Group Engine Management GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Luftfahrt a. n. g.
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mario Barbagallo seit 17.1.2025 | Prokura |
Adrian Wallishauser seit 13.3.2024 | Geschäftsführer |
Dominik Reitzug seit 21.10.2019 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Lufthansa Group Security Operations GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Lufthansa Group Security Operations GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Lufthansa Group Security Operations GmbH, Frankfurt am Main - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lufthansa Group Security Operations GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 3. Juli 2024 EY
GmbH & Co. KG
Weiß, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023A. Allgemeine Angaben Die Geschäftsanteile der Lufthansa Group Security Operations GmbH, Frankfurt am Main, (LGSO), befinden sich im alleinigen Besitz der Lufthansa Commercial Holding GmbH, Frankfurt am Main (LCH). Die Konzernmutter für den größten als auch kleinsten Konsolidierungskreis ist die Deutsche Lufthansa Aktiengesellschaft, Köln (DLH), die ihren Konzernabschluss gemäß § 315e HGB nach den International Financial Reporting Standards aufstellt und im Unternehmensregister einstellt. Die LGSO hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und ist unter der Nummer HRB 115580 im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main eingetragen. Die LGSO ist gemäß § 267 Abs. 2 und Abs. 4 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft und erstellt den Jahresabschluss auf der Grundlage der Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes für Gesellschaften mit beschränkter Haftung. Mit der Gesellschafterin, der LCH, besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Sie wird für umsatz-, körperschaft- und gewerbesteuerliche Zwecke als Organgesellschaft im Organkreis der Organträgerin, DLH, berücksichtigt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2023 abzüglich eines ggf. abführungsgesperrten Betrags wird aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages an die LCH abgeführt, bzw. von dieser ausgeglichen. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke teilweise an dieser Stelle gemacht. Der Jahresabschluss wird unter der Fortführungsprognose aufgestellt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Anlagevermögen Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen über die geschätzte betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, bewertet. Andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattungen werden bei normaler Beanspruchung über 3 bis 14 Jahre abgeschrieben. Die Abschreibungsdauer von EDV-Hardware beträgt 3 Jahre. Es wird grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode angewendet. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Netto-Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 betragen, wird ein Sammelposten gebildet. Dieser wird über fünf Jahre linear abgeschrieben. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig. Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen Der Wertansatz der Rückstellungen erfolgt zum Erfüllungsbetrag und berücksichtigt alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Die Pensionsverpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis des Anwartschaftsbarwertverfahrens unter Verwendung der Heubeck Richttafeln 2018 G ermittelt. Neben einem angemessenen Fluktuationstrend werden dabei wie im Vorjahr ein Gehaltstrend von grundsätzlich 2,5 Prozent sowie ein Rententrend von grundsätzlich 1 Prozent bzw. in Einzelfällen von 2,25 Prozent berücksichtigt. Die Abzinsung erfolgt mit dem von der Bundesbank zum 31. Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Dieser liegt bei 1,82 Prozent. Der Zinssatz für die Bewertung zum 31. Dezember 2022 betrug 1,78 Prozent. Der Effekt aus dieser Zinssatzänderung wird im Zinsaufwand erfasst. Für die Differenz zwischen den mit dem 10-Jahres- bzw. 7-Jahresdurchschnittszinssatz per 31. Dezember 2023 ermittelten Rückstellungsbeträgen wird aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages kein ausschüttungsgesperrter Betrag ermittelt und einbehalten. Der für die Ermittlung dieses Unterschiedsbetrages korrespondierende 7-Jahresdurchschnittszinssatz beträgt zum 31. Dezember 2023 1,74 Prozent (Vorjahr: 1,44 Prozent). Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den korrespondierenden Rückstellungen verrechnet. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik durch einen Gutachter. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die gesamten Forderungen belaufen sich auf T€ 9.791 (Vorjahr T€ 8.875). Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen T€ 12 (Vorjahr T€ 5). Der Anteil der Forderungen gegen verbundene Unternehmen beträgt T€ 9.783 (Vorjahr T€ 8.855), davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen T€ 3.347 (Vorjahr T€ 2.520) und sonstigen Forderungen T€ 6.436 (Vorjahr T€ 6.335). Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig. Rechnungsabgrenzungsposten Der Posten enthält gezahlte Beiträge an die Berufsgenossenschaft sowie Lizenzgebühren. Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene und zum Bilanzstichtag voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt T€ 25. Im Zusammenhang mit ausschüttungsgesperrten Erträgen aus Deckungsvermögen wurde in Vorjahren eine Gewinnrücklage gebildet, die mit T€ 8 valutiert. Rückstellungen Für Mitarbeiter im Inland bestehen betriebliche Altersversorgungszusagen. Der versicherungsmathematische Erfüllungsbetrag zum 31. Dezember 2023 wird mit T€ 4.110 (Vorjahr T€ 3.741) angesetzt. Mit den Pensionsrückstellungen saldiert wurde Deckungsvermögen mit einem beizulegenden Zeitwert von T€ 551 (Vorjahr: T€ 381). Die Anschaffungskosten betragen T€ 539 (Vorjahr: T€ 404). Neben den Erträgen aus der Abzinsung der Rückstellungen in Höhe von T€ 65 kommen weitere Aufwendungen aus der Umbewertung der Verpflichtung auf den im Vergleich zum vorjährigen Stichtag gesunkenen Rechnungszinssatzes in Höhe von T€ -29. Der sich insgesamt ergebende Zinsaufwand aus der Bewertung der Pensionsverpflichtung beträgt T€ 36. Aus dem Vergleich der mit dem 10-Jahres-Zinssatz bzw. dem 7-Jahres-Zinssatz ermittelten Erfüllungsbeträge ergibt sich zum 31. Dezember 2023 ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 59. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Eingangsrechnungen in Höhe von T€ 1.653 (Vorjahr: T€ 2.295) sowie Personalrückstellungen und Gutschriften. Verbindlichkeiten Von den Gesamtverbindlichkeiten über T€ 3.293 (Vorjahr T€ 2.938) entfallen T€ 3.112 (Vorjahr T€ 2.832) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten. Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeit gegenüber dem Gesellschafter LCH betragen T€ 37 (Vorjahr: Forderung von T€ 323). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Verpflichtungen aus Miet- und Dienstleistungsverträgen Finanzielle Verpflichtungen bestehen zu Kfz-Leasingverträgen gegenüber der Allane SE, Pullach und der Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe, Hamburg. Der aus diesen Verträgen noch resultierende Restaufwand der Verpflichtungen beträgt T€ 42. Die Geschäftstätigkeit wird in gemieteten Räumen ausgeübt. Die Kündigungsfrist der Mietverträge beträgt 3 Monate ohne festes Ende. Die daraus entstandene Mietverpflichtung für 3 Monate beträgt T€ 59; Vertragspartner sind verbundene Unternehmen. Darüber hinaus bestehen auch finanzielle Verpflichtungen zu Parkplätzen und Fahrräder. Der Gesamtbetrag aus finanziellen Verpflichtungen beträgt somit rd. T€ 125. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die erzielten Umsatzerlöse betreffen mit T€ 34.772 (Vorjahr: T€ 30.177) Servicedienstleistungen. Die Umsatzerlöse werden, wie im Vorjahr, ausnahmslos in Deutschland erzielt. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten mit T€ 343 (Vorjahr: T€ 805) im Wesentlichen Erträge aus Auflösungen von Rückstellungen. Materialaufwand Der Materialaufwand enthält in Höhe von T€ 22.998 (Vorjahr: T€ 22.663) im Wesentlichen Aufwendungen für bezogenes Fremdpersonal. Personalaufwand Im Personalaufwand sind Löhne und Gehälter in Höhe von T€ 8.779 (Vorjahr: T€ 6.109) sowie soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 1.779 (Vorjahr: T€ 1.433) enthalten. Abschreibungen Die gesamten Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen betragen T€ 57 (Vorjahr: T€ 29). Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind sonstige Personalaufwendungen in Höhe von T€ 531 (Vorjahr: T€ 277) sowie Miete, Leasing- sowie Instandhaltungskosten von T€ 588 (Vorjahr: T€ 465) ausgewiesen. Weitere wesentliche Posten sind gezahlte Gebühren und Beiträge sowie konzerninterne Umlagen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen die Konzernsteuerumlage und belaufen sich auf T€ 50 (Vorjahr: T€ 366). Davon entfallen T€ 25 (Vorjahr: T€ 179) auf die Gewerbesteuer, T€ 24 (Vorjahr: T€ 177) auf die Körperschaftssteuer und T€ 1 (Vorjahr: T€ 10) auf den Solidaritätszuschlag. Ertrag aus Verlustübernahme Auf Grund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags wurde der Verlust nach Steuern in Höhe von T€ 13 von der LCH übernommen. Der Betrag ist im Januar 2024 ausgeglichen worden. Im Vorjahr wurde ein Verlust nach Steuern in Höhe von T€ 689 von der LCH ebenfalls übernommen. E. Sonstige Angaben Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Im Jahresdurchschnitt waren 148 Mitarbeitende (Vorjahr: 114 Mitarbeitende) (jeweils ohne Auszubildende) beschäftigt. Davon sind 128 Mitarbeitende (Vorjahr: 99) im Werkschutz und 20 Mitarbeitende (Vorjahr: 15) im administrativen Bereich tätig. Abschlussprüferhonorar Das für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt T€ 31,5 und betrifft ausschließlich die Abschlussprüfung. Gesellschaftsorgane Geschäftsführung:
Die Angaben über die Bezüge nach § 285 Nr. 9a HGB unterbleiben unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.
Frankfurt am Main, den 31. Mai 2024 Lufthansa Group Security Operations GmbH Die Geschäftsführung Adrian Wallishauser Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Einleitung Als unmittelbares Tochterunternehmen der Lufthansa Commercial Holding GmbH, Frankfurt am Main, (LCH) und mittelbares Tochterunternehmen der Deutsche Lufthansa AG, Köln, (DLH) steuert die Lufthansa Group Security Operations GmbH (LGSO) Sicherheitsdienstleistungen innerhalb der DLH-Gruppe. Geschäftszweck der LGSO ist es, Qualität und Effizienz von operativen Sicherheitsdienstleistungen zu steigern, indem die Prozesse, der Einkauf und das Qualitätsmanagement durch die LGSO harmonisiert werden. Standardisierte Prozesse für Werkschutz sollen durch die LGSO spezifiziert werden, um eine effiziente Planung und Steuerung von Personalkapazitäten zu ermöglichen. Die LGSO analysiert die Organisation der Sicherheitsdienstleistungen und erarbeitet Optionen für eine gruppenweite Bündelung. LGSO ist Auftraggeber und Vertragspartner für alle externen Sicherheitsdienstleister. Die LGSO ist somit standortübergreifend für die Erbringung von Sicherheitsdienstleistungen für die DLH als auch die Gesellschaften der LH-Gruppe verantwortlich. Diese Sicherheitsdienstleistungen umfassen unter anderem:
Im Jahr 2023 war die LGSO an folgenden Betriebsstätten aktiv:
Die zu erbringenden Sicherheitsdienstleistungen werden nach dem Kosten-Plus Verfahren mit den Gesellschaften der Lufthansa-Gruppe abgerechnet. Dabei werden Dienstleister- und Sachkosten ohne Aufschlag weiterberechnet und die Personalkosten der LGSO mit einem Mark-Up in Rechnung gestellt. Die weiterbelasteten Kosten werden über Monatspauschalen verrechnet und nach Abschluss eines Kalenderjahres über eine Spitzabrechnung ausgeglichen. Entsprechend der Aufgabe der LGSO übernimmt diese die operative und administrative Steuerung der Dienstleister. Die operative Steuerung beinhaltet die Koordination der Dienstleister, die Überprüfung der Einhaltung von Auftraggeber Vorgaben sowie die Konsolidierung der Sicherheitsdienstleistungen innerhalb der Gruppe. Die LGSO ist im Rahmen der administrativen Steuerung für die Compliance-wahrende Beauftragung der Dienstleister, Rechnungsprüfung und Weiterverrechnung verantwortlich. Die Rechnungsstellung der LGSO erfolgt direkt gegenüber den jeweiligen Konzerngesellschaften. Wirtschaftsbericht Rahmenbedingungen Der Bedarf an Sicherheitsdienstleistungen und insbesondere Sicherheitspersonal war auch in 2023 ungebrochen hoch. Insbesondere die Unterstützung der LH Stationen in München und Frankfurt durch Sicherheitspersonal wurde in 2023 weiter etabliert und verstärkt. Dafür wurde an beiden genannten Standorten zusätzliches Personal rekrutiert bzw. teils externes Personal zugekauft. Im Geschäftsjahr 2023 ging das Thema Sicherheitstechnik (Security Solutions) vom zentralen Infrastrukturbereich zur LGSO über. Ziel soll es hier sein, eine Übersicht über den Bestand an Kontroll- und Sicherheitstechnik der LH-Gruppe zu erlangen und die Gerätschaften mittelfristig an die aktuellen Gegebenheiten und den Stand der Technik anzupassen. Geschäftsverlauf Investitionen LGSO hat im Jahr 2023 Investitionen von T€ 110 getätigt, die im Wesentlichen. auf die Erweiterung des Fuhrparks entfallen. Personal Im Jahresdurchschnitt 2023 waren in 148 Mitarbeitende (Vorjahr: 114 Mitarbeitende) beschäftigt. Um die ansteigende Nachfrage nach Sicherheitspersonal zu befriedigen, wurden zusätzliche operative Mitarbeiter an den Standorten Frankfurt und München eingestellt. Im Bereich der Verwaltung zog das angestiegene Auftragsvolumen sowie die damit einhergehende Komplexitätszunahme ebenso Personalaufbau nach sich. Vermögenslage Die Vermögensstruktur zum 31. Dezember 2023 ist durch den hohen Anteil der kurzfristig gebundenen Vermögensgegenstände von 98 % (im Vorjahr: 99 %) an der Bilanzsumme gekennzeichnet. Wesentlicher Posten sind wie im Vorjahr die Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Auf der Passivseite kam es zu einem leichten Anstieg der Pensionsrückstellungen von T€ 3.361 im Vorjahr auf T€ 3.559. Damit beträgt der Anteil des langfristigen Fremdkapitals 36 % (Vorjahr: 37 %). Das kurzfristige Fremdkapital enthält, wie im Vorjahr, im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Die Eigenkapitalquote beträgt 0,3 % (im Vorjahr: 0,4 %). Finanzlage Die Gesellschaft verfügt über ausreichend liquide Mittel im Rahmen des Cash-Pool-Guthabens, um den Geschäftsverlauf aufrecht zu erhalten. Über das Verrechnungskonto bei der DLH besteht zusätzlich ein Dispositionsvolumen von T€ 1.600. Die Gesellschaft war auch im Geschäftsjahr 2023 nicht auf externe Mittel angewiesen. Ertragslage Die Erlöse setzen sich zusammen aus den Leistungen des Personals der LGSO für den operativen Werkschutz. Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um 15 % gestiegen. Die Umsatzsteigerung resultiert aus der nicht nachlassenden Nachfrage nach Sicherheitsdienstleistungen sowie aus Tarifsteigerungen der eingesetzten Dienstleister. Der Anstieg des Personalaufwands ist neben dem Anstieg der Mitarbeiteranzahl auch auf Bonusauszahlungen für 2022 und auf Bonusrückstellungen für 2023 sowie auf Tariferhöhungen des operativen Personals zurückzuführen. Im Zusammenhang mit dem gestiegenen Geschäftsvolumen kam es zu einem Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Entwicklung Das Geschäftsjahr 2023 wurde mit einem positiven EBT von T€ 40 abgeschlossen. Auf Grund des mit LCH bestehenden Ergebnisabrechnungsvertrags wurde der Verlust nach Steuer übernommen und ausgeglichen. Die Prognose für 2023 wurde verfehlt. Geplant war ein EBT von T€ 140. Ursache hierfür sind im Budget nicht ausreichend berücksichtigte Personalkosten. Chancenbericht Chancen für die LGSO ergeben sich weiterhin durch die Übernahme zusätzlicher Gewerke an den Hauptstandorten und weiteren deutschen Standorten der DLH-Gruppe. Dabei spielt auch mögliches Insourcing von Sicherheitsdienstleistungen eine Rolle. Weitere Chancen könnten sich durch eine allgemeine Verschlechterung der Sicherheitslage an den Standorten der DLH ergeben, was zu zusätzlichen Personalanforderungen der Vertragspartner führen könnte. Weiterhin ergeben sich Chancen durch Ausschreibungen für weitere Sicherheitsdienstleistungen, wie z.B. Empfangsdienstleistungen an dezentralen Standorten. Risikobericht Wesentliche Risiken aus Finanzinstrumenten bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Die LGSO ist in das Konzernverrechnungssystem der DLH eingebunden. Die Dienstleistungen werden fast ausschließlich im DLH-Konzern erbracht. Darüber hinaus bestehen die üblichen unternehmerischen Risiken. Die LGSO ist nicht nur durch ihre Konzernzugehörigkeit, sondern vor allem auch durch ihre Angebote und Leistungen stark mit ihren Vertragspartnern verbunden. Das Risiko, dass einzelne Gesellschaften in der LH-Group ihre Sicherheitsdienstleistungen in Eigenregie abwickeln, ist aufgrund der rechtlichen Vorschriften und der Spezialthemen rund um die Luftfahrtsicherheit sehr gering. Zudem sind die Konzerngesellschaften per Vorstandbeschluss dazu angehalten, die LGSO zur Bündelung aller Aktivitäten rund um Sicherheitsdienstleistungen zu beauftragen. Die Herausforderungen im Bereich der Personalkapazitäten wird für 2024 ebenso kritisch wie in 2023 eingestuft. Der Fachkräftemangel in der Sicherheitsbranche wird sehr wahrscheinlich weiterhin anhalten. Seit 2022 gilt ein Entgeltmanteltarifvertrag, der teilweise auch Tätigkeitsprofile der LGSO umfasst. Daraus werden sich vermutlich weitere Entgelttarifsteigerungen ergeben. Das Risiko von Kündigungen von bestehenden Dienstleistungen wird als sehr gering eingestuft, da die konzerninterne Nachfrage zu vorherigen und neuen Dienstleistungen ungebrochen ist. Es wurden keine bestandsgefährdenden Risiken identifiziert. Gesamtaussage zu Chancen und Risiken Wie aufgezeigt gibt es für die LGSO diverse Chancen und Möglichkeiten der Weiterentwicklung. Der Wunsch nach Sicherheit ist und bleibt hoch, gesetzliche Anforderungen zum Thema Luftsicherheit steigen. Die Personalakquise bleibt herausfordernd und fordert neue Wege (Quereinstieg, interne Weiterqualifikation, etc.). Prognosebericht Für das kommende Geschäftsjahr wird im Budget 2024 mit leicht ansteigenden Umsatzerlösen gerechnet. Der EBT wird mit T€ 121 geplant. Auf Basis der rollierenden Liquiditätsplanung geht die LGSO von keinen Liquiditätsengpässen aus.
Frankfurt am Main, den 31. Mai 2024 Lufthansa Group Security Operations GmbH Die Geschäftsführung Adrian Wallishauser |
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