DMT Park GmbH
Selbe AdresseVermittlung von Arbeitskräften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Irina Anatolievna Zantinge seit 22.7.2022 | Prokura |
Alexander Jan Zantinge seit 20.1.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Trinity Group B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Trinity GmbHBad BentheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen der Gesellschaft 1.1 Geschäftsmodell Die Trinity GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Trinity Group B.V., Oldenzaal, (Niederlande) und wurde mit Vertrag vom 19. Dezember 2019 gegründet. Die Trinity GmbH ist neben dem Handel von Fleischprodukten im Wesentlichen in der Produktion von Geflügelverarbeitungsfleisch, mechanisch separiertem Geflügelfleisch und Geflügelöl tätig. Die Beschaffung und Anlieferung von Rohstoffen und Produkten erfolgt über ein internationales Netzwerk aus Lieferanten, die fortwährend durch eine Qualitätssicherung überprüft und bewertet werden. Die Rückverfolgbarkeit aller Produkte stellt dabei ein äußerst wichtiges Kriterium dar. Während des gesamten Produktionsprozesses werden die Produkte auf verschiedene Parameter in Form einer Qualitätskontrolle durch etablierte Qualitätssicherungsstrategien untersucht. Durch die Qualitätssicherung wird gewährleistet, dass die Produkte weiterhin für den Handel und den Endverbraucher attraktiv bleiben. In unseren Produktionsanlagen in Bad Bentheim-Gildehaus, Deutschland, werden Produkte für unsere Kunden aus der Fleischbranche in der ganzen Welt hergestellt. Unser Ziel ist es besonders langfristige Lieferanten-Kunden-Beziehungen aufzubauen und somit ein Vertrauensverhältnis herzustellen. Seit dem 1. Januar 2020 wird der operative Produktions- und Handelsbetrieb (einschließlich des Anlagevermögens) von der Schwestergesellschaft Trinity Progress GmbH gegen Entgelt gepachtet. Der Vertrieb und die Logistik sowie das Management der Trinity GmbH werden nach wie vor von der Muttergesellschaft Trinity Group B.V. sowie der Schwestergesellschaften Trinity Trade B.V. und der Trinity Oil B.V., alle mit Sitz in den Niederlanden, durchgeführt. 1.2 Forschung und Entwicklung Forschung im Sinne des § 255 Abs. 2a HGB wird von der Gesellschaft nicht betrieben. Eine eigene Entwicklungsabteilung besteht ebenfalls nicht. Aufwendungen für Entwicklungen werden nicht aktiviert. Das Ziel der Trinity GmbH ist die Herstellung von Geflügelfleischprodukten, die eine Stetigkeit nach gängigen Qualitätsmaßstäben aufweisen. In unserem Produktionsprozess werden die angelieferten Rohstoffe und Waren mit Hilfe moderner Wiegeanlagen und fortschrittlicher Systeme der Warenwirtschaft gewogen, etikettiert und registriert. Anschließend werden die Rohstoffe, Waren und Fertigprodukte entsprechend ihren Anforderungen im Kühl- oder Gefrierhaus gelagert. Die Gesellschaft beschäftigt sich in einem im Vergleich zur Branche überdurchschnittlichen Umfang mit der Erarbeitung verschiedener Produktvariationen. Wirtschaftsbericht 1.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Nach Angaben des statistischen Bundesamtes war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3% niedriger als im Jahr 2022. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt. (Quelle: "Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3%", https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html). Branchenentwicklung Deutschland Im Jahr 2023 setzte sich der Trend eines Rückgangs der Anzahl an viehhaltenden Betrieben in Deutschland fort. Auch der Gesamtbestand der Tiere ist im Vergleich zu den vorherigen Jahren rückläufig. Während der Trend einer zunehmenden spezialisierten Tierhaltung verbunden mit einem erhöhten Tierbestand bei Schweinen und Hühnern fortschreitet, ist er bei der Rinderhaltung in den letzten Jahren stagniert. Im Vergleich der Bundesländer untereinander konzentrierte sich die Tierhaltung im Wesentlichen auf die Länder Bayern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Die deutsche Fleischerzeugung ging 2023 im Vergleich zum Vorjahr insgesamt zurück und umfasste 7,2 Mio. t Schlachtgewicht (2022: 7,6 Mio t). Die Schweinefleischerzeugung nahm dem Trend der vorherigen Jahre folgend weiter ab. Hingegen konnten die Rind- und