Vorjahr: 1.318,1 T€) erzielt, welche sich weitgehend aus Wechselkurseffekten ergaben. Im Vorjahr darin enthalten waren als Sondereffekt die Erträge aus der Auflösung des passiven Unterschiedsbetrages aus der Erstkonsolidierung der südafrikanischen Gesellschaften von 295,8 T€. Die Abschreibungen auf Anlagevermögen beliefen sich im Berichtsjahr auf 1.317,2 T€ (Vorjahr: 1.254,3 T€), so dass das Betriebsergebnis unter Berücksichtigung der sonstigen Steuern 2.701,0 T€ (Vorjahr: 1.447,5 T€) betrug. Das Finanzergebnis war durch den Zinsaufwand mit 167,9 T€ wie im Vorjahr(-129,9 T€) negativ. Die Ertragssteuern belaufen sich im Jahr 2022 auf 856,6 T€ (Vorjahr: 608,8 T€). Die Steuerquote von 33,8 % ist insbesondere durch die nicht steuerlich wirksamen Verluste bei Tochterunternehmen bedingt. Insgesamt beträgt der Konzernjahresüberschuss nach Steuern 1.676,5 T€ (Vorjahr: 683,3 T€). Damit wurde die Vorjahresprognose eines leicht verbesserten Ergebnisses übertroffen, da die Umsatzerlöse wegen der positiven Entwicklung der Frachtraten auf dem Weltmarkt die prognostizierte leichte Steigerung deutlich übertrafen, die Ertragslage kann daher als zufriedenstellend eingestuft werden. 3. Finanzlage Der gesamte Konzern-Cash-Flow (Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds) betrug im Berichtsjahr 1.802,3 T€ (Vorjahr: -213,8 T€). Dieser lässt sich in folgende drei Bereiche unterteilen: Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug 2.800,5 T€ (Vorjahr: 435,7 T€). Der positive Wert im Berichtsjahr resultiert im Wesentlichen aus dem Konzernergebnis, wobei die nicht zahlungswirksamen Abschreibungen und die Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zwar das Konzernergebnis belasten, jedoch nicht den Cash-Flow beeinflussen. Aus Investitionstätigkeit / Desinvestitionstätigkeit ergab sich ein Saldo zuungunsten des Finanzmittelfonds der Gesellschaft in Höhe von 1.887,7 T€ (Vorjahr:-577 T€). Hierbei standen Zahlungseingängen für getilgte Ausleihungen von 546,3 T€ (Vorjahr: 649,0 T€) hohe Auszahlungen für Investitionen von 2.542,7 T€ gegenüber. Durch Kreditaufnahmen beträgt der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit 889,5 T€ (Vorjahr: -72,5 T€). Im Vorjahr war der Cash-Flow insbesondere durch die vorgenommenen Tilgungsaktivitäten belastet. Per Saldo erhöhte sich der Finanzmittelfonds am Ende der Periode, bestehend aus liquiden Mitteln und kurzfristigen Bankverbindlichkeiten, merklich von 2.162,8 T€ auf 3.969,1 T€. Wir gehen momentan davon aus, dass die Finanzlage 2023 zu 2022 weiter verbessert sein wird. 4. Vermögenslage Die Bilanzsumme betrug per Stichtag 31. Dezember 2022 30.434,6 T€ (Vorjahr: 26.621,0 T€). Die Steigerung der Bilanzsumme ist weitestgehend auf die Investitionen in Sachanlagen sowie die gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen. Die im Anlagevermögen langfristig gebundenen Mittel des Konzerns betragen 9.083,4 T€ (Vorjahr: 8.508,7 T€). Dies entspricht 29,8 % (Vorjahr: 32,7 %) der Bilanzsumme. Größter Posten sind dabei die Grundstücke und Immobilien sowie Anzahlungen für ebensolche mit einem Buchwert von 3.785,6 T€ (Vorjahr: 3.600,8 T€) sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung mit einem Buchwert in Höhe von 3.707,4 T€ (Vorjahr: 2.914,4 T€). Die im Umlaufvermögen und Rechnungsabgrenzungsposten gebundenen Mittel von 16.384,5 T€ (Vorjahr: 14.800,9 T€) bestehen im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die langfristig verfügbaren Mittel betragen insgesamt 18.261,9 T€ (Vorjahr: 14.275,8 