Lufthansa Group Security Operations GmbH

Airportring, 60549 Frankfurt am Main, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 115580
Eingetragen
29.5.2019
Branche
LuftsicherheitsdiensteBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
die Erbringung von Dienst- und Serviceleistungen für die Lufthansa Group, insbesondere (Luft-) Sicherheitsdienstleistungen, Sicherheitsberatung und Werkschutzaufgaben sowie die Vornahme aller mit dem Gegenstand der Gesellschaft im Zusammenhang stehender Geschäfte. Die Gesellschaft ist zur Förderung des Gesellschaftszweckes berechtigt, im Inund Ausland Zweigniederlassungen und Agenturen zu errichten, sich an anderen Unternehmen im In- und Ausland zu beteiligen, solche Unternehmen zu erwerben und zu errichten sowie alle Geschäfte einschließlich von Interessengemeinschaftsverträgen einzugehen. Sie kann ihren Betrieb ganz oder teilweise solchen Unternehmen überlassen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Mario Barbagallo
seit 17.1.2025
Prokura
Adrian Wallishauser
seit 13.3.2024
Geschäftsführer
Dominik Reitzug
seit 21.10.2019
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Lufthansa Commercial Holding Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Lufthansa Group Security Operations GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Lufthansa Group Security Operations GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Lufthansa Group Security Operations GmbH, Frankfurt am Main - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lufthansa Group Security Operations GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 3. Juli 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Weiß, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 186.020,97 133.224,88
186.020,97 133.224,88
B. Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.986,83 20.003,45
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 9.782.870,89 8.855.065,57
3. Sonstige Vermögensgegenstände 11.747,69 5.170,23
9.802.605,41 8.880.239,25
C. Rechnungsabgrenzungsposten 25.174,71 24.549,69
10.013.801,09 9.038.013,82

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Andere Gewinnrücklagen 8.278,20 8.278,20
33.278,20 33.278,20
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 3.558.872,06 3.360.790,96
2. Sonstige Rückstellungen 3.128.553,54 2.705.449,43
6.687.425,60 6.066.240,39
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.112.346,59 2.831.727,04
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 67.586,40 2.703,05
3. Sonstige Verbindlichkeiten 113.164,30 104.065,14
davon aus Steuern € 91.773,00 (Vorjahr € 71.486,06)
3.293.097,29 2.938.495,23
10.013.801,09 9.038.013,82

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
1. Umsatzerlöse 34.771.568,29 30.177.261,79
2. Sonstige betriebliche Erträge 399.721,35 841.905,28
35.171.289,64 31.019.167,07
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -17.560,26 -17.211,35
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -22.997.781,83 -22.663.191,45
-23.015.342,09 -22.680.402,80
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -8.778.804,72 -6.109.238,05
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.778.531,10 -1.432.814,20
davon für Altersversorgung € 173.156,90 (Vj. € 258.026,10)
-10.557.335,82 -7.542.052,25
5. Abschreibungen auf Sachanlagen -57.154,78 -28.776,44
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.639.327,81 -992.480,36
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 141.072,45 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.980,69 -96.754,27
davon aus Abzinsung € 35.924,98 (Vj. € 51.132,23)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -50.094,06 -365.811,03
davon Steuerumlage des Organträgers € 50.094,06 (Vj. € 365.811,03)
10. Ergebnis nach Steuern -9.873,16 -687.110,08
11. Sonstige Steuern -2.849,65 -1.872,27
12. Erträge aus Verlustübernahme 12.722,81 688.982,35
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

A. Allgemeine Angaben

Die Geschäftsanteile der Lufthansa Group Security Operations GmbH, Frankfurt am Main, (LGSO), befinden sich im alleinigen Besitz der Lufthansa Commercial Holding GmbH, Frankfurt am Main (LCH). Die Konzernmutter für den größten als auch kleinsten Konsolidierungskreis ist die Deutsche Lufthansa Aktiengesellschaft, Köln (DLH), die ihren Konzernabschluss gemäß § 315e HGB nach den International Financial Reporting Standards aufstellt und im Unternehmensregister einstellt. Die LGSO hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und ist unter der Nummer HRB 115580 im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main eingetragen.