Geflügelfleischerzeugung geringe Zuwächse verzeichnen (2022 und 2021 war die Geflügelfleischerzeugung noch rückläufig). Schweine sind weiterhin die wichtigsten Nutztiere zur Fleischerzeugung, sowohl in Deutschland als auch in der EU-27. Im Jahr 2023 hatte Schweinefleisch einen Anteil von 58,3 % an der gesamten deutschen Fleischerzeugung. Weltweit wird hingegen seit dem Jahr 2019 mehr Hühnerfleisch als Schweinefleisch erzeugt. Die Geflügelfleischproduktion lag im Jahr 2023 bei rund 1,5 Mio. t Schlachtgewicht. Damit ist sie nach vorläufigen Zahlen gegenüber dem Vorjahr um 21.000 t Schlachtgewicht bzw. 1,4 % gestiegen. Während die Erzeugung von Hühner- (+ 11.000 t Schlachtgewicht) und Truthühnerfleisch (+ 10.700 t Schlachtgewicht) einen steigenden Trend aufwies, war die Erzeugung von Gänse-, Enten- und sonstigem Geflügelfleisch rückläufig. Niedersachsen ist das mit Abstand bedeutendste Bundesland im Bereich der Geflügelschlachtungen. Die Einfuhren von lebenden Tieren übertrafen die Ausfuhren im Jahr 2023 mit einem Importüberschuss Schlachtgewicht von 47.500 t Schlachtgewicht. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 16,6 % weniger Geflügel importiert und 7,6 % mehr Geflügel exportiert. EU In der EU wurden 2023 nach Angaben von Eurostat 12,5 Mio. t Schlachtgewicht Geflügelfleisch erzeugt. Die Nettoerzeugung von Geflügelfleisch ist mit 2,9% gestiegen. In Polen wurde das meiste Geflügelfleisch produziert (22 %), gefolgt von Spanien (14 %) und Deutschland (13 %). Weltweit Weltweit wurden im Jahr 2022 nach Angaben der FAO rund 359 Mio. t Fleisch erzeugt. Der Kontinent Europa hat ein Anteil von 64 Mio. t. = 17,8%. Mengenmäßig hatte Hühnerfleisch den größten Anteil an der Gesamterzeugung mit etwa 34 %. Im Jahr 2022 wurde somit weltweit das vierte Jahr in Folge mehr Hühnerfleisch als Schweinefleisch erzeugt. Der FAO-Fleischpreisindex schwankte 2023 für Fleisch insgesamt zwischen 111,1 und 119,0 Punkten. Der Geflügelpreisindex stieg zunächst vom Jahresbeginn mit 116,8 Punkten bis Juni an (120,2 Punkte), sank anschließend bis zum Jahresende wieder auf einen Wert von 108,2 Punkten ab. Der weltweite Pro-Kopf-Verbrauch von Fleisch lag 2021 bei 43,1 kg. Im Vergleich zum Jahr 1990 ist der Pro-Kopf-Verbrauch bis 2021 um insgesamt 30 % gestiegen. Der Kontinent mit dem höchsten Verbrauch war Nordamerika mit 122,8 kg/Kopf, gefolgt von Ozeanien mit 91,2 kg/Kopf. Den geringsten Fleischverbrauch wies Afrika mit 17,8 kg/Kopf auf. Weltweit war der Pro-Kopf-Verbrauch von Geflügel- (17,0 kg) und Schweinefleisch (14,0 kg) am höchsten. Das entspricht einem Anteil am Gesamtverbrauch von rund 40 % bei Geflügelfleisch. (Quelle: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft / Bericht für Markt- und Versorgungslage mit Fleisch 2024 (Mai 2024)) 1.2. Geschäftsverlauf und Analyse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Der Geschäftsverlauf war geprägt von deutlichen Preissteigerungen. Auf der Beschaffungsseite haben die Einkaufspreise sich durchschnittlich gegenüber dem Vorjahr um 4,1 % erhöht. Auf der Absatzseite blieb der Anstieg der Verkaufspreise, mit einem durchschnittlichen Anstieg von 0,9 %, deutlich hinter der Entwicklung der Einkaufspreise zurück. Die Gesellschaft war damit nicht in der Lage die Preissteigerung an die Absatzmärkte weiterzugeben und hat damit finanzwirtschaftliche Einbußen erlitten. Das Jahresergebnis hat sich deutlich vermindert um TEUR 2.100 auf -1.141 TEUR und lag damit unter den Erwartungen. Die Produktion von Fleischprodukten und Geflügel-Öl war im gesamten Jahr 2023 trotz leicht gesunkener Absatzmengen gut ausgelastet. Die Umsatzerlöse beliefen sich auf TEUR 56.752, während die Gesellschaft in 2022 einen Umsatz von TEUR 59.941 erzielte. Das Rohergebnis (Betriebsleistung ./. Materialaufwand) lag mit TEUR 11.253 um TEUR 3.408 unter dem Vorjahreswert von TEUR 14.661, was einer prozentualen Reduktion von 23,2 % entspricht. Die Produktion der Trinity GmbH wurde mit eigenem Personal durchgeführt. Die Ertragslage hat sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt entwickelt:
Die Betriebsleistung (Umsatzerlöse, Bestandveränderungen, sonstige betriebliche Erträge) belief sich auf TEUR 58.448, während in 2022 eine Betriebsleistung von TEUR 61.401 erzielt wurde. Ursächlich für diese Abnahme waren leicht geringere Absatzmenge (3,2 %). Beim Betriebsaufwand war eine Abnahme von TEUR 60.022 auf TEUR 59.937 zu verzeichnen. Der Materialaufwand ist trotz rückläufiger Mengen durch die Preissteigerungen von TEUR 46.254 auf TEUR 46.803 gestiegen. Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand / Betriebsleistung) ist hierdurch mit 80,1 % gegenüber 75,3 % im Vorjahr gestiegen. Der Personalaufwand (enthalten im Betriebsaufwand) ist bei einer nahezu konstanten Anzahl an eigenen Mitarbeitern (Anzahl 2023: 120 und 122 in 2022) um TEUR 406 von TEUR 4.884 auf TEUR 5.290 gestiegen. Die Steigerung ist auf höhere Bruttolöhne zurückzuführen. Die Personalaufwandsquote bezogen auf die Betriebsleistung beträgt 9,3 % (Vj.: 8,1 %). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (enthalten im Betriebsaufwand) vermindern sich um TEUR 1.046 auf TEUR 7.815 (Vj.: TEUR 8.861). Der Verminderung ist im Wesentlichen zurückzuführen auf eine Abnahme der Pachtaufwendungen (TEUR -1.030), Frachtkosten (TEUR -80), Rechts- und Beratungskosten (TEUR -31), Reparaturen und Instandhaltungskosten (TEUR -71), Fahrten Betriebsstätte (TEUR +69), Werkzeuge-Klein Geräte-Betriebsbedarf (TEUR +10) und Autokosten (TEUR +68) und Miet(neben)kosten Wohnungen Mitarbeiter (+TEUR 50). Per Saldo verbleibt ein um TEUR 2.868 auf TEUR 1.489 (Vj.: TEUR 1.379) verringertes Betriebsergebnis. Die Ertragsteuern von TEUR 390 beinhalten Steuererstattungsansprüche aus Verlustrückträgen sowie die Zuführung von aktiven latenten Steuern aus Verlustvorträgen. Nach Ertragsteuern ergibt sich ein Jahresfehlbetrag von TEUR 1.141 (Vorjahr: Jahresüberschuss von TEUR 959). Die Vermögens- und Kapitalstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt entwickelt:
Der Vorratsbestand hat sich im Wesentlichen aufgrund gestiegener Mengen um TEUR 1.284 auf TEUR 4.078 erhöht. Die Rohstoffanlieferung funktionierte ohne Engpässe. Es hat im Rahmen der Lieferfähigkeit keine Probleme gegeben. Die Kundenforderungen sind mit TEUR 2.963 um TEUR 701 höher als im Vorjahr. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind dagegen durch Zahlungsausgleich deutlich um TEUR 1.617 auf TEUR 2.715 gesunken. Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich zum 31. Dezember 2023 durch den Jahresfehlbetrag von TEUR 1.141 auf insgesamt TEUR 1.113 vermindert. Daraus ergibt sich bezogen auf die höhere Bilanzsumme eine Eigenkapitalquote in Höhe von 9,8 %, nach 22,8 % im Vorjahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten sind stichtagsbezogen auf den 31. Dezember 2023 um TEUR 1.210 erhöht auf TEUR 4.912. Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen über Eigenkapital und Mitteln aus der Unternehmensgruppe sowie Lieferantenkredite. Zur besseren Liquiditätssteuerung besteht im Konzernverbund ein Cash-Pooling-System. Der tägliche Liquiditätsausgleich erfolgt über ein Zielkonto der Trinity Progress GmbH (Schwesterunternehmen), die die Aufgabe des Cash-Pool-Führers wahrnimmt. Ursächlich für den Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bzw. den Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen ist daher die Veränderung des Cash-Pool-Ausgleichskontos von passivisch TEUR 1.876 auf passivisch TEUR 4.286. Die Finanz- und Liquiditätslage stellt sich zum Abschlussstichtag wie folgt dar, wobei das Ausgleichskonto aus dem Cash-Pool Liquiditätscharakter hat:
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Anlehnung an DRS 21 betrug infolge des Anstiegs des Working Capital TEUR -1.980 nach TEUR -3.583 im Vorjahr. Zahlungsströme aus dem Bereich "Investitionstätigkeit" und "Finanzierungstätigkeit" waren von untergeordneter Bedeutung. Die Zahlungsfähigkeit war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit gegeben und wird auch für die Zukunft als gesichert eingeschätzt. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts hat sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage etwas verbessert. Gesamtbetrachtung In der Gesamtbetrachtung des Geschäftsjahres beurteilt die Geschäftsführung die erreichten Ergebnisse als negativ und deutlich unter den Erwartungen. Da sich die Preiserhöhungen stärker auf der Beschaffungsseite als auf der Absatzseite auswirkten, ergab sich - entgegen der Prognose - ein verschlechtertes Roh- und Jahresergebnis gegenüber dem Vorjahr. Der Rückgang des Jahresergebnisses war deutlich höher als im Vorjahr erwartet. Die im Vorjahr prognostizierte rückläufige Entwicklung hinsichtlich der Betriebsleistung ist eingetreten. Allerdings beruht der Rückgang entgegen der Prognose auf Mengen- statt Preisrückgängen. Positiv ist jedoch die Entwicklung der Stromkosten. Bei den Stromkosten war eine Abnahme von TEUR 2.742 auf TEUR 1.389 zu verzeichnen. 2. Prognosebericht Gesamtwirtschaftliche und branchenmäßige Entwicklung Die Weltkonjunktur ist mit neuem Schwung in das Jahr 2024 gestartet. Dies liegt insbesondere an einer deutlichen Erholung des globalen Warenhandels. Gleichzeitig steigt auch die globale Industrieproduktion. Trotz hoher Zinsen und einer gestiegenen geopolitischen Unsicherheit sind insbesondere die Volkswirtschaften USA und China globale Wachstumstreiber. Der Sachverständigenrat prognostiziert für 2024 und 2025 ein globales BIP-Wachstum von 2,6 % bzw. 2,7 % Die Wirtschaft im Euro-Raum zeigt sich am aktuellen Rand zwar noch schwach, eine Belebung der Konjunktur dürfte jedoch anstehen. Steigende Reallöhne und der Aufschwung der Weltkonjunktur dürften die Nachfrage stärken. Mit einem kräftigeren Wachstum ist jedoch erst im Jahr 2025 zu rechnen. Das BIP-Wachstum im Euro-Raum wird in den Jahren 2024 und 2025 voraussichtlich 0,8 % bzw. 1,5 % betragen. Die Inflation dürfte bei 2,4 % bzw. 2,1 % liegen. Die Erholung der deutschen Wirtschaft verzögert sich weiter. Das Bruttoinlandsprodukt fiel im Schlussquartal 2023 um 0,5 % im Vergleich zum Vorquartal. Auch das Beschäftigungswachstum hat sich nach den Zuwächsen der vergangenen Jahre abgeflacht. Allerdings lassen das verbesserte konjunkturelle Umfeld und die Aufhellung der Indikatoren erwarten, dass die deutsche Wirtschaft in den Jahren 2024 und 2025 eine leichte Aufwärtsdynamik entwickelt. Insbesondere steigen wie im Euro-Raum die Realeinkommen an, was die privaten Konsumausgaben stützt. Die im Verlauf des Jahres 2024 günstiger werdenden Finanzierungsbedingungen dürften die Investitionen im Jahr 2025 anschieben. Insgesamt ist davon auszugehen, dass das deutsche BIP im Jahr 2024 um 0,2 % und im Jahr 2025 um 0,9 % wachsen wird. (Quelle: https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/fruehjahrsgutachten-2024-pressemitteilung.html) Für den Zehnjahreszeitraum von 2024 bis 2033 prognostiziert die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD/FAO Agricultural Outlook 2024 - 2033) ein Wachstum der weltweiten Fleischproduktion um 12 %, oder um 41 Mt auf geschätzte 388 Mt Schlachtkörpergewichtsäquivalent. Der größte Teil des Wachstums der Fleischproduktion wird in Asien stattfinden, weltweit angeführt von einem Anstieg der Geflügelproduktion um 19 Mt. Geflügel wird seine dominierende Stellung im Fleischsektor ausbauen und die Hälfte der zusätzlichen Fleischproduktion im nächsten Jahrzehnt ausmachen. Aufgrund der Inlandsnachfrage wird die Geflügelproduktion in Entwicklungsländern am schnellsten wachsen. Die steigende Nachfrage nach tierischen Proteinen stützt das Wachstum. Geflügel hat gegenüber anderen Fleischsorten Vorteile in Bezug auf den Produktionszyklus, eine höhere Futterverwertung bei geringeren Kosten und die Nähe zu schnell wachsenden städtischen Märkten. Der Anteil der weltweiten Fleischexporte der Europäischen Union wird seinen Rückgang fortsetzen, der 2021 begann und 2033 voraussichtlich 15 % erreichen wird. Das stärkste Wachstum der Importnachfrage kommt aus Afrika, das 73 % der zusätzlichen Importe aller Fleischsorten ausmachen wird. Während die chinesischen Fleischimporte im frühen Teil des Prognosezeitraums hoch bleiben, wird ein allmählicher Rückgang prognostiziert, da sich die Geflügel- und Schweinefleischproduktion vom Ausbruch der Krankheiten erholt (Vogelgrippe, Afrikanische Schweinepest). Was die Zusammensetzung betrifft, wird Geflügel 72 % der zusätzlichen Fleischimporte ausmachen, wodurch sein Anteil an den gesamten Fleischimporten bis 2033 auf 41 % steigen wird. Die realen Fleischpreise werden voraussichtlich deutlich unter ihren Höchstwerten von 2013-2014 