Relution GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stephan Stroers seit 4.2.2026 | Prokura |
Roland Schwögler seit 14.11.2025 | Geschäftsführer |
Heiner Klokkers seit 9.9.2024 | Geschäftsführer |
Renate Hatzenbühler seit 15.5.2024 | Prokura |
Heinz-Friedrich Ensen seit 17.1.2018 | Geschäftsführer |
Georg Heinrich Johannes Strierath seit 28.7.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Flint HoldCo | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Flint Group GmbHStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. GrundlagenDie Flint Group GmbH ist Teil des weltweit tätigen Konzerns Flint Group Midco Limited, Jersey / UK, der mit zu den größten Zulieferern von Druckfarben und anderen Produkten für die Druckindustrie weltweit gehört. Mit Wirkung zum 19. September 2023 sind im Rahmen einer finanziellen und organisatorischen Neuausrichtung die Anteile der bisherigen obersten Konzerngesellschaft, die ColourOz TopCo SCA, Luxemburg, durch die Flint Group Midco Limited übernommen worden. Zur Flint Group GmbH gehören Standorte in Stuttgart, Frankfurt am Main und Willstätt. An den Standorten sind die Mitarbeiter der Zentralfunktionen IT, Finance, Legal, Tax und Compliance beschäftigt. Die Fachbereiche sind für Aufgaben auf nationaler bzw. internationaler Ebene innerhalb der Flint Group verantwortlich. Die Flint Group GmbH ist darüber hinaus für die Abwicklung der Konzernverrechnungen der zentral gesteuerten Dienstleistungen für alle Flint-Gesellschaften weltweit zuständig. Außerdem führt die Gesellschaft als Cash-Pool-Leader eine zentrale Treasury Funktion für die eingebundenen Konzerngesellschaften innerhalb Europas und Nordamerikas. II. Entwicklung der Branche und GesamtwirtschaftDie globale wirtschaftliche Entwicklung hat sich in 2023 nach einem starken dritten Quartal zum Jahresende hin wieder abgeschwächt. Der Rückgang des weltweiten Warenhandels hat sich zum Ende des Jahres stabilisiert. Zusätzlich zu den bisherigen Auswirkungen durch die geopolitischen Spannungen hat der Abbau von hohen Lagerbeständen maßgeblich zu diesem negativen Trend beigetragen. Hohe Energiepreise und Lieferengpässe haben noch in der ersten Jahreshälfte zu einer erheblichen Inflation der Verbraucherpreise geführt. Zwar ist die Inflation im 4. Quartal deutlich gesunken, der Leitzins bewegt sich jedoch auf hohem Niveau, was die Investitionstätigkeit entsprechend beeinflusst. Das weltweite Bruttoinlandsprodukt ist in 2023 um 2,7 % gewachsen. Für 2024 soll das globale Wachstum bei 2,0 % liegen. Die Risiken der Weltwirtschaft bleiben weiterhin hoch, nicht zuletzt aufgrund einer weiteren Eskalation des anhaltenden Ukrainekrieges und dem Konflikt in Nahost. Die deutsche Wirtschaft bewegte sich in 2023 auf der Stelle vor allem aufgrund fehlender Impulse im Exportbereich. Der vom ifo Institut ermittelte deutsche Geschäftsklimaindex landete im Dezember 2023 bei 86,3 Punkten. Ausgehend vom Dezember 2022 mit 88,9 Punkten bedeutet dies einen Einbruch von 2,9 %. Im verarbeitenden Gewerbe ist der Index wie bereits im Vorjahr wiederholt stark eingebrochen. Zum Jahresbeginn 2024 hat sich für die deutsche Wirtschaft der Geschäftsklimaindex auf 85,2 Punkte reduziert. "Auch die Erwartungen für die kommenden Monate fielen erneut pessimistischer aus. Die deutsche Wirtschaft steckt in der Rezession fest", erklärte Clemens Fuest, Präsident des ifo Instituts. Die Chemieindustrie in Deutschland hat nach 2022 wiederholt auch für 2023 mit einem drastischen Produktions- und Umsatzrückgang zu kämpfen. Bedingt durch die enorm gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten aufgrund des Ukrainekrieges hat die Chemieproduktion einen weiteren Rückgang von 11 % zu verzeichnen. Durch die reduzierten Kapazitätsauslastungen und den höheren Produktionskosten sind massive Rückgänge in der Marge zu verzeichnen. Eine Besserung der Lage für 2024 ist nicht in Sicht. Zum Jahresende herrscht in der Branche weiterhin Rezessionsstimmung. Der Verband der chemischen Industrie rechnet für das Jahr 2024 nicht mit einem Anstieg der Produktion. Auch der Umsatz soll sich aller Voraussicht nach negativ entwickeln, die Erwartungen für die kommenden Monate sind negativ. Die