Die LGSO ist gemäß § 267 Abs. 2 und Abs. 4 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft und erstellt den Jahresabschluss auf der Grundlage der Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes für Gesellschaften mit beschränkter Haftung. Mit der Gesellschafterin, der LCH, besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Sie wird für umsatz-, körperschaft- und gewerbesteuerliche Zwecke als Organgesellschaft im Organkreis der Organträgerin, DLH, berücksichtigt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2023 abzüglich eines ggf. abführungsgesperrten Betrags wird aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages an die LCH abgeführt, bzw. von dieser ausgeglichen.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke teilweise an dieser Stelle gemacht.

Der Jahresabschluss wird unter der Fortführungsprognose aufgestellt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Anlagevermögen

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen über die geschätzte betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, bewertet.

Andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattungen werden bei normaler Beanspruchung über 3 bis 14 Jahre abgeschrieben. Die Abschreibungsdauer von EDV-Hardware beträgt 3 Jahre. Es wird grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode angewendet.

Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Netto-Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 betragen, wird ein Sammelposten gebildet. Dieser wird über fünf Jahre linear abgeschrieben.

Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig.

Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen

Der Wertansatz der Rückstellungen erfolgt zum Erfüllungsbetrag und berücksichtigt alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung.

Die Pensionsverpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis des Anwartschaftsbarwertverfahrens unter Verwendung der Heubeck Richttafeln 2018 G ermittelt. Neben einem angemessenen Fluktuationstrend werden dabei wie im Vorjahr ein Gehaltstrend von grundsätzlich 2,5 Prozent sowie ein Rententrend von grundsätzlich 1 Prozent bzw. in Einzelfällen von 2,25 Prozent berücksichtigt.

Die Abzinsung erfolgt mit dem von der Bundesbank zum 31. Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Dieser liegt bei 1,82 Prozent. Der Zinssatz für die Bewertung zum 31. Dezember 2022 betrug 1,78 Prozent. Der Effekt aus dieser Zinssatzänderung wird im Zinsaufwand erfasst.

Für die Differenz zwischen den mit dem 10-Jahres- bzw. 7-Jahresdurchschnittszinssatz per 31. Dezember 2023 ermittelten Rückstellungsbeträgen wird aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages kein ausschüttungsgesperrter Betrag ermittelt und einbehalten. Der für die Ermittlung dieses Unterschiedsbetrages korrespondierende 7-Jahresdurchschnittszinssatz beträgt zum 31. Dezember 2023 1,74 Prozent (Vorjahr: 1,44 Prozent).

Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den korrespondierenden Rückstellungen verrechnet. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik durch einen Gutachter.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die gesamten Forderungen belaufen sich auf T€ 9.791 (Vorjahr T€ 8.875). Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen T€ 12 (Vorjahr T€ 5).

Der Anteil der Forderungen gegen verbundene Unternehmen beträgt T€ 9.783 (Vorjahr T€ 8.855), davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen T€ 3.347 (Vorjahr T€ 2.520) und sonstigen Forderungen T€ 6.436 (Vorjahr T€ 6.335).

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig.

Rechnungsabgrenzungsposten

Der Posten enthält gezahlte Beiträge an die Berufsgenossenschaft sowie Lizenzgebühren.

Eigenkapital

Das im Handelsregister eingetragene und zum Bilanzstichtag voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt T€ 25. Im Zusammenhang mit ausschüttungsgesperrten Erträgen aus Deckungsvermögen wurde in Vorjahren eine Gewinnrücklage gebildet, die mit T€ 8 valutiert.

Rückstellungen

Für Mitarbeiter im Inland bestehen betriebliche Altersversorgungszusagen. Der versicherungsmathematische Erfüllungsbetrag zum 31. Dezember 2023 wird mit T€ 4.110 (Vorjahr T€ 3.741) angesetzt. Mit den Pensionsrückstellungen saldiert wurde Deckungsvermögen mit einem beizulegenden Zeitwert von T€ 551 (Vorjahr: T€ 381). Die Anschaffungskosten betragen T€ 539 (Vorjahr: T€ 404).

