Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 200052
Vorher
QTRICS GmbH
Eingetragen
26.7.2012
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieVerlegen von sonstiger Software
Gegenstand
Gegenstand von Amts wegen ergänzt: Erbringung von Dienstleistungen, Entwicklung und Vermarktung von Software im Kontroll- und Berichtswesen sowie die Durchführung aller hiermit im Zusammenhang stehenden Maßnahmen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sebastian Ludwig
seit 10.6.2022
Prokura
Kai Linde
seit 16.8.2017
Geschäftsführer
Philipp Pötzl
seit 16.8.2017
Geschäftsführer
Mathias Lindermeir
seit 26.7.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
K** L****
18.76%
P**** L*********
15.70%
M****** L*********
15.70%

Ungelöste Beteiligungen (2)

Gesellschafter

5 Gesellschafter

GmbH-Struktur

4 von 5 angezeigt

PML Beteiligungs GmbH
Germany
11.250 €
31.40%
KML Holding UG (haftungsbeschränkt)
Germany
6.721 €
18.76%
PG II Invest FCPI
France
6.436 €
17.97%
PP Holding UG (haftungsbeschränkt)
Germany
5.929 €
16.55%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

QPLIX GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

der QPLIX GmbH

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1.1. Geschäftstätigkeit

Die QPLIX GmbH (im Folgenden auch „QPLIX“ oder „Gesellschaft“ genannt) mit Sitz in München betreibt die Entwicklung und den Vertrieb einer Softwarelösung zur ganzheitlichen Verwaltung von Vermögen. Die QPLIX-Plattform ermöglicht die Verwaltung sämtlicher liquiden und illiquiden Assetklassen über komplexeste Besitzstrukturen hinweg. Dazu aggregiert und konsolidiert die Software Daten aus verschiedensten Quellen (Konten, Depots, Börsendienste, Indices, ESG- Scoring, etc.) und macht diese für verschiedene beim Kunden vorhandene Nutzergruppen handhab- und auswertbar.

Die QPLIX-Plattform wird als Software-as-a-Service (Saas) Modell zur Nutzung gegen eine monatliche Nutzungsgebühr angeboten. Zusätzlich dazu erbringt QPLIX damit zusammenhängende Dienstleistungen wie Schulungen, Workshops oder Trainings.

QPLIX ist bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin") als Kontoinformationsdienst gemäß § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 8 ZAG registriert.

1.2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Jahr 2023 war geprägt durch die Effekte, die sich in 2022 bereits abgezeichnet hatten. Zudem hat sich die geopolitische Unsicherheit durch den seit Oktober 2023 währenden Konflikt in Nahost weiter verstärkt. Die Inflationsrate lag laut statistischem Bundesamt im Jahresdurschnitt mit 5,9% rd. 2,0% unter dem Vorjahr. Zudem hat sich die Teuerungsrate in Deutschland im Jahresverlauf deutlich abgeschwächt und lag im Dezember bei 3,7%. Die verlangsamte Inflation zusammen mit positiven Wachstumssignalen aus dem Informations- und Kommunikationssektor konnten die negativen Effekte auf die deutsche Wirtschaft aufgrund gestiegener Zinsen und geringerer Nachfrage aus dem In- und Ausland in Summe nicht auffangen. Insgesamt ist das Bruttoinlandsprodukt in 2023 um 0,3% gesunken.

Der Konjunkturschwäche zum Trotz, hat sich der deutsche Arbeitsmarkt auch im Jahr 2023 als robust erwiesen. Laut Bundesagentur für Arbeit hat die Erwerbstätigkeit einen erneuten Höchststand seit der Wiedervereinigung im Jahr 1990 erreicht. Innerhalb des Anstiegs um 0,7% gegenüber 2022 fiel der Zuwachs im Informations- und Kommunikationssektor mit 2,9% deutlich überdurchschnittlich aus. Gleichzeitig verschärft dieses Wachstum die bereits angespannte Angebotssituation an qualifizierten Fachkräften weiter.