T€) und somit 74,2 % (Vorjahr: 74,2 %) der Bilanzsumme. Diese setzen sich zusammen aus dem Konzerneigenkapital in Höhe von 14.268,4 T€ (Vorjahr: 12.723,8 T€) und dem langfristigen Fremdkapital in Höhe von 3.993,5 T€ (Vorjahr: 1.552,0 T€). Die Entwicklung des Konzerneigenkapitals ergibt sich aus dem Konzern-Eigenkapitalspiegel in Anlage 4. Die Konzerneigenkapitalquote beträgt 46,9 % (Vorjahr: 48,9 %). Durch die langfristig verfügbaren Mittel sind zum Bilanzstichtag die langfristig gebundenen Mittel zu rund 201 % (Vorjahr: 168 %) weiterhin mehr als abgedeckt. Insgesamt kann die Lage des Konzerns in der Entwicklung als sehr zufriedenstellend eingestuft werden. III. Chancen-, Risiko-, und Prognosebericht 1. Chancen- und Risikobericht Risikomanagement Das Risikomanagement wird permanent weiter ausgebaut und verbessert. In diesem Zusammenhang dient ein regelmäßiges (Risiko-)Controlling der frühzeitigen Identifikation von Risiken. Insbesondere unterliegen Risiken aus Marktentwicklungen, operativen Risiken, Finanzrisiken und Risikopotentiale aus strategischen Entscheidungen, die bestandsgefährdend wirken können, der besonderen Beobachtung. Zur Minimierung und Vermeidung von steuerlichen, kartell- und wettbewerbsrechtlichen Risiken und Umweltrisiken wird auf das im Konzern vorhandene Fachwissen zurückgegriffen und bei Bedarf rechtliche Beratung und Expertenwissen eingeholt. Weltkonjunkturrisiken und -chancen Im Frühjahr 2023 ist die Weltkonjunktur schwach. Vielerorts wird die Kaufkraft der privaten Haushalte durch hohe Inflation geschmälert und die gesamtwirtschaftliche Nachfrage durch steigende Zinsen gedämpft. Zwar verbessert die Öffnung der chinesischen Volkswirtschaft nach dem Ende der Pandemie die wirtschaftlichen Aussichten vor allem in Asien. Das dortige Verarbeitende Gewerbe bekommt aber das Auslaufen des Booms für IT-Güter und Halbleiter zu spüren. In Europa belasten zudem hohe Energiepreise die Haushalte und Unternehmen. Für den Fortgang der Weltkonjunktur ist die Entwicklung der Inflation in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften wesentlich. Angesichts der in den meisten Volkswirtschaften niedrigen Arbeitslosigkeit und der in vielen Bereichen hohen Nachfrage nach Fachkräften haben die Löhne vielfach kräftig angezogen. Zudem werden die gestiegenen Kosten für Energie und Vorprodukte mehr und mehr an die Verbraucher weitergereicht. Im Prognosezeitraum schlägt sich zwar der Rückgang der Energiepreise allmählich in wieder sinkenden Inflationsraten nieder, aber die Kerninflationsraten dürften vielerorts nur sehr langsam zurückgehen. Durch die geldpolitische Straffung werden vor allem die Bauinvestitionen gebremst. Da die Inflation nur langsam zurückgeht und staatliche Transfers auslaufen, dürfte auch der private Konsum in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften zunächst schwach bleiben. Alles in allem rechnen die Institute mit einem Zuwachs der Weltproduktion von 2,0 % (2023) und 2,6 % (2024). In den Schwellenländern wird der Produktionsanstieg im Jahr 2023 vor allem durch die Konjunkturerholung in China und die hohe Dynamik in Indien gestützt. Quelle: Wirtschaftsdienst, Analysen, 103. Jahrgang, 2023, Heft 4 Die Risiken bleiben aber weiterhin schwer einschätzbar. Dies gilt sowohl für den nationalen als auch für die internationalen Märkte, welche Auswirkungen der Krieg in der Ukraine haben wird und sich die internationalen Finanzmärkte behaupten. Währungsrisiken und -Chancen Die Internationalität der Geschäftstätigkeit