Neben den Erträgen aus der Abzinsung der Rückstellungen in Höhe von T€ 65 kommen weitere Aufwendungen aus der Umbewertung der Verpflichtung auf den im Vergleich zum vorjährigen Stichtag gesunkenen Rechnungszinssatzes in Höhe von T€ -29. Der sich insgesamt ergebende Zinsaufwand aus der Bewertung der Pensionsverpflichtung beträgt T€ 36.

Aus dem Vergleich der mit dem 10-Jahres-Zinssatz bzw. dem 7-Jahres-Zinssatz ermittelten Erfüllungsbeträge ergibt sich zum 31. Dezember 2023 ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 59.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Eingangsrechnungen in Höhe von T€ 1.653 (Vorjahr: T€ 2.295) sowie Personalrückstellungen und Gutschriften.

Verbindlichkeiten

Von den Gesamtverbindlichkeiten über T€ 3.293 (Vorjahr T€ 2.938) entfallen T€ 3.112 (Vorjahr T€ 2.832) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten. Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Verbindlichkeit gegenüber dem Gesellschafter LCH betragen T€ 37 (Vorjahr: Forderung von T€ 323).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Verpflichtungen aus Miet- und Dienstleistungsverträgen

Finanzielle Verpflichtungen bestehen zu Kfz-Leasingverträgen gegenüber der Allane SE, Pullach und der Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe, Hamburg. Der aus diesen Verträgen noch resultierende Restaufwand der Verpflichtungen beträgt T€ 42.

Die Geschäftstätigkeit wird in gemieteten Räumen ausgeübt. Die Kündigungsfrist der Mietverträge beträgt 3 Monate ohne festes Ende. Die daraus entstandene Mietverpflichtung für 3 Monate beträgt T€ 59; Vertragspartner sind verbundene Unternehmen.

Darüber hinaus bestehen auch finanzielle Verpflichtungen zu Parkplätzen und Fahrräder.

Der Gesamtbetrag aus finanziellen Verpflichtungen beträgt somit rd. T€ 125.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die erzielten Umsatzerlöse betreffen mit T€ 34.772 (Vorjahr: T€ 30.177) Servicedienstleistungen. Die Umsatzerlöse werden, wie im Vorjahr, ausnahmslos in Deutschland erzielt.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten mit T€ 343 (Vorjahr: T€ 805) im Wesentlichen Erträge aus Auflösungen von Rückstellungen.

Materialaufwand

Der Materialaufwand enthält in Höhe von T€ 22.998 (Vorjahr: T€ 22.663) im Wesentlichen Aufwendungen für bezogenes Fremdpersonal.

Personalaufwand

Im Personalaufwand sind Löhne und Gehälter in Höhe von T€ 8.779 (Vorjahr: T€ 6.109) sowie soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 1.779 (Vorjahr: T€ 1.433) enthalten.

Abschreibungen

Die gesamten Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen betragen T€ 57 (Vorjahr: T€ 29).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind sonstige Personalaufwendungen in Höhe von T€ 531 (Vorjahr: T€ 277) sowie Miete, Leasing- sowie Instandhaltungskosten von T€ 588 (Vorjahr: T€ 465) ausgewiesen. Weitere wesentliche Posten sind gezahlte Gebühren und Beiträge sowie konzerninterne Umlagen.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen die Konzernsteuerumlage und belaufen sich auf T€ 50 (Vorjahr: T€ 366). Davon entfallen T€ 25 (Vorjahr: T€ 179) auf die Gewerbesteuer, T€ 24 (Vorjahr: T€ 177) auf die Körperschaftssteuer und T€ 1 (Vorjahr: T€ 10) auf den Solidaritätszuschlag.

Ertrag aus Verlustübernahme

Auf Grund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags wurde der Verlust nach Steuern in Höhe von T€ 13 von der LCH übernommen. Der Betrag ist im Januar 2024 ausgeglichen worden. Im Vorjahr wurde ein Verlust nach Steuern in Höhe von T€ 689 von der LCH ebenfalls übernommen.