Der weltweite Cloud Computing Markt bleibt unterdessen weiterhin auf Wachstumskurs. Auch für 2024 erwartet Gartner einen Zuwachs von gut 20%; für den SaaS Sektor rd. 19%. Da erwartet wird, dass sich bis 2027 rd. 70% der Unternehmen Cloud-basierte Lösungen im Einsatz haben werden, ist davon auszugehen, dass sich der Wachstumstrend, trotz gesamtwirtschaftlicher Unsicherheiten, fortsetzt.

Der Finanzsektor hat die weltwirtschaftlichen Geschehnisse erneut widergespiegelt. Die Kapitalmärkte haben ihre Gewinne aus den ersten beiden Quartalen im dritten Quartal vollständig eingebüßt, bevor im letzten Quartal eine deutliche Erholung verzeichnet wurde. Der für QPLIX relevante Markt des Wealth Management bleibt vor diesem Hintergrund im Banken- und Kapitalmarktausblick 2024 von Deloitte unter Druck, Effizienzen zu heben, da erwartet wird, dass sich die Geschwindigkeit bei Investitionsentscheidungen verlangsamt. Unsicherheit prägt auch das Bild, das UBS im Global Family Office Report 2023 zeichnet. Daraus werden nicht nur Verschiebungen in den Investitionsstrategien erwartet, sondern gleichzeitig gestiegene Anforderungen an Transparenz und IT-Sicherheit. Die Geschäftsführung sieht QPLIX diesbezüglich gut aufgestellt und geht von einem positiven Effekt für die Gesellschaft aus.

2. Geschäftsverlauf

2.1. Allgemeine Unternehmensentwicklung

Das Geschäftsjahr 2023 war insgesamt ein erfolgreiches Jahr für die QPLIX. Die im Vorjahr ergriffenen Maßnahmen für weiteres Wachstum haben sich als effektiv herausgestellt. Im Rahmen dieser Entwicklung zusammen mit verstärkten Aktivitäten zur Gewinnung neuer Teammitglieder ist QPLIX von 93,25 Mitarbeiter in 2022 auf 109,25 Mitarbeiter in 2023 gewachsen.

2.2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die QPLIX GmbH ist mit einem gezeichneten Eigenkapital in Höhe von 30 TEUR (Vj: 30 TEUR) ausgestattet.

Die Vermögensgegenstände bestehen im Wesentlichen aus täglich fälligen Forderungen an Kreditinstitute in Höhe von 3.942 TEUR (Vj: 3.808 TEUR) sowie Forderungen an Kunden 509 TEUR (Vj: 551 TEUR). Die Liquiditätslage der Gesellschaft war zu jeder Zeit stabil und der im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete positive Cashflow hat zu einer Erhöhung der liquiden Mittel der Gesellschaft geführt.

Die Verbindlichkeiten betragen zum 31.12.2023 3.392 TEUR (Vj: 3.159 EUR); davon gegenüber Gesellschaftern 2.500 TEUR (Vj: 2.500 TEUR). Für die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern existieren Rangrücktrittsvereinbarungen.

Die Rückstellungen betragen 826 TEUR (Vj: 673 TEUR) und beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für die zum Bilanzstichtag noch nicht genommenen Urlaubstage sowie variable Gehaltsbestandteile, die zum Bilanzstichtag noch nicht zur Auszahlung fällig sind. Darüber hinaus umfassen die Rückstellungen Aufwendungen für die Erstellung des Jahresabschlusses sowie die Jahresabschlussprüfung.

Die Bilanzsumme beträgt zum 31.12.2023 5.059 TEUR (Vj: 4.995 TEUR).

Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen im Geschäftsjahr 2023 bei 11.797 TEUR und damit rd. 24 % über dem Vorjahreswert von 9.543 TEUR. Dies resultiert im Wesentlichen aus der erfolgreichen Akquise von Neukunden.

Entsprechend der Entwicklung der beschäftigten Mitarbeiter von 93,25 im Geschäftsjahr 2022 auf 109,25 in 2023 hat sich auch der Personalaufwand auf 9.845 TEUR erhöht (Vj: 7.909 TEUR).

