varys. Gesellschaft für Software und Abrechnung mbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Reinhardt seit 21.3.2023 | Vorstandsmitglied |
Tommy Heuchert seit 26.9.2014 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Janz IT AG | 50.00% |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ACP IT Solutions AG (vormals: GODYO Enterprise Computing Aktiengesellschaft)JenaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023Bilanz zum 31. März 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2022 bis 31. März 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Firmenname laut Registergericht: GODYO Enterprise Computing AG Firmensitz laut Registergericht: Jena Registereintrag: Handelsregister: B Registergericht: Jena Register-Nr.: HRB 502159 Angabe der anzuwendenden Vorschriften: Der Jahresabschluss der GODYO Enterprise Computing AG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der vorliegende Jahresabschluss wurde grundsätzlich unter der Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB). Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Als Nutzungsdauer werden überwiegend zwischen 1 und 5 Jahre zugrunde gelegt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer liegt dabei zwischen 2 und 20 Jahren. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird für Zugänge ab dem Geschäftsjahr 2010 handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbstständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut die jeweils einschlägige Schwelle von EUR 800,00 nicht übersteigen. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter sind für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist Bestandteil des Anhangs (Anlage zum Anhang). Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Fremdkapitalzinsen werden in die Herstellungskosten nicht eingerechnet. Bei Waren werden Bewertungsabschläge für mangelnde Gängigkeit vorgenommen. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert oder mit ihren Zahlungsbeträgen unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalabwertung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausreichend Rechnung getragen. Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten angesetzt. Der Ansatz des aktiven Rechnungsabgrenzungsposten erfolgte zu Nennwerten und besteht im Wesentlichen aus Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital (auf den Inhaber lautende Stückaktien zu EUR 1,00) wird zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen betreffen Steuern vom Einkommen und Ertrag für das laufende Geschäftsjahr. Die sonstigen Rückstellungen wurden für sämtliche ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in EURO Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 753 setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 526), für Provisionen (TEUR 76), für Urlaubsansprüche (TEUR 77) sowie einer Rückstellung für Jahresabschlussarbeiten (TEUR 27) zusammen. Mitzugehörigkeitsvermerke Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 18; i. Vj. TEUR 17) betreffen mit TEUR 18 (i. Vj. TEUR 17) die sonstigen Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 19) betreffen mit TEUR 10 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und mit TEUR 9 die sonstigen Verbindlichkeiten. Im Vorjahr betrafen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 498) betreffen die Gewinnabführung für das GJ 2020/2021 in Höhe von TEUR 488 und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 10. Restlaufzeiten von Forderungen und Verbindlichkeiten Sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr, wie im Vorjahr. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Ergebnisverwendung Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn (TEUR 593) auf neue Rechnung vorzutragen. Sonstige Pflichtangaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Im Durchschnitt waren im Unternehmen 58,25 Arbeitnehmer im Geschäftsjahr 2022/2023 beschäftigt (54,00 Vollzeitangestellte, 3,00 Teilzeitangestellte). Zusätzlich wurden 1,25 Studenten und Auszubildende beschäftigt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem Mietvertrag von TEUR 228 p. a. (Festmietzeit bis 31.12.2031), aus Gerätemieten von TEUR 9,5 p. a. und aus Kfz-Leasingverträgen von TEUR 157 p. a. Konzernzugehörigkeit Die GODYO Enterprise Computing AG wird in den Konzernabschluss der ACP Group AG, Wien/Österreich, die den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss wird am Sitz des Mutterunternehmens veröffentlicht. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen Es bestanden im Geschäftsjahr 2022/2023 Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen, die zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind. Vorstand Herr Hans-Uwe Schramm, Vorstand (Administration und Personal), Jena Herr Stefan Reinhardt, Vorstand (Vertrieb, IT-Consulting und IT-Service), Hohenfelden, ab dem 1.02.2023 Aufsichtsrat
Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge mit besonderer Bedeutung eingetreten, die weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt wurden und die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Berichtsjahres hatten. Die Hauptversammlung hat 16. Mai 2023 hat die Änderung des § 1 (Firma) der Satzung beschlossen. Die Gesellschaft wird ab der Eintragung der Änderung in das Handelsregister unter ACP IT Solutions AG firmieren.