bleiben. Der Ausblick geht davon aus, dass die Fleischpreise nach den letzten Jahren hoher Preise mittelfristig allmählich sinken werden, nachdem die Futterkosten und die allgemeine Inflation zu Beginn des Ausblickzeitraums sowohl nominal als auch real gesunken sind. Mit steigenden Einkommen werden die Verbraucherausgaben für Fleisch, insbesondere Geflügel, wahrscheinlich wieder anziehen. Der Ausblick geht davon aus, dass die realen Fleischpreise allmählich auf ihr langfristiges Trendniveau zurückkehren werden, was auf niedrigere reale Futterkosten und kontinuierliche Produktivitätsverbesserungen zurückzuführen ist. Die realen Fleischpreise werden voraussichtlich 7 bis 19 % unter ihrem Durchschnitt von 2021-2023 liegen. Pro Kopf wird der weltweite Fleischkonsum voraussichtlich um 2 % steigen. Dieser Anstieg beträgt 0,5 kg/Jahr/Person auf der Basis essbarer Einzelhandelsgewichtsäquivalente (im Folgenden "rwe") bis 2033. Dies ist nur ein Drittel der Wachstumsrate des letzten Jahrzehnts. Wiederum ist das hauptsächlich auf den Anstieg des Geflügelfleischkonsums zurückzuführen. (Quelle: OECD/FAO Agricultural Outlook 2024 - 2033) Eigene Entwicklung Auf Basis unserer derzeitigen Arbeitshypothese rechnen wir für das laufende Geschäftsjahr 2024 mit einer mengenmäßigen Zunahme des Absatzes. Auf Grund der derzeitigen Entwicklung ist ebenfalls eine Zunahme des Umsatzes zu erwarten. Wir unterstellen daher ein preisbedingtes zunehmendes Umsatzvolumen im einstelligen Prozentbereich. Aufgrund sinkender Einkaufspreise wird sich die Bruttomarge im Vergleich zum Vorjahr positiv entwickeln. Unter der vorsichtigen Annahme, dass wir die Kosten aus dem Produktionsprozess gleichhalten können wie im Vorjahr, rechnen wir mit einem zunehmendes Rohergebnis sowie einem Jahresergebnis auf dem Niveau des Jahres 2020/2021. 3. Risiko- und Chancenbericht Risikomanagementziele und -methoden Unternehmerisches Handeln ist untrennbar mit der Übernahme von Risiken verbunden. Erfolgreiches Unternehmertum zeichnet sich dadurch aus, dass die ergriffenen Chancen in einem vernünftigen Verhältnis zu den übernommenen Risiken stehen. Daher sind das frühzeitige Erkennen und das effiziente Managen der Risiken in der Geschäftstätigkeit der Trinity-Gruppe wichtige Voraussetzungen für den langfristigen Unternehmenserfolg. Ziel des Risikomanagements ist es, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens bzw. der Unternehmensgruppe gefährden, frühzeitig zu erkennen. Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar. Liquiditätsrisiken und Risiken aus Zahlungsstromschwankungen Zu den finanzwirtschaftlichen Risiken zählen Liquiditätsrisiken, Preisänderungsrisiken, Bonitätsrisiken sowie Risiken aus Schwankungen der Zahlungsströme. Die Liquiditätslage der Trinity GmbH ist am Bilanzstichtag nicht zufriedenstellend. Zur Optimierung des Cash-Managements besteht ein Cash-Pooling-System im Konzernverbund. Der Liquiditätsausgleich aller Bankkonten im Konzern erfolgt über ein Zielkonto der Trinity Progress GmbH (Schwesterunternehmen). Finanzielle Engpässe werden derzeit nicht erwartet. Zur Absicherung des Liquiditätsrisikos und zur Aufrechterhaltung jederzeitiger Zahlungsfähigkeit wird ein Liquiditätsplan erstellt, der stetig an aktuelle Veränderungen angepasst wird und als Basis für die Zahlungsmitteldisposition dient. Zur Vermeidung von Liquiditätsengpässen im Konzernverbund ist für 2024 eine neue Kreditvereinbarung (Erhöhung der Kreditlinie) mit der ING Bank abgeschlossen worden. Ausfallrisiken Die Trinity GmbH verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und/oder Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind weitgehend über Kreditversicherungen abgedeckt. Marktrisiko Absicherbare Risiken aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit werden im üblichen Umfang durch Sachversicherungen (Produkt-, Haftungs- und Umweltrisiken) abgedeckt. Risiken für die Gesellschaft bestehen durch möglicherweise kurzfristig auftretende Tierseuchen und Tierkrankheiten, die oft unkalkulierbare Absatzeinbrüche zur Folge haben. Der Export der Produkte in Drittländer ist dann wegen möglicher Einfuhrbeschränkungen und sich ändernder Rahmenbedingungen mit höheren Risiken behaftet als der Absatz