E. Sonstige Angaben

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

Im Jahresdurchschnitt waren 148 Mitarbeitende (Vorjahr: 114 Mitarbeitende) (jeweils ohne Auszubildende) beschäftigt. Davon sind 128 Mitarbeitende (Vorjahr: 99) im Werkschutz und 20 Mitarbeitende (Vorjahr: 15) im administrativen Bereich tätig.

Abschlussprüferhonorar

Das für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt T€ 31,5 und betrifft ausschließlich die Abschlussprüfung.

Gesellschaftsorgane

Geschäftsführung:

 

Herr Rainer Josef Lothar Geng, leitender Angestellter, Tiefenbach, bis zum 29. Februar 2024.

 

Herr Adrian Wallishauser, leitender Angestellter, Freigericht, seit dem 1. März 2024.

Die Angaben über die Bezüge nach § 285 Nr. 9a HGB unterbleiben unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

 

Frankfurt am Main, den 31. Mai 2024

Lufthansa Group Security Operations GmbH

Die Geschäftsführung

Adrian Wallishauser

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungskosten
Vortrag 01.01.2023 Zugang Abgang Stand 31.12.2023
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 183.124,74 109.950,87 0,00 293.075,61
SUMME Anlagevermögen 183.124,74 109.950,87 0,00 293.075,61
kumulierte Abschreibungen
Vortrag 01.01.2023 AfA GJ 2023 AfA Abgang Stand 31.12.2023
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 49.899,86 57.154,78 0,00 107.054,64
SUMME Anlagevermögen 49.899,86 57.154,78 0,00 107.054,64
Buchwerte Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 186.020,97 133.224,88
SUMME Anlagevermögen 186.020,97 133.224,88

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Einleitung

Als unmittelbares Tochterunternehmen der Lufthansa Commercial Holding GmbH, Frankfurt am Main, (LCH) und mittelbares Tochterunternehmen der Deutsche Lufthansa AG, Köln, (DLH) steuert die Lufthansa Group Security Operations GmbH (LGSO) Sicherheitsdienstleistungen innerhalb der DLH-Gruppe. Geschäftszweck der LGSO ist es, Qualität und Effizienz von operativen Sicherheitsdienstleistungen zu steigern, indem die Prozesse, der Einkauf und das Qualitätsmanagement durch die LGSO harmonisiert werden.

Standardisierte Prozesse für Werkschutz sollen durch die LGSO spezifiziert werden, um eine effiziente Planung und Steuerung von Personalkapazitäten zu ermöglichen. Die LGSO analysiert die Organisation der Sicherheitsdienstleistungen und erarbeitet Optionen für eine gruppenweite Bündelung. LGSO ist Auftraggeber und Vertragspartner für alle externen Sicherheitsdienstleister.

Die LGSO ist somit standortübergreifend für die Erbringung von Sicherheitsdienstleistungen für die DLH als auch die Gesellschaften der LH-Gruppe verantwortlich. Diese Sicherheitsdienstleistungen umfassen unter anderem:

Sicherheitskontrollen

Besucherempfang

Bewachung

Besetzung Sicherheitszentralen

Werkschutzaußendienst

Tordienste

Verkehrsdienste

Revier- und Streifendienste

Im Jahr 2023 war die LGSO an folgenden Betriebsstätten aktiv:

Standort Organisation Beginn Leistungen
Hamburg HAM W/SO-T 2019 Werkschutz LHT
Frankfurt FRA W/SO-L 2020 Werkschutz DLH, ÜBB FRA, Empfänge
München MUC W/SO-L 2021 ÜBB MUC, Werkschutz DLH, Empfänge

Die zu erbringenden Sicherheitsdienstleistungen werden nach dem Kosten-Plus Verfahren mit den Gesellschaften der Lufthansa-Gruppe abgerechnet. Dabei werden Dienstleister- und Sachkosten ohne Aufschlag weiterberechnet und die Personalkosten der LGSO mit einem Mark-Up in Rechnung gestellt.