bedingt neben Zahlungsströmen in Euro auch Zahlungsströme in US-und kanadischen Dollar sowie südafrikanische Rand. Aus den Entwicklungen der Fremdwährungskurse im Verhältnis zum Euro ergeben sich für den Konzern sowohl Chancen als auch Risiken. Absatz- und Beschaffungsrisiken Die wirtschaftliche Lage des Konzerns wird im Wesentlichen durch die Auslastung und Entwicklung der Konzerneinheiten bestimmt. Durch die hohe Personal- und Kapitalintensität in der Logistikbranche existiert das permanente Risiko, dass Fixkosten aufgrund ungenügender Nachfrage und Auslastung das Ergebnis des Konzerns belasten. Ferner ist der Konzern dem allgemeinen Risiko steigernder Beschaffungspreise für Subunternehmerdienstleistungen und Treibstoffe ausgesetzt. Preissteigerungen auf den internationalen Rohölmärkten, Charterraten oder fiskalische Mehrbelastungen können die wirtschaftliche Situation beeinträchtigen, sofern eine Weiterbelastung an die Auftraggeber nicht oder nicht zeitnah umsetzbar ist. Kredit- und Liquiditätsrisiken Kundenforderungen sind grundsätzlich einem Ausfallrisiko ausgesetzt. Daher wird im Konzernverbund ein striktes Debitorenmanagement eingesetzt, um Liquiditätszuflüsse zeitnah zu gewährleisten. Diesen Risiken wird auch durch gezielte Prüfung der Bonität der Kunden begegnet. Ein Liquiditätsrisiko resultiert vor Allem aus wegfallenden Aufträgen oder einer Nichterfüllung von Zahlungsverpflichtungen durch Kunden und sich dann insbesondere hieraus ergebende unzureichende flüssige Mittel zur Deckung der Fixkosten. Durch regelmäßige Finanzpläne wird dieses Risiko gesteuert. Sonstige Risiken Sonstige wesentliche Risiken, die die Konzernentwicklung nachhaltig negativ beeinträchtigen können, sind derzeit nicht zu identifizieren. Zahlungsunfähigkeit, eine Überschuldung oder sonstige den Bestand gefährdende Risiken liegen ebenfalls nicht vor. 2. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2023 wird trotz der oben genannten Belastungen der Weltwirtschaft durch den Ukraine-Krieg mit einem nur leicht reduzierten Umsatz sowie einem leicht geringeren Ergebnis im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 gerechnet.
Hamburg, 30. Juni 2023 gez. Michael Müller, Vorstand KonzernbilanzAKTIVA
Konzern - Gewinn- und Verlustrechnung
KonzernanhangAllgemeine Hinweise Die CLI AG hat ihren Sitz in Hamburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HRB 130047 eingetragen. Im Vorjahr wurde die Gesellschaft mit Beschluss vom 14. Juni 2021 von "Compass Logistics International AG" in "CLI AG" umfirmiert. Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß der §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Zur Klarheit und Übersichtlichkeit des Konzernabschlusses haben wir einzelne Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang gesondert erläutert. Die für einzelne Positionen geforderten Zusatzangaben haben wir ebenfalls in den Anhang übernommen. Die Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung stellten wir nach dem Gesamtkostenverfahren auf. Konsolidierungskreis Der Konzernabschluss umfasst zum Stichtag die Muttergesellschaft CLI AG sowie zwölf inländische und neun ausländische Tochterunternehmen. Im Berichtsjahr wurde das Tochterunternehmen Klepper International North America LLC, Annapolis/Maryland, USA, neu gegründet. Anteilsbesitz der Muttergesellschaft Folgende Gesellschaften wurden in die Konsolidierung einbezogen, da die Muttergesellschaft CLI AG die Voraussetzungen des § 290 Abs. 2 HGB in Bezug auf diese Gesellschaften erfüllt.