der Produkte innerhalb der Europäischen Union. Die Trinity GmbH wird sich weiterhin verstärkt bemühen, derartige Absatzrisiken zu minimieren. Konjunkturelle Risiken International stellt die geopolitische Unsicherheit ein erhebliches Risiko für die Konjunktur dar. Sie liegt deutlich höher als im historischen Durchschnitt der Jahre bis 2021. Gründe hierfür sind der andauernde Krieg in der Ukraine und der Nahostkonflikt infolge des Terrorangriffs der Hamas auf Israel. Durch eine Ausweitung des Nahostkonflikts könnten insbesondere die Energiepreise erneut ansteigen. Im Euro-Raum könnte ein stärkeres Lohnwachstum oder eine stärkere Überwälzung der Arbeitskosten auf die Preise als angenommen die Geldpolitik dazu veranlassen, den Straffungskurs länger als erwartet beizubehalten. In Deutschland sind die schwierigen Haushaltsplanungen des Bundes ein Risiko, insbesondere für das Jahr 2025. Zur Einhaltung der Schuldenbremse im Jahr 2025 könnten zusätzliche Sparanstrengungen erforderlich sein. Es ist überdies unsicher, in welchen Bereichen die Bundesregierung konsolidieren wird. Rechtliche Risiken Der Bereich der Fleischerzeugung unterliegt einer starken Reglementierung und Kontrolle durch die Behörden. Verschärfungen hygienerechtlicher und anderer gesetzlicher Vorgaben haben teilweise Einfluss auf unsere Prozesse. Für uns heißt das, dass wir diese stets überwachen und verbessern müssen, um den Anforderungen gerecht zu werden. Dieses kann auch dazu führen, dass umfangreiche Investitionen vorzunehmen sind. Solche einschneidenden Tendenzen sind derzeit zwar nicht erkennbar. Dennoch kann es nur unser Ziel sein, diese Vorgaben permanent vollumfänglich zu erfüllen. Chancen Durch die in den vergangenen Jahren getätigten Investitionen innerhalb der Trinity-Gruppe konnten wir die Kosten optimieren und unsere Produkte zu wettbewerbsfähigen Preisen vermarkten. Somit bestehen Chancen, die bestehenden Märkte besser bedienen zu können und neue Märkte zu erschließen. Gleichzeitig bestehen langjährige Geschäftsbeziehungen zu unseren Kunden und Lieferanten, die auch Grundlage für ein positive Entwicklung in der Zukunft sein können. Trotz der widrigen Marktumstände konnten auch im Geschäftsjahr 2023 Kunden hinzu akquiriert werden. Durch die Rückverfolgung aller Waren und Rohstoffe für den Produktionsprozess bis zur Herkunft bieten sich der Trinity GmbH Chancen, Verdachtsmomenten bezüglich der Qualität direkt entgegenzuwirken. Bereits im Jahr 2008 hat die Trinity Progress GmbH ein ERP-System eingeführt, das für die Nahrungsmittelindustrie entwickelt wurde. Dieses System, welches in 2020/2021 einem kompletten Upgrade unterzogen wurde, garantiert auch die Überwachung unserer Produkte im Betrieb, da alle Produktionsprozesse integriert und miteinander verknüpft sind. Qualitätskontrollen werden somit während des gesamten Produktionsprozesses vorgenommen, von der Rohstoffannahme bis zur Versendung des fertigen Produktes. Unsere Produkte werden mehrmals täglich mittels unseres hauseigenen Analysegerätes, oder in externen Laboren auf ihre chemischen Eigenschaften untersucht. Gesamteinschätzung der Risiken und Chancen In der Gesamtbetrachtung stellt sich die Risikolage des Unternehmens gegenüber dem Vorjahr aus Sicht der Geschäftsführung verbessert dar. Unter Berücksichtigung derzeitiger Risiken und der wirtschaftlichen Gesamtsituation des Unternehmens ist die Risikotragfähigkeit jedoch gegeben. Eine bestandsgefährdende Entwicklung ist nicht zu erwarten. Ebenfalls sieht die Geschäftsführung trotz des hohen Jahresfehlbetrags im abgelaufenen Geschäftsjahr keine entwicklungsbeeinträchtigenden Tatsachen gegeben, da die Geschäftsentwicklung für das kommenden Geschäftsjahr wieder deutlich positiver erwartet und daher von einem Ausnahmejahr ausgegangen werden kann.