Die anderen Verwaltungsaufwendungen haben sich aufgrund des zielgerichteten Ressourceneinsatzes lediglich um knapp 10% auf 2.097 TEUR erhöht (Vj: 1.910 TEUR).

Aus der Gesamtheit des Geschäftsverlaufes ergibt sich eine Verbesserung des Ergebnisses der normalen Geschäftstätigkeit auf -333 TEUR (Vj: -473 TEUR).

Die Steuerung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen auf Basis der zukünftig erwarteten Erträge aus den Nutzungsgebühren, woraus sich nicht nur die dafür notwendige Personalplanung, einschließlich des damit zusammenhängenden Personalaufwands, sondern auch notwendige Investitionen in die zum Betrieb der Software notwendige Hardware ableiten lassen.

Zu den wesentlichen nicht-finanziellen Leistungsindikatoren gehört für QPLIX die Kundenzufriedenheit, die regelmäßig im Rahmen einer Net Promoter Score erhoben wird. Darüber hinaus wird auf Basis einer jährlich, anonymisiert durchgeführten Befragung der Belegschaft die Mitarbeiterzufriedenheit ermittelt. Die Ergebnisse beider Befragungen werden zusammen mit geeigneten Maßnahmen im Unternehmen kommuniziert.

Das im Vorjahr prognostizierte Wachstum konnte insgesamt erreicht werden. Auch das operative Jahresergebnis liegt im Bereich der Erwartungen. Zusammenfassend blickt die Geschäftsleitung daher positiv auf die wirtschaftliche Lage und die Entwicklung des Unternehmens zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses.

3. Risikobericht

3.1. Wesentliche Risiken

3.1.1. Geschäftsrisiken und weitere Risiken

Kostenrisiken ergeben sich für QPLIX im Wesentlichen aus der Überschreitung geplanter Kostenkomponenten, aufgrund veränderter Bedarfs- oder Preissituationen. Insbesondere vor dem Hintergrund der allgemein gestiegenen Preisindizes werden die Entwicklungen genau überwacht. Die Geschäftsführung wirkt dem durch regelmäßige Überprüfung der Bedarfe in Zusammenhang mit den zugehörigen Kostenplanungen entgegen.

Ein Liquiditätsrisiko besteht für QPLIX insofern, als geplante und für das weitere Wachstum benötigte Investitionen nicht durch gleichsam wachsendes Neugeschäft begleitet werden. Daher erfolgt, neben der mittel- und langfristigen Liquiditätsplanung, ein laufender Soll-Ist- Abgleich zwischen geplanter und tatsächlich benötigter Liquidität, um zeitnah geeignete Maßnahmen treffen zu können, sollten diese erforderlich werden.

Für das Geschäftsmodell der QPLIX stellt das Reputationsrisiko ein wesentliches Risiko dar. Es umfasst jegliche Art negativer Effekte, die sich aus negativer Wahrnehmung von Kunden, Lieferanten oder sonstiger externer Parteien ergeben können. Dem begegnet die Gesellschaft unter anderem durch regelmäßige Kundenzufriedenheitsumfragen und der Ableitung konkreter Maßnahmen, um die bereits hohe Zufriedenheit weiter steigern zu können.

Die hohe Kundenzufriedenheit in Verbindung mit einem stark diversifizierten Kundenportfolio resultiert darin, dass Adressausfallrisiken für die Gesellschaft von untergeordneter Bedeutung sind. Gleichwohl werden die Liquiditätslage laufend überwacht und relevante Verträge entsprechend unterstützend gestaltet.

Durch konsequente Vertragsgestaltung in Euro und keinerlei Fremdfinanzierung unterliegt sowohl die Ertrags- als auch die Aufwandsseite der QPLIX aus Sicht der Geschäftsführung einem geringen Marktpreisrisiko, das sich aus Kurs-, Währungs- oder Zinsänderungen zusammensetzt.