Der hier gezeigte Anteil am Stammkapital zeigt sowohl direkte Beteiligungsquoten an Tochtergesellschaften als auch indirekte Beteiligungsquoten an Enkelgesellschaften. * Auf Grund von Neugründung erstmalig konsolidiert. Die RSB Logistic Inc., Saskatoon / Kanada, hat ein gezeichnetes Kapital von CAD 1.300.000. Die Umrechnung des gezeichneten Kapitals erfolgte mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung von 1,3138 CAD/EUR. Die RSB Logistic Services Inc., Paducah / USA, hat ein gezeichnetes Kapital von USD 50.000. Die Umrechnung des gezeichneten Kapitals erfolgte mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung von 1,3204 USD/EUR. Die RSB International Freight Forwarding Inc., Montreal / Kanada, hat ein gezeichnetes Kapital von CAD 100. Die Umrechnung des gezeichneten Kapitals erfolgte mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung von 1,559 CAD/EUR. Der Teilkonzernabschluss der Compass Logistics International Holdings S.A. (Pty) Ltd.,Alberton / Südafrika, wird in vorliegendem Konzernabschluss auf Grundlage des Teilkonzernabschlusses konsolidiert. Die Umrechnung des gezeichneten Kapitals in Höhe von TZAR 4.843,6 erfolgte mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung von 16,7903 ZAR/EUR. Die Klepper International North America LLC, Annapolis / USA, hat ein gezeichnetes Kapital von USD 60.000. Die Umrechnung des gezeichneten Kapitals erfolgte mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung von 1,1929 USD/EUR. In den Konzernabschluss aufgrund eines Wahlrechts nicht einbezogene Tochterunternehmen Ein Tochterunternehmen braucht gemäß § 296 Abs. 2 HGB in den Konzernabschluss nicht einbezogen zu werden, wenn das Tochterunternehmen für die Verpflichtung, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns zu vermitteln, von untergeordneter Bedeutung ist. Von diesem Wahlrecht wird im Berichtsjahr nicht mehr Gebrauch gemacht. Die folgende Gesellschaft wurde aufgrund untergeordneter Bedeutung im Vorjahr nicht in den Konzernabschluss einbezogen: - Algabag (Pty) Ltd., Südafrika Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss der CLI AG einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. Realisations- und Imparitätsprinzip wurden grundsätzlich beachtet; Vermögensgegenstände bewerteten wir höchstens zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Fremdwährungspositionen von in EUR aufgestellten Abschlüssen werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gem. § 256a Abs. 2 HGB bewertet. Sofern sich die zukünftigen Zahlungsströme von Transaktionen ausgleichen, wurde auch bei einer Restlaufzeit von über einem Jahr das Imparitätsprinzip nicht beachtet. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Die in den Konzernabschluss einbezogene ausländischen Tochtergesellschaften aus Kanada bilanzieren in kanadischen Dollar. Die Jahresabschlüsse der Tochtergesellschaften aus den USA wurden in US-Dollar aufgestellt. Die Jahresabschlüsse der südafrikanischen Konzerngesellschaften wurden in südafrikanischen Rand aufgestellt. Die Währungsumrechnungen von auf fremde Währung lautenden Abschlüssen erfolgten gemäß § 308a HGB. Die entstandenen Währungsdifferenzen wurden in den Posten "Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung" eingestellt. Die immateriellen Vermögensgegenstände einschließlich des Geschäftswertes aus der Kapitalkonsolidierung von Anteilen sowie Sach- und Finanzanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Abschreibungen bewertet. Planmäßige Abschreibungen nahmen wir linear vor. Die Geschäftswerte aus der Erstkonsolidierung werden über eine planmäßige Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibung erfolgt grundsätzlich über einen Zeitraum von fünf Jahren (gemäß § 253 Abs. 3 i. V. m. § 285 Nr. 13 HGB in der Fassung des BilMoG zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung der Geschäftswerte). Diese Abschreibungsdauer wurde auch für die Zugänge von untergeordneter Bedeutung beibehalten. Vorräte bewerteten wir zu durchschnittlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten abzüglich der Wertabschläge für Einzelrisiken und für das allgemeine Kreditrisiko bilanziert. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr lagen nicht vor. Bei der Bemessung der Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken bei der Ermittlung des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten wurden mit den Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern in den einzelnen Abschlüssen aufgrund von temporären oder quasipermanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß § 301 Abs. 1 Satz 1 HGB. Die zu aktivierenden Beträge ordneten wir soweit wie möglich den betreffenden Aktivposten zu, der Restbetrag wurde als Geschäftswert aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesen. Passivische Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung erfassten wir im Sonderposten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung". Soweit dieser Posten aus Gewinnthesaurierungen von Tochtergesellschaften aus der Zeit vor der Erstkonsolidierung resultiert, hat er Eigenkapitalcharakter. Der Betrag wurde insoweit gem. DRS 23 Tz. 148 in die Konzerngewinnrücklagen eingestellt. Dieser Posten umfasst im Berichtsjahr einen Wert von T€ 2.141 (Vorjahr T€ 2.141). Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert. Alle Abschlüsse der Gesellschaften, die eine von der Berichtswährung abweichende funktionale Währung haben, werden in die Berichtswährung der CLI AG umgerechnet. Dabei werden Vermögenswerte und Schulden der einbezogenen Unternehmen, mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zum historischen Kurs in EUR umzurechnen ist, mit den Devisenkassamittelkursen am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Umrechnung der Gewinn- und Verlustrechnung dieser Unternehmen erfolgt mit dem Jahresdurchschnittskurs. Entstehende Umrechnungsdifferenzen werden in den Posten "Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechung" eingestellt und fortgeführt. Auf Minderheitsgesellschafter entfallende Wechselkursdifferenzen wurden dem Posten "Nicht beherrschende Anteile" zugeschlagen. Zum 31. Dezember 2022 beliefen sich diese Differenzen auf T€ -429,7 (Vorjahr: T€ -177,5). Der deutliche Rückgang im Berichtsjahr lässt sich insbesondere auf den stark schwankenden Umrechnungskurs des ZAR zurückführen. Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist hier dargestellt. Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital von T€ 100,0 und die gesetzliche Rücklage von T€ 10,0 entsprechen den im Jahresabschluss der CLI AG ausgewiesenen Bilanzposten. Steuerrückstellungen / latente Steuern Die Steuerrückstellungen sind nahezu ausschließlich für Ertragsteuern des Berichtsjahres gebildet. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden ermittelt. Sich ergebende Steuerbe- und -entlastungen sind unsaldiert angesetzt. Im Berichtsjahr ergeben sich wie im Vorjahr die aktiven latenten Steuern aus Verlustvorträgen der Hamburger Quartiere GmbH, die in den nächsten fünf Jahren erwartungsgemäß mit Erträgen verrechnet werden. Der bei der Berechnung angewandte unternehmensindividuelle Steuersatz beträgt 30,0 %. Im Berichtsjahr ergeben sich die passiven latenten Steuern aus Bewertungsunterschieden im südafrikanischen Teilkonzern. Der bei der Berechnung angewandte unternehmensindividuelle Steuersatz beträgt 28,0 %. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personalkosten, Urlaubsansprüche und ausstehende Lieferantenrechnungen gebildet. Verbindlichkeitenspiegel
Sicherheiten und Haftungsverhältnisse Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind Sicherungsübereignungen von Sachanlagen i.H.v. T€ 1.799,4 eingetragen. Daneben bestehen bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Weiterhin bestehen Patronatserklärungen zur Absicherung von Mietverträgen zugunsten Dritter. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme wird wegen der guten Liquiditäts- und Ertragslage der Dritten als gering eingeschätzt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Konzern hat diverse Miet- und Leasingverträge mit Dritten abgeschlossen. Die daraus resultierenden Restverpflichtungen belaufen sich auf T€ 3.170,1 (Vorjahr T€ 792,9). Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Ertragsteuern betreffen mit T€ 451,3 (Vorjahr: T€ 476,8) das Inland sowie mit T€ 405,3 (Vorjahr: T€ 132,0) das Ausland. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ist ein Ertrag von T€ 35,4 (Vorjahr: Ertrag von T€ 9,4) aus der Veränderung latenter Steuern enthalten. Die Überleitung vom erwarteten Steueraufwand mit einer Steuerquote von 30 % zum ausgewiesenen Steueraufwand ergibt sich wie folgt