Bad Bentheim, den 3. September 2024 Trinity GmbH gez. Alexander Jan Zantinge, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben Die Trinity GmbH hat ihren Sitz in Bad Bentheim und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Osnabrück, Register-Nr. HRB 214336. Die Gesellschaft wurde mit Vertrag vom 19. Dezember 2019 gegründet und die Geschäftstätigkeit am 1. Januar 2020 aufgenommen. Der Jahresabschluss der Trinity GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Von den ihr eingeräumten Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses macht die Gesellschaft teilweise Gebrauch. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren im Sinne des § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertung wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vorgenommen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. den jeweils niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Werten angesetzt. Die niedrigeren Werte werden im Wesentlichen nach den Verhältnissen am Beschaffungsmarkt unter Berücksichtigung der Einsatzmöglichkeiten der Bestände ermittelt. Fertige Erzeugnisse werden zu durchschnittlichen Herstellungskosten bewertet, die neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich Abschreibungen enthalten. Kosten der allgemeinen Verwaltung, des Vertriebs und der sozialen Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für betriebliche Altersversorgung sowie Fremdkapitalzinsen sind in den Herstellungskosten nicht berücksichtigt. Soweit die bereits entstandenen und noch zu erwartenden Herstellungskosten die vereinbarten bzw. zu erwartenden Erlöse überschreiten, werden entsprechende Wertabschläge auf die aktivierten Herstellungskosten vorgenommen. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem Umfang vorgenommen. Waren werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. den jeweils niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Werten angesetzt. Die niedrigeren beizulegenden Werte werden dabei nach den Verhältnissen am Beschaffungs- und Absatzmarkt bestimmt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertberichtigungen vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Kassenbestände und Bankguthaben sind zu Nennwerten angesetzt. Bei der Bilanzierung latenter Steuern nutzt die Gesellschaft die Wahlrechte des § 274 HGB dahingehend, dass ein Aktivierungsüberhangs bilanziert wird. Die Aktiven latenter Steuern beruhen auf gewerbesteuerlichen Verlustvorträgen, die in den nächsten fünf Jahren voraussichtlich nutzbar sind. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und decken alle am Stichtag bestehenden ungewissen Verbindlichkeiten ab. Rückstellungen für drohende Verluste und Rückstellungen für unterlassene Instandhaltungen, die innerhalb von drei Monaten nach dem Geschäftsjahresende nachgeholt werden, waren wie im Vorjahr nicht erforderlich. Alle Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten laufzeitäquivalenten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Der durchschnittliche Marktzins ist dabei als Sieben-Jahres-Durchschnitt ermittelt. Das Abzinsungswahlrecht für Rückstellungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr wird nicht ausgeübt. Preis- und Kostensteigerungen werden in der Bewertung berücksichtigt, wenn diese ausreichend konkretisiert sind. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 HGB ausgewiesen. Auf fremde Währung lautende kurzfristige Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. 3. Erläuterungen zum Jahresabschluss3.1 Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 2.715 (Vorjahr: TEUR 4.332) resultieren in Höhe von TEUR 2.715 (Vorjahr: TEUR 4.332) aus Lieferungen und Leistungen gegen diverse Schwestergesellschaften. 3.2 Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 533.000. 3.3 Verbindlichkeiten
Mit Ausnahme von Eigentumsvorbehalten sind die Verbindlichkeit nicht mit Pfandrechten oder ähnlichen dinglichen Rechten besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 4.325 (Vorjahr: TEUR 2.976) beinhalten mit TEUR 4.286 (Vorjahr: 1.876) Verbindlichkeiten aus dem Liquiditätsmanagement in der Unternehmensgruppe, die vorbehaltlich des Ausweises dem Bilanzposten "sonstige Verbindlichkeiten" zuzuordnen wären. Daneben bestehen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zu TEUR 34 (Vorjahr: 998) aus Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen. Davon betreffen TEUR 23 (Vorjahr: 22) die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Gesellschafterin Trinity Group B.V. Die übrigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 103) resultieren aus Verbindlichkeiten gegenüber eines Schwesterunternehmens im Rahmen der umsatzsteuerlichen Organschaft. 