Jena, 31. Mai 2023 GODYO Enterprise Computing AG Hans-Uwe Schramm, Vorstand Stefan Reinhardt, Vorstand Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022/2023
LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2022/2023der GODYO Enterprise Computing AGJenaA. Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1. Geschäftstätigkeit Mit über 30 Jahren Erfahrung im IT-Umfeld bietet die GODYO Enterprise Computing AG ("GODYO") qualifizierte IT-Beratungsleistungen und konzipiert speziell auf die Kunden zugeschnittene IT- Lösungen. Nach Beratung, Konzeption und Installation der IT-Systeme werden die Kunden mittels Service Desk mit Support, Managed Service, Monitoring und Reporting unterstützt. Durch die Zusammenarbeit und Vernetzung mit Partnern sowie die Gewinnung von Neukunden in den Kundenbereichen Public und Mittelstand wurde der Bereich IT-Service ausgebaut. Seit Februar 2016 ist die GODYO Enterprise Computing AG über ihre Muttergesellschaft, die ACP Holding Deutschland GmbH mit Sitz in München, ein Unternehmen der ACP-Gruppe. Die ACP Gruppe bietet herstellerunabhängig Consulting, Beschaffung und Integration, Cloud- und Managed Services, Datacenter Services sowie IT-Finanzierung für das gesamte IT-Sortiment für Unternehmen, Behörden und Organisationen jeder Größe. Gegründet 1993, beschäftigt der IT-Provider in Deutschland und Österreich aktuell über 2.100 Mitarbeiter an mehr als 50 Standorten. 2. Geschäftsverlauf Entwicklung der Gesamtwirtschaft und des Unternehmens Die bedeutsamsten Steuerungskennzahlen der GODYO sind Umsatz und EBIT. Diese Säulen werden in der jährlichen Planung besprochen und festgelegt. Die Gesellschaft ist über das monatliche Reporting in die Überwachung seitens der ACP-Gruppe integriert. Das monatliche Controlling stellt sicher, dass hier laufend und frühzeitig auf Abweichungen reagiert werden kann. Im Jahr 2022 ist das Bruttoinlandsprodukt (preisbereinigt und kalenderbereinigt) in Deutschland als dem Kernabsatzmarkt der GODYO um 2,0 % gestiegen (i. Vj. 2,7 %). Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. 1 Die für die GODYO wichtigen Ausrüstungsinvestitionen sind um 12 % gestiegen (i. Vj. 6 %). 2 Der Markt für Informationstechnik veränderte sich mit 6,6 % im Jahr 2022. Die für GODYO besonders relevanten Bereiche IT-Hardware wuchsen dabei mit 5,4 % und IT-Services mit 5,5 %. 3 Die Corona Pandemie hatte auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung immer noch Auswirkungen verspüren lassen. Im Markt der GODYO und deren langjährigen Kundenbeziehungen haben sich diese insbesondere durch die Notwendigkeit der Umstellung auf mobiles Arbeiten und der Einführung digitalisierungsunterstützender Applikationen gezeigt. Die begrenzten IT-Ressourcen in den mittelständischen Unternehmen waren selbst auf diesen sprunghaften Bedarf nicht vorbereitet, sodass die Zusammenarbeit in neuen und bestehenden Kundenbeziehungen stark intensiviert und noch dienstleistungsorientierter wurde. Ein deutlicher Bedarf zeigte sich auch bei systemrelevanten Unternehmen und Institutionen. Der seit Februar 2022 stattfindende Ukraine Krieg hat in unseren Kundenbeziehungen differenzierte Auswirkungen erkennbar werden lassen. Wir beobachten eine zunehmende Verunsicherung auf Grund volatiler Kostenentwicklungen und damit einer Zurückhaltung in den Investitionsentscheidungen. Einschätzung der Unternehmensleitung Die Entwicklung des Unternehmens zu einem integrierten Handels- und Dienstleistungshaus wurde im Geschäftsjahr 2022/2023 intensiv und erfolgreich fortgesetzt. Das Unternehmen erzielte ein Umsatzwachstum von 8,0 % gegenüber dem Vorjahr, dazu trugen alle Produktbereiche der Hardware, Software und die projektgebundenen und laufzeitgebundenen Dienstleistungen bei. Das Geschäftsjahr wurde mit einem positiven Ergebnis von TEUR 285 abgeschlossen, die Planung wurde damit nicht erfüllt.