Allgemeine Risiken auf den Geschäftsverlauf können sich aus der Verschiebung von Investitionsentscheidungen seitens potenzieller Kunden ergeben, die aus den angespannten weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen resultierten. Dies könnte dazu führen, dass die finanziellen Ziele der Gesellschaft nicht im geplanten Umfang erreicht werden könnten.

3.1.2. Operationelle Risiken

Das bedeutsamste operationelle Risiko stellt für QPLIX die unzureichende Ausstattung insbesondere mit personellen Ressourcen dar. Diesem Risiko begegnet die Geschäftsführung u.a. mit verstärkten Aktivitäten im Rahmen des Employer Branding. Zudem bietet QPLIX ein attraktives Leistungspaket, um neue Mitarbeiter zu gewinnen und bestehende Mitarbeiter halten zu können. Dieses Gesamtpaket soll sicherstellen, dass das weiterhin angestrebte Wachstum ermöglicht und die Innovationskraft des Unternehmens gewährleistet bleibt.

IT-Risiken können sich aus mangelnder Leistungsfähigkeit und unzureichendem Datenschutz sowohl der eingesetzten Hard- und Software als auch der implementierten Prozesse ergeben. Neben umfangreichen Hardware-Redundanzen, dem Betrieb der Server in Hochsicherheits-Rechenzentren und dem flächendeckenden Einsatz mehrstufiger Authentisierungsmechanismen begegnet die Gesellschaft diesen Risiken mit umfangreichen internen Regelwerken und Kontrollsystemen. In diesen werden regelmäßig alle Mitarbeiter geschult. Zudem lässt QPLIX die Angemessenheit und Wirksamkeit des internen Kontrollsystems, das auf dem Kriterienkatalog Cloud Computing C5 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik basiert, jährlich durch externe Prüfer gemäß der Standards IDW PS 951 bzw. ISAE 3402 prüfen. Zusätzlich dazu erfolgt die planmäßige Prüfung durch die Innenrevision.

Um mögliche Prozessrisiken zu minimieren, setzt die Gesellschaft auf den Einsatz von Produkt- und Projektmanagern sowie klar definierte Verantwortlichkeiten und Prozesse, sowohl hinsichtlich der Produktentwicklung als auch in der Durchführung von Kundenprojekten.

3.2. Gesamtlage

Die Geschäftsführung erachtet die Gesamtheit der getroffenen Maßnahmen zur Mitigation der genannten Risiken als geeignet, um die Risikopotenziale ausreichend zu begrenzen. Das interne Regelwerk wird regelmäßig geschult und die Wirksamkeit implementierter Prozesse und Kontrollen wird sowohl durch externe Prüfer als auch die Innenrevision geprüft.

Um den weiterhin geplanten Wachstumskurs der Gesellschaft, und die damit verbundene benötigte Liquidität, vor dem Hintergrund der hohen gesamtwirtschaftlichen Dynamik sicherzustellen, erfolgt eine fortlaufende Budget- und Liquiditätsüberwachung in enger Abstimmung mit den Gesellschaftern.

4. Chancen

Chancen für die zukünftige Geschäftsentwicklung sieht die Geschäftsführung insbesondere in dem anhaltenden Wachstumstrend für den Einsatz von cloud-basierten Lösungen im Zusammenspiel mit der zunehmenden Notwendigkeit datenanalytische Tätigkeiten systemgestützt durchzuführen. Dazu eruiert die Geschäftsführung auch den unterstützenden Einsatz von geeigneten KI-Modellen. Die Nachfrage, insbesondere in Europa, wird durch die Geschäftsführung unverändert als hoch eingeschätzt.

Im Bestreben, den Kundennutzen durch ihre Plattform beständig zu steigern, entwickelt QPLIX ihre Plattform, in engem Austausch mit ihren Kunden, kontinuierlich weiter. Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass damit Chancen für die Erschließung neuer Kundengruppen verbunden sind.

Wesentliche Herausforderung, um dieses Wachstumspotenzial zu nutzen bleibt es, hochqualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten, um die Plattform weiterentwickeln und Vertriebschancen nutzen zu können. Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist dies mit Erfolg gelungen.