3.4 Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 30) aus der Währungsumrechnung. 4. Sonstige Angaben 4.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hatte am Abschlussstichtag finanzielle Verpflichtungen aus einem Pachtvertrag von jährlich etwa Mio. EUR 1,7 bis Ende 2030. Die Pachthöhe wird aus verschiedenen variablen Komponenten ermittelt und jährlich angepasst. Die Verpflichtungen bestehen in voller Höhe gegenüber einem verbundenen Unternehmen. Des Weiteren bestanden im abgelaufenen Geschäftsjahr finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 236. In den kommenden Jahren werden entsprechende Aufwendungen erwartet. 4.2 Arbeitnehmer Die Gesellschaft hat während des Geschäftsjahres 2023 durchschnittlich 126 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt:
4.3 Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2023 wurden die Geschäfte durch den hauptberuflichen Geschäftsführer der Unternehmensgruppe, Alexander Jan Zantinge, geführt. Hinsichtlich der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 4.4 Einbeziehung in einen Konzernabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Trinity Group B.V., Oldenzaal, Niederlande zum 31. Dezember 2022 einbezogen. Die Trinity Group B.V., Oldenzaal, stellt als Mutterunternehmen den Konzernabschluss für den größten und gleichzeitig kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 der Trinity Group B.V. wird in den Niederlanden offengelegt. 4.5 Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft haftet grundsätzlich am Abschlussstichtag für Verbindlichkeiten der Trinity Progress GmbH (BRD), der Trinity Trade B.V., der Trinity Oil B.V. sowie der Trinity Group B.V., alle Niederlande, gegenüber der ING-Bank N.V., Amsterdam, Niederlande. Der Gesamtbetrag dieser Verpflichtungen - bestehend ausschließlich gegenüber verbundenen Unternehmen - belief sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 1.712. Durch die derzeitige wirtschaftliche Situation der Trinity Progress GmbH, der Trinity Trade B.V., der Trinity Oil B.V. sowie der Trinity Group B.V. ist mit einer Inanspruchnahme der Trinity GmbH nicht zu rechnen. 4.6 ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 1.140.887,01 auf neue Rechnung vorzutragen. 4.7 Ausschüttungssperren Mit der Aktivierung von latenten Steuern auf steuerliche Verlustvorträge geht eine Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 einher, die zum 31. Dezember 2023 TEUR 176 beträgt.
Bad Bentheim, den 3. September 2024 Trinity GmbH gez. Alexander Jan Zantinge, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 02.10.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei der des Jahresabschlusses werden die größenabhängigen Erleichterungen für die mittelgroßen Kapitalgesellschaften gemäß §§ 276, 288 & 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschuss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Trinity GmbH, Bad Bentheim: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Trinity GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Trinity GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder aus Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die beigefügte Anlage zum Bestätigungsvermerk enthält eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Teil unseres Bestätigungsvermerks.
Nordhorn, den 3. September 2024 GB
Revision GmbH
gez. Edwin Westkamp, Wirtschaftsprüfer ANLAGE ZUM BESTÄTIGUNGSVERMERKWeitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsWährend der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei dolosen Handlungen höher als bei Irrtümern, da dolose Handlungen betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können, • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben, • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben, • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann, • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt, • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens, • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen (auch als "Aufsichtsorgan" bezeichnet) unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. |
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