Bewertungseinheiten Es bestehen in Höhe von T€ 2.812,7 eine Bewertungseinheit für geleistete und erhaltene Anzahlungen in USD. Da sowohl die zugehörigen Umsätze als auch Aufwendungen im Zeitablauf immer gleich anfallen, heben sich Wertänderungen aus Wechselkurseffekten vollständig auf. Sonstige Angaben Vorstand Michael Müller, Hamburg, Kaufmann Aufsichtsrat Gerd zur Mühlen, Euskirchen (Vorsitzender) Wolfgang Müller, Bremen (stellvertretender Vorsitzender) Gregor Suwelack, Neuss Gesamtbezüge des Vorstands Bezüglich der Bezüge des Vorstandes wird die Erleichterungsregelung gemäß § 314 Abs. 3 Satz 2 i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Gesamtbezüge des Aufsichtsrats Der Aufsichtsrat der CLI AG erhielt für 2022 T€ 8,0 (Vorjahr: T€ 8,0) an Aufwandsentschädigungen. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter (ohne Geschäftsleitung und Auszubildende) belief sich auf 232 (Vorjahr 221). Davon waren 136 (Vorjahr 126) gewerbliche und 96 (Vorjahr 95) kaufmännische Mitarbeiter. Angabe gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB Der Konzernabschlussprüfer hat ausschließlich für Abschlussprüfungsleistungen im Konzern insgesamt T€ 51,3 (Vorjahr: T€ 43,2) abgerechnet. Mitteilung gemäß § 264 Abs. 3 HGB Die in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften - RSB LOGISTIC Projektspedition GmbH, Köln - CLI Real Estate IV GmbH, Hamburg - HamburgerQuartiere GmbH, Hamburg - Klepper Lifestyle GmbH, Hamburg - Klepper International GmbH, Hamburg - CLI Chartering GmbH, Hamburg - CLI Supply Chain GmbH, Hamburg - CLI Transport GmbH, Köln - CLI Services GmbH, Köln - CLI Asset Management GmbH, Köln - Kurzenberger Logistik GmbH, Köln nehmen die Erleichterungsmöglichkeiten gemäß § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch. Gewinnverwendungsvorschlag des MutterunternehmensDer Bilanzgewinn der CLI AG i.H.v. T€ 4.761,1 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Hamburg, 30. Juni 2023 CLI AG gez. Michael Müller, Vorstand Bestätigungsvermerk des unabhängigen KonzernabschlussprüfersAn die CLI AG, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der CLI AG, Hamburg, und ihrer Tochtergesellschaften (Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang 2022, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der CLI AG, Hamburg für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. • holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Oyten, 21. Juli 2023 EPG
AG
gez. Malte Ehrichs, Wirtschaftsprüfer gez. Philipp Kresin, Wirtschaftsprüfer Konzerneigenkapitalspiegel
Konzernkapitalflussrechnung nach DRS 21
Bericht des AufsichtsratesWährend der Berichtszeit hat der Vorstand über die Lage der CLI AG und die wesentlichen Geschäftsvorgänge regelmäßig unterrichtet. Der Aufsichtsrat hat die Berichte des Vorstandes in seinen Sitzungen behandelt. Die Entwicklung des Unternehmens wurde gemeinsam mit dem Vorstand laufend erörtert. Im Berichtsjahr fand so eine Sitzung des Aufsichtsrats gemeinsam mit dem Vorstand statt. Den Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 der Gesellschaft hat Herr Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Jörg-Udo Bahrmann, Bremen, vorbereitend mit Plausibilitätsbeurteilungen erstellt und mit einer berufsüblichen Bescheinigung versehen. Er wurde in der erstellten Form durch den Vorstand aufgestellt. Der Jahresabschluss sowie der Bericht über die Erstellung des Jahresabschlusses lag allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vor und wurde in unserer Bilanzsitzung am 07. August 2023 ausführlich behandelt. Wir hatten keine Einwendungen und stimmen dem Jahresabschluss sowie Bericht über die Erstellung des Jahresabschlusses zu. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss gebilligt; der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Der Konzernabschluss der CLI AG wurde vom Vorstand der Gesellschaft aufgestellt und von der EPG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Oyten, geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Bericht über die Prüfung des Konzernabschlusses sowie des Konzernlageberichtes zum 31. Dezember 2022 lag allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vor und wurde in unserer Sitzung am 07. August 2023 ausführlich behandelt. An dieser hat der Abschlussprüfer gemäß § 171 Abs. 1 S. 2 AktG teilgenommen. Wir haben keine Einwendungen und stimmen dem Bericht über den Konzernabschluss zu. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Konzernabschluss gebilligt. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand der CLI AG für seinen Einsatz und seine Leistung im abgelaufenen Geschäftsjahr.
Hamburg, den 07. August 2023 CLI AG gez. Gerd zur Mühlen, Aufsichtsratsvorsitzender Angaben zur Billigung des KonzernabschlussesDer Konzernabschluss ist durch Beschluss des Aufsichtsrates vom 7. August 2023 gebilligt worden. Damit ist der Konzernabschluss nach § 172 AktG festgestellt. |
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