5. Prognosebericht

Die Entwicklung der Gesellschaft wird sowohl durch interne als auch externe Faktoren beeinflusst.

Der wesentliche interne Einflussfaktor, um die Innovationskraft der Gesellschaft weiterhin umsetzen zu können ist es nicht nur bestehende Mitarbeiter zu halten und neue Mitarbeiter zu gewinnen, sondern für alle Mitarbeiter das Umfeld zu schaffen, dass diese ihre Qualitäten bestmöglich im Unternehmen einsetzen können.

Hinzu kommt ein tiefgreifendes Verständnis für das Geschäft unserer Kunden und die sich daraus ableitenden Anforderungen an die Plattform. Nur so kann QPLIX die Software zielgerichtet weiterentwickeln und den größtmöglichen Kundennutzen, aber auch -zufriedenheit sicherstellen.

Sowohl Mitarbeiter- als auch Kundenzufriedenheit werden von QPLIX in regelmäßigen Abständen erfasst und die Ergebnisse in konkrete Maßnahmen überführt. Die Geschäftsführung erwartet für beide Analysen auch für 2024 Ergebnisse auf vergleichbar hohem Niveau wie in den Vorjahren.

Trotz der anhaltenden wirtschaftlichen und geopolitischen Unsicherheit, ausgelöst durch den andauernden Krieg in der Ukraine, der daraus folgenden Effekte und des Konflikts in Nahost blicken die meisten Prognosen vorsichtig optimistisch auf das Jahr 2024. So geht der World Economic Outlook des IMF übereinstimmend mit den Ausblicken führender deutscher Banken davon aus, dass die Weltwirtschaft in 2024 um gut 3% wachsen wird, u.a. getrieben durch die Länder der Eurozone.

Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die Wachstumstrends zur Digitalisierung weiterhin anhalten. Die Unsicherheiten der globalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben jedoch hoch.

Es ist daher davon auszugehen, dass die wesentlichen externen Faktoren für das Geschäftsjahr 2024 die mit dem fortdauernden Krieg in der Ukraine und dem Konflikt in Nahost einhergehenden wirtschaftlichen und geopolitischen Unsicherheiten sein werden. Deren weitere Entwicklung bleibt schwer zu prognostizieren. Die fortschreitende Diversifizierung der Absatzmärkte der QPLIX erhöht jedoch das Potenzial einzelne regional begrenzte Effekte zu kompensieren.

Um auf die Unsicherheit der gesamtwirtschaftlichen Lage angemessen reagieren zu können, wird die Prognose regelmäßig aktualisiert.

Die Geschäftsführung ist aufgrund der anhaltenden Wachstumstrends zur Digitalisierung optimistisch, dass sich die Geschäftsentwicklung der QPLIX fortsetzt, auch wenn die derzeitigen wirtschaftlichen Unwägbarkeiten darauf durchaus Einfluss haben könnten.

Aus der Gesamtlage der möglichen Faktoren erwartet die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2024 weiterhin steigende sonstige betriebliche Erträge auf vergleichbarem Niveau zum Vorjahr mit einem ausgeglichenen oder leicht positiven operativen Jahresergebnis.

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Unterzeichnung

 

gez. am 31.05.2024

Herr Mathias Lindermeir

Herr Kai Linde

Herr Philipp Markus Pötzl

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 27.06.2024 festgestellt

BILANZ zum 31.12.2023

QPLIX GmbH, München

AKTIVA

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31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Barreserve
aus sonstigen Tätigkeiten 217,81 484,62
2. Forderungen an Kreditinstitute
aus sonstigen Tätigkeiten 3.941.754,91 3.808.378,50
a) täglich fällig 3.850.328,84 3.592.899,76
b) andere Forderungen 91.426,07 215.478,74
3. Forderungen an Kunden
aus sonstigen Tätigkeiten 508.802,32 550.829,81
4. Immaterielle Anlagewerte
aus sonstigen Tätigkeiten
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 22.276,00 13.954,00
5. Sachanlagen
aus sonstigen Tätigkeiten 422.807,50 437.424,50
6. Sonstige Vermögensgegenstände
aus sonstigen Tätigkeiten 78.267,68 65.931,75
7. Rechnungsabgrenzungsposten
aus sonstigen Tätigkeiten 84.423,72 118.442,74
Summe der Aktiva 5.058.549,94 4.995.445,92