1 Quelle: Statistisches Bundesamt,
Pressemitteilung Nr. 020 vom 13.01.2023
2 Quelle: Statistisches Bundesamt,
"Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen", Artikelnummer:
5811108213244
B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 1. Ertragslage Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 14.720 um 8,0 % auf TEUR 15.888 angestiegen, diese setzen sich im Wesentlichen zusammen aus TEUR 9.191 Hard- und Software sowie TEUR 6.468 Dienstleistungen. Insbesondere wurde erneut im Segment der projektbezogenen und laufzeitgebundenen Dienstleistungen ein deutliches Wachstum um 36,5 % erzielt. Im Segment Hard- und Software ist die pandemiebedingte Lieferkettenstörung sichtbar, trotzdem konnte durch Auflösung dieser im Q4 eine Erlössteigerung von 1,7 % erzielt werden. Der Rohertrag (Gesamtleistung abzüglich Waren- und Fremdleistungsaufwand) entwickelte sich auf TEUR 5.948 (i. Vj. TEUR 5.525) entsprechend. Ohne die Nebenerlöse aus Vermietung sowie die Weiterberechnung von Personal- und Verwaltungskosten resultiert für das Geschäftsjahr 2022/2023 ein Rohertrag von TEUR 5.570 (i. Vj. TEUR 5.162). Das EBIT liegt mit TEUR 428 unter der Jahresplanung (TEUR 600) aus dem Januar 2022. Dieses Ergebnis wurde trotz pandemiebedingter Lieferkettenstörung, die für uns vor allem noch im 1. Halbjahr des Geschäftsjahres spürbar wurde, erzielt. Die Wareneinsatzquote blieb ungefähr konstant im Vergleich zum Vorjahr (49,1 %) und betrug 48,2 % von dem Gesamtumsatz. Der Personalbestand des Unternehmens ist konstant auf Vorjahresniveau geblieben im Durchschnitt bei 58,25 Arbeitnehmern (i. Vj. 58,75). Der Personalaufwand ist von TEUR 3.668 um TEUR 272 auf TEUR 3.940 gestiegen. Die Personalaufwandsquote (bezogen auf die Umsatzerlöse) hat sich um 0,2% erhöht. Die Erhöhung der Personalkosten ist auf die Sicherung und Entwicklung des Bestandes sowie auf die Gewinnung für Personal-Ersatz zurückzuführen. Die Abschreibungen blieben im Vergleich zum Vorjahr auf ähnlichem Niveau und sind bezogen auf den Vergleichszeitraum bei TEUR 132 geblieben. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 1.256 und liegen damit unter dem Wert des Vorjahres in Höhe von TEUR 1.268. Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurde ein positives Ergebnis von TEUR 285 erzielt. 2. Finanzlage Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 0 und blieben somit unverändert zum Vorjahr. Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Verbundenen Unternehmen betrugen TEUR 0 und sonstige Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betrugen zum Geschäftsjahresende TEUR 19. Eine nach der indirekten Methode ermittelte Cashflow-Rechnung, d. h. ausgehend vom Jahresüberschuss mit Korrektur um die einzelnen nicht zahlungswirksamen Geschäftsvorfälle, zeigt die Veränderung des Bestandes an liquiden Mitteln nach folgenden Finanzierungsbereichen:
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist um TEUR 91 zum Vorjahr von TEUR 791 auf TEUR 882 gestiegen. Dies ist vor allem auf die verbesserte Leistung zurückzuführen. Durch nur kleinere laufende Investitionen kam es zu einem Rückgang des Cashflows aus Investitionstätigkeit um TEUR 198. Die Entwicklung des Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beruht auf den Zahlungen aus den Gewinnabführungen für vorige Geschäftsjahre. Es besteht die Möglichkeit, bei der Sparkasse Jena eine Finanzierungslinie in Höhe von TEUR 200 zu nutzen, diese wurde nicht in Anspruch genommen. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. 3. Vermögenslage Das Anlagevermögen entspricht einem Anteil an der Bilanzsumme (Anlagenquote) von 12,1 % (i. Vj. 14,4 %). In absoluten Zahlen ergab sich eine Reduzierung um TEUR 23 auf nun TEUR 506. Das Umlaufvermögen erhöhte sich von TEUR 3.108 auf TEUR 3.652. Die Herausforderung der Lieferkettenverzögerung hat sich im letzten Quartal des Geschäftsjahres (Jan-März 22) stark verringert, so dass sich der Lagerbestand um TEUR 197 verringert hat. Weiterhin ist durch ein gezieltes Liquiditätsmanagement der Bankbestand um TEUR 282 zum Vorjahr gestiegen auf TEUR 1.882. Die Eigenkapitalquote hat sich auf 40,4 % (i. Vj. 38,3 %) erhöht. Die Gesamtverbindlichkeiten haben sich um TEUR 134 auf TEUR 1.414 verringert, bedingt zum Großteil durch die Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 276 mit gleichzeitiger Senkung der Verbindlichkeiten gegenüber Verbundenen Unternehmen/sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 410. Die Senkung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beruht auf der Zahlung der Ergebnisabführung nach dem bis zum 31. März 2021 bestehenden Ergebnisabführungsvertrag mit der ACP IT Solutions AG, Paderborn für die Geschäftsjahre bis 2019/2020/2021. C. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Das Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres ist positiv, liegt jedoch unter der Planung. Die Ursachen verzeichnen wir in der Verschiebung von geplanten Investitionen einiger Großkunden. Die Umsatzerlöse konnten mit konstanten Margen und höheren Dienstleistungsanteilen versehen werden. Die Auswirkungen der Pandemie erforderten auf Grund der Umstellung auf mobiles Arbeiten eine starke Umgestaltung der IT-Umgebungen unserer Kunden, was wiederum zu einer intensiveren Nachfrage zu Dienstleistungen und Investitionen führte. Das Cash Management inkl. der vorfristigen Überwachung der Forderungen wurde konsequent fortgeführt, sodass immer ausreichend Liquidität vorhanden war. D. Prognosebericht Der Vorstand schätzt ein, dass sich der Markt für Informationstechnologie voraussichtlich auch im Jahr 2023 und folgende weitere Jahre in seinen Segmenten differenziert entwickeln und wachsen wird. Der Markt für Informationstechnologie erfährt It. Prognosen ein positives und stärkeres Wachstum als in den Vorjahren. Die Bitkom rechnet mit einem Gesamtwachstum von 6,3 % was über dem Niveau des Jahres 2022 liegt. Die Werte für IT-Service 4,7% und für IT- Hardware 5,3 % sind entsprechend. Die Corona Pandemie zwang die Unternehmen, Verwaltungen und Institutionen digitalisierungsfähige Applikationen und IT-Umgebungen aufzubauen und mittels Cloud mobiles Arbeiten grundsätzlich und leistungsfähig zu unterstützen. Die Prognosen verweisen hier auf ein deutlicheres Anwachsen im Bereich der Hardware und Services. 4 Für das Geschäftsjahr 2023/2024 wird mit einem Gesamtumsatz von EUR 18 Mio. gerechnet. Der Anstieg entfällt dabei vorwiegend auf das Geschäft mit Dienstleistungen und auch die Bereiche Software sowie Arbeitsplatzausstattungen. Gleichzeitig erwartet die Geschäftsleitung ein positives Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) in Höhe von TEUR 500. Die Folgen aus der abgeschlossenen Corona-Periode sowie die Auswirkung des Ukraine- Krieges werden uns im gesamten Geschäftsjahr begleiten. Unsere Planungen gehen von einer nach wie vor vorhandenen Nachfrage im Service- und Investitionsgeschäft wie auch im Dienstleistungsbereich aus. Die Geschäftspolitik wird daher im Wesentlichen unverändert bleiben. Insgesamt rechnet der Vorstand damit, dass sich die strategische Ausrichtung auf vertragsgebundene Dienstleistungen im nächsten Jahr noch stärker und positiv auf die Ertragslage auswirken wird. Je nach Dauer und Intensität des Russland-Ukraine-Kriegs besteht dennoch ein aktuell überschaubares Risiko, dass bei Mietnebenkosten und Kfz-Betriebskosten gegenüber den vorangegangenen Geschäftsjahren Veränderungen eintreten können, sodass sich das Jahresergebnis zumindest vorübergehend verschlechtern könnte. Bedingt durch Engpässe in den Lieferketten können sich geplante Fertigstellungstermine verzögern. Quantifiziert werden können diese Effekte zum jetzigen Zeitpunkt allerdings nicht. E. Chancen- und Risikobericht Kontinuierliches Risikomanagement ist integraler Bestandteil unserer Geschäftsentwicklung und Basis für strategische Entscheidungen. Die Geschäftsleitung beobachtet und bewertet intensiv den Markt und den Wettbewerb. Die sich daraus ergebenden Chancen finden Eingang in die Unternehmensplanung. Inhalt des Risikomanagements ist demgegenüber das frühzeitige Erkennen von wesentlichen und ggf. bestandsgefährdenden Risiken und der Umgang mit diesen. Chancen für die zukünftige Entwicklung Die Kombination und Orchestrierung von Cloud-Dienstleistungen großer internationaler Anbieter, eigenen Leistungen in diesem Bereich sowie eigener gemanagter IT-Infrastruktur unserer Kunden ("Hybrid Cloud") sind weiterhin ein wesentlicher Treiber des Geschäfts. Durch die Folgen der Corona-Pandemie werden sich zudem viele Unternehmen besser auf Situationen vorbereiten, welche durch derartige Krisen ausgelöst werden können. So besteht in Deutschland noch Nachholbedarf im Bereich des ortsunabhängigen Arbeitens. Hier bestehen für die GODYO Chancen für Beratungsleistungen, der Verkauf von betreuter Infrastrukturlösungen und deren Betreuung über Dienstleistungsverträge (DLVs). Auch stellt das ortsunabhängige Arbeiten höhere Anforderungen an die Informationssicherheit von Unternehmensnetzwerken, welche entsprechende Investitionen befördert. Als Dienstleister mit entsprechender Qualifikation und Zertifizierung bestehen hier weitere Marktchancen.
