Auer Wohnungsbaugesellschaft mbH
Poststraße 13, 08280 Aue-Bad Schlema, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Katrin Hohmuth-Seiler seit 15.8.2024 | Prokura |
Antje Hagemeister seit 5.8.2021 | Prokura |
Katrin Forner seit 8.12.2020 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Große Kreisstadt Aue-Bad SchlemaEigenbeteiligung | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Auer Wohnungsbaugesellschaft mbHAue - Bad SchlemaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Allgemeine Angaben zum UnternehmenDie Auer Wohnungsgesellschaft mbH hat ihren Sitz in der Großen Kreisstadt Aue-Bad Schlema. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Chemnitz unter Abteilung B Nr. 5781 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes, betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG), des D-Markbilanzgesetzes (DMBilG) und des Gesellschaftsvertrags unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern), aufgestellt. Darüber hinaus wurde die Verordnung über Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen (FormblattVO Wohnungsunternehmen) beachtet. Die Auer Wohnungsbaugesellschaft mbH (kurz AWBG mbH) ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 1 HGB. Aufgrund der mehrheitlichen Beteiligung der Großen Kreisstadt Aue-Bad Schlema an der AWBG mbH werden Jahresabschluss und Lagebericht nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften (§ 96 Abs. 2 SächsGemO) aufgestellt. III. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Vermögensgegenstände und Schulden werden grundsätzlich einzeln bewertet. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, abzüglich planmäßiger und ggf. außerplanmäßiger Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Anlagen (geschätzt in Anlehnung an die zulässigen Höchstsätze gemäß den von der Finanzverwaltung herausgegebenen AfA-Tabellen bzw. die im Einzelfall hiervon abweichenden, noch zu erwartende Restnutzungsdauer) nach der linearen Methode vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung der Anlagen auf deren niedrigeren beizulegenden Wert. Im Falle des Wegfalls dieser Wertminderung werden Zuschreibungen vorgenommen. Modernisierungsaufwendungen werden als nachträgliche Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert, wenn die Voraussetzungen nach § 255 HGB erfüllt sind. Betriebsbedarf mit Anschaffungskosten bis zu € 250,00 (netto) wird sofort vollständig als laufender Aufwand erfasst. Seit dem Geschäftsjahr 2018 werden geringwertige bewegliche Sachanlagen mit Anschaffungskosten über € 250,00 und bis € 800,00 (netto) als geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG erfasst und im Zugangsjahr in voller Höhe ergebniswirksam abgeschrieben (unabhängig vom tatsächlichen Verschleiß und Verbleib der betreffenden Anlagen). Alle weiteren Sachanlagen mit Anschaffungskosten über € 800,00 (netto) werden als Anlagegut in der Betriebs- und Geschäftsausstattung mit den jeweils zutreffenden Nutzungsdauern aktiviert und über diesen Zeitraum abgeschrieben. Fremdkapitalzinsen werden in die Herstellungskosten nicht einbezogen. Unfertige Leistungen werden in Höhe verauslagter noch nicht abgerechneter Heiz- und Warmwasserkosten sowie der anderen umlegbaren Betriebskosten der zurückliegenden Abrechnungsperiode, unter Berücksichtigung angemessener Abschläge für Eigennutzung und Leerstand, mit ihren Anschaffungskosten aktiviert. Soweit sich am Abschlussstichtag Anhaltspunkte für eine Wertminderung ergeben, erfolgt eine entsprechende Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert (strenges Niederstwertprinzip). Die in der zurückliegenden Abrechnungsperiode vereinnahmten Betriebskostenvorauszahlungen sind korrespondierend unter den "Erhaltenen Anzahlungen" passiviert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert bilanziert. Konkret erkennbaren Ausfallrisiken wird durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nennwerten bewertet. Das als gezeichnetes Kapital ausgewiesene Stammkapital wird zum Nennwert bilanziert. Empfangene Investitionszuwendungen sind den damit bezuschussten Vermögensgegenständen sachgerecht zugeordnet und als Sonderposten passiviert. Ihr planmäßiger Verbrauch folgt den Abschreibungsdauern, die den jeweils zugehörigen Vermögensgegenständen zugeordnet wurden. Die sonstigen Rückstellungen sind für erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des Betrages gebildet worden, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zu deren Erfüllung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden, unter Berücksichtigung etwaiger erwarteter Preis- und Kostensteigerungen, mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. Verbindlichkeiten aus der Überzahlung von Betriebskosten (kreditorische Debitoren) werden in Erweiterung des gesetzlichen Gliederungsschemas und der FormblattVO unter dem gesonderten Posten "Verbindlichkeiten aus Vermietung" ausgewiesen. Latente Steuern werden auf die Unterschiede der Ansätze in der Handelsbilanz und Steuerbilanz ermittelt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge ermittelt, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Die gesamten ermittelten aktiven latenten Steuern werden ggf. mit entstandenen passiven latenten Steuern saldiert. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. IV. Erläuterungen zur Bilanz sowie zur Gewinn- und Verlustrechnunga) Bilanz Sämtliche Forderungen haben sowohl am 31. Dezember 2023 als auch am 31. Dezember 2022 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Für erhaltene Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen wurde in den Jahren 2013 und 2014 ein Sonderposten passiviert. Dabei handelt es sich um Zuwendungen in Höhe von T€ 1.018 für die Förderung von Baumaßnahmen im Rahmen der städtebaulichen Erneuerung (Komplexsanierung des Objektes Schillerstraße 1/3) und um die Auszahlung eines Zuschusses in Höhe von T€ 10 zu den Umbaukosten (T€ 33) zur Schaffung einer barrierefreien Wohnung. Im Geschäftsjahr 2017 wurde ein weiterer Sonderposten für die Komplexsanierung des Objektes Wettinerstraße 82 im Rahmen der städtebaulichen Erneuerung zur Bereitstellung von Flüchtlingswohnungen in Höhe von T€ 744 passiviert. Verbindlichkeiten weisen am Abschlussstichtag Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr in Höhe von T€ 5.414 (Vj.: T€ 5.702) und von über einem Jahr in Höhe von T€ 2.257 (Vj.: T€ 3.105) auf. Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten von mehr als fünf Jahren belaufen sich stichtagsbezogen auf T€ 120 (Vj.: T€ 454). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden in Höhe von T€ 3.460 (31. Dezember 2022 T€ 4.728) besichert. b) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von T€ 25 aus Wartungsverträgen für Bürosoftware, die jährlich kündbar sind und Mietleasingverträge über jeweils 36 bzw. 48 Monate für vier Fahrzeuge in Höhe von jährlich insgesamt T€ 10. Ebenfalls besteht im Geschäftsjahr 2023 noch ein Jobrad-Leasingvertrag für einen Arbeitnehmer über insgesamt 36 Monate in Höhe von jährlich insgesamt T€ 1,5. Die Gesellschaft verwaltet treuhänderisch für Dritte (Mietkautionen) sowie im Rahmen der Eigentumsverwaltung 29 nicht bilanzierte Bankkonten (Guthaben gesamt T€ 477). V. Sonstige AngabenDas Unternehmen beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 14 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer).
Große Kreisstadt Aue-Bad Schlema, den 31. März 2024 Auer Wohnungsbaugesellschaft mbH Katrin Forner, Geschäftsführerin Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
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