PASSIVA

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31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Sonstige Verbindlichkeiten
aus sonstigen Tätigkeiten 891.810,80 658.705,61
2. Rechnungsabgrenzungsposten
aus sonstigen Tätigkeiten 10.000,00 0,00
3. Rückstellungen
andere Rückstellungen 825.986,50 673.134,00
a) aus Zahlungsdiensten und der Ausgabe von E-Geld 77.600,00 66.250,00
b) aus sonstigen Tätigkeiten 748.386,50 606.884,00
4. Nachrangige Verbindlichkeiten
aus sonstigen Tätigkeiten 2.500.000,00 2.500.000,00
5. Eigenkapital 830.752,64 1.163.606,31
a) Gezeichnetes Kapital 30.488,00 30.488,00
b) Kapitalrücklage 3.400.000,00 3.400.000,00
c) Bilanzverlust -2.599.735,36 -2.266.881,69
Summe der Passiva 5.058.549,94 4.995.445,92

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

QPLIX GmbH, München

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Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
1. Zinsaufwendungen 26.503,09 26.500,00
b) aus sonstigen Tätigkeiten 26.503,09 26.500,00
2. Provisionsaufwendungen 7.361,15 14.484,54
b) aus sonstigen Tätigkeiten 7.361,15 14.484,54
3. Sonstige betriebliche Erträge 11.796.886,61 9.542.541,49
b) aus sonstigen Tätigkeiten 11.796.886,61 9.542.541,49
4. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen 11.942.257,57 9.818.404,49
a) aus Zahlungsdiensten und aus der Ausgabe von E-Geld 151.412,13 142.680,20
aa) Personalaufwand 55.798,00 41.400,00
Löhne und Gehälter 55.798,00 41.400,00
bb) andere Verwaltungsaufwendungen 95.614,13 101.280,20
b) aus sonstigen Tätigkeiten 11.790.845,44 9.675.724,29
aa) Personalaufwand 9.789.651,37 7.867.222,90
aaa) Löhne und Gehälter 8.373.133,45 6.750.191,53
bbb) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.416.517,92 1.117.031,37
darunter: für Altersversorgung 2.004,36 EUR (3.268,06 EUR)
bb) andere Verwaltungsaufwendungen 2.001.194,07 1.808.501,39
5. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 135.085,00 128.415,82
b) aus sonstigen Tätigkeiten 135.085,00 128.415,82
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 10.165,47 11.819,28
b) aus sonstigen Tätigkeiten 10.165,47 11.819,28
7. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 8.368,00 15.638,00
b) aus sonstigen Tätigkeiten 8.368,00 15.638,00
8. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit -332.853,67 -472.720,64
a) aus Zahlungsdiensten und aus der Ausgabe von E-Geld -151.412,13 -142.680,20
b) aus sonstigen Tätigkeiten -181.441,54 -330.040,44
9. Jahresfehlbetrag 0,00 -332.853,67 -472.720,64
a) aus Zahlungsdiensten und aus der Ausgabe von E-Geld -151.412,13 -142.680,20
b) aus sonstigen Tätigkeiten -181.441,54 -330.040,44
10. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -2.266.881.69 -1.794.161,05
b) aus sonstigen Tätigkeiten -2.266.881,69 -1.794.161,05
11. Bilanzverlust -2.599.735,36 -2,266.881,69

ANHANG zum 31. Dezember 2023

QPLIX GmbH, München

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die QPLIX GmbH mit Sitz in München ist beim Amtsgericht München unter der Nummer HR B 200052 im Handelsregister eingetragen.