4 www.bitkom.org, Marktdaten - ITK Konjunktur -
ITK Markt Deutschland Januar 2022
Risiken, Risikomanagementziele und -methoden Das Risikomanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken. Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft wird durch das interne Controlling abgedeckt und wird durch die Risikomanagementsysteme im Rahmen des Qualitätsmanagementsystems ergänzt. Zu einem internen Überwachungssystem gehören
Die wesentlichen Risiken zum 31. März 2023, denen sich die Gesellschaft ausgesetzt sieht, lassen sich anhand der Nettomethode wie folgt skizzieren: Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Auch im Hinblick auf die bestehende Wettbewerbssituation sind die Möglichkeiten, Preiserhöhungen durchzusetzen, eher begrenzt. Managed Service-Verträge haben in der Regel Mindestlaufzeiten von 36 Monaten. Dienstleistungen aus dem Rechenzentrum des Unternehmens werden zum überwiegenden Teil auf kundendedizierten Systemen erbracht. Diese werden vom Kunden in einem separaten Auftrag erworben oder geleast, sodass keine wesentlichen kundenindividuellen Investitionen bei GODYO vorhanden sind und vom Ausfall bedroht sind. Aufgrund der relativ breiten Verteilung unseres Hauptgeschäfts ist für die GODYO auch das Forderungsausfallrisiko im gleichen Maße gestreut, Kundenforderungen sind gegen einen Ausfall versichert. Die Zusicherung beim Kreditversicherer wird vor der Auftragserteilung eingeholt. Aufgrund der Auswirkungen der Corona-Krise und aktueller Marktentwicklungen können Ausfälle von offenen Forderungen oder Nicht-Realisierung begonnener Projekte nicht vollends ausgeschlossen werden. Die Auswirkungen für das Unternehmen sind jedoch aufgrund der aufzeigten Maßnahmen vor allem durch ein qualifiziertes Forderungsmanagement begrenzt. Ausfällen von Lieferanten wird mit einer Zwei-Lieferanten-Strategie für alle wesentlichen Produkte begegnet. Einschränkungen in der Lieferfähigkeit von Lieferanten und Herstellern können weiterhin aufgrund von Werkschließungen oder einer Unterbrechung der Lieferketten im Geschäftsjahr 2023/2024 nicht ausgeschlossen werden. Liquiditätsrisiken werden durch die Möglichkeit der Darlehensaufnahme von der ACP Holding Deutschland GmbH, München, in der notwendigen Höhe ausreichend Rechnung getragen. Für das Unternehmen ist daher ein Zugang zu liquiden Mitteln im Bedarfsfall jederzeit gewährleistet. Durch die Kapitalstärke der ACP Gruppe befürchtet die Geschäftsleitung hier keine substanziellen Finanzierungsrisiken. Fremdwährungsrisiken bestehen nicht. Die oben beschriebenen Maßnahmen und Möglichkeiten reduzieren in diesem Bereich unser Risiko auf ein geringes und kalkulierbares Maß. Weitere Risiken Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Abgabenerhöhungen und Preissteigerungen können zu einer Reduzierung der Nachfrage führen und sich somit negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken. Durch das Ausnutzen neuer innovativer Geschäftsideen, wie z. B. die Übernahme von IT-Outsourcing bei mittelständischen Unternehmen sowie den Angeboten aus dem GODYO und ACP- Rechenzentrum, wird diesem Risiko entgegengewirkt. Das Risiko für uns schätzen wir als eher gering ein. Personalrisiken Die GODYO ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Die konsequente Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals. Aktuell schätzen wir das Personalrisiko als eher gering ein. Sonstige Risiken Weitere Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, welche sogar den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht zu erkennen und können durch die oben beschriebenen Sicherungsmaßnahmen für die Gesellschaft nahezu ausgeschlossen werden. Je nach Dauer und Intensität des Russland-Ukraine-Kriegs besteht dennoch ein aktuell noch überschaubares Risiko, dass Mietnebenkosten und Kfz-Betriebskosten gegenüber den vorangegangenen Geschäftsjahren deutlich ansteigen können, sodass sich das