deutsche Druckindustrie verzeichnete zum Jahrsende 2023 im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Rückgang. Der anhaltend hohe Kostendruck insbesondere durch die gestiegenen Energiekosten hat die Geschäftslage der Unternehmen negativ beeinflusst. Auch die konjunkturbedingt schwierige Auftragslage und die ausbleibende gesamtwirtschaftliche Erholung haben zu diesem Trend geführt. Der Geschäftsklimaindex der deutschen Druckindustrie reduzierte sich auf 86,5 Punkte und notiert damit rund 1,7 % unter seinem Vorjahresniveau. Aufgrund der angespannten geopolitischen Lage und dem Kostendruck sinkt die Nachfrage im Publikationsbereich, was infolge die Auflagen von Druckmedien wie Zeitungen, Zeitschriften und Prospekten reduziert. Allgemein wird die Auftragslage als zu gering bezeichnet. Das angespannte Marktumfeld setzt die Branche einem enormen Wettbewerbsdruck aus. Die zukünftige Geschäftslage wird aufgrund von Unwägbarkeiten bzgl. der weiteren Entwicklung der Konjunktur und der Beschaffungsmärkte für das erste Halbjahr 2024 stagnieren und geht nicht von einer signifikanten Verbesserung der wirtschaftlichen Lage aus. Die Druckfarbenindustrie leitet weiterhin unter den schwierigen Marktbedingungen sowohl im Inlands- als auch im Auslandsgeschäft und hat den negativen Trend der Zeitungs- und Zeitschriftendruckfarben der Vorjahre weiter fortgesetzt. Der Absatz im Inland hat sich in 2023 um 13 % reduziert und betrifft sowohl die Publikations- als auch die Verpackungsdruckfarben wesentlich. Der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie (VdL) sieht für das neue Geschäftsjahr insgesamt keine wesentlichen Verbesserungen der wirtschaftlichen Lage. Für 2024 wird aufgrund der anhaltend schwachen Konjunktur mit weiteren Einbußen gerechnet. Für Absatz und Umsatz wird ein Rückgang um weitere rund 3,5 % prognostiziert. Der Publikationsbereich, insbesondere der Zeitungsbereich, wird aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung bedingt weiter schrumpfen. Ein anderer nicht unwesentlicher Punkt ist die Bürokratie für die Unternehmen. Die Belastungen durch Vorschriften und Berichtspflichten haben einen Umfang erreicht, dass Aufwand und Kosten das wirtschaftliche Fortkommen und Innovationen behindern, so der VdL. III. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren1. Finanzielle Leistungsindikatoren Die finanziellen Leistungsindikatoren sind über den Umsatz definiert. Die weiteren Ausführungen zu dieser Größe finden sich im Folgenden. 2. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden nicht zur Steuerung der Gesellschaft herangezogen. IV. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft1. Umsatzentwicklung Im Berichtsjahr erzielte die Flint Group GmbH einen Umsatz von insgesamt 63,9 Mio. EUR. Gegenüber dem Vorjahr (56,0 Mio. EUR) bedeutet dies eine Erhöhung von 7,9 Mio. EUR. Bei dem für 2023 prognostiziertem Umsatzziel wurde von einem Wert auf Level des Vorjahres ausgegangen. Die Prognose wurde somit deutlich übertroffen, was im Wesentlichen aus höheren Dienstleistungsverrechnungen resultiert. Der Umsatz wird fast ausschließlich aus internen Konzernverrechnungen erzielt. 2. Ergebnisentwicklung Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Ergebnis von 3,7 Mio. EUR (Vorjahr: -318,4 Mio. EUR) erzielt. Diese Veränderung gegenüber dem Vorjahr erklärt sich im Wesentlichen aus dem in 2022 ausgewiesenen Verlust durch den Verkauf der Beteiligung an der Flint Group Germany GmbH, Stuttgart. Die Erträge aus der Ergebnisabführung innerhalb der steuerlichen Organschaft belaufen sich auf insgesamt 12,1 Mio. EUR (Vorjahr: 238,1 Mio. EUR). Das Betriebsergebnis beläuft sich auf 29,3 Mio. EUR (Vorjahr: -513,4 Mio. EUR). Die prognostizierte positive Entwicklung wurde somit bestätigt. 