Die Form des Jahresabschlusses ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Gesellschaft ist seit dem 23.03.2021 bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zur Erbringung von Kontoinformationsdiensten im Sinne des § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 8 Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) registriert ist. Nach § 340 Abs. 5 Satz 1 HGB in Verbindung mit § 1 Abs. 3 ZAG sind die §§ 340 ff. HGB (Ergänzende Vorschriften für Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute) anzuwenden. Folglich ist der Jahresabschluss nach § 340a Abs. 1 HGB grundsätzlich nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften zu erstellen und ein Lagebericht aufzustellen.

Darüber hinaus ist die Verordnung über die Rechnungslegung der Zahlungsinstitute und E-Geld-Institute (RechZahlV) anzuwenden. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach den Formblättern der RechZahlV.

Vorjahresbeträge sind - soweit nicht anders vermerkt - in runden Klammern dargestellt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Barreserve, die Forderungen an Kreditinstitute und die Forderungen an Kunden sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt bzw. nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Die im Geschäftsjahr angeschafften Vermögensgegenstände bis zu Anschaffungskosten von 800,00 EUR wurden als geringwertige Wirtschaftsgüter aktiviert und voll abgeschrieben. Davon ausgenommen sind Smartphones. Diese werden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen linear vermindert, die sich aus einer unterstellten Nutzungsdauer von 30 Monaten ergeben.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Die sonstigen Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Die Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Auf eine Abzinsung von Rückstellungen mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr wurde gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB verzichtet.

Die Nachrangigen Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Angaben zur Bilanz

Barreserve

Die Barreserve entspricht dem Kassenbestand.

Forderungen an Kreditinstitute

Die Forderungen an Kreditinstitute beinhalten drei Girokonten sowie Forderungen aus der Geschäftstätigkeit. Die Girokonten sind jeweils täglich fällig. Die Forderungen aus der Geschäftstätigkeit in Höhe von 91.426,07 EUR (215.478,74 EUR) sind innerhalb von drei Monaten fällig.

Von den Forderungen an Kreditinstitute entfallen 91.426,07 EUR (215.478,74 EUR) auf Forderungen, die gleichzeitig Forderungen an Kunden sind.

Von den Forderungen an Kreditinstitute entfallen 27.987,70 EUR (215.478,74 EUR) auf Forderungen, die gleichzeitig Forderungen gegen Gesellschafter sind.

Forderungen an Kunden

Die Forderungen an Kunden sind allesamt innerhalb von 3 Monaten fällig.

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens inklusive der Veränderungen in den Abschreibungen ist dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023

QPLIX GmbH, München

scroll
Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge- Umbuchungen kumulierte Abschreibungen 31.12.2023 Abschreibungen Zuschreibungenvom 01.01.2023 bis 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 31.223,10 12.697,72 21.644,82 4.375,72
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 31.223,10 12.697,72 21.644,82 4.375,72
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 410.597,36 56.414,66 151.930,02 62.994,66
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 420.419,76 60.410,62 369.976,71 67.714,62
3.128,17-
Summe Sachanlagen 831.017,12 116.825,28 521.906,73 130.709,28
3.128,17-
Summe Anlagevermögen 862.240,22 129.523,00 543.551,55 135.085,00
3.128,17-
scroll
Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 22.276,00 13.954,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 22.276,00 13.954,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 315.082,00 321.662,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 107.725,50 115.762,50
Summe Sachanlagen 422.807,50 437.424,50
Summe Anlagevermögen 445.083.50 451.378.50

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Kautionen 58.442,36 EUR (51.588,36 EUR) und Umsatzsteuerrückforderungen 5.477,42 EUR (8.432,96 EUR). Darin enthalten sind Vermögensgegenstände, die auf Fremdwährung lauten in Höhe von 19.160,76 EUR (19.160,76 EUR).

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben 56.160,76 EUR (49.160,76 EUR) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuern für Dezember 2023 in Höhe von 453.755,66 EUR (366.261,09 EUR), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 206.651,04 EUR (123.529,05 EUR) sowie Verbindlichkeiten aus den Umsatzsteuervoranmeldungen für November und Dezember 2023 in Höhe von 175.815,70 EUR (127.089,78 EUR).