Jahresergebnis zumindest vorübergehend verschlechtern könnte. F. Zweigniederlassung Die Gesellschaft unterhält neben dem Sitz der Gesellschaft eine Niederlassung in Mecklenburg-Vorpommern in Sembzin mit 2 Arbeitnehmern. G. Schlusserklärung zum Abhängigkeitsbericht (§ 312 Abs. 3 Satz 3 AktG) Den Bericht gemäß § 312 AktG über unsere Beziehungen zu verbundenen Unternehmen haben wir erstattet und mit folgender Erklärung abgeschlossen: "Wir erklären hiermit gemäß § 312 Abs. 3 AktG, dass unsere Gesellschaft bei den im Bericht über die Beziehungen zu den verbundenen und beherrschenden Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen nach den Umständen, die zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt. Weitere berichtspflichtige Rechtsgeschäfte und Maßnahmen lagen im Geschäftsjahr 2022/23 nicht vor."
Jena, den 31. Mai 2023 GODYO Enterprise Computing AG Hans-Uwe Schramm, Vorstand Stefan Reinhardt, Vorstand Niederschrift über die ordentliche Hauptversammlung der ACP IT Solutions AG JenaAG Jena HRB 502159
Teilnehmer (I) Vom Aufsichtsrat
(III) Als Aktionäre bzw. Aktionärsvertreter die im Teilnehmerverzeichnis Aufgeführten. Der Vorsitzende eröffnete die Versammlung um 09.45 Uhr und unterzeichnete das Teilnehmerverzeichnis der erschienenen Aktionäre bzw. Aktionärsvertreter. Das Teilnehmerverzeichnis blieb während der gesamten Sitzung ausliegend und ist dieser Niederschrift als Anlage 1 beigefügt. Der Vorsitzende stellte weiter fest, dass 100% des Grundkapitals vertreten sind und es sich damit um eine Vollversammlung handelt. Sämtliche Aktionäre und Aktionärsvertreter verzichten auf die Einhaltung aller durch Gesetz oder Satzung für die Einberufung, Vorbereitung und Durchführung der Hauptversammlung statuierten Vorschriften über Formen, Fristen, Beschlussvorschläge, Berichte und Bekanntmachungen. Die Tagesordnung der heutigen Hauptversammlung enthält: Tagesordnung TOP 1: Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 01.04.2022 - 31.03.2023 mit dem Lagebericht des Vorstands sowie dem Bericht des Aufsichtsrats TOP 2: Verwendung des Jahresüberschusses Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen. TOP 3: Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 01.04.2022 - 31.03.2023 Aufsichtsrat und Vorstand schlagen vor, Entlastung zu erteilen. TOP 4: Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 01.04.2022 - 31.03.2023 Aufsichtsrat und Vorstand schlagen vor, Entlastung zu erteilen. TOP 5: Wahl des Abschlussprüfers Es wird die Wahl von KPMG Bayerische Treuhandgesellschaft AG, Frankenstraße 9, 93059 Regensburg, vorgeschlagen. Daraufhin wurde die Tagesordnung wie folgt erledigt: TOP 1: Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 01.04.2022 - 31.03.2023 mit dem Lagebericht des Vorstands sowie dem Bericht des Aufsichtsrats Der Vorsitzende stellte fest, dass folgende Dokumente vorlagen: der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 01.04.2022 - 31.03.2023, der vom Vorstand aufgestellt, von der beauftragten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen wurde sowie der Lagebericht des Vorstands und der Bericht des Aufsichtsrats (Anlage 2). Der Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung vom 22.11.2023 den Jahresabschluss zum 31.03.2023 mit einer Bilanzsumme von 4.194.239,03 EUR und einem Jahresüberschuss in Höhe von 284.860,92 EUR gebilligt. Der Jahresabschluss zum 31.03.2023 ist festgestellt. Es wird auf die Unterlagen und verwiesen. TOP 2: Verwendung des Jahresüberschusses Es wird einstimmig beschlossen: Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen. TOP 3: Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 01.04.2022 - 31.03.2023 Zunächst wurde beschlossen, einzeln über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 01.04.2022 - 31.03.2023 zu beschließen. Es wurde wie folgt abgestimmt: Einstimmig wird beschlossen, dem Vorstandsmitglied Hans-Uwe Schramm für das gesamte