Die weiterbelasteten Kosten werden über Monatspauschalen verrechnet und nach Abschluss eines Kalenderjahres über eine Spitzabrechnung ausgeglichen.

Entsprechend der Aufgabe der LGSO übernimmt diese die operative und administrative Steuerung der Dienstleister. Die operative Steuerung beinhaltet die Koordination der Dienstleister, die Überprüfung der Einhaltung von Auftraggeber Vorgaben sowie die Konsolidierung der Sicherheitsdienstleistungen innerhalb der Gruppe. Die LGSO ist im Rahmen der administrativen Steuerung für die Compliance-wahrende Beauftragung der Dienstleister, Rechnungsprüfung und Weiterverrechnung verantwortlich.

Die Rechnungsstellung der LGSO erfolgt direkt gegenüber den jeweiligen Konzerngesellschaften.

Wirtschaftsbericht

Rahmenbedingungen

Der Bedarf an Sicherheitsdienstleistungen und insbesondere Sicherheitspersonal war auch in 2023 ungebrochen hoch. Insbesondere die Unterstützung der LH Stationen in München und Frankfurt durch Sicherheitspersonal wurde in 2023 weiter etabliert und verstärkt. Dafür wurde an beiden genannten Standorten zusätzliches Personal rekrutiert bzw. teils externes Personal zugekauft.

Im Geschäftsjahr 2023 ging das Thema Sicherheitstechnik (Security Solutions) vom zentralen Infrastrukturbereich zur LGSO über. Ziel soll es hier sein, eine Übersicht über den Bestand an Kontroll- und Sicherheitstechnik der LH-Gruppe zu erlangen und die Gerätschaften mittelfristig an die aktuellen Gegebenheiten und den Stand der Technik anzupassen.

Geschäftsverlauf

Investitionen

LGSO hat im Jahr 2023 Investitionen von T€ 110 getätigt, die im Wesentlichen. auf die Erweiterung des Fuhrparks entfallen.

Personal

Im Jahresdurchschnitt 2023 waren in 148 Mitarbeitende (Vorjahr: 114 Mitarbeitende) beschäftigt.

Um die ansteigende Nachfrage nach Sicherheitspersonal zu befriedigen, wurden zusätzliche operative Mitarbeiter an den Standorten Frankfurt und München eingestellt. Im Bereich der Verwaltung zog das angestiegene Auftragsvolumen sowie die damit einhergehende Komplexitätszunahme ebenso Personalaufbau nach sich.

Vermögenslage

Die Vermögensstruktur zum 31. Dezember 2023 ist durch den hohen Anteil der kurzfristig gebundenen Vermögensgegenstände von 98 % (im Vorjahr: 99 %) an der Bilanzsumme gekennzeichnet. Wesentlicher Posten sind wie im Vorjahr die Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

Auf der Passivseite kam es zu einem leichten Anstieg der Pensionsrückstellungen von T€ 3.361 im Vorjahr auf T€ 3.559. Damit beträgt der Anteil des langfristigen Fremdkapitals 36 % (Vorjahr: 37 %).

Das kurzfristige Fremdkapital enthält, wie im Vorjahr, im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen.

Die Eigenkapitalquote beträgt 0,3 % (im Vorjahr: 0,4 %).

Finanzlage

Die Gesellschaft verfügt über ausreichend liquide Mittel im Rahmen des Cash-Pool-Guthabens, um den Geschäftsverlauf aufrecht zu erhalten. Über das Verrechnungskonto bei der DLH besteht zusätzlich ein Dispositionsvolumen von T€ 1.600.

Die Gesellschaft war auch im Geschäftsjahr 2023 nicht auf externe Mittel angewiesen.

Ertragslage

Die Erlöse setzen sich zusammen aus den Leistungen des Personals der LGSO für den operativen Werkschutz. Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um 15 % gestiegen. Die Umsatzsteigerung resultiert aus der nicht nachlassenden Nachfrage nach Sicherheitsdienstleistungen sowie aus Tarifsteigerungen der eingesetzten Dienstleister.