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 641.042,30 EUR (500.548,03 EUR) enthalten.

Die sonstigen Verbindlichkeiten haben allesamt eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen aus Zahlungsdiensten und der Ausgabe von E-Geld enthalten Rückstellungen für die BaFin-Umlage 31.500,00 EUR (21.000,00 EUR) sowie Rückstellungen für Abschluss und Prüfung sowie Interne Revision 46.100,00 EUR (45.250,00 EUR).

Im Posten sonstige Rückstellungen aus sonstigen Tätigkeiten sind im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten 570.414,00 EUR (435.724,00 EUR) und Rückstellungen für nicht genommenen Urlaub 143.420,00 EUR (142.950,00 EUR) enthalten.

Nachrangige Verbindlichkeiten

Die nachrangigen Verbindlichkeiten in Höhe von 2.500.000,00 EUR (2.500.000,00 EUR) sind gleichzeitig Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

Die nachrangigen Verbindlichkeiten in Höhe von 2.500.000,00 EUR (0,00 EUR) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr bzw. eine Restlaufzeit von einem Jahr bis zu 5 Jahren in Höhe von 0,00 EUR (2.500.000,00 EUR).

Für die nachrangigen Verbindlichkeiten sind Zinsaufwendungen in Höhe von 26.500,00 EUR (26.500,00 EUR) angefallen. Die Zinsen sind quartalsmäßig fällig und werden entsprechend bezahlt.

Die Darlehensverträge beinhalten jeweils qualifizierte Rangrücktrittsvereinbarungen, so dass diese Darlehensforderungen hinter die Forderungen aller anderen Gläubiger in der Weise zurücktreten, dass die Forderungen nur zu Lasten von Bilanzgewinnen, aus einem Liquidationsüberschuss oder aus dem die sonstigen Verbindlichkeiten der Schuldnerin übersteigenden Vermögen bedient zu werden braucht.

Gesamtbetrag der Schulden in Fremdwährungen

Schulden in Höhe von 4.131,59 EUR (1.189,09 EUR) lauten auf eine Fremdwährung. Bei der Fremdwährung handelt es sich ausschließlich um Schweizer Franken.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Angaben zu Zinsaufwendungen

Die Zinsaufwendungen bestehen ausschließlich aus den Zinsverpflichtungen der nachrangigen Gesellschafterdarlehen.

Angaben zu den sonstigen betrieblichen Erträgen

Die sonstigen betrieblichen Erträge lassen sich in regionaler Hinsicht wie folgt aufgliedern:

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2023 2022
EUR EUR
Erträge Europa 9.781.154,26 8.176.486,12
Erträge Drittland 2.015.732,35 1.366.055,37
11.796.886,61 9.542.541,49

Erläuterungen zu den sonstigen betrieblichen Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 7.699,32 EUR (2.065,17 EUR) sowie Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von 644,16 EUR (2.392,86 EUR) enthalten.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen zum 31. Dezember 2023 bestanden, neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten, in Höhe eines Gesamtbetrags von 204.457,90 EUR (449.807,38 EUR) aus Mietverträgen für Büroeinheiten. Die finanzielle Verpflichtung aus den Mietverträgen für das folgende Geschäftsjahr beträgt 204.457,90 EUR (245.349,48 EUR).

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 109,25 (93,25). In der Zahl beschäftigten Arbeitnehmer sind die Geschäftsführer nicht enthalten.

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

 

Mathias Lindermeir, Diplom-Wirtschaftsingenieur

 

Kai Linde, Master of Science

 

Philipp Pötzl, Master of Science

Herr Lindermeir hat im Geschäftsjahr keine Bezüge von der QPLIX GmbH erhalten. Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird daher auf die Angabe der Bezüge verzichtet.

Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt 32.500,00 EUR (30.000,00 EUR) und entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen des Geschäftsjahres.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von 332.853,67 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

München, den 31.05.2024

Unterschriften

12.1.5 Bestätigungsvermerk

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die QPLIX GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der QPLIX GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der QPLIX GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 31. Mai 2024

Rödl & Partner GmbH
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