3. Vermögenslage und Kapitalstruktur Das langfristig gebundene Vermögen der Gesellschaft beläuft sich auf 534,2 Mio. EUR (Vorjahr: 548,7 Mio. EUR) und beinhaltet im Wesentlichen Finanzanlagen in Höhe von 525,6 Mio. EUR (Vorjahr: 542,7 Mio. EUR). Dem gegenüber steht ein langfristiges Kapital in Höhe von 383,4 Mio. EUR (Vorjahr: 847,9 Mio. EUR). Die Veränderung des langfristigen Kapitals resultiert im Wesentlichen aus den Bankverbindlichkeiten, die im Rahmen der Refinanzierung getilgt bzw. umgeschuldet wurden. Die Bilanzsumme beträgt zum Bilanzstichtag 857,7 Mio. EUR (Vorjahr: 1.205,2 Mio. EUR). Bei einem Jahresergebnis von 3,7 Mio. EUR (Vorjahr: -318,4 Mio. EUR) beträgt die Eigenkapitalrentabilität zum Bilanzstichtag 1,0 % (Vorjahr: -84,9 %). Mit einem Eigenkapital von 378,6 Mio. EUR (Vorjahr: 374,9 Mio. EUR) weist die Gesellschaft gemessen an der Bilanzsumme von 857,7 Mio. EUR (Vorjahr: 1.205,2 Mio. EUR) weiterhin eine sehr solide Eigenkapitalquote von 44,1 % (Vorjahr: 31,1 %) aus. Der Verschuldungsgrad beläuft sich auf 125,9 % (Vorjahr: 220,7 %) und ist im Wesentlichen durch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen begründet. 4. Investition und Finanzierung Am Abschlussstichtag wurden immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen von insgesamt 8,6 Mio. EUR (Vorjahr: 6,0 Mio. EUR) ausgewiesen, die größtenteils für Softwarelizenzen bestimmt waren. Die Finanzanlagen belaufen sich auf 525,6 Mio. EUR (Vorjahr: 542,7 Mio. EUR) zum Bilanzstichtag. Im Rahmen des Cash-Poolings bestehen gegenüber den Cash-Pool-Teilnehmern Forderungen in Höhe von 169,2 Mio. EUR zum Jahresende (Vorjahr: 498,0 Mio. EUR). 5. Personal und Sozialbereich Die Anzahl der Mitarbeiter hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 1 Beschäftigte von 34 auf 35 zum Ende Dezember 2023 erhöht. V. Wesentliche Chancen und Risiken und voraussichtliche EntwicklungEventuelle Liquiditätsrisiken sind aufgrund des vorhandenen Cash-Pooling nicht zu erwarten. Durch die Ergebnisabführungsverträge innerhalb der deutschen Gesellschaften werden die erzielten Gewinne von diesen Gesellschaften an die Flint Group GmbH als Organträgerin abgeführt. Gleichzeitig werden eventuelle Verluste von der Organträgerin übernommen und an die Gesellschaften bezahlt. Darüber hinausgehende, die Entwicklung der Gesellschaft beeinträchtigende sowie bestandsgefährdende Risiken sind uns nicht bekannt. Für das Geschäftsjahr 2024 wird sich die wirtschaftliche Situation aufgrund des weiterhin bestehenden aggressiven Wettbewerbsumfelds und der generellen Konjunkturentwicklung nicht einfach gestalten. Zwar ist die hohe Inflation weiter auf dem Rückzug, durch die kräftigen Tariferhöhungen ist jedoch mit Einbußen im Ergebnis zu rechnen. Auch die geopolitische Lage mit unvorhersehbaren Unwägbarkeiten kann zu weiteren negativen Abweichungen von Prognosen führen. Die dadurch eventuell geringeren Ergebnisabführungen von den Tochtergesellschaften werden sich auch auf das Ergebnis der Flint Group GmbH auswirken. Die Auftragslage in den Tochtergesellschaften wird von uns auch weiterhin als zufriedenstellend eingeschätzt, so dass wir hier keine erhöhten Risiken sehen. Eine Prognose ist für 2024 aufgrund der anhaltenden weltpolitischen Lage insbesondere in Osteuropa und Nahost weiterhin unsicher als auch, dass die Budgets auf Divisionsebene erstellt werden und die Flint Group GmbH in dieser Hinsicht von mehreren Einflussfaktoren abhängig ist, welche nicht ihrer Kontrolle unterliegen. Dennoch geht das Unternehmen davon aus, auch aufgrund der Rückmeldungen aus den Tochtergesellschaften, seinen Jahresumsatz auf dem Level des Vorjahres zu halten. Aufgrund der wesentlich geringeren Restrukturierungskosten wird für 2024 ein leicht steigendes Jahresergebnis prognostiziert. Um auch weiterhin die Wettbewerbsfähigkeit sicherzustellen, werden auch kontinuierlich mögliche Rationalisierungsmaßnahmen geprüft. VI. RisikomanagementEin umfassendes monatliches Reporting an die Konzernführung gewährleistet eine Offenlegung der stets aktuellen wirtschaftlichen Situation und beugt einem über das normale wirtschaftliche Maß hinausgehenden Risiko vor. Die gruppenweit eingesetzte Interne Revision prüft rollierend das interne Kontrollsystem und macht gegebenenfalls Verbesserungsvorschläge. Damit lassen sich weitere Risiken frühzeitig erkennen. In mehreren unterjährigen Management-Team-Meetings berichten die einzelnen Geschäftsführer sowie die Standortverantwortlichen und die Zentralbereiche über die aktuelle und zu erwartende wirtschaftliche Situation der Gesellschaft. Dies ermöglicht rechtzeitige Gegenmaßnahmen bei Fehlentwicklungen.