Der Anstieg des Personalaufwands ist neben dem Anstieg der Mitarbeiteranzahl auch auf Bonusauszahlungen für 2022 und auf Bonusrückstellungen für 2023 sowie auf Tariferhöhungen des operativen Personals zurückzuführen.

Im Zusammenhang mit dem gestiegenen Geschäftsvolumen kam es zu einem Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen.

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Entwicklung

Das Geschäftsjahr 2023 wurde mit einem positiven EBT von T€ 40 abgeschlossen. Auf Grund des mit LCH bestehenden Ergebnisabrechnungsvertrags wurde der Verlust nach Steuer übernommen und ausgeglichen. Die Prognose für 2023 wurde verfehlt. Geplant war ein EBT von T€ 140. Ursache hierfür sind im Budget nicht ausreichend berücksichtigte Personalkosten.

Chancenbericht

Chancen für die LGSO ergeben sich weiterhin durch die Übernahme zusätzlicher Gewerke an den Hauptstandorten und weiteren deutschen Standorten der DLH-Gruppe. Dabei spielt auch mögliches Insourcing von Sicherheitsdienstleistungen eine Rolle.

Weitere Chancen könnten sich durch eine allgemeine Verschlechterung der Sicherheitslage an den Standorten der DLH ergeben, was zu zusätzlichen Personalanforderungen der Vertragspartner führen könnte.

Weiterhin ergeben sich Chancen durch Ausschreibungen für weitere Sicherheitsdienstleistungen, wie z.B. Empfangsdienstleistungen an dezentralen Standorten.

Risikobericht

Wesentliche Risiken aus Finanzinstrumenten bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Die LGSO ist in das Konzernverrechnungssystem der DLH eingebunden. Die Dienstleistungen werden fast ausschließlich im DLH-Konzern erbracht.

Darüber hinaus bestehen die üblichen unternehmerischen Risiken. Die LGSO ist nicht nur durch ihre Konzernzugehörigkeit, sondern vor allem auch durch ihre Angebote und Leistungen stark mit ihren Vertragspartnern verbunden. Das Risiko, dass einzelne Gesellschaften in der LH-Group ihre Sicherheitsdienstleistungen in Eigenregie abwickeln, ist aufgrund der rechtlichen Vorschriften und der Spezialthemen rund um die Luftfahrtsicherheit sehr gering. Zudem sind die Konzerngesellschaften per Vorstandbeschluss dazu angehalten, die LGSO zur Bündelung aller Aktivitäten rund um Sicherheitsdienstleistungen zu beauftragen.

Die Herausforderungen im Bereich der Personalkapazitäten wird für 2024 ebenso kritisch wie in 2023 eingestuft. Der Fachkräftemangel in der Sicherheitsbranche wird sehr wahrscheinlich weiterhin anhalten. Seit 2022 gilt ein Entgeltmanteltarifvertrag, der teilweise auch Tätigkeitsprofile der LGSO umfasst. Daraus werden sich vermutlich weitere Entgelttarifsteigerungen ergeben.

Das Risiko von Kündigungen von bestehenden Dienstleistungen wird als sehr gering eingestuft, da die konzerninterne Nachfrage zu vorherigen und neuen Dienstleistungen ungebrochen ist.

Es wurden keine bestandsgefährdenden Risiken identifiziert.

Gesamtaussage zu Chancen und Risiken

Wie aufgezeigt gibt es für die LGSO diverse Chancen und Möglichkeiten der Weiterentwicklung. Der Wunsch nach Sicherheit ist und bleibt hoch, gesetzliche Anforderungen zum Thema Luftsicherheit steigen. Die Personalakquise bleibt herausfordernd und fordert neue Wege (Quereinstieg, interne Weiterqualifikation, etc.).

Prognosebericht

Für das kommende Geschäftsjahr wird im Budget 2024 mit leicht ansteigenden Umsatzerlösen gerechnet. Der EBT wird mit T€ 121 geplant.

Auf Basis der rollierenden Liquiditätsplanung geht die LGSO von keinen Liquiditätsengpässen aus.

 

Frankfurt am Main, den 31. Mai 2024

Lufthansa Group Security Operations GmbH

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