Geschäftsjahr Entlastung zu erteilen. Einstimmig wird beschlossen, dem Vorstandsmitglied Stefan Reinhardt von 01.02.2023 bis 31.03.2023 Entlastung zu erteilen. TOP 4: Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 01.04.2022 - 31.03.2023 Zunächst wurde beschlossen, einzeln über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 01.04.2022 - 31.03.2023 zu beschließen. Es wurde wie folgt abgestimmt: Für das Aufsichtsratsmitglied Günther Schiller: 0 Ja-Stimmen, 0 Nein-Stimmen, 100% Enthaltung. Einstimmig wird beschlossen, dem Aufsichtsratsmitglied Christian Schwickart für das gesamte Geschäftsjahr Entlastung zu erteilen. Einstimmig wird beschlossen, dem Aufsichtsratsmitglied Jörn Grunau für das gesamte Geschäftsjahr Entlastung zu erteilen. TOP 5: Wahl des Abschlussprüfers Folgende Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wird mit der Jahresabschlussprüfung für das Geschäftsjahr 2023/2024 per 31.03.2024 beauftragt: KPMG Bayerische Treuhandgesellschaft AG, Frankenstraße 9, 93059 Regensburg Der Vorsitzende stellte die vorstehenden Beschlussfassungen fest, indem er sie verkündete. Er schloss die Versammlung um 10.00 Uhr.
Jena 22.11.2018 Aufsichtsratsvorsitzender / Protokollführer Anlagen: Teilnehmerverzeichnis Jahresabschluss mit Bestätigungsvermerk, Lagebericht des Vorstands, Bericht des Aufsichtsrats TEILNEHMERVERZEICHNIS Gesellschafter-Anwesenheitsliste zur Hauptversammlung der ACP IT Solutions AG Jena, HRB 502159, in Jena am 22.11.2023
Ort, Datum Jena , 22.11.23 Unterschrift Versammlungsleiter Bericht des Aufsichtsrats gem. § 171 Abs. 2 AktG zum Jahresabschluss des Geschäftsjahres 01.04.2022 - 31.03.2023Mit diesem Bericht informiert der Aufsichtsrat der ACP IT Solutions AG über seine Tätigkeit im Geschäftsjahr 01.04.2022 - 31.03.2023. Er unterwirft sich dabei erneut einer gesteigerten Berichtspflicht, mit der wiederum einhergeht, dass der Aufsichtsrat den Abschlussprüfern der Gesellschaft auch seine vollständig abgefassten Protokolle nebst Anlagen zu allen Aufsichtsratssitzungen im Jahre 2022/23 offengelegt hat. Der Aufsichtsrat der ACP IT Solutions AG hat sich bei seiner gesamten Tätigkeit von den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex leiten lassen. Im Berichtsjahr hat der Aufsichtsrat die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Dieses geschah im kontinuierlichen Dialog mit dem Vorstand der Gesellschaft, den er bei der Leitung des Unternehmens sowohl beraten als auch gemäß § 111 AktG überwacht hat. Insgesamt haben sich aus der Tätigkeit und aus der Überwachung der Geschäftsführung keine Beanstandungen ergeben. Der Aufsichtsrat wird deshalb in der Hauptversammlung die Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 01.04.2022 - 31.03.2023 vorschlagen. In alle Entscheidungen, die für das Unternehmen von grundlegender Bedeutung waren, wurde der Aufsichtsrat unmittelbar und rechtzeitig eingebunden. Der Vorstand unterrichtete ihn regelmäßig sowohl schriftlich als auch mündlich, zeitnah und umfassend über alle relevanten Fragen der Unternehmensplanung und der strategischen Weiterentwicklung, über die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage sowie über die aktuelle Geschäftspolitik und das praktizierte Risikomanagement. Den Berichtspflichten von § 90 AktG wurde dabei vollumfänglich entsprochen. Soweit Sitzungen des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr vom 01.04.2022 - 31.03.2023 abgehalten wurden, hat der Vorstand teilgenommen und jeweils umfassend berichtet. Über die Ergebnisse wurde ein Protokoll angefertigt. Der vom Aufsichtsrat zum Ergebnis seiner eigenen Prüfung abzugebende Bericht soll gemäß § 171 Abs. 2 AktG auch die Erklärung dazu vorsehen, welche Ausschüsse er gebildet hat. Da sich der Aufsichtsrat der ACP IT Solutions AG jedoch auf drei Mitglieder beschränkt, hat sich auch im Geschäftsjahr 01.04.2022 - 31.03.2023 eine Ausschussbildung erübrigt. Den vom Vorstand nach den Vorschriften des HGB und des AktG aufgestellten Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 01.04.2022 - 31.03.2023 sowie den Lagebericht des Vorstands hat der Abschlussprüfer KPMG Bayerische Treuhandgesellschaft, Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Nach eigener Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts hat der Aufsichtsrat dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zugestimmt. Auch für ihn haben sich keine Einwendungen ergeben. In der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats vom 22.11.2023 wurden weitere Einzelheiten in Anknüpfung an den Bestätigungsvermerk abschließend erörtert. Auch hier kamen keine Zweifel an der Richtigkeit der vom Abschlussprüfer gefundenen Ergebnisse auf. Eine darüber hinausgehende Untersuchung war deshalb nicht geboten. Der Aufsichtsrat hat sodann in der Bilanzsitzung den Jahresabschluss gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Jahresüberschusses hat sich der Aufsichtsrat angeschlossen. Auch im Geschäftsjahr 01.04.2022 - 31.03.2023 haben Vorstand und Mitarbeiter der ACP IT Solutions AG hervorragende Arbeit geleistet. Der Aufsichtsrat bedankt sich hierfür ausdrücklich mit Respekt und Anerkennung.
Jena, 22.11.23 Günther Schiller, Aufsichtsratsvorsitzender Protokoll über die Sitzung des Aufsichtsrats der ACP IT Solutions AG Jena AG Jena HRB 502159
Teilnehmer Aufsichtsrat:
Vorstand:
Herr Schiller eröffnet als Vorsitzender des Aufsichtsrats die Aufsichtsratssitzung um 09.10 Uhr und stellt fest, dass alle Aufsichtsratsmitglieder anwesend sind. Alle Aufsichtsratsmitglieder verzichten auf die Einhaltung der gesetzlichen und satzungsmäßigen Form- und Fristvorschriften für die Einberufung und Durchführung einer Aufsichtsratssitzung und erkennen die Beschlussfähigkeit des Aufsichtsrats an. Abgestimmt werden soll per Handzeichen. Alle Aufsichtsratsmitglieder stimmen dem Vorgehen zu. Zum Protokollführer wird Herr Schiller bestimmt. Tagesordnung
Die Tagesordnung wurde wie folgt behandelt: TOP 1: Beschlussfassung über die Billigung des Jahresabschlusses zum 31.03.2023 und einhergehende Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.03.2023 gem. § 172 AktG Der Jahresabschluss zum 31.03.2023 nebst Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Lagebericht des Vorstands wurden ordnungsgemäß vorgelegt. Der Aufsichtsrat hat die erhaltenen Unterlagen geprüft und diskutiert diese in der Sitzung. Das Vorstandsmitglied Herr Schramm erläutert die Dokumentation und berichtet über das Geschäftsjahr 01.04.2022 bis 31.03.2023. Es wird auf die Anlagen verwiesen. Einstimmig wird beschlossen: Der Aufsichtsrat der ACP IT Solutions AG billigt den Jahresabschluss zum 31.03.2023 mit einer Bilanzsumme von 4.194.239,03 EUR und einem Jahresüberschuss in Höhe von 284.860,92 EUR; der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Er schließt sich dem Vorschlag des Vorstands an, den Jahresüberschuss in Höhe von 284.860,92 EUR wie folgt zu verwenden: Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen. Der Vorsitzende schließt die Sitzung um 09.45 Uhr. Weitere Beschlüsse wurden nicht gefasst. Der Termin für die nächste Aufsichtsratssitzung wird im Nachgang zu dieser Sitzung abgestimmt.
Jena, 22.11.2023 Protokollführer / Aufsichtsratsvorsitzender ANLAGEN: - Jahresabschluss - Lagebericht des Vorstands Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ACP IT Solutions AG, Jena Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ACP IT Solutions AG (bis 15. Juni 2023: GODYO Enterprise Computing AG), Jena, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ACP IT Solutions AG (bis 15. Juni 2023: GODYO Enterprise Computing AG), Jena, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Regensburg, den 20. Juli 2023 KPMG
Bayerische Treuhandgesellschaft
Zimmermann, Wirtschaftsprüferin Hocker, Wirtschaftsprüfer |
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