Stuttgart, den 24. Juni 2024 Die Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2023HRB Reg. Nr. 720211Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine ErläuterungenDie Flint Group GmbH hat ihren Sitz in Stuttgart und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart (HRB Reg. Nr. 720211). Die Flint Group GmbH, nachfolgend "FG GmbH" oder "Gesellschaft" genannt, ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. Um den Aussagewert des Jahresabschlusses zu verbessern, erstreckt sich der Kreis der verbundenen Unternehmen der Flint Group GmbH im Sinne des § 271 HGB auf das oberste Mutterunternehmen, die Flint Group Midco Limited, Jersey / UK, (vorher: ColourOz TopCo SCA, Luxemburg), und sämtliche Tochterunternehmen dieses Mutterunternehmens. Die Flint Group GmbH, Stuttgart, ist zum Bilanzstichtag im Rahmen der körperschaft-, gewerbe- und umsatzsteuerlichen Organschaft Organträgerin für die folgenden inländischen verbundenen Unternehmen:
Von der umsatzsteuerlichen Organschaft sind die BDS Immobilien GmbH sowie die Flint Group Stuttgart Verwaltungs GmbH ausgeschlossen. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und linear entsprechend ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei der Bemessung der wirtschaftlichen Nutzungsdauern stellen wir auf betriebliche Erfahrungen ab. Die Abschreibungen auf das unbewegliche Anlagevermögen werden linear gerechnet. Bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis 250 € werden sofort erfolgswirksam erfasst. Solche mit Anschaffungskosten zwischen 250 € und 1.000 € werden in Sammelposten zusammengefasst und über einen Zeitraum von 5 Jahren linear abgeschrieben. Geleistete Anzahlungen werden mit dem Nennwert bewertet. Die Anteile an verbundenen Unternehmen sowie die Anteile an Unternehmen, mitdenenein Betiligungsverhältnis besteht, sind zu Anschaffungskosten oder im Fall einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Die Ausleihungen werden grundsätzlich zum Nennwert oder bei unverzinslichen oder niedrig verzinslichen Darlehen zum Barwert angesetzt. Für uneinbringliche Ausleihungen werden entsprechende Wertabschläge vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Kurzfristige Forderungen in fremder Währung sind mit dem Kurs zum Entstehungszeitpunkt oder mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Langfristige Fremdwährungsforderungen sind mit dem Kurs zum Entstehungszeitpunkt oder mit dem niedrigeren Kurs zum Bilanzstichtag angesetzt. Flüssige Mittel werden mit ihrem Nominalwert bewertet. Bankguthaben in Fremdwährungen sind mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bilanziert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Für die Berechnung der Rückstellung wurde der Zinssatz vom 31. Dezember 2023 in Höhe von 1,83 % berücksichtigt. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 3,25 % und Rentensteigerungen von jährlich 2,25 % zugrunde gelegt, sowie verschiedene Fluktuationsquoten nach Geschlecht und Altersgruppe unterstellt. Aus der Neufassung des § 253 HGB ergeben sich zum 31. Dezember 2023 Rückstellungen für Pensionen in Höhe von T€ 4.638. Dieser Bewertungsansatz liegt um T€ 59 unter dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen, der sich zum 31. Dezember 2023 bei Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergeben hätte. Die Jubiläumsrückstellung wurde unter Zugrundelegung eines Abzinsungsfußes von 1,45 % berechnet. Die Rückstellungen wurden auf Basis der "Projected Unit Credit"-Methode mit einem Gehaltstrend von 3,25 % unter Berücksichtigung der anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik als Barwert der zukünftigen Jubiläumszuwendungen am Schluss des Geschäftsjahres abzüglich des sich auf denselben Zeitpunkt ergebenden Barwerts betragsmäßig gleichbleibender Jahresbeträge ermittelt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen erfassen alle ungewissen Verbindlichkeiten, die in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt wurden. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Kurzfristige Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Kurs zum Entstehungszeitpunkt oder mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit größer als einem Jahr sind mit dem Kurs zum Entstehungszeitpunkt oder mit dem höheren Kurs zum Bilanzstichtag bilanziert. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Schulden mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr werden gemäß § 256a HGB am Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Latente Steuern werden auf die temporären Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz ermittelt. Da nach der formalen Betrachtungsweise die Flint Group GmbH als Organträgerin alleinige Steuerschuldnerin ist, sind tatsächliche und latente Steuern der Organgesellschaften vollständig im Jahresabschluss der Organträgerin auszuweisen, da sie allein die Besteuerungsfolgen treffen. Dementsprechend werden die temporären Differenzen der Organgesellschaften bei der Ermittlung der latenten Steuern im Abschluss der Organträgerin berücksichtigt. Aktive und passive latente Steuern werden unsaldiert ausgewiesen. Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" ausgewiesen und im Abschnitt "Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung" separat aufgeführt. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 30 % zugrunde, der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Erläuterungen zur BilanzAKTIVA Immaterielles Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Software und IT-Lizenzen. Sachanlagevermögen Das Sachanlagevermögen beinhaltet IT-Equipment und sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Entwicklung des Anlagevermögens nach § 284 Abs. 3 HGB im Geschäftsjahr 2023 ist aus dem nachfolgenden Anlagespiegel ersichtlich. Die Abschreibungen werden im Wesentlichen über folgende Nutzungsdauern vorgenommen:
Finanzanlagevermögen Die Finanzanlagen beinhalten Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 475.918 (Vorjahr: T€ 492.904) und Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 49.668 (Vorjahr: T€ 49.768). Die Veränderungen der Anteile an verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus der Bewertung einzelner Beteiligungen. Die Ausleihungen reduzierten sich aufgrund der teilweisen Rückzahlung des Darlehens an die Flint Middle East LLC, Dubai/UAE. Gegenüber der Gesellschafterin, der ColourOz Investment 1 GmbH, Stuttgart, bestehen zum Bilanzstichtag keine Ausleihungen. Die nachfolgende Tabelle enthält neben den direkt von der Gesellschaft gehaltenen Anteilen auch die indirekt über Tochtergesellschaften gehaltenen Anteile. Sämtliche Angaben zum Eigenkapital bzw. Ergebnis erfolgen in Tausend der jeweiligen Währung.
1) Angaben gemäß lokalen Abschlüssen 2) Angaben gemäß Group-Reporting 3) Es besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der unmittelbaren Muttergesellschaft Wechselkurse zum 31.12.2023
Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungengegen verbundene Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Cash-Pooling zwischen den europäischen Konzerngesellschaften in Höhe von T€ 169.160 (Vorjahr: T€ 497.984) sowie Forderungen aus Ergebnisabführungsverträgen gegen die Flint Group Packaging Inks Germany GmbH, Stuttgart, in Höhe von T€ 2.576 (Vorjahr: T€ 9.092), die Flint CPS Inks Germany GmbH, Stuttgart, in Höhe von T€ 1.865 (Vorjahr: Verlust von T€ 7.997), die BDS Immobilien GmbH, Stuttgart, in Höhe von T€ 1.070 (Vorjahr: T€ 6.725), die Day International GmH, Stuttgart, in Höhe von T€ 4.324 (Vorjahr: T€ 5.732) und die Flint Group Winterbach GmbH, Winterbach, in Höhe von T€ 2.235 (Vorjahr: T€ 1.511). Gegenüber der Gesellschafterin, der ColourOz Investment 1 GmbH, Stuttgart, bestehen zum Bilanzstichtag keine Forderungen (Vorjahr: T€ 1.506). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr resultieren, betragen T€ 13.737 (Vorjahr: T€ 9.614). Sämtliche Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten in Höhe von T€ 2.491 (Vorjahr: T€ 4.453) Forderungen gegenüber dem Finanzamt. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten im Wesentlichen Vorauszahlungen für IT-Wartungskosten in Höhe von T€ 1.519 (Vorjahr: T€ 1.531) und Versicherungen in Höhe von T€ 868 (Vorjahr: T€ 982). Aktive latente Steuern Der in der Bilanz unsaldiert und gesondert ausgewiesene Posten " Aktivelatente Steuern" in Höhe von T€ 7.318 (Vorjahr: T€ 11.811) resultiert aus folgenden temporären Differenzen auf Ebene der Gesellschaft als Organträgerin oder der im Rahmen der steuerlichen Organschaft einbezogenen Organgesellschaften:
PASSIVA Eigenkapital Das gezeichnete Kapital in Höhe von T€ 26 ist vollständig einbezahlt. Die Kapitalrücklage besteht unverändert in Höhe von T€ 87.984. Zur Ausschüttung an die Gesellschafter steht ein Betrag in Höhe von T€ 290.602 (Vorjahr: T€ 286.927) zur Verfügung. Der Gesamtbetrag des im Geschäftsjahr 2023 gegen Ausschüttung gesperrten Betrags i.S.d. § 268 Abs. 8 HGB und i.S.d. § 253 Abs. 6 HGB beträgt T€ 4.819. Dieser resultiert aus dem Wert, um den die aktiven latenten Steuern die passiven latenten Steuern mit T€ 4.760 übersteigen. Zudem ist auch der Unterschiedsbetrag, der sich aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen unter Verwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Jahre und der Bewertung unter Verwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Jahre ergibt, mit T€ 59 im Gesamtbetrag berücksichtigt. Nachdem ausreichend frei verfügbare Rücklagen vorhanden sind, besteht keine Ausschüttungssperre in Bezug auf das Jahresergebnis. Rückstellungen Die Berechnung der Pensionsrückstellungen erfolgte durch die versicherungsmathematischen Gutachten von Aon Solutions Germany GmbH, München, vom 24. Januar 2024. Für die Pensionsrückstellungen wird die Bewertung der leistungsbezogenen Pensionszusagen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck ermittelt. Die Rückstellungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank zum 31. Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,83 % (Vorjahr: 1,78 %). Die rückstellungspflichtigen Pensionsverpflichtungen betragen zum Bilanzstichtag T€ 4.638 (Vorjahr: T€ 4.459). Diese liegen gemäß § 253 Abs. 6 HGB um T€ 59 (Vorjahr: T€ 261) unter dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen, der sich zum 31. Dezember 2023 bei Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergeben hätte (Unterschiedsbetrag). Der Unterschiedsbetrag unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB. Der Ergebniseffekt aus der Zinssatzänderung wurde in Höhe von T€ 37 im Zinsaufwand ausgewiesen. Für die Pensionsverpflichtungen, die über den Tarif 1 der BASF Pensionskasse VVaG erteilt wurden, sind keine Pensionsrückstellungen auszuweisen. Nach Artikel 28 Abs. 2 bzw. Artikel 48 Abs. 6 EGHGB ergibt sich aus der Differenz zwischen dem beizulegenden Zeitwert des Pensionsvermögens zzgl. der Rückstellung für Rentenanpassung für laufende Renten des Tarif 1 der BASF Pensionskasse VVaG und dem Erfüllungsbetrag der Altersversorgungsverpflichtungen eine Unterdeckung i.H.v. T€ 944 (Vorjahr: T€ 1.289). Die Steuerrückstellungen betreffen Gewerbesteuer mit T€ 1.151 (Vorjahr: T€ 5.590) und Solidaritätszuschlag mit T€ 222 (Vorjahr: T€ 237) und betreffen ausschließlich die Vorjahre (Vorjahr: T€ 8.214). Für Körperschaftsteuer bestehen keine Rückstellungen (Vorjahr: T€ 4.698). Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Sie bestehen vor allem aus solchen für Beratungskosten mit T€ 646 (Vorjahr: T€ 10.786), für Restrukturierungskosten mit T€ 172 (Vorjahr: T€ 0) und für Personalkosten mit T€ 857 (Vorjahr: T€ 284). Die gebildete Rückstellung aus der Abgrenzung von Zinsen gegenüber Kreditinstituten ist durch den Wegfall des Darlehens entfallen. (Vorjahr: T€ 5.181). Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten existieren zum Bilanzstichtag keine (Vorjahr: T€ 475.829). Die Kredite wurden im Rahmen der finanziellen und organisatorischen Neuausrichtung vollständig abgelöst. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 464.295 (Vorjahr: T€ 311.029) beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber den Konzerngesellschaften als Cash Pool-Leader in Höhe von T€ 176.351 (Vorjahr: T€ 122.688). Des Weiteren bestehen Darlehen u. a. in Höhe von T€ 51.000 (Vorjahr: T€ 51.000) von der Day International GmbH, Stuttgart, in Höhe von T€ 3.000 (Vorjahr: T€ 7.000) von der Flint Group Immobilien GmbH, Stuttgart, in Höhe von T€ 4.000 (Vorjahr: T€ 6.000) von der Flint Group Winterbach GmbH, Winterbach, sowie in Höhe von T€ 211.864 (Vorjahr: T€ 0) von der Flint Group Midco Limited, Jersey/UK. Gegenüber der Gesellschafterin, der ColourOz Investment 1 GmbH, Stuttgart, bestehen zum Bilanzstichtag wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind die Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 213 (Vorjahr: T€ 712) ausgewiesen; im Rahmen der sozialen Sicherheit besteht keine Verbindlichkeit (Vorjahr: T€ 10). Es bestehen zum Bilanzstichtag wie bisher keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten stellt sich wie folgt dar.
Passive latente Steuern Der in der Bilanz unsaldiert und gesondert ausgewiesene Posten " Passive latente Steuern" in Höhe von T€ 2.558 (Vorjahr: T€ 2.744) resultiert aus folgenden temporären Differenzen auf Ebene der Gesellschaft als Organträgerin oder der im Rahmen der steuerlichen Organschaft einbezogenen Organgesellschaften:
Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung wurde - wie in den Vorjahren - nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Umsatzerlöse in Höhe von T€ 63.921 (Vorjahr: T€ 55.979) enthalten Erträge der Shared-Service Agreements innerhalb der Konzerngesellschaften. Die Gesellschaft erbringt Dienstleistungen für Konzerngesellschaften in folgenden Regionen:
Die aktivierten Eigenleistungen in Höhe von T€ 754 (Vorjahr: T€ 0) resultieren aus den anteiligen Personalkosten für zu aktivierende Projekte. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 80.247 (Vorjahr: T€ 24.243) enthalten solche periodenfremder Natur in Höhe von T€ 8.310 (Vorjahr: T€ 9.154), die aus der Auflösung von Rückstellungen resultieren sowie Konzernverrechnungen des Vorjahres in Höhe von T€ 8.281 (Vorjahr: T€ 4.685) enthalten. Die Erträge aus Währungsumrechnungen betragen T€ 17.630 (Vorjahr: T€ 10.045). Der Personalaufwand beinhaltet Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung in Höhe von T€ 233 (Vorjahr: T€ 334). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 108.498 (Vorjahr: T€ 587.226) enthalten überwiegend Kursverluste aus der Währungsumrechnung von Fremdwährungspositionen in Höhe von T€ 20.116 (Vorjahr: T€ 8.232), Aufwendungen aus den Shared-Service Agreements innerhalb der Konzerngesellschaften von T€ 51.476 (Vorjahr: T€ 43.277), Beratungskosten von T€ 27.165 (Vorjahr: T€ 10.540), Versicherungskosten von T€ 610 (Vorjahr: T€ 634) sowie IT-Kosten von T€ 8.124 (Vorjahr: T€ 6.732). Es fallen periodenfremde Aufwendungen aus internen Dienstleistungen in Höhe von T€ 8.186 (Vorjahr: T€ 4.868) an. Die Erträgeaus Gewinnabführungsverträgen in Höhe von T€ 12.066 (Vorjahr: T€ 238.109) resultieren aus der Ergebnisabführung der BDS Immobilien GmbH, Stuttgart, mit T€ 1.070 (Vorjahr: T€ 5.993), der Flint Group Packaging Inks Germany GmbH, Stuttgart, mit T€ 2.576 (Vorjahr: T€ 9.092), der Flint Group Winterbach GmbH, Winterbach, mit T€ 2.235 (Vorjahr: T€ 1.511), der Day International GmbH, Stuttgart, mit T€ 4.324 T€ (Vorjahr: T€ 5.732) und der Flint CPS Inks Germany GmbH, Stuttgart, mit T€ 1.865 (Vorjahr: Verlust von T€ 7.997). Der Verlust der Flint Group Stuttgart Verwaltungs GmbH, Stuttgart, von T€ 4 (Vorjahr: T€ 5) wurde ausgeglichen. Die Erträge aus Beteiligungen in Höhe von T€ 4.039 (Vorjahr: T€ 1.175) resultieren aus Dividendenzahlung von verbundenen Unternehmen, der Flint CPS Inks Poland Sp. z o.o, Lódz/Polen, in Höhe von T€ 566, der Flint Group Chemicals (China) Co. Ltd., Shanghai/China in Höhe von T€ 1.987 sowie der Flint Group Peru S.A., Lima/Peru, in Höhe von T€ 1.487. Die Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens betreffen ausschließlich solche aus Ausleihungen an verbundene Unternehmen und betragen T€ 6.486 (Vorjahr: T€ 2.663). Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten im Wesentlichen solche aus verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 16.378 (Vorjahr: T€ 6.117). Die sonstigen Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Zinsen und Gebühren gegenüber Kreditinstituten im Rahmen der Bankdarlehen in Höhe von T€ 24.215 (Vorjahr: T€ 32.656) und gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 19.319 (Vorjahr: T€ 8.067). Sie enthalten solche aus der Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen in Höhe von T€ 42 (Vorjahr: T€ 141). Die Steuern vom Einkommen und Ertrag beinhalten vor allem Gewerbesteuern in Höhe von T€ 601 (Vorjahr: T€ 2.520), Ertrag aus Körperschaftsteuern in Höhe von T€ 315 (Vorjahr: Ertrag von T€ 2.297) und Aufwand aus Solidaritätszuschlag in Höhe von T€ 3 (Vorjahr: T€ 87) sowie Kapitalertragsteuern in Höhe von T€ 6 (Vorjahr: T€ 4.270). Ausländische Quellensteuern sind in Höhe von T€ 990 (Vorjahr: T€ 822) enthalten. Aus latenten Steuern ist ein Aufwand in Höhe von T€ 4.307 (Vorjahr: T€ 2.579) enthalten. Diese beruhen auf unterschiedlichen Bilanzansätzen in der Handels- und Steuerbilanz. Sonstige AngabenHaftungsverhältnisse Die Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch im Rahmen der Cash Pool-Vereinbarung innerhalb der europäischen und nordamerikanischen Konzerngesellschaften für einen Forderungssaldo der Deutschen Bank AG, woraus ein Haftungsverhältnis aus Gewährleistungsvertrag resultiert. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird aufgrund des positiven Cashflows im Gesamtkonzern als gering eingeschätzt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Miet-, Pacht- und Leasingverträge betreffen die Verwaltungsbüros in Stuttgart und Frankfurt sowie den Fuhrpark. In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. Die Verpflichtungen aus den Wartungsverträgen beinhalten im Wesentlichen IT-relevante Kosten. Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen sowie Haftungsverhältnissen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigte die Gesellschaft wie im Vorjahr im Durchschnitt 35 Mitarbeiter. Es waren ausschließlich Angestellte. Konzernabschluss Oberstes Mutterunternehmen der Flint Group GmbH, Stuttgart, und ihrer unmittelbaren und mittelbaren Tochtergesellschaften ist die Flint Group Midco Limited, Jersey/UK (vorher: ColourOz TopCo SCA, Luxemburg), die den Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen aufstellt, während die Flint HoldCo S.à r.l., Luxemburg (vorher: ColourOz TopCo SCA, Luxemburg), den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der Unternehmen aufstellt. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Flint HoldCo S.à r.l., Luxemburg (vorher: ColourOz TopCo SCA, Luxemburg), sowie der obersten Muttergesellschaft Flint Group Midco Limited, Jersey/UK (vorher: ColourOz TopCo SCA, Luxemburg), einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz des obersten Mutterunternehmens erhältlich und wird im elektronischen Register "Financial Services Commission Registry" in Jersey unter der Nr. 149491 veröffentlicht. Der Konzernabschluss der Flint HoldCo S.à r.l., Luxemburg wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Unterschiede zwischen den internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen und den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften ergeben sich im Wesentlichen aus der Bilanzierung und Bewertung des Anlagevermögens, der Pensionsrückstellungen sowie der latenten Ertragssteuern. Die Flint Group GmbH, Stuttgart, als Mutterunternehmen für den kleinsten Konsolidierungskreis ist zur Aufstellung eines Konzernabschlusses nicht verpflichtet, da die Flint HoldCo S.à r.l., Luxemburg (vorher: ColourOz TopCo SCA, Luxemburg), einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht mit befreiender Wirkung für die Gesellschaft aufstellt. Angabenzur Geschäftsführung Als Geschäftsführer waren bei der Flint Group GmbH, Stuttgart, während des Geschäftsjahres 2023 und bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses die folgenden Personen bestellt:
Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde für das Geschäftsjahr 2023 Gebrauch gemacht und die Angaben zur Vergütung unterlassen. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers beläuft sich im Geschäftsjahr auf T€ 40 (Vorjahr: T€ 25). Dabei handelt es sich ausschließlich um Abschlussprüfungsleistungen. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis von T€ 3.666 auf neue Rechnung vorzutragen. Besondere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Nach dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 sind keine Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung für die Einschätzung der Lage im Hinblick auf Chancen und Risiken gewesen sind oder zu einer veränderten Beurteilung führen könnten. Eventuelle Auswirkungen im Rahmen der aktuellen weltpolitischen Lage insbesondere in Osteuropa sind im Lagebericht näher erläutert.
Stuttgart, den 24. Juni 2024 Die Geschäftsführung Jürgen Krampert, Geschäftsführer Georg Strierath, Geschäftsführer Heinz Ensen, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Flint Group GmbH, Stuttgart Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Flint Group GmbH, Stuttgart, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Flint Group GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 24. Juni 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Jürgen Schwehr, Wirtschaftsprüfer Olaf Preller, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 27. August